ATTRAKTIVE GESUNDHEITS- BERUFE

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Transkript:

ATTRAKTIVE GESUNDHEITS- BERUFE www.zigg.ch

GESUNDHEITSBERUFE GESUNDHEITSBERUFE Inhaltsverzeichnis Editorial 3 Berufsbildung und Bildungssystematik 4/5 Assistent/-in Gesundheit und Soziales EBA 6/7 Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ 8/9 Diplomierte/-r Pflegefachfrau/-mann HF 10/11 Dipl. Biomedizinische/-r Analytiker/-in HF 12/13 editorial Der Pflege und Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Problemstellungen kommt eine immer grössere Bedeutung zu. Damit steigt im Gesundheitswesen der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Gründe für den steigenden Fachkräftebedarf liegen bei der zunehmenden Alterung der Bevölkerung und den damit zusammenhängenden Mehrfacherkrankungen. Auch die Ansprüche der Patientinnen und Patienten sowie die spezialisierten Angebote der Medizin verlangen nach mehr qualifizierten Fachkräften. Dipl. Fachfrau/-mann für Med. Techn. Radiologie HF 14/15 Dipl Fachfrau/-mann Operationstechnik HF 16/17 Dipl. Rettungssanitäter/-in HF 18/19 Dipl. Ergotherapeut/-in FH 20/21 Dipl. Ernährungsberater/-in FH 22/23 Dipl. Hebamme FH 24/25 Dipl. Physiotherapeut/-in FH 26/27 Weiterbildung 28 Ausbildungsbetriebe in der Zentralschweiz 29 31 Marco Borsotti ZIGG Präsident Im Gesundheitswesen leisten Sie einen wertvollen Einsatz für das Leben und Wohlbefinden vieler Menschen. Starten Sie mit einer vielseitigen Ausbildung im Gesundheitswesen. Hier sind Sie als qualifizierte Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Diese Broschüre gibt Ihnen einen Einblick in die Welt der attraktiven Gesundheitsberufe. Völlig unabhängig vom Alter oder der finden Sie die passenden Ausbildungsangebote. Dabei gilt das Prinzip, dass jeder Abschluss neue Anschlussmöglichkeiten eröffnet. Das Gesundheitswesen umfasst ein breitgefächertes Angebot, welches es Ihnen ermöglicht, sich ganz nach Ihren individuellen Fähigkeiten und Wünschen fortzubilden und weiterzuentwickeln. Finden Sie auf den nächsten Seiten Ihren Beruf fürs Leben. 2 In der Zentralschweiz bilden 175 Gesundheitsbetriebe aus: 3 www.zigg.ch Unter ZIGG.CH stellen die Arbeitgeber Ausbildungs angebote für Sie bereit.

Bildungssystematik Jeder Abschluss ermöglicht Anschluss Die Bildungssystematik ist eidgenössisch und gilt für alle Branchen. Zur Übersicht, welche Ausbildungsangebote die Gesundheitsbetriebe bereitstellen, sind jeweils die Gesundheitsberufe als Beispiele aufgeführt. Höhere Berufsbildung Hochschulen In Kürze: Die berufliche Grundbildung umfasst die zweijährigen Ausbildungen mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) sowie die drei- und vierjährigen Ausbildungen mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ). Das eidgenössische Berufsattest (EBA) erwirbt, wer eine zweijährige berufliche Grundbildung erfolgreich abschliesst. Es erlaubt in der Regel den Übertritt in eine verkürzte drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung. Das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) erwirbt, wer eine drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung erfolgreich abschliesst. Das EFZ ist die Voraussetzung für eine höhere Berufsbildung. Die Berufsmaturität kann während oder nach einer drei- bzw. vierjährigen Grundbildung absolviert werden und erlaubt den prüfungsfreien Zugang zu einem Fachhochschulstudium. Mit der Passerelle, d.h. einer Zusatzprüfung ist nach der Berufsmaturität der Zugang an einer Universität oder einer Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) gewährleistet. Die Höhere Berufsbildung umfasst den praktisch ausgerichteten Teil der Tertiärstufe. Dazu gehören die eidg. Berufsprüfungen, die eidg. höheren Fachprüfungen und die höheren Fachschulen. Zugelassen ist, wer ein EFZ und Berufserfahrung mitbringt. Höhere Fachschulen (HF) sind Teil der höheren Berufsbildung und werden mit einem eidgenössisch anerkannten Diplom mit dem Zusatz «HF» abgeschlossen. Zulassung: EFZ und Berufserfahrung. Eidg. Berufsprüfungen und eidg. höhere Fachprüfungen führen zu einer fachlichen Vertiefung, Spezialisierung und Führungsfunktionen. Zulassung: EFZ und EIDG. BERUFSPRÜFUNG / HÖHERE FACHPRÜFUNG Fachweiterbildung Langzeitpflege und Betreuung direkter Zugang Zugang mit Zusatzqualifikationen EIDGENÖSSISCHES BERUFS ATTEST (EBA) 2 Jahre Assistent/-in Gesundheit und Soziales HÖHERE FACHSCHULE (HF) Dipl. Pflegefachfrau/-mann HF Dipl. Biomedizinische/-r Analytiker/-in HF Dipl. Fachfrau/-mann für Medizinisch Technische Radiologie HF Dipl. Fachfrau/-mann Operationstechnik HF Dipl. Rettungssanitäter/-in HF Berufsmaturität EIDGENÖSSISCHES FÄHIGKEITSZEUGNIS (EFZ) 3 oder 4 Jahre Fachfrau/-mann Gesundheit via betrieblicher Lehre, ergänzender Bildung oder Gesundheitsmittelschule (GMS) Luzern FACHHOCHSCHULE (FH) Dipl. Ergotherapeut/-in FH Dipl. Ernährungsberater/-in FH Dipl. Hebamme FH Dipl. Pflegefachfrau/-mann FH Dipl. Physiotherapeut/-in FH Fachmaturität FACHMITTELSCHULE UNIVERSITÄTEN und ETH Gymnasiale maturität Gymnasien Tertiärstufe Sekundarstufe II Berufserfahrung. Berufliche Grundbildung Allgemein bildende Schulen Fachhochschulen (FH) werden nach dem Bologna-System abgeschlossen (Bachelor, Master). Zulassung: EFZ mit Berufsmaturität, Fachmaturität oder gymnasiale Matur mit Zusatzqualifikation. Brückenangebote Zur Sekundarstufe II zählen die berufliche Grundbildung und die allgemeinbildenden Schulen (Gymnasien und Fachmittelschulen). Die Tertiärstufe schliesst an die Sekundarstufe II an und umfasst die höhere Berufsbildung sowie die Hochschulen. OBLIGATORISCHE SCHULZEIT (Primarschule / Sekstufe I) 4 5 www.zigg.ch

Berufliche Grundbildung Weiterbildung Assistentinnen bzw. Assistenten Gesundheit und Soziales können eine vielseitige Arbeit im Gesundheits- und Sozialwesen aufnehmen. Mit der verkürzten oder ergänzenden Bildung (Seite 9) und Berufserfahrung ist die Ausbildung zur Fachfrau/-mannGesundheit oder Fachfrau/-mann Betreuung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) absolvierbar. Nach jedem Abschluss gibt es neue Anschlussmöglichkeiten. «ICH BIN AUF ASSISTENZSTUFE INS GESUNDHEITS WESEN EINGESTIEGEN. DIE ARBEIT BEDEUTET FÜR MICH ANERKENNUNG, DANKBARKEIT UND vertrauen.» Mirjam Huser, Pflegeassistentin «Als Fachkraft muss ich den Kopf immer bei der Sache haben, um die mir anvertrauten Menschen individuell unterstützen zu können. Ihre Anerkennung und Dankbarkeit zu spüren, bedeutet mir sehr viel. Die Gesundheitsberufe bieten attraktive Karrieremöglichkeiten. Diese will ich nutzen. Ich bin auf Assistenzstufe eingestiegen und weiss, dass mir die Tätigkeit und die Bildungsangebote im Pflegebereich noch viel geben werden.» Assistent/-in Gesundheit und Soziales EBA Assistentinnen bzw. Assistenten Gesundheit und Soziales (AGS EBA) unterstützen Personen in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens im stationären wie auch im ambulanten Bereich. Sie nehmen Pflege- und Begleitungsaufgaben wahr, damit Menschen unterschiedlicher Altersstufen mit physischen, psychischen, geistigen und sozialen Einschränkungen den Alltag bewältigen können. Zu denpflege- und Begleitungsaufgaben gehören beispielsweise das Mitwirken bei Körperpflege, Haushaltsarbeiten, Alltagsgestaltung, Logistik, Administration, Förderung der Gesundheit und Unterstützung im Alltag. Arbeitsorte sind Alters- und Pflegezentren, Behindertenorganisationen, Spitäler, Kliniken sowie Spitexorganisationen. Geduld im Umgang mit Menschen Einfühlungsvermögen Physische und psychischebelastbarkeit Hilfs- und Dienstleistungsbereitschaft Freude an hauswirtschaftlichenarbeiten Gute Beobachtungsgabe Praktische Fähigkeiten Kommunikations- und Teamfähigkeit Verantwortungsbewusstsein Freude an der Alltagsgestaltung EDV-Kenntnisse Abgeschlossene Volksschule/Oberstufe. Die Attestlehre eignet sich für praktisch orientierte Jugendliche, die schulisch im unteren bis mittleren Leistungsbereich liegen. 2 Jahre Lehrzeit Die Ausbildung Assistent/-in Gesundheit und Soziales dauert 2 Jahre. Nach bestandener Lehre erhalten die Absolvierenden das eidgenössische Berufsattest (EBA). Lernende Assistentinnen und Assistenten werden in folgenden 6 Bereichen ausgebildet: Mitwirken und unterstützen bei Gesundheit und Körperpflege Begleiten und unterstützen von Klienten im Alltag Unterstützen im Alltag Einhalten und umsetzen von Hygiene und Sicherheit Mitwirken bei Administration, Logistik und Arbeitsorganisation Entwickeln und beachten von Berufsrolle und Zusammenarbeit 6 7 www.zigg.ch www.zodas.ch

BERUFLICHE GRUNDBILDUNG Wege zum FaGE EFZ In der Zentralschweiz gibt es vier unterschiedliche Wege, die Ausbildung Fachfrau/-mann Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (FaGe EFZ) zu erwerben: a) Jugendliche können nach der obligatorischen Schulzeit die dreijährige Ausbildung absolvieren. Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der beruflichen Grundbildung zusätzlich die Berufsmaturitätsschule besucht werden. IN KüRZE b) Erwachsene mit Berufserfahrung im Bereich Pflege und Betreuung haben die Möglichkeit, die berufliche Grundbildung verkürzt in zwei Jahren zu absolvieren. Voraussetzungen dazu sind das vollendete 22. Altersjahr sowie zwei Jahre Berufserfahrung zu mindestens 60 Prozent im Bereich Pflege und Betreuung. c) Erwachsene mit fünf Jahren Berufserfahrung, davon drei Jahre zu 100 Prozent im Bereich Pflege und Betreuung, haben Zugang zur ergänzenden Bildung. Je nach Berufserfahrung variiert die Ausbildungsdauer zwischen einigen Monaten bis maximal zwei Jahren. Die Validierung von Bildungsleistungen ist ein Verfahren, bei dem vorhandenes Wissen und Können individuell angerechnet wird. d) In der Zentralschweiz besteht zudem das Angebot, das FaGe EFZ mit Berufsmaturität schulorganisiert an der Gesundheitsmittelschule (GMS) in Luzern zu erwerben. Dieser Ausbildungsgang dauert drei Jahre, inklusive einem Praktikumsjahr in einem Gesundheitsbetrieb. «Im täglichen Spitex- Die Fachfrau bzw. der Fachmann Gesundheit, kurz FaGe genannt, pflegt und betreut Personen in Institutionen des Gesundheitswesens im stationären wie im ambulanten Bereich. Sie/er führt in diesem Rahmen medizinaltechnische Verrichtungen wie Blutentnahmen, Injektionen oder die Verabreichung von Sondennahrung aus. Die/der FaGe unterstützt das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden von Personen jeden Alters und gestaltet mit ihnen den Alltag. Dabei übernimmt sie/er selbstständig Aufgaben unter der generellen Verantwortung von diplomierten Pflegefachleuten. Die Fachfrau bzw. der Fachmann Gesundheit erbringt administrative Dienstleistungen mit branchenspezifischer Hard- und Software. Zusätzlich sind auch logistische Dienstleistungen zu erbringen, sodass medizinische Apparate und das Mobiliar jederzeit betriebsbereit sind. Die/der FaGe stellt die Schnittstellen zu den verschiedenen Dienstleistungsbereichen sicher und ist Teil eines interprofessionellen Arbeitsteams. Geduld und Feingefühl im Umgang mit Menschen Gute Beobachtungsgabe Sinn für praktische Tätigkeiten Verständnis für Technik Anpassungsfähigkeit, Team- und Kommunikationsfähigkeit Physische und psychische Belastbarkeit Verantwortungsbewusstsein Verschwiegenheit Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ weiterbildung Fachfrauen/-männer Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis können eine vielseitige und interessante Arbeit im Gesundheitswesen aufnehmen oder eine verkürzte Diplomausbildung in der Pflege, in einem medizinisch-therapeutischen, medizinisch-technischen, hauswirtschaftlichen oder sozialen Beruf absolvieren. Mit der Berufsmatura ist der Zugang zur Fachhochschule offen. Fachfrauen/-männer Gesundheit EFZ finden ihren Arbeitsplatz im Spital, im Pflegeheim oder in der Spitex. Dabei unterscheidet sich jeder Einsatzbereich vom anderen. Im Spitaleinsatz ist der Kontakt mit Patientinnen und Patienten in der Regel auf einen kurzen Zeitraum begrenzt. Im Pflegeheim oder in der Spitex ist diezusammenarbeit längerfristig ausgerichtet. So sind Fachfrauen bzw. Fachmänner Gesundheit an täglichen Gegebenheiten im Leben unterschiedlicher Menschen beteiligt. Dauer und Abschluss a)3 Jahre zum FaGe EFZ Zulassung -Abgeschlossene Volksschule/Oberstufe -Lehrvertrag mit einem Betrieb b) Verkürzt in 2 Jahren zum FaGe EFZ -2 Jahre Berufserfahrung zu mindestens 60 Prozent im Bereich Pflege undbetreuung -Vollendetes 22. Altersjahr -Lehrvertrag mit einem Betrieb c)ergänzende Bildung Individuell; von Monaten bis maximal 2 Jahre zum FaGe EFZ. Die Berufserfahrung jeder teilnehmenden Person wird einzeln validiert und angerechnet: Je mehrberufserfahrung, desto kürzer dieausbildungsdauer. d)gesundheitsmittelschule Luzern Schulorganisiert in 3 Jahren zum FaGe EFZ mit Berufsmaturität -5 Jahre Berufserfahrung, davon 3 Jahre zu 100 Prozent im Bereich Pflege und Betreuung -Anstellung zu mindestens 60 Prozent in einer Institution des Gesundheitswesens während der Dauer der ergänzenden Bildung -Abgeschlossene Volksschule/Oberstufe und gute schulische Fähigkeiten «Im Pflegeheim ist die AtmoS phäre herzlich. Die Menschen mögen mich und ich mag sie.» Andrea Raijic, FaGe Einsatz bin ich stets willkommen.» Germaine Lachat, FaGe «Als Fachmann Gesundheit bin ich breitgefächert AUSGEBIldet.» Kevin Ryser, FaGe 8 9 www.zigg.ch

weiterbildung Nach dem Diplom «diplomierte/-r Pflegefachfrau/-mann HF» können weitere höhere Fachausbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten der Pflege absolviert werden (Intensiv-, Notfall-, Langzeitpflege usw.). Auch eine Weiterbildung im Managementbereich ist möglich, um eine leitende Funktion, wie beispielsweise die Stationsleitung, zu übernehmen. Ob im Spital, im Pflegeheim, in der Spitex oder im administrativen Einsatz: Die Möglichkeiten einer dipl. Pflegefachfrau HF oder eines dipl. Pflegefachmannes HF sind sehr vielfältig. Wer HÖHERE FACHSCHULE gerne selbstständig arbeitet und den Kontakt mitmenschen schätzt, liegt mit diesem Beruf goldrichtig. Es braucht Diplomierte/-r Pflegefachfrau/-Mann HF Verantwortungsbewusstsein, Lern- und Anpassungsfähigkeit sowie Flexibilität, um die täglich variierenden Situationen zu meistern. Diplomierte Pflegefachleute übernehmen die Pflege in Situationen mit raschen Veränderungen, die einerseits nicht eindeutig voraussehbar sind und für die andererseits immer wieder neue Lösungen gesucht werden müssen. Sie arbeiten im Akutpflegebereich, in der Psychiatrie, in der Langzeitpflege oder in der Spitex. Die diplomierte Pflegefachfrau HF bzw. der diplomierte Pflegefachmann HF ist verantwortlich für die selbstständige Ausführung des pflegerischen Prozesses: Anamnese, Erstellen eines Pflegeplans, Durchführung der Pflegemassnahmen sowie die Evaluation der erbrachten Pflegeleistungen. Der direkte Kontakt zu den Patientinnen und Patienten ist zentral. Zusammen mit dem Umfeld organisieren und koordinieren die diplomierten Pflegefachleute das Pflegeangebot. Sie übernehmen in der interdisziplinären Zusammenarbeit die Fach- und Führungsverantwortung, sind beratend tätig und befassen sich mit Prävention und Qualität. «die arbeit wird angemessen bezahlt. UNBEZAHlbar bleiben die vielen momente Hohe soziale und fachliche Kompetenzen Fähigkeit zu konzeptionellem und interdisziplinärem Denken Organisationstalent Durchsetzungsvermögen Hohe Pflegefachkompetenz EDV-Kenntnisse Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Diplom- bzw. Fachmittelschule oder gymnasiale Matura wo Kinder, Jugendliche, Familien und erkrankte Menschen unterstützt und gepflegt werden. FaGe EFZ und FA SRK können das Diplom aufgrund der einschlägigen verkürzt in 2 Jahren (DN I verkürzt in einem Jahr) erwerben. Für Quereinsteigende dauert die Ausbildung 3 Jahre im Vollzeitmodus. Auch Teilzeitvarianten 60, 70 oder 80 Prozent sind möglich. Die Ausbildung findet je zur Hälfte an der Höheren Fachschule und der Befriedigung, menschen gepflegt und in schwierigen zeiten begleitet zu haben.» Katrin Gieck, dipl. Pflegefach frau HF «probleme mit den Arbeitszeiten hatte ich nie. im Gegenteil: unser ARBEITSZEIT modell schafft ungeahnte freiräume für Die Freizeitgestaltung. Zudem ist die Arbeitsstelle krisensicher.» Erika Rohrer, dipl. Pflegefachfrau HF, Die Ausbildungsschwerpunkte liegen im Akutpflegebereich bei erkrankten Erwachsenen, in der Langzeitpflege bei alten, chronisch erkrankten und behin- 10 derten Menschen sowie in der Spitex, im Ausbildungsbetrieb statt. 11 Leiterin Pflege www.zigg.ch www.hfgz.ch

«MEINE ARBEIT IST VON BEDEUTUNG UND WIRD ENTSPRECHEND GESCHÄTZT.» Yves Brunner, dipl. Biomedizinischer Analytiker HF HÖHERE FACHSCHULE Dipl. Biomedizinische/-r Analytiker/-in HF Dipl. Biomedizinische Analytikerinnen HF bzw. dipl. Biomedizinische Analytiker HF untersuchen mit modernsten LaborgerätenBlut, Körperflüssigkeiten, Zellen und Gewebe des Menschen. Eigenverantwortlich bestimmen sie Blutgruppen, beurteilen Blutzellen, analysieren Urin, suchen nach Mikroorganismen und Viren, testen Medikamente oder untersuchen krebsverdächtige Gewebeproben. Durch ihre Analysen liefern sie wichtige Informationen zur Erkennung, Behandlung und Überwachung von Krankheiten. ImBerufsalltag sind der Einsatz technischer Geräte und der sorgfältige, genaue Umgang mit Untersuchungsmaterial wichtig. Sie arbeiten in Spitälern, Kliniken, privaten Labors, Blutspendezentren, Forschungsinstituten und in der Industrie. Manuelles Geschick und Beobachtungsgabe Verständnis für Technik Analytisches Denkvermögen Interesse an Naturwissenschaften Genauigkeit, Sinn für Ordnung und Sauberkeit Selbstständigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Flexibilität Verantwortungsbewusstsein und Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Diplom- bzw. Fachmittelschule oder gymnasiale Matura Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie findet je zur Hälfte in der Höheren Fachschule und im Ausbildungsbetrieb statt. weiterbildung Nach dem Studium gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Management, Lehrtätigkeit, Fachvertiefung oder Spezialisierung im medizinischen wie auch im IT-Bereich. Auch ohne Berufsmatura ist der Zugang zu den meisten Fachhochschulen offen. «Im positiven Sinn bin ich vorbelastet seitens meiner Verwandtschaft, denn viele von ihr sind in Gesundheitsberufen tätig. Nach einigen Schnuppertagen im medizinischen Labor war ich auch infiziert vom Virus der faszinierenden Arbeit. Je nach Fachgebiet analysieren wir Körperflüssigkeiten wie Blut und Urin, verarbeiten Punktate und Gewebe oder suchen nach Bakterien und Viren. Damit stellen wir die Grundlagen für die Erkennung, Behandlung und Überwachung von Krankheiten zur Verfügung. Meine Arbeit läuft meist im Hintergrund ab, ist aber von grosser Bedeutung. Knapp und klar formuliert: ein vielseitiger Beruf zum Wohl der Patientinnen und Patienten. Die beruflichen Möglichkeiten sind ob in privaten Labors oder Spitälern vielfältig. Jedes Fachgebiet ist anders und hat seine eigene Faszination. Selbstverständlich kann bzw. muss man sich in unserem Beruf fachlich weiterentwickeln, spezialisieren und Nachdiplomstudien besuchen, um Karriere zu machen. Heute würde ich mich wie damals wieder mit voller Überzeugung für den Beruf des dipl. Biomedizinischen Analytikers HF entscheiden.» Während der Ausbildung zur/zum dipl. Biomedizinischen Analytiker/-in HF bieten die Betriebe der Zentralschweiz in folgenden Arbeitsfeldern Silvia Wagner, Biomed. Analytikerin HF «Medizinische Berufe haben mich schon früh fasziniert. Kurz nach der Matura stellte ich fest, den Sprung an die Universität wegen des Numerus Clausus nicht schaffen zu können. Infolgedessen lernte ich den Beruf der Biomedizinischen Analytik kennen, welcher mir aufgrund der breiten medizinischen Ausbildung sofort entsprach. Bei meiner täglichen Arbeit setze ich mich intensiv mit dem menschlichen Organismus auseinander: Ich sehe kranke Organe, mikroskopiere Zellen und analysiere die unterschiedlichsten Substanzen. Der Beruf stellt hohe Anforderungen an meine intellektuellen und manuellen Fähigkeiten. Diese Herausforderung gibt mir innere Befriedigung. Nach Abschluss der Berufsausbildung steht mein Ziel bereits fest: Ich will in der Molekularbiologie tätig sein und mich auf diesem Gebiet gezielt mit einem Studiengang weiterbilden.» Hämatologie und Blutgerinnung Histologie/Zytologie Blutgruppen und Transfusionsmedizin Klinische Chemie und Immunologie Mikrobiologie Zuverlässigkeit Während der praktischen Ausbildung eine Vertiefung an: EDV-Kenntnisse ist eine Vertiefung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern möglich. Polyvalenz 12 13 www.zigg.ch www.hfgz.ch

weiterbildung Nach dem Diplom «dipl. Fachfrau/-mann für Medizinisch Technische Radiologie HF» können modulare Weiterbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten absolviert werden, um beispielsweise eine leitende Funktion zu übernehmen. «die Arbeit ist ABWEcHS lungsreich, das Team gross ARTIG.» Jessie Baumgartner, dipl. MTR HF HÖHERE FACHSCHULE dipl. Fachfrau/-mann für Med. Techn. Radiologie HF Dipl. Fachleute für Medizinisch Technische Radiologie (MTR) HF verwenden aktuellste Erkenntnisse und modernste Techniken, um in enger Zusammenarbeit mit den Radiologen (Ärzten), Krankheitsprozesse bildgebend darzustellen oder sie zu behandeln. In den drei grossen Fachgebieten der Radiologie (diagnostische Radiologie, Nuklearmedizin und Radio-Onkologie) gelangen unterschiedliche Methoden zur Anwendung: In der diagnostischen Radiologie sind dies das Röntgen, der Ultraschall, die Mammographie, die Durchleuchtung, die Computertomografie und die Magnetresonanz. In der Nuklearmedizin werden radioaktiv markierte Substanzen verabreicht, um Krankheitsprozesse mittels Gammakameras sichtbar zu machen. In der Radio-Onkologie werden Strahlen zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt. Fachleute MTR HF bereiten die Patientinnen und Patienten auf die jeweilige Situation vor, begleiten und betreuen sie während der Untersuchung sowie Therapie. Sie dokumentieren Patientendaten, bearbeiten Bilddaten und beurteilen deren Qualität. Zu den Arbeitsorten gehören Spitäler, Kliniken, radiologische Institute, Forschung und Industrie. Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen Verständnis für Technik und Informatik Physische und psychische Belastbarkeit Genauigkeit und Sorgfalt Teamfähigkeit Selbstständigkeit Räumliches Vorstellungsvermögen Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Diplom- bzw. Fachmittelschule oder gymnasiale Matura Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie statt. Die Schwerpunkte des Bildungsgangs basieren auf naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern (Anatomie, Strahlenphysik, Strahlenbiologie usw.) sowie auf berufsspezifischen Fächern (Untersuchungstechnik, Therapietechnik, Strahlenschutz, Psychologie, Informatik usw.). «Die Kombination von Medizin, Technik und patienten kontakt bietet ein spannendes Arbeitsumfeld.» Linda Treyer, dipl. MTR HF «Schon als Kind habe ich mich für einen Beruf im Gesundheitswesen interessiert. Nach einer Informationsveranstaltung über den Beruf dipl. Fachfrau/-mann Medizinisch Technische Radiologie HF war der Berufsentscheid gefallen. Die Kombination von Medizin, Technik und Patientenkontakt bietet für mich ein spannendes Arbeitsumfeld. Unsichtbares im Inneren des Menschen mittels modernster Technologie sichtbar zu machen, ist für mich etwas sehr Faszinierendes, da man äusserlich nicht auf den ersten Blick erkennen kann, was sich dahinter verbirgt. Ich würde den Beruf wieder wählen; deshalb empfehle ich diesen auch in meinem Freundeskreis. Jessie Baumgartner konnte ich überzeugen.» «Ich habe nach der Matura sechs Semester Veterinärmedizin studiert und festgestellt, dass ich näher am Menschen arbeiten möchte. Die Berufswahl zur dipl. Fachfrau für Medizinisch Technische Radiologie HF war die richtige Entscheidung, denn die Arbeit ist abwechslungsreich, das Team ist grossartig und mit dem Lohn lässt es sich auch gut leben. Probleme, eine Stelle zu finden, hatte ich nie. Wir sind sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Die Entwicklungen in der Medizinisch Technischen Radiologie schreiten schnell voran. Deshalb gehören Weiterbildungen zum Beruf.» «seit 25 jahren mit Freude dabei.» Bea Keller, dipl. MTR HF «Ich arbeite seit 25 Jahren auf dem Beruf und habe grosse Entwicklungsschritte miterlebt: von der Bilderzeugung in der Dunkelkammer bis zur digitalen Darstellung von Verletzungen und Krankheiten. Die Verbindung von Technik und Patientenkontakt bringt viel Abwechslung, da jeder Tag anders findet je zur Hälfte in der Höheren Manuelles Geschick Fachschule und im Ausbildungsbetrieb 14 15 aussieht und Weiterbildungen unerlässlich sind. Die Arbeit lässt sich sehr gut vereinbaren mit der Familie. Zu Beginn arbeitete ich Vollzeit und als meine Kinder zur Welt kamen, reduzierte ich daspensum auf 40 Prozent. Heute bin ich zu 70 Prozent angestellt. Die Arbeitszeiten variieren. Das ist für mich ein Vorteil, denn so kann ichdinge erledigen, wenn andere am Arbeiten sind. Wenn ich an einem bestimmten Tag oder Wochenende frei haben möchte, wird dies von meinem Arbeitgeber berücksichtigt. Seit 25 Jahren bin ich auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Von all den Wirtschaftskrisen war ich nie betroffen.» www.zigg.ch www.bzgbs.ch www.medi.ch

«Wenn Du täglich ETwas Neues erleben willst, flexibel und technisch interessiert bist, dann ist dieser Beruf goldrichtig.» Monika Müller, dipl. Fachfrau Operationstechnik HF HÖHERE FACHSCHULE «Einst wollte ich Kindergärtnerin werden. Doch die Schnuppertage im Operationssaal faszinierten michtotal. Ich fand den Beruf meiner Vorstellungen. Die Technik in Kombination mit menschlichem Leben begeistert mich. Jede Operation verläuft anders. Das ist dipl. Fachfrau/-mann Operationstechnik HF eine besondere Herausforderung. Ich habe meine Berufswahl nie bereut. ist es, die Instrumente gemäss OP Programm bereitzustellen und dem nie ausgeschlossen werden. Dann steigt auch bei mir die Anspannung. Es Unser Kontakt mit Patientinnen und Operateur in die Hand zu geben. gibt Operationen, die dauern 10 Minu- Patienten ist auf einen kurzen Zeitraum begrenzt beispielsweise bei einer Als Fachfrau Operationstechnik bin ich wirtschaftlich gut gehalten. Im ten, andere sind erst nach 10 Stunden abgeschlossen. Dipl. Fachfrauen/-männer Operationstechnik HF organisieren und planen den Tagesablauf mit einer Operationsabteilung. Dabei stel- Lokalanästhesie. Gegensatz zu den gängigen «Fernseh- Die praxisnahe Ausbildung mit Stan- len sie für geplante und notfallmässige Operationen die strukturelle, personelle und materielle Organisation und Logistik im Opera- Ein Operationsteam mit Anästhesie- klischees» ist bei uns alles etwas dardfächern wie Orthopädie, Chirurgie, tionsbereich sicher. Sie koordinieren und verantworten sämtliche Massnahmen zur Gewährleistung der Hygiene, der Asepsis und der pflege umfasst sechs oder mehr Leute. aufwändiger und komplizierter. Unvor- Gynäkologie und Viszeralchirurgie ist Antisepsis im Operationsbereich. Sie sind vor und während der Operation für die fachgerechte Anreichung des Sterilgutes sowie für Ich bin mittendrin. Meine Aufgabe hergesehenes kann bei einer Operation sehr spannend.» die Handhabung der technischen Apparaturen, Geräte und Einrichtungen zuständig. Fachfrauen/-männer Operationstechnik sind in interprofessionellen Teams tätig. Sie arbeiten in Operationsabteilungen von Spitälern, Tageskliniken, chirurgischen Arztpraxen, Notfallstationen oder bei medizinaltechnischen Firmen. Manuelles Geschick Physische und psychische Belastbarkeit Konzentrationsfähigkeit Verständnis für Technik Genauigkeit und Sorgfalt Sinn für Ordnung und Sauberkeit Selbstständigkeit Flexibilität Verantwortungsbewusstsein Teamfähigkeit Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Diplom- bzw. Fachmittelschule oder gymnasiale Matura Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie findet zu 40 Prozent an der Höheren Fachschule und zu 60 Prozent im Praktikum statt. weiterbildung Nach dem Diplom «dipl. Fachfrau/ -mann Operationstechnik HF» können Weiterbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten absolviert werden, um beispielsweise eine leitende Funktion zu übernehmen. Joyce Cremer, dipl. Fachfrau Operationstechnik HF «Ursprünglich wollte ich Ärztin werden, was ich aufgrund meiner schulischen Leistungen nicht ganz schaffte. Also wählte ich jenen Beruf, der dem Arzt bzw. der Ärztin am nächsten kam. Ich bin sehr glücklich mit meiner Berufswahl zur Fachfrau Operationstechnik HF. Für mich als Holländerin war die Stellensuche in der Schweiz kein Problem. Viele Fachausdrücke sind lateinisch und die meisten Instrumente haben eigene und weltweit gebräuchliche Namen. Unser Beruf ist krisensicher. Die unregelmässigen Arbeitszeiten bringen Abwechslung in der Freizeitgestaltung. Im Falle des Pikettdienstes schlafen wir im Spitalbereich, weil wir im Notfall innerhalb von 3 Minuten verfügbar sein müssen. Das ist aber von Spital zu Spital unterschiedlich geregelt. Vielfach werden die Operationsteams neu zusammengestellt. So lernen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen kennen. Am Vortag der Operationen findet jeweils der Ärzterapport statt, an dem wir vertreten sind, um die Details des OP-Programms zu besprechen.» 16 17 www.zigg.ch www.ag.ch/hfgs

weiterbildung Nach dem Diplom «diplomierte/-r Rettungssanitäter/-in HF» können Weiterbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten absolviert werden (Leitstellendisponent/-in 144, Berufsbildner/-in, Leitungsfunktion usw.). «Die tägliche Arbeit ist kein Muss, sondern Genugtuung.» Sandra Roll, dipl. Rettungssanitäterin HF HÖHERE FACHSCHULE dipl. rettungssanitäter/-in HF Dipl. Rettungssanitäterinnen HF bzw. dipl. Rettungssanitäter HF gewährleisten die medizinische Erstversorgung der Patientinnen und Patienten bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen am Notfallort und während des Transports. Sie übernehmen die Patientenbeurteilung und stellen eine Verdachtsdiagnose. Daraus leiten sie die lebensrettenden Sofortmassnahmen vor Ort ein: Sie immobilisieren, unterstützen die Atmung und den Kreislauf, stillen Blutungen, verabreichen Infusionen oder spritzen Medikamente. Anschliessend sind sie verantwortlich für die schonende Bergung und den Transport in die geeignete Zielklinik. Im Spital übergeben sie die Patienten den nachfolgenden Fachkräften. Sie rapportieren mündlich und schreiben das Einsatzprotokoll. Anschliessend reinigen sie ihre Ausrüstung und füllen Taschen, Rucksäcke und ihr Fahrzeug mit dem erforderlichen Material auf. Weiter stellen sie die Einsatzdaten für die Leistungsverrechnung und die Statistik sicher. Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter führen auch Verlegungstransporte innerhalb der Schweiz oder im angrenzenden Ausland aus. Sie arbeiten in spitalgebundenen Rettungsdiensten oder unabhängig von Kliniken. Alter: Ab dem 21. Lebensjahr Guter Ausdruck in deutscher Sprache (mündlich und schriftlich) Physische, psychische sowie soziale Eignung und Belastbarkeit Engagement im Umgang mit Menschen aller sozialen Schichten Technisches Verständnis Führerausweis Kat. C1 mit BPT oder D1 Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder Diplom- bzw. Fachmittelschule oder gymnasiale Matura «unser Berufsalltag ist Eine spannende mischung aus technik, medizin und Sozialkompetenz. mal hektisch, mal RUHIGER.» Christian Pfister, dipl. Rettungssanitäter HF und Berufsbildner «Die Verantwortung als Rettungssanitäter ist sehr gross. So haben wir Entscheidungskompetenzen bezüglich der Massnahmen am Patienten, der Verabreichung von Medikamenten und der Organisation im Einsatz, z.b. wann Reanimation: Fabienne Sidler, Rettungssanitäterin in Ausbildung, beim Training am Phantom. dert in physischer und psychischer Hinsicht. Doch die Befriedigung, helfen zu können, ist gross: Gutes tun, Erste Hilfeleisten, Verletzungen behandeln, Schmerzen lindern usw. gehören zum Alltag. Rettungssanitäter zu sein ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Mal unter der Woche frei zu haben und etwas zu unternehmen, ist die positive Seite der unregelmässigen Arbeitszeiten. Das sieht auch meine Familie so. Natürlich braucht es eine gewisse Flexibilität, wenn Personalengpässe auftreten oder ein Notruf bei uns Zusatzausbildungen Aufstiegsmöglichkeiten: beispielsweise zum Berufsbildner, Fachlehrer, Dienstgruppenchef oder zum Leiter eines Rettungsdienstes.» Sandra Roll, dipl. Rettungssanitäterin Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Die Studierenden absolvieren ihre Ausbildung an drei Lernorten: Im Lehrrettungsdienst, an der Rettungsschule (Höheren Fachschule) und im Rahmen von verschiedenen Praktika im Gesundheitswesen (z.b Notfallstation, Anästhesie- und Teamfähigkeit pflege, Intensivpflege und auf der Sanitätsnotrufzentrale ein Arzt oder eine Ärztin aufgeboten eingeht. HF, und Fabienne Sidler, Rettungs PC-Kenntnisse auf Anwenderstufe 144). Für diplomierte werden muss. Als dipl. Rettungssanitäter/-in HF hat sanitäterin in Ausbildung, auf dem Interesse für Medizin-, Natur-, Pflegefachfrauen/-männer HF wird eine Der Beruf als Rettungssanitäter for- man mit entsprechenden Weiter- und Weg zum nächsten Einsatz. 18 Geistes- und Sozialwissenschaften verkürzte Ausbildung angeboten. 19 www.zigg.ch www.sirmed.ch

weiterbildung Nach dem Diplom «Bachelor of Science» in Ergotherapie können weitere höhere Fachausbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten «DIESE ARBEIT GIBT MIR EINE GROSSE GENUGTUUNG.» Esther Michel, dipl. Ergotherapeutin FH absolviert werden (Psychiatrie, Geriatrie, Pädiatrie usw.). Auch ein Master- oder Nachdiplomstudium kann besucht werden. «Das Ganzheitliche fasziniert mich: Funktionen wieder erlangen, eingliedern, Wochenstrukturen schaffen damit die Patientinnen undpatienten FACHHOCHSCHULE ihren Alltag wieder unabhängig gestalten können. Dipl. ergotheraupeut/-in FH Krankheiten, Unfälle und Behinderungen können die Handlungsfähigkeit von Menschen einschränken. Dipl. Ergotherapeutinnen FH und dipl. Ergotherapeuten FH unterstützen die Betroffenen, damit diese im Alltag, in der Schule, im Beruf und in der Freizeit tätig sein können. Es ist eine ganzheitlich ausgerichtete medizinisch-therapeutische Behandlung, die auch psychologische, pädagogische und Alle Patientinnen und Patienten haben eine eigene Krankheits- oder Unfallgeschichte. Aus diesem Grund muss jede Sitzung individuell geplant und durchgeführt werden. Nach einer Therapie zu sehen, wie ein vorher in seiner Motorik eingeschränkter Mensch den Alltag wieder unabhängig gestalten kann, gibt mir eine grosse innere Genugtuung.» soziale Aspekte einbezieht. Ziel ist, Menschen, die vorübergehend oder dauernd durch Krankheit oder Behinderung in ihrem Handeln beeinträchtigt sind, zu grösstmöglicher Selbstständigkeit zu verhelfen. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sind darauf spezialisiert, (Alltags-)Handlungen oder Tätigkeiten in kleinste Schritte zu zerlegen und diese zu analysieren. Arbeitsorte sind Rehabilitationszentren, (Schul-)Heime, Spitäler und die eigene Praxis. Interesse an medizinischen, psychologischen und sozialen Fragen Analytisches Denken Gute Beobachtungsgabe Eigeninitiative und Flexibilität Teamfähigkeit Lebenspraktische und handwerklich gestalterische Fähigkeiten Gute Englischkenntnisse Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit Berufsmatura oder Fachmatura oder Abschluss der Diplommittelschule (DMS) mit Zusatzmodulen oder gymnasiale Matura und Praktikum im Berufsfeld Gesundheitswesen und bestandenes Aufnahmeverfahren Empfohlen wird die Berufsmatura bzw. die Fachmatura «Gesundheit und Soziales». Eine fehlende mit Schwerpunkt Gesundheitswesen kann mit Zusatzmodulen bzw. mit einem Praktikum kompensiert werden. Die Ergotherapie rückt die Handlungsfähigkeit von Menschen ins Zentrum und behandelt Patientinnen und Patienten durch alltagsnahe Aktivität, abgestimmt auf die individuelle Lebenssituation. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie findet zu zwei Dritteln an der Fachhochschule und zu einem Drittel im Praktikum statt. «wir begleiten menschen nach krankheiten oder UNFällen zurück in den alltag.» Sarah Haefeli, dipl. Ergotherapeutin FH «An meinem Beruf als Ergotherapeutin mag ich besonders die direkte Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Menschen, sei es mit den Patientinnen und Patienten oder den Mitarbeitenden im interdisziplinären Team. Unsere Arbeit auf einen Nenner gebracht, heisst, dass wir Menschen nach einer Krankheit oder einem Unfall wieder in den Alltag begleiten. Dies umfasst den Haushalt, die Freizeit, das soziale Umfeld, die Schule und die Berufswelt. Das Positive an der Rehabilitation ist, dass man die Patienten über einen längeren Zeitraum zu grösstmöglicher Selbstständigkeit begleiten kann. Nach dem stationären Aufenthalt besteht oft der Bedarf einer Weiterbehandlung in der Tagesrehabilitation oder ambulant. Wir behandeln primär in der Institution. Je nach Ziel verlassen wir aber die Rehabilitation, um gemeinsam einkaufen zu gehen, Verkehrstraining sowie eine Arbeitsplatz- oder Hausabklärung u.ä. zu machen. In der Regel arbeiten wir von Montag bis Freitag und haben geregelte Arbeitszeiten. Die Begleitung unserer Patientinnen und Patienten fordert viel Geduld und Ausdauer. Die Fortschritte verfolgen zu können, bereitet grosse Freude und gibt einem jeweils Kraft für die weitere Arbeit.» 20 21 www.zigg.ch www.zhaw.ch

weiterbildung Nach dem Diplom «Bachelor of Science» in Ernährung und Diätetik kann ein Master- oder Nachdiplomstudium absolviert werden. Auch eine Weiterbildung im Managementbereich ist möglich, um eine leitende Funktion im Spital oder einer anderen Einrichtung zu übernehmen. «Durch die Vielfältigkeit unseres Berufes gestaltet sich mein Arbeitsalltag sehr ABWEchslungsreich. Täglich werde ich mit neuen und interessanten Herausforderungen konfrontiert.» Martina Kost, dipl. Ernährungsberaterin HF FACHHOCHSCHULE dipl. ERNÄHRUNGSBERATER/-IN FH Dipl. Ernährungsberaterinnen FH und dipl. Ernährungsberater FH informieren, beraten und betreuen gesunde und krankemenschen in Ernährungsfragen. Ihr Handeln ist wissenschaftlich begründet und sie arbeiten interdisziplinär. Zu ihren Kundinnen undkunden gehören Menschen aller Altersstufen und Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichen Ernährungsanliegen: vom Kind bis zum Betagten und vom Übergewichtigen, über die Sportlerin bis zum Schwerkranken. Dabei sensibilisieren sie Kundinnen undkunden in ihrem Ernährungsverhalten und zeigen ihnen die Zusammenhänge zwischen der verordneten Ernährungstherapie und der damit verbundenen Ernährungsumstellung auf. Das Thema Ernährung ist vielschichtig, komplex und verändert sich ständig aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie arbeiten in Spitälern, Rehabilitationskliniken, Alters- und Pflegezentren, in der eigenen Praxis, in öffentlichen Beratungsstellen und in der Lebensmittelindustrie. Kommunikative Persönlichkeit Analytisches und vernetztes Denken Vorwissen in naturwissenschaftlichen Fächern Rasche Auffassungs- und Beobachtungsgabe Freude am Umgang mit Nahrungsmitteln Gute Englischkenntnisse Einfühlungsvermögen Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit Berufsmatura oder Fachmatura oder Abschluss der Diplommittelschule (DMS) mit Zusatzmodulen oder gymnasiale Matura und Praktikum im Berufsfeld Gesundheitswesen und bestandenes Aufnahmeverfahren Schwerpunkt Gesundheitswesen kann mit Zusatzmodulen bzw. mit einem Praktikum kompensiert werden. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie findet zu zwei Dritteln an der Fachhochschule und zu einem Drittel in den Praktika der unterschiedlichen Arbeitsfelder (z.b. Spital, Ernährungsberatungspraxis, «Die Kombination von Medizin und Ernährung macht den Beruf besonders spannend.» Sara Brunati, dipl. Ernährungsberaterin HF, Leiterin der Ernährungsberatung «Medizinische Fragen und das Thema Ernährung haben mich schon immer sehr interessiert. Die Kombination von Ernährungswissenschaft und Ernährungsmedizin, Patientenkontakt, interdisziplinäre Arbeit mit Ärzten, Pflegefachpersonen und Diätköchen machen «Als diplomierte Primarlehrerin suchte ich eine neue Herausforderung. Besonders medizinisch-therapeutische Berufe interessierten mich schon lange. Die damals noch dreijährige Zusatzausbildung zur dipl. Ernährungsberaterin HF hielt, was sie versprach. Im Moment arbeite ich auf den chirurgischen Abteilungen im Spital. Gemeinsam mit den Patienten definieren wir vor und nach Magen-Darm-Operationen eine individuell angepasste Ernährung und gestalten einen korrekten Kostaufbau. Den Erfolg unserer Ernährungsberatungen und -therapien zu sehen und die Dankbarkeit der Leute zu erfahren, sind äusserst motivierend. Unser Beruf entwickelt sich laufend: Forschung und Wissenschaft bringen neue Erkenntnisse, die es zu berücksichtigen gilt. Weiterbildungen sind deshalb unumgänglich. Durch die Vielfältigkeit unseres Berufes gestaltet sich mein Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich. Täglich werde ich mit neuen und interessanten Herausforderungen konfrontiert, welche den Beruf als Ernährungsberaterin spannend machen.» Nephrologie unumgänglich. Zudem ist es möglich, verschiedene Führungsseminare zu besuchen, um danach die Leitung eines Teams übernehmen zu können. Im Gegensatz zu anderen medizinischen Berufen haben wir geregelte Arbeitszeiten ohne Spät- oder Nachtschichten.» Meine Patienten im Spital bei der Veränderung der Ernährungsgewohnheiten kompetent zu unterstützen, ihre Eigenverantwortung zu fördern und sie zu motivieren, bereitet mir sehr viel Freude. Durch die Grösse des Spitals ist eine Spezialisierung in gewissen Fach- Empfohlen wird die Berufsmatura Industrie usw.) statt. Daran schliesst ein den Beruf der Ernährungsberaterin besonders gebieten wie beispielsweise die Überzeugungskraft bzw. die Fachmatura «Gesundheit und obligatorisches 10-monatiges Zusatzmodul spannend. Viszeralchirurgie, die Pädiatrie oder die 22 Teamfähigkeit Soziales». Eine fehlende mit in der Praxis an. 23 www.zigg.ch www.gesundheit.bfh.ch

weiterbildung «jede Geburt ist ein Wunder der Natur, an dem ich auf meine Weise teilhaben kann.» Sabina Schmid, Hebamme in Ausbildung Nach dem Diplom «Bachelor ofscience» Hebamme kann ein Master- oder Nachdiplomstudium absolviert werden. Auch eine Weiterbildung im Managementbereich ist möglich, um eine leitende Funktion im Spital oder einer anderen Einrichtung zu übernehmen. «Den Müttern und Vätern bei der Geburt beizustehen, gibt mir das Gefühl FACHHOCHSCHULE dipl. HEBAMME FH Dipl. Hebammen FH betreuen und beraten Frauen sowie deren Familien während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Ihre vielfältige Tätigkeit umfasst Schwangerschaftskontrollen, Beratung und Geburtsvorbereitungskurse, die selbstständige Betreuung von physiologischen Geburten sowie die Mitbetreuung von Risikoschwangeren und regelwidrigen Geburten. Dabei sind sie Teil eines interdisziplinären Teams. Während der Wochenbettzeit beraten Hebammen junge Familien und unterstützen diese in der neuen Situation und Rolle als Eltern. Sie überwachen die Rückbildungsprozesse bei den Frauen sowie die Gesundheit der Neugeborenen. Weiter fördern Sie die Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind. Zu den Arbeitgebern gehören Spitäler, Geburtshäuser oder Hebammenpraxen. Hebammen arbeiten oft selbstständig und bieten von Zufriedenheit. Wir bauen in der Vorphase der Geburt viel Vertrauen auf und freuen uns über neugeborenes Leben. Hebamme ist mein Wunschberuf. Jede Geburt ist ein Wunder der Natur, an dem ich auf meine Weise teilhaben darf. Bei uns ist es so, dass für jede Gebärende während ihres Aufenthalts in der Frauenklinik eine Hebamme verantwortlich ist. Selbstverständlich sind die Herausforderungen besonders in den letzten Tagen vor der Geburt sehr unterschiedlich. Es gibt Risikoschwangerschaften, die eine besondere Betreuung erfordern. Andere Frauen wiederum sind sehr selbstständig, sowohl in der Vorbereitung als auch im Wochenbett. Es gibt viele Fragen, die (werdende) Mütter beantwortet haben wollen. Obwohl: Frauen sind meistens sehr belesen und wissen, was mit Schwangerschaft und Geburt auf sie zukommt. Bei meiner Arbeit im Gebärzimmer steht mir immer eine erfahrene Hebamme mit Studienabschluss zur Seite.» Kurse in Babymassage, Babyschwimmen usw. an. Manuelles Geschick Physische und psychische Belastbarkeit Einfühlungsvermögen Kommunikationsfähigkeit Rasches Erfassen von Situationen und Entscheidungsfreude Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit Stelbstständigkeit Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit Berufsmatura oder Fachmatura oder Abschluss der Diplommittelschule (DMS) mit Zusatzmodulen oder gymnasiale Matura und Praktikum im Berufsfeld Gesundheitswesen und bestandenes Aufnahmeverfahren Empfohlen wird die Berufsmatura bzw. die Fachmatura «Gesundheit und Schwerpunkt Gesundheitswesen kann mit Zusatzmodulen bzw. mit einem Praktikum kompensiert werden. «Schon als Kind wollte ich Hebamme werden. Nun bin ich auf dem Weg, meinen Traum zu verwirklichen. Zuerst habe ich die Lehre als Fachfrau Gesundheit (FaGe) in der Akutpflege absolviert. Zurzeit befinde ich mich in der Ausbildung zur Hebamme. Als Hebamme arbeite ich während eines längeren Zeitraums mit schwangeren Frauen zusammen, da während der Schwangerschaft diverse Voruntersuchungen durchgeführt werden. Dann unterstütze ich die Frauen während der Geburt und anschliessend im Wochenbett. Im Gebärsaal gehe ich als Hebamme auf die Bedürfnisse der Frauen ein und biete beim Atmen und Verarbeiten der Wehen Unterstützung an. Dabei steht das Wohl der Frauen im Vordergrund. Bei Komplikationen rufen wir einen Arzt oder eine Ärztin herbei. Die Ausbildung in der Schule und Praxis ist intensiv und sehr nahe am Menschen. Als Lohn eines Arbeitstages sehen wir neugeborenes Leben, das im sozialen Umfeld viele Emotionen weckt. Das macht schon Spass!» Eliane Duss, Hebamme in Ausbildung Die Ausbildung dauert 4 Jahre. Sie findet an der Fachhochschule und im Praktikum statt. Verkürzte Ausbildungen sind möglich, wenn ein AKP, DN II, Pflege HF, gleichwertiger Abschluss in der Pflege oder ein tertiäres Diplom im Gesundheitswe- 24 Soziales». Eine fehlende mit sen vorgewiesen wird. 25 www.zigg.ch www.gesundheit.bfh.ch

weiterbildung Nach dem Diplom «Bachelor of Science» in Physiotherapie können weitere Fachausbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten absolviert werden (Neurologie, Orthopädie, Innere «SPANNEND IST AUCH DIE INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT MIT ANDEREN MEDIZINISCHEN BERUFEN.» Janine Merki, dipl. Physiotherapeutin HF Medizin usw.). Auch ein Master- oder Nachdiplomstudium kann besucht werden. «Ich mag meine tägliche Arbeit mit Menschen sehr. Der Beruf einer FACHHOCHSCHULE dipl. physiotherapeut/-in FH «DER BERUF ALS PHYSIOTHERAPEUT IST SEHR ANSPRUCHSVOLL.» Fabian Stähli, dipl. Physiotherapeut HF Dipl. Physiotherapeutinnen FH und dipl. Physiotherapeuten FH sind Fachleute für Bewegung, körperliche Funktionsstörungen und Schmerz. Sie behandeln Menschen nach Unfällen, Menschen mit akuten und chronischen Krankheiten oder Menschen mit Behinderungen. Sie unterstützen Menschen darin, verlorene Körperfunktionen wieder zu erlangen oder besser mit Einschränkungen umgehen zu können. Bei der Behandlung berücksichtigen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten biomedizinische, psychologische und soziale Faktoren, die Beschwerden beeinflussen können. Ziel ist, dass die Patientinnen und Patienten so selbstständig wie möglich leben können. Vermehrt arbeiten sie auch präventiv und tragen so zur Gesundheitsförderung in der Bevölkerung bei. Arbeitsorte sind Spitäler, Rehabilitationszentren, Alters- und Pflegezentren, Institutionen für Behinderte, Kurkliniken und die eigene Praxis. Physiotherapeutin ist ausgesprochen abwechslungsreich. Die Problemanalyse und wie in einer Situation am besten therapiert werden soll, gleicht manchmal einer Detektivarbeit. Spannend ist insbesondere auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Berufen. Den Entscheid, einmal Physiotherapeutin zu werden, fasste ich als Zwölfjährige. Ich war zu diesem Zeitpunkt selbst Physiotherapie-Patientin. Die Arbeit faszinierte mich damals und sie tut es heute noch. Meine Arbeitszeit kann als regelmässig bezeichnet werden, wobei Abweichungen dann und wann nicht auszuschliessen sind. Das Weiterbildungsangebot, beispielsweise in Bereichen wie Atemtherapie, Neurologie usw., lässt keine Wünsche offen. Der berufliche Aufstieg kann sich in Richtung Selbstständigkeit, Lehrtätigkeit, Übernahme einer Fachverantwortung oder Leiterin Physiotherapie entwickeln.» Freude am Umgang mit Menschen Taktiles und manuelles Geschick Freude an der Bewegung Physische und psychische Belast- Abgeschlossene berufliche Grundbildung mit Berufsmatura oder Fachmatura oder Abschluss der Diplommittel- Empfohlen wird die Berufsmatura bzw. die Fachmatura «Gesundheit und Soziales». Eine fehlende mit Schwerpunkt Gesundheitswesen kann mit Zusatzmodulen bzw. mit einem «Mich befriedigen der persönliche Umgang mit den einzelnen Patientinnen und Patienten sowie die Möglichkeit, Physiotherapie sind so etwas wie eine Schicksalsgemeinschaft. Der Beruf als Physiotherapeut ist sehr anspruchsvoll. Jede Patientin, jeder Patient hat eine eigene Kranken- und/oder Unfallge- lich. Wir wissen um die Verantwortung der uns anvertrauten Personen. Wer seine Arbeit erfüllt, darf von den Patientinnen und Patienten ein hohes Mass an Wertschätzung erfahren. barkeit Gute Auffassungs- und Beobachtungsgabe Analytisches Denken Teamfähigkeit schule (DMS) mit Zusatzmodulen oder gymnasiale Matura und Praktikum im Berufsfeld Gesundheitswesen und bestandenes Aufnahmeverfahren Praktikum kompensiert werden. Die Ausbildung dauert 4 Jahre. Sie findet je zur Hälfte an der Fachhoch- diese zu normalen Bewegungsabläufen zu begleiten. Nach Abschluss meines Sportlehrerstudiums wurde mir klar, dass ich mich besonders für die medizinische Seite schichte und demzufolge ganz individuelle physiotherapeutische Bedürfnisse. Um den gestellten Ansprüchen gerecht zu werden, ist ein profundes Wissen über den menschlichen Körper Zur Weiterbildung gibt es zahlreiche Angebote. Stillstand heisst im Physioberuf Rückschritt. Mein persönliches Ziel sehe ich einmal darin, mit Sportlern in derrehabilitation schule und im Praktikum statt. des Sports interessiere. Sport und und die Bewegungsabläufe unentbehr- zu arbeiten.» 26 27 www.zigg.ch www.bzgbs.ch www.gesundheit.bfh.ch www.physioschule.ch www.zhaw.ch

Jeder Abschluss ermöglicht Anschluss Ausbildungsbetriebe in der Zentralschweiz Die Betriebe des Zentralschweizer Gesundheitswesens bilden in Ihrer Nähe aus: Diese Übersicht zeigt alphabetisch geordnet nach Weiterbildung Kantonen und Ortschaften auf, welche Betriebe Ausbildungsangebote bereitstellen. Detaillierte Informationen zu den Ausbildungsangeboten und den freien Plätzen finden Sie unter www.zigg.ch sowie auf den Websites der Betriebe. Name Betrieb PLZ Standort Branche Telefonnummer Website Kanton Luzern Pflegewohnheim Bärgmättli 6215 Beromünster A/P 041 932 17 00 www.beromuenster.ch Pflegewohngruppen Alterszentrum Tschann 6033 Buchrain A/P 041 444 26 00 www.buchrain.ch karriere AUS-/WEITERBILDUNG IM GESUNDHEITSWESEN Verein Pflegewohngruppen Buttisholz 6018 Buttisholz A/P 041 928 00 39 www.pflegewohngruppe.ch Nach jedem Ausbildungsabschluss gibt es Anschlussmöglichkeiten Alterszentrum Eiche 6252 Dagmersellen A/P 062 748 68 68 www.azeiche.ch MANAGEMENT FACHVERTIEFUNG Wohngemeingschaft Fluematt 6252 Dagmersellen A/P 062 748 77 00 www.wgfluematt.ch - auf der Sekundarstufe II und auf der Tertiärstufe z.b. z.b. z.b. Alters- und Pflegeheime Ebikon 6030 Ebikon A/P 041 444 01 01 www.ap-ebikon.ch (Bildungssystematik S. 4). Das Weiterbildungsangebot im Abteilungsleitung Berufsbildner/-in Anästhesiepflege Spitex Rontal Plus 6030 Ebikon S 041 444 10 90 www.spitexrontalplus.ch Bereichsleitung Berufsschullehrer/-in Intensivpflege Betagtenzentren Emmen AG 6020 Emmenbrücke A/P 041 268 76 76 www.betagtenzentren-emmen.ch Gesundheitswesen umfasst die Richtungen Management, Management im Erwachsenen Mutter- und Spitex-Verein Emmen 6020 Emmenbrücke S 041 267 09 09 www.spitex-emmen.ch Ausbildung und Fachvertiefung. Gesundheitswesen bildner/-in Vaterberatung Alterswohnheim Bodenmatt 6162 Entlebuch A/P 041 482 63 63 www.entlebuch.ch/awh Notfallpflege Betagtenzentrum Dösselen 6274 Eschenbach A/P 041 449 95 00 www.doesselen.ch Wer in einen Gesundheitsberuf einsteigt, kann sich laufend Studium zum Master Alters- und Pflegeheim Sunnematte 6182 Escholzmatt A/P 041 487 70 70 www.sunnematte.ch weiterbilden und somit auch weiterentwickeln. Je nach Stiftung Sonnbühl 6218 Ettiswil A/P 041 984 28 28 www.ettiswil.ch Betagtenzentrum Linde 6022 Grosswangen A/P 041 984 29 29 www.bz-linde.ch Interesse und Fähigkeiten kann eine Management- oder Spitex Michelsamt 6222 Gunzwil S 041 930 28 88 www.spitex-michelsamt.ch St. Johann - Wohnen und Betreuung im Alter 6133 Hergiswil (LU) A/P 041 979 80 40 Ausbildungsfunktion übernommen werden. Auch zahlreiche HÖHERE FACHSCHULE FACHHOCH Alterswohnheim Chrüzmatt 6285 Hitzkirch A/P 041 919 95 11 www.chruezmatt-hitzkirch.ch (HF) SCHULE (FH) Alters- und Pflegeheim Hochdorf AG, Haus Rosenhügel 6280 Hochdorf A/P 041 914 15 00 www.pflegehochdorf.ch Fachvertiefungen und Spezialisierungen sind im Angebot. Die : abgeschlossene : abgeschlossene Alters- und Pflegeheim Hochdorf AG, Haus Sonnmatt 6280 Hochdorf A/P 041 914 22 22 www.pflegehochdorf.ch Grafik nebenan zeigt die Weiterbildungsmöglichkeiten anhand berufliche Grundbildung mit EFZ berufliche Grund Spitex Hochdorf und Umgebung 6280 Hochdorf S 041 914 10 70 www.spitex-hochdorf.ch einiger Beispiele auf. oder Diplom- bzw. Fachmittel schule bildung mit Berufsmatura Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz BFVI 6048 Horw A/P 041 349 89 89 www.bfvi.ch oder gymnasiale Matura oder Fachmatura oder Kirchfeld, Haus für Betreuung und Pflege 6048 Horw A/P 041 349 41 41 www.kirchfeld-horw.ch Pflege gymnasiale Matura Spitex Horw 6048 Horw S 041 340 40 70 www.spitex-horw.ch Biomedizinische Analytik Ergotherapie Alters- und Pflegeheim Ibenmoos 6277 Kleinwangen A/P 041 914 24 34 www.ibenmoos.ch Management Med. Techn. Radiologie Ernährungsberatung Heime Kriens 6010 Kriens A/P 041 317 11 11 www.heime-kriens.ch Operationstechnik Hebamme Sie organisieren gerne und haben die Fähigkeit, Prioritäten zu Spitex Kriens 6010 Kriens S 041 319 39 39 www.spitex-kriens.ch Rettungssanität Pflege Spitex Reiden 6262 Lengnau S 062 758 30 20 www.spitex-reiden.ch setzen. Sie schätzen den Umgang mit Menschen, nehmen Physiotherapie Stadt Luzern Betagtenzentrum Dreilinden 6006 Luzern A/P 041 419 88 88 www.dreilinden.stadtluzern.ch Stadt Luzern Betagtenzentrum Eichhof 6005 Luzern A/P 041 319 77 77 www.eichhof.stadtluzern.ch Führungsverantwortung wahr und teilen die Fachkräfte ein. Stadt Luzern Betagtenzentrum Rosenberg 6004 Luzern A/P 041 429 40 40 www.rosenberg.stadtluzern.ch Eine Führungsfunktion übernehmen bedeutet auch Personal BERUFLICHE GRUNDBILDUNG Stadt Luzern Betagtenzentrum Staffelnhof 6015 Luzern A/P 041 259 30 30 www.staffelnhof.stadtluzern.ch : abgeschlossene obligatorische Volksschule Stadt Luzern Betagtenzentrum Wesemlin 6006 Luzern A/P 041 429 29 29 www.wesemlin.stadtluzern.ch einstellen, Arbeiten zuteilen und kontrollieren, Sitzungen leiten, Fachfrau/-mann Gesundheit Stadt Luzern Pflegewohnungen 6005 Luzern A/P 041 367 50 21 www.pflegewohnungen.stadtluzern.ch Beurteilungsgespräche führen, Projekte initiieren sowie mit Elisabethenheim Luzern 6003 Luzern A/P 041 249 45 45 www.elisabethenheim-luzern.ch verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten. Im Gesundheitswesen Heim im Bergli 6005 Luzern A/P 041 317 21 30 www.heim-im-bergli.ch Hirslanden Klinik St. Anna 6006 Luzern S/K 041 208 32 32 www.hirslanden.ch gibt es vielfältige Führungsaufgaben in unter- Landgut Unterlöchli 6006 Luzern A/P 041 429 63 63 www.unterloechli.ch Luzerner Kantonsspital Luzern Sursee Wolhusen 6000 Luzern S/K 041 205 11 11 www.luks.ch/ausbildung schiedlichen Arbeitsfeldern: Beispielsweise als Stationsleiter/- Pflegeheim Steinhof 6005 Luzern A/P 041 319 60 00 www.steinhof-pflegeheim.ch Spitex Stadt Luzern 6005 Luzern S 041 429 30 70 www.spitex-luzern.ch in, Leiter/-in Pflege usw. St. Anna Stiftung Pflegeheim St. Raphael 6006 Luzern A/P 041 208 41 01 www.pflegeheim-raphael.ch Fachvertiefung Sternmatt Pflegewohngruppen 6005 Luzern A/P 041 362 03 70 www.sternmatt.ch Alterswohnheim Bodenmatt 6102 Malters A/P 041 499 65 65 www.awh-malters.ch Ausbildung Für jeden Gesundheitsberuf gibt es eine Auswahl an fachspezifischen Spitex Malters 6102 Malters S 041 497 14 14 www.spitex-malters.ch Sie möchten weitergeben, was Sie gelernt haben und sind bereit, Weiterbildungen und Nachdiplomstudiengängen (NDS). Für Seniorenzentrum Sunneziel 6045 Meggen A/P 041 379 66 66 www.sunneziel.ch sich auf ein neues berufliches Feld einzulassen. Sie sind dipl. Pflegefachfrauen/-männer HF bietet die Höhere Fachschule Swissana Clinic Meggen 6045 Meggen S/K 041 379 60 00 www.swissana.ch Betagten- und Pflegeheim Weiermatte 6122 Menznau A/P 041 494 99 99 www.menznau.ch nicht nur am Fachwissen interessiert. Genauso spannend finden Gesundheit Zentralschweiz (HFGZ) beispielsweise drei NDS an, Wohn- und Pflegezentrum Lippenrüti 6206 Neuenkirch A/P 041 469 62 62 www.lippenrueti.ch Spitex Neuenkirch 6206 Neuenkirch S 041 467 01 15 www.spitex-neuenkirch.ch Sie die Frage, wie Inhalte vermittelt werden. Im Gesund- welche berufsbegleitend in 2 Jahren absolviert werden können: Schweizer Paraplegiker-Zentrum 6207 Nottwil S/K 041 939 54 54 www.paranet.ch Zentrum Eymatt 6207 Nottwil A/P 041 939 39 39 www.zentrum-eymatt.ch heitswesen gibt es zahlreiche Bildungsaufgaben in der Praxis, Pflegeheim Feld 6208 Oberkirch A/P 041 926 09 30 www.oberkirch.ch am dritten Lernort, in der Schule oder Weiterbildungsanbietern. Dipl. Expertin/Experte Anästhesiepflege NDS HF Feldheim, Regionales Alters- und Pflegezentrum 6260 Reiden A/P 062 749 49 49 www.feldheim-reiden.ch Sie können sich beispielsweise zum/zur Berufsbildner/-in Dipl. Expertin/Experte Intensivpflege NDS HF Alters- und Pflegeheim Fläckematte 6023 Rothenburg A/P 041 289 03 33 www.flaeckematte.ch Alters- und Pflegeheim Unterfeld 6037 Root A/P 041 455 35 35 www.unterfeld.ch oder Berufsfachschullehrperson weiterbilden. Dipl. Expertin/Experte Notfallpflege NDS HF 28 29 www.zigg.ch

Name Betrieb PLZ Standort Branche Telefonnummer Website Kanton Luzern Alterswohnzentrum Ruswil 6017 Ruswil A/P 041 496 67 00 www.awz-ruswil.ch Spitex Ruswil 6017 Ruswil S 041 495 22 20 www.spitex-ruswil.ch Mauritiusheim 6247 Schötz A/P 041 984 23 00 www.mauritiusheim.ch Regionales Wohn- und Pflegezentrum 6170 Schüpfheim A/P 041 485 75 75 www.wpz-schuepfheim.ch Spitex Region Entlebuch 6170 Schüpfheim S 041 484 26 77 Pflegewohngruppe Sonne 6103 Schwarzenberg A/P 041 499 60 10 www.schwarzenberg.ch Meierhöfli Wohnen und Pflege im Alter 6204 Sempach A/P 041 462 67 67 www.meierhoefli.ch Alters- und Pflegeheim Murhof 4915 St. Urban A/P 062 918 18 18 www.murhof.ch Luzerner Psychiatrie 4915 St. Urban S/K 062 918 55 55 www.lups.ch AltersZentrum St. Martin 6210 Sursee A/P 041 925 07 00 www.alterszentrum-sursee.ch Seeblick, Haus für Pflege und Betreuung 6210 Sursee A/P 041 926 51 51 www.seeblick.org Spitex-Verein Sursee und Umgebung 6210 Sursee S 041 925 27 70 www.spitex-sursee.ch Betagtenzentrum Lindenrain 6234 Triengen A/P 041 935 17 17 www.lindenrain.org Spitex Dagmersellen 6253 Uffikon S 062 756 00 00 www.spitex-dagmersellen.ch Spitex Triengen 6235 Winikon S 041 933 25 25 www.spitex-triengen.ch Alterszentrum Hofmatt 6353 Weggis A/P 041 392 75 75 www.hofmatt.org Altersheim Breiten 6130 Willisau A/P 041 972 56 80 www.willisau.ch Alters- und Pflegezentrum Waldruh 6130 Willisau A/P 041 972 55 55 www.waldruh.ch Alterszentrum Zopfmatt 6130 Willisau A/P 041 972 52 52 www.willisau.ch Spitex Willisau 6130 Willisau S 041 970 11 33 www.spitex-willisau.ch Wohn- und Pflegezentrum Berghof 6110 Wolhusen A/P 041 492 58 58 www.zentrum-berghof.ch Violino Wohn- und Begegnungsort 6144 Zell A/P 041 989 82 00 www.violino.ch Kanton Nidwalden Alterswohnheim Buochs 6374 Buochs A/P 041 624 57 57 www.alterswohnheim-buochs.ch Alterswohnheim Hungacher 6375 Beckenried A/P 041 624 95 95 www.hungacher.ch Heimet Betreute Wohngemeinschaft 6373 Ennetbürgen A/P 041 624 60 00 www.heimet.org Seniorenzentrum Zwyden 6052 Hergiswil A/P 041 632 81 81 www.zwyden.ch Kantonsspital Nidwalden 6370 Stans S/K 041 618 18 18 www.ksnw.ch Spitex Kanton Nidwalden 6370 Stans S 041 618 20 50 www.spitexnw.ch Wohnheim Nägeligasse 6370 Stans A/P 041 619 49 49 www.naegeligasse.ch Kanton Obwalden Alterszentrum Allmend 6055 Alpnach A/P 041 672 51 51 www.alterszentrum-allmend.ch Alters- und Pflegeheim Erlenhaus 6390 Engelberg A/P 041 639 65 65 www.erlenhaus.ch Betagtensiedlung D r Heimä 6074 Giswil A/P 041 676 76 76 www.betagtensiedlung.ch Rehaklinik Hasliberg AG 6083 Hasliberg S/K 033 792 55 55 www.rehaklinik-hasliberg.ch Betagtensiedlung Huwel 6064 Kerns A/P 041 662 77 00 www.huwel.ch Eyhuis 6078 Lungern A/P 041 679 71 00 www.eyhuis.ch Felsenheim, LebensArt im Alter 6072 Sachseln A/P 041 666 04 04 www.felsenheim.ch Die Residenz Am Schärme 6060 Sarnen A/P 041 666 10 01 www.schaerme.ch Kantonsspital Obwalden 6060 Sarnen S/K 041 666 42 60 www.ksow.ch Spitex Obwalden 6060 Sarnen S 041 662 90 90 www.spitexow.ch Kanton Schwyz Seniorenzentrum Engelhof 8852 Altendorf A/P 055 451 40 00 www.seniorenzentrum-engelhof.ch Alters- und Pflegeheim Hofmatt 6415 Arth A/P 041 855 22 82 www.arth.ch Aeskulapklinik 6440 Brunnen S/K 041 825 47 47 www.aeskulap.com Alterswohnheim Brunnen 6440 Brunnen A/P 051 825 08 25 www.brunnen.ch Spitex Region Schwyz 6440 Brunnen S 041 810 12 12 www.spitex-schwyz.ch Alters- und Pflegeheim Langrüti 8840 Einsiedeln A/P 055 418 85 85 www.aph-langrueti.ch Spital Einsiedeln 8840 Einsiedeln S/K 055 418 51 11 www.spital-einsiedeln.ch Spitex Region Einsiedeln Ybrig Alpthal 8840 Einsiedeln S 055 418 28 78 www.spitexeinsiedeln.ch Alterszentrum am Etzel 8835 Feusisberg A/P 044 786 78 78 www.az-etzel.ch Pflegezentren Gemeinde Freienbach 8807 Freienbach A/P 055 415 35 35 www.pflegezentren-freienbach.ch Stiftung Rosenpark Alters- und Pflegeheim 6442 Gersau A/P 041 829 81 84 www.rosenpark-gersau.ch Alterszentrum Mythenpark 6410 Goldau A/P 041 859 09 59 www.arth-online.ch/mythenpark Spitex Regio Arth-Goldau 6410 Goldau S 041 859 14 00 www.spitex-arth-goldau.ch APH Gemeinde Schwyz 6438 Ibach A/P 041 818 36 66 www.gemeindeschwyz.ch Sunnehof - Das Zuhause im Alter 6405 Immensee A/P 041 854 19 19 www.sunnehof.org Pflegezentrum Seematt 6403 Küssnacht A/P 041 850 22 33 www.pflegezentrum-seematt.ch Spitex Küssnacht 6403 Küssnacht S 041 850 50 70 www.spitex-kuessnacht.ch Alters- und Pflegeheim Biberzelten 8853 Lachen A/P 055 451 03 03 www.aph-lachen.ch Spital Lachen 8853 Lachen S/K 055 451 31 11 www.spital-lachen.ch Name Betrieb PLZ Standort Branche Telefonnummer Website Kanton Schwyz Spitex Untermarch 8853 Lachen S 055 451 18 40 www.spitex-untermarch.ch Alters- und Pflegeheim Buobenmatt 6436 Muotathal A/P 041 830 22 22 www.muotathal.ch Zentrum für aktives Alter Frohsinn AG 6414 Oberarth A/P 041 859 03 77 www.frohsinn-ag.ch Spitex Höfe 8808 Pfäffikon S 055 415 78 50 www.spitex-hoefe.ch Tertianum Huob 8808 Pfäffikon A/P 055 416 12 12 www.huob.tertianum.ch Alters- und Pflegeheim zur Rose 8864 Reichenburg A/P 055 464 41 41 www.aph-zurrose.ch Alterszentrum Acherhof 6430 Schwyz A/P 041 818 32 32 www.acherhof.ch Spital Schwyz 6430 Schwyz S/K 041 818 41 11 www.spital-schwyz.ch Spitex Obermarch 8854 Siebnen S 055 440 61 88 www.spitex-obermarch.ch Wohn- und Pflegezentrum Stockberg 8854 Siebnen A/P 055 450 31 00 www.pflege-siebnen.ch Alters- und Pflegezentrum AU 6422 Steinen A/P 041 833 85 00 www.steinen.ch St. Annaheim 6416 Steinerberg A/P 041 833 84 84 www.stannaheim.ch Alters- und Pflegeheim Ybrig 8842 Unteriberg A/P 055 414 66 00 www.aphybrig.ch Seniorenzentrum Brunnenhof 8855 Wangen A/P 055 450 81 00 www.sz-brunnenhof.ch Alterszentrum Turmmatt 8832 Wollerau A/P 044 787 09 09 www.az-turmmatt.ch Kanton Uri Alters- und Pflegeheim Rosenberg 6460 Altdorf A/P 041 874 01 00 www.rosenberg-ur.ch Kantonsspital Uri 6460 Altdorf S/K 041 875 51 51 www.ksuri.ch Spitex Uri 6460 Altdorf S 041 871 04 04 www.spitexuri.ch Betagten- und Pflegeheim Ursern 6490 Andermatt A/P 041 888 70 10 www.betagtenheimursern.ch Alters- und Pflegeheim Gosmergartä 6463 Bürglen A/P 041 874 05 05 www.gosmergartae.ch Spannort Wohnen Begleiten Pflegen 6472 Erstfeld A/P 041 882 12 12 www.spannort-erstfeld.ch Seerose - begleitet sein im Alter 6454 Flüelen A/P 041 874 33 33 www.seerose-flueelen.ch Urner Altersheim 6454 Flüelen A/P 041 874 99 99 www.urneraltersheim.ch Alters- und Pflegeheim Rüttigarten 6467 Schattdorf A/P 041 874 23 23 www.ruettigarten.ch Betagten- und Pflegeheim Oberes Reusstal 6484 Wassen A/P 041 886 86 86 www.betagtenheim-wassen.ch Kanton Zug Altersheime Baar (Bahnmatt und Martinspark) 6340 Baar A/P 041 769 89 89 www.ahbaar.ch Pflegezentrum Baar 6340 Baar A/P 041 767 51 51 www.pflegezentrum-baar.ch Spitex Kanton Zug 6340 Baar S 041 729 29 29 www.spitexzug.ch Zuger Kantonsspital 6340 Baar S/K 041 399 11 11 www.zgks.ch AndreasKlinik Cham Zug 6330 Cham S/K 041 784 07 84 www.hirslanden.ch/andreasklinik Im Büel - Wohnen im Alter 6330 Cham A/P 041 784 58 08 www.buel-cham.ch Pflegezentrum Ennetsee 6330 Cham A/P 041 784 06 84 www.pfz-ennetsee.ch Lindenpark 6331 Hünenberg A/P 041 747 02 02 www.lindenpark-huenenberg.ch Luegeten Zentrum für Pflege und Betreuung 6313 Menzingen A/P 041 757 11 11 www.luegeten.ch Pflegeheim St. Franziskus 6313 Menzingen A/P 041 757 44 44 www.kath.ch/kloster-menzingen Betagtenzentrum Breiten 6315 Oberägeri A/P 041 754 76 00 www.breiten-oberaegeri.ch Diakonieverband Ländli 6315 Oberägeri A/P 041 754 99 40 www.laendli.ch Psychitarische Klinik Zugersee 6317 Oberwil S/K 041 726 33 00 www.pkzs.ch Seniorenzentrum Mülimatt 6317 Oberwil A/P 041 560 15 15 www.muelimatt.ch Alterszentrum Dreilinden 6343 Rotkreuz A/P 041 790 34 64 www.zentrum-dreilinden.ch Seniorenzentrum Weiherpark 6342 Steinhausen A/P 041 741 27 80 www.weiherpark.ch Chlösterli 6314 Unterägeri A/P 041 754 66 00 www.chloesterli.ch Klinik Adelheid AG 6314 Unterägeri S/K 041 754 30 00 www.klinik-adelheid.ch Alterswohnheim Mütschi 6318 Walchwil A/P 041 759 89 89 www.muetschi.ch Alterszentren Zug 6300 Zug A/P 041 712 22 00 www.alterszentrenzug.ch A/P = Alters-/Pflegezentrum S/K = Spital/Klinik S = Spitex Finden Sie Ihren Beruf fürs Leben! 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