PLL Synthesizer LO-45C QUICK START GUIDE

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Transkript:

PLL Synthesizer LO-45C QUICK START GUIDE

PLL SYNTHESIZER LO-45C Verfügbare Optionen Option -ALC Der PLL Synthesizer LO-45C verfügt über ein variables Dämpfungsglied am Ausgang, welches bei der Option -ALC über die 9-polige SUB-D Anschlussbuchse extern angesteuert werden kann (DC 0-4V, 0V=max. Dämpfung). Dies ermöglicht die direkte Kombination des Synthesizers mit einer Leistungsendstufe mit integriertem Detektor zur Leistungsregelung. Option -REF Bei dieser Option ist die Referenz-Buchse nur als Referenzeingang beschaltet. Es wird kein Referenzsignal nach außen geführt. Dies führt zu einem besseren Phasenrauschen bei kleinen Referenzsignalpegeln. Ohne diese Option ist die Referenzbuchse sowohl ein Ein- als auch ein Ausgang. Wird ein externes Referenzsignal mit 10 MHz / 0 dbm angelegt, wird der interne Referenzoszillator automatisch abgeschaltet. Anschluss und Installation über die USB Schnittstelle REF IN/OUT Verbinden Sie den PLL Synthesizer mit den beiliegendem Kabel mit einem PC und die DC-Leitung mit Bananenstecker mit einem linear geregelten Netzgerät mit +15 V (min. 300 ma). SUB-D Typenschild RF OUT Windows installiert automatisch den USB Treiber und installiert einen virtuellen COM-Port. Über die Windows Systemsteuerung und den Geräte Manager können Sie die Nummer des virtuellen COM-Ports anzeigen lassen und ggf. mit der Schaltfläche Erweitert bei Bedarf ändern. Pinbelegung des 9-poligen SUB-D Steckers: 1: +15V Power Supply 2: +5V USB 3: USB D- (weiß) 4: USB D+ (grün) 5: GND USB / GND Power Supply Den aktuellsten Treiber können Sie bei bedarf auch von unserer Webseite kostenlos herunterladen. Die Konfiguration und Programmierung des Synthesizers erfolgt wahlweise über ein Terminal Programm, einer Windows Software oder einem als Zubehör erhältlichen Frequenzeingabemodul. Zur Verwendung in eigenen Geräten kann der Synthesizer auch über ein I 2 C Interface angesteuert werden. Anschluss einer externen Referenz REF IN/OUT Der PLL Synthesizer verwendet intern einen temperaturkompensierten Quarzoszillator (TCXO) mit 10 MHz. Die Anschlussbuchse für die 10 MHz Referenz wird sowohl als Ein- als auch als Ausgang verwendet. SUB-D Typenschild RF OUT Wird an diese Buchse ein externes Referenzsignal (Sinus, 10 MHz) mit einer Amplitude von 1 mw (0 dbm, ±3 db) angelegt, schaltet sich der interne TCXO automatisch ab und die externe Referenz wird verwendet. Ansonsten liegt an dieser Buchse die interne Referenz mit einem Pegel von ca. -23 dbm an. (Anmerkung: Mit Option -REF kann der Referenzanschluss nur als Eingang verwendet werden. Es wird kein Signal ausgegeben.) 2

Programmierung mit der Windows Software QUICK START GUIDE Die Windows Software LO-45C PLL Synthesizer Control Panel dient zur einfachen Einstellung der Frequenz und Ausgangsleistung. Die Software ist selbsterklärend. Die Verbindung zum PLL Synthesizer wird mit der Schaltfläche Connect aufgebaut. Eine grüne Anzeige signalisiert die aktive Verbindung. Sind mehr als ein PLL Synthesizer angeschlossen, können diese mit der USB Interfacenummer ausgewählt werden. Die Seriennummer des Synthesizers wird ebenso wie der Geräte- und Firmwarestatus (IDN) angezeigt. Kostenloser Download unter Die Frequenzeinstellung erfolgt im Eingabefeld New Frequency und der Taste SET. Alternativ lässt sich die Frequenz auch mit den Auf/Ab-Tasten verändern. Die Schrittweite wird mit Step Size eingestellt. Die Ausgangsleistung des Synthesizers wird mit der Eingabefläche ALC und der Taste SET zwischen 0 und 4095 eingestellt. Dabei entspricht 0 der kleinsten Ausgangsleistung und 4095 der höchsten. Betrieb mit Frequenzeingabemodul Das Frequenzeingabemodul ermöglicht die einfache Frequenz- und Leistungseinstellung auch ohne PC. Anschluss Zur Inbetriebnahme wird das Frequenzeingabemodul mit dem beiliegenden Stromversorgungskabel (Anschluss P6) mit einer stabilisierten Versorgungsspannung von +15V (mind. 500 ma) verbunden. Der PLL Synthesizer LO-45C wird mit dem Anschluss P3 mittels dem beiliegenden Flachbandkabel verbunden. Der Synthesizer erhält seine Betriebsspannung über das Frequenzeingabemodul. Am Anschluss P4 kann ein Drehgeber (beiliegend) angeschlossen werden. Dies erleichtert die Frequenzabstimmung. Pinbelegung der Steckverbinder: (Molex Sherlock Steckverbinder) P6 (Betriebsspannung) 1: +15V / 500 ma 2: Masse P3 (PLL Synthesizer) 1: +15V Ausgang 2: Alarm Eingang 4: SDA 6: SCL 9: GND P4: Drehgeber 1: Drehgeber 2: Drehgeber gem. Anschluss 3: Drehgeber P5: External I/O 1: +5V USB 2: D- USB 3: D+ USB 4: GND 5: Alarm (Open Collector BC847) Auf der Leiterplatte befindet sich eine USB Buchse, welche zur Verbindung mit einem PC verwendet werden kann. Wenn die USB Buchse an einer anderen Stelle benötigt wird, z.b. weil das Modul in ein Gehäuse eingebaut wird, ist eine als Zubehör erhältliche, abgesetzte USB Buchse verfügbar, welche an dem Anschluss P5 angesteckt wird. Am Anschluss P5 ist zusätzlich ein Alarmausgang (Open Collector), welcher nach Masse gezogen wird wenn die PLL nicht gelockt ist (Lock Warning). Bedienung Die Bedienung des Frequenzeingabemoduls erfolgt mit je zwei Auf/Ab-Tasten. Die oberen beiden Tasten ermöglichen die Frequenzeinstellung, die unteren die Einstellung der Ausgangsleistung. Wird eine der Tasten gedrückt gehalten, erfolgt nach kurzer Zeit die Änderung in größeren Schritten. Zusätzlich zu den Tasten kann ein (beiliegender) Drehgeber zur Frequenzeinstellung verwendet werden. Das Frequenzeingabemodul lässt sich ebenso wie der PLL Synthesizer über USB mit einem PC verbinden und steuern (ab Frequenzeingabemodul Firmware Version 1.1). Die Befehle (siehe nächste Seite) sind dabei identisch mit dem Synthesizer, so dass sich auch die Windows Software verwenden lässt. 3

PLL SYNTHESIZER LO-45C Konfiguration des Synthesizers mit Terminalsoftware Parameter des virtuellen COM-Ports: 9600 Baud, 8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität Jedes RS-232 Kommando beginnt mit einem #-Zeichen und wird mit CR abgeschlossen. Führende Nullen müssen immer angegeben werden! Bei einem Modul ohne ALC Option lässt sich das interne Dämpfungsglied zur Anpassung der Ausgangsleistung verwenden. Mit dem ALC-Befehl kann so die Ausgangsleistung angepasst werden. Alle Befehle des Synthesizers sind mit den Befehlen des Frequenzeingabemoduls identisch. Durch die Installation eines virtuellen COM-Ports kann der Synthesizer mit einem Terminalprogramm (z.b. Hyper Terminal) direkt über die USB Schnittstelle programmiert werden. Dies bietet sich insbesondere zu Testzwecken bei der Erstellungen von eigenen Softwareapplikationen an. Befehlsliste zur Abfrage der Parameter: #IDN?<CR> Ausgabe des Identifizierungsstrings im folgenden Format: Hersteller, Modell, Seriennummer, Softwareversion<CR> z.b. AME,LO-45C-0800, S/N 00820, v2.1 (30.09.2013) #FRQ?<CR> Ausgabe der aktuell eingestellten Frequenz in MHz: xxxx.x<cr> Die Ausgabe erfolgt immer 6-stellig. z.b. 1235.6 = 1235,6 MHz #ALC?<CR> Ausgabe des aktuell eingestellten ALC-Werts von 0-4095 bei Geräten mit ALC Option bzw. Ausgabe des aktuell eingestellten Leistungswerts von 0-4095 bei Geräten ohne ALC Option. 0 entspricht dabei der niedrigsten Ausgangsleistung, 4095 der höchsten. xxxx<cr> Die Ausgabe erfolgt immer 4-stellig. z.b. 3800<CR> #REF?<CR> Abfrage der Referenz. Je nach Referenzfrequenz antwortet der LO-45C mit INT<CR> bei Verwendung des internen TCXO oder mit EXT<CR> bei Einspeisung einer externen Referenz. Befehlsliste zur Einstellung der Parameter #FRQ:xxxx.x<CR> Stellt die Frequenz in MHz ein. Führende Nullen müssen angegeben werden. Beispiel: #FRQ0765.7 = 765,7 MHz. #ALC:xxxx<CR> Stellt die ALC (mit ALC Option) bzw. die Ausgangsleistung (Geräte ohne ALC Option) im Wertebereich 0-4095 ein. Führende Nullen müssen mit ausgegeben werden. Beispiel: #ALC2000<CR> 4

QUICK START GUIDE Programmierung über I 2 C Zur Programmierung des Synthesizers über die I 2 C Schnittstelle ist eine eigene Dokumentation auf Anfrage verfügbar. Firmwarehistory Firmware Frequenzeingabemodul Version 1.1 (30.04.2015) USB Befehlsliste erweitert zur Kompaibilität mit Synthesizer Version 1.0 (05.04.2015) Erste freigegebene Version Firmware PLL Synthesizer Version 3.1 (14.04.2015) I 2 C Routine geändert PLL Lock Error Routine geändert für Frequenzeingabemodul Version 3.0 (02.06.2014) Abfrage von Lock- und Referenzstatus alle 0,3 Sekunden Version 2.2 I 2 C Schnittstelle integriert Version 2.1 Erste freigegebene Version Firmwareupdates erhalten Sie jederzeit kostenlos! 5

Version 1 (2015-05-04)