Der Allrounder für Einsteiger: VideoPad Video-Editor wird so beschrieben: "Viele Funktionen, aber zugänglicher als Profi-Programme: Das zeichnet den VideoPad VideoEditor aus. Er ist deshalb für Anfänger gut geeignet. Screenshot aus eigenem Testvideo Los geht es mit einem Klick auf Neues Projekt. Videos, Fotos oder Audiodateien ziehen Sie per Drag&Drop ins linke obere Fenster. Von dort schieben Sie die Elemente in die Timeline am unteren Rand. Sie können diverse Spuren nutzen und die einzelnen Teile verschieben. Im oberen rechten Fenster schneiden Sie den Clip, indem Sie Start- und Endpunkte setzen. Über die Buttons in der Ribbons-Leiste sowie das Menü verbessern Sie die Qualität. Wählen Sie dazu etwa im Menü Videoeffekte und Blending und Farbkorrektur oder Filter. Außerdem können Sie Effekte einsetzen. Diese aktivieren Sie mit einem Klick auf den Button Videoeffekte und das Plus. Der ausgewählte Modus wird sofort angewendet. Auc können Sie mit dem Programm Soundeffekte, Blenden oder Untertitel ergänzen. Das Tool eignet sich auch für Spielereien: Sie verfremden die Clips mit Filtern wie Cartoon oder Regentropfen. Der VideoPad Video-Editor brennt den fertigen Clip direkt auf CD und DVD, was nicht alle Videobearbeitungstools können. Ebenso exportieren Sie die Datei zu YouTube, zu Facebook, Dropbox oder Google" Ein erster Test macht gute Laune. Das Tool ist ja (noch) kostenlos!
Alles wie gewohnt: Einige Möglichkeiten für den Dateiimport (hier übers Menü): Auffällig in den Menüs ist die Ähnlichkeit zu Premiere Pro, sogar Tastaturkürzel werden angezeigt (STRG+M für den Import). Es geht auch leichter über das Öffnen-Icon links oben. Natürlich lassen sich mehrere Dateien importieren:
Hier sind es übrigens 5 4K-Videos das dauert: Rechtsklick zeigt u. a. Die Eigenschaften eines Clips:
Ein Doppelklick öffnet die Clip-Vorschau. Dort kann der Clip eingekürzt werden: Achtung: Clip-Vorschau und Sequenz-Vorschau sind im selben Fenster. Man gewöhnt sich schnell daran (ist in vielen Programmen ähnlich): Der gekürzte Clip wird ins Schnittfenster gezogen. Ein Rechtsklick zeigt die neue Länge des Clips auch im Schnittfenster an.
Das ist dann die Sequenz-Vorschau: Ein 2. Clip wurde eingefügt und es ist Zeit sich mit den Schnittwerkzeugen zu beschäftigen: am Cursor hängt jetzt die Schere (gibt es schon lange in Premiere Elements!), ansonsten alles durchprobieren. Das Überblend-Icon an jeder Schnittkante ist übrigens ein Dummy. Ich werde hier nicht die Details besprechen wer Erfahrung mit Schnittprogrammen hat, wird alles nötige vorfinden. Was ich nicht gefunden habe, ist wie man eine neue Videospur 2 anlegt. Das hat erstmal mit einem kleinen Trick geklappt, indem ich einen neuen Titel eingefügt habe (Vorsicht: da gibt s 3 Icons für Titel oder Text oder? - mit denen muss ich mich noch näher befassen. Es gibt hier aber erstaunliche Optionen, sogar die Schreibmaschinentextanimation!
Wie gewünscht ist der Titel in der neuen Videospur 2 an der Cursorposition. Aber es gibt ein Manko: die Bedienung und Bearbeitung des Titels ist sowas von hakelig: Natürlich neuer Text über den Text-Editor (Doppelklick auf Titel im Projektfenster ja da wird der neue Titel auch abgelegt!). Dann sind einige Titel Animationen die werden unter Video abgelegt. Vielleicht liegt es ja auch am 4K-Material, dass es hier so hakelig wird (übrigens wird auch die Vorschau automatisch vorberechnet, damit sie flüssig abspielt). Hier ist Geduld angesagt bei HD-Material dürfte dieses Problem nicht bestehen... muss ich noch testen.
Und der Titel liess sich erst mal nur über einen Skalierungseffekt verkleinern: Für eine neue Videospur die Lösung: Clip im Projektfenster markieren, dann erscheint der Button Hinzufügen - da In Sequenz beim Cursor überlagern wählen. Oder Clip aus dem Projektfenster ziehen und oberhalb der 3. Spur fallen lassen (wie in Premiere). Fazit: Erster Eindruck ist gut, die Ähnlichkeit zu richtigen Programmen ist da. Natürlich gibt es viele Optionen nicht, wie z. B. mehrere Sequenzen oder Keyframes. Und die Audiobearbeitung ist auf den ersten Blick mehr als hakelig... Mit Shotcut meine Empfehlung für kostenlosen Videoschnitt.