Chlorphytum comosum Variegatum

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Transkript:

Zimmerpflanzen durch Samen vermehrt Ing. Otto Knotzinger Wer einmal Interesse an Zimmerpflanzen gefunden hat und mit deren Pflege einigermaßen erfolgreich war, der denkt oft auch daran, Vermehrungsversuche zu unternehmen. Was die Pflanzenvermehrung betrifft, unterscheidet der Fachmann zwischen vegetativer und generativer Vermehrung. Die vegetative Vermehrung wird auch als ungeschlechtliche Vermehrung bezeichnet, da hier keine Bestäubung vorausgeht. Bei dieser Vermehrungsart wird ein Vegetationsorgan, also eine Triebspitze, ein Stammteil oder ein Blatt von der sogenannten Mutterpflanze abgetrennt, zur Bewurzelung gebracht und zu einer neuen Pflanze herangezogen. Die so entstandenen neuen Pflanzen gleichen der Mutterpflanze und haben die selben Eigenschaften. Die Vermehrung von Zimmerpflanzen Die generative Vermehrung heißt auch geschlechtliche Vermehrung und erfolgt durch Samen; diese sind nach einem Befruchtungsvorgang aus der Blüte hervorgegangen. Da die Elternteile nicht unbedingt genau die gleichen Eigenschaften aufweisen müssen, sind auch die Nachkommen nicht alle genau gleich. Wenn jemand also seinen Asparagus teilt, von seinen Pelargonien Stecklinge macht oder von der Graslilie (Chlorophytum) ein Kindel abtrennt, so hat er seine Pflanzen wohl selbst vermehrt, aber nicht selbst gezüchtet. Chlorphytum comosum Variegatum

Wenn hingegen jemand den Blütenstaub einer weißblühenden Topfprimel auf die Narbe einer rotblühenden überträgt, den entstanden Samen anbaut und eine rosa blühende Primel erhält, dann kann er voll Stolz behaupten, daß er diese selbst gezüchtet hat. Allerdings muss dazu ergänzt werden, dass die Züchter planmäßig vorgehen und nicht wahllos kreuzen und zusätzlich eine strenge Auslese treffen. Ein Großteil der Zimmerpflanzen wird meist vegetativ vermehrt. Dies setzt jedoch voraus, daß man Mutterpflanzen hat, von denen Triebe abgeschnitten werden können. In den Gärtnereien sind ja solche Mutterpflanzen vorhanden, aber welcher Blumenfreund bringt es übers Herz, z. B. einem schön wachsenden Gummibaum die Triebspitze abzuschneiden, nur um einen zweiten Gummibaum heranzuziehen? Frühestens erst dann, wenn dieser die Zimmerdecke erreicht hat. Wie wäre es daher, nun einmal einen Versuch mit der Samenvermehrung zu machen? In den Preislisten der Samenhandlungen findet man Angebote von Samen verschiedener Zimmerpflanzen und die Behandlung einiger solcher soll hier geschildert werden: Als Erde können wir eine im Handel erhältliche Blumenerde verwenden. Je nach Anzahl und Größe der Samen nehmen wir als Saatgefäß eine Schale, ein Kisterl oder einen Blumentopf. Der Samen selbst soll mit einer Erdschichte bedeckt werden, die der Stärke des Samenkornes entspricht. Nach der Aussaat - größere Samen werden einzeln gelegt - wird nach dem Abdecken mit Erde angedrückt, daß der Samen dicht mit Erde umgeben ist. Feine Samen werden nicht mit Erde bedeckt, sondern nur angedrückt. Anschließend wird angegossen und das Saatgefäß mit einer Glasplatte zugedeckt. Ist die Sonnenbestrahlung intensiv, wird zusätzlich mit einem Blatt Zeitungspapier schattiert. Das sich bildende Kondenswasser wird von der Glasplatte täglich abgewischt und die Aussaat gleichmäßig feucht gehalten. Wenn die Saat keimt, wird die Glasplatte durch Unterspreizen eines Hölzchens gelüftet und nach einigen Tagen ganz entfernt. Pikieren und Topfen erfolgt genau nach den gleichen Grundsätzen wie bei allen anderen Sämlingspflanzen.

Ficus elastica Decora Der Gummibaum, Ficus elastica und Ficus elastica 'Decora' mit langovalen bis breitovalen Blättern, wird von September bis März angebaut und bei 20 bis 22 Grad Celsius gleichmäßig feucht gehalten. Besteht die Möglichkeit, die Saat bei 25 bis 28 Grad Celsius aufzustellen, so keimt sie rascher und zwar schon nach drei bis vier Wochen. Allerdings muss man damit rechnen, daß nur ein Drittel der Samen keimt und dies auch nur dann, wenn der Samen ganz frisch ist, denn er verliert rasch seine Keimfähigkeit. Daher ist er auch nicht jederzeit in den Samenhandlungen erhältlich und muss eventuell vorbestellt werden. Wenn die Pflanzen zu fassen sind, wird pikiert und weiterhin warm gehalten. Leichter Schatten bei intensiver Sonnenbestrahlung und öfteres Überbrausen bzw. Übersprühen fördert das Wachstum.

Monstera deliciosa Der Philodendron, Monstera deliciosa, hat eine Keimzeit von zwei bis drei Wochen, wenn die Aussaat bei 20 bis 22 Grad Celsius aufgestellt wird. Auch dieser Samen ist nur sehr kurz keimfähig und muss daher bald nach der Ernte angebaut werden. Aus diesem Grunde müssen wir auch hier in den Samenhandlungen nachfragen, wann dieser Samen erhältlich ist. Auch bei frischem, gutem Saatgut keimen nur etwa die Hälfte der Samen. Bei Besonnung ist leichter Schatten zu geben. Fatsia japonica, die Zimmeraralie und Schefflera actinophylla aus der Familie der Araliaceae sind zwei schöne Blattpflanzen, die bei 20 bis 22 Grad Celsius angebaut werden. Die Schefflera keimt nach zwei bis drei Wochen, während die Aralie drei bis vier Wochen dazu braucht. Von den Samen keimen die Hälfte bis zwei Drittel, wenn sie ganz frisch sind. Es erscheint daher auch in diesem Falle empfehlenswert, sich mit der Samenhandlung rechtzeitig in Verbindung zu setzen. Meist ist der Samen von Jänner bis April erhältlich. Die Pflege der Saatkistchen erfolgt wie oben angegeben.

Dracaena draco Cordyline indivisa und Dracaena draco, die Keulen- und die Drachenlilie, sind einander ähnlich und schopfbildend. Die Blätter der Cordyline sind schmäler. Die Aussaat erfolgt von Jänner bis April bei einer Temperatur von 20 bis 24 Grad Celsius. Die Cordyline keimt nach vier bis sechs Wochen, die Dracaena nach sechs bis acht Wochen. Auch hier erscheint es empfehlenswert, die doppelte Kornzahl der gewünschten Pflanzen anzubauen. Im ersten Jahr bleiben die Pflanzen leicht schattig im Zimmer am Fensterbrett stehen, werden bei 10 bis 15 Grad Celsius überwintert und können im Jahr darauf während des Sommers bereits ins Freie gebracht werden. Eine äußerst interessante Pflanze ist die Mimosa pudica, die Sinnpflanze, die auch als "Rührmichnichtan" bezeichnet wird, denn schon bei der leisesten Berührung oder Erschütterung klappen die einzelnen Fiederblättchen der Bläter zusammen, und die Blattstiele senken sich nach unten. - Die Aussaat erfolgt von Jänner bis April bei einer Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius, und die Keimzeit dauert zwei bis drei Wochen. Die pikierten und später getopften Pflanzen sollen auch weiterhin warm und leicht schattiert stehen. Selbst Pelargonien können bereits aus Samen herangezogen werden. Um möglichst bald Blüten zu erzielen, wird eine Aussaat von Ende Dezember bis Anfang Jänner bei 21 Grad Celsius empfohlen. Die Samen keimen nach zwei Wochen. Die Blüten erscheinen ab Mitte

Mai, haben leuchtende Farben und sind manchmal auch zweifärbig, aber bei allen Sämlingen nur einfach und nicht gefüllt blühend. Pelargonium zonale Besonders beliebt ist die Aussaat von Palmen. Wer zu Nikolaus oder zu Weihnachten Datteln isst, kommt immer wieder einmal in Versuchung, einen Kern in die Erde zu stecken. Meist in einen Blumentopf, in dem ohnedies schon eine Pflanze eingesetzt ist. Man vergisst dann vielleicht darauf und ist nach längerer Zeit ganz erstaunt, wenn plötzlich ein kräftiges, lanzettliches Blatt erscheint. Oft aber hebt sich auch der Kern mit aus der Erde und man erinnert sich an das "Pflanzmanöver". Aber die echte Dattelpalme wird im Zimmer nicht richtig schön. Wenn sie einige Blätter gebildet hat, stirbt unten ein Blatt ab, wenn sich oben ein neues bildet. Es gibt jedoch eine Dattelpalmenart, die für das Zimmer besonders gut geeignet ist, die Phoenix canariensis, ihre langen gefiederten Wedel sind äußerst zierend. Eine Fächerpalme ist die Chamaerops humilis, die äußerst robuste Zwergpalme. Die Jubaea chilensis, die Honig- oder Mähnenpalme, eignet sich mit ihrer feinen Fiederung gut fürs Zimmer.

Washingtonia robusta Die Bergpalme Chamaedorea elegans mit rohrartigem Stamm wird meist in Tuffs gepflanzt und ist ebenfalls fürs Zimmer gut geeignet. Bei ihr ist jedoch zu beachten, daß die Keimdauer besonders lange ist und die Samen, die gleichmäßig feucht gehalten werden müssen, erst nach zwei bis sechs Monaten keimen. Besonders zierlich ist die Zwergkokospalme Microcoelum weddelianum. Allerdings sollte man ihr etwas höhere Wärme und auch etwas mehr Luftfeuchtigkeit als anderen Palmen bieten. Die Washingtonia robusta ist eine harte Fächerpalme, deren Einschnitte an den Fächern mit langen Fasern besetzt sind. Abschließend soll noch die Banane Ensete ventricosum (früher Musa ensete) erwähnt werden, welche große ganzrandige Blätter hat und den Sommer über auch im Freien ausgepflanzt werden kann. Abschließend soll eine Feststellung getroffen werden, die bei der Aussaat aller Palmenarten zu beachten ist: Die Palmensamen sind fast durchwegs sehr hartschalig, und es empfiehlt sich daher, diese vor dem Anbau 24 Stunden im lauwarmen Wasser einzuweichen. Die Erde soll locker und torfig sein. Die Aussaaten sind möglichst warm aufzustellen (25 Grad Celsius) und gleichmäßig feucht zu halten. Auch darf man die Geduld nicht verlieren, denn manche Samen keimen erst nach Monaten. Von der Empfehlung, Palmensamen anzufeilen, halte ich nicht viel, denn dadurch wird die Schale auch nicht früher mürbe, außerdem konnte ich beobachten, daß die Samen an den Feilstellen schimmelten. Die jungen Sämlinge werden dann in kleine Töpfe mit etwas schwerer Erde gepflanzt (durch Beimengung von etwas Grunderde) und im Jugendstadium weiterhin warm gehalten und möglichst hell aufgestellt. Ältere Palmen vertragen auch kühleren Standort, brauchen aber viel Platz und sollen sich frei entwickeln können. So ist die Aussaat und Heranzucht von Zimmerpflanzen eine äußerst interessante Tätigkeit, und gerade selbstgezogene Pflanzen erfüllen den Blumenliebhaber mit berechtigtem Stolz..