Landesraumentwicklungsprogramm M-V

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Transkript:

Landesraumentwicklungsprogramm M-V Herausforderungen aus Sicht der Offshore Windenergie Meeresmuseum zu Stralsund, 20.07.2016 2002 2016: 14 Jahre Netzwerkarbeit für die Windenergiebranche 2

Inhaltsübersicht I. Das WindEnergy Network und die OWIA II. Nationale und internationale Beschlusslage und Gesetze III. Ausgewählte Leitlinien des LEP M-V 2016 IV. Herausforderungen aus Sicht der Offshore Windenergie V. Chancen und Beispiele 3

I. Das WindEnergy Network Wertschöpfungskette Quelle: Carbon Trust 4

Wirtschaftliche und fiskalische Bedeutung der Offshore WE DolWin Gamma Quelle: Nordic Yards 5

OWIA ein starker Zusammenschluss der vier Netzwerke entlang der gesamten Küste 180 Mitglieder 130 Mitglieder 80 Mitglieder 350 Mitglieder Wirtschaftsorientierte Netzwerkkooperation mit benachbarten Metropolregionen (4.4) 6

II. Ausbau der Offshore Windenergie findet statt in Übereinstimmung mit EU-, Bundes-, Landes- und regionalen Zielen Vorgaben zum Klimaschutz in D und EU Klimaschutzabkommen von Paris (2015) Gesetze zum Natur-und Umweltschutz Energiekonzept der BReg (2010) Atomausstieg der BReg (2011) Koalitionsvereinbarung 2011-2016 SPD + CDU EEG Energiepolitisches Konzept LReg. M-V (2015) LEP 2016 LReg. M-V Offshore Positionen und Stellungnahmen (IHK, WfG Vorpommern (PM 07/2015), uvm.)

III. Ausgewählte Leitlinien (Schwerpunkte) der Landesentwicklung Ziel des LEP: nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung in M-V 2.0 Aufgrund der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lage des Landes wird der Sicherung und weiteren Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Deckung des Fachkräftebedarfs bei allen Abwägungs-entscheidungen und Ermessensspielräumen Priorität eingeräumt. 2.2 Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und der Wirtschaftskraft 2.4 Notwendige Schritte auf dem Weg zum Land der Erneuerbaren Energien 2.7 Sicherung und behutsame Nutzung der hervorragenden Naturraumausstattung 2.8 Profilierung des Tourismus- und Gesundheitslandes, des Freizeit und Erholungsraums 2.12 Sicherung und Nutzung der Potenziale des Küstenmeeres

IV. Herausforderungen aus Sicht der Offshore-Windenergie sehr lange Projektvorlaufzeiten hohe Vorlaufkosten und große Investitionssummen (Kraftwerke) Anspruchsvolle Standortbedingungen und hohe technische Komplexität Komplexe, häufig wechselnde gesetzliche Rahmenbedingungen und eine Zunahme behördlicher Auflagen und Vorschriften Schleppender Netzausbau und Warteschlangen beim Netzanschluss wachsender Kostendruck ab 2017 Umstellung auf ein Ausschreibungssystem mit Mengendeckelung Akzeptanzprobleme vor Ort, Bürgerinitiativen, Verhinderungsstrategien Konflikt zw. EE und Klimaschutz vs. Umwelt- und Naturschutz ausgeprägte Flächenknappheit Flächennutzungskonflikte Abnahme der Planungssicherheit & Zunahme wirtschaftlicher Risiken

V. Chancen aus Sicht der Offshore-Windenergie Testfeld vor Warnemünde Begleitung durch das WEN und seiner Mitglieder Projektgruppe bestehend aus WEN, Uni Rostock und Hochschule Wismar unter Teilnahme der Stiftung Offshore Wind Ziel: Integration von WEN, Stiftungslehrstuhl Windenergietechnik und SIW sowie der Studenten Kooperation mit dem OTC Projekt (Testfeld Unterwassertechnologie) Innovation und Technologieentwicklung made in M-V

V. Chancen aus Sicht der Offshore-Windenergie Alternative: Aquakultur siehe LEP Kap. 4.5 und 8.4 (4) Quelle: OZ, 05.02.2015

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Beispiel Offshore Windenergie & Tourismus im Küstenmeer Offshore-Windenergie & Tourismus im Küstenmeer Zingst, Seebrücke 16

VI. Entwicklung Offshore Wind Energy International Bsp. DK 17

VI. Offshore Wind Energy International Bsp. Polen Quelle: PTMEW 18

Offshore. Deutschlands Windstärke 19

Turning Power into Business Vielen Dank für Ihr Interesse Andree Iffländer Vereinsvorsitzender Wind Energy Network e.v. Schweriner Str. 10/11 18069 Rostock Tel: +49 (0)3813771910 Fax:+49 (0)3813771919 ifflaender@wind-energy-network.de www.wind-energy-network.de