Später, morgen irgendwann einmal Spä ter, morgen, nä chste Woche oder irgendwänn einmäl Geho rst äuch Du zu den Menschen, die ihre Vorhäben, ungeliebten Aufgäben und sogär die scho nen Dinge im Leben immer wieder äuf morgen verschieben? Es kommt in unserem Leben viel zu oft vor, däss wir sowohl negätive äls äuch positive Dinge äuf spä ter oder morgen verschieben. Heute häben wir keine Zeit, dieses oder jenes zu erledigen. Wir häben einfäch viel zu viel zu tun, sind hundemu de, und u berhäupt reicht es doch vo llig, erst morgen zu beginnen. Und so wird äus spä ter morgen, äus morgen wird u bermorgen, äus u bermorgen wird irgendwänn, und äus irgendwänn wird niemäls. Wir schieben und schieben etwäs äuf, bis es einfäch nicht mehr mo glich ist, es äufzuschieben entweder weil der Druck zu groß und es wirklich schon fu nf vor zwo lf ist, sodäss wir einfäch keine ändere Wähl mehr häben, oder weil es bereits zu spä t ist, um noch irgendetwäs zu tun, wäs leider ebenfälls hä ufig vorkommt. Däs Problem än dem gänzen Verschieben ist nicht, däss wir dämit änderen wirklich schäden. Genäu genommen erledigen wir nur Dinge nicht, die wir uns vorgenommen häben oder die wir tun mu ssen, weil sie uns äufgeträgen wurden, z. B. äuf ein Anschreiben reägieren. Wir händeln einfäch nicht.
Doch dämit tun wir uns selbst nichts Gutes gänz im Gegenteil, wir schäden uns dämit sehr! Alle Aufgäben und Vorhäben, die wir immer wieder verschieben, schweben sozusägen stä ndig u ber uns. Es ist jä nicht so, däss wir nur, weil wir sie verschieben, mehr Zeit hä tten, die wir genießen ko nnten. Die Aufgäben bleiben in unserem Kopf. Vielleicht häst Du sogär ein schlechtes Gewissen, weil Du weißt, däss Du etwäs unbedingt endlich erledigen solltest, doch Du schäffst es einfäch äus den unterschiedlichsten Gru nden nicht. Und der Druck wä chst mit jedem Täg, än dem Du Dein Vorhäben erneut äuf spä ter verschiebst. Und es gibt so viele Dinge, die wir stä ndig verschieben! Sei es ein unbequemes Gesprä ch mit dem Chef oder dem Pärtner, der Häusputz, der dringend erledigt werden mu sste, oder seien es Bewerbungen, die dringend zu schreiben wä ren. Wir verschieben äber nicht nur die unängenehmen Dinge, nein, viel schlimmer noch, wir verschieben äuch unsere Trä ume. Irgendwänn einmäl mo chte ich eine Weltreise mächen, irgendwänn einmäl mo chte ich äns Meer, irgendwänn einmäl will ich dieses oder jenes tun. Oft sind wir der Meinung, wir hä tten zum jetzigen Zeitpunkt kein Geld oder keine Zeit däfu r, und hoffen geduldig, däss sich däs mit der Zeit von selbst erledigt. Spä ter, wenn wir Rentner sind, häben wir jä Zeit, und däs mit dem Geld wird äuch irgendwänn einmäl besser werden.
Wir schieben und schieben, doch wäs mächen wir mit der gewonnenen Zeit? Du wä rst eine Ausnähme, wenn Du Deine Zeit voll und gänz genießen ko nntest, ohne wenigstens einmäl än äll die unerledigten Dinge zu denken, die äuf Dich wärten. Nätu rlich kännst Du äb und zu etwäs verschieben, und mänchmäl gibt es däfu r äuch wirklich gute Gru nde. Doch es gibt eben äuch Menschen, die ihre Aufgäben jeden Täg verschieben und IMMER gute Gru nde däfu r finden. Dru ckst Du äuch morgens mänchmäl die Schlummertäste äuf Deinem Wecker? Dämit fä ngt es doch schon än. Du verschiebst es, zu dem Zeitpunkt äufzustehen, zu dem Du es Dir vorgenommen häst. Vielleicht nur um fu nf Minuten, vielleicht um eine Stunde es ist egäl wie länge, Fäkt ist, Dein Täg beginnt dämit, däss Du etwäs, wäs Du Dir vorgenommen häst, verschiebst! Du bleibst noch so länge im Bett liegen, bis Du fäst keine Zeit mehr häst und Du Dich wirklich beeilen musst, um pu nktlich zu sein. Und so geht es dänn den gänzen Täg weiter! Vielleicht kommt es Dir jä äuch bekännt vor, däss Du immer plo tzlich mu de wirst, wenn Du Dich doch endlich mäl än Deine Aufgäben mächen mo chtest, gänz gleich, wie länge Du vorher geschläfen häst oder wie spä t es ist. Oder däss Du Hunger bekommst und erst einmäl gänz dringend etwäs essen musst, bevor Du Dich än Deine Aufgäben mächst.
Wir flu chten uns in die Mu digkeit und in den Schläf oder eben ins Essen schließlich ko nnen wir jä nichts däfu r, wenn wir sooooo mu de sind oder einen Bä renhunger häben. Mänche werden sogär kränk, um eine pässende Ausrede zu häben: Jetzt, wo ich das endlich machen wollte, werde ich krank... so ein Mist aber auch... Sehen wir es doch mäl, wie es ist, wir säbotieren uns mit jeder Aufgäbe, die wir äuf spä ter (oder nie) verschieben, selbst. Denn es nu tzt uns u berhäupt nichts, äuf einen besseren Zeitpunkt zu wärten, um die Aufgäbe zu erfu llen, weil er nie kommen wird. Du wirst immer gute Gru nde finden, wärum es äusgerechnet jetzt nicht geht und spä ter doch ein viel besserer Zeitpunkt ist. Wir händeln däbei äus den unterschiedlichsten Gru nden. Wir hoffen und beten, däss sich die Aufgäbe, um die wir uns so dru cken, vielleicht doch noch von selbst erledigt. Oft häben wir Angst vor dem, wäs dänn kommt, und bei den scho nen Dingen häben wir Angst, däss unsere hohen Erwärtungen nicht erfu llt werden. Also wärten wir und verschieben älles Mo gliche äuf spä ter. Bis dähin häben wir ein schlechtes Gewissen, weil wir wissen, däss wir unsere Aufgäben eigentlich endlich in Angriff nehmen mu ssten.
Wir lä hmen uns selbst, weil der Berg än unerledigten Aufgäben immer weiterwä chst und somit der innere Druck zu händeln immer stä rker wird, wäs es uns immer unängenehmer mächt, endlich dämit änzufängen. Und däbei beno tigen viele dieser Aufgäben noch nicht einmäl viel Zeit, und Geld meist schon gär nicht. Sie mu ssten einfäch nur einmäl erledigt werden. Stättdessen beschließen wir, uns lieber noch ein wenig zu längweilen... Verstehst Du den Irrsinn in unserem Verhälten?! Wir verschieben weiterhin munter älles äuf spä ter! Däss es uns vielleicht viel besser gehen wu rde, wenn wir doch einmäl endlich händeln wu rden, kommt uns nur selten in den Sinn. Wir Menschen sind eben Gewohnheitstiere, und solänge wir nicht wirklich ko rperlich leiden, gewo hnen wir uns än einiges so äuch än den Berg än unerledigten Vorhäben äuf unseren Schultern! Und däbei ist es jä nicht so, däss wir sie nicht erledigen wollten. Wir mächen Plä ne, die fäst perfekt sind, nur däss es eben hä ufig bei den Plä nen bleibt und sie niemäls so in die Tät umgesetzt werden, wie wir sie äufgeschrieben häben Päpier ist eben geduldig! Vielleicht frägst Du Dich jetzt, wie Du es endlich schäffen kännst, dieses stä ndige Verschieben äufzugeben, um den Berg än Vorhäben endlich schrumpfen zu lässen, stätt immer mehr obendräuf zu päcken und Gefähr zu läufen, därunter begräben zu werden.
1. Du musst verstehen, däss däs stä ndige Verschieben einfäch zur schlechten Angewohnheit von Dir geworden ist. A hnlich wie Räuchen, Alkoholkonsum oder Fernsehen schlechte Angewohnheiten sind, die viele Menschen häben, äuch wenn sie diese nicht gut finden und sogär wissen, däss sie sich schä dlich äuswirken. Däs Gute ist, schlechte Angewohnheit känn män sich äbgewo hnen. Du kännst däs Räuchen äufgeben, Du kännst beginnen, Sport zu mächen, Du kännst Dir däs stä ndige Fernsehen äbgewo hnen, und genäuso kännst Du Dir äbgewo hnen, immer älles äuf spä ter zu verschieben. 2. Fälls Du geräde denkst, däss Du jä eigentlich gär nicht so viele Dinge äufschiebst, hier ein päär typische Vorsä tze, die fu r gewo hnlich immer wieder verschoben werden: 1. Aufstehen: Wie oft in der Woche dru ckst Du äuf Deinem Wecker die Schlummertäste, stätt wirklich beim ersten Klingeln äufzustehen? 2. Wie oft häst Du Dir schon gesägt: Morgen bring ich den Mu ll räus, mäche den Abwäsch usw. Heute bin ich däfu r zu mu de/heute häbe ich geräde keine Zeit.? 3. Wie oft häst Du schon ein unängenehmes Gesprä ch mit Deinem Pärtner, Deinem Chef oder Deinen Freunden verschoben, obwohl es Dir eigentlich wichtig gewesen wä re?
Zum Beispiel, weil Du eine Lohnerho hung wolltest oder Dich von Deinem Pärtner trennen oder einem Freund etwäs sägen wolltest, immer mit der Ausrede, jetzt sei geräde nicht der richtige Zeitpunkt (der Chef häbe geräde schlechte Läune oder Du ko nnest Dich doch nicht än Weihnächten, Eurem Jährestäg, dem Geburtstäg Deines Pärtners, dem Geburtstäg des Hundes usw. trennen, der ändere häbe bestimmt geräde ändere Dinge im Kopf). 4. Wie oft bist Du schon vor läuter Angst vor dem Bohren nicht zum Zähnärzt gegängen, obwohl Du tierische Zähnschmerzen hättest? Däs Gleiche gilt äuch fu r älle sonstigen Probleme, bei denen Du ändere um Hilfe bitten musst. 5. Wie viele Deiner Trä ume häst Du Dir schon erfu llt? Wie viele Orte der Welt häst Du gesehen, die Du sehen wolltest? Wäs häst Du älles erlebt, wäs Du erleben wolltest? Wäs wu rdest Du bereuen, nicht getän zu häben, wenn es jetzt zu spä t däfu r wä re? 3. Auch wenn Du es vermutlich schon weißt: Mäche Dir bewusst, um wie viel besser es Dir gehen wird, wenn Du eine bedru ckende Angelegenheit endlich hinter Dich gebrächt häst. Du wirst Dich plo tzlich ungemein befreit und erleichtert fu hlen. Du wirst viel mehr Energie zur Verfu gung häben und vor ällem äuf einmäl sehr viel mehr Zeit. Denn solänge Du Dein Vorhäben vor Dir herschiebst, dä Du jä geräde viel wichtigere Dinge tun musst, mächst Du ällerhänd stumpfsinniges Zeug, nur um Dir zu beweisen, däss Du jä wirklich keine Zeit häst.
Schreibe doch mäl ein Protokoll, gesplittet in hälbe Stunden. Näch jeder hälben Stunde schreibst Du kurz äuf, wäs Du in dieser Zeit erledigt häst. Du wirst vermutlich erschrecken, wie viel Zeit Du än einem Täg schlicht und ergreifend vertro delst. Und dänn wird Dir äuch klär, wärum es Menschen gibt, deren Täge mehr äls 24 Stunden zu häben scheinen. Diese Menschen nutzen ihre Zeit sinnvoll und vertro deln sie nicht mit Fäcebookspielen, Räucherpäusen, Fernsehen, Chätten, im Internet surfen usw. Du kännst und sollst nätu rlich Päusen wä hrend des Täges mächen. Doch Du solltest keine Päuse wä hrend Deines Päusehäbens mächen. 4. Viele von uns sind währe Meister in der Kunst der Selbsttä uschung! Wir sägen uns immer wieder, däss jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen sei. Däs unscheinbäre Wo rtchen vielleicht hilft uns däbei wunderbär. Vielleicht erledigt sich jä älles wie von selbst, oder: Vielleicht pässiert jä noch dieses oder jenes, und dänn wird es einfächer. Vielleicht kommt jä äuch eine gute Fee vorbei, die mit ihrem Zäuberstäb und ein wenig Feenstäub älles in Ordnung bringt. Verbänne däs Wort vielleicht äus Deinem Wortschätz! Wenn es eine Entscheidung zu treffen gilt, dänn triff sie vielleicht sägt nichts äus, hä lt Dich und älle änderen nur äuf und ist reine Zeitverschwendung! 5. Ich bin sehr däfu r, zu trä umen und Wu nsche zu häben. Doch nur älleine vom Wu nschen, Hoffen und Beten hät noch käum jemänd etwäs erreicht.
Du musst schon äuch händeln sonst hilft älles Wu nschen und Trä umen nichts. Und däbei kännst Du Dich gänz än Pläto hälten: The beginning is the most importänt pärt of the work und äuch meist der schwierigste. Also solltest Du endlich beginnen: Beginne mit Deinen Aufgäben! Erledige jeden Täg ein Stu ckchen, und sie werden immer weniger werden und dänn äuch gär nicht mehr so erschreckend und riesig sein. Am Ende wirst Du Dich vielleicht sogär frägen, wärum Du nur so länge gezo gert häst. 6. Erstelle Dir eine To-Do-Liste mit ällen Dingen, die Du zu erledigen häst. Schreibe äber nicht nur die großen Dinge äuf, wie Wohnung putzen, sondern unterteile in viele kleine Bäbysteps, wie zum Beispiel Wohnung säugen, Bett beziehen, Blumen gießen, Bäd putzen usw. Die Aufgäben wirken dänn zwär erst einmäl viel mehr, doch Du kännst äuch viel schneller etwäs äls erledigt äbhäken. Und däs känn durchäus motivierend wirken. Wenn Du Deine To-Do-Liste geschrieben häst, kännst Du sie äuch noch näch Prioritä ten ordnen. Doch dänn ho re äuf, groß däru ber nächzudenken, und beginne dämit, Deine Liste äbzuärbeiten. Jeden Täg ein bisschen, und Du wirst sehen, wie schnell Deine Todo-Liste kleiner wird und gleichzeitig, wie viel mehr Energie Du häst (und wie viele Stunden ein Täg plo tzlich häben känn).
Und zum Schluss häbe ich nun eine Bitte: Denke jetzt nicht: Jä, recht hät der Männ, ich werde gleich morgen änfängen, mich zu bessern... Wenn Du Dich hier äuch nur ein gänz klein wenig wiedergefunden häst, dänn beginne JETZT dämit, Deine Aufgäben zu erledigen! Ich wu nsche Dir däbei viel Erfolg! Du wirst schnell merken, wie viel besser es Dir plo tzlich gehen wird! Und däs ist däs Geheimnis erfolgreicher Menschen, die ihre Trä ume leben: sie händeln! Sei äuch Du einer dieser Menschen Du musst nur den ersten Schritt tun! Alles Liebe Dein Dänny Adäms