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Transkript:

Ergänzungen EN Norm 12056 und EN 752 Erscheinungsbild Skript 1 1990 2002 2008 2012 Neuer Name: Anlagen für die Liegenschaftsentwässerung 1

Die wichtigsten Änderungen in Textform Skript 5 Neues Kapitel Bemessung zusammengefast Neue Zeichnungen mit besseren Darstellungen erstellt Abgrenzung und Verantwortlichkeit besser definiert Notüberläufe, Notüberlaufsystem beschreiben Konstruktionsbedingte maximale mögliche Stauhöhe definiert Regenwasserabfluss und Zuschlag für Notüberabläufe neu definiert Schlagregen bei exponierten Gebäuden berücksichtigen Entwässerung von Terrassen über eine Bodenpassage dargestellt Im Gebäude Sammelleitungen anstelle von Grundleitungen gefördert Dichtheitsprüfung mit Wasser-Füllprobe, Wasserdruck oder Druckluft dargestellt Vorbehandlungs- und Abscheideanlagen erweitert und neu dargestellt Vereinfachte Volumenbestimmungen bei Abwasserhebeanlagen Typenbeschreibung bei Rückstauverschlüssen Darstellung der Lüftungsleitungen und anschlüsse erweitert 2

Separate Schulungsunterlagen Skript 3 Es wurden separate Schulungsunterlagen für die wichtigsten Änderungen erstellt. Die Schulungsunterlagen ersetzen nicht die Normen. Es werden keine Tabellen abgedruckt. Für den genauen Text müssen die einzelnen Artikel (Art ) genau durchgelesen und interpretiert werden. Neben den wichtigsten Neuerungen, Revisionen und Ergänzungen werden auch die häufigsten Fehler bei der Anwendung der bisherigen Norm von 2002 im Detail nochmals erläutert. Die neuen Begriffe und Regelungen werden rot geschrieben. Die Unterlagen können auf der AWEL-Internetplattform angeschaut werden. Die Unterlagen können von suissetec für Fr. 25.00 bezogen werden. Autor: Georg Gysel, dipl. Haustechnikinstallateur, Horgen, Präsident SPIKO-Kommission 3

Inhaltsverzeichnis Skript 5 2002 2012 Entfällt Neu 4

Qplus od. ehem. Zulassungsempfehlung Skript 4 Grundsätzlich müssen die minimalen Anforderungen an die Bauteile und Leitungsmaterial den Prüfnormen Bsp. EN 1253, 12050, etc. genügen. (EN-Nummer) Der Anlagebesitzer kann freiwillig die Ausführung der Entwässerungsanlage mit Material nach Qplus verlangen. Im Angebot für die Ausführungsarbeiten muss klar ersichtlich sein, nach welchem Standard Qplus oder EN die Anlage und Arbeiten kalkuliert wurden und ausgeführt werden. EN-Material Prüfnormen Suissetec, VSA und VKR empfehlen allen Bauherren und Planern auf Grund der bisherigen Erfahrungen die Anlagen mit Material nach Qplus auszuschreiben und auszuführen 5

Verantwortlichkeit Entwässerungskonzept Skript 6 Der Bauherr oder dessen Vertreter benennt ein verantwortlicher Planer für die Liegenschaftsentwässerung. Dieser legt für das Entwässerungskonzept die Parameter, wie Rückstauebene, Regenspende, Abgrenzungen der Liefergrenzen, etc. fest. Die einzelnen Fachspezialisten sind gemäss Liefergrenze, respektive Werkvertrag für die einzelnen Abschnitte und Detaildispositionen verantwortlich. Die Norm macht keine Angabe über die organisatorische und finanzielle Abgrenzung der einzelnen Bauteile. 6

Erstellen des Entwässerungskonzepts Skript 7 Allgemein: Ausführung nach Schweizer Empfehlung oder EN Rückstauebene (natürliches Gefälle / Hebeanlage) Umgebungsentwässerung Schmutzwasserabfluss: Abfluss (Abflusskennzahl) Regenwasser: Regenwasserabfluss (Regenspende, Sicherheitsfaktor, Schlagregen) Die konstruktionsbedingte, mögliche Stauhöhe Not- / Signalüberläufe Innen oder aussen liegende Entwässerungsanlage Regenwasserentsorgung (Versickerung, Retention, Ableitung) 7

Neue Begriffe für die Planer Skript 7 Konstruktionsbedingte, mögliche Stauhöhe ist immer vom Planer anzugeben Freibord ist immer der Sicherheitsbereich für Winddruck und Wasserwellen 8

Mehr Sammel- als Grundleitungen Skript 8 Viele Grundleitungen Mehr Sammelleitungen Vorteile: - Kleinere Gefahr von Gewässerverschmutzung durch undichte Leitungen - Einfachere spätere Sanierung der Leitungen möglich - Das Regenwasser kann jetzt oder später besser versickern Nachteil: - Schallschutz beachten, - spätere Platzierung von Entwässerungsgegenstände im Untergeschoss schwieriger Bemerkung: - Dies ist nur ein Hinweis und gilt nicht als ein Bestandteil der Empfehlung CH 9

Verbotener Anschlussbereich bei Fallleitungshöhe bis 10 Meter Skript 8 Norm 56 10

Verbotener Anschlussbereich bei Fallleitungshöhe bis 10 Meter Skript 8 Norm 57 11

Disposition von Grundleitungen Art. 13.1 Norm Seite 187 12

Mögliche Lösung Disposition von Grundleitungen Skript 10 Grundstückanschlussleitung für 4 Wohn. Ausguss DN 60 od.100 DN 60 od.100 DN 100 DN 100 DN 150 Einzelne Reduktionen können zentrisch aber exzentrische Reduktion müssen Scheitelbündig eingebaut werden Querschnittsveränderungen sind unmittelbar vor oder nach dem Einlauf in einen Schacht zu erfolgen. DN 125 FL> 10m FL< 10m 13

Grund-, Sammel- oder Anschlussleitung Skript 11 Wenn Abwasserleitungen in nichtzugänglichen Hohlräumen unter dem Boden verlegt sind, gelten diese als Grundleitungen. Bsp.: Holzelementboden, Element-Betonboden mit Hohlraum Leitungen in Kriechkeller und Hohlräumen mit Kontrollöffnungen sind als Anschluss-, respektive Sammelleitungen zu disponieren 14

Reinigungsmöglichkeiten Skript 13 Andere Reinigungsöffnungen in Grundleitung Als Alternative zu Putzstücken können auch kleine Schächte mit geschlossener Rohrdurchführung vorgesehen werden. (maximale Tiefe von ca. 70 cm) Wenn möglich sind ovale Putzöffnungen zu wählen. Diese Putzstücke eignen sich, wenn die Leitung im Rückstaubereich liegt. Reinigungsmöglichkeiten in Sammelleitungen 15

Bemessung von Grund- und Sammelleitungen Schmutzwasserabfluss nur noch mit Formel berechnen Selbstreinhaltung von Abwasserleitungen (Gemäss EN 752 und Hinweis) Eine Selbstreinigung wird erreicht, wenn periodisch eine Fliessgeschwindigkeit von 0.7 m/s erreicht wird. (Tabelle siehe EN) Nennweite und Gefälle gemäss SN 592 000 h/d = 0.5 0.7 - Q WW Schmutzwasserabfluss l/s - mind. grösster Schmutzwasserabfluss Bsp, WC 2.5 l/s - Formel auch unter DU 60 verwenden - In der Regel K 0.5 anwenden zu kleine Nennweite, wenig Gefälle: Lüftung ungenügend h/d 0.8 zu grosse Nennweite, viel Gefälle: Schwimmtiefe gering h/d 0.4 16

Notüberläufe und Notüberlaufsysteme a) Über die Brüstung Berechnung für Ablaufsystem = ohne Sicherheitszuschläge Berechnung für Notüberläufe = 2 x Regenwasserabfluss c) Mit Notüberlaufsystem b) Mit Notüberlauf 17

Details Notüberläufe und Notüberlaufsysteme a) Über die Brüstung b1) Mit Notüberlauf Schwellenhöhe 60 mm b2) Mit Notüberlauf Schwellenhöhe 60 mm Offener Auslauf vom Notüberlaufsystem über dem Erdreichboden, der Fassade oder in einen Schlammsammler mit Einlaufrost c) Mit Notüberlaufsystem Nicht mehr zulässig ist: Der Ersatz eines erforderlichen Notüberlaufes durch zusätzliche Dachabläufe, die an die gleiche Entwässerungsanlage im Gebäude angeschossen sind,. 18

Versickerung von Terrassen mit Bodenpassage 19

Versickerung ohne Bodenpassage 20

Grosse Flächen mit nicht inerten Materialien Künstliche Adsorberanlage einbauen und unterhalten 21

Entlüftungen und Belüftungsventile Neu auch für, respektive bei Pumpenschächten nach Empfehlung Genauere Beschreibung vom Einbau der Belüftungsventile 22

Druckprüfung von Grundleitungen Mit Wasserdruck 5m Mit Druckluft 200 mbar Mit Füllprobe Niveau tiefsten Einlauf 23

Neue Berechnung der Volumen Nutzvolumen = VN = Qtot 60 z.b. bei 11.5 DU K 0.7 = 11.5 0.7 = 142 dm 3 Reservevolumen = VR = VN 2 = z.b. VR 142 dm 3 2 = 284 dm 3 (pro m NW 100 = 7.85 dm 3 ) 24

Rückstausicherung Grundsatz: - nur Entwässerung von untergeordneten Räumen unter Rückstauebenen - Aktiver Schutz mit Hebeanlage prüfen (Hinweis und nicht mehr Empfehlung) Typ 0 Nur für Regenwasser Typ 2 Nur für fäkalfreies Abwasser Typ 3 Nur für fäkalhaltiges und fäkalfreies Abwasser Typ 5 Einzel-Entwässerungsgegenstand fäkalfreies Abwasser 25

Danke / Fragen Danke 26