PresseInformation 7. August 2014 : Umbau zur Sparkasse der Hauptstadt im Plan Kundengeschäft bei laufendem Umbau weiter erfolgreich Halbjahresergebnis trotz Umbaus ausgeglichen Marktposition bei Privat und Firmenkunden ausgebaut Starkes Neugeschäft in der gewerblichen Immobilienfinanzierung für Berlin Nicht mehr strategiekonforme Geschäfte weiter reduziert Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Evers: Die neue Hauptstadtsparkasse ist weiterhin auf Kurs Die hat im ersten Halbjahr 2014 erfolgreich gearbeitet. Bei wesentlichen Kennziffern konnte sie trotz laufenden Umbaus zulegen. Das Halbjahresergebnis lag bei 4 Millionen Euro. Darin berücksichtigt ist bereits die vollständige Wiederauffüllung der stillen Einlage, die im Jahr 2013 am Verlust teilgenommen hatte, um 47 Millionen Euro. Demnach lag das Ergebnis nach Steuern bei 51 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten hat die ihre Position im Berliner Markt weiter ausgebaut. Besonders die neu aufgestellte gewerbliche Immobilienfinanzierung für Berlin erzielte kräftige Zuwachsraten. Aber auch in allen anderen Bereichen mit Kundenbezug konnte die Bank zulegen. Angesichts des laufenden Umbaus unserer Bank zur Sparkasse und des anhaltenden Niedrigzinsumfelds ist das im ersten Halbjahr Erreichte eine bemerkenswerte Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der. Der Umbau zur Sparkasse der Hauptstadt liegt im Plan. Zugleich erkennen die Kunden offensichtlich immer stärker, welche Vorteile sich ihnen dadurch bieten. Erfolge im Kundengeschäft Im Privatkundengeschäft hat die ihre marktführende Position bei Girokonten und Kundeneinlagen weiter ausgebaut. Netto wurden seit Jahresbeginn 2014 rund 11.900 neue Privatgirokonten eröffnet. Die Einlagen privater Kunden wuchsen seit Ende 2013 um rund 230 Millionen Euro auf 15,6 Milliarden Euro. Die Forderungen an Kunden reduzierten sich im... Alexanderplatz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 869 654 51/ 651 94 www.berlinersparkasse.de
Seite 2 von 5 Berichtszeitraum um 120 Millionen Euro auf 3,8 Milliarden Euro, was auf die Verlagerung des Privatkreditgeschäftes auf die SKreditpartner GmbH zurückzuführen ist. Der Firmenkundenbereich wurde im Zuge des Umbaus neu aufgestellt. Neben Gewerbe und Firmenkunden umfasst das Geschäftsfeld jetzt auch Aktivitäten im internationalen Geschäft vor allem in Zusammenarbeit mit anderen Sparkassen sowie die regionale gewerbliche Immobilienfinanzierung. Letztere konnte sich erfolgreich im Berliner Immobilienmarkt positionieren. Für Neubauvorhaben und Bestandsankäufe wurden in den ersten sechs Monaten Finanzierungen in Höhe von rund 400 Millionen Euro neu herausgelegt. Damit ist das avisierte Jahresziel von 500 Millionen Euro bereits in weiten Teilen erreicht. Insgesamt wurden im Geschäftsfeld Firmenkunden per 30. Juni 2014 rund 76.500 Kunden betreut, 1.400 mehr als Ende 2013. Das Kreditneugeschäft erreichte im ersten Halbjahr ein Volumen von 1,4 Milliarden Euro. Von den Leistungen der SKreditpartner GmbH, dem gemeinsam mit der Deutschen Leasing betriebenen Verbundunternehmen für Raten und Konsumentenkredite, profitieren aktuell bereits mehr als 300 Sparkassen (Ende 2013: 250 Sparkassen), darunter die selbst. Davon nutzen mehr als 100 das vollumfängliche Leistungspaket zu SPrivatkredit und SAutokredit. Die SServicepartner Gruppe, ein weiteres Verbundunternehmen der, bietet bundesweit umfangreiche Marktfolge Dienstleistungen und betreut mehr als 250 Sparkassen. Damit baute die ihre Stellung als wichtiger Dienstleister und Verbundpartner der Sparkassen weiter aus. Auch das Kartengeschäft, das als einziges Geschäftsfeld weiterhin die Marke LBB verwendet, hat seine Position als größter Anbieter kostenpflichtiger Kreditkarten in Deutschland mit 2,7 Millionen ausgegebenen Kreditkarten weiter ausgebaut (Ende 2013: 2,4 Millionen Karten). Umbau im Zeitplan Seit Jahresanfang tritt das Haus konsequent unter der Marke Berliner Sparkasse auf. Der Umbau des Konzerns auf Sparkassenstrukturen umfasst bis Ende 2017 rund 1.200 definierte Einzelmaßnahmen. Davon waren bis Alexanderplatz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 869 654 51/ 651 94 www.berlinersparkasse.de
Seite 3 von 5 zum 30. Juni 2014 bereits über 300 Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Dazu gehörten u.a. der zum Jahreswechsel erfolgte Transfer des kundenorientierten Kapitalmarktgeschäfts und der LBBINVEST zur DekaBank, die Auflösung des gemeinsamen Geschäftsfelds Immobilienfinanzierung von LBB und Berlin Hyp, die Schließung der Niederlassung Luxemburg sowie der erhebliche Abbau nicht mehr strategiekonformer Geschäfte, wobei nochmals Risikoaktiva abgebaut wurden. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurde Eigenkapital in Höhe von 160 Millionen Euro freigesetzt. In Summe beträgt das seit 2012 freigesetzte Eigenkapital bereits 860 Millionen Euro. Ausgewählte Kennzahlen zum 30. Juni 2014 (nach HGB) Der Zinsüberschuss erreichte 412 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 427 Millionen Euro). Der Rückgang resultiert maßgeblich aus geringeren Beteiligungserträgen. Der Provisionsüberschuss des ersten Halbjahres lag bei 127 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 115 Millionen Euro). Dazu haben insbesondere das Kartengeschäft sowie Zahlungsverkehr und Kontoführung beigetragen. Das Nettoergebnis des Handelsbestands belief sich auf minus 8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: minus 9 Millionen Euro). Die Verwaltungsaufwendungen gingen auf 432 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 450 Millionen Euro). Dabei waren sowohl Personal als auch die anderen Verwaltungsaufwendungen rückläufig. Die Bank weist ein Betriebsergebnis vor Risikovorsorge von 89 Millionen Euro aus (Vorjahreszeitraum: 74 Millionen Euro). Nach Risikovorsorge (78 Millionen Euro), Ergebnis aus Finanzanlagen (54 Millionen Euro), Saldo der übrigen Positionen (minus 8 Millionen Euro) und Steuern (6 Millionen Euro) beläuft sich das Ergebnis nach Steuern auf 51 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: minus 21 Millionen Euro). Hiervon wurden 47 Millionen Euro zur Wiederauffüllung der stillen Einlage verwendet. Somit wird zum 30. Juni 2014 ein Gesamtergebnis von 4 Millionen Euro ausgewiesen. Alexanderplatz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 869 654 51/ 651 94 www.berlinersparkasse.de
Seite 4 von 5 Ausblick Gesamtjahr 2014 Für den weiteren Jahresverlauf geht die davon aus, dass sich die positive Entwicklung in den Kundengeschäften fortsetzen kann, legt aber gleichzeitig Wert darauf, das Halbjahresergebnis nicht auf das Gesamtjahr hochzurechnen. Belastend wirken sich nach wie vor die anhaltende Niedrigzinsphase sowie die verschärften regulatorischen Anforderungen aus. Auch der Konzernumbau wird weiterhin erhebliche Anstrengungen erfordern. Hier gilt es zum einen, die Ziele beim Personal und Sachkostenabbau weiterhin konsequent zu verfolgen und zu erreichen. Zum anderen stehen Arbeiten an der neuen Konzernstruktur an. Die Berlin Hyp soll dabei von einer Tochter zu einer Schwester der Berliner Sparkasse werden. Damit können sich beide Häuser ganz auf ihre unterschiedlichen Rollen konzentrieren: Die Berlin Hyp übernimmt das überregionale Geschäft, während die die regionale gewerbliche Immobilienfinanzierung weiter ausbaut. Angesichts dieser Herausforderungen und des aktuellen Marktumfelds bleibt der Vorstand bei seiner vorsichtigen Einschätzung und erwartet für das Geschäftsjahr 2014 auch mit Blick auf den weiteren Umbau ein leicht negatives, bestenfalls ausgeglichenes Ergebnis. Hinweis zur Vergleichbarkeit der Kennzahlen Die hier veröffentlichten Zahlen zeigen einen Zwischenabschluss nach HGB der inklusive der Beteiligungserträge von Tochterunternehmen. Daher enthalten diese Zahlen u.a. auch das Ergebnis der Berlin Hyp mit ihrem überregionalen Immobilienfinanzierungsgeschäft Alexanderplatz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 869 654 51/ 651 94 www.berlinersparkasse.de
Seite 5 von 5 Ergebnisrechnung zum 30. Juni 2014 nach HGB Jan. Juni Jan. Juni Veränderung in Mio. EUR 2014 2013 2014 zu 2013 Zinsüberschuss 412 427 15 Provisionsüberschuss 127 115 12 Nettoergebnis des Handelsbestands 8 9 1 Verw altungsaufw endungen 432 450 18 Saldo der übrigen betrieblichen Aufw endungen / Erträge 10 9 1 Betriebsergebnis vor Risikovorsorge 89 74 15 Risikovorsorge 78 57 21 Betriebsergebnis nach Risikovorsorge 11 17 6 Ergebnis aus Finanzanlagen 54 21 75 Aufw and Bankenabgabe 0 8 8 Saldo der übrigen Positionen 8 9 1 Ergebnis vor Steuern 57 21 78 Ertragsteuern 6 0 6 Ergebnis nach Steuern 51 21 72 Stille Einlage Aufw. / Ertrag 47 Ergebnis nach Aufw. / Ertrag Stille Einlage 4 Alexanderplatz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 869 654 51/ 651 94 www.berlinersparkasse.de