MM Materialwirtschaft SAP ERP Central Component Release 5.0 Release-Informationen
Copyright 2005 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Software-Produkte können Software-Komponenten auch anderer Software-Hersteller enthalten. Microsoft, WINDOWS, NT, EXCEL, Word, PowerPoint und SQL Server sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM, DB2, OS/2, DB2/6000, Parallel Sysplex, MVS/ESA, RS/6000, AIX, S/390, AS/400, OS/390 und OS/400 sind eingetragene Marken der IBM Corporation. ORACLE ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation. INFORMIX -OnLine for SAP und Informix Dynamic Server TM sind eingetragene Marken der Informix Software Incorporated. UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group. Citrix, das Citrix-Logo, ICA, Program Neighborhood, MetaFrame, WinFrame, VideoFrame, MultiWin und andere hier erwähnte Namen von Citrix-Produkten sind Marken von Citrix Systems, Inc. HTML, DHTML, XML, XHTML sind Marken oder eingetragene Marken des W3C, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. JAVA ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc. JAVASCRIPT ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. SAP, SAP Logo, R/2, RIVA, R/3, SAP ArchiveLink, SAP Business Workflow, WebFlow, SAP EarlyWatch, BAPI, SAPPHIRE, Management Cockpit, mysap.com Logo und mysap.com sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und vielen anderen Ländern weltweit. Alle anderen Produkte sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen. Design: SAP Communications Media
Release-Informationen Inhaltsverzeichnis SAP AG 16 MM Materialwirtschaft 1 16.1 Invoices for Shrinkage in Physical Inventory (New in SP02) 1 16.2 MM-PUR Einkauf 1 16.2.1 Datenarchivierung (erweitert) 1 16.2.2 MM-PUR-REQ Bestellanforderungen 4 16.2.2.1 Bestellungs-/Banf-Verweis auf Mittelreservierung für Bestand 4 16.2.2.2 Feldstatus für Banf/Bestellungen ohne Kontierungstypen (neu) 4 16.2.2.3 Redesign des HHM-Lagerkonzepts (geändert) 5 16.2.3 MM-PUR-PO Bestellungen 6 16.2.3.1 Erweiterung der Bestelloptimierung (geändert) 6 16.2.3.2 Bestelloptimierung (geändert) 7 16.2.3.3 Bestellungs-/Banf-Verweis auf Mittelreservierung für Bestand 8 16.2.3.4 Feldstatus für Banf/Bestellungen ohne Kontierungstypen (neu) 9 16.2.3.5 Redesign des HHM-Lagerkonzepts (geändert) 9 16.3 MM-IM Bestandsführung 10 16.3.1 Datenarchivierung (erweitert) 10 16.3.2 Pick-Up-Liste: Anzeige des Chargenverwendu der MB56 13 16.3.3 MM-IM-GF Grundfunktionen 13 16.3.3.1 BAPIs in der Bestandsführung (neu) 13 16.3.4 MM-IM-GR Wareneingang 14 16.3.4.1 Funktionale Erweiterungen der Transaktion MIGO (geändert) 14 16.3.4.2 Redesign des HHM-Lagerkonzepts (geändert) 15 16.3.5 MM-IM-GI Warenausgang und Rücklieferung 16 16.3.5.1 Funktionale Erweiterungen der Transaktion MIGO (geändert) 16 16.3.5.2 Redesign des HHM-Lagerkonzepts (geändert) 17 16.3.6 MM-IM-ST Umlagerung / Umbuchung 18 16.3.6.1 Funktionale Erweiterungen der Transaktion MIGO (geändert) 18 16.4 MM-IV Rechnungsprüfung 19 16.4.1 MM-IV-GF Grundfunktionen 19 16.4.1.1 Neuer Report: Liste Rechnungsbelege anzeigen (neu) 19 16.4.2 MM-IV-LIV Lieferantenrechnun Rechnungsprüfung) 19 16.4.2.1 MM-IV-LIV-ERS ERS 19 16.4.2.1.1 ERS-Rechnungsnummerierung (neu) 20 SAP AG iii
16 MM Materialwirtschaft 16.1 Invoices for Shrinkage in Physical Inventory (New in SP02) Use As of SAP ECC 5.00, SP02, the Subcontracting with Chargeable Components solution comes with a new transaction for creating invoices for shrinkage in physical inventory (/SAPNEA/JSCR30). It has been added to the area menu for Subcontracting with Chargeable Components, SCC. Effects on Customizing Make the settings in Customizing for Materials Management (MM), by choosing Inventory Management and Physical Inventory -> Subcontracting with Chargeable Components -> Invoices for Shrinkage in Physical Inventory. See also SAP Library -> SAP R/3 Enterprise Application Components -> Financials -> Country Versions -> Asia-Pacific -> Japan -> Subcontracting with Chargeable Components-> Subcontracting Process -> Inventory Shrinkage 16.2 MM-PUR Einkauf 16.2.1 Datenarchivierung (erweitert) Die am häufigsten eingesetzten Archivierungsobjekte wurden überarbeitet und entsprechen nun einem einheitlichen Standard. Vorteile der Überarbeitung sind eine einheitliche der Archivierungsobjekte in Archivierungsprojekten sowie ein verbesserter Zugriff auf archivierte Daten über die Grenzen der verschiedenen Anwendungen hinweg. Die Änderungen betreffen folgende Bereiche: 1. Selektionsbild Im Selektionsbild des Schreibprogramms können Sie im Rahmen Ablaufsteuerung festlegen, ob das Programm im Test- oder Produktivmodus ausgeführt werden soll. Über das Ankreuzfeld Detailprotokoll kann auf Wunsch in jedem Schreibprogramm ein einheitliches Detailprotokoll der verarbeiteten Objekte ausgegeben werden. SAP AG 1
Bei einigen Archivierungsobjekten ist das auch in anderen Programmen möglich, z.b. im Lösch- oder Vorlaufprogramm. Weitere Informationen hierzu enthält die F1-Hilfe. 2. Fortschrittsmeldungen Für im Hintergrund ausgeführte Programme erscheint alle 30 Minuten im Job-Log eine Fortschrittsmeldung. Bei Programmen, die im Dialogmodus ausgeführt werden, erscheint die Fortschrittsmeldung in der Statuszeile alle 10 Sekunden. 3. Protokoll Bei jedem Archivierungslauf werden folgende Informationen ins Protokoll (Spool-Liste) geschrieben: - Anzahl der Tabelleneinträge, verarbeitete Archivierungsobjekte, Archivdateien, etc. - Verarbeitete Business-Objekte (z.b. Auftrag, Faktura, etc.) Wie oben beschrieben, können Sie im Selektionsbild des Schreibprogramms wählen, ob statt des üblichen Kompaktprotokolls ein Detailprotokoll ausgegeben wird, das die verarbeiteten Business-Objekte einzeln auflistet. 4. Unterbrechung des Archivierungslaufs Um besser auf ein vorgegebenes Zeitfenster oder knapp bemessenen Plattenplatz während der Archivierung reagieren zu können, kann die Schreibphase eines Archivierungslaufs unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Diese Funktion ist Teil der Archivadministration (Transaktion SARA). 5. Archivierungsobjektspezifisches Customizing Die technischen Einstellungen im archivierungsobjektspezifischen Customizing wurden für die überarbeiteten Archivierungsobjekte überprüft und gegebenenfalls geändert. Sie können die neuen Parameter durch Aktivieren des entsprechenden BC-Sets (Transaktion SCPR20) auf Wunsch übernehmen. Der Name der BC-Sets lautet ARCH_<Archivierungsobjekt>, also z.b. ARCH_SD_VBAK für das Archivierungsobjekt SD_VBAK. Wir empfehlen, die neuen Parameter zu übernehmen. 6. Netzwerkgrafik Die Netzwerkgrafik für die einzelnen Archivierungsobjekte wurde überprüft und gegebenenfalls angepasst. 7. Erweitung der Archivzugriffe Die Archivzugriffe über das Archivinformationssystem (AS) und den Document Relationship Browser (DRB) wurden erweitert oder verbessert. Bei einigen Archivierungsobjekten ist der Lesezugriff auf archivierte Daten jetzt auch aus bestimmten Anwendungstransaktionen möglich. Übersicht der überarbeiteten Archivierungsobjekte inklusive Besonderheiten - CO_CCTR_PL Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_ITEM - CO_TOTAL - CO_CCTR_EP Wurde durch CO_ITEM ersetzt. SAP AG 2
- CO_CCTR_ID Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_COSTCTR Wurde durch CO_CCMAST, CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - FI_DOCUMNT - FI_MONTHLY - FI_SL_DATA - EC_PCA_ITM, EC_PCA_SUM - MM_ACCTIT - MM_MATBEL - MM_MATNR - MM_EKKO - MM_SPSTOCK - RV_LIKP - SD_VBAK - SD_VBRK - SD_VTTK - RL_TA, RL_TB - PM_ORDER - PR_ORDER (Prozessauftrag) und PP_ORDER (Fertigungsauftrag) Für Prozess- und Fertigungsaufträge gelten folgende Besonderheiten: - Diese Archivierungsobjekte wurden - mit Ausnahmen der Unterbrechung des Archivierungslaufs - nicht bereits zu SAP R/3 Enterprise 4.70 geändert. (Siehe SAP-Hinweis 713545) - Es werden keine Fortschrittsmeldungen angezeigt. - Das archivierungsobjektspezifische Customizing wurde nicht geändert. - Beim Upgrade sind prinzipiell keine weiteren Schritte erforderlich; insbesondere müssen Sie keine neuen Varianten für Schreib- und Löschprogramme anlegen. Weitere Informationen zu den vorgenommenen Änderungen finden Sie im SAP-Hinweis 577847. Besonderheiten beim Upgrade von SAP R/3 Enterprise 4.70 Die betroffenen Archivierungsobjekte wurden tatsächlich bereits im Rahmen von SAP R/3 Enterprise 4.70 überarbeitet (siehe SAP-Hinweis 577847). Damit die implementierten Änderungen wirksam werden, mussten diese allerdings explizit aktiviert werden. Falls Sie dies zu Release 4.70 bereits getan haben, sind für diesen Upgrade keine weiteren Schritte erforderlich. SAP AG 3
Auswirkungen auf die Systemverwaltung Da den Archivierungsobjekten neue Schreib- und Löschprogramme zugeordnet wurden, ist es in der Regel erforderlich, die Varianten für die Einplanung der Schreib- und Löschprogramme zu überprüfen und ggf. anzupassen. Insbesondere ist es notwendig, die neuen Varianten der Löschprogramme im archivierungsobjektspezifischen Customizing einzutragen. Wir empfehlen, die Varianten SAP&TEST und SAP&PROD zu verwenden. Zum Eintragen dieser Varianten können Sie auch die BC-Sets ARCH_<Archivierungsobjekt> verwenden. BC-Sets werden über die Transaktion SCPR20 aktiviert. Beachten Sie, dass diese Aktionen nicht notwendig sind für Archivierungsobjekte, die bereits im Rahmen des Hinweises 577847 auf den neuesten Stand gebracht wurden. Siehe auch Weitere Informationen zu den relevanten Archivierungsobjekten finden Sie in der SAP-Bibliothek der SAP R/3 Enterprise Anwendungskomponenten unter Szenarios in den Anwendungen -> Datenarchivierung. 16.2.2 MM-PUR-REQ Bestellanforderungen 16.2.2.1 Bestellungs-/Banf-Verweis auf Mittelreservierung für Bestand Sie können nun von einer Bestellung oder Bestellanforderung auf eine Mittelreservierung verweisen, auch wenn diese Belege keine Kontierungstypen haben, d. h. dass der Auftrag nicht für den Direktverbrauch sondern den Bestand gedacht ist. Auswirkungen auf das Customizing Sie müssen den neuen Feldstatus für die Objektarten 07 (Bestands-Bestellanforderung) und/oder 08 (Bestands-Bestellung) anpassen. 16.2.2.2 Feldstatus für Banf/Bestellungen ohne Kontierungstypen (neu) Ab SAP ECC 5.00, Public Services (EA-PS 500) können Sie für Bestellanforderungen (Banf) und Bestellungen, in denen kein Kontierungstyp angegeben wurde, im Customizing des SAP AG 4
Haushaltsmanagements (HHM) den Feldstatus für die Kontierungselemente des HHM und für Mittelreservierungen einstellen. Auswirkungen auf das Customizing Wenn Sie den Feldstatus ändern wollen, müssen Sie im Customizing des Haushaltsmanagement Öffentliche Verwaltung in der IMG-Aktivität Feldstatus für die Zuordnung von HHM-Kontierungen pflegen den Feldstatus entsprechend anpassen. 16.2.2.3 Redesign des HHM-Lagerkonzepts (geändert) Dies sind die wichtigsten Änderungen: - Die Lagerfinanzstelle und alle anderen Kontierungselemente können mit dem Ableitungswerkzeug abgeleitet werden. - Das statistische Kennzeichen muss von einer statistischen Finanzposition ausgelöst werden. Auswirkungen auf das Customizing Das folgende Customizing ist jetzt veraltet: - die Einstellungen "Unkontierte Bestellungen/Banf" und "Warenausgang" in Fortschreibungssteuerung Haushaltsmanagement (Transaktion OFUP) - die Einstellung "Lagerfinanzstellen zuordnen" (Transaktion FMLF) - die Einstellung "Bewegungsarten steuern" (Transaktion OFBW) Um die volle Kompatibilität mit den alten Funktionen sicherzustellen, bietet das Ableitungswerkzeug drei zusätzliche Kennzeichen: - FLG_INVNTRY_PSTNG: Die aktuelle Buchung ist eine Bestandsbuchung. - VAL_CLASS: Bewertungsklasse - MOVE_TYPE: Bewegungsart (Bestandsführung) Das neue Konzept muss als Teil eines Upgrade-Projekts installiert werden. SAP AG 5
16.2.3 MM-PUR-PO Bestellungen 16.2.3.1 Erweiterung der Bestelloptimierung (geändert) Zu SAP ECC 5.00 (SAP_APPL 500) wurden folgende Änderungen in den Funktionen der Bestelloptimierung vorgenommen: - Meldungen geändert - Bei Fehlern während der automatischen Bestellbündelung erzeugt das System jetzt keine Fehlermeldungen sondern Informationsmeldungen. Dadurch kann es alle fehlerfreien Bestellbündel verarbeiten. Alle fehlerhaften Bestellbündel können Sie erkennen und manuell bearbeiten. - Im Ablaufprotokoll der automatischen Bestellbündelung können Sie besser erkennen, welche Meldungen zu einem Bestellbündel gehören. Der Beginn der Verarbeitung und das Ende der Verarbeitung eines Bestellbündels kennzeichnet das System jetzt durch eine Meldung. - Die bestehenden Meldungen wurden um weitere Informationen ergänzt, so dass Sie entsprechende Korrekturen, z.b. in den Stammdaten vornehmen können. - Feinere Steuerung der Bestelloptimierung möglich - Im Customizing zur Bestelloptimierung ist jetzt eine feinere Steuerung der Parameter für Bestellbündelung und Investment Buying über Profile möglich, z. B. maximale Reichweite für die Bestelloptimierung. Sie können jetzt aus den im Customizing der Bestelloptimierung vorhandenen Einträgen im Selektionsbildschirm der automatischen Bestellbündelung ein Profil auswählen. Ist kein Profil eingetragen, verwendet das System den ersten Eintrag der Tabelle TWBO0. Dadurch ist das Programmverhalten nach einem Upgrade unverändert, und Ihnen entsteht kein Umstellungsaufwand. - Materialien ohne Prognosewerte möglich - Die automatischen Bestellbündelung berücksichtigt jetzt auch Materialien ohne Prognosewerte. Die Verarbeitung entsprechender Bestellanforderungen und Bestellungen erfolgt wie die Verarbeitung von Materialien mit Prognosewerten. - Restriktionsprofilprüfung erweitert - Im Customizing der Bestelloptimierung können Sie jetzt für Restriktionsprofile einstellen, ob bei der Prüfung der Minimum-Restriktionen eine Oder-Verknüpfung gelten soll. In diesem Fall gelten die Minimum-Restriktionen als erfüllt, wenn mindestens eine der Minimum-Restriktionen erfüllt ist. - Ergebnisliste der automatischen Bestellbündelung erweitert - Sie können jetzt innerhalb der Ergebnisliste der automatischen Bestellbündelung Zeilen blockweise auswählen und löschen oder Folgebelege anlegen. Dadurch ist eine schnellere Folgeverarbeitung möglich. - Alle Funktionen, die weitere Detailbilder anzeigen oder in Anzeige-Transaktionen SAP AG 6
verzweigen, wurden auf eine Cursor-sensitive Logik umgestellt. - Sie können jetzt aus der Ergebnisliste heraus einzelne oder mehrere Zeilen löschen. Dies erleichtert Ihnen die manuelle Nacharbeit. Sie können manuell erreichen, dass die von der automatischen Bestellbündelung erzeugten Bestellbündel einem Restriktionsprofil genügen. Wenn Sie Zeilen löschen, reduzieren sich die Summen der Ist-Werte für ein Restriktionsprofil. - Bestellanforderungen aus der automatischen Bestellbündelung ausschließbar - Sie können jetzt Bestellanforderungen mit bestimmten Belegtypen von der Bearbeitung in der automatischen Bestellbündelung ausschließen. Der Beschaffungsprozess dieser Bestellanforderungen erfolgt dann außerhalb der automatischen Bestellbündelung. - Neue Folgebelege möglich - Wenn Sie die automatische Bestellbündelung nicht im Simulationsmodus starten, bietet das System neben Bestellungen jetzt auch Bestellanforderungen als mögliche Bestellbelege an. Sie können festlegen, obdie Bestellbündelung immer Bestellanforderungen anlegt oder nur, falls alle im Restriktionsprofil definierten Restriktionen erfüllt sind. Wenn im letzteren Fall nicht alle Restriktionen erfüllt sind, verhält sich die Transaktion wie im Simulationsmodus. Bestellanforderungen als Folgebelege erleichtern Ihnen die Arbeit. Sie können z. B. Bestellanforderungen löschen oder einem anderen Lieferanten zuordnen. - Aus der Ergebnisliste heraus können Sie jetzt für Zusatzmengen Bestellanforderungen generieren lassen. - Gültigkeit der Ergebnisliste in Abhängigkeit von einem Werkskalender möglich - Sie können jetzt im Customizing zur Bestelloptimierung einstellen, wie viele Kalendertage lang die Einträge in der Ergebnisliste zur automatisch Bestellbündelung gültig sind. So können Sie eine kurze Gültigkeitsdauer einstellen, und die Gültigkeitsdauer der Einträge, die nach einem Wochenende oder Feiertag erzeugt wurden, gibt Ihren Disponenten ausreichend Zeit, die Ergebnisse zu überprüfen und anzupassen. Siehe auch Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu SAP Retail (SAP-Bibliothek -> Logistik -> SAP Retail) unter Einkauf -> Bestellwesen -> Bestelloptimierung. 16.2.3.2 Bestelloptimierung (geändert) Ab SAP ECC 5.00 (SAP_APPL 500) können Sie die Bestelloptimierung auch nutzen, wenn Sie SAP AG 7
nicht SAP Retail einsetzen. Ziel der Bestelloptimierung ist es, Bedarfe zu bündeln bzw. zusätzliche Bedarfe zu generieren, um Bestellrestriktionen, die gegenüber einem Lieferanten definiert sind, zu erfüllen und die Transportkosten zu minimieren. Es handelt sich um folgende Transaktionen und Programme: - Dispositions-Workbench (WWP1) - Zusatzdisposition (aus ME21/ME22) - Automatische Bestellbündelung (WLB13) - Ergebnisliste (WLB4) - Manuelle Bestellbündelung (WLB5) - Prüfprogramm für die Bestellbündelung (WLBA) Damit die Bestelloptimierung generell nutzbar ist, wurden folgende Änderungen in den bisher nur für SAP Retail nutzbaren Funktionen vorgenommen: - Werke müssen nicht mehr vom Typ Filiale oder Verteilzentrum sein In Nicht-Retail-Systemen selektiert die Bestelloptimierung in folgenden Transaktionen Werke vom Typ <BLANK>: - Automatische Bestellbündelung (WLB13) - Manuelle Bestellbündelung (WLB5) - Dispositionsworkbench (WOD1) Die Absprünge aus diesen Transaktionen in Pflegetransaktionen für den Betriebstamm (WB02) wurden auf Absprünge in den Werksstamm (OX10) umgestellt. - Ermittlung der bestellbaren Materialien Sie müssen diese Liste über den User-Exit EXIT_SAPLWPOPO_001 bestimmen. - Verbindung zu Aktionstransaktionen wurden entfernt Weil Aktionen nur in SAP Retail nutzbar sind, wurden die Absprungmöglichkeiten in die Aktionstransaktionen aus den Menüeinträgen entfernt. Siehe auch Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu SAP Retail (SAP-Bibliothek -> Logistik -> SAP Retail) unter Einkauf -> Bestellwesen -> Bestelloptimierung. 16.2.3.3 Bestellungs-/Banf-Verweis auf Mittelreservierung für Bestand SAP AG 8
Sie können nun von einer Bestellung oder Bestellanforderung auf eine Mittelreservierung verweisen, auch wenn diese Belege keine Kontierungstypen haben, d. h. dass der Auftrag nicht für den Direktverbrauch sondern den Bestand gedacht ist. Auswirkungen auf das Customizing Sie müssen den neuen Feldstatus für die Objektarten 07 (Bestands-Bestellanforderung) und/oder 08 (Bestands-Bestellung) anpassen. 16.2.3.4 Feldstatus für Banf/Bestellungen ohne Kontierungstypen (neu) Ab SAP ECC 5.00, Public Services (EA-PS 500) können Sie für Bestellanforderungen (Banf) und Bestellungen, in denen kein Kontierungstyp angegeben wurde, im Customizing des Haushaltsmanagements (HHM) den Feldstatus für die Kontierungselemente des HHM und für Mittelreservierungen einstellen. Auswirkungen auf das Customizing Wenn Sie den Feldstatus ändern wollen, müssen Sie im Customizing des Haushaltsmanagement Öffentliche Verwaltung in der IMG-Aktivität Feldstatus für die Zuordnung von HHM-Kontierungen pflegen den Feldstatus entsprechend anpassen. 16.2.3.5 Redesign des HHM-Lagerkonzepts (geändert) Dies sind die wichtigsten Änderungen: - Die Lagerfinanzstelle und alle anderen Kontierungselemente können mit dem Ableitungswerkzeug abgeleitet werden. - Das statistische Kennzeichen muss von einer statistischen Finanzposition ausgelöst werden. SAP AG 9
Auswirkungen auf das Customizing Das folgende Customizing ist jetzt veraltet: - die Einstellungen "Unkontierte Bestellungen/Banf" und "Warenausgang" in Fortschreibungssteuerung Haushaltsmanagement (Transaktion OFUP) - die Einstellung "Lagerfinanzstellen zuordnen" (Transaktion FMLF) - die Einstellung "Bewegungsarten steuern" (Transaktion OFBW) Um die volle Kompatibilität mit den alten Funktionen sicherzustellen, bietet das Ableitungswerkzeug drei zusätzliche Kennzeichen: - FLG_INVNTRY_PSTNG: Die aktuelle Buchung ist eine Bestandsbuchung. - VAL_CLASS: Bewertungsklasse - MOVE_TYPE: Bewegungsart (Bestandsführung) Das neue Konzept muss als Teil eines Upgrade-Projekts installiert werden. 16.3 MM-IM Bestandsführung 16.3.1 Datenarchivierung (erweitert) Die am häufigsten eingesetzten Archivierungsobjekte wurden überarbeitet und entsprechen nun einem einheitlichen Standard. Vorteile der Überarbeitung sind eine einheitliche der Archivierungsobjekte in Archivierungsprojekten sowie ein verbesserter Zugriff auf archivierte Daten über die Grenzen der verschiedenen Anwendungen hinweg. Die Änderungen betreffen folgende Bereiche: 1. Selektionsbild Im Selektionsbild des Schreibprogramms können Sie im Rahmen Ablaufsteuerung festlegen, ob das Programm im Test- oder Produktivmodus ausgeführt werden soll. Über das Ankreuzfeld Detailprotokoll kann auf Wunsch in jedem Schreibprogramm ein einheitliches Detailprotokoll der verarbeiteten Objekte ausgegeben werden. Bei einigen Archivierungsobjekten ist das auch in anderen Programmen möglich, z.b. im Lösch- oder Vorlaufprogramm. Weitere Informationen hierzu enthält die F1-Hilfe. 2. Fortschrittsmeldungen Für im Hintergrund ausgeführte Programme erscheint alle 30 Minuten im Job-Log eine Fortschrittsmeldung. Bei Programmen, die im Dialogmodus ausgeführt werden, erscheint die Fortschrittsmeldung in der Statuszeile alle 10 Sekunden. SAP AG 10
3. Protokoll Bei jedem Archivierungslauf werden folgende Informationen ins Protokoll (Spool-Liste) geschrieben: - Anzahl der Tabelleneinträge, verarbeitete Archivierungsobjekte, Archivdateien, etc. - Verarbeitete Business-Objekte (z.b. Auftrag, Faktura, etc.) Wie oben beschrieben, können Sie im Selektionsbild des Schreibprogramms wählen, ob statt des üblichen Kompaktprotokolls ein Detailprotokoll ausgegeben wird, das die verarbeiteten Business-Objekte einzeln auflistet. 4. Unterbrechung des Archivierungslaufs Um besser auf ein vorgegebenes Zeitfenster oder knapp bemessenen Plattenplatz während der Archivierung reagieren zu können, kann die Schreibphase eines Archivierungslaufs unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Diese Funktion ist Teil der Archivadministration (Transaktion SARA). 5. Archivierungsobjektspezifisches Customizing Die technischen Einstellungen im archivierungsobjektspezifischen Customizing wurden für die überarbeiteten Archivierungsobjekte überprüft und gegebenenfalls geändert. Sie können die neuen Parameter durch Aktivieren des entsprechenden BC-Sets (Transaktion SCPR20) auf Wunsch übernehmen. Der Name der BC-Sets lautet ARCH_<Archivierungsobjekt>, also z.b. ARCH_SD_VBAK für das Archivierungsobjekt SD_VBAK. Wir empfehlen, die neuen Parameter zu übernehmen. 6. Netzwerkgrafik Die Netzwerkgrafik für die einzelnen Archivierungsobjekte wurde überprüft und gegebenenfalls angepasst. 7. Erweitung der Archivzugriffe Die Archivzugriffe über das Archivinformationssystem (AS) und den Document Relationship Browser (DRB) wurden erweitert oder verbessert. Bei einigen Archivierungsobjekten ist der Lesezugriff auf archivierte Daten jetzt auch aus bestimmten Anwendungstransaktionen möglich. Übersicht der überarbeiteten Archivierungsobjekte inklusive Besonderheiten - CO_CCTR_PL Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_ITEM - CO_TOTAL - CO_CCTR_EP Wurde durch CO_ITEM ersetzt. - CO_CCTR_ID Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_COSTCTR Wurde durch CO_CCMAST, CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - FI_DOCUMNT - FI_MONTHLY SAP AG 11
- FI_SL_DATA - EC_PCA_ITM, EC_PCA_SUM - MM_ACCTIT - MM_MATBEL - MM_MATNR - MM_EKKO - MM_SPSTOCK - RV_LIKP - SD_VBAK - SD_VBRK - SD_VTTK - RL_TA, RL_TB - PM_ORDER - PR_ORDER (Prozessauftrag) und PP_ORDER (Fertigungsauftrag) Für Prozess- und Fertigungsaufträge gelten folgende Besonderheiten: - Diese Archivierungsobjekte wurden - mit Ausnahmen der Unterbrechung des Archivierungslaufs - nicht bereits zu SAP R/3 Enterprise 4.70 geändert. (Siehe SAP-Hinweis 713545) - Es werden keine Fortschrittsmeldungen angezeigt. - Das archivierungsobjektspezifische Customizing wurde nicht geändert. - Beim Upgrade sind prinzipiell keine weiteren Schritte erforderlich; insbesondere müssen Sie keine neuen Varianten für Schreib- und Löschprogramme anlegen. Weitere Informationen zu den vorgenommenen Änderungen finden Sie im SAP-Hinweis 577847. Besonderheiten beim Upgrade von SAP R/3 Enterprise 4.70 Die betroffenen Archivierungsobjekte wurden tatsächlich bereits im Rahmen von SAP R/3 Enterprise 4.70 überarbeitet (siehe SAP-Hinweis 577847). Damit die implementierten Änderungen wirksam werden, mussten diese allerdings explizit aktiviert werden. Falls Sie dies zu Release 4.70 bereits getan haben, sind für diesen Upgrade keine weiteren Schritte erforderlich. Auswirkungen auf die Systemverwaltung Da den Archivierungsobjekten neue Schreib- und Löschprogramme zugeordnet wurden, ist es in der Regel erforderlich, die Varianten für die Einplanung der Schreib- und Löschprogramme zu überprüfen und ggf. anzupassen. Insbesondere ist es notwendig, die neuen Varianten der Löschprogramme im archivierungsobjektspezifischen Customizing einzutragen. Wir empfehlen, die Varianten SAP&TEST und SAP&PROD zu verwenden. Zum Eintragen dieser Varianten können Sie auch die BC-Sets ARCH_<Archivierungsobjekt> verwenden. BC-Sets werden über die SAP AG 12
Transaktion SCPR20 aktiviert. Beachten Sie, dass diese Aktionen nicht notwendig sind für Archivierungsobjekte, die bereits im Rahmen des Hinweises 577847 auf den neuesten Stand gebracht wurden. Siehe auch Weitere Informationen zu den relevanten Archivierungsobjekten finden Sie in der SAP-Bibliothek der SAP R/3 Enterprise Anwendungskomponenten unter Szenarios in den Anwendungen -> Datenarchivierung. 16.3.2 Pick-Up-Liste: Anzeige des Chargenverwendungsnachweises in der MB56 (geändert) Bisher wurden Ihnen in der Funktion Pick-Up-Liste für Chargenverwendungsnachweis (Transaktion MB5C) die Top-Down- und Bottom-Up-Analysen nur in Form einer einfachen Ausgabeliste dargestellt. Ab SAP ECC 5.00 verzweigt die Funktion Pick-Up-Liste für Chargenverwendungsnachweis in den eigentlichen Chargenverwendungsnachweis (Transaktion MB56). Zusätzlich können Sie auf dem Einstiegsbild die Darstellung der Daten im Chargenverwendungsnachweis festlegen. Sie können alle Einstellungen nutzen, die Ihnen auch im Chargenverwendungsnachweis zur Verfügung stehen, z.b. Umbuchungen auflösen oder Lieferantencharge anzeigen. Die Einschränkung auf zulässige Werke ist im Einstiegsbild der Pick-Up-Liste allerdings nicht möglich. 16.3.3 MM-IM-GF Grundfunktionen 16.3.3.1 BAPIs in der Bestandsführung (neu) Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) gibt es im Business Objekt MaterialReservation (Objekttyp BUS2093 - Materialreservierung) folgende neue und erweiterte Methoden (BAPIs). In Klammern finden Sie jeweils den Namen des zugehörigen Funktionsbausteins. Neue BAPIs SAP AG 13
- GetItems1 (BAPI_RESERVATION_GETITEMS1) BAPI zum Lesen von Reservierungspositionen - Change (BAPI_RESERVATION_CHANGE) BAPI zum Ändern einzelner Reservierungen Geändertes BAPI - CreateFromData1 (BAPI_RESERVATION_CREATE1) (BAPI zum Anlegen einzelner Reservierungen) Dieses BAPI verfügt über folgende neue Parameter: - ATP-Prüfung durchführen - Fabrikkalender prüfen - externe Reservierungsnummer angeben Zur Anzeige wählen Sie Werkzeuge -> Business Framework -> BAPI Explorer. Siehe auch Weitere Informationen erhalten Sie in der zugehörigen BAPI-Dokumentation. 16.3.4 MM-IM-GR Wareneingang 16.3.4.1 Funktionale Erweiterungen der Transaktion MIGO (geändert) Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) stehen Ihnen in der Transaktion für Warenbewegungen (MIGO) folgende neue Funktionen zur Verfügung: - Bei Warenbewegungen, die sich auf Bestellungen als Referenzbeleg beziehen, z.b. Wareneingang, Warenausgang, Nachverrechnung) können Sie als zusätzliches Selektionskriterium direkt neben Bestellnummer und Positionsnummer auch das Bestellwerk angeben. Standardmäßig ist das Feld für das Werk ausgeblendet. Um es einzublenden, müssen Sie im Customizing der Bestandsführung in der IMG-Aktivität Feldauswahl für MIGO das Feld Werk (Feldname GODYNPRO-PO_WERKS) auf eingabebereit setzen. - Neuer Vorschlagswert: Kontierungsfelder kopieren Beim Erfassen sonstiger Wareneingänge können Sie vorhandene Kontierungsdaten aus der vorhergehenden Position als Vorschlagwerte für eine neue Position übernehmen. Dazu setzen Sie in den Vorschlagwerten das Kennzeichen Kontierungsfelder kopieren. Die Vorschlagswerte ändern Sie im Menü über Einstellungen -> Vorschlagswerte. SAP AG 14
- Warenbewegungen mit Bezug auf einen Materialbeleg Bei der Erfassung folgender Warenbewegungen ist es möglich, als Referenzbeleg einen Materialbeleg anzugeben: - Wareneingang - Warenausgang - Umbuchung - Auslagern Beachten Sie: Es darf sich bei diesen Materialbelegen nur um Belege handeln, die aus einer Warenbewegung ohne Bezug ("Sonstige") entstanden sind und die keine Stornobelege sind. - Nicht bestandsgeführte Dokumentationschargen Sie können jetzt können Warenbewegungen zu Dokumentationschargen buchen und somit für diese Chargen die bisherigen Chargenfunktionen nutzen. Dokumentationschargen sind nicht bestandsgeführte Chargen mit Chargenverwendungsnachweis. Alle relevanten Daten zu einer Dokumenationscharge erscheinen in der MIGO auf einer eigenen Registerkarte. Weitere Informationen finden Sie in der Release-Info Nicht bestandsgeführte Dokumentationschargen. 16.3.4.2 Redesign des HHM-Lagerkonzepts (geändert) Dies sind die wichtigsten Änderungen: - Die Lagerfinanzstelle und alle anderen Kontierungselemente können mit dem Ableitungswerkzeug abgeleitet werden. - Das statistische Kennzeichen muss von einer statistischen Finanzposition ausgelöst werden. Auswirkungen auf das Customizing Das folgende Customizing ist jetzt veraltet: - die Einstellungen "Unkontierte Bestellungen/Banf" und "Warenausgang" in Fortschreibungssteuerung Haushaltsmanagement (Transaktion OFUP) SAP AG 15
- die Einstellung "Lagerfinanzstellen zuordnen" (Transaktion FMLF) - die Einstellung "Bewegungsarten steuern" (Transaktion OFBW) Um die volle Kompatibilität mit den alten Funktionen sicherzustellen, bietet das Ableitungswerkzeug drei zusätzliche Kennzeichen: - FLG_INVNTRY_PSTNG: Die aktuelle Buchung ist eine Bestandsbuchung. - VAL_CLASS: Bewertungsklasse - MOVE_TYPE: Bewegungsart (Bestandsführung) Das neue Konzept muss als Teil eines Upgrade-Projekts installiert werden. 16.3.5 MM-IM-GI Warenausgang und Rücklieferung 16.3.5.1 Funktionale Erweiterungen der Transaktion MIGO (geändert) Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) stehen Ihnen in der Transaktion für Warenbewegungen (MIGO) folgende neue Funktionen zur Verfügung: - Bei Warenbewegungen, die sich auf Bestellungen als Referenzbeleg beziehen, z.b. Wareneingang, Warenausgang, Nachverrechnung) können Sie als zusätzliches Selektionskriterium direkt neben Bestellnummer und Positionsnummer auch das Bestellwerk angeben. Standardmäßig ist das Feld für das Werk ausgeblendet. Um es einzublenden, müssen Sie im Customizing der Bestandsführung in der IMG-Aktivität Feldauswahl für MIGO das Feld Werk (Feldname GODYNPRO-PO_WERKS) auf eingabebereit setzen. - Neuer Vorschlagswert: Kontierungsfelder kopieren Beim Erfassen sonstiger Wareneingänge können Sie vorhandene Kontierungsdaten aus der vorhergehenden Position als Vorschlagwerte für eine neue Position übernehmen. Dazu setzen Sie in den Vorschlagwerten das Kennzeichen Kontierungsfelder kopieren. Die Vorschlagswerte ändern Sie im Menü über Einstellungen -> Vorschlagswerte. - Warenbewegungen mit Bezug auf einen Materialbeleg Bei der Erfassung folgender Warenbewegungen ist es möglich, als Referenzbeleg einen Materialbeleg anzugeben: - Wareneingang - Warenausgang - Umbuchung - Auslagern Beachten Sie: Es darf sich bei diesen Materialbelegen nur um Belege handeln, die aus einer Warenbewegung ohne Bezug ("Sonstige") entstanden sind und die keine Stornobelege sind. SAP AG 16
- Nicht bestandsgeführte Dokumentationschargen Sie können jetzt können Warenbewegungen zu Dokumentationschargen buchen und somit für diese Chargen die bisherigen Chargenfunktionen nutzen. Dokumentationschargen sind nicht bestandsgeführte Chargen mit Chargenverwendungsnachweis. Alle relevanten Daten zu einer Dokumenationscharge erscheinen in der MIGO auf einer eigenen Registerkarte. Weitere Informationen finden Sie in der Release-Info Nicht bestandsgeführte Dokumentationschargen. 16.3.5.2 Redesign des HHM-Lagerkonzepts (geändert) Dies sind die wichtigsten Änderungen: - Die Lagerfinanzstelle und alle anderen Kontierungselemente können mit dem Ableitungswerkzeug abgeleitet werden. - Das statistische Kennzeichen muss von einer statistischen Finanzposition ausgelöst werden. Auswirkungen auf das Customizing Das folgende Customizing ist jetzt veraltet: - die Einstellungen "Unkontierte Bestellungen/Banf" und "Warenausgang" in Fortschreibungssteuerung Haushaltsmanagement (Transaktion OFUP) - die Einstellung "Lagerfinanzstellen zuordnen" (Transaktion FMLF) - die Einstellung "Bewegungsarten steuern" (Transaktion OFBW) Um die volle Kompatibilität mit den alten Funktionen sicherzustellen, bietet das Ableitungswerkzeug drei zusätzliche Kennzeichen: - FLG_INVNTRY_PSTNG: Die aktuelle Buchung ist eine Bestandsbuchung. - VAL_CLASS: Bewertungsklasse - MOVE_TYPE: Bewegungsart (Bestandsführung) Das neue Konzept muss als Teil eines Upgrade-Projekts installiert werden. SAP AG 17
16.3.6 MM-IM-ST Umlagerung / Umbuchung 16.3.6.1 Funktionale Erweiterungen der Transaktion MIGO (geändert) Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) stehen Ihnen in der Transaktion für Warenbewegungen (MIGO) folgende neue Funktionen zur Verfügung: - Bei Warenbewegungen, die sich auf Bestellungen als Referenzbeleg beziehen, z.b. Wareneingang, Warenausgang, Nachverrechnung) können Sie als zusätzliches Selektionskriterium direkt neben Bestellnummer und Positionsnummer auch das Bestellwerk angeben. Standardmäßig ist das Feld für das Werk ausgeblendet. Um es einzublenden, müssen Sie im Customizing der Bestandsführung in der IMG-Aktivität Feldauswahl für MIGO das Feld Werk (Feldname GODYNPRO-PO_WERKS) auf eingabebereit setzen. - Neuer Vorschlagswert: Kontierungsfelder kopieren Beim Erfassen sonstiger Wareneingänge können Sie vorhandene Kontierungsdaten aus der vorhergehenden Position als Vorschlagwerte für eine neue Position übernehmen. Dazu setzen Sie in den Vorschlagwerten das Kennzeichen Kontierungsfelder kopieren. Die Vorschlagswerte ändern Sie im Menü über Einstellungen -> Vorschlagswerte. - Warenbewegungen mit Bezug auf einen Materialbeleg Bei der Erfassung folgender Warenbewegungen ist es möglich, als Referenzbeleg einen Materialbeleg anzugeben: - Wareneingang - Warenausgang - Umbuchung - Auslagern Beachten Sie: Es darf sich bei diesen Materialbelegen nur um Belege handeln, die aus einer Warenbewegung ohne Bezug ("Sonstige") entstanden sind und die keine Stornobelege sind. - Nicht bestandsgeführte Dokumentationschargen Sie können jetzt können Warenbewegungen zu Dokumentationschargen buchen und somit für diese Chargen die bisherigen Chargenfunktionen nutzen. Dokumentationschargen sind nicht bestandsgeführte Chargen mit Chargenverwendungsnachweis. Alle relevanten Daten zu einer Dokumenationscharge erscheinen in der MIGO auf einer eigenen Registerkarte. Weitere Informationen finden Sie in der Release-Info Nicht bestandsgeführte Dokumentationschargen. SAP AG 18
16.4 MM-IV Rechnungsprüfung 16.4.1 MM-IV-GF Grundfunktionen 16.4.1.1 Neuer Report: Liste Rechnungsbelege anzeigen (neu) Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) steht Ihnen in der Logistik-Rechnungsprüfung der neue Report Liste Rechnungsbelege anzeigen (RMMR1MDI) zur Verfügung, mit dem Sie sich eine Liste der Rechnungsbelege anzeigen lassen können. Ergänzend zum bestehenden Programm Übersicht Rechnungen (Transaktionscode MIR6) haben Sie hier erweiterte Selektionskriterien und Anzeigemöglichkeiten. Auf dem Einstiegsbild können Sie z.b. nach Einmalkunden, Rechnungsbruttobetrag und Erfassungsdatum selektieren. Zusätzlich können Sie einen Expertenmodus einblenden, der auf Werksebene eine Selektion nach Rechnungswesenbeleg, Sachkontenbuchung und Materialbuchung erlaubt. In der Ausgabeliste zeigt der Report sowohl die gebuchten als auch die geparkten Rechnungen an. Nicht angezeigt werden Rechnungen ohne zugehörigen Rechnungswesenbeleg; dazu gehören z.b. Rechnungen, die für die Prüfung im Hintergrund vorgesehen sind oder die vom System bereits als fehlerhaft geprüft wurden. Im SAP Easy Access finden Sie diesen neuen Report unter Logistik -> Materialwirtschaft -> Logistik-Rechnungsprüfung -> Weiterverarbeitung -> Liste Rechnungsbelege anzeigen (Transaktionscode MIR5). Siehe auch Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Report RMMR1MDI. 16.4.2 MM-IV-LIV Lieferantenrechnung (Logistik SAP AG 19
Rechnungsprüfung) 16.4.2.1 MM-IV-LIV-ERS ERS 16.4.2.1.1 ERS-Rechnungsnummerierung (neu) Ab SAP ECC 5.00 (SAP_APPL 500) kann das System die ERS-Rechnungen jedes Kreditors automatisch mit einer laufenden Nummer versehen. Diese Funktion wird für Unternehmen in Frankreich und Spanien benötigt, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, die mit der Richtlinie 2001/115/EC des Europäischen Rates in Kraft getreten sind. Auswirkungen auf das Customizing Machen Sie die Einstellungen im Customizing der Materialwirtschaft (MM) unter Logistik-Rechnungsprüfung -> Automatische Wareneingangsabrechnung (ERS) -> ERS-Rechnungsnummerierung. Siehe auch Materialwirtschaft (MM) -> Logistik-Rechnungsprüfung (MM-IV) -> Logistik-Rechnungsprüfung (MM-IV-LIV) -> Automatische Abrechnungen -> Automatische Wareneingangsabrechnung (ERS) -> ERS-Rechnungsnummerierung SAP AG 20