Sensormeter - Anleitung 1. Lieferumfang 2 1.1 Anschlussmöglichkeit 2 1.2 Sensorenanschlüsse 2 1.3 Stromversorgung 3 2. Inbetriebnahme 3 2.1 Anschluss der W-LAN, UMTS und Plugwise Dongles 3 2.2 Anschluss pro5000 Sensormeter an das Netzwerk 3 2.2.1 LAN Einstellungen 3 2.2.2 W-LAN Einstellungen 4 3. Konfigurationsmenü 4 3.1 Steuerungen 4 3.1.1 Schaltmatrix 4 3.1.2 Zeitsteuerung 4 3.1.3 Alarmsteuerung 4 4. Sensoren und Grenzwerte 5 5. Sensoren Kalibrierung 6 6. Normen 6 7. Hersteller 6 Produktinfos und Bestellformular online unter: http://pro-ite.de/?sensoren pro-ite GmbH - Am Dumpf 4-86972 Altenstadt - http://www.pro-ite.de - Tel.: 08861.2554-0 Ust.-IdNr.: DE 204 221 368 - Reg.G. München HR B 125 081 Geschäftsführer: Dirk Kutsche
1. Lieferumfang Messgerät Sensormeter 5000 IP Facility Server pro3006 Temperatursensor mit 1 m Kabel Stecker-Netzgerät 1.1 Anschlussmöglichkeit Schließen Sie an der Rückseite bis zu 4 Relays (über einen 2-pol. Adapter), Reed-Relays oder über einen Expansion-Slot weitere 24 Sensoren an. Der eingebaute 12V A/D-Wandler erlaubt bis zu 9 Eingänge. Auf der Vorderseite des Geräts können bis zu 16 Sensoren angeschlossen werden. Hier befinden sich auch die USB 2.0 Anschlüsse und der LAN-Anschluss. HINWEIS: Die Kabellänge der Sensoren mit RJ45 Anschluss kann mit einem RJ45 Adapter und einem Patchkabel RJ45 Cat.5 (Ethernetkabel) bis zu 100m verlängert werden. 1.2 Sensorenanschlüsse On-Screen-Menü mit Tastenbedienung 16x Sensorporteingänge (RJ45 Buchsen) 1x LAN 100MBit Ethernet 3x USB 2.0 1x Consolen Anschluss 1x Serieller Anschluss An der Rückseite befinden sich folgende Anschlüsse: 1x Anschluss für Strom 4x Relays Anschlüsse 1x Reed Relays Anschluss 9x AC/DC Wandler 12V 1x Expansion Port für weitere 24 Sensoren pro-ite GmbH 2012/07 Handbuch und Stichworte (baugleich A Seite 2 von 6
1.3 Stromversorgung pro5000 Ein 12V Netzgerät ist inklusive. Die Sensoren selbst brauchen keine externe Stromversorgung. 2. Inbetriebnahme Wichtiges zu beachten: Einbau darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden! Falls Sie die W-LAN Option nutzen: W-LAN Accesspoint max. 5-10 Meter Entfernung Falls Sie die Plugwise Option nutzen: Circle+ (Masterdose) in max. 5 Meter Entfernung Den Sensormeter nicht in einem Metallschrank o.ä. leitendem Material montieren Sorgen Sie bitte für eine ausreichende Belüftung, das Netzteil im Messgerät kann sehr heiß werden! Bitte schließen Sie nur das beigefügte Original-Netzteil an. 2.1 Anschluss der W-LAN, UMTS und Plugwise Dongles am Sensormeter Stecken Sie den optionalen W-LAN Dongle oder den optionalen Plugwise Dongle den optionalen UMTS Stick (auf Anfrage erhältlich) in einen freien USB Port am Sensormeter. Achtung: Die Stick's werden jeweils nur nach einem Neustart des Controllers erkannt. 2.2 Anschluss pro5000 Sensormeter an das Netzwerk Hinweis: Auch wenn Sie ein W-LAN Netzwerk betreiben, müssen Sie zuerst die LAN Konfiguration durchführen, bevor Sie die W-LAN Einstellungen ändern können. 2.2.1 LAN Einstellungen 1. Ethernet-Switch via LAN Kabel mit dem pro5000 verbinden. 2. Netzteil an Strom anschließen 3. Verbindung zwischen pro5000 und dem PC herstellen: IP Adresse (Netzwerksegment): 192.168.0.100 Subnet Mask: 255.255.255.0 4. LAN Einstellungen (im Konfigurationsmenü) vornehmen: - Hostname: Vergeben Sie Ihrem pro5000 IP Facility Server einen individuellen Namen. - IP Adress Einstellung: Stellen Sie static ein, wenn Sie die Einstellungen manuell machen wollen. DHCP verwendet eine vom DHCP Server zugewiesene Einstellung. - IP Adresse: Bitte achten Sie darauf, dass Sie keine IP-Adresse doppelt vergeben! pro-ite GmbH 2012/07 Handbuch und Stichworte (baugleich A Seite 3 von 6
ACHTUNG: Wenn Sie die IP Adresse Ihres pro5000 IP Facility Server geändert haben, ist diese erst wieder erreichbar, wenn Sie die IP-Einstellungen Ihres PC/MAC s entsprechend Ihrer ursprünglichen Einstellungen bzw. auf den neuen IP-Adressraum des pro5000 IP Facility Server gestellt haben. 2.2.2 W-LAN Einstellungen Bevor Sie die W-LAN Komponente verwenden können, müssen Sie einen W-LAN Dongle (nicht im Lieferumfang enthalten) in den dafür am Controller vorgesehenen USB Port stecken. Starten Sie dann die pro5000 IP Facility Server bitte neu, anschließend erkennt der Controller den W-LAN Dongle. 3. Konfigurationsmenü Von diesem Menü aus können Sie alle Einstellungen vornehmen: IPAdresse, Netmask, Gateway usw. Außerdem Parameter-Übersicht und Beschreibung, wie Gerätename, Webserver, Bezeichnung, unter der sich der Sensormeter meldet. Dieser Gerätename wird auch bei der XML-Ausgabe und beim Server-Push via UDP zur Identifizierung eines bestimmten Sensormeter verwendet, wenn Sie mehrere betreiben. Die üblichen Einstellungen für das TCP/IP Protokoll. Standardwert: IP 192.168.0.100, Subnet Mask 255.255.255.0, Gateway 192.168.0.1 3.1 Steuerungen ACHTUNG: Eine Regel, ein erstellter Timer und auch ein erstellter Alarm sind nur dann aktiv, wenn wenn diese auch eingeschalten wurden! 3.1.1 Schaltmatrix Der pro5000 IP Facility Server bietet vielseitige Möglichkeiten, Events mit Logik zu verknüpfen. Im Menüpunkt Schaltmatrix können Regeln erstellt werden, die Sensorwerte miteinander vergleichen und bestimmte Aktionen ausführen. 3.1.2 Zeitsteuerung Zudem bietet pro5000 Ihnen die Möglichkeit, Aktoren über Timer zu steuern. Im Menüpunkt Zeitsteuerung können Regeln erstellt werden, die Aktoren bestimmte Aktionen ausführen lassen. 3.1.3 Alarmsteuerung Ebenso kann beim Eintreten bestimmter Ereignisse Alarme ausgelöst werden. Im Menüpunkt Alarmsteuerung können Regeln erstellt werden, die bestimmte Aktionen ausführen und Mitteilungen über Email oder SMS verschicken können. pro-ite GmbH 2012/07 Handbuch und Stichworte (baugleich A Seite 4 von 6
4. Sensoren und Grenzwerte SMTP Server / Email-Einstellungen Hysterese/Email Grundlegende Einstellungen für den Mailserver und den Versand von Emails vom Sensormeter aus. SMTP Server IP Adresse : AUTH Username/Passwort : Absender : From: Empfänger : Betreffzeile : Testmail senden : Hysterese : Boot-Mail : Kontinuierlich Daten Senden : Bei Alarm Email senden : Email-Intervall : Täglicher Versand (Stunde) : Die Netzwerkadresse des Mailservers, der für den Versand benutzt werden soll. Falls der Mailserver auf einer Anmeldung mit Usernamen und Passwort besteht. Die Email-Adresse, die der Sensormeter in den von ihm versandten Mails als From angibt. (Manche Mailserver verlangen, dass diese Adresse auch tatsächlich existiert, und verweigern andernfalls die Annahme der Email) An diese Adresse werden alle vom Sensormeter generierten Emails gesendet. Die Headline der Emails - ist für alle generierten Mails gleich, so dass diese von Filterregeln im Mailclient des Benutzers bei Bedarf richtig behandelt werden können. Druck auf diesen Link öffnet ein Fenster, das den Versand eines Emails auslöst, so dass Mailserver-Konfigurationsproblemen nachgegangen werden kann. Um diesen Betrag muss sich der Messwert mindestens ändern, bevor der Sensormeter dies als Grund für einen Email-Versand bei Alarm ansieht. (Somit kann man vermeiden, dass beim Pendeln des Messwertes um den Alarmpunkt eine Flut von Emails ausgelöst wird.) Wenn dieses Feld angewählt ist, wird bei jedem Neustart des Sensormeter eine Info-Email versandt, um z.b. Stromausfälle zu erkennen. Ist dieses Feld gewählt, dann sendet der Sensormeter die Email mit den Sensordaten laufend, auch wenn kein Alarm besteht. Sendet ein Email, wenn ein Alarm (Grenzwert-Über/Unterschreitung) besteht, und auch dann, wenn die Alarmbedingung wieder weg ist. Zeitabstand in Minuten, in dem die Emails versandt werden, falls der automatische regelmäßige Versand aktiviert ist. Manchmal soll jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit eine Statusmail versandt werden (z.b. Vom Ferienhaus, ob alles OK ist). Damit diese Email täglich genau zur gleichen Zeit versandt wird, ist hier die Angabe einer Uhrzeit möglich. -1 Deaktiviert diese Funktion. pro-ite GmbH 2012/07 Handbuch und Stichworte (baugleich A Seite 5 von 6
5. Sensoren Kalibrierung Die Temperatursensoren besitzen eine recht gute relative Messgenauigkeit, jedoch kann es in Abhängigkeit von der Einbaulage und den Umgebungsbedingungen sein, daß die Meßwerte nach oben oder unten abweichen. Mit Hilfe des Offsets kann für jeden Sensor separat diese Abweichung korrigiert werden. Im Normalfall kann diese Einstellung auf 0 belassen werden. Die Luftdrucksensoren Nr. 3028 und Nr. 3029 liefern stets den absoluten Luftdruck in mbar als Messwert. (Bezogen auf NN). Übliche barometrische Angaben (z.b. auf Wetterkarten) rechnen die Messwerte jedoch immer so um, als wenn der Messort auf NN liegen würde. Um einen barometischen Wert angezeigt zu bekommen, muss hier der ortsübliche mittlere Luftdruck (zu erfahren beim örtlichen Wetteramt) in mbar * 100 eingetragen werden. (In Germering bei München ist dieser beispielsweise 972.45 mbar, so dass man hier 97245 eintragen würde.) Alle Daten des Sensormeter stellt dieser auch in Form einer leicht computerlesbaren XML-Datei zum Download bereit. URL: http://<sensormeter-ip-adresse>/xml 6. Normen Zur Beurteilung des Erzeugnisses hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit wurden folgende Normen herangezogen: 7. Hersteller EN 50022 + EN 55024 (1998+A1:2000+A2:3003) EN 300 328 (2003-04) EN 301 489-1 (2002-08), EN 301 489-17 (2002-08) EN 60950-01 (2001) EN 50371:2002 ALLNET GmbH Computersysteme allnet.de Verkauf und Vertrieb über Partner pro-ite GmbH pro-ite.de pro-ite GmbH 2012/07 Handbuch und Stichworte (baugleich A Seite 6 von 6