Arbeitsanweisung Arbeitsauftrag: Ziel: Die Lehrperson zeigt Euro-Münzen verschiedener Staaten. Die Sch notieren sich in Zweiergruppen, wie die Münzen gestaltet sind (Gemeinsamkeiten und Unterschiede, verschiedene Designs der unterschiedlichen Werte), und versuchen alle EU- und Euro-Länder aufzuzählen. Anschliessend lesen sie den Text durch und ordnen den abgebildeten Münzen ihr Ursprungsland zu. Abschliessend klärt die Lehrperson mit der Klasse die Frage, wieso exotische Länder wie Martinique oder La Réunion auch zu den Euro-Ländern gehören. Die Schüler befassen sich mit der EWU und vertiefen ihr Wissen. Material: Infotext Lösung Übersicht Sozialform: Zweiergruppen, Einzelarbeit und Plenum Zeit: 30 Zusätzliche Informationen Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Site der Europäischen Zentralbank (http://www.euro.ecb.int/). Weiterführende Ideen Mit der Klasse die EU behandeln und die Stellung der Schweiz bzw. der SNB zum Euro besprechen. Diskussionen führen zu folgenden Themen: Schweiz in die EU: Ja oder Nein? Vor- und Nachteile der EWU für Mitgliedsstaaten Vor- und Nachteile der EWU für Nicht-Teilnehmer Vor- und Nachteile der EWU für Reisende oder die Wirtschaft Die auf den Münzen abgebildeten Staatsoberhäupter und landestypischen Symbole besprechen. Seite 1 / 5
Aufgabe: Lies den Text zur Europäischen Währungsunion. Auf der Abbildung findest du alle Euro- Länder und einige Münzen. Ordne die Münzen den betreffenden Ländern zu. Europäische Währungsunion Die höchste Stufe der wirtschaftlichen Integration, die Europäische Währungsunion (EWU), ist seit dem 1. Januar 1999 Realität. 16 der 27 Mitgliederländer der EU, nämlich Belgien Italien Slowenien Deutschland Luxemburg Slowakei Finnland Malta Spanien Frankreich Niederlande Zypern Griechenland Österreich Irland (ohne Nordirland) Portugal haben den Euro eingeführt. Der Stichtag für die Einführung des Euro als Bargeld, also Euro-Noten und Euro-Münzen, war der 1.Januar 2002. Die Teilnehmerstaaten mussten sich harten Prüfungen unterziehen, um überhaupt die Kriterien für eine Teilnahme an der Einheitswährung zu erfüllen. Die beteiligten Länder haben innerhalb der EWU etwa die gleiche Stellung wie die Kantone in der Schweiz, das heisst, sie können keine eigene Geldpolitik mehr betreiben. Neben den offiziellen Teilnehmern gibt es einige Ausnahmen: Die EU-Länder Grossbritannien, Dänemark und Schweden haben sich vorläufig gegen die Einführung des Euros entschieden und behalten ihre ursprüngliche Währung. Monaco, San Marino und Vatikanstadt hatten bereits vor der Einführung des Euros eine Währungsunion mit EU-Ländern (Frankreich bzw. Italien) und führten demzufolge den Euro als gesetzliche Währung ein. Weiter haben sich andere Staaten, ohne dass die EU dazu einen Beschluss gefasst hätte, entschieden, den Euro inoffiziell einzuführen. Diese Staaten (Andorra, Französisch Guyana, Guadeloupe, Kosovo, Martinique, Montenegro, Réunion, Mayotte, Saint Pierre und Miquelon) haben keinen Einfluss auf die Zinspolitik der EWU. Seite 2 / 5
Gestaltung der Euro-Münzen Alle Euro-Staaten haben eine gemeinsame Vorderseite der Münzen, die den Wert anzeigt. Ein-, Zwei- und Fünf-Centmünzen: Europa im Verhältnis zur Welt 10-, 20- und 50-Centmünzen: Einzelne EU-Staaten (man beachte, dass die EU- Mitglieder, die nicht am Euro teilnehmen, ebenfalls dargestellt sind, wie z. B. Grossbritannien) Ein- und Zwei-Euromünzen: Zusammenhängendes Europa der 15 EU-Länder Jedes Land, das am Euro teilnimmt, kann die Rückseite individuell gestalten. Die Darstelllungen reichen von der Abbildung des Staatsoberhauptes über bekannte Künstler bis hin zu wichtigen Gebäuden. Alle Münzen aber müssen auch auf dieser Seite auf irgendeine Art die 12 Sterne aufweisen. Gestaltung der Euro-Banknoten Die Banknoten sind in allen Ländern identisch. Die Motive der Scheine zeigen verschiedene Zeitalter und Baustile in Europa. Umrechnungskurse Die Wechselkurse der Währungen der an der EWU teilnehmen Staaten wurden am 31. Dezember 1998 festgelegt. Damit begann der Euro als Buchgeld zu existieren. Der Euro wurde formell zur Währung der Teilnehmerstaaten, die nationalen Währungen bekamen den Status einer Untereinheit des Euro. Aus welchen Ländern stammen folgende Euro-Münzen? Seite 3 / 5
Übersicht Seite 4 / 5
Lösung Lösung Irland Österreich Griechenland Italien Niederlande Spanien Deutschland Frankreich Seite 5 / 5