Hautkrebs Arbeitsblatt



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Lehrerinformation 1/10 Arbeitsauftrag Ziel Material Die Sch bearbeiten Arbeitsblätter und erfahren, wie entsteht, wie die Risikomerkmale aussehen und wie man einen korrekten Hautcheck durchführt. Die Sch führen das Lernprogramm selbständig durch. Die Sch sind in der Lage, die Entstehung von und die Bedeutung der UV- Strahlung in diesem Zusammenhang zu erklären. Die Sch zählen die wichtigsten Risikomerkmale für die Entstehung von korrekt auf. Die Sch nennen die 8 Regeln für den Kampf gegen. Arbeitsblätter Broschüre Sozialform EA Zeit 60 Zusätzliche Informationen/Ideen: Das Lernprogramm kann auch in einzelne Teile unterteilt und als -Serie verwendet werden.

2/10 Aufgabe: Die Schweiz hat die höchste rate Europas (Bundesamt für Statistik 16.4.2012). In den letzten Jahren ist die Zahl der Neuerkrankungen mit den bösartigen Melanomen vor allem bei Männern stark angestiegen. Trotz breit angelegter Aufklärung erstaunt es umso mehr, dass es in kaum einem anderen europäischen Land so viel schwarzen Hauptkrebs gibt wie in der Schweiz. Bearbeite das folgende Leitprogramm und erfahre, wie entstehen kann, wie du dich gegen schützen kannst und wie du dich selber präventiv untersuchst. Lernprogramm Blässe gegen Bräune! Noch vor 100 Jahren galt Blässe als vornehm, nur arme Leute, die den ganzen Tag an der frischen Luft arbeiten mussten, waren gebräunt. Menschen, die sich zu den besseren Kreisen zählten, achteten sehr darauf, ihre natürliche Hautfarbe zu erhalten. Das hat sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sehr geändert. Plötzlich wurde es modern, braungebrannt zu sein. Bräune galt als Symbol für Wohlstand, gutes Aussehen, Gesundheit und Wohlbefinden. Die Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman lüftet ihr Beautygeheimnis: Rundum Sonnenschutz das ganze Jahr über, heisst es. Die Oscar-Preisträgerin ist sehr darauf bedacht, ihren makellosen, sehr hellhäutigen Teint zu behalten und glaubt, der beste Weg, dem Alterungsprozess der Haut entgegenzuwirken, sei ein hoher Lichtschutzfaktor. Diskutiert mit 3 Kolleginnen und Kollegen das Thema: Was ist eigentlich schön? Überlegt euch dabei, welche Rolle die Haut bei dieser Frage spielt! Aufgabe 1: Notiert hier einige Stichworte aus eurer Diskussion:

3/10 Die Sonne geht auf! Die Strahlung der Sonne enthält unter anderem die wärmespendende Infrarot-Strahlung (IR), die sichtbare Strahlung (Licht) und die ultraviolette Strahlung (UV). Die ultraviolette Strahlung wiederum unterteilt sich in die UV-A-, die UV-B- und die UV-C-Strahlung. Der Anteil der UV-Strahlung an der gesamten Sonnenstrahlung beträgt im Durchschnitt etwa 5 %, im Winter etwas weniger, im Sommer etwas mehr. Die UV-C-Strahlung wird vollständig in der Ozonschicht der Atmosphäre abgefangen, die UV-B- Strahlung immerhin noch zu knapp 90 %. Die UV-A-Strahlung dagegen gelangt weitgehend ungehindert bis auf die Erdoberfläche. In manchen Regionen der Erde, in denen die schützende Ozonschicht in der Stratosphäre geringer geworden ist, kann die UV-B-Strahlung am Erdboden erhöht sein. Wie intensiv die UV-Bestrahlung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. UV-B UV-A UV-C Sichtbares Licht IR Ozonschicht Wie die UV-Strahlung auf unsere Haut wirkt Kurzrepetition: Die Haut ist mit einer Gesamtfläche von etwa 1,8 Quadratmetern und einem Gewicht von etwa 11 Kilogramm beim Erwachsenen das grösste Organ des menschlichen Körpers. Sie setzt sich aus drei Schichten zusammen: Oberhaut (Epidermis) Lederhaut (Dermis) und Unterhautfettgewebe (Subcutis)

4/10 Die Oberhaut wird etwa alle vier Wochen komplett erneuert. Dies erledigen die untersten Zellen, die Basalzellen, durch eine ständige Teilung. Die Basalzellen wandern als Stachelzellen nach oben, wo sie zu Hornzellen werden und dann die Hornschicht bilden. In der Schicht der Basalzellen sitzen ausserdem die Pigmentzellen, die Melanozyten, die das Hautpigment Melanin produzieren, speichern und an die umgebenden Zellen abgeben. Vitamin D Die UV-B-Strahlung ermöglicht dem Körper die Produktion von Vitamin D; je nach Alter und Jahreszeit genügen etwa 10 bis 30 Minuten normales Sonnenlicht pro Tag auf Gesicht und Hände, um eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D zu gewährleisten. Sonnenbrand Zu viel UV-Strahlung erzeugt eine Rötung der Haut, in schlimmen Fällen sogar Blasenbildung. Bereits bei leichter Rötung entsteht eine starke Schädigung der Hautzellen. Bräunung der Haut Trifft UV-Strahlung auf die Haut, produziert diese vermehrt Melanin (ein Farbstoff in der Haut), um sich vor der UV-Strahlung zu schützen. Bräune ist ein Hilferuf der Haut. Vorzeitige Hautalterung Bis zu 90 % der sichtbaren altersbedingten Hautalterung werden durch zu starke Sonnenbestrahlung verursacht. UV-Strahlung schädigt das Bindegewebe und führt zu verstärkter Faltenbildung. Aufgabe 2: Stelle mit Hilfe eines Mindmaps die wichtigsten Informationen aus dem vorhergehenden Text zusammen. Versuche ebenfalls eine Skizze zu zeichnen, mit welcher du die wichtigsten Informationen zusammenfassen kannst!

5/10 Aufgabe 3: Fülle die vorhanden Lücken mit den folgenden Begriffen: Provitamin D schwarzen Vitalität 280 Chronische Hautalterung 2000 Fotosynthese malignen Die Sonne wäre doch nützlich oder? Die Sonne wird als Hauptgrund für die Bildung von angeführt. Die Sonnenstrahlung hat aber auch positive Seiten, die man nicht ausser Acht lassen sollte! Ohne die Sonne wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Ihre Strahlung ermöglicht die bei Pflanzen, sorgt für Licht und Wärme, fördert unsere und unser seelisches Wohlbefinden. Dieses Wohlbefinden und eine steigende körperliche Leistungsfähigkeit sind auf das Licht und die Wärmestrahlung der Sonne zurückzuführen. Durch die UV-B-Strahlung wird in der Haut das produziert, aus dem dann unser Körper das vor allem für den Knochenaufbau wichtige Vitamin D bildet. UV-Strahlung kann schaden! Zu den akuten Schäden durch die UV-Strahlung zählen der Sonnenbrand und die Bindehautentzündung am Auge. Schäden sind vorzeitige, der Graue Star (Augenerkrankung) und schlimmstenfalls. Ausserdem schwächt UV-Strahlung das Immunsystem. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um natürliche UV-Strahlung von der Sonne oder um künstliche UV-Strahlung aus einem Solarium handelt. nimmt zu Pro Jahr erkranken ca. Menschen In der Schweiz an, womit dieser die vierthäufigste Krebserkrankung ist. Die meisten Patienten erkranken am Melanom, dem. Pro Jahr sterben rund Personen an dieser Form des Krebses. Die sogenannten hellen e hingegen verlaufen selten tödlich, wachsen jedoch unaufhaltsam und müssen deshalb operativ entfernt werden. Sie treten überwiegend an Stellen auf, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, zum Beispiel im Gesicht. Es ist mittlerweile wissenschaftlich belegt: ist auf eine übermässige UV-Bestrahlung zurückzuführen.

6/10 Der UV-Index Der UV-Index beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. Der UV-Index ist international einheitlich festgelegt. Man findet den Index häufig in Tageszeitungen, zusammen mit dem Wetterbericht, auf der Homepage. Je höher der UV-Index, desto grösser die Gefahr für Haut und Augen. Mittags zwischen 11 und 15 Uhr ist der UV-Index am höchsten. Schnee, heller Sand, Asphalt und Wasser verstärken die Strahlung durch Reflexion. Tageszeit: Je höher die Sonne am Himmel, desto stärker die Strahlung. Geografische Lage: UV-Strahlung steigt mit zunehmender Nähe zum Äquator an (Sonne im Zenit). Höhenlage: Je höher die Lage und je klarer die Luft, desto intensiver dringt die UV-Strahlung zu uns durch. Bewölkung: Starke Bewölkung kann die Stärke der UV-Strahlung zwar reduzieren, hebt sie aber nicht auf. Umgebung: Die Strahlung wird von Schnee, hellem Sand, Asphalt und Wasser reflektiert und dadurch verstärkt. Jahreszeit: Im Sommer ist die UV-Strahlung am stärksten.

7/10 Was ist eigentlich? Pro Jahr erkranken in der Schweiz etwa 1900 Menschen an einem malignen Melanom, dem schwarzen. Das sind rund 5 % aller Krebserkrankungen; das Melanom gehört damit zu den häufigsten Krebsarten. Schwarzer kann auch schon bei jüngeren Personen auftreten: Rund ein Drittel der Patienten ist zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre. Das Melanom geht von denjenigen Zellen der Haut aus, die das dunkle Pigment bilden (Melanozyten). Wiederholte Sonnenbrände vor allem in der Kindheit und eine starke Belastung mit Sonnenstrahlen (UV-Licht) erhöhen das Risiko, an zu erkranken. Schwarzer (malignes Melanom) KLS Je früher ein Melanom entdeckt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Zur Diagnose entnimmt der Hautarzt eine Gewebeprobe von der verdächtigen Hautstelle. Steht die Diagnose fest, wird das Melanom operativ entfernt. Das Ausmass der Operation hängt davon ab, wie weit sich der Krebs schon in die Tiefe der Haut ausgebreitet hat. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind Immun- oder Chemotherapie. Andere Arten von Neben dem malignen Melanom gibt es weitere Arten von : das Basaliom (Basalzellkarzinom) und das Spinaliom (Stachelzellkarzinom). Diese sind viel häufiger als das Melanom, aber auch weniger gefährlich: Basaliom und Spinaliom entstehen meistens an Hautstellen, die stark der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, also an Nase, Stirn, Lippen, Ohren, Handrücken oder auf der unbehaarten Kopfhaut. Symptome sind knotige Veränderungen der Haut, nicht heilende Geschwüre oder hartnäckige Verhornungen, die bei Verletzung leicht bluten oder nässen. Basaliome und Spinaliome werden operativ entfernt. Aufgabe 4: Schaut euch die Videosequenz auf dem Videoportal des Schweizer Fernsehens an: Mehr erkrankungen in der Schweiz (16.4.2012). Macht euch Notizen zu den wichtigsten Informationen, die im Bericht geäussert werden. http://www.videoportal.sf.tv/

8/10 Aufgabe 5: Seht euch die folgenden Bilder an. Welche Legende würdet ihr zu den jeweiligen Bildern verfassen? Stellt euch vor, diese Bilder wären in einer Jugendzeitschrift abgedruckt! Die Risikomerkmale Bei den Risikofaktoren für die Entstehung von unterscheidet man zwischen den persönlichen Veranlagungen und den Faktoren, die bestimmen, wie lange oder wie oft man der UV-Strahlung ausgesetzt ist bzw. war. Früher war eher eine Erkrankung von Älteren. Heute hat schon jeder fünfte Mann und jede zehnte Frau zwischen 20 und 40 Jahren ein erhöhtes Risiko für das maligne Melanom (schwarzer ). Das Risikopotenzial ist in dieser Altersgruppe somit so gross wie in keiner Generation zuvor. Ein erheblicher Anstieg von -Neuerkrankungen könnte in den nächsten Jahrzehnten die Folge sein. Die Anzahl der nach der Geburt erworbenen Pigmentmale stellt den höchsten Risikofaktor für das sehr gefährliche maligne Melanom dar. Menschen mit mehr als 40 Pigmentmalen tragen ein 7- bis 15-fach erhöhtes Risiko, an dieser Art des es zu erkranken. Weitere Faktoren beeinflussen das Gesamtrisiko, an einem zu erkranken: viele Muttermale, Solariumnutzung, Sonnenbrände in der Kindheit und in der Jugend, in der Familie, heller Hauttyp mit der Neigung zu Sommersprossen.

9/10 Die Regeln 1. Im Sommer und im Süden Mittagssonne meiden: Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. 2. Schatten: Gib deiner Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen. Bleibe die ersten Urlaubs- und Sommertage lieber im Schatten. 3. Kleidung: Trage in der Sonne dichte, lockere Kleidung und auf jeden Fall eine Kopfbedeckung. 4. Sonnenbrille: Sieht nicht nur cool aus, sondern schützt auch die Augen vor Linsentrübung und Netzhautschäden. Wichtig: ausreichender Seitenschutz und eine ausgewiesene UV- Filterwirkung (UV 400 oder 100 % UV-Schutz). 5. Sonnencreme: Creme deine unbedeckten Körperstellen gut mit Sonnencreme ein. Und zwar eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad, damit sie ihre Wirkung voll entfalten kann. Nutze entsprechend deinem Hauttyp einen ausreichenden Lichtschutzfaktor (LSF). 6. Nachcremen: Erneuere den Sonnenschutz mindestens alle 2 Stunden und zusätzlich nach dem Baden und Abtrocknen. Nachcremen verlängert nicht die Schutzwirkung. 7. T-Shirt beim Baden: Schütze dich beim Baden mit T-Shirt und wasserfester Sonnencreme. Und nach dem Baden Nachcremen nicht vergessen! 8. Solarium niemals! 9. Führe regelmässig den ABCD-Hautcheck durch! Aufgabe 5: Führt mit Hilfe der Broschüre Schönheitsfleck oder einen Check eurer Haut durch.

Lösungen 10/10 Lösung: Aufgabe 3 Die Sonne wäre doch nützlich oder? Die Sonne wird als Hauptgrund für die Bildung von angeführt. Die Sonnenstrahlung hat aber auch positive Seiten, die man nicht ausser Acht lassen sollte! Ohne die Sonne wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Ihre Strahlung ermöglicht die Fotosynthese bei Pflanzen, sorgt für Licht und Wärme, fördert unsere Vitalität und unser seelisches Wohlbefinden. Dieses Wohlbefinden und eine steigende körperliche Leistungsfähigkeit sind auf das Licht und die Wärmestrahlung der Sonne zurückzuführen. Durch die UV-B-Strahlung wird in der Haut das Provitamin D produziert, aus dem dann unser Körper das vor allem für den Knochenaufbau wichtige Vitamin D bildet. UV-Strahlung kann schaden! Zu den akuten Schäden durch die UV-Strahlung zählen der Sonnenbrand und die Bindehautentzündung am Auge. Chronische Schäden sind vorzeitige Hautalterung, der Graue Star (Augenerkrankung) und schlimmstenfalls. Ausserdem schwächt UV-Strahlung das Immunsystem. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um natürliche UV-Strahlung von der Sonne oder um künstliche UV-Strahlung aus einem Solarium handelt. nimmt zu Pro Jahr erkranken ca. 2000 Menschen In der Schweiz an, womit dieser die vierthäufigste Krebserkrankung ist. Die meisten Patienten erkranken am malignen Melanom, dem schwarzen. Pro Jahr sterben rund 280 Personen an dieser Form des Krebses. Die sogenannten hellen e hingegen verlaufen selten tödlich, wachsen jedoch unaufhaltsam und müssen deshalb operativ entfernt werden. Sie treten überwiegend an Stellen auf, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, zum Beispiel im Gesicht. Es ist mittlerweile wissenschaftlich belegt: ist auf eine übermässige UV-Bestrahlung zurückzuführen