4 KONSTRUKTIONSDETAILS



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Transkript:

KONSTRUKTIONSDETAILS 4 4.1 Außenecke Außenwand 4.2 Innenecke Außenwand 4.3 Sockelanschluss Außenwand 4.4 Zugverankerung Wandelement / Bodenplatte 4.5 Zugverankerung Geschossstoß 4.6 Anschluss Tür / Fenster (Brüstung, Sturz) 4.7 Anschluss Tür / Fenster seitlich 4.8 Anschluss Innenwand / Decke mit sichtbarer Balkenlage 4.9 Anschluss Innenwand / geschlossenen Decke mit erhöhtem Schallschutz 4.10 Anschluss Innenwand an Außenwand im Feld 4.11 Anschluss Außenwand / sichtbare Balkenlage (Balkenkopfauflage) 4.12 Anschluss Außenwand / sichtbare Balkenlage (Streichbalken) 4.13 Anschluss Außenwand / geschlossenen Decke mit erhöhtem Schallschutz 4.14 Anschluss Außenwand / geschlossenen Decke (balloon frame) 4.15 Anschluss geneigtes Warmdach / Traufe 4.16 Anschluss vorgefertigtes Warmdachelement / Traufe 4.17 Anschluss Warmdach / Ortgang 4.18 Anschluss Innenwand / Warmdach traufseitig 4.19 Anschluss Dachfenster / Dachfläche 4.20 Anschluss Kamindurchdringung / Dach 4.21 Anschluss Rohrdurchdingung (Entlüftung)/ Dach 4.22 First / Ungedämmter Spitzboden 4.23 Anschluss Kastenfenster an Solarwand Passivhaus nach System Naumann & Stahr 4.24 Außenwand Passivhauswand System Naumann & Stahr mit EUROSTRAND OSB 4 TOP 4.25 Solarwand Passivhauswand System Naumann & Stahr mit EUROSTRAND OSB 4 TOP 4

4.1 AUSSENECKE AUSSENWAND Bei Verzicht auf eine Installationsebene können im Wandelement Leerrohre für Elektroinstallationen verlegt werden. Es ist darauf zu achten, luftdichte Anschlüsse herzustellen, z.b. durch die Verwendung luftdichter Hohlraumdosen und Leerrohren sowie bewährten Abdichtungssystemen mit Klebebändern und Manschetten. Außenecken sind hinsichtlich Wärmebrücken zu überprüfen. 10 mm 4.1 Luftdichte Abklebung Anschluß gem. Statik GKB 9,5 oder 12,5 mm Plattenstoß abgeklebt Stiel 60 / 160 mm Wärmedämmung 160 mm Hinterlüftete Fassade

4.2 INNENECKE AUSSENWAND Bauteil/Elementstöße sind außen und raumseitig abzukleben bzw. ist ein wind- und luftdichter Anschluss herzustellen. Es ist auf eine funktionierende Hinterlüftung der Fassade und auf Insektenschutz zu achten. Innenecken sind hinsichtlich Wärmebrücken zu überprüfen. GKB /GKF 9,5 oder 12,5 mm Wärmedämmung 160 mm Stiel 60 / 160 mm Hinterlüftete Fassade Luftdichte Abklebung 4.2

4.3 SOCKELANSCHLUSS AUSSENWAND Wird für die Herstellung der Bodenplatte eine max. Maßabweichung von ± 10 mm eingehalten, kann auf eine Nivellierschwelle verzichtet werden und die Luftdichtung über EPDM-Kunststoffprofile (z.b. Trelleborg) erfolgen. Siehe Forschungsbericht der Holzforschung Austria 2009 und DIN 68800-2:2010. Hinterlüftete Fassade EGGER DHF 13 mm / DFF 30 mm Riegel 60 / 160 mm Wärmedämmung 160 mm GKB 9,5 oder 12,5 mm Luftdichte Abklebung Abdichtung /Schweißbahn 4.3 300 mm GOK Bodenplatte Streifenfundament Perimeterdämmung Tropfblech Insektenschutzgitter

Variante: Auf eine zusätzliche Nivellierschwelle kann auch verzichtet werden. Quellmörtel 20 mm 4.3

4.4 ZUGVERANKERUNG WANDELEMENT AN BODENPLATTE Vor bzw. nach Montage der Zugverankerung (in den Wandriegel bzw. durch die Beplankung in den Wandriegel) ist die Luftdichtung herzustellen. Hinterlüftete Fassade Riegel 60 / 160 mm Wärmedämmung 160 mm Zuganker (z.b. Fa. Bierbach) 4.4 300 mm GOK Bodenplatte Streifenfundament Perimeterdämmung Tropfblech Insektenschutzgitter

4.5 ZUGVERANKERUNG GESCHOSSSTOSS Der Geschossstoß wird gegen Schubbeanspruchung durch einen Streifen aus EUROSTRAND OSB gesichert. Reicht die Absicherung gegen Abheben durch Windsog nicht aus, wird mit Lochblechen nach statischen Erfordernissen zusätzlich vernagelt. EGGER DHF Zugband, Anordnung nach statischen Erfordernissen Fußschwelle Deckenbalken EUROSTRAND OSB 4.5 Kopfrähm EGGER DHF Stiel 60/ 160 mm

4.6 ANSCHLUSS TÜR/FENSTER (BRÜSTUNG, STURZ) Werden hochgedämmte Wandkonstruktionen eingesetzt, sollten auch Fensterscheiben mit erhöhtem Wärmeschutz verwendet werden (U-Wert 0,9 1,1 W/m²K). Fenster zur Südseite sollten Möglichkeiten zur äußeren Verschattung besitzen. Siehe Forschungsbericht der Holzforschung Austria zu Fensterbankanschlüssen. GKB 9,5 mm oder 12,5 mm Wärmedämmung 160 mm Stiel 60 / 160 mm Insektenschutzgitter Dichtband diffusionsoffen Eckleiste 15 /15 mm Luftdichte Abklebung aussen innen 4.6 Lüftung Alu-Fensterbank Fensterbank Hinterlüftete Fassade

4.7 ANSCHLUSS TÜR/FENSTER SEITLICH Fenster und Türen sind luftdicht einzubauen und sollten ggf. komplett abgeklebt werden. Bauschaum und nicht vorkomprimierte Dichtbänder (Anpresslatte) sind nicht luftdicht! GKB 9,5 mm oder 12,5 mm Stiel 60 / 160 mm Hinterlüftete Fassade Wärmedämmung 160 mm 4.7 aussen innen Abschlussbrett 22 /60 mm Dichtband Eckleiste 15 /15 mm Luftdichte Abklebung

4.8 ANSCHLUSS INNENWAND AN DECKE MIT SICHTBARER BALKENLAGE Die tragende Deckenbeplankung sollte unter der Wand des OG auf Fuge verlegt werden, um die Schallübertragung zu reduzieren, sofern keine Anforderung an die Scheibenwirkung besteht. Dämmstreifen zur Entkoppelung Zementestrich auf Trennlage Trittschalldämmung 30 /25 mm EUROSTRAND OSB 22 /25 mm OK FFB 4.8 UK Deckenbalken Deckenbalken 80 /220 mm Zwischenholz 80 /220 mm Dauerelastischer Anschluss EUROSTRAND OSB 10 mm Stiel 60 /100 mm GKB 9,5 mm

4.9 ANSCHLUSS INNENWAND AN GESCHLOSSENE DECKE MIT ERHÖHTEM SCHALLSCHUTZ Durch Abhängen der Deckenbeplankung an Federschienen/Federbügeln kann eine Trittschallverbesserung bis zu 10 db erreicht werden. Diese müssen knickfrei montiert werden und mit ca. 1 mm Spiel lose an den Schraubenköpfen hängen (Distanzschrauber von FEIN). Dämmstreifen zur Entkoppelung Zementestrich auf Trennlage Trittschalldämmung 30 /25 mm EUROSTRAND OSB 22 /25 mm OK FFB 4.9 Deckenbalken 80 /220 mm Schalldämmung 100 mm Dampfbremse s d 2,0 m Lattung 20 /48 in Federbügeln GKB 15 mm Dauerelastische Fuge EUROSTRAND OSB 10 mm Stiel 60 / 100 mm GKB 9,5 mm

4.10 ANSCHLUSS INNENWAND AN AUSSENWAND IM FELD Zur Verbesserung des Schallschutzes kann die Innenbeplankung der Außenwand auf dem Wandstiel mit Fuge verlegt werden. Hinterlüftete Fassade Wärmedämmung 160 mm GKB 9,5 mm oder 12,5 mm Stiel 60 / 160 mm 4.10 Dämmung 60 mm EUROSTRAND OSB 10 mm GKB 9,5 mm Stiel 60 /100 mm Dauerelastischer Anschluss

4.11 ANSCHLUSS AUSSENWAND AN SICHTBARE BALKENLAGE (BALKENKOPFAUFLAGER) Da ein bündiger Anschluss zwischen Stellbrett und Wandelement nicht einfach zu erreichen ist, kann durch einen bewusst eingeplanten Versatz der Ausführungsaufwand verringert werden. Hinterlüftete Fassade Stiel 60 / 160 mm Wärmedämmung 160 mm GKB 9,5 mm oder 12,5 mm OK FFB 4.11 EUROSTRAND OSB 22 mm Montagewinkel über Balken anordnen Fußschwelle KVH 60 / 160 mm Stellbrett 30 /220 mm als schubfeste Verbindung Dämmung 100 mm Diffusionsoffene Luftdichtung Dämmung 40 mm Kopfrähm KVH 60 / 160 mm

4.12 ANSCHLUSS AUSSENWAND AN SICHTBARE BALKENLAGE (STREICHBALKEN) Zur Verminderung der Wärmebrücke wird empfohlen, zwischen Auflager und Außenbeplankung eine Dämmschicht anzuordnen, um den Wärmebrückeneffekt der tragenden Deckenbeplankung zu kompensieren. Hinterlüftete Fassade Stiel 60 / 160 mm Wärmedämmung 160 mm GKB 12,5 mm 4.12 EUROSTRAND OSB 22 mm Montagewinkel über Balken anordnen Fußschwelle KVH 60 / 160 mm Randbalken KVH 80 /200 mm Diffusionsoffene Luftdichtung Kopfrähm KVH 60 / 160 mm Dämmung 40 mm als schubfeste Verbindung

4.13 ANSCHLUSS AUSSENWAND, GESCHLOSSENE DECKE MIT ERHÖHTEM SCHALLSCHUTZ Im Bereich des Deckenanschlusses muss eine durchgehende Luftdichtungsbahn die obere mit der unteren Luftdichtungsebene verbinden. Hinterlüftete Fassade EGGER DHF 13 mm / DFF 30 mm Stiel 60 / 160 mm Wärmedämmung 160 mm GKB 12,5 mm Montagewinkel über Balken anordnen Lattung 20 /48 ggf. in Federbügeln EUROSTRAND OSB 22 mm Deckenbalken 80 /220 mm Schalldämmung 100 mm Dampfbremse s d 2,0 m GKB 15 mm Dämmung 80 mm Fußschwelle KVH 60 / 160 mm Kopfrähm KVH 60 / 160 mm Diffusionsoffene Luftdichtung Dämmung 40 mm Winddichte Abklebung als schubfeste Verbindung 4.13

4.14 BALLOON FRAMING ANSCHLUSS AUSSENWAND, GESCHLOSSENE DECKE MIT EUROSTRAND OSB UND EGGER DHF IM FORMAT 3.000 1.250 mm Vermeiden durchgehender Fugen von innen nach außen im Wandstoß. Anschluss der Deckenbalken mit Balkenschuh GH Top (Z-9.1-586) ermöglicht Einleitung der Lasten in die OSB-Platte. Plattenstoß der inneren Wandbeplankung muss oberhalb der Deckenkonstruktion angeordnet werden. Plattenstoß Bodenbelag Trennlage Trittschalldämmung EUROSTRAND OSB 22 mm angehängte Balkenlage KVH 80 /200 Dämmung > 100 mm Lattung 20 /48 ggf. in Federbügeln Unterdecke 4.14 gedämmte Installationsebene Stiel KVH 60 / 160 mm Wärmedämmung 160 mm Hinterlüftete Fassade

4.15 ANSCHLUSS GENEIGTES WARMDACH AN TRAUFE Wird auf die zusätzliche Profilschalung in Traufe und Ortgang verzichtet, muss die EGGER DHF mit einem geeigneten Außenanstrich (siehe Prospekt Anwendungstechnische Empfehlungen) versehen werden. Sparren 80 / 200 mm Dämmung 200 mm Hinterlüftete Dacheindeckung Sparren ausgenommen Stirnbrett Insektenschutzgitter 4.15 Dauerelastischer Anschluss Luftdichte Abklebung Lattung 30 /50 mm GKB 12,5 mm

A 4 4.16 ANSCHLUSS VORGEFERTIGTES WARMDACHELEMENT AN TRAUFE Schnitt A A luftdichte Abklebung innen Stellbrett in Sparrennut eingesetzt Sparren Luftdichte Abklebung Sparren 80 / 200 mm Dämmung 200 mm Hinterlüftete Dacheindeckung Sparren ausgenommen Stirnbrett Insektenschutzgitter A A 4.16 Dauerelastischer Anschluss Klotz als Widerlager, wird nach Montage entfernt Lattung 30 /50 mm GKB 12,5 mm

4.17 DACHANSCHLUSS AN ORTGANG Zur Verminderung der Wärmebrückenwirkung ist eine Dämmschicht von ca. 2 cm zwischen Wandsparren und Außenwand zu empfehlen. Sichtbare Profilschalung Hinterlüftete Dacheindeckung Insektenschutzgitter Dauerelastische Fuge Luftdichte Abklebung Sparren 80 / 200 mm Streichsparren um Profilschalungsdicke reduziert GKB 9,5 mm Wärmedämmung 200 mm 4.17

4.18 ANSCHLUSS INNENWAND AN WARMDACH TRAUFSEITIG Innenwandanschlüsse sollten möglichst unter einem Sparren angeordnet werden, um den Brandschutz (Durchbrand) zu verbessern. Wird die unterseitige Dachbeplankung auf dem Sparren mit Fuge verlegt, kann der Schallschutz durch Unterbrechung der Längsleitung verbessert werden. Hinterlüftete Dacheindeckung Wärmedämmung 200 mm Sparren 80 /200 mm GKB 9,5 mm Luftdichte Abklebung Dauerelastische Fuge Rähm 60 / 80 Dämmung 60 mm Stiel 60 /100 mm EUROSTRAND OSB 10 mm GKB 9,5 mm 4.18

4.19 ANSCHLUSS DACHFENSTER AN DACHFLÄCHE Bei großflächigen Dachfenstern muss darauf geachtet werden, die Hinterlüftung der Dacheindeckung sicherzustellen (z.b. Lüfterziegel). Hinterlüftete Dacheindeckung Wärmedämmung 180 mm Luftdichte Abklebung Sparren 80 / 180 mm Lattung 30 / 50 mm GKB 12,5 mm 4.19

4.20 ANSCHLUSS KAMINDURCHDRINGUNG AN DACH Der Abstand zwischen Kamin und brennbaren tragenden Bauteilen (außer Lattung, Holzschalung o.ä.) ist gemäß jeweils geltender Landesbauordnung auszuführen. Hinterlüftete Dacheindeckung Wärmedämmung 180 mm Kaminwechsel 80 / 180 mm Verblechung Wärmedämmmörtel unbrennbar Dauerelastischer Anschluss Luftdichte Abklebung GKB 12,5 mm Lattung 30 /50 mm Sparren 80 / 180 mm Lüfterpfanne 4.20

4.21 ANSCHLUSS ROHRDURCHDRINGUNG (ENTLÜFTUNG) AN DACH Bei kompletten Durchdringungen von Außenbauteilen ist die Herstellung der Luftdichtung und Wasserableitung mit besonderer Sorgfalt auszuführen und sollte vom Zimmerer kontrolliert und abgenommen werden. Hinterlüftete Dacheindeckung Wärmedämmung 180 mm Luftdichte Abklebung Verblechung oder Formstein Dauerelastischer Anschluss GKB 12,5 mm Lattung 30 / 50 mm Sparren 80 / 180 mm 4.21

4.22 FIRST / UNGEDÄMMTER SPITZBODEN Neben der Herstellung der Belüftung des Spitzbodens im First ist die Luftdichtung der Decke, inkl. Bodenluke, zum darunter liegenden Wohnraum sorgfältig auszuführen. Weiterhin ist darauf zu achten, dass die möglichen Konvektionsströme aus den Mauerwerksköpfen von Innenwänden sowie der Traufwände (Drempel) bzw. Ortgangwände in der Planung und Umsetzung des Luftdichtigkeitskonzeptes berücksichtigt werden, z.b. durch Überdecken mit Folie und Verkleben mit der Luftdichtigkeitsschicht der restlichen Konstruktion! Sparren 80 / 180 mm Hinterlüftete Dacheindeckung Unterspannbahn 4.22

4.23 ANSCHLUSS KASTENFENSTER AN SOLARWAND PASSIVHAUS-STANDARD NACH SYSTEM NAUMANN & STAHR Vom Passivhausinstitut Feist zertifiziert; U-Wert = 0,681 W/(m²*K) SCHNITT außen GKB 12,5 mm Installationsebene 50 mm EUROSTRAND OSB 4 TOP 15 mm Dämmung WLG 040 200 mm Hinterlüftete Fassade Fensterbank außen Kastenfenster (www.naumannstahr.info) Fensterbank innen DRAUFSICHT außen 4.23

4.24 AUSSENWAND PASSIVHAUS-STANDARD NACH SYSTEM NAUMANN & STAHR Die Außenwand kann hinsichtlich Tragfähigkeit für Gebäude bis zu fünf Vollgeschossen verwendet werden. Sie bietet einen hervorragenden U-Wert von 0,12 W/m²K. HORIZONTALSCHNITT außen Putz (z.b. Bayosan) 15 mm Gutex-Thermowall Putzträgerplatte 40 mm Doppel-T-Träger H30N 98 305 mm Lattung 54 54 mm, e = 62,5 cm Zellulosedämmung 283 mm EUROSTRAND OSB 4 TOP 15 mm Zellulosedämmung Fermacell-Gipsfaserplatte 12,5 mm Fermacell-Gipsfaserplatte 12,5 mm Holzweichfaserstück 22 mm NH-Holz Stütze 54 54 mm Lattung 30 50 mm, e = 62,5 cm Luftdichte Abklebung Holzweichfaserstück 22 mm GRUNDRISS außen 4.24

4.25 SOLARWAND PASSIVHAUS-STANDARD NACH SYSTEM NAUMANN & STAHR Die Wand ist hinsichtlich Brandverhalten als tragende Wand/Gebäudeabschlusswand F90-B/F120-B klassifiziert. AbP der MFPA Leipzig liegt vor: ABP P-SAC 02/III-335. HORIZONTALSCHNITT außen Solarpaneel BS-Platte Promat Promatect-H 10 mm HWL-Platte Heraklith BM 35 mm HWL-Platte Gutex Thermowall 40 mm Lattung 60/60 mm, e = 62,5 cm Zellulosedämmung Isofloc 296 mm EUROSTRAND OSB 4 TOP 15 mm Doppel-T-Träger lt. AbP Tragholz 44/44 mm Verglasungssystem Gutmann F50 Zellulosedämmung Isofloc 106 mm Lattung, e = 62,5 cm 30/50 mm Stütze/Zwischenholz 54/54 mm BS-Platte Promatect-H 10 mm BS-Platte Promatect-H 10 mm GRUNDRISS außen 4.25