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JOURNAL FÜR MENOPAUSE Homepage: Pharma-News Journal für Menopause 2001; 8 (4) (Ausgabe für Deutschland) www.kup.at/menopause Online-Datenbank mit Autoren- und Stichwortsuche ZEITSCHRIFT FÜR DIAGNOSTISCHE, THERAPEUTISCHE UND PROPHYLAKTISCHE ASPEKTE IM KLIMAKTERIUM Krause & Pachernegg GmbH VERLAG für MEDIZIN und WIRTSCHAFT A-3003 Gablitz Indexed in EMBASE/ Excerpta Medica

PHARMA-NEWS ERWARTUNGEN AN EINE HORMONERSATZTHERAPIE FRAUEN WÜNSCHEN MÖGLICHST GERINGE HORMONMENGE Die Erfolge der Hormonersatztherapie zur Linderung klimakterischer Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen sind unbestritten und in vielen Studien schon seit Jahren bewiesen. Die Symptome des Estrogenmangels werden durch die HRT erheblich reduziert oder verschwinden völlig. Ernsthafte Nebenwirkungen sind selten. Auch eine estrogenmangelbedingte Urogenitalatrophie läßt sich mit einer Hormonersatztherapie erfolgreich behandeln. Außerdem ist gesichert, daß eine Hormonersatztherapie (HRT) die densitometrisch bestimmte Knochenmasse erhalten bzw. sogar steigern kann, solange die Therapie durchgeführt wird. Gute Beratung des Frauenarztes verbessert die Compliance der Patientinnen Derzeit wird rund ein Drittel aller menopausalen Frauen mit Hormonersatztherapie behandelt (Abb. 1). Ca. 50 % dieser Frauen nutzen die HRT länger als drei Jahre, wobei in den meisten Fällen die Therapie abgebrochen wird, wenn die klimakterischen Beschwerden verschwunden sind. Aber auch Unverträglichkeiten und subjektive Ängste vor Nebenwirkungen oder vor Spätfolgen können Gründe für einen Therapieabbruch sein. Allerdings ist bei Frauen, die unter Symptomen im Zusammenhang mit natürlicher Menopause gelitten haben, ein Behandlungsabbruch nach zwei oder drei Jahren nicht angezeigt, da ein Wiederauftreten der Symptomatik zu befürchten ist [1]. Zudem wird der Erfolg der Osteoporoseprävention gefährdet. Um so wichtiger ist neben der Zufriedenheit der Patientin mit der Verträglichkeit und Wirksamkeit ihres HRT-Präparates vor allem das Arzt- Patientinnen-Verhältnis. Denn die Patientenführung und die Qualität der Beratung tragen ganz entscheidend zur Akzeptanz der Therapie bei. Hierzu sollte der Frauenarzt die Erwartungen und Wünsche seiner Patientinnen an eine Hormonersatztherapie gut kennen. Da der Gynäkologe oft der lebenslange ärztliche Begleiter einer Frau ist, kommt ihm eine ganz besondere Verantwortung zu. So kann er in der Phase der Prämenopause die richtigen Weichen zu einem gesunden, ausgeglichenen Lebensstil stellen. Daran Abbildung 1: Rund ein Drittel aller menopausalen Frauen wird mit Hormonersatztherapie behandelt anschließend kann eine individuell angepaßte Hormonsubstitutionstherapie Beschwerden der Wechseljahre reduzieren und Folgen des Estrogenmangels möglichst lange hinauszögern. Befragung von Ärzten und Patientinnen zur HRT Um Patientinnen in den Wechseljahren bestmöglich zu beraten, ist es notwendig, deren Wünsche möglichst genau zu kennen. Eine jüngst durchgeführte Studie des Unternehmens Produkt + Markt befragte deshalb niedergelassene Gynäkologen sowie Frauen zwischen 45 und 60 Jahren zu ihren Erwartungen an eine HRT. Beide Gruppen wurden zu ihrer subjektiven Bewertung verschiedener Eigenschaften und zu ihren Wunschvorstellungen einer idealen HRT befragt. Ärzte achten besonders auf geringe Nebenwirkungen Wichtigste Eigenschaft eines HRT- Präparates für die Verordnungsentscheidung der befragten Gynäkologen war in dieser Studie das schnelle Erreichen der Blutungsfreiheit. Dabei hatten die Ärzte vor allem das Wohlbefinden ihrer Patientinnen im Sinn, denn zur Begründung ihrer Wertung wurde besonders häufig weil es für die Patientinnen am wichtigsten ist bzw. weil die Compliance dadurch gesteigert wird angegeben. Die befragten Gynäkologen gehen davon aus, daß die Patientinnen Blutungen als beängstigend und unangenehm empfinden und werten deshalb die Präparateeigenschaft schnelle Blutungsfreiheit als wichtigstes Kriterium für ihre Verordnungsentscheidung. Andere Eigenschaften, wie zum Beispiel eine möglichst geringe Dosierung, sind aus Sicht der befragten Gynäkologen weniger wichtig (Abb. 2). 36 J. MENOPAUSE 4/2001 For personal use only. Not to be reproduced without permission of Krause & Pachernegg GmbH. Homepage Journal für Menopause: http://www.kup.at/menopause

Abbildung 2: Ärzte nennen eine schnelle Blutungsfreiheit als wichtigstes Kriterium bei der HRT Frauen dagegen eine möglichst geringe Hormonmenge PHARMA-NEWS Überraschend: Für Frauen ist eine möglichst niedrige Hormonmenge am wichtigsten Abbildung 3: Frauen wünschen gute Verträglichkeit und möglichst keine Nebenwirkungen Vergleicht man die Einschätzung der Gynäkologen mit den Ansichten der befragten Frauen, fallen interessante Unterschiede in der Bewertung der Wichtigkeit der gewünschten Merkmale eines HRT-Präparates auf. Auf die Frage, welche Eigenschaften ein Medikament gegen Wechseljahresbeschwerden haben sollte, gaben die meisten Frauen spontan gute Verträglichkeit bzw. keine Nebenwirkungen an. Häufig genannt wurden außerdem eine gute und zuverlässige Wirkung sowie das Ausbleiben einer Gewichtszunahme (Abb. 3). Besonders interessant waren jedoch die Einschätzungen der Frauen zu den wichtigsten Eigenschaften eines HRT-Präparates aus ihrer eigenen Sicht. Vor die Wahl gestellt, hatte eine möglichst niedrige Hormonmenge für die befragten Frauen eindeutig eine größere Bedeutung als Sorgen um die weibliche Schönheit (schöne Haut und gesundes Haar). Diese Einschätzung der Eigenschaften eines HRT-Präparates hatten die befragten Gynäkologen anders gesehen. Abbildung 4: Eigenschaften einer HRT-Therapie aus Patientinnensicht: Linderung der Wechseljahresbeschwerden und bessere Lebensqualität Auch im direkten Vergleich verschiedener Eigenschaften zeigte sich, daß eine möglichst geringe Hormondosierung für die befragten Frauen deutlich wichtiger ist als Wirkungen auf Haut und Haar (64 versus 32 %) (Abb. 2). Insgesamt zeigten sich die Patientinnen gut informiert über die Hormonersatztherapie und kannten Vor- und Nachteile der Behandlung sowie die möglichen Risiken. Als positive Eigenschaften schrieben die befragten Patientinnen einer Hormonersatztherapie vor allem die Linderung der klimakterischen Beschwerden, aber auch die Verbesserung der Lebensqualität, die Vorbeugung einer Osteoporose, Blutungsfreiheit und geringere Faltenbildung zu (Abb. 4). J. MENOPAUSE 4/2001 37

Abbildung 5: Frauen sind über Vorteile, aber auch Nachteile einer HRT gut informiert PHARMA-NEWS Lediglich acht Prozent sahen keine Vorteile in einer HRT. Auch eventuelle Nachteile wie Gewichtszunahme durch vermehrtes Hungergefühl, Nebenwirkungen, wie z. B. Brustspannen durch östrogenbedingte Wassereinlagerungen, Wirkungen auf die Gefäße (erhöhtes Thromboserisiko) sowie das möglicherweise erhöhte Krebsrisiko bei einer langfristigen HRT waren den befragten Frauen nicht unbekannt. Nur 15 % wußten hierüber nicht Bescheid (Abb. 5). Fazit Aus der Sicht der Patientinnen ist in erster Linie eine niedrige Hormondosierung das wichtigste Entscheidungskriterium für ein HRT-Präparat. Sie möchten mit dem Arzt zusammen über die Therapie entscheiden. Die Studie zeigt, daß die Patientinnen gut aufgeklärt sind über die Vorund Nachteile einer HRT, was auch auf die Qualität der Beratung durch den behandelnden Gynäkologen zurückzuführen ist. Neben der geringen Hormondosierung sind gute Verträglichkeit, geringe Nebenwirkungen und die Gewißheit, nicht an Gewicht zuzunehmen, ausschlaggebend für die Akzeptanz eines Präparates und damit auch für eine gute Compliance. Literatur: 1. Günther. Nutzen-Risiko-Bilanzierung der Hormonersatz-Therapie. Klinikarzt 2001; 30, Nr. 2. Quelle: Marktforschungsuntersuchung: Erwartungen an eine Hormonersatz-Therapie (HRT). Produkt + Markt Die Redaktion 38 J. MENOPAUSE 4/2001

GALENISCHE REZEPTUREN ZUR TOPISCHEN HORMON- ERSATZTHERAPIE Diese neue Broschüre wurde von Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung, 1. Universitäts-Frauenklinik, Wien, herausgegeben. In der Dermatologie stellt die topische Anwendung von Steroiden seit Jahrzehnten einen integralen Bestandteil des Faches dar, auch die Frauenheilkunde hat bereits mit Erfolg auf topische Behandlungsformen zurückgegriffen. Die topische Hormonbehandlung erfreut sich zunehmenden Interesses, da die zahlreichen extragenitalen Vorteile der ovariellen Steroide erst in den letzten Jahren erkannt wurden und nun therapeutisch genutzt werden. Es wird nur jenes Organ fokussiert, auf das Hormone appliziert werden, z. B. Haut, Haare, Gelenke, Bindegewebe. Die vorliegende Rezeptsammlung ist seit einigen Jahren im klinischen Einsatz und entwickelte sich aus der Notwendigkeit, der einzelnen Patientin auf individuelle Weise helfen zu wollen. Nach entsprechender Untersuchung und Anamnese bleibt die topische Hormonbehandlung eine therapeutische Intervention, die ausschließlich dem Arzt vorbehalten ist. Die Zubereitung der Rezepte darf nur in der Apotheke erfolgen. Die Broschüre ist erhätlich bei: Service-Center Grünenthal GmbH Postfach 50 04 44 D-52088 Aachen E-Mail: service@gruenenthal.de Homepage: www.gruenenthal.de LAFAMME NEUES ANTIANDROGENES HORMON- ERSATZPRÄPARAT FÜR DIE POSTMENOPAUSE Auf der Suche nach einem idealen Therapeutikum, das die Sorgen, Probleme und Wünsche klimakterischer Frauen gleichermaßen berücksichtigt, wurden im vergangenen Jahr 919 Frauen zwischen 45 und 59 Jahren nach ihrer Einstellung zur Hormonersatztherapie (HRT), zu ihrem Gesundheits-, Attraktivitätsund Figurbewußtsein befragt. Die Ergebnisse waren eindeutig. Frauen erwarten von einer HRT heute deutlich mehr als die rasche Linderung der typischen Wechseljahresbeschwerden: 98 % der befragten Frauen war eine Osteoporoseprophylaxe, 73 % ein positiver Effekt auf Haut und Haar besonders wichtig. 57 % begrüßen es, wenn das Präparat positiv auf die Erhaltung der weiblichen Figur wirkt. Nach umfassender klinischer Prüfung mit insgesamt 2.044 Anwenderinnen steht den Frauen in Deutschland seit dem 1. Oktober 2001 ein neues orales Hormonersatzpräparat zur Verfügung, das den Wünschen vieler Frauen entspricht. Neben den medizinischen Effekten wie schnelle Blutungsfreiheit und Beseitigung der klimakterischen Beschwerden kann es auch positive Effekte auf die Körperfettverteilung sowie auf Haut und Haare haben. Jenapharm bietet mit Lafamme ein kontinuierlichkombiniertes Estrogen-Gestagen- Präparat über 28 Tage für die Postmenopause an. Es enthält das bewährte Estradiolvalerat und eine in der Hormonersatztherapie bis heute nicht eingesetzte Gestagenkomponente: das antiandrogen wirksame Gestagen Dienogest. J. MENOPAUSE 4/2001 39

Dienogest gehört zur Gruppe der 19- Norgestagene, unterscheidet sich jedoch deutlich von anderen Vertretern dieser Gruppe. Es vereint die positiven Eigenschaften der 19- Norgestagene vor allem die ausgeprägte transformatorische Aktivität am Endometrium mit denen der Progesteronderivate, z. B. deren günstige metabolische Effekte. Dienogest ist darüber hinaus das einzige 19-Norgestagen, das weder estrogene, antiestrogene noch androgene Partialwirkungen aufweist, dafür aber eine klinisch relevante antiandrogene Partialwirkung besitzt. Diese beträgt etwa 40 Prozent der des Cyproteronacetats (Hershberger- Test, Abb. 1). Daraus resultiert ein im Hinblick auf körperliche und kosmetische Aspekte interessantes Wirkprofil: Die relative Hyperandrogenämie mit Vermännlichungserscheinungen an Haut und Haar kann verhindert oder gebessert werden. Möglichen Veränderungen des Lipid- und Kohlenhydratstoffwechsels mit eventuellen metabolischen Störungen kann vorgebeugt werden. Der postmenopausal sich häufig entwickelnden androiden Körperform mit zunehmend abdominal-viszeralem Fettgewebe und einem Taillen-Hüft-Quotienten > 0,85 kann entgegengewirkt werden, wodurch nicht nur weibliche Proportionen erhalten bleiben, sondern auch einem erhöhten Risiko für Herz- Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden kann. Für die neue Kombination konnte eine rasche und wirksame Linderung klimakterischer Symptome, ein effektiver Schutz des Endometriums und eine schnelle Blutungsfreiheit nachgewiesen werden. In einer klinischen Studie mit ca. 1500 Frauen waren bereits im ersten Behandlungszyklus 72 % der Anwenderinnen blutungsfrei, nach 12 Monaten waren es nahezu 90 % (Abb. 2). In weiteren Untersuchungen zu Vigilanz, Schlafqualität, Stimmung und Kognition zeigte sich eine den positiven neurophysiologischen Estrogeneffekt verstärkende Wirkung für Dienogest. Damit ist die neue Kombination nicht nur für all jene Frauen eine sinnvolle Alternative, die Androgenisierungserscheinungen entgegenwirken möchten und rasche Beschwerde- und Blutungsfreiheit wünschen, sondern die auch geistig möglichst lange fit und leistungsfähig bleiben wollen. Lafamme enthält 2 mg Estradiolvalerat (entspricht 1,53 mg biologisch wirksamem Estradiol) sowie 2 mg Dienogest je Tablette und ist somit ein sehr ausgewogenes Therapeutikum. Die mittlere Estrogendosierung und das vorteilhafte Wirkprofil von Dienogest bieten zudem gute Voraussetzungen für eine hohe Compliance. Diese ist wichtig, weil erst bei einer Langzeitsubstitution die präventiven Wirkungen auf Skelett-, Herz-Kreislauf- und zentrales Nervensystem zum Tragen kommen. Weitere Informationen: Jenapharm GmbH Fr. Gabriele Jähne D-07745 Jena Otto-Schott-Straße 15 Tel. 0049/3641/64 63 47 E-Mail: gabriele.jaehne@jenapharm.de Abbildung 1: Relative antiandrogene Wirksamkeit verschiedener Gestagene (Hershberger-Test) Abbildung 2: Anteil blutungsfreier Patientinnen während der Behandlung mit Lafamme (n = 1448) 40 J. MENOPAUSE 4/2001

Neues Denken in der Hormonersatztherapie: CLIMODIEN VON SCHERING VITALITÄT FÜR GEIST UND KÖRPER In den nächsten Jahren werden mehr Frauen die Wechseljahre durchleben als je zuvor in der Geschichte. Doch nicht nur zahlenmäßig bedeutet dies eine gesellschaftliche Veränderung. Die heutige Frauengeneration steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Genau deshalb wollen Frauen in den Wechseljahren sich nicht mit den klassischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit herumplagen. Insbesondere die vermehrt auftretenden Schlafstörungen sowie ein mentaler Abbau werden von den Frauen als besonders belastend empfunden. Fühlen sie sich doch den Anforderungen unserer modernen Leistungsgesellschaft so nicht ausreichend gewachsen. Genau hier setzt das neue Wechseljahrsprodukt von Schering an. Neben der zuverlässigen Behebung der klassischen Wechseljahrssymptome beeinflußt Climodien mit dem neuartigen Gestagen Dienogest zusätzlich positiv das Schlafverhalten und die geistige Leistungsfähigkeit. Dies belegen umfangreiche Studien, die auf der Einführungspressekonferenz in Berlin vorgestellt wurden. Umfangreiche klinische Studien mit Climodien Das innovative Wechseljahrsprodukt wurde in umfangreichen klinischen Untersuchungen intensiv auf Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit getestet. Die über 2000 Frauen, die an der Studie teilnahmen, wurden in mehr als 22.000 Behandlungszyklen mit dem Präparat behandelt, berichtete Professor Alexander Rübig von Schering. Gerade Frauen in den Wechseljahren seien besonders betroffen von der altersbedingten Umstellung des Hormonhaushaltes. Durch den in dieser Lebensphase auftretenden Überschuß der männlichen Geschlechtshormone (Androgene), können beispielsweise spezifische Veränderungen an Haut und Haaren auftreten, aber auch Stoffwechselprobleme. Doch der Wirkstoff Dienogest hat in Kombination mit dem Estrogen noch weitere positive Einflüsse. So kommt es z. B. zu einer Verminderung der Gebärmutterschleimhaut und einer daraus resultierenden Blutungsfreiheit. Vor allem aber der positive Einfluß von Climodien auf die Bereiche Kognition und Vigilanz bedeute für die Frauen einen wertvollen Zugewinn an Lebensqualität, so Prof. Rübig abschließend. Die Generation der Powerfrauen Frauen, die heute die Wechseljahre durchleben, sind die Generation der Pillenfrauen. Die 1961 von Schering auf den deutschen Markt gebrachte erste Antibabypille Anovlar hat das Leben der Frauen stark geprägt. Sie konnten zum ersten Mal in der Geschichte über den Zeitpunkt einer Schwangerschaft bestimmen, ohne dramatische gesellschaftliche Konsequenzen sexuelle Erfahrungen sammeln und eine sexuelle Identität entwickeln. Dieser Zuwachs an Freiheit und Selbständigkeit sei den Frauen anzumerken, wie Dr. Gerti Senger aus Wien erklärte. Diese Generation könne sich mit Fug und Recht als Powerfrauen bezeichnen, denn diese Frauen wissen, was Kindererziehung, Familienmanagement, Berufsstreß und Krankenpflege bedeuten. Und sie kennen den Einfluß der Hormone auf das Leben der Frau, berichtete Dr. Senger. Heute trifft die Menopause die Frauen nicht mehr aus heiterem Himmel, denn Pubertät, Schwangerschaft, Geburt, Stillperioden und Fehlgeburten haben sie bereits gemeistert. Umbruchphase Menopause Diese Phase im Leben einer Frauen ist häufig mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Neben gefühlsbedingten Schwankungen leiden menopausale Frauen auch unter einer hormonbedingten Minderung der Leistungsfähigkeit. Grund dafür sind verstärkt auftretende Schlafstörungen sowie nachlassende Gedächtnisfunktionen. Aber wie kann die Powerfrau auch weiterhin aktiv durch die zweite Lebenshälfte schreiten? Einen Weg zeigte Prof. Bernd Saletu in seinem Vortrag auf. Veränderungen des Schlafes, Abnahme der Vigilanz und kognitiver Funktionen sind normale Alterserscheinungen. Diese Veränderungen lassen sich mit Hilfe einer EEG-Messung dokumentieren. Aber auch hier gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede. So könne der Estrogenmangel bei Frauen in der Menopause gewisse altersbedingte Veränderungen der Gehirnfunktion beschleunigen und zu vermehrten Schlafstörungen führen, erklärte Prof. Saletu. Die Kombination macht s Der neue Wirkstoff Dienogest in Verbindung mit dem Estrogen führt, wie klinische Studien belegen, zu einer signifikanten Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit sowie zu einer subjektiv empfundenen Verbesserung der Schlafqualität. Prof. Saletu führte mit 49 Climodien -Verwenderinnen im Alter zwischen 46 und 67 Jahren, die unter Schlaflosigkeit litten, Untersuchungen in seinem Schlaflabor durch. Unter Einnahme von Climodien kam es zu einer signifikanten Verbesserung der subjektiven Schlafqualität nach zweimonatiger Behandlung, was auf objektiver Ebene durch eine Abnahme von nächtlichen Wachzeiten und einer Verbesserung des Schlafeffizienzindexes untermauert wurde. Dieses Ergebnis sei insofern von Bedeutung, als die Menopause als ein Risikofaktor für schlafbezogene Atmungsstörungen angesehen werde, so 42 J. MENOPAUSE 4/2001

Saletu weiter. Lebensqualität und Wohlbefinden der behandelten Frauen werden durch das neue Präparat mit seiner klinisch belegten positiven Wirkung auf Parameter wie Schlafqualität, Vigilanz und kognitive Funktionen verbessert. Ein Plus an Lebensqualität Wer wünscht es sich nicht, auch im Alter nichts von seiner Lebensqualität einbüßen zu müssen. Auf diesen Punkt ging Prof. Johannes Huber in seinem Vortrag ein. Die vorgenommenen Untersuchungen mit dem Schering-Produkt haben sehr deutlich gezeigt, daß die Kombination von Estrogen mit Dienogest neue Synergieeffekte freigelegt haben. Auf Basis der beschriebenen Synergieeffekte lassen sich zahlreiche Dogmen, die bisher für Gestagene als nahezu unumstößlich galten, auf Dienogest nicht mehr anwenden. Mit der Einführung von Climodien ist demnach neues Denken in der Hormonsubstitution gefragt, so Prof. Huber. Eine moderne Hormonersatztherapie müsse heute mehr leisten, als die normalen klimakterischen Beschwerden zu behandeln. Schering setzt neue Standards, denn mit Dienogest findet ein neuartiger Wirkstoff Einzug in die Behandlung postmenopausaler Frauen. Weitere Informationen: Schering Deutschland GmbH Öffentlichkeitsarbeit Dr. Petra Fox-Kuchenbecker Tel.: 030-34989-403, Fax: 030-34989-402 E-Mail: petra.foxkuchenbecker@schering.de NEUE THERAPIEOPTION IN DER MENOPAUSE Frauen in der Menopause stehen heutzutage Estrogene in zahlreichen Applikationsformen zur Behandlung klimakterischer Beschwerden zur Verfügung. Nichtsdestotrotz bergen diese herkömmlichen Darreichungsformen (Pflaster, Tablette, Gel) noch zahlreiche Nachteile, die vornehmlich zu einer nachlassenden Einnahmetreue führen. In der Entwicklung von Aerodiol wurden erstmals neue Erkenntnisse zum rezeptorvermittelten Wirkmechanismus von Estrogenen konsequent verfolgt und in einer gepulsten Pharmakokinetik umgesetzt. Mit Aerodiol steht nunmehr in Deutschland erstmals ein Estradiol-Nasenspray zur Verfügung, das bei niedriger Dosierung eine hohe Effektivität mit verbesserter Verträglichkeit vereint. 44 J. MENOPAUSE 4/2001 Mit morgens je einem Sprühstoß in jedes Nasenloch wird der Estradiolspiegel nur für wenige Stunden angehoben, was jedoch ausreicht, um über 24 Stunden eine effektive Linderung aller klimakterischen Beschwerden zu erzielen. Dank der hervorragenden Aufnahme über die Nasenschleimhaut zeigt Aerodiol eine zuverlässige Wirkung schon in niedriger Dosierung und ohne die Leber zu belasten. Gleichzeitig treten unerwünschte Wirkungen wie Mastodynien signifikant seltener auf, als bei Pflastern und Tabletten mit vergleichbarer Effizienz. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Therapie mit Aerodiol : Aerodiol ist aufgrund des neuen Applikationsweges über die Nase diskret und anwenderfreundlich. Die individuelle Dosisanpassung ist ohne neues Rezept einfach über die Anzahl der Sprühstöße zu steuern, wodurch auch Dosierfehler nahezu ausgeschlossen sind. Kein Wunder also, daß 2 von 3 Frauen sich am Ende einer Cross-over- Studie im Vergleich zu Pflaster für Aerodiol entschieden. In mehreren randomisierten, doppelblinden Studien konnte gezeigt werden, daß Aerodiol bei der empfohlenen Dosis von 300 µg täglich mindestens genauso wirksam klimakterische Beschwerden lindert wie heutige Referenztherapien mit Tabletten und Pflastern. Die gepulste Estrogentherapie mit Aerodiol hat in der Fachwelt solch große Anerkennung gefunden, daß dieses neue Therapiekonzept sogar im Lancet publiziert wurde. Aerodiol ist der Beginn eines neuen Kapitels der Hormonersatztherapie für Frauen in der Menopause und bedeutet Estrogentherapie am Puls der Zeit. Seit Oktober 2001 steht in Deutschland mit AERODIOL ein neues innovatives Konzept der Estrogensubstitution zur Verfügung. Weitere Informationen: Servier Deutschland GmbH Westendstraße 170 D-80686 München Tel. 089 570 95 01 Fax 089 570 95 126

FEM7 COMBI NEUES PFLA- STER FÜR DIE WECHSELJAHRE, ERSTMALS ESTROGEN UND GESTAGEN IN EINEM 7-TAGE- PFLASTER Fem7 Combi, das erste 7-Tage-Kombinationspflaster zur Hormonbehandlung in den Wechseljahren, ist seit dem 3. September 2001 auf dem deutschen Markt erhältlich. Es enthält neben Estrogen auch ein Gestagen, das ein unkontrolliertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut verhindern soll. Dadurch wird die Therapie wesentlich vereinfacht, denn bisher mußte das Gestagen in bestimmten Zeitabständen zusätzlich in Form von Tabletten eingenommen werden. Das Pflaster des Hormonspezialisten Merck ist hauchdünn und wird auf die Hüfte oder die obere Gesäßregion geklebt. Die innovative acrylatfreie Matrix enthält keine Penetrationsbeschleuniger. Es wird im Gegensatz zu den meisten anderen Pflastern nur einmal in der Woche gewechselt. Zu Beginn der Behandlung kann jede Frau ihren persönlichen Pflastertag wählen und dann dabei bleiben. In einem vierwöchigen Behandlungszyklus werden vier Sieben-Tage- Pflaster eingesetzt: In den ersten beiden Wochen zwei reine Estrogenpflaster und in den letzten beiden Wochen zwei Kombinationspflaster. Schon nach vier Wochen tritt bei den meisten Frauen eine deutliche Besserung von Wechseljahresbeschwerden ein, so der Leiter der klinischen Studien, Prof. Thomas von Holst, Universitäts-Frauenklinik, Heidelberg. Das Pflaster enthält neben dem Estrogen das bewährte Gestagen Levonorgestrel, das weltweit schon seit 35 Jahren eingesetzt wird. Die Gestagendosis im Pflaster ist wesentlich geringer als jene von Tabletten. Durch die bisher niedrigste Gestagendosierung in einem transdermalen System wird das Lipidprofil nicht negativ beeinflußt. Da das Pflaster keinen Alkohol enthält, ist es hautverträglicher als ältere Pflastermodelle. Es haftet sehr gut auf der Haut und kann daher auch problemlos im Wasser getragen werden. Fem7 Combi ist kaum spürbar, kaum sichtbar, und es traten bei über 90 % von über 20.000 Anwendungen keine oder nur minimale Hautreaktionen in Form von Rötungen oder Jucken auf. Die Hautverträglichkeit ist damit ebenso gut wie bei 3,5-Tage-Pflastern, obwohl Fem7 Combi doppelt so lange angewendet wird. PHARMA-NEWS Hormonpflaster führen ebenso wie Tabletten zu einer Besserung typischer Wechselbeschwerden und können vor Osteoporose, Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Alzheimer schützen. Da Magen und Leber geschont werden, die Abgabe an das Blut gleichmäßiger ist und geringe Wirkstoffmengen verwendet werden, sind sie besser verträglich als Tabletten. Fem7 Combi ist in zwei Pakkungsgrößen erhältlich: Die N1 (2 + 2) Pflaster-Packung für einen Monat Die N2 (6 + 6) Pflaster-Packung für drei Monate Weitere Informationen zu 7-Tage- Pflastern bietet die Broschüre 7-Tage-Hormonpflaster: Tips zur richtigen Anwendung, die kostenlos angefordert werden kann. Sie informiert leicht verständlich über die Wirkung und Anwendung der Pflaster und greift häufige Fragen von Patientinnen auf. Weitere Informationen: Merck KGaA Deutschland Pharma-Marketing Fr. Silke Wünsche, Fr. Dr. Britta Diegelmann D-64293 Darmstadt Frankfurter Straße 250 Tel. ++49/6151/72-6157, 72-3320 Fax: ++49/6151/72-7521 46 J. MENOPAUSE 4/2001

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