Einführung in die Geheimnisse eines guten Vortrags Martin Gruber Bin Hu 25. Oktober 2005
Grundregeln Prinzipielle Fragen Welchen Zweck verfolge ich mit meinem Vortrag? Seminarvortrag, Vorlesung, Konferenz,...? Vortrag nicht Selbstzweck, für Publikum Was soll das Publikum lernen? Zentralaussagen definieren Welche Fehler kann ich vermeiden? Vortrag, Folien, Vorbereitung,...
Grundregeln Wie scheitert man sicher? spontan und flexibel sein andere werden schon die Arbeit für sie machen übermäßig höflich sein übergenau und gründlich sein es ist Ihr Vortrag, Sie haben Recht möglichst lange durchhalten
I Einleitung Anfang und Ende Begrüßung, sich selbst vorstellen, Thema dezidiertes Ende Kontakt zum Publikum Stimme: das Publikum muss den Vortragenden verstehen laut und deutlich sprechen nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam sprechen Inhaltsangabe Roter Faden zentrale Aussage(n) durchaus wiederholen
II Einleitung frei reden, nicht vorlesen Körperhaltung nicht,,salzsäule spielen, Folien nicht verdecken, auf die Hände aufpassen Zeigegerät Zeitbeschränkung etwas geht immer schief nicht aus der Ruhe bringen lassen, ausufernde Entschuldigungen sind kontraproduktiv
I Einleitung Schrift mind. 24 Punkt (Indizes 18 Punkt), sans serif (nicht serif), Schriftarten möglichst nicht mischen max. drei pro Folie nicht zu viel Text auf einer Folie, Publikum soll zuhören, nicht lesen Stichworte, Bilder, Graphiken Folienanzahl: 1 2 Minuten pro Folie (mit Inhalt) Hervorhebungen: Farben, Fett- und Kursivschrift Farben: nicht übertreiben max. drei Farben pro Folie, immer gleiche Bedeutung, Farbfehlsichtigkeit berücksichtigen
II Einleitung Helligkeit/Kontrast/Farbwiedergabe abhängig von Projektor Überschriften, wichtig zur Orientierung,,Ein Bild sagt mehr als tausend Worte Text, Formeln und Graphiken nicht einscannen Formeln sehr sparsam verwenden Rechtschreib- und Tippfehler können vermieden werden zeilenweises Abdecken/Einblenden Animationen gezielt einsetzen, nicht zum Selbstzweck
Vorbereitung eines Vortrags vorbereiten von Unterlagen/Manuskript sich mit Präsentationstool vertraut machen und es überprüfen Notebook: Schnittstelle Projektor, Auflösung, Energiesparfunktion,... Vortragssaal: Lichtverhältnisse, Lesbarkeit letzte Reihe Stichwortzettel, Zeigeeinrichtung, Mikrophon, Handy,... Anzahl der Folien und verfügbare Zeit aufeinander abstimmen Probevortrag: reale Bedingungen simulieren
Handoutblatt: für Personen, die Vortrag besucht haben zur Erinnerung Zusammenfassung auf einer einzelnen Seite max. 5 Referenzen für weiterführende Informationen Ausarbeitung: eigenständig, muss auch ohne Besuch des Vortrags in sich abgeschlossen, nachvollziehbar und stimmig sein rund 7 10 Seiten, 12pt Schrift, einfacher Zeilenabstand komplettes Literaturverzeichnis der verwendeten und weiterführenden Quellen
Abschließende Worte Einleitung Lampenfieber normal Kleidung Du/Sie nicht an Overhead-/Projektor anlehnen Blackout Zusammenfassung: Laut und deutlich sprechen! Thema so vorbereiten und vortragen, dass man selbst nicht einschlafen würde, säße man im Publikum!
Ende Teil 1: Vortragsstil Fragen? Es folgt: Eine kurze Einführung in MS-PowerPoint. Webseite: http://www.ads.tuwien.ac.at ausführliche Zusammenstellung von Prof. Werner Purgathofer Email: prosem@ads.tuwien.ac.at