1 Bremen eine grüne Stadt.
Grün macht Bremen attraktiv. Grün macht eine Stadt auch als Wirtschaftsstandort attraktiv und ist ein echter Standortvorteil Bedeutung städtischen Grüns für Standortentscheidungen von Unternehmen und für das Stadtmarketing nimmt zu (GALK) Grün ist eine zentrale Marke Bremens (WfB/ LiM 2013) Attraktives Grün bindet Bürger an die Stadt und ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wohnortwahl Freiräume und grüne Flächen steigern den Grundstückwert (35% > Bodenrichtwert) 2
Bremen - eine grüne Stadt?
Bremen - eine grüne Stadt Im Vergleich zu anderen Großstädten hat Bremen 30 Prozent mehr Siedlungs- und Verkehrsfläche Anteil öffentliches Grün ist im Stadtvergleich geringer: Städtevergleich über 500.000 Einwohner: Bremen 46,5 m 2 /Ew. = rd.15 m 2 /Ew. + Kispiel-, Sport-, KG sowie Flächen des Bürgerpark, Rhodopark.. Leipzig 101,7 m 2, Stuttgart 125,6 m 2, Dresden 143,7 m 2, je EW % Anteil der Grünanlagen am Stadtgebiet Bremen 6,8% / 9,1 % (max. Halle 15% Hannover 14%, 2010/ 2011) Quellen: Galk 2002, Stadtgrün 2008, KGST 2012 (Vergleichsring 12 Vergleichsstädte sind Aachen, Bielefeld, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Krefeld, Lübeck, Mönchengladbach, München, Stuttgart), Internet Stadtbild Deutschland e.v. 2011, Umweltbericht Bremen 2014
Grünes bremen Bündnis für eine lebenswerte Stadt Pflege und Erneuerung grüner Infrastruktur: immer schwierigere finanzielle Rahmenbedingungen und steigender Aufwand Erforderliche finanzielle wie personelle Mindestausstattung für öffentliches Grün unterschritten Anlass: Aus Kostengründen propagierte Verzicht auf das Nachpflanzen gefällter Straßenbäume Herbst 2013 Erhalt und Weiterentwicklung Qualität öffentliches Grün = städtische Daseinsvorsorge -> dauerhaft zu finanzieren, finanzielle wie personelle Mindestausstattung ist notwendig! 5
Grünes Bremen Bündnis für eine lebenswerte Stadt Beteiligte Mitglieder/ Initiatoren: Verbände und Personen Landschaftsund Stadtplaner, Vertreter von Parks und Stiftungen, Unternehmer, Wissenschaftler und Hochschullehrer Anstoß geben, für Dialog u. stärkere Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Akteuren und Fachorganisationen anregen Qualität städt. Grün = Kern zukunftsfähige Stadt Ziel: Kräfte bündeln, Synergien erschließen, ergänzende Strategien und Prioritäten setzen eine Reihe von Einzelpersonen www.grünes-bremen.de 6
Grünversorgung und Sozialindex Verteilung Ortsteile Bremen Grünversorgung /Sozialindex Ortsteile Bremen, Lapro 2013 8
Bioklima - Klimaanalyse Bremen 9 Bioklimatische Karte Bremen, Klimaanalyse GEO-NET 2013
1. Mehr Dach-/Fassadengrün Synergien Dach- und Fassadenbegrünung mehr Grün für die Stadt reduziert Aufheizung darunterliegender Räume (Dämmeffekt) Insb. in verdichteten Räumen positive Klimaeffekte Maßnahmen Für große Dächer /Gewerbegebiete Entwicklungsziel für Bauleitplanung Bauwerkbegrünung/ Gründächer in Ausschreibungen und in Bebauungsplänen als Ausgleichsmaßnahme Grüncheck/ Klimapass Gebäude/ Dachflächenkartierung... 10
2. Naturnahe Grünpflege: Wilde Wiesen in der Stadt Förderung Natur und Artenvielfalt Neuausrichtung Pflege und Unterhalt vielfältigere, blütenreichere Flächen über Umbau, extensive Pflege und natürliche Sukzession Akzeptanz fördern nicht entweder oder, sondern nebeneinander Modellhaft: Projekt Bremen blüht auf BUND, UBB und HS Bremen, etc. Weser Kurier 15. Juli 2014 11
Bremen - eine grüne Stadt?
Bremen - eine grüne Stadt?
Bremen - eine grüne Stadt?
Kernelemente Grünstrategie HB Entwicklungs- und Handlungsbedarf zum Abbau vorhandener Defizite - Ziele und Maßnahmen einer Neuausrichtung 1. Prioritäten setzen - grüne Qualität gezielt verbessern 2. Bedeutung und Stellenwert von Grün stärken 3. Neuausrichtung Pflege und Unterhalt - naturnahe Pflege 4. Zukunftsfähigkeit des Grüns bedeutet (Klima)Anpassung 5. Finanzierung externe Mittel neue Modelle 6. Verkehrssicherung begrenzen und praktikabel gestalten 7. Grünentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe begreifen 8. Grünstrategie im Dialog voranbringen und umsetzen 15