Lengericher Wegrain-Appell Die Teilnehmer der Fachtagung Wege in der Landschaft Feld- und Wegraine erhalten und wiederbeleben der Natur- und Umweltschutzakademie NRW bitten die Umweltministerien von NRW und Niedersachsen, die Landwirtschaftskammern, die Kreise, die Städte und Gemeinden, die in Natur und Landschaft tätigen Verbände, die Landwirte, Imker, Jäger, Heimatvereine und an alle, die an der Artenvielfalt der Raine interessiert und für diese verantwortlich sind, die Revitalisierung von Feld- und Wegrainen als wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategien in der Agrarlandschaft zu fördern und schlagen dazu vor: 1. Feld- und Wegraine als empfindliche Lebensräume, als unverzichtbare Refugien für Flora und Fauna zu schützen und zu fördern sowie geschädigte bzw. bereits beseitigte Wegraine für den Biotop- und Artenschutz wiederherzustellen 2. die Erarbeitung eines Leitfadens zum Umgang mit Feld- und Wegrändern als Arbeitshilfe für Kommunen und weitere Verantwortliche zu initiieren 3. Feld- und Wegrandpflege nach ökologischen Kriterien auszurichten, z.b. nur abschnittsweise nach der Brutzeit zu mähen und das Mahdgut möglichst abzuräumen 4. zu untersuchen, wie sich ökologische Ziele erreichen und gleichzeitig Kosten reduzieren lassen, z.b. durch Biomasseverwertung 5. auf Gemeindeebene Runde Tische einzurichten mit allen Akteuren, die zur Revitalisierung von Feld- und Wegrainen beitragen können, um gemeinsam ökologisch ausgerichtete Wegekonzepte zu verabreden und umzusetzen - möglichst in jeder Gemeinde mit einem Pilotprojekt zu beginnen 6. Fördermittel für die Erarbeitung von naturschutzorientierten Wegekonzepten bereitzustellen und die Vergabe von Fördermitteln an die Berücksichtigung von Biodiversitätszielen zu binden (u. a. bei der Erstellung ländlicher Wegekonzepte, in Flurbereinigungsverfahren und bei der Gründung von Wegeverbänden) 7. Verantwortliche in den Gemeinden und Kreisen gezielt zur ökologischen Wertigkeit und zu geeigneten Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen von Feld- und Wegrainen zu schulen 8. die Öffentlichkeit vor Ort (u. a. in Schulen und Kindergärten) über die Bedeutung der Feld- und Wegraine für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft zu informieren, Patenschaften zu fördern und die politischen Entscheidungsträger für das Thema zu sensibilisieren 9. eine Internet-Plattform als Informations- Netzwerk zum Thema ökologisches Feldund Wegrainmanagement aufzubauen 10. Verstöße gegen die gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Weg- und Feldraine im Bundesnaturschutzgesetz ( 39, Abs. 5) durch Beratung zu verhindern bzw. zu ahnden Lengerich im August 2014
NUA Postfach 101051 45610 Recklinghausen Minister Johannes Remmel Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW 40190 Düsseldorf im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV) Siemensstraße 5 45659 Recklinghausen Telefon 02361 / 305-0 Telefax 02361 / 305-340 305-3340 Internet www.nua.nrw.de E-Mail poststelle@nua.nrw.de Der Vorsitzende des Kuratoriums der NUA Lengericher Wegrain-Appell Sehr geehrter Herr Minister Remmel, im Rahmen einer zweitägigen Fachtagung Wege in der Landschaft Feldund Wegraine erhalten und Wiederbeleben der Natur- und Umweltschutzakademie NRW, haben sich 70 Teilnehmer mit der heutigen Bedeutung der Wegraine für die Biodiversität im ländlichen Raum beschäftigt. Bearbeiter Bearbeitung A. Niemeyer-Lüllwitz Durchwahl 3335 Mein Zeichen nua-01-05 Datum 13.11.2014 Die Ursache des Artensterbens in NRW sind häufig menschengemacht. Unter anderem die zu intensive Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, die Zerstörung und Zerschneidung naturnaher Lebensräume und der fortschreitende Flächenfraß haben zum Rückgang vieler Arten in der Feldflur geführt. (Zitat aus der Presseerklärung MKULNV Düsseldorf, 24.07.2014). Ziel dieser Tagung war es nicht, durch Schuldzuweisung die Fronten zwischen Naturschützern und den sogenannten Naturnutzern zu vergrößern oder zu zementieren, sondern gemeinsam Auswege aus dem Dilemma des ständig anhaltenden Artenrückgangs in der Feldflur zu finden und zu beschreiten. Kooperationsmodell mit den anerkannten Naturschutzverbänden im Land NRW (BUND, LNU, NABU, SDW) Zu erreichen ab Recklinghausen Hbf mit Buslinie 236 oder 237 bis Zu erreichen "LANUV" ab Hbf. und mit der 5 Bus-Linie Min. Fußweg 236 oder (je.25) mit bis Siemensstraße Buslinie SB 20 bis oder mit der Bus-Linie 235 (je "Hohenhorster.10 /.40) bis Weg" und 15 Blitzkuhlenstraße Min. Fußweg in Richtung (10 Min. Fußweg) Trabrennbahn bis Siemensstr.
- 2 - Die Tagungsteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen richten einen Wegrain-Appell an die Umweltminister beider Länder und an weitere Institutionen, die im ländlichen Raum agieren, mit der Bitte um Unterstützung bei der Erlangung der zehn aufgelisteten Ziele. Es gilt, sich heute mit den noch vorhandenen Feldrainen zu beschäftigen. Das Prinzip Hoffnung hat sich bei der Bewahrung der Artenvielfalt im ländlichen Raum nicht bewährt. Deshalb ist jede Maßnahme zum Schutz und zum Bewahren zu begrüßen. Einen gemeinsamen Anfang haben die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im Hotspot 22, südliches Emsland und nördliche westfälische Bucht, Wege zur Vielfalt Lebensadern auf Sand gemacht. Mit freundlichen Grüßen Werner Gessner-Krone Kuratoriumsvorsitzender der NUA NRW Anlagen - Lengericher Wegrain-Apell - Programm der Tagung
NUA Postfach 101051 45610 Recklinghausen Minister Stefan Wenzel Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Archivstraße 2 30169 Hannover im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV) Siemensstraße 5 45659 Recklinghausen Telefon 02361 / 305-0 Telefax 02361 / 305-340 305-3340 Internet www.nua.nrw.de E-Mail poststelle@nua.nrw.de Der Vorsitzende des Kuratoriums der NUA Lengericher Wegrain-Appell Sehr geehrter Herr Minister Wenzel, im Rahmen einer zweitägigen Fachtagung Wege in der Landschaft Feldund Wegraine erhalten und Wiederbeleben der Natur- und Umweltschutz- Akademie NRW haben sich 70 Teilnehmer mit der heutigen Bedeutung der Wegraine für die Biodiversität im ländlichen Raum beschäftigt. Bearbeiter Bearbeitung A. Niemeyer-Lüllwitz Durchwahl 3335 Mein Zeichen nua-01-05 Datum 13.11.2014 Die Ursache des Artensterbens in NRW sind häufig menschengemacht. Unter anderem die zu intensive Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, die Zerstörung und Zerschneidung naturnaher Lebensräume und der fortschreitende Flächenfraß haben zum Rückgang vieler Arten in der Feldflur geführt. (Zitat aus der Presseerklärung MKULNV Düsseldorf, 24.07.2014). Diese Situationsbeschreibung trifft sicherlich auch auf das Land Niedersachsen zu. Ziel dieser Tagung war es nicht, durch Schuldzuweisung die Fronten zwischen Naturschützern und den sogenannten Naturnutzern zu vergrößern oder zu zementieren, sondern gemeinsam Auswege aus dem Dilemma des ständig anhaltenden Artenrückgangs in der Feldflur zu finden und zu beschreiten. Kooperationsmodell mit den anerkannten Naturschutzverbänden im Land NRW (BUND, LNU, NABU, SDW) Zu erreichen ab Recklinghausen Hbf mit Buslinie 236 oder 237 bis Zu erreichen "LANUV" ab Hbf. und mit der 5 Bus-Linie Min. Fußweg 236 oder (je.25) mit bis Siemensstraße Buslinie SB 20 bis oder mit der Bus-Linie 235 (je "Hohenhorster.10 /.40) bis Weg" und 15 Blitzkuhlenstraße Min. Fußweg in Richtung (10 Min. Fußweg) Trabrennbahn bis Siemensstr.
- 2 - Die Tagungsteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen richten einen Wegrain-Appell an die Umweltminister beider Länder und an weitere Institutionen, die im ländlichen Raum agieren, mit der Bitte um Unterstützung bei der Erlangung der zehn aufgelisteten Ziele. Es gilt, sich heute mit den noch vorhandenen Feldrainen zu beschäftigen. Das Prinzip Hoffnung hat sich bei der Bewahrung der Artenvielfalt im ländlichen Raum nicht bewährt. Deshalb ist jede Maßnahme zum Schutz und zum Bewahren zu begrüßen. Einen gemeinsamen Anfang haben die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im Hotspot 22, südliches Emsland und nördliche westfälische Bucht, Wege zur Vielfalt Lebensadern auf Sand gemacht. Mit freundlichen Grüßen Werner Gessner-Krone Kuratoriumsvorsitzender der NUA Anlagen - Lengericher Wegrain-Apell - Programm der Tagung