Raptor HILIC-Si: HILIC einfach gemacht

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Transkript:

Stationäre Phase: Silica Selectivity Accelerated Raptor HILIC-Si: HILIC einfach gemacht Mehr Retention für polare Substanzen ohne Ionenpaarreagenz Basierend auf 2.7 µm Raptor Core-Shell Partikeln Ideal zur Steigerung der Empfindlichkeit und Selektivität in der LC-MS Geeignet für HPLC and UHPLC OH Si O O O Bereit für HILIC? Lesen Sie auch unseren Artikel über die Vermeidung üblicher Probleme. www.restek.com/hilictips Pure Chromatography www.restek.com/raptor

Die Raptor HILIC-Si Säule Mit der Entwicklung der Raptor LC-Säulenreihe haben die Chemiker von Restek die Besonderheiten und Vorteile von Core-Shell Partikeln mit den besonderen Selektivitäten von Resteks USLC-Technologie kombiniert. Mit diesem neuen Säulentyp erzielt man auf einfache Weise bessere Trennungen und bedeutend schmalere Peaks. Damit besteht auch die Möglichkeit Analysen erheblich zu beschleunigen, sowohl mit HPLC- als auch mit UHPLC- Geräten. Mit der Raptor HILIC-Si steht nun eine robuste und zuverlässige Säule für den HILIC-Bereich zur Verfügung. HILIC - Hydrophilic Interaction Liquid Chromatography (1) - ist für sehr polare Substanzen eine interessante Alternative zur RP - Reversed Phase - LC, da sie bessere Retention für wasserlösliche Substanzen ermöglicht, die nur über Unterschiede in polaren funktionellen Gruppen getrennt werden können (Abbildung 1). Die Raptor HILIC-Si Säule vereinfacht den Wechsel zum HILIC-Mechanismus, da sie nicht nur viele polare Substanzen ohne Ionenpaarreagenz retardieren kann, sondern auch die Vorteile der Raptor-Reihe in sich vereinigt. Abbildung 1: Verwenden Sie den HILIC-Mechanismus, wenn polare Analyten stärker retardiert werden müssen. Bei HILIC hat die wässrige mobile Phase die stärkere Elutionskraft, im Gegensatz zum RP- Mechanismus, bei der die Elution durch die organische mobile Phase erfolgt. HILIC Organic Mobile Phase Polar H 2 O Layer HILIC Phase (Hydrophilic) Aqueous Mobile Phase Nonpolar Retention Reversed Phase (Hydrophobic) Retention Reversed Phase Aqueous Mobile Phase Polar HILIC Phase (Hydrophilic) Elution Organic Mobile Phase Nonpolar Reversed Phase (Hydrophobic) Elution (1) A.J. Alpert, Hydrophilic-interaction chromatography for the separation of peptides, nucleic acids and other polar compounds, J. Chromatogr. 499 (1990) 177 196. Beschreibung der Phase Porenweite 90 Å Basis 2.7 µm hochreine Core-Shell Kieselgelpartikel Oberfläche 150 m 2 /g Endcapping Nein Kohlenstoffgehalt N/A (nicht anwendbar) USP Klassifizierung L3 Phasentyp Kieselgel Ligandentyp kein Ligand Arbeitsbereich ph 2.0 8.0 Maximale Temperatur: 80 C Maximaler Druck: 600 bar / 8700 psi OH Si O O Eigenschaften HILIC Kieselgelphase auf der Basis von 2.7 µm Raptor Core-Shell Partikeln geeignet für HPLC und UHPLC Wechseln Sie zu einer Raptor HILIC-Si Säule, wenn Sie... mehr Retention und eine bessere Auflösung für polare Substanzen benötigen. Ionenpaarreagenzien vermeiden wollen. die Empfindlichkeit für polare Substanzen in der LC-MS verbessern möchten. O 2 www.restek.com

% Efficiency Die Raptor Technologie garantiert Robustheit und Reproduzierbarkeit Raptor LC Säulen sind bekannt für ihre besondere Robustheit und Zuverlässigkeit. Das gilt nun auch im HILIC-Bereich mit der neuen Raptor HILIC-Si. Sie können sich auf gleichbleibende Ergebnisse verlassen, von Charge zu Charge, von Säule zu Säule, von Injektion zu Injektion (Abbildungen 2 und 3). Vereinfachen Sie den Wechsel zum HILIC-Mechanismus mit der Zuverlässigkeit der Raptor HILIC- Si Säulen! Abbildung 2: Raptor HILIC-Si Säulen zeigen in jeder Dimension eine gleichbleibend zuverlässige Trennleistung, sogar bei hohen Drücken im Dauerbetrieb wie hier im Beispiel bei 575 bar. Damit sind Analysen bei hohen Lineargeschwindigkeiten sorglos möglich. % Effizienz 120% 100% 80% 60% 40% 20% 0% 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1,000 1000 Anzahl Injections Injektionen 2.1 x 30 mm 2.1 x 50 mm 2.1 x 100 mm 2.1 x 150 mm 3.0 x 50 mm 3.0 x 100 mm 3.0 x 150 mm 4.6 x 50 mm 4.6 x 100 mm 4.6 x 150 mm Alle Tests wurden mit Raptor HILIC-Si 2.7µm Säulen in unterschiedlichen Säulendimensionen durchgeführt. Abbildung 3: Eine strenge Qualitätskontrolle garantiert, dass die robusten Raptor HILIC-Si Säulen gleichbleibend reproduzierbare Ergebnisse liefern. Charge für Charge, Injektion für Injektion. Konz. Precursor Produkt Produkt Peaks (ng/ml) Ion Ion Ion 1. 3-Methoxytyramin 1 151.00 119.00 91.02 2. Metanephrin 1 179.94 148.22 165.01 3. Normetanephrin 1 166.00 134.02 121.01 Konz. Precursor Produkt Produkt tr (min) tr (min) Peaks (ng/ml) Ion Ion Ion Injektion 1 Injektion 135 1. 3-Methoxytyramin 1 151.00 119.00 91.02 1.80 1.83 2. Metanephrin 1 179.94 148.22 165.01 2.03 2.07 3. Normetanephrin 1 166.00 134.02 121.01 2.11 2.15 Garantierte Chargenreproduzierbarkeit Gleichbleibende Ergebnisse von Injektion zu Injektion LOT 1 1. 1st Injektion Injection LOT 2 0 0.25 0.50 0.75 1.00 1.25 1.50 1.75 2.00 2.25 2.50 2.75 3.00 3.25 3.50 3.75 4.00 Zeit Time (min) (min) 135. 135th Injektion Injection LOT 3 0.00 0.25 0.50 0.75 1.00 1.25 1.50 1.75 2.00 2.25 2.50 2.75 3.00 3.25 3.50 3.75 4.00 Time Zeit (min) LC_CF0690_ 0691_0692 0 0.25 0.50 0.75 1.00 1.25 1.50 1.75 2.00 2.25 2.50 2.75 3.00 3.25 3.50 3.75 4.00 Zeit Time (min) (min) LC_CF0701 Säule: Raptor HILIC-Si (Art.Nr. 9310A52); Dimension: 50 mm x 2.1 mm ID, Partikelgröße: 2.7 µm; Temp.: 30 C; Probe: Lösemittel: Mobile Phase A:Mobile Phase B (10:90); Konz.: 1 ng/ml; Inj. Vol.: 10 µl; Mobile Phase: A: Wasser, 100 mm Ammonium Formiat, ph 3.0; B: Acetonitril; Gradient (%B): 0.00 min (90% B), 5.00 (90% B); Flussrate: 0.3 ml/min; Detektor: MS/MS; Ionisierungsmodus: ESI+; Messmodus: MRM; Gerät: UHPLC www.restek.com 3

Raptor Core-Shell + HILIC = schnellere und empfindlichere Analytik Was ist das Besondere an Raptor HILIC-Si? Die Antwort ist einfach: diese Säule vereint die Vorteile der Raptor Core- Shell Säulen mit der speziellen Selektivität des HILIC Mechanismus. Durch den besonderen Aufbau der Core-Shell Partikel - im Inneren ein undurchdringlicher Kieselgelkern, außen eine definierte Schicht poröser stationärer Phase - sind schnellere Analysen mit höherer Trennleistung bei besserer Robustheit möglich. Abbildung 4 zeigt den Vergleich einer Säule mit 3 µm vollporösen Partikeln und einer mit 2.7 µm Raptor Core-Shell Partikeln unter identischen Analysenbedingungen (Flussrate, Gradient, Temperatur). Die Raptor HILIC-Si Säule erreicht bei kürzerer Laufzeit eine bessere Empfindlichkeit, d.h. der Probendurchsatz kann so erhöht und für schwierig zu retardierende polare Substanzen können niedrigere Bestimmungsgrenzen (LOQ) erreicht werden. Abbildung 4: Raptor HILIC-Si Core-Shell Säulen ermöglichen einen höheren Probendurchsatz. Der Vorteil von Raptor HILIC-Si 30% kürzere Elutionszeit = höherer Probendurchsatz Elution bei hohem Organikgehalt = effektivere Desolvatisierung im MS, bessere Empfindlichkeit Schmalere Peaks = höhere Response, geringere LOQs Bessere Retention für schwierige polare Analyten Raptor HILIC-Si Core-Shell Säule Typische vollporöse Kieselgelsäule 0.00 0.25 0.50 0.75 1.00 1.25 1.50 1.75 2.00 2.25 2.50 2.75 3.00 3.25 3.50 3.75 4.00 Time Zeit (min) LC_CF0693_ 0694 Konz. Raptor vollporös Peaks (ng/ml) Precursor Ion Produkt Ion t R (min) t R (min) 1. 3-Methoxytyramin 1 151.00 119.00 1.84 2.64 2. Metanephrin 1 179.94 148.22 2.08 2.96 3. Normetanephrin 1 166.00 134.02 2.16 3.06 Raptor HILIC-Si Core-Shell Säule (Art.Nr. 9310A52) 50 mm x 2.1 mm ID, Partikelgröße: 2.7 µm; Typische vollporöse Kieselgelsäule, 50 mm x 2.1 mm ID, Partikelgröße: 3.0 µm; Temp.: 30 C; Probe: Lösemittel: Mobile Phase A:Mobile Phase B (10:90); Konz.: 1 ng/ml; Inj. Vol.: 10 µl; Mobile Phase: A: Wasser, 100 mm Ammonium Formiat, ph 3.0; B: Acetonitril; Gradient (%B): 0.00 min (90% B), 5.00 (90% B); Flussrate: 0.3 ml/min; Detektor: MS/MS; Ionisierungsmodus: ESI+; Messmodus: MRM; Gerät: UHPLC 4 www.restek.com

Ionenpaarreagenz? Nicht mit Raptor HILIC-Si! HILIC Methoden werden immer dann in Betracht gezogen, wenn eine alternative Lösung zu einer schwierigen Reversed Phase Methode für polare Substanzen benötigt wird. So ist HILIC zum Beispiel eine Alternative zu RP-Methoden, bei denen der mobilen Phase Ionenpaarreagenzien zugesetzt werden müssen, um ausreichende Retention für sehr polare Substanzen zu erhalten. Die hoch polaren Herbizide Paraquat und Diquat, mehrfach geladene quartäre Amine, werden häufig im RP-Modus mit Ionenpaarreagenzien analysiert (Abbildung 5). Es wird zwar eine gute Retention erreicht, aber die Reagenzien kontaminieren schnell das LC-MS-System, das dadurch entsprechend häufig aus dem Betrieb genommen und geputzt werden muss. Mit Raptor HILIC-Si Säulen können Paraquat und Diquat ohne Ionenpaarreagenz lange genug retardiert und gut getrennt werden, ohne das LC-MS-System zu belasten (Abbildung 6). Abbildung 5: RP-Analyse von Paraquat und Diquat mit Zusatz von Ionenpaarreagenz zur mobilen Phase 50 ng injiziert Paraquat Dichlorid Diquat Dibromid Peaks Precursor Ion Fragment Ion DP Kollisionsenergie (amu) (amu) (V) (ev) 1. Diquat 183 157 30 30 2. Paraquat 185 170 20 20 Säule: Ultra Quat (Art.Nr. 9181352); Dimension: 50 mm x 2.1 mm ID, Partikelgröße: 3.0 µm; Temp.: Raumtemperatur; Probe: Lösemittel: entionisiertes Wasser; Konz.: 5 µg/ml; Inj. Vol.: 10 µl; Mobile Phase: 10 mm Heptafluorbuttersäure:Acetonitril (95:5); Flussrate: 0.3 ml/min; Detektor: MS/MS; Ionisierungsmodus: ESI+; Messmodus: MRM; Gerät: Applied Biosystems/ MDS Sciex LC-MS/MS; Referenz: Dr. Houssain El Aribi, LC-MS Produkt- und Applikationsspezialist, MDS SCIEX, 71 Four Valley Drive, Concord, Ontario, Canada, L4K 4V8. Zeit (min) LC_EV0383 Abbildung 6: Raptor HILIC-Si Analyse von Paraquat und Diquat mit MS-freundlicher mobiler Phase 0.25 ng injiziert Der Vorteil von Raptor HILIC-Si 3-fach schnellere Elution 200-fach geringere Injektionsmenge für die Spurenanalytik Ohne Ionenpaarreagenz - einfacher und besser für die LC-MS/MS Peaks t R (min) Precursor Ion 1 Produkt Ion 1 Precursor Ion 2 Produkt Ion 2 1. Diquat 3.25 183.3 157.2 183.3 130.1 2. Paraquat 3.46 185.3 170.3 171.3 77.2 Säule: Raptor HILIC-Si (Art.Nr. 9310A52); Dimension: 50 mm x 2.1 mm ID, Partikelgröße: 2.7 µm; Temp.: 45 C; Probe: Lösemittel: Mobile Phase B; Konz.: 50 ng/ml; Inj. Vol.: 5 µl; Mobile Phase: A: Wasser, 50 mm Ammonium Formiat, 0.5% Ameisensäure; B: 25:75 Wasser:Acetonitril, 50 mm Ammonium Formiat, 0.5% Ameisensäure; Gradient (%B): 0.00 min (100% B), 4.00 min (65% B), 4.01 min (100% B), 7.00 min (100% B); Flussrate: 0.6 ml/min; Detektor: MS/MS; Ionisierungsmodus: ESI+; Messmodus: MRM; Gerät: HPLC 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 Zeit Time (min) (min) LC_FS0512 www.restek.com 5

Raptor HILIC-Si verbessert die Leistungsfähigkeit Ihres LC-MS/MS Systems Der auffälligste Unterschied zwischen RP- und HILIC-Mechanismus ist die Tatsache, dass die wässrige mobile Phase im HILIC-Modus der stärkere Eluent ist und die Methode somit bei hohem Organikgehalt startet. Dadurch ergibt sich eine vollkommen andere Selektivität, mit deren Hilfe kleine polare Moleküle durch mehr Retention besser von der Matrix abgetrennt werden können. Dies reduziert die Ionensuppression. Die Empfindlichkeit verbessert sich noch weiter, weil eine mobile Phase mit hohem Organikgehalt wesentlich effektiver verdampft und sich die Ionenausbeute während der Elektrosprayionisation erhöht. Das folgende Applikationsbeispiel veranschaulicht, wie durch den Einsatz des HILIC-Mechanismus und einer Raptor HILIC-Si Säule Matrixeffekte abnehmen und die Empfindlichkeit in der LC-MS/MS steigt. Folsäure und ihre Metaboliten: Folsäuremangel wird als Risikofaktor für eine Reihe von Gesundheitsproblemen angesehen, zum Beispiel den Neuralrohrdefekt bei Neugeborenen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alzheimer und verschiedene Krebsarten. Der Gehalt an Folsäure und deren Metaboliten im Plasma wird als Biomarker für Folsäuremangel bestimmt. Allerdings werden bei der Extraktion dieser Substanzen auch Phospholipide mitextrahiert, die Matrixeffekte und Fehler bei der Quantifizierung verursachen können. Selbst mit einer guten Probenvorbereitung ist die vollständige Entfernung der Phospholipide schwierig, und auch kleine Mengen können die Zielanalyten noch stören und die Ionenquelle kontaminieren. Durch den Wechsel zum HILIC Modus mit einer Raptor HILIC-Si Säule kann dieser Matrixeffekt aber effektiv reduziert werden (Abbildung 7). Abbildung 7: Biomarker für Folsäuremangel in Humanplasma Phospholipide Phospholipids Lysophospholipide Lysophospholipids Analyten Analytes Eine gute Auflösung zwischen Analyten und Matrixbestandteilen ermöglicht die Ableitung der Matrix in den Abfall. Das MS bleibt länger sauber. Konz. Precursor Produkt Peaks t R (min) (ng/ml) Ion Ion 1. 5-Formyltetrahydrofolat 2.23 50 474.2 327.0 2. Folsäure 2.23 25 442.2 295.0 3. 5-Methyltetrahydrofolsäure 2.25 25 460.3 313.0 3 1 2 0.0 0.2 0.4 0.6 0.8 1.0 1.2 1.4 1.6 1.8 2.0 2.2 2.4 2.6 2.8 3.0 3.2 Time Zeit (min) (min) LC_CF0698 Säule: Raptor HILIC-Si (Art.Nr. 9310A5E); Dimension: 50 mm x 3.0 mm ID, Partikelgröße: 2.7 µm; Temp.: 30 C; Probe: Lösemittel: 20 mm Ammonium Acetat in Acetonitril:Wasser (80:20) (mit 10 mg/ml 2-Mercaptoethanol); Inj. Vol.: 5 µl; Mobile Phase: A: 50:50 Wasser:Acetonitril, 20 mm Ammonium Acetat; B: 20:80 Wasser:Acetonitril, 20 mm Ammonium Acetat; Gradient (%B): 0.00 min (100% B), 3.00 min (0% B), 3.20 min (0% B), 3.21 min (100% B), 5.21 min (100% B), Flussrate: 0.5 ml/min; Detektor: MS/MS; Ionisierungsmodus: ESI+; Messmodus: MRM; Gerät: UHPLC; Anmerkung: Für Details zur Probenvorbereitung bitte im Suchfenster auf www.restek.com das Stichwort LC_CF0698 eingeben und bei den Suchergebnissen Chromatograms anklicken. Monoamin-Neurotransmitter und deren Metaboliten Die Bestimmung von Monoamin-Neurotransmittern und ihren Metaboliten in Plasma und Urin wird im Rahmen der klinischen Diagnostik und zur Überwachung von Neuroblastomen und Phäochromozytomen eingesetzt. Die Quantifizierung von freiem Metanephrin und Normetanephrin ist der empfindlichste und genaueste Test für diesen Zweck, aber die Analytik dieser polaren Substanzen ist schwierig. Mittels RP-LC ist die Retention recht kurz und die Empfindlichkeit im LC-MS gering. Diese polaren Adrenalin-Metabolite können aber mittels HILIC auf einer Raptor HILIC-Si Säule ausreichend retardiert werden (Abbildung 8). Außerdem liegt die Empfindlichkeit mit 50 pg/ml Substanz in Humanplasma in einem Bereich klinischer Relevanz. 6 www.restek.com

Abbildung 8: Spurenbestimmung von Metanephrin, Normetanephrin und 3-Methoxytyramin in Humanplasma Metanephrin-d3 Metanephrine-d3 Metanephrine Normetanephrin-d3 Normetanephrine-d3 Normetanephrine 3-Methoxytyramin-d4 3-Methoxytyramine-d4 Ein gutes Signal-Rausch-Verhältnis bei 50 pg/ml garantiert niedrige Bestimmungsgrenzen und eine präzise Quantifizierung im Spurenbereich. Konz. Peaks t R (min) (pg/ml) Precursor Ion Produkt Ion 1. 3-Methoxytyramin-d4 (IS) 1.80 400 155.07 122.93 2. 3-Methoxytyramin 1.80 50 151.00 119.00 3. Metanephrin-d3 (IS) 2.03 200 183.00 151.15 4. Metanephrin 2.03 50 179.94 148.22 5. Normetanephrin-d3 (IS) 2.11 400 169.00 136.96 6. Normetanephrin 2.11 50 166.00 134.02 Säule: Raptor HILIC-Si (Art.Nr. 9310A52); Dimension: 50 mm x 2.1 mm ID, Partikelgröße: 2.7 µm; Temp.: 30 C; Probe: Lösemittel: Mobile Phase A:Mobile Phase B (10:90); Inj. Vol.: 10 µl; Mobile Phase: A: Wasser, 100 mm Ammonium Formiat, ph 3.0; B: Acetonitril; Gradient (%B): 0.00 min (90% B), 5.00 min (90% B); Flussrate: 0.3 ml/min; Detektor: MS/MS; Ionisierungsmodus: ESI+; Messmodus: MRM; Gerät: UHPLC; Anmerkung: Für Details zur Probenvorbereitung bitte im Suchfenster auf www.restek.com das Stichwort LC_CF0689 eingeben und bei den Suchergebnissen Chromatograms anklicken. 3-Methoxytyramine 0.00 0.50 1.00 1.50 2.00 2.50 3.00 3.50 4.00 Time Zeit (min) LC_CF0689 Nahrungsmittelverfälschung: Lebensmittel, die einen höheren Proteingehalt aufweisen, können teurer verkauft werden. Dies kann zu illegalen Praktiken führen wie der Verfälschung von Nahrungsmitteln durch Zugabe von stickstoffhaltigen Substanzen wie z.b. Melamin. Dadurch wird bei der üblichen unspezifischen Proteinbestimmung ein höherer Gehalt vorgetäuscht als tatsächlich vorhanden ist. Aufgrund seines toxischen Potentials ist die Analyse auf Melamin und strukturell ähnliche Substanzen in vielen Ländern notwendig, um Verfälschungen von Lebens- und Futtermitteln sowie pharmazeutischen Produkten zu verhindern. Abbildung 9 zeigt eine Methode mit sehr guter Retention und Trennung für diese sehr polaren Substanzen innerhalb von 3.5 Minuten auf Raptor HILIC-Si. Ein kompletter Analysenzyklus dauert 8 Minuten. Abbildung 9: Substanzen zur Nahrungsmittelverfälschung auf Raptor HILIC-Si ESI+ Die Raptor HILIC-Si Säule vereinfacht die Analyse von schwierig zu retardierenden polaren Substanzen wie Melamin und ähnlichen Verbindungen. 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 Peaks t R (min) Precursor Ion Produkt Ion Produkt Ion Polarität 1. Cyanursäure 0.47 127.8 84.9 42.1-2. Cyromazin 0.52 167.0 68.2 85.1 + 3. Melamin 0.89 127.2 85.0 68.3 + 4. Ammelid 2.18 129.1 86.1 70.2 + 5. Ammelin 2.97 128.2 86.2 69.1 + ESI- Säule: Raptor HILIC-Si (Art.Nr. 9310A52); Dimension: 50 mm x 2.1 mm ID, Partikelgröße: 2.7 µm; Temp.: 30 C; Probe: Lösemittel: 5:95 Wasser:Acetonitril, 10 mm Ammonium Formiat, 0.1% Ameisensäure; Konz.: 25 ng/ml; Inj. Vol.: 5 µl; Mobile Phase: A: Wasser, 10 mm Ammonium Formiat, 0.1% Ameisensäure; B: 5:95 Wasser:Acetonitril, 10 mm Ammonium Formiat, 0.1% Ameisensäure; Gradient (%B): 0.00 min (100% B), 0.50 (100% B), 3.50 min (95% B), 3.51 min (100% B), 8.00 min (100% B); Flussrate: 0.6 ml/min; Detektor: MS/MS; Ionisierungsmodus: ESI+/ESI-; Messmodus: Scheduled MRM; Gerät: HPLC 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 Time Zeit (min) LC_FS0515 www.restek.com 7

Raptor HILIC-Si: HILIC einfach gemacht Warum gibt es keine 5 µm Säule? Da HILIC Methoden mit hohem Organikgehalt (meist Acetonitril) in der mobilen Phase arbeiten, ist der sich bildende Rückdruck gering. Deshalb kann problemlos an jedem HPLC- oder UHPLC-Gerät mit 2.7 µm Partikeln gearbeitet und deren bessere Trennleistung ausgenutzt werden. So wird der Umstieg auf den HILIC-Mechanismus noch einfacher. Raptor HILIC-Si 2.7 µm LC Säulen (USP L3) Raptor EXP Vorsäulenkartuschen Frei drehbar - Kein Verdrillen der Kapillare zum Injektor Raptor EXP Vorsäulenkartusche - Ohne Werkzeug austauschbar Selbstjustierendes Titan-PEEK- Hybridferrule - Totvolumenfreie Verbindung, einfach in die Säule schrauben Länge 2.1 mm Art.Nr. 3.0 mm Art.Nr. 4.6 mm Art.Nr. 30 mm 9310A32 50 mm 9310A52 9310A5E 9310A55 100 mm 9310A12 9310A1E 9310A15 150 mm 9310A62 9310A6E 9310A65 Wiederverwendbare EXP Hand-Tight Verschraubungen für HPLC & UHPLC totvolumenfrei, für 10-32 Gewinde und 1 /16" Tubing Mühelos dichte Verbindung von Hand! (Bis 600 bar / 8700 psi! Dicht bis 1034 bar / 20000 psi durch Nachziehen mit dem Schraubenschlüssel.) Titan/PEEK-Hybridferrule: mehrfach wiederverwendbar ohne Einbußen bei der Dichtigkeit. Beschreibung VE Art.Nr. EXP Hand-Tight Verschraubung (Überwurfmutter & Ferrule) 125937 EXP Hand-Tight Verschraubung (Überwurfmutter & Ferrule)10 25938 EXP Hand-Tight Überwurfmutter (ohne Ferrule) 125939 EXP Vorsäulenkartuschen-Halter Auch wenn die analytische Säule schon sehr robust ist, durch Verwendung einer Vorsäule lässt sich deren Lebensdauer noch weiter verlängern. Mit dem EXP-System ist der Vorsäulenkartuschenwechsel sehr einfach: ohne Werkzeug und ohne Lösen der Kapillare zum Injektor. EXP Direct Connect Halter Beschreibung VE Art.Nr. EXP Vorsäulenkartuschenhalter (inkl. EXP Sechskant Überwurfmutter und 2 EXP ferrules) 1 25808 Der Halter ist druckbeständig bis 1400 bar / 20000 psi. Raptor HILIC-Si EXP Vorsäulenkartuschen Partikel- 5 x 2.1 mm 5 x 3.0 mm 5 x 4.6 mm Beschreibung größe VE Art.Nr. Art.Nr. Art.Nr. Raptor HILIC-Si EXP Vorsäulenkartuschen 2.7 µm 3 9310A0252 9310A0253 9310A0250 Druckbeständigkeit der 2.7 µm Vorsäulenkartuschen: 600 bar / 8700 psi www.restek.com/raptor EXP Ersatzferrule 125935 EXP Ersatzferrule10 25936 Hybrid Ferrule U.S. Patent No. 8201854, Optimize Technologies. Optimize Technologies EXP Holders are Patent Pending. Other U.S. and Foreign Patents Pending. The Opti- prefix is a registered trademark of Optimize Technologies, Inc. Bereit für HILIC? Lesen Sie auch unseren Artikel zur Vermeidung üblicher Probleme. www.restek.com/hilictips Pure Chromatography Restek GmbH Schaberweg 23. 61348 Bad Homburg Telefon +49 6172 / 2797-0. Telefax +49 6172 / 2797-77 www.restekgmbh.de. info@restekgmbh.de