Modul 11: Innergemeinschaftliche Migration

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Transkript:

Mechatronik Modul 11: Innergemeinschaftliche Migration Übungsbuch (Konzept) Andre Henschke Henschke Consulting, Germany Erweitertes Transferprojekt des "Europäischen Konzeptes für die Zusatzqualifikation Mechatronik für Fachkräfte in der globalisierten industriellen Produktion". EU Projekt Nr. DE/08/LLP-LdV/TOI/147110 MINOS ++, Laufzeit von 2008 bis 2010 Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser, die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. www.minos-mechatronic.eu

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Übungsbuch Im Folgenden vertiefen die Übungen das Wissen und die Zusammenhänge des Lehrbuches des MINOS ++ -Moduls Innergemeinschaftliche Migration. Die Lösungen zu den Übungen befinden sich in der Trainerguidline. Bitte beachten Sie, dass zu vielen Aufgaben keine eineindeutige Lösung existiert, da das Management und die Lösung von komplexen Aufgaben keine einzig richtige Lösung kennt. Sollte der Platz im Übungsbuch nicht zur Beantwortung der Fragen ausreichen, so verwenden Sie separate eigene Blätter zur Erweiterung. Wir wünschen Ihnen bei der Bearbeitung des Übungsbuches viel Erfolg! ACHTUNG! Die Bearbeitung des Übungsbuches setzt die intensive Bearbeitung des Textbuches und die Erarbeitung aller Fachinhalte voraus! 0

1. Die Europäische Union 1.1 Geschichte und Gründungsmotivation 1.1.1 Paneuropäische Bewegung 1. Frage: Beantworten Sie folgende Fragen mit richtig oder falsch : 1. Die Europäische Union ist das Ergebnis einer langen friedlichen Verhandlung zwischen Deutschland und Frankreich. 2. Die Europäische Union wurde durch den Völkerrat in Genf gegründet. 3. Die Europäische Union wurde bereits im Jahr 1922 im Rahmen eines ersten Aufrufs vorausgedacht. 4. Durch die Weltwirtschaftskrise von 1929 wird der Gedanke der Europäischen Union vorerst zurückgestellt. 5. Der zweite Weltkrieg stoppt die Bemühungen eines einigen Europas für die Dauer des Krieges. 2. Frage: Beschreiben Sie kurz, wodurch die grundlegenden Merkmale eines einigen Europas motiviert wurden: 1

1.1.2 Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) 3. Frage: Beantworten Sie folgende Fragen mit richtig oder falsch : 1. Die Montanunion ist Ergebnis des Marschall-Plans, der nach dem zweiten Weltkrieg Deutschland und Frankreich wirtschaftlich helfen sollte. 2. Gegenstand der Montanunion war es, die Montanindustrien der Mitgliedsländer zu kontrollieren. 3. Die EGKS wurde am 18. April 1952 gegründet. 4. Mitgliedsländer der EGKS waren alle Beneluxstaaten sowie Italien, Frankreich und beide Teile Deutschland. 5. Die EGKS wurde 2002 planmäßig aufgelöst. 4. Frage: Kennzeichnen Sie in der Karte die Beitrittsländer der Montanunion von 1952: 2

5. Frage: Erläutern Sie kurz, welche wichtigsten Organe die Montanunion bereits 1952 besaß. Gehen Sie dabei auch auf die wesentliche gegenseitige Einflussnahme der Gremien ein. 1.1.3 Die Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) 6. Frage: Beantworten Sie folgende Fragen mit richtig oder falsch : 1. Der Vietnam-Krieg war der Grund, eine gemeinsame europäische Verteidigung zu schaffen. 2. Seit 1954 besteht in Europa eine gemeinsame Armee aller EVG-Mitglieder. 3. Die EVG basiert in ihrer Konzeption auf einer Weiterentwicklung des Schuhmann-Plans. 4. Die NATO stellt seit dem Beginn der fünfziger Jahre ein Sicherheitsbündnis dar, das die Staaten Westeuropas schützt. 3

7. Frage: Erläutern Sie kurz, in wiefern der Pleven-Plan den Schuhmann- Plan erweitern sollte: 1.1.4 Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft EURATOM 8. Frage: Beantworten Sie folgende Fragen mit richtig oder falsch : 1. Der berühmte Maler Claude Monet setzte sich im Jahr 1955 für die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftspolitik ein. 2. Die EWG setzte es sich zur Aufgabe, eine Einigung Europas auf wirtschaftspolitischem Gebiet voranzutreiben. 3. Mit den Römischen Verträgen wurde 1957 die EWG in Rom gegründet. 4. Mit der EWG entstand ein gemeinsamer Finanzierungsfond, der ESF. Dabei steht ESF als Abkürzung für Europäische Sicherungs-Finanzierung. 4

9. Frage: Erläutern Sie kurz, welche Organe 1957 mit den Römischen Verträgen in der EG entstanden. Welche Organe kamen zu den Organen der EWG hinzu, und welche Rolle haben diese. 10. Frage: Beschreiben Sie, wie Sie aus Ihrem eigenem Geschichtswissen heraus die friedliche Entwicklung Europas mit der EWG wahrnehmen. 1.1.5 Die Europäische Union (EU) 11. Frage: Beantworten Sie folgende Fragen mit richtig oder falsch : 1. Die EU wurde in Paris gegründet, da die EU nur auf Bestreben Frankreichs entstand. 2. Die EU besteht aus drei Säulen, den Gemeinschaften, der gemeinsamen Sicherheitspolitik sowie der Außenpolitik und der gemeinsamen Justiz und der gemeinsamen Polizei. 5

3. Der EU traten 1985 viele neue Länder bei, so auch Slowenien und Österreich. 4. 2007 wurde durch einen EU-Vertrag ein gemeinsamer EU-Außenminister bestimmt. 12. Frage: Vervollständigen Sie die Grafik mit der Jahreszahl des Beitritts und kennzeichnen Sie die Länder, die in diesem Jahr der EU beigetreten sind. 6

13. Frage: Erläutern Sie mit eigenen Worten, wie die Europäischen Gemeinschaften gemeinsam eine Stärkung der europäischen Wirtschaft ermöglichen. 1.2 Politische Organe der Europäischen Union. 14. Frage: Definieren Sie mit eigenen Worten das Organ des Europäischen Rates : 7

15. Frage: Vervollständigen Sie die unten stehenden Grafiken durch den Detail-Eintrag der Aufgaben der einzelnen Organe. 16. Frage: Beantworten Sie folgende Fragen mit richtig oder falsch : 1. Der Europäische Rat wird durch die Außenminister der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten gebildet. 2. Der Europäische Rat trifft sich jährlich mindestens zweimal. 3. Der Europäische Rat sieht sich selbst als Gremium für Krisensituationen. 4. Beschlüsse des Europäischen Rates müssen durch separate Gesetze in geltendes Recht der Mitgliedsstaaten umgewandelt werden. 8

1.2.2 Rat der Europäischen Union (Ministerrat) 17. Frage: Definieren Sie mit eigenen Worten das EU-Gremium des Ministerrates : 18. Frage: Der Ministerrat der EU hat sechs zentrale Aufgaben. Benennen und beschreiben Sie kurz diese sechs Aufgaben: 1.:... 2.:... 3.:... 4.:... 5.:... 6.:... 9