Windows 2008 Server R2 Peter Unger
Domain Name Service (DNS) Dynamic Host Conf. Prot. (DHCP) Internet Information Services (IIS) Netzwerk- und Freigabe Technik Terminaldienste und Fernverwaltung Backoffice-Produkte Microsoft 2
Löst FQDNs (Fully Qualified Domain Name) in IP-Adressen auf. DNS-Namen dürfen nur aus den Zeichen a z, 0 9 und dem Bindestrich bestehen. Ein einzelner Bestandteil eines FQDN darf 63 Zeichen nicht überschreiten. Buch S. 62 ff. 3
Hierarchische Gliederung Der globale DNS-Namensraum ist hierarchsich gegliedert und wird als verteilte Datenbank gespeichert. Oben steht die root-domain, gekennzeichnet durch einen Punkt. Darunter die 1st-Level-Domains, z.b. com, edu, sowie zweibuchstabige Länderkürzel. Jede 2nd-Level-Domain liegt unter einer 1st- Level-Domain. Jede Domain hat eine übergeordnete Domain und beliebige untergeordnete. Buch S. 63 4
Zonen-Dateien Eine Zonen-Datei enthält den kompletten Inhalt ihrer Domain. Jeder root-server kennt alle 1st-Level DNS- Server. Ein 1st-Level DNS-Server kennt alle 2nd-Level DNS-Server in seinem Bereich. Über einen Zonen-Transfer werden die Inhalte abgeglichen. Buch S. 63 5
Replikationsmethoden Vollständige Zonenübertragung Inkrementelle Zonenübertragung Benachrichtigung vom primären Namensserver Vom sekundären Namensserver veranlasste Zonenübertragung Buch S. 64 6
Inhalte einer Zonendatei Objekte und Kürzel Erklärung Autoritätsursprung, SOA Ressourceneintrag für den primären Nameserver der Zone Namensserver, NS Host, A Host, AAAA Zeiger, PTR DNS-Server für Zonen Ressourceneintrag für Forward-Lookup- Abfragen nach IPv4-Adressen Ressourceneintrag für Forward-Lookup- Abfragen nach IPv6-Adressen Ressourceneintrag für die Namensauflösung im Reverse-Lookup- Verfahren. Die Werte eines Zeigers sind der Hostanteil einer IP-Adresse und der Hostname 7
Inhalte einer Zonendatei Objekte und Kürzel Dienst, SRV Alias, CNAME Mail-Exchanger, MX Erklärung Serviceressourceneinträge speichern Netzwerkressourcen und dienste. Ressourceneintrag für einen alternativen Hostname. Ressourceneintrag für einen SMTP-Server, der E-Mails für die Domain annimmt. 8
Dynamisches DNS (DDNS) Ohne DDNS müssen die Einträge einer Zonendatei manuell gepflegt werden. Seit Windows 2000 kann ein Client seine DNS- Einträge selbstständig erstellen bzw. aktualisieren. Dies geschieht bei einem Neustart, nach Änderungen von Namen oder IP oder alle 24 Stunden. Manuell: ipconfig /registerdns Dynamische Aktualisierungen können auch vom DHCP-Server vorgenommen werden. Buch S. 64 9
DNS-Abfragen Ein DNS-Client wird auch als Resolver bezeichnet. Er kann verschiedene Abfragen versenden: Forward-Lookup: Wie lautet die IP-Adresse? Reverse-Lookup: Welchen FQDN hat die IP? Lookup-Abfragen sind entweder: Rekursive Abfragen Iterative Abfragen Beispiel siehe Buch. Buch S. 65 10
Weiterleitungen Wenn ein DNS-Server mit Weiterleitungen konfiguriert ist sendet er die Anfragen nur weiter. In AD-Domänen wird dies eingesetzt da der DC keinen direkten Kontakt zum Internet haben sollte. Buch S. 65 11
DNS-Cache Alle Ergebnisse seiner Abfragen speichert ein DNS-Server in seinem Cache. Die Cache-Dauer wird durch einen TTL (Time to Live) des abgefragten DNS-Server bestimmt. Buch S. 65 12
DNS im Active Directory Eine AD-Domäne ist auch immer eine DNS- Domäne Bei der Installation eines DCs wird der DNS- Server mit installiert (empfohlen) AD-integrierte Zonen Replikation durch AD (über AD-Datenbank kein Zonenfile) Beispiel ab Seite 66 Buch S. 66 13
DNS-Server konfigurieren Sekundäre Forward-Lookupzone erstellen Stubzone erstellen Primäre Forward-Lookupzone erstellen Delegierung erstellen Bedingte Weiterleitung Reverse-Lookupzone erstellen DNS-Einträge erstellen Buch S. 69 14
DNS testen Buch S. 75 15
Dynamische IP-Konfiguration Ablauf einer dynamischen Adresszuweisung 1. DHCP-Client sendet DHCP-Discover als Broadcast 2. Alle DHCP-Server antworten mit einem DHCP- Offer. Dieser beinhaltet bereits die IP-Konfig. 3. Der Client nimmt die erste Antwort und sendet einen DHCP-Request an den Server. 4. Der Server bestätigt mit DHCP-ACK. DHCP-Relay Agent Erneute Anfrage direkt mittel DHCP-Request ggf. mit DHCP-NACK als Antwort. Buch S. 78 ff. 16
DHCP-Server installieren Rolle hinzufügen IP-Konfiguration muss manuell erfolgt sein. Details siehe Seite 79. Buch S. 79 17
DHCP-Server konfigurieren Überblick Neuen IPv4-Bereich erstellen IPv4-Bereich konfigurieren Leasedauer anpassen Dynamische DNS-Aktualisierung anpassen Bereichsoptionen anpassen Benutzerklassen Reservierungen hinzufügen DHCP-Server fehlerredundant konfigurieren Buch S. 80 18
IIS Version 7.5 http://openbook.galileocomputing.de/windo ws_server_2008/windows_server_2008_kap_1 7_001.htm 19
Innere Sicherheit: Zugriffsschutz Netzwerkrichtlinien- und Zugriffsdienste Windows-Firewall Windows Server Update Service (WSUS) VPNs http://openbook.galileocomputing.de/windows _server_2008/windows_server_2008_kap_14_0 01.htm 20
Remotedesktopdienste (Terminaldienste) http://openbook.galileocomputing.de/windows_serve r_2008/windows_server_2008_kap_19_001.htm 21
MS Exchange http://www.msxfaq.de/basics/index.htm MS SQL-Server http://de.wikipedia.org/wiki/microsoft_sql_ Server 22