System 2000 Impuls-Einsatz Gebrauchsanweisung



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Transkript:

Bestell-Nr.: 0336 00 Bestell-Nr.: 0829 00 Funktion Der dient, in Verbindung mit dem en, zur Installation oder der Nachrüstung von Automatikschalter-Aufsätzen oder Präsenzmelder Komfort-Aufsätzen in Treppenlicht- Schaltungen. * Bei der Installation von mehr als 6 Impuls-Einsätzen mit zusätzlichen mechan. Tastern (Nebenstelle) ist es möglich, dass der Überlastschutz im anspricht. Der schaltet dann das Licht nicht mehr aus. Aus einer manuell bedienbaren Installation wird so eine automatische Treppenlichtschaltung. Der Impuls-Einsatz wird ausschließlich zur Ansteuerung des en verwendet. Es dürfen max. 8 Impuls-Einsätze parallel geschaltet werden. Bei Einsatz von mechanischen Tastern, Anzahl der Impuls-Einsätze reduzieren: Impuls Einsätze unbeleuchtete Taster beleuchtete Taster 0,35 ma 0,8 ma 1,5 ma 2 beliebig 16 8 6 3 beliebig 12 6 4 4 beliebig 8 4 3 5 beliebig 4 2 1 6 beliebig --- --- --- 7-8 ---* --- --- --- Gefahrenhinweise Achtung! Einbau und Montage elektrischer Geräte dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden. Nicht zum Freischalten geeignet. Zur Vermeidung eines elektrischen Schlages, vor Arbeiten am Gerät oder der Last freischalten (Sicherungsautomat ausschalten). Bei Nichtbeachtung der Installationshinweise können Brand oder andere Gefahren entstehen. Impuls-Einsatz Der Impuls-Einsatz (Bild 1) ist in 2-Draht-Technik ausgeführt und ersetzt den in Treppenlichtinstallationen verwendeten mechanischen Taster. Bild 1 Der Impuls-Einsatz gibt zur Ansteuerung des REG- Automaten einen ca. 60 ms langen Impuls aus. Der Anschluss von System 2000 Nebenstelle (Best. Nr. 0333 00) und Nebenstelle für Präsenzmelder (Best. Nr. 0335 00) ist nicht möglich. 1/05 Seite 1 von 5

Manuelles Schalten Dazu wird auf den Impuls-Einsatz ein Aufsatz zum Schalten und Dimmen gesteckt. Durch einen Tastendruck oben, unten oder vollflächig wird helligkeitsunabhängig ein Impuls ausgelöst. Dieser bewirkt, dass der die Beleuchtung einschaltet oder die eingestellte Einschaltzeit nachtriggert. Solange die Taste gedrückt wird, löst der Impuls-Einsatz alle 6 Sekunden einen weiteren Impuls aus. Hinweise: Die Kombination des Impuls-Einsatzes mit dem Funk-Aufsatz zum Schalten und Dimmen ist nicht möglich. Das manuelle Ausschalten der Beleuchtung ist nicht möglich. Alternativ kann auch ein mechanischer Schließer-Taster (nur bis maximal 6 Impuls-Einsätzen, siehe Tabelle) verwendet werden, der bei Betätigung die Beleuchtung helligkeitsunabhängig einschaltet oder die Einschaltzeit des en nachtriggert. Das Ausschalten der Beleuchtung ist nicht möglich. Automatisches Schalten Zum automatischen Schalten der Beleuchtung wird auf den Impuls-Einsatz ein System 2000 Automatik- Schalter oder System 2000 Präsenzmelder gesteckt. Der Impuls-Einsatz löst einen Impuls aus, wenn eine Bewegung erkannt wird und die Helligkeit unterhalb der eingestellten Helligkeitsschwelle liegt. Solange Bewegungen im Erfassungsfeld erkannt werden, wird die Einschaltzeit des en helligkeitsunabhängig nachgetriggert. Dazu wird vom Impuls-Einsatz alle 6 Sekunden ein weiterer Impuls ausgelöst. Hinweise: Die Aufsätze müssen dem Releasestand R3 entsprechen. Die Kombination von Automatikschalter-Aufsätzen, Präsenzmelder Komfort-Aufsätzen und Aufsätzen zum Schalten und Dimmen in einer Schaltung ist möglich. Es können jedoch weiterhin max. acht Impuls-Einsätze parallel geschaltet werden. Das Potentiometer time des Präsenzmelder Komfort hat keine Funktion. Die Nachlaufzeit des Automatikschalter Standard wird nicht ausgewertet. Der Schalter für die Betriebsarten des Automatikschalter Komfort hat keine Funktion. Das Potentiometer time des Automatikschalter- Komfort muss auf Kurzzeitbetrieb eingestellt werden, andernfalls kann es zu Fehlfunktionen kommen. Ist am Impuls-Einsatz eine Einschaltzeit kleiner 30 Sekunden eingestellt, kann es während der Initialisierungsphase des Automatikschalter Komfort zu mehrmaligem Blinken der Beleuchtung kommen. 1/05 Seite 2 von 5

Der ist ein elektronischer Treppenlicht- Zeitschalter mit geringen Schaltgeräuschen für den Verteilereinbau. Erhält der einen Impuls, schaltet er das Licht ein. Die Helligkeitsmessung der Automatikschalter oder Präsenzmelder ist während der Einschaltzeit inaktiv, die Helligkeit wird nicht ausgewertet. Ist die am eingestellte Zeit abgelaufen und erfolgt keine neue Bewegungsmeldung durch einen Automatikschalter oder Präsenzmelder oder nachtriggern über Taster, gibt der eine Ausschaltmeldung an alle angeschlossenen Impuls- Einsätze. In den Impuls-Einsätzen mit Automatikschalter oder Präsenzmelder läuft nun eine dynamische Verriegelungszeit von bis zu ca. 3 Sekunden ab, bevor Bewegungen wieder ausgewertet werden. Damit wird ein ungewolltes Wiedereinschalten durch Erfassung einer abkühlenden Lampe unterdrückt. Einstellungen Einschaltzeit / Betriebsart Die Einschaltzeit (1) und die Betriebsart (3) werden am eingestellt (Bild 2). Zeiteinstellung (1): ca. 10 Sek. bis ca. 10 Min. Betriebsarten (3): Aus (2) / Automatik (5) / Ein (4) Bild 2 B1 3 A1 A2 Eine LED im Betriebsart-Einsteller (3) zeigt den Schaltzustand an: LED ein = Licht eingeschaltet. 8 10 (1) 6 Helligkeitsschwelle 4 2 0 (2) Die Helligkeitsschwelle wird am Aufsatz eingestellt. Genaues Vorgehen siehe Bedienungsanleitung des jeweiligen Aufsatzes. (5) (3) Für einen Funktionstest Potentiometer lux des Aufsatzes auf Tagbetrieb (Symbol Sonne ) einstellen. 4 (4) Für die Aktivierung bei Dämmerung empfehlen wir die Einstellung auf ca. 10 Lux. Genauen Einstellwert individuell ermitteln. Installationshinweise Impuls-Einsatz in eine UP-Dose nach DIN 49073 einsetzen. Montagehöhe 1,10 m oder 2,20 m, abhängig von verwendetem Aufsatz. Die Angaben dazu und weitere Montagehinweise entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des jeweiligen Aufsatzes. 1/05 Seite 3 von 5

auf die Standard-Hutschiene aufrasten. Bild 3 Anschluss in 3-Leiter-Schaltung, Bild 3. Anschluss in 4-Leiter-Schaltung, Bild 5. Die Gesamtleitungslänge beträgt max. 100 m. en nicht parallel schalten. Hinweis: Der en hat einen integrierten Überlastschutz, der auf Temperatur reagiert. Spricht der Überlastschutz an, wird die Beleuchtung eingeschaltet und die angeschlossenen Impuls-Einsatz werden nicht mehr mit Spannung versorgen. Bild 4 Betreiben Sie daher nicht mehrere en nebeneinander. Vermeiden Sie Wärmequellen (z.b. REG Dimmer) in unmittelbarer Nähe des en. Sorgen Sie für eine ausreichende Wärmeabfuhr. Technische Daten Impuls-Einsatz Nennspannung: Leistungsaufnahme: Schalter: Helligkeit: Anzahl Parallelgeräte: Anschlussklemmen: Gesamtleitungslänge: AC 230 V ~, 50 / 60 Hz ca. 0,5 W 60 ms Impuls über Mosfet siehe Anleitung Aufsatz max. 8 (ohne mech. Taster, siehe Tabelle) max. 4,0 mm² max. 100 m Nennspannung: AC 230 V ~ / 50 Hz Leistungsaufnahme: ca. 1 W Breite: 1 TE Nennschaltleistung: 16 A / AC 250 V ~ Glühlampen: 1000 W Leuchtstofflampen Duo-Schaltung: 1000 W EVG: 700 W ind. Last cos j = 0,6: 5 A (bei AC 230 V ~) Einschaltdauer: 100 % Temperaturbereich: -5 C bis +50 C Funkentstörung: gemäß EN 55014 Anschlussklemmen: max. 4,0 mm² 1/05 Seite 4 von 5

Gewährleistung Wir leisten Gewähr im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Bitte schicken Sie das Gerät portofrei mit einer Fehlerbeschreibung an unsere zentrale Kundendienststelle. Gira Giersiepen GmbH & Co. KG Service Center Dahlienstrasse 12 D-42477 Radevormwald Das CE-Zeichen ist ein Freiverkehrszeichen, das sich ausschließlich an die Behörde wendet und keine Zusicherung von Eigenschaften beinhaltet. Gira Giersiepen GmbH & Co. KG Postfach 1220 42461 Radevormwald Telefon: 02195 / 602-0 Telefax: 02195 / 602-339 Internet: www.gira.de 1/05 Seite 5 von 5