MATLAB EXPO 2016,

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Transkript:

Effiziente Hardware-in-the-Loop Lösung mit verteiltem, modularem Aufbau basierend auf Matlab Simulink Real-Time MATLAB EXPO 2016, 10.05.2016 Dipl.-Ing. Univ. Florian Amper florian.amper@in-tech.de

www.mathworks.com Simulink Real-Time Allgemeines Schema 2

1. Hardware -in-the-loop (HiL) Systeme beim Dienstleister 2. Warum Simulink Real-Time? 3. Komponenten orangehil System 4. Anwendungsbereiche und -beispiele 1. Klassischer HiL Betrieb 2. Stand-Alone Echtzeit-Lösungen 3. Modulares HiL Konzept mit EtherCAT 4. Modelle, Parameter und Variantenmanagement Automotive Maschinenbau 5. Zusammenfassung Verkehrssysteme Gliederung und Übersicht 3

Projektanfrage Ergebnis Räume & Infrastruktur Eigenentwicklungen Projekt Eigene Mess- und Prüftechnik als Voraussetzung für unabhängige Projekte Projekt- & Qualitätsmanagement Offshoring Gewerk Warum eigene HiL-Systeme? Besonderheiten von ausgelagerten Projekten in der Automobilindustrie 4

Full-Size HiL Systeme orangehil & Simulink Real-Time Restbussimulation Verschiedene Anwendungsbereiche Welches Testsystem ist dafür das Richtige? Verschiedene Anwendungsfälle erfordern unterschiedliche Testsysteme 5

Full-Size HiL Umfänglichkeit Genauigkeit Performance Mid-Size / Small-Size HiL Kompatibilität Modularität Kosteneffizienz Das heißt insbesondere: 1. Übernahme bestehender Modelle / Simulationen Matlab/Simulink als gemeinsame Basis 2. Nahtlose Integration in die kundenspezifische Toolkette (z.b. bzgl. Testautomatisierung) HiL System muss sich an Kunden anpassen, nicht umgekehrt 3. Modularität und Geschwindigkeit in Inbetriebnahme, Betrieb und Wiederverwendbarkeit Unterschiedliche Kunden, Steuergeräte, Projektlaufzeiten, Unterschiedliche Anforderungen an HiL Systeme Vergleich verschiedener HiL Systeme 6

Hardware und Schnittstellen Hardware Support Unterstützung verschiedenster Hardware (Einkauf und Eigenbau) Modularer Aufbau dank verschiedener Schnittstellen und eigener Erweiterungen Diverse Hardware Interfaces über interne Steckkarten oder EtherCAT- Klemmen Verschiedene Aufbauvarianten Maximale Modularität Hohe Wiederverwendbarkeit der Hardwarekomponenten Simulation / Echtzeitumgebung Matlab Simulink Real-Time Maximale Kompatibilität zu vorhandenen Matlab / Simulink Modellen, Funktionen und Skripten Simulation von nahezu beliebigen Systemen Betrieb als Stand-Alone System ohne separate Matlab/Simulink Lizenz für jeden Prüfstand Übernahme bestehender Modelle Integration in Toolkette zur Modellerstellung Bedienung und Testautomatisierung Simulink Real-Time.NET/C API Grafisches User Interface (GUI) modular an Anwendungsfall anpassbar Einsatz von orangectrl auf Tablet (Steuern, Überwachen, Buszugriff und Diagnose) Kompatibel zu verschiedenen Testautomatisierungen (Simulink Test, ECU-TEST, EXAM, ) mit teilweise eigenen Schnittstellen Integration in Toolkette bei Kunde Übernahme bestehender Testfälle (ECU-Test, EXAM, ) Lösungsansatz mit Simulink Real-time Erweiterung der Möglichkeiten mit eigenen Tools und eigener Hardware 7

1 2 3 4 Aufbau als zentrales HiL System Erweiterung eines bestehenden Testsystems Dezentraler, verteilter Aufbau mit EtherCAT Modelle, Parameter und Variantenmanagement Anwendungsbereiche Beispiele aus der Praxis 8

1 Typischer Einsatzbereich: Absicherung von einzelnen Steuergeräten oder kleineren Systemverbunden Ansteuerung direkt aus Matlab oder über Tablet Testautomatisierung mit gängigen Tools Projekte mit längeren Laufzeiten (wenig Anpassungen im Betrieb) Einsatz zum Rapid Control Prototyping Aufbau als zentrales HiL System Die klassische Variante für viele Anwendungen 9

Aufbau als zentrales HiL System Typische Arbeitsabläufe und Aufgabenverteilungen 10

Typische Ausgangssituation: laufender Testplatz Dieser deckt bereits etliche Requirements ab 11

Neue Requirements und Testfälle Können vom bestehenden System aber evtl. nicht mehr getestet werden 12

Erweiterung des bestehenden Testsystems ohne bestehende Hardware, Tools oder Testfälle zu verändern 13

2 Typischer Anwendungsfall: Erweiterung eines bestehenden Testsystems Dank offener Matlab API nahtlose Integration in die bestehende Toolkette Kleine, echtzeitfähige Stand-Alone Systeme für verschiedene, zeitkritische Anwendungen Simulation hochdynamischer, elektrischer Lasten Regelung von Aktoren (z.b. Crash -Simulation) Zeitkritische Messungen an bestehenden Systemen Erweiterung eines bestehenden Testsystems Kosteneffiziente Zusatzlösungen für eine Vielzahl an Anwendungen 14

3 EB 2200 EtherCAT Modulares, dezentrales HiL Konzept mit EtherCAT Maximale Modularität bei Aufbau und Betrieb 15

Schnelle Kommunikation über EtherCAT Freies Mapping von Bus- Signalen und Botschaften auf EtherCAT Prozessdaten Reduzierter Modellumfang dank Trennung von physikalischer Simulation und Restbussimulation Automatische Erstellung der Restbussimulation gemäß AUTOSAR mittels EB tresos Busmirror (inkl. Timing, Checksummen, ) Trennung in einzelne Komponenten gewährt maximale Modularität bei Aufbau und vermeidet zeitaufwändige Umbauten Hohe Wiederverwendbarkeit kaum Spezial-Hardware nötig, leicht auch im Betrieb erweiterbar Modulares, dezentrales HiL Konzept mit EtherCAT Unterschiede im Vergleich zum klassischen Aufbau 16

EB2200 Interface Klassischer Aufbau Modulares, dezentrales HiL Konzept mit EtherCAT Vereinfachungen im Matlab Modell durch Abspaltung der Bus-Simulation 17

EB2200 Interface Klassischer Aufbau Modulares, dezentrales HiL Konzept mit EtherCAT Vereinfachungen im Matlab Modell durch Abspaltung der Bus-Simulation 18

Modelle, Parameter und Variantenmanagement Woher kommen die Modelle und wie verwaltet man diese? 19

4 Modelle, Parameter und Variantenmanagement mit TESIS DYNAware DYNA4 20

Ausgelagerte Projekte stellen uns vor neue Herausforderungen Eigenes Testsystem basierend auf Simulink Real-Time als Ergänzung zu aktuellen Tools und HiL-Systemen Kompatibilität, Modularität und Kosteneffizienz als Haupt-Kriterien. Das betrifft auch die Geschwindigkeit bei der Inbetriebnahme, die Weiterverwendbarkeit und Nutzerfreundlichkeit Verschiedene Anwendungsbereiche und Varianten Vom zentralen HiL System bis hin zum komplett verteilten, hochmodularen System mittels EtherCAT Einsatzbereiche Simulink Real-Time Hardware-in-the-Loop Stand-Alone Testsysteme Verteilte Systeme Virtuelle Testfahrten Zusammenfassung 21

Ihre Ansprechpartner Florian Amper Teamleitung Entwicklung orangehil Mobil: +49 (0) 172 30 46 30 E-Mail: Florian.Amper@in-tech.de Anja Rothe Geschäftsentwicklung Mobil: +49 (0) 151 10 84 66 43 E-Mail: Anja.Rothe@in-tech.de in-tech GmbH Parkring 2 D-85748 Garching www.in-tech.de Kontakt 22