Übungen Softwaretechnik I

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c) {abcde, abcfg, bcade, bcafg} d) {ade, afg, bcde, bcfg} c) {abcabc} d) {abcbc, abc, a} c) {aa, ab, ba, bb} d) {{aa}, {ab}, {ba}, {bb}}

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Transkript:

Universität Stuttgart Institut für utomatisierungstechnik und Softwaresysteme Prof. Dr.-Ing. M. Weyrich Übungen Softwaretechnik I Übung 3: asechniken Funktionsbaum esteht-aus-hierarchie (Definitionsphase): besteht aus und C Ruft-auf-Hierarchie (Entwurfsphase): ruft und C auf. uto C Karosserie Motor... Erstellungsregeln: Unter einer gemeinsamen Vaterfunktion sollen nur Funktionen angeordnet sein, die fachlich eng zusammengehörende Tätigkeiten beschreiben. uf einer Hierarchieebene sollen Funktionen angeordnet sind, die sich auf gleichem bstraktionsniveau befinden. IS, Universität Stuttgart 2

ER-Diagramm (Entity-Relationship-Diagramm) Ziel es, Objekte (Daten) und ihre eziehungen untereinander zu beschreiben. Entität (Objekt): Durch Eigenschaften beschriebenes, individuelles und identifizierbares Exemplar unserer Vorstellungswelt (bzw. der realen Welt) Entitätsmenge: Zusammenfassung von Entitäten mit gleichen Eigenschaften eispiel: "Kunde" nrede: Titel: ame: Straße: Ort: Herr Dipl.-Ing. Poststr.12 44112 Dortmund ttribut: Eigenschaft, die allen Entitäten einer Entitätsmenge gemein. eschreibende ttribute Identifizierende ttribute (Schlüssel) Kunde Kunden r. nrede Titel... IS, Universität Stuttgart 3 ER-Diagramm - ssoziationen ssoziation (eziehungsmenge): Zusammenfassung gleicher eziehungen zwischen Entitäten Kardinalitäten (Komplexitätsgrad): Gibt an, mit wie vielen anderen Entitäten eine Entität in eziehung stehen muss bzw. stehen kann. 1:1 - ssoziation Herr Meyer Herr Müller Herr Frau Meyer Frau Müller Frau 1 2 3 1 2 3 Ehemann verheiratet mit 1 1 Ehefrau 1 1 IS, Universität Stuttgart 4

ER-Diagramm - ssoziationen (2) 1:M - ssoziation Meyer lfred an Uwe... 1 2 1 2.. 1 M Ehepaar hat Kind 1 M M: - ssoziation ava-kurs C-Kurs Müller Meyer... Seminar M wird besucht von Teilnehmer M IS, Universität Stuttgart 5 Datenflussdiagramm (DFD) eschreibt die Wege von Daten bzw. Information zwischen Funktionen, Speichern und Schnittstellen otation nach DeMarco (1979) Datenfluss Funktion Speicher Syntaktische Regeln Ein DFD enthält mindestens eine Schnittstelle ede Schnittstelle i.a. nur einmal vorhanden Zwischen Schnittstellen gibt es keine Datenflüsse eder Datenfluss hat einen amen (usnahme: Datenflüsse zu und weg von Speichern müssen keinen amen haben) Zwischen Speichern dürfen keine direkten Datenflüsse gezeichnet werden Zwischen Schnittstellen und Speichern dürfen keine direkten Datenflüsse gezeichnet werden Schnittstelle IS, Universität Stuttgart 6

Datenflussdiagramm - DFD (2) Semantische Regeln DFD beschreibt den Datenfluss, nicht den Kontrollfluss (keine Entscheidungen oder Schleifen, keine ussage über Initiierung und Terminierung des Systems) Schnittstelle gibt ursprüngliche Quelle oder Senke einer Information an (sp.: uchungsdaten einer Veranstaltung stammen im Ursprung vom Kunden und nicht vom Kundensachbearbeiter) ei Schnittstellen: Vollständige bstraktion von der konkreten Eingabe der Information (keine Tastatur oder Drucker) Datenflussnamen bestehen aus Substantiv oder djektiv und Substantiv Funktionsnamen bestehen aus ktions -Verb gefolgt von konkreten Objekt (sp: erstelle dressaufkleber) oder umgekehrt (sp.: dressaufkleber erstellen) IS, Universität Stuttgart 7 Zustandsautomat (Endlicher utomat) ei vielen Systemen hängt die Reaktion nicht nur von einem Ereignis ab, sondern auch von der Horie, die das System bis dahin durchlaufen hat. Zustandsautomaten können solche Zusammenhänge beschreiben. Der Zustandsautomat besteht aus einer endlichen nzahl von internen Konfigurationen - Zustände. Zustände beinhalten die Informationen, die sich aus den bisherigen Eingaben ergeben haben und die benötigt werden, um die Reaktion des Systems auf noch folgende Eingaben zu bestimmen. otation eispiel: Uhr Ereignis Startzustand ormalzeit Knopf gedrückt Zustand Endzustand Knopf gedrückt Datum IS, Universität Stuttgart 8

Entscheidungstabelle Definition von vorzunehmenden ktionen, die von der Erfüllung und ichterfüllung mehrerer edingungen abhängt ame Regeln wenn edingungen edingungsanzeiger dann ktionen ktionsanzeiger eispiel R1 R2 R3 R4 Möglichkeit der Überprüfung der Entscheidungstabelle auf: 1 Sonne scheint 2 Schnee liegt Vollständigkeit 1 Langlaufen Widersprüchlichkeit 2 Wandern Eindeutigkeit 3 Spazieren gehen 4 zu Hause bleiben IS, Universität Stuttgart 9