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Transkript:

6300 974 0/000 CH (DE) Für das Fachhandwerk Montageanweisung und Bedienungsanleitung Komplettstation Logasol KS 005 KS 00 KS 00 mit externer Regelung Bitte vor Montage und Bedienung sorgfältig lesen

Vorwort Wichtige allgemeine Anwendungshinweise Das technische Gerät nur bestimmungsgemäß und unter Beachtung der Montageanweisung und Bedienungsanleitung einsetzen. Wartung und Reparatur nur durch autorisierte Fachkräfte. Das technische Gerät nur in den Kombinationen und mit dem Zubehör und den Ersatzteilen einsetzen, die in der Montageanweisung und Bedienungsanleitung angegeben sind. Andere Kombinationen, Zubehör und Verschleißteile nur dann verwenden, wenn diese ausdrücklich für die vorgesehene Anwendung bestimmt sind und Leistungsmerkmale sowie Sicherheitsanforderungen nicht beeinträchtigen. Technische Änderungen vorbehalten! Durch stetige Weiterentwicklungen können Abbildungen, Funktionsschritte und technische Daten geringfügig abweichen.

Inhaltsverzeichnis Sicherheitshinweise............................. 4. Vorschriften / Richtlinien.............................. 4. Bestimmungsgemäße Verwendung......................... 4.3 Haftung........................................ 4 Zuordnung der Anleitung und Lieferumfang................ 5. Zuordnung...................................... 5. Lieferumfang..................................... 5 3 Montage Sammelleitungen......................... 7 3. Allgemeines zur Verrohrung............................. 7 3.. Verbindung der Rohre.......................................7 3. Sammelleitungen................................... 8 3.. Entlüftung der Sammelleitungen..................................8 3.. Dämmung der Sammelleitungen..................................8 3..3 Verwendung des Twin-Tube Doppelrohrs.............................8 4 Montage Komplettstation.......................... 9 4. Montage Sicherheitsgruppe.............................0 4. Wandmontage....................................0 4.3 Anschluss Ausdehnungsgefäß........................... 4.4 Anschluss Komplettstation............................. 4.4. Rohrleitungen und Abblasschlauch................................ 4.4. Fühlermontage.......................................... 4.5 Spülung der Verrohrung...............................3 4.5. FE-Hahn montieren........................................ 3 4.5. Anschluss des Speichers..................................... 3 4.5.3 Spülung.............................................. 3 5 Inbetriebnahme............................... 5 5. Druckprobe der Rohrleitungen mit Wasser.....................5 5. Ersetzen des Wassers durch Solarfluid......................5 5.. Rohrleitungen entleeren..................................... 5 5.. Entlüfter reinigen......................................... 6 5..3 Vordruck Ausdehnungsgefäß anpassen............................. 6 5..4 Anlage mit Solarfluid füllen.................................... 7 5..5 Entlüfter kontrollieren....................................... 8 5..6 Anlagendruck bestimmen..................................... 8 5..7 Durchflussmenge kontrollieren und einstellen.......................... 9 5..8 Solarfluidprobe entnehmen.................................... 0 6 Technische Daten............................. 7 Hinweise für den Betreiber........................ 7. Anlage nicht abschalten............................... 7. Anlagenbetrieb in der Urlaubszeit.......................... Inbetriebnahme- und Wartungsprotokoll.................. 3 3

Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise Lesen Sie vor der Montage diese Anleitung sorgfältig durch. Die Montage und Erstinbetriebnahme der Komplettstation müssen von einer Fachfirma ausgeführt werden. Machen Sie sich vor Arbeitsbeginn mit allen Teilen und deren Handhabung vertraut.. Vorschriften / Richtlinien Elektrischer Anschluss: VDE 000: Errichtung elektrischer Betriebsmittel, Erdung, Schutzleiter, Potentialausgleichsleiter. VDE 070: Instandsetzung, Änderung und Prüfung elektrischer Geräte. VDE 085: Allgemeines für das Errichten von Blitzschutzanlagen. VDE 090: Hauptpotentialausgleich von elektrischen Anlagen. VDE 0855: Installation von Antennenanlagen (ist sinngemäß anzuwenden). Beachten Sie die gültigen Unfallverhütungsvorschriften und gesetzlichen Regeln für die Montage, Installation und den Betrieb von thermischen Solaranlagen. Für die Montage und den Betrieb der Anlage sind die landesspezifischen Normen und Richtlinien zu beachten!. Bestimmungsgemäße Verwendung Alle hier beschriebenen Komplettstationen sind für den Betrieb von Solaranlagen mit Propylenglykol-Wassergemischen (Solarfluid L) bestimmt. Die Verwendung eines anderen Mediums ist nicht zulässig. Regeln der Technik für die Installation von thermischen Solaranlagen: Anschluss von thermischen Solaranlagen: DIN 4753, Teil : Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser. DIN 4757, Teil : Sonnenheizungsanlagen mit Wasser oder Wassergemischen als Wärmeträger, Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausführung. Installation und Ausführung von Wassererwärmern: DIN 8 380: Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen. DIN 8 38: Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten innerhalb von Gebäuden. DIN 8 4: Dämmarbeiten an technischen Anlagen. AVB WasV: Verordnung über allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser. AVORSICHT! Nehmen Sie keine Veränderungen an den elektrischen Bauteilen, der Konstruktion oder den hydraulischen Komponenten vor! Sie beeinträchtigen sonst die sichere Funktion der Anlage..3 Haftung Für diese Unterlage behalten wir uns alle Urheberrechte vor. Missbräuchliche Verwendung, insbesondere Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte, ist nicht gestattet. Diese Montageanweisung ist dem Kunden zu übergeben. Der Installateur hat dem Kunden die Wirkungsweise und Bedienung des Gerätes zu erklären. 4

Zuordnung der Anleitung und Lieferumfang Zuordnung der Anleitung und Lieferumfang. Zuordnung Diese Anleitung beschreibt die Montage und Inbetriebnahme von Solaranlagen (Komplettstationen) der Baureihe Logasol KS in den folgenden Ausführungen: l Logasol KS 005 für einen Verbraucher (Speicher) und bis zu fünf Kollektoren l Logasol KS 00 für einen Verbraucher (Speicher) und bis zu zehn Kollektoren l Logasol KS 00 für einen Verbraucher (Speicher) und bis zu zwanzig Kollektoren Die Komplettstationen dürfen nur mit Kollektoren der Serien SKS und SKN betrieben werden. Die Komplettstationen sind für die Kombinationen mit der Regelung Logamatic SR (Steckdosenregler) und Logamatic 07 mit FM 44 vorgesehen. Genauere Informationen über die betreffende Regelung entnehmen Sie bitte der Montageanweisung zur Regelung.. Lieferumfang Komplettstation Sicherheitsgruppe bestehend aus: Sicherheitsventil Rp½ (3 bar) Manometer G¼ (0 bar) FE-Hahn R½ G¾ für MAG-Anschluss Abblasschlauch mit Schlauchschelle Fühlerleitung-Verbindersatz Tube Wärmeleitpaste Befestigungs-Set (3St. Dübel, 3St. Schrauben) Wandhalter oben Abstandshalter unten Montageanweisung und Bedienungsanleitung 5

Zuordnung der Anleitung und Lieferumfang Vorlauf vom Kollektor Rücklauf zum Kollektor 5 4 6 7 4 3 8 9 0 3 4 4 4 Vorlauf zum Speicher Rücklauf vom Speicher Abb. Komplettstation Logasol KS 0... Legende: Pos. : Hinterer Wärmeschutz Pos. : Aufhängung Pos. 3: Kugelhahn (Griff rot) mit Thermometer (Vorlauf) Pos. 4: Klemmringverschraubung Pos. 5: Kugelhahn (Griff blau) mit Thermometer (Rücklauf) Pos. 6: Sicherheitsventil Pos. 7: Manometer Pos. 8: Anschluss für MAG (Ausdehnungsgefäß) Pos. 9: FE-Hahn Pos. 0: Abblasschlauch mit Schlauchschelle Pos. : Schwerkraftbremse Pos. : Umwälzpumpe (einstellbar) Pos. 3: Durchflussbegrenzer mit Absperrhahn Pos. 4: Abdeckteil 6

Montage Sammelleitungen 3 3 Montage Sammelleitungen 3. Allgemeines zur Verrohrung Die Kollektoren (Abb., Pos. ), die Komplettstation (Abb., Pos. ) und der Solarspeicher (Abb., Pos. 3) werden durch Sammelleitungen aus Kupferrohr miteinander verbunden. 4 Die Höhendifferenz zwischen dem obersten Punkt des Rohrleitungssystems (Kollektor) und der Komplettstation darf 5 m nicht überschreiten (siehe Abschnitt 5..3 Vordruck Ausdehnungsgefäß anpassen, Seite 6). 5 l Führen Sie die Verlängerungsleitung des Kollektorfühlers (Abb., Pos. 4) beim Verlegen der Sammelleitungen bis zur Komplettstation bzw. der Regelung (Abb., Pos. 5) mit. 3 AACHTUNG! Kunststoffleitungen (z.b. PE-Rohr) sind für Solaranlagen nicht zulässig. Abb. Verrohrung der Solaranlage 3.. Verbindung der Rohre l Zur Verbindung der Kupferrohre bei Solaranlagen sollten beim Löten nur Hartlote verwendet werden. Anzahl der Kollektoren einfache Leitungslänge bis 6m bis 5m bis 0m bis 5m Als Alternative zum Löten kann auch mit Klemmringverschraubungen oder Pressfittings gearbeitet werden, wenn diese glykol- und temperaturbeständig (> 0 C) sind. bis 5 bis 0 Twin-Tube x 4 5mm (DN) 48mm (DN5) 4mm (DN0) 48mm (DN5) 48mm (DN5) 4mm (DN0) 48mm (DN5) Wir empfehlen, die Sammelleitungen nach nebenstehender Tabelle zu bestimmen. Bei vielen zusätzlichen Widerständen (Bögen, Armaturen etc.) sollte ggfs. eine Rohrleitung mit größerem Durchmesser gewählt werden. bis 5 bis 0 4mm (DN0) 48mm (DN5) Dimensionierung der Verrohrung 48mm (DN5) 48mm (DN5) 48mm (DN5) 48mm (DN5) 48mm (DN5) 435mm (DN3) 7

3 Montage Sammelleitungen 3. Sammelleitungen 3.. Entlüftung der Sammelleitungen l Rohrleitungen mit Steigung zum Entlüfter (Abb. 3, Pos. ) verlegen. Bei jedem Richtungswechsel nach unten ist ein zusätzlicher Lufttopf mit Entlüfter notwendig (Ganzmetall-Entlüfter verwenden; Temperaturbeständigkeit mind. 0 C). 3.. Dämmung der Sammelleitungen UV- und hochtemperaturbeständiges (> 0 C) Material für die Dämmung im Außenbereich verwenden. Hochtemperaturbeständiges (> 0 C) Material für die Dämmung im Innenbereich verwenden. Kennzeichnen Sie die Vor- und Rücklaufleitungen an beiden Enden, um Verwechslungen zu vermeiden. Abb. 3 Position des Entlüfters 3..3 Verwendung des Twin-Tube Doppelrohrs Das Twin-Tube Doppelrohr enthält bereits eine integrierte Fühlerleitung (Abb. 4, Pos. ) sowie einen hochtemperaturbeständigen und UV-resistenten Schutzmantel. Zur Unterscheidung der Vor- und Rücklaufleitung ist eine Kennzeichnung bereits vorhanden (Abb. 4, Pos. ). AACHTUNG! Achten Sie beim Verlegen des Twin-Tube Doppelrohres darauf, dass das Rohr nicht abgeknickt wird. Der Biegeradius muss mindestens 00 mm betragen. Für die Montage des Twin-Tube Doppelrohrs empfiehlt sich der Einsatz des Twin-Tube-Anschluss-Sets für SKN bzw. SKS Kollektoren. Diese enthalten alle notwendigen Verschraubungen, um die Verbindung zwischen Komplettstation und Kollektoren bzw. Komplettstation und dem Speicher Logalux (SL, PL oder SM) herzustellen. Abb. 4 Twin-Tube Doppelrohr 8

Montage Komplettstation 4 4 Montage Komplettstation Prüfen Sie die Lieferung anhand des Lieferscheins auf Vollständigkeit und Unversehrtheit. AACHTUNG! Defekte Geräte dürfen nicht benutzt werden. Informieren Sie sich vor der Montage über die bauseitigen Bedingungen und die örtlichen Vorschriften. Wegen der Montage des Ausdehnungsgefäßes ist es vorteilhaft, die Komplettstation rechts neben dem Speicher zu montieren. Wird die Komplettstation links neben dem Speicher montiert, so muss der Platzbedarf für das Ausdehnungsgefäß berücksichtigt werden. Der elektrische Anschluss ist von einem Fachmann auszuführen. Es sind die örtlichen Vorschriften zu beachten. l Verwenden Sie zur Regelung den Steckdosenregler Logamatic SR, so ist der Schukostecker an die Anschlussleitung der Umwälzpumpe (Abb. 5, Pos. 3) anzuschließen. Die Regelung der Komplettstation KS... kann über den Steckdosenregler Logamatic SR erfolgen (siehe Montageanweisung und Bedienungsanleitung Steckdosenregler Logamatic SR ). Ebenso ist eine Regelung über die Logamatic 07 mit Solarfunktionsmodul FM44 möglich (siehe Zusatzblatt Solar für Regelgerät Logamatic 07 mit Solarmodul FM44). Für den Betrieb mit der Logamatic SR wird der Schukostecker der Umwälzpumpe in diesen eingesteckt. Abb. 5 3 Demontage - vorderer Wärmeschutz AACHTUNG! Die Lüftungsschlitze oben und unten im Wärmeschutz dürfen nicht verschlossen werden. 9

4 Montage Komplettstation 4. Montage Sicherheitsgruppe l Haube der Komplettstation (mit vorderem Wärmeschutz) entfernen. Hierzu müssen die beiden Kunststoffschrauben gelöst werden (Abb. 5, Pos. u. ). l Abdeckteil abnehmen (am Vorlaufrohr unten, siehe Abb., Pos. 4, Seite 6). l Rohrgruppe aus hinterem Wärmeschutz nehmen. l Sicherheitsgruppe mit Dichtung (x30x) (Abb. 6, Pos. ) am Rücklauf montieren. l Rohrgruppe wieder in hinteren Wärmeschutz einlegen. l Abdeckteil wieder einsetzen. 40 60 80 0 00 0 0 4 6 8 0 bar 0 4. Wandmontage Wir empfehlen eine Montagehöhe für den Wandhalter oben von ca.,6,7m einzuhalten. l Positionen der Bohrlöcher für Wandhalter oben und Abstandshalter unten gemäß den Abstandsangaben anzeichnen. l Der Abstand zwischen Wandhalter oben und Abstandshalter unten variiert bei der Komplettstation Logasol KS 0... (Abb. 7) in Abhängigkeit von dem Typ der Komplettstation: Abb. 6 Montage der Sicherheitsgruppe Komplettstation Logasol KS 005 Logasol KS 00 Abstand A [mm] 380 Logasol KS 00 430 Abstände Komplettstation Logasol KS 0... A l Entsprechend dem Lochbild sind die Bohrungen (Ø 0mm) durchzuführen. l Dübel einsetzen. l Wandhalter oben und Abstandshalter unten mit Schrauben befestigen. l Komplettstation mit hinterem Wärmeschutz auf Wandhalter hängen. Abb. 7 Abstände Komplettstation Logasol KS 0... 0

Montage Komplettstation 4 4.3 Anschluss Ausdehnungsgefäß Ein Ausdehnungsgefäß (Abb. 8, Pos. 4) kann über die Buderus-Niederlassung bezogen werden (Zusatzausstattung). Informationen zur Größenbestimmung des Ausdehnungsgefäßes sind im Katalog Heiztechnik und in der Planungsunterlage Sonnenkollektor- Anlagen zu finden. 3 Der Anschluss des Ausdehnungsgefäßes muss im Rücklauf an der Sicherheitsgruppe der Komplettstation erfolgen (Abb. 8, Pos. ). 4 l Ausdehnungsgefäß mit entsprechendem Befestigungsmaterial montieren. l Kappe G¾ (Abb. 8, Pos. ) vom Ausdehnungsgefäß-Anschluss an der Sicherheitsgruppe abschrauben. l Die Verbindung des Ausdehnungsgefäßes mit der Komplettstation kann mit dem bei Buderus erhältlichen Ausdehnungs-Anschluss-Set (AAS/Solar) erfolgen. Die Rohrverbindung zwischen dem Ausdehnungsgefäß und der Sicherheitsgruppe erfolgt dabei über den beigefügten Wellschlauch (Abb. 8, Pos. 3). Das AAS/Solar kann für Ausdehnungsgefäße der Größe 8 5l verwendet werden. Größere Ausdehnungsgefäße müssen mit entsprechender Verrohrung bauseitig an die Sicherheitsgruppe angeschlossen werden. Abb. 8 Montage des Ausdehnungsgefäßes 4.4 Anschluss Komplettstation 3 4 4.4. Rohrleitungen und Abblasschlauch l Die Rohrleitungen zum Kollektor sowie zu dem Verbraucher (Speicher) an die Klemmringverschraubungen anschließen (Abb. 9, Pos. 4). Bauteile gegen Verdrehen sichern. l Den Abblasschlauch des Sicherheitsventils später in den entleerten Kanister des Solarfluids münden lassen (Abb. 9, Pos. 6) und mit Bügelschelle bauseits sichern (Abb. 9, Pos. 5). 5 Dadurch wird die bei Überdruck abgeblasene Solarflüssigkeit aufgefangen und kann wieder aufgefüllt werden. 6 Abb. 9 Anschluss Komplettstation Logasol KS 0...

4 Montage Komplettstation 4.4. Fühlermontage AACHTUNG! Die Fühlerleitungen führen Kleinspannungen und dürfen nicht mit Leitungen, die mehr als 50V führen, zusammen verlegt werden. Bei einer Verlegung in Kabelkanälen ist für eine ausreichende Abschirmung zu sorgen. l Den Kollektorfühler in der vorgesehenen Öffnung des Kollektors platzieren und mit Hilfe der Schraubverbindung gegen Herausfallen sichern (Abb. 0, Pos. ). Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Montagehinweis am Kollektor. l Der Kollektorfühler muss bauseitig bis zur Regelung (z.b. Steckdosenregler Logamatic SR bzw. Logamatic 07 mit FM 44) durch eine zweiadrige Leitung ( x 0,75 mm²) verlängert werden. l Zur Verbindung der Kollektorfühlerleitung mit der Verlängerung benutzen Sie den beiliegenden Fühlerleitung-Verbinder mit der für Außenanwendung geeigneten grauen Dose (Abb. 0, Pos. ) und Klemmleiste. 3 4 5 Zum Schutz des Solarreglers vor Überspannung (Blitzschlag) empfehlen wir, anstelle der grauen Dose den - bei Buderus als Zusatzausstattung erhältlichen - Überspannungsschutz SP zu verwenden. Abb. 0 Fühlermontage l Den Fühler für die Temperaturmessung im Speicher (Abb. 0, Pos. 4) an der vorgesehenen Mess-Stelle am Speicher anbringen (Wärmeleitpaste verwenden). Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der dem Speicher beigelegten Montageanweisung. l Die Verbindung mit dem Solarregler wird nach der Montageanweisung des jeweiligen Solarreglers hergestellt (Abb. 0, Pos. 3 u. 5). Die Fühler sind verpolungsicher. Sofern eine Verlängerung einer Fühlerleitung notwendig ist, muss nicht auf eine bestimmte Polung geachtet werden.

Montage Komplettstation 4 4.5 Spülung der Verrohrung Bevor die Solaranlage mit Solarfluid L befüllt wird, muss das Rohrleitungssystem mit Wasser gespült werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen zu entfernen. 4.5. FE-Hahn montieren l Montieren Sie in die Rücklaufleitung am tiefsten Punkt der Anlage eine Vorrichtung zum Füllen bzw. Entleeren der Solaranlage (T-Stück mit FE-Hahn, Abb., Pos. ). 4.5. Anschluss des Speichers Ausführliche Montagehinweise und Daten entnehmen Sie bitte der dem Speicher beigelegten Montageanleitung. Abb. Position des FE-Hahns 4.5.3 Spülung Nach kompletter Installation der Verrohrung muss das Leitungssystem gespült werden. l Haube der Komplettstation (mit vorderem Wärmeschutz) entfernen. Hierzu müssen die beiden Kunststoffschrauben gelöst werden (Abb., Pos. u. ). Abb. Komplettstation KS 0... AACHTUNG! Schwerkraftbremse, Durchflussbegrenzer sowie andere Absperrvorrichtungen müssen geöffnet sein. l Um die Schwerkraftbremse zu öffnen, muss der Schlitz der Stellschraube (Abb. 3, Pos. ) in senkrechte Stellung gebracht werden. l Um den Durchflussbegrenzer zu öffnen, muss der Schlitz der Stellschraube (Abb. 3, Pos. 3) in senkrechte Stellung gebracht werden. l An den FE-Hahn der Sicherheitsgruppe (Abb. 3, Pos. ) ist ein Schlauch anzuschließen, der mit dem Wassernetz verbunden ist. 3 Abb. 3 Komplettstation mit Absperrvorrichtungen 3

4 Montage Komplettstation l Den rechten Kugelhahn (Rücklauf Griff blau) schließen, während der linke Kugelhahn (Vorlauf Griff rot) geöffnet bleibt. l Den FE-Hahn an der Sicherheitsgruppe (Abb. 3, Pos. ) sowie den FE-Hahn an der Rücklaufleitung des Speichers (Abb., Pos. ) öffnen. In Abb. 4 sind die Kugelhähne in geöffnetem Zustand abgebildet. ZU AUF Abb. 4 Kugelhähne mit integriertem Thermometer l Linkes Teilsystem mit Leitungswasser spülen (Abb. 5). Beim Spülen sicherstellen, dass der Systemdruck nicht überschritten wird. Abb. 5 Spülen des linken Teilsystems l Rechten Kugelhahn öffnen. l Linken Kugelhahn schließen. l Rechtes Teilsystem mit Leitungswasser spülen (Abb. 6). Dabei wiederum sicherstellen, dass der Systemdruck nicht überschritten wird. Nach Beenden des Spülvorgangs: l Wasserzufuhr schließen. l FE-Hahn an der Sicherheitsgruppe und FE-Hahn an der Rücklaufleitung des Speichers schließen. l Linken Kugelhahn öffnen. Abb. 6 Spülen des rechten Teilsystems 4

Inbetriebnahme 5 5 Inbetriebnahme 5. Druckprobe der Rohrleitungen mit Wasser Entlüfter öffnen l Drehen Sie die Absperrschraube auf dem Entlüfter (Abb. 7, Pos. ) um mind. zwei Umdrehungen auf, damit die Luft entweichen kann. Hydraulische Anschlüsse überprüfen l Anlage mit Leitungswasser über den FE-Hahn an der Rücklaufleitung des Speichers füllen (Abb. 7, Pos. ). Beim Füllen darauf achten, dass Schwerkraftbremse (Abb. 8, Pos. ), Durchflussbegrenzer (Abb. 8, Pos. 4), Kugelhähne mit integriertem Thermometer (Abb. 8, Pos. u. 3) sowie andere Absperrvorrichtungen geöffnet sind. Abb. 7 Rohrleitungen Druckprobe l Druckprobe durchführen. Dabei sind die zulässigen Drücke aller Komponenten zu beachten. l Anlage auf Dichtheit kontrollieren. 5. Ersetzen des Wassers durch Solarfluid 5.. Rohrleitungen entleeren Nach der Druckprobe, Wasser am FE-Hahn komplett ablassen. 3 AACHTUNG! Dabei müssen unbedingt Schwerkraftbremse (Abb. 8, Pos. ), Durchflussbegrenzer (Abb. 8, Pos. 4) und Kugelhähne mit integriertem Thermometer (Abb. 8, Pos. u. 3) sowie andere Absperrvorrichtungen geöffnet sein. Es ist auf eine vollständige Entleerung des Rohrleitungssystems zu achten. Andernfalls besteht beim Befüllen der Anlage mit Solarflüssigkeit die Gefahr, dass es zu einer Verdünnung des Solarfluids kommt. In diesem Falle vermindert sich der Frostschutz. 4 Abb. 8 geöffnete Absperrvorrichtungen 5

5 Inbetriebnahme 5.. Entlüfter reinigen l Automatischen Entlüfter (Abb. 9, Pos. 6) abdrehen und reinigen. Verunreinigungen haben evtl. das Entlüftungsventil verstopft. l Gesäuberte Teile wieder einsetzen. l Automatischen Entlüfter wieder aufschrauben. 6 5 3 4 Abb. 9 automatischer Entlüfter Legende: Pos. : Absperrschraube Pos. : Absperruntersatz Pos. 3: Vorlauf (vom Kollektor) Pos. 4: Vorlauf (zur Komplettstation) Pos. 5: Entlüftertopf Pos. 6: automatischer Entlüfter 5..3 Vordruck Ausdehnungsgefäß anpassen Der Vordruck des Membranausdehnungsgefäßes (MAG) wird dem statischen Druck der Anlage angepasst ( Meter Höhendifferenz entspricht 0, bar). Mindestens ist jedoch ein Druck von,0 bar einzustellen. l Stellen Sie den Vordruck bei unbelastetem Gefäß ein (ohne Flüssigkeitsdruck), um das maximal nutzbare Volumen zur Verfügung zu stellen. Ist der statische Druck größer als der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes, muss der Vordruck entsprechend erhöht werden. Die statische Höhe sollte max. 5 m betragen. Wird die statische Höhe von 5m überschritten, muss der Solarkreis mit einem höheren Druck abgesichert werden (zulässige Drücke aller Komponenten prüfen). Bei statischer Höhe über 5m sowie Anlagenbedingungen, wie z.b. Speichertemperaturen über 60 C, empfehlen wir, eine zweite Schwerkraftbremse einzubauen (Zusatzausstattung). 6

Inbetriebnahme 5 5..4 Anlage mit Solarfluid füllen Logasol Kollektoren dürfen in Verbindung mit den Komplettstationen Logasol KS... nur mit Solarfluid L betrieben werden. AACHTUNG! Beim Umgang mit dem Solarfluid empfiehlt es sich, Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Auf der Haut ist Solarfluid mit Wasser und Seife abwaschbar. Gelangt trotz Schutzbrille Solarfluid in die Augen, die Augen bei gespreizten Lidern unter fließendem Wasser gründlich ausspülen. Die Flüssigkeit ist nicht korrosiv. Sie ist biologisch abbaubar. Das Solarfluid L ist bereits gebrauchsfertig gemischt. Diese Mischung besteht aus 50 % Wasser und 50 % Propylenglykol. Das Solarfluid L garantiert einen sicheren Betrieb im Temperaturbereich von -3 C bis +40 C. Es schützt vor Frostschäden und bietet eine hohe Dampfsicherheit. l Mit Hilfe einer Pumpe wird die Anlage über den FE- Hahn an der Rücklaufleitung des Speichers mit dem Solarfluid L befüllt (Abb. 0, Pos. ). Zum Einsatz können hier elektrische Pumpen, Handpumpen oder Bohrmaschinenaufsätze kommen, die mindestens einen Druck von bar erzeugen können. Beim Füllen darauf achten, dass Schwerkraftbremse, Durchflussbegrenzer und Kugelhähne mit integriertem Thermometer sowie andere Absperrvorrichtungen geöffnet sind (Abb. 8, Seite 5). AACHTUNG! Nach erfolgter Füllung der Anlage muss die Schwerkraftbremse wieder geschlossen werden, um Wärmeverluste zu vermeiden (siehe Abschnitt 5..7 Durchflussmenge kontrollieren und einstellen, Seite 9). Abb. 0 Befüllen mit Solarfluid L 7

5 Inbetriebnahme 5..5 Entlüfter kontrollieren l Anlage entlüften. Hierzu muss die Absperrschraube am Entlüfter um mind. Umdrehungen gelöst sein (Abb. 9, Pos., Seite 6). l Luftfreiheit der Anlage durch manuelles Ein- und Ausschalten der Umwälzpumpe kontrollieren. Während diesen Schaltvorgängen wird die Manometeranzeige (schwarzer Zeiger) an der Sicherheitsgruppe kontrolliert. Die Beschreibung der manuellen Schaltfunktion ist der Bedienungsanleitung des Solarreglers zu entnehmen. Zeigt der schwarze Zeiger des Manometers (Abb., Pos. ) beim Ein- und Ausschalten der Umwälzpumpe Druckschwankungen an, so ist die Anlage nicht luftfrei und muss weiter entlüftet werden. Durch die Zähigkeit des Solarfluids wird die Luft in dieser Flüssigkeit wesentlich stärker gebunden als in reinem Wasser. Deshalb darf der Entlüfter erst nach Abschluss des Entlüftungsvorganges (mehrstündiger Betrieb der Umwälzpumpe) wieder geschlossen werden. Abb. 40 60 80 4 6 8 0 00 0 bar 0 0 0 Sicherheitsgruppe mit Manometer 5..6 Anlagendruck bestimmen Der Anlagendruck muss im kalten Zustand (0 C) ermittelt werden. Bei der Inbetriebnahme muss der Anlagendruck 0,5 0,7 bar über dem statischen Druck liegen ( Meter Höhendifferenz entspricht 0, bar). Er soll jedoch mind.,5 bar und max. bar betragen. l Bei fehlendem Druck Solarfluid L nachpumpen. l Nach Abschluss des Entlüftungsvorganges die Absperrschraube des Entlüfters unbedingt wieder schließen (Abb., Pos. ). Nur bei geschlossenem Entlüfter erfolgt beim Verdampfen von Solarfluid im Sonnenkollektor der Druckausgleich über das Ausdehnungsgefäß. Füllpumpe nach dem Füllen der Anlage mit Leitungswasser ausspülen. Abb. automatischer Entlüfter 8

Inbetriebnahme 5 5..7 Durchflussmenge kontrollieren und einstellen Die Durchflussmenge wird im kalten Zustand (0 C) eingestellt. Die Voreinstellung wird über die Umwälzpumpenregelung vorgenommen. Die Feinregulierung erfolgt am Kugelhahn des Durchflussbegrenzers. l Die Schwerkraftbremse ist zu schließen! Dazu muss der Schraubenschlitz (Abb. 3, Pos. ) nach rechts gedreht und in waagerechte Stellung gebracht werden. l Der Durchflussbegrenzer ist zu öffnen. Der Schraubenschlitz des Kugelhahns ist dazu in senkrechte Stellung zu bringen (Abb. 3, Pos. 3). l Die Umwälzpumpe (Abb. 3, Pos. ) ist manuell in Betrieb zu setzen. l Entsprechend der installierten Anzahl Kollektoren ist die erforderliche Durchflussmenge der Tabelle Übersicht - Durchflussmenge (Seite 9) zu entnehmen. l Kontrollieren Sie am Sichtfenster des Durchflussbegrenzers (Abb. 3, Pos. 4) die Durchflussmenge. l Der Stufenschalter der Umwälzpumpe ist so einzustellen, dass mit möglichst niedriger Stufenwahl die erforderliche Durchflussmenge erreicht oder überschritten wird (Abb. 3, Pos. 5). l Zur Feinregulierung ist der Kugelhahn des Durchflussbegrenzers (Abb. 3, Pos. 3) mit einem Schraubendreher soweit zu schließen, bis im Sichtfenster die Unterkante des Schwimmers die empfohlene Durchflussmenge anzeigt. 5 4 3 Abb. 3 Durchflussmenge einstellen Wird die vorgegebene Durchflussmenge bei höchster Drehzahlstufe der Umwälzpumpe nicht erreicht, muss die zulässige Rohrleitungslänge und -dimensionierung (siehe Abschnitt 3. Sammelleitungen, Seite 8) geprüft werden. Durchflussmenge (Vorlauftemperatur 0 C) Kollektoren [l/min] Kollektoren [l/min] ca. ca. 4 ca. 3 ca. 5 3 ca. 5 3 ca. 8 4 ca. 6 4 ca. 9 5 ca. 7 5 ca. 0 6 ca. 8 6 ca. 7 ca. 9 7 ca. 3 8 ca. 8 ca. 5 9 ca. 9 ca. 6 0 ca. 3 0 ca. 7 Übersicht Durchflussmenge 9

5 Inbetriebnahme 5..8 Solarfluidprobe entnehmen l Nach einer Stunde Laufzeit etwa 00 ml Solarfluid am FE-Hahn entnehmen und in mitgelieferte Flasche einfüllen (Abb. 4). l Flasche mit der Probe (und vollständigem Absender) an die Buderus-Niederlassung senden. Die Analyse der Probe bei Erstinbetriebnahme ist kostenfrei. Eine solche Untersuchung sollte in Abständen von Jahren wiederholt werden. Das Ergebnis wird Ihnen mitgeteilt. AACHTUNG! Keine Lebensmittelflaschen verwenden. Zur Kontrolle der Konzentration des Frostschutzmittels empfehlen wir die Verwendung eines Konzentrationsmessgerätes. Die gängigen Ausführungen für Kfz-Kühlerflüssigkeit sind hierfür nicht geeignet. Ein geeignetes Gerät (Glycomat) ist über die Buderus-Niederlassung zu beziehen. Abb. 4 Solarfluidprobe 0

Technische Daten 6 6 Technische Daten Komplettstation Logasol KS 005 KS 00 KS 00 zulässige Vorlauftemperatur 0 C zulässiger Betriebsdruck Prüfdruck Netz 3bar 6bar 30V AC, 50 60 Hz max. Stromaufnahme Umwälzpumpe [A] 0,6 0,34,04 Restförderhöhe bei Volumenstrom [mbar] / [l/min] 05 / 7 40 / 3 480 / 7 Höhe/Breite/Tiefe [mm] 400/90/90 400/90/90 450/90/90 Vor- und Rücklaufanschlüsse [mm] Ø 8 Ø Ø 8

7 Hinweise für den Betreiber 7 Hinweise für den Betreiber 7. Anlage nicht abschalten Die Sonnenkollektoranlage läuft vollautomatisch. AACHTUNG! Die Anlage wird vom Installateur bei der Inbetriebnahme eingestellt. Der Betreiber darf keine Änderungen an den Anlageneinstellungen vornehmen. 7. Anlagenbetrieb in der Urlaubszeit Keinesfalls sollte die Anlage bei längerer Abwesenheit abgeschaltet werden! Bitte kontrollieren Sie nach Stromausfall bzw. längerer Abwesenheit an der Komplettstation den Anlagendruck. l Anlagendruck ablesen Ist der Anlagendruck abgefallen: l Prüfen, ob sich Solarfluid im Auffangbehälter unter der Komplettstation angesammelt hat. Wenn ja, Solarfluid L durch den Installateur wieder auffüllen lassen. Vorher die Ursache beheben. Eine gewisse Druckschwankung aufgrund von Temperaturänderungen ist normal.

Anhang Inbetriebnahme- und Wartungsprotokoll Inbetriebnahme Wartung.. 3. 4. 5. Datum Temperaturdifferenz[ T] Maximaltemperatur T max Speicher [ C] Umwälzpumpen-Einstellung Stufe:,, 3 [n] Vordruck Ausdehnungsgefäß [bar] Anlagendruck [bar] Temperatur bei Anlagendruck [ C] Durchflussmengenbegrenzer Durchfluss [l/min] Solarfluid Solarfluid Mischungsverhältnis Glykol/Wasser Frostschutzgrad Frostschutz gewährleistet bis Bemerkungen Die Anlage wurde gemäß den Vorgaben dieser Montageanleitung montiert und in Betrieb genommen. Stempel (Heizungsfachbetrieb) Unterschrift Frostschutz: Bitte alle zwei Jahre überprüfen! Die Lüftungsschlitze oben und unten im Wärmeschutz dürfen nicht verschlossen werden. 3

Heizungsfachbetrieb: Buderus Heiztechnik GmbH, 35573 Wetzlar http://www.heiztechnik.buderus.de e-mail: info@heiztechnik.buderus.de