Predigt Apostelgeschichte 16,

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Transkript:

Predigt Apostelgeschichte 16,6-15 27. 01. 08 Liebe Gemeinde, der für heute vorgesehene Predigttext steht in der Apostelgeschichte. Dieses Buch erzählt, wie es nach der Auferweckung Jesu Christi weitergegangen ist mit der Verkündigung des Evangeliums und wie die ersten Gemeinden entstanden sind. In Apg 16 hören wir, wie der christliche Glaube von Asien nach Europa gekommen ist. Ich lese aus Apg 16, die Verse 6 bis 15 6 Paulus, Silas und Timotheus zogen durch Phrygien und das Land Galatien, da ihnen vom heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort zu predigen in der Provinz Asien. 7 Als sie aber bis nach Mysien gekommen waren, versuchten sie, nach Bythinien zu reisen; doch der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu. 8 Da zogen sie durch Mysien und kamen hinab nach Troas. 9 Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! 10 Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Mazedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen. 11 Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis 12 und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Mazedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. 13 Am Sabbattag gingen wir hinaus vor die Stadt an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. 14 Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, so dass sie darauf acht hatte, was von Paulus geredet wurde. 15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns. 1

Liebe Gemeinde, das war nicht gerade der direkteste Weg, den Paulus mit seinen Mitarbeitern Timotheus und Silas eingeschlagen hatte. Die so genannte 2. Missionsreise des Paulus entpuppte sich als regelrechter Zickzackkurs: nicht geführt, sondern eher verhindert durch den Heiligen Geist. Mehrmals heißt es: Der Heilige Geist hat es ihnen verwehrt. (Apg 16,6.7) Dann, die Erscheinung bei Nacht, der Mann aus Mazedonien, der Paulus um Hilfe bittet: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Und Paulus hört auf diesen Traum und folgt diesem Ruf, den er in ihm vernimmt, und setzt von Kleinasien über nach Europa. Es ist schon seltsam, liebe Gemeinde: Kein groß angelegter, durchstrukturierter Plan, so, wie viele von uns sicher gerne ihre Vorhaben organisieren, war es, der das Evangelium nach Europa gebracht hat. Vielmehr ein Ruf im Traum, und Paulus wusste, dass er ihm folgen müsse. Sie, liebe neu eingesetzte Kirchengemeinderätinnen und räte, sind vor einigen Monaten von uns angesprochen worden, ob Sie sich vorstellen könnten, diese Aufgabe zu übernehmen. Sie haben es sich gewiss überlegt und sich erkundigt, was auf Sie zukommen wird im Falle Ihrer Wahl, und das ist gut so. Schließlich haben Sie sich aufstellen lassen, und dann sind Sie gewählt worden. Jetzt sind Sie ganz offiziell Mitglieder des Kirchengemeinderates, und wir im Pfarrteam freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen. In den Sitzungen und darüber hinaus werden wir hoffentlich viele helle, erfreuliche Dinge miteinander planen und gestalten: Den Neubau an der Kreuzkirche, die Weiterentwicklung unserer Gemeindeangebote, das Miteinander in der Gesamtkirchengemeinde und in der Ökumene vor Ort und vieles andere mehr. 2

Sicher werden wir nicht immer einer Meinung sein. Ab und zu einmal werden wir ordentlich streiten und uns wahrscheinlich übereinander ärgern. Das alles ist vorhersehbar - und doch können wir heute nicht genau sagen, wo wir als Gremium am Ende Ihrer Amtszeit in 6 Jahren stehen werden. Und keiner/keine von uns weiß genau, wo er oder sie persönlich im Jahr 2013 stehen wird. War es richtig, diese Aufgabe im Kirchengemeinderat übernommen zu haben? Wie wäre mein Weg gelaufen, wenn ich diese Anfrage nicht angenommen hätte und stattdessen etwas ganz anderes in dieser Zeit gemacht hätte? Wir wissen heute nicht, was jeder und jede von Ihnen in 6 Jahren über diese Fragen denken wird. Ich hoffe und wünsche natürlich, dass Sie sagen werden: Ich habe damals zu der Anfrage, für den Kirchengemeinderat zu kandidieren, Ja gesagt, ohne genau zu wissen, was auf mich zukommt. Aber ich habe da im Kirchengemeinderat der Kreuzkirche und in den Gremien, die damit zusammenhängen, meinen Platz gefunden. Ich habe einige neue Beziehungen aufgebaut und habe mir schon bekannte Menschen neu kennen gelernt, und das hat meinen Glauben und mein Leben bereichert. Manchmal war es schwer, die Prioritäten richtig zu setzen, vieles war auch ziemlich mühsam und brauchte viel Kraft. Aber ich bin froh, dass ich damals diesen Weg eingeschlagen habe, denn er hat mich zu der Person werden lassen, die ich heute bin, und das ist gut so. Und die Erfahrungen, die ich als Kirchengemeinderat und Kirchengemeinderätin gemacht habe, möchte ich auch nicht missen. Ob Paulus im Rückblick über seine Missionsreise wohl auch so gedacht hat, liebe Gemeinde? Führen wir uns vor Augen, was Paulus in Philippi vorfand. 3

Eine Synagoge gab es nicht. Deshalb gingen Paulus, Silas und Timotheus am Sabbat vor die Stadt an den Fluss, in der Hoffnung, dort auf Menschen zu treffen, die mit dem jüdischen Glauben etwas anfangen konnten. Und es klingt fast wie ein doppelter Witz, was die Apostelgeschichte weiter erzählt: Vergessen wir nicht: Ein Mann, ein Mazedonier war es, der Paulus im Traum nach Europa gerufen hatte. Aber die Apostel trafen zunächst auf Frauen und konnten vorerst auch nur Frauen für den christlichen Glauben gewinnen. Mir fällt dazu das leere Grab am Ostermorgen ein auch da sind Frauen die ersten, die von der Auferweckung Jesu erfahren. Und dann ist ausgerechnet Lydia, diese Purpurfärberin aus Thyatira, die erste, die sich in Europa taufen lässt: Keine Europäerin, sondern eine Asiatin aus der Gegend der heutigen Türkei mit Migrationshintergrund. Liebe Gemeinde, wir wissen nicht, wie Paulus diese seltsamen Begleitumstände seiner zweiten Missionsreise im Nachhinein gesehen und bewertet hat. Jedenfalls war es Lukas, dem Verfasser der Apostelgeschichte, wichtig und wert, dies festzuhalten und weiterzugeben. Deshalb hat er auch den Namen von Lydia aus Thyatira aufgeschrieben. Es ist ja beileibe nicht selbstverständlich, dass der Name von Frauen für wert gehalten wird, überliefert zu werden. Gottes Wege sind - vorsichtig gesagt nicht immer geradlinig und leicht zu verstehen. Manchmal führt uns der Heilige Geist einen Zickzackkurs, und er öffnet das Herz von Menschen, bei denen wir es nicht erwarten würden. Liebe Kirchengemeinderätinnen und räte, liebe Gemeinde, lassen wir bei all dem notwendigen Planen und Gestalten Raum für das Wirken des Heiligen Geistes. 4

Wir können uns als Gesprächspartnerinnen und partner anbieten. Jungen Menschen, alten Menschen, Traurigen, Fröhlichen, Kranken, Gesunden, Armen und Reichen. Wir können Themen anbieten und Räume, und wir tun gut daran, uns dafür Mühe zu geben und unsere Zeit, unsere Kraft und unsere Kreativität einzusetzen. Das ist unsere Aufgabe, und wir werden danach gefragt, wie wir sie erfüllt haben. Doch andrerseits machen wir es nicht, dass Menschen zum Glauben finden. Das tut der Heilige Geist, der Menschen das Herz auftut, wo und wann es Gott gefällt. Wenn wir so auseinander halten, was unsere Aufgabe ist die von uns Pfarrerinnen und Pfarrer, die von den Mitgliedern des KGRs, die der vielen anderen ehrenamtlich Mitarbeitenden, aber auch die von ganz normalen Gemeindegliedern: Gesprächspartnerinnen und partner sein, Themen anbieten und Räume, Gemeindeleben gestalten, und diese Aufgabe von dem absetzen, was Gott bzw. sein Heiliger Geist tut, bewahrt uns das vor Größenwahn einerseits und vor Enttäuschung über unsere Misserfolge andrerseits. Das Evangelium von Jesus Christus ist erst nach vielem Hin und Her nach Europa und dort zuerst zu einer Ausländerin gekommen. Ich hoffe, mir fällt das wieder ein, wenn wir uns im Kirchengemeinderat und auch sonst bei unseren Vorhaben in unserem Ehrgeiz übernehmen oder uns lähmen lassen von der scheinbaren Erfolglosigkeit unseres Tuns. Und der Friede Christi, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen. Astrid Gilch-Messerer 5