> TEST Nix ist unmöglich An keiner Bike-Klasse tüftelt die Industrie so eifrig wie an den Superenduros. Mehr Federweg, weniger Gewicht, effektivere Geometrien ihr Einsatzbereich wird immer breiter. Acht Bikes unter 4000 im Test. Text: Dimitri Lehner, Fotos: Wolfgang Watzke 44 FREERIDE 1 13
Mein Superenduro muss hart im Nehmen sein und genug Reserven bieten, um mögliche Fahrfehler auszubügeln. Gleichzeitig soll es sich aber auch handlich und verspielt bewegen lassen. Das YT Wicked Pro wäre mein Wunschkandidat. Dimitri Lehner, Tester N ein, ich nehm das Rose! Tester Hans meint es ernst. Die letzte Abfahrt des Tages steht an von ganz oben nach ganz unten, mit flowigem Gekurve über Waldboden, einigen Drops, der sauschnellen Rumpelpassage und schließlich verblocktem Gestolpere im Steilen über Fels, Geröll und Steine da will Hans sein Lieblings-Bike der Testflotte fahren. Dumm nur, dass gerade Wolfgang das Rose für die Abfahrt klar macht. Bei der obligatorischen Abschluss-Spaßabfahrt nach einem harten Testtag spielen wir Tester unfreiwillig Reise nach Jerusalem. Denn mit manchen Bikes will jeder fahren und mit manchen keiner. Deswegen muss man schnell sein oder man muss Kompromisse eingehen doch wer will das schon? Superenduro ein Kompromiss? Laut Umfrage sind 43 Prozent von euch Enduristen. Das verwundert mich nicht, denn ich bin selbst einer. Keine andere Bike-Klasse deckt einen so großen Einsatzbereich ab. Touren, Trailfahrten, Bikepark-Ausflüge oder Shuttle-Freeriden wie hier in Finale Ligure. Die Idee der Superenduros ist nach wie vor: ein Bike für alles. Dafür bemüht sich die Industrie fleißig, die Bikes leichter und gleichzeitig geländegängiger zu machen und hat Erfolg damit. Noch nie war das Angebot an Superenduros so groß und so gut. Manche sprechen sogar davon, dass die modernen Superenduros mit ihren langen Federwegen den Freeridern den Rang ablaufen (siehe Techtalk, S. 84). Denkt man an das Radon Swoop aus diesem Test, liegt die Vermutung nahe. Nur 13,6 Kilo wiegt das laufruhige Bike mit 180er-Federwegen so etwas war vor Jahren noch undenkbar. Eine kleine Revolution! Natürlich walzt das Radon nicht ganz so sicher bergab wie ein er und klettert auch nicht so flink wie ein Cross-Country-Racer. Kurzum: Ein Superenduro ist trotz aller Verbesserung noch immer ein Kompromiss und wird es vermutlich auch immer sein. Geländesprung? Ja, bitte! Dafür sind Superenduros gemacht. Das kompakte Commençal Meta SX2 fühlt sich dabei besonders wohl. Typen-Sache: Welches Bike für wen? Wir testen Bikes mit ganz klarem Schwerpunkt. Der heißt: Abfahrtsspaß. Dafür hetzen wir die Bikes die Berge runter, dieses Mal über die Trails in Finale Ligure wie H-Trail oder Cristiano. Typisches Enduro-Terrain. Nicht zu grob, nicht zu zahm. Auf die Einheitsreifen verzichteten wir bei diesem Test bewusst, da alle Bikes ausreichend bereift waren. Wir testen natürlich auch die -Eigenschaften der Bikes, allerdings nicht mit Stoppuhr und Höhenmesser. Man muss okay den Berg hoch kommen das reicht in unseren Augen. Durch diese Gewichtung entsteht für manche Bikes ein Vorteil, für andere ein Nachteil. So schickte uns Lapierre sein gewichtsoptimiertes Spicy mit knappen Federwegen in den Test. Es ist das Modell, mit dem Nico Vouilloz Mégavalanche-Rennen bestreitet. Dieses Bike hatte es schwer, mit der federwegsstarken, laufruhigen Konkurrenz mitzuhalten. Mancher Tester ließ mit dem straffen Lapierre den harten Drop lieber aus. Das heißt allerdings nicht, dass das Spicy ein schlechtes Bike wäre. Es erfordert nur einen anderen Einsatz. Sanfteres Gelände zum Beispiel, wo das direktere seine Stärke ausspielen kann. Oder es braucht einen anderen Fahrer. Nico Vouilloz wäre uns mit dem Lapierre in Grund und Boden gefahren. Denn: Je höher die Skills, desto weniger Federweg FREERIDE 1 13 45
Ausstattungs-Check: Superenduro Worauf wir achten: Antiwipp-Dämpfer: Speziell aufs Bike abgestimmte Federbeine mit zuschaltbarer Druckstufe erleichtern den. Sie wippen kaum und aktivieren per Kippschalter den soften -Modus. Vario-Stützen: Es geht nicht ohne! Vario-Stützen sind ein absolutes Muss für mehr Fahrspaß. Cockpit: Der Trend geht zu überbreiten Lenkern. Ganz breit ist Geschmacksache, doch Absägen kann man immer! Tipp: 750 Millimeter. Schmaler als 720 Millimeter sollte der Lenker nicht sein sonst leidet die Kontrolle. Ideale Vorbaulänge: lieber kurz, maximal 60 Millimeter. Moderne Geometrie: Flacher Lenkwinkel (zirka 65,5 Grad), kurzer Hinterbau, tiefer Schwerpunkt und niedriges Tretlager (etwa 350 Millimeter) mit diesen Attributen erzeugt das Bike ein Draufsitzen, wohlfühlen -Effekt. Federgabeln: Sie sollten mindestens 160 Millimeter Federweg haben, gerne auch 170 oder gar 180. Sinnvoll für lange, steile Anstiege, aber kein Muss: eine Absenkoption. Stimmt die Geometrie, klettert das Bike auch ohne tiefer Front willig. Stabile Reifen: Wir raten zu mindestens 2,4 Zoll breiten Reifen. Sie bieten die richtige Mischung aus Pannensicherheit, Grip und niedrigem Rollwiderstand. Unser Tipp für Bikepark-Einsätze: -Pneus aufziehen. Mit dicken Schlappen floppert das Bike viel satter über die Trails. Antrieb: Zweifachkettenblätter mit Zehnfachritzel haben sich durchgesetzt. Mit einem 22er-Kettenblatt lassen sich selbst steile Anstiege gut erkurbeln. Wichtig für wilde Abfahrten: eine Kettenführung. Bremsen: Sie sollten kräftig zubeißen. 200er-Scheiben erhöhen die Bremskraft. Ideal: eine gute Ergonomie und einfache Verstellung ohne Werkzeug. brauche ich. Während das Lapierre das eine Extrem unseres Testfelds markiert, begrenzt das Rose Beef Cake die andere Seite des Spektrums Superenduro. 15,5 Kilo, massive Bauweise, viel Federweg das Bike unterscheidet sich von Freeridern nur noch dadurch, dass es sich effizient den Berg hoch pedalieren lässt. Das Rose empfehlen wir dem Hobby-Biker sogar ohne Einschränkungen für den Bikepark-Einsatz und das schaffen nur wenige Superenduros. Illusion: das perfekte Bike für alle Das perfekte Superenduro für alle gibt es nicht, denn jeder legt seine Gewichtung anders. Wir haben versucht, euch die Suche danach leicht zu machen: Die Top-3-Rankings geben eine schnelle Übersicht, welches Bike in welcher Disziplin die Nase vorne hat. Der Charakter des Bikes wird im Testtext deutlich. Die Testkästen haben wir zur besseren Orientierung vereinfacht. Die Handling- und sskalen sollen eine Einschätzung auf einen Blick ermöglich. Fazit: Drei Bikes stechen raus. Dem Radon Swoop gelingt es am besten, - mit niedrigem Gewicht zu kombinieren. Rose hängt mit seinem uphill-tauglichen Mini-er alle ab beim Race den Berg hinunter und YT hat die beste Mischung aus Verspieltheit und Laufruhe bei Highspeed am Start. Testrevier Finale Ligure/Italien: Finale Ligure ist mit seiner großen Vielfalt an tollen Trails das ideale Testrevier für Superenduros und einer der besten Freeride-Spots in Europa. Würden wir sonst hinfahren? Legendär: der H-Trail. Wir danken Riccardo Negro für die Unterstützung vor Ort und dem Hotel Medusa für die Unterbringung der Testcrew und den freundlichen Service. www.medusahotel.it Gewichte im Vergleich Gesamtgewicht (in Kilo) Laufräder (in Gramm) 1. Rose 15,5 Rose Beef Cake FR8 14,3 YT Wicked Pro PRO CONTRA 5271 Poison Tropan Team 15,3 Commençal Meta SX2 5231 Commençal Meta SX2 14,9 Canyon Torque 4792 Sunn Charger S1 14,8 Sunn Charger S1 4674 Rose Beef Cake 14,6 Poison Tropan Team 4627 Canyon Torque 13,8 Radon Swoop 13,5 Lapierre Spicy 4366 YT Wicket Pro 4312 Lapierre Spicy 4246 Radon Swoop Gretchen-Frage: Ist eine Gabelabsenkung bei Superenduros verzichtbar? PRO: Christian Schleker, FREERIDE-Cheftester Ich verzichte gerne auf die Absenk- Funktion, wenn Geometrie und Sitzwinkel des Bikes passen. Der Grund: Gabeln ohne Absenkung sind leichter, einfacher zu warten, nicht so defektanfällig und sie sprechen viel sensibler an. Top 3 DOWNHILL 2. YT 3. Radon Top 3 PARK 1. Rose 2. YT 3. Commençal Top 3 TOUR 1. Radon 2. Lapierre 3. Sunn CONTRA: Hans Voglsamer, BIKE- und FREERIDE-Tester Ich senke die Gabel immer ab, wenn s hoch geht. Eine Absenkung ist bei steilen Auffahrten eine feine Sache, gerade mit langhubigen Gabeln. Hat die Gabel keine Absenkfunktion, zurre ich sie mit einem Spanngurt tief das geht auch! 46 FREERIDE 1 13
Dauerbrenner Mit dem Torque schrieb Direktversender Canyon eine Erfolgsgeschichte. Das Modell wurde über die Jahre verfeinert und heimste Bestnoten und Testsiege ein. Die Erfolge lagen nicht nur an der wertigen Ausstattung zum Kampfpreis, sondern auch an der ausgewogenen Geometrie und effektiven Kinematik. So viel zur Vergangenheit. Wir waren gespannt, ob sich der Klassiker weiterhin so gut schlagen würde. Auch dieses Jahr bestückte Canyon das Torque (das es übrigens in verschiedenen Modellvarianten gibt) nur mit teueren, bewährten Parts: exquisite Federelemente von Fox, die neue Vierkolben-Bremse von Avid, schicke Crossmax SL -Laufräder mit sinniger Bereifung (vorne 2,5er- Minon DH, hinten der 2,4er- Ardent ), Reverb -Variostütze usw. Alles dran! Mit 180 Millimetern Federweg vorne und hinten zählte das Canyon zu den Hub-Riesen im Test, es verwunderte daher nicht, dass es auf schnellen, anspruchsvollen Abfahrten vorne mitmischte. Die Tester griffen gerne zum Torque, wenn es darum ging, schnell und sicher in unbekanntem Gelände ins Tal zu kommen. Dabei zeigte es sich mit seinem kurzen Hinterbau zwar wendiger als das Radon, vertrug aber nicht so viel Speed. In Kurven und schnellen Kurvenwechseln spürte man das hohe Tretlager (das höchste mit 365 Millimetern) besonders im Vergleich zu Flundern wie YT oder Commençal. Jammern auf hohem Niveau auch 2013 setzt das Torque seine Erfolgsstory fort. Fazit: Bewährte Geometrie, viel Federweg, raffinierte Details und eine gute machen das Canyon zu einem Bike, mit dem man garantiert glücklich wird. Allerdings dominierte es nicht mehr so deutlich wie bei vergangenen Tests. Der Klassiker: Das Superenduro Torque war über die Jahre ein Dauergast im Test. Wir sind gespannt, welchen Entwicklungseinfluss DH- Weltmeister Barel nehmen wird, der gerade bei Canyon unterschrieb. Canyon Torque EX Alpinist Vertrieb Canyon Bicycles GmbH, Tel. 0261/404000 www.canyon.com Alu/S,M,L Preis/Gewicht ohne Pedale 3 299 Euro/14,9 kg 180 mm/180 mm Gabel/Dämpfer Fox 36 Talas 180 Fit RC2/Fox DHX 5.0Air Kurbeln/Schaltung ethirteen LG1/Shimano XT Avid XO Trail Laufräder Mavic Crossmax SX Systemlaufradsatz, vorne: Maxxis Minion 2,5, hinten: Maxxis Ardent 2,4 Reifen 60 Reach 401 mm Stack 604 mm BB-Drop +22 mm 440 583 135 73,5 65,8 Allround-Eignung Ausstattung schmaler Lenker hohes Tretlager 1153 365 420 9 Detailstark und pfiffig: Der Sagometer an der Wippe hilft, schnell das richtige Set-up für den 180-Millimeter-Hinterbau zu finden. Das Canyon ist farblich genau so konsequent durchgestylt wie funktional: Gabelabsenkung, die hervorragende Reverb -Variostütze, Plattform-Dämpfer so kommt man rasch zu Gipfel. 48 FREERIDE 1 13
VIRTVS VNITA FORTIOR > TEST Design-Objekt: Innen verlegte Züge, raffiniertes Hydroforming und der tief im Rahmen eingepasste Dämpfer geben dem Meta SX2 eine aufgeräumte Optik. Spielmobil 160er-Federwege, bullige Rahmenrohre, peppige Farbgebung, aufgeräumte Optik das Bike aus den Pyrenäen fiel sofort auf. Besonders der schwimmend angelenkte Dämpfer tief im Rahmen mit wuchtiger Wippe inklusive Neopren-Spritzschutz. Auf den ersten Blick sah das Commençal eher wie ein Slopestyle-Bike aus nicht wie ein tourenorientiertes Superenduro. Auch die für diese Bike-Klasse so wichtige Variostütze fehlte. Elegant: die im Rahmen verlegten Züge. Tiefes Tretlager (345 Millimeter), niedriger Schwerpunkt, angenehme Geomerie und ein breiter Lenker am kantigen Stummelvorbau die Vorfreude auf die Fahrt mit dem Meta SX2 war groß und wir umso überraschter, als das flinke Bike in steilen Polter-Passagen sehr schnell überfordert war. Man musste viel früher Speed aus der Fahrt nehmen, um die Kontrolle zu behalten oder eben gut festhalten. Das lag auch am steilen Lenkwinkel. Wir vermuten, dass der Hersteller nicht bedacht hat, dass die Fox 34 - Gabel kürzer baut als die 36. Aber auch aus dem Hinterbau ließ sich zu wenig Fahrkomfort kitzeln. Er zeigte sich zu progressiv und wurde regelrecht bockig, wenn der Speed zunahm und der Untergrund ruppiger wurde. Das ist schade, denn das Commençal gefiel uns nicht nur optisch, wir schätzten sein verspieltes Handling. Hier liegt die Stärke des Meta SX2. Die kompakte Bauweise macht das Bike agil, ideal für Sprünge und kurvige Runs über flowige Bikepark-Trails. Kurzum: zu schwer für den Enduro-Renneinsatz, zu kleinkalibrig fürs Grobe das Meta SX2 besitzt einen kleinen Einsatzbereich. Fazit: Schickes, recht schweres Bike, das durch seine wuchtige Optik mehr Abfahrtsspaß verspricht, als es in der Praxis liefern kann. Das Commençal ist dafür ein Musterbeispiel an Handlichkeit. Mit fluffigerem hätte es richtig punkten können. Commençal Meta SX2 Vertrieb JBS Radsportgroßhandel, Tel. 02403/78360 www.commençal.de Alu/S,M,L,XL Preis/Gewicht ohne Pedale 3 299 Euro/15,3 kg 160 mm/160 mm Float Link (Mehrgelenker) Gabel/Dämpfer Fox 34 Float 160 CTD/Fox Float CTD Kurbeln/Schaltung Sram S00/Sram X7 Formula RX Laufräder Joytech Disc Naben, Jalco Disc Felgen, O onza Ibex 2,4 Reifen 50 Reach Stack BB-Drop 413 mm 584 mm 0 mm 440 579 1 73,6 1143 345 432 66,7 Optik Geometrie Handlichkeit schwer steiler Lenkwinkel fehlende Variostütze 8 Überfordert: Die schlanke Fox 34 stieß bei Highspeed im Rumpelgelände an Grenzen. Vielleicht hat der Hersteller nicht bedacht, dass die 34 kürzer ist, was den Lenkwinkel versteilte. Niedriger Schwerpunkt: Der schwimmend aufgehängte Dämpfer sitzt behütet zwischen den wuchtigen Rohren tief im Rahmen. Wir hätten uns vom Hinterbau mehr Fahrkomfort gewünscht. 50 FREERIDE 1 13
Eyechatcher: Der aufwändig gestylte Rahmen des Spicy sieht todschick aus und spart Gewicht. Mit 13,5 Kilo ist das Lapierre das leichteste Bike im Testfeld. Kleinkaliber Lapierre-Entwickler Nico Vouilloz zählt zu den besten Enduro-Piloten der Welt. Doch der Bike- Gott versteht unter Enduro etwas anderes als der Hobby-Biker. Während Nico mit knappem Federweg und straffem Unmögliches möglich macht, stößt der Wochenend-Freerider damit schnell an Grenzen. Lapierre schickte uns das Spicy 516 in den Superenduro-Test. Das Bike, mit dem Vouilloz seine Mégavalanche-Rennen bestreitet. Die Franzosen bestückten ihr Rad mit der schlanken Fox 34, die den gleichen Federweg besitzt wie die 36, doch leichter wiegt. Es verwundert nicht, dass das Spicy (13,5 Kilo) mit seinem schicken, doch filigran wirkenden Rahmen das Leichtgewicht im Testfeld ist. Schon nach wenigen Trail-Metern wird klar, dass das Spicy den Piloten viel stärker fordert als YT, Radon, Rose, Canyon & Co. Das Lapierre will exakter gesteuert werden und bietet wenig Fahrkomfort. Dafür klettert es behende, beschleunigt spritzig und erzeugt ein direktes Fahrgefühl. Damit ist das Spicy eher ein straffes Wettkampf-Enduro als ein Superenduro. Da in unserem Test der Abfahrtsspaß in anspruchsvollem Gelände im Fokus stand, konnte das Spicy nicht wirklich punkten, die Tester mussten nach der Abfahrt die Yoga-Stellung Hund einnehmen, um die Bandscheiben wieder auf die Reihe zu kriegen. Zwar attestiert der Hersteller dem Rad Bikepark-Tauglichkeit, doch höhere Drops und Mutproben ließen die Tester mit dem Spicy lieber aus. Super: der breite, flache Lenker am kurzen Vorbau. Fazit: Mit seinem straffen richtet sich das leichte Spicy an Biker mit hohem Fahrkönnen, die mehr an Enduro- Wettkämpfen interessiert sind als an gelegentlichen Bikepark-Missionen und Vollgas-Abfahrten in anspruchsvollem Gelände. Lapierre Spicy 516 Vertrieb Lapierre SA, Tel. +33/380525186 www.bikes-lapierre.de Alu/S,M,L Preis/Gewicht ohne Pedale 3 599 Euro/13,5 kg 160 mm/160 mm Gabel/Dämpfer Fox 34 Float 160 Fit CTD/Fox CTD Bv. Kurbeln/Schaltung Race Face Turbine/Shimano XT Formula The One Laufräder Mavic Crosstrail Disc Systemlaufradsatz, Continental Rubber Queen/MtKing 2,4 Reifen 55 Reach Stack BB-Drop 413 mm 587 mm +12 mm 430 576 135 74,8 66 Optik Gewicht Komfort Gabel 1152 350 427 7,5 Bedienerfreundlich: Der Fox-Dämpfer mit seiner 3-Stufen-Druckstufe ist idiotensicher. Trotz nominell 160 Millimetern Federweg wirkte das Lapierre-Heck zu straff und bockig. Keine Kettenführung, kein Bashguard, dafür Spargewicht und knapper Federweg das Spicy will lieber durchs Auf und Ab der Landschaft hetzen, als ruppige s runterzuprügeln. 52 FREERIDE 1 13
Vergnügungssüchtig: Super enduros wissen, worauf es wirklich ankommt: maximalen Spaß auf dem Trail. Mit einer ausgewogenen Geometrie sind sie zu jedem Action- Quatsch bereit. Tourentaugliche Bikes mit 180 Millimetern Federweg das war vor Jahren noch undenkbar. Mittlerweile sind die Bikes so entwickelt, dass sie nicht nur effektiv klettern, sondern tatsächlich eine - liefern, die sich sehen lassen kann. Florian Haymann, Tester FREERIDE 1 13 53
Vermasseltes Debüt: Das Poison schaffte es nicht, die Tester mit Fahrspaß zu begeistern. Um das Bike machten sie lieber einen großen Bogen. Giftmischung Den deutschen Versender Poison plagen gerade Konkurs-Sorgen, doch es geht weiter, wie man im Internet lesen konnte. Das Tropan war mit 2799 das günstigste Bike im Test und das, obwohl es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt, wie der Hersteller verkündete. Moderne Geometrie und ein speziell auf den Hinterbau abgestimmter Dämpfer, heißt es in der Produktbeschreibung. Doch genau das führte bei den Testern zu Kinn-Gereibe. Modern? Mit 365 Millimetern fällt das Tretlager sehr hoch aus, der Sitzwinkel ist flach (71,7 Grad). Damit rückt der Fahrer beim Bergauftreten mit herausgezogener Stütze weit nach hinten. Sehr steil ist dagegen der Lenkwinkel. Poison schickte uns das Bike mit einem 68er-Lenkwinkel in den Test. Zwar lässt sich der Steuersatz zerlegen und abflachen doch nicht auf dem Trail. Am meisten Kopfzerbrechen machte uns aber der Hinterbau. Er ließ sich nicht abstimmen. Der Dämpfer wirkte komplett überdämpft egal was wir versuchten, wirklichen Fahrkomfort konnten wir dem Heck nicht entlocken. So fuhr sich das Tropan alles andere als modern, eher oldschool, verstärkt durch ein schmales Cockpit mit hoch gekröpftem Lenker. Bei den Maßen ist klar, dass das Tropan lieber langsame, technische Passagen mochte, wo es sich mit seinem kurzen Radstand (mit 1115 Millimetern der kürzeste) wendig durch Steinlabyrinthe steuerte. Dagegen gruselte es sich vor der schnellen -Hatz im Rudel der starken Konkurrenz. Schade, wir hätten dem Tropan ein gelungeneres Debüt gewünscht. Fazit: Leider das Schlusslicht im Testfeld. Das lag sicher nicht an der guten Ausstattung des günstigen Bikes, sondern am Konzept und der mangelnden Vorbereitung des Herstellers. Poison Tropan Team Vertrieb Teikotec/Poison Bikes GmbH, 02632/9462950 www.poison-bikes.de Alu/40,45,50 Preis/Gewicht ohne Pedale 2 799 Euro/14,6 kg Gabel/Dämpfer Kurbeln/Schaltung Laufräder 160 mm/160 mm RockShox Lyrik RC/RockShox Monarch Plus RC3 Truvativ X9/Sram XO Avid XO CMP Enduro Naben, Mavic en321 Felgen, Continental Rubber Queen 2,4 Reifen 60 Reach 400 mm Stack 584 mm BB-Drop 21 mm 455 590 120 71,7 1115 365 431 68 Preis wendig Hinterbau schmaler Lenker schwere Laufräder 6 Schwieriger Hinterbau: Wir versuchten alles, um den stark überdämpften Hinterbau abzustimmen. Doch wirklicher Fahrkomfort ließ sich ihm nicht entlocken. Oldschool: Der schmale, hohe Lenker ist nicht mehr zeitgemäß. So lässt sich nur schwer Druck aufs Vorderrad bringen. 54 FREERIDE 1 13
TOUREN Kampfpreis: Diese noble Bike-Ausstattung zu einem solchen Komplett-Preis kriegen nur Direktversender hin. Schick: der aufwändig hydroformierte Rahmen. Heilsbringer Kinematik-Guru Bodo Probst ist erneut ein großer Wurf geglückt. Ich wollte einen tourentauglichen Freerider bauen, sagte Probst, Er soll dem Hobbybiker ein Maximum an Fahrsicherheit und Kontrolle bergab geben. Das ist tatsächlich gelungen. Seine Neuentwicklung hat uns in Staunen versetzt. Mit 180 Millimetern vorne und 175 hinten gehört das Swoop zu den Federwegswundern im Testfeld, gleichzeitig wiegt es sensationelle 13,8 Kilo. Der lange Radstand, ein flacher Lenkwinkel, tiefes Tretlager und hochwertige Federelemente erzeugen eine Laufruhe, die begeistert. Damit gehörte das Radon zu den wahren Bügeleisen. Einzig mit dem Rose konnte man noch schneller durch Steinfelder blockern. Bisher musste man sich leichtes Gewicht meist durch Kompromisse bergab erkaufen wie beim ähnlich leichten, doch straffen Lapierre oder Scott Genius LT (nicht in diesem Test), das zwar ähnliche Federwege besitzt, doch nicht diese -. Die hohe Laufruhe des Radon geht allerdings etwas zur Lasten der Wendigkeit. Es fällt gefühlt groß aus, besitzt lange Kettenstreben und zirkelt daher nicht so wendig durch enge Turns. Radon macht dem Preisbrecher YT Konkurrenz und verbaut nur beste Parts wie die Highend-Gabel Fox 36 Talas 180 Fit RC2 mit ihrer Absenkoption und Kashima-Beschichtung. Die Easton Havoc -Laufräder sind die leichtesten im Test, trotz solider Hans Dampf -Bereifung. Verschlimmbessert: Das Cockpit des Prototypen (Easton Havoc -Lenker und Stummelvorbau) gefiel besser als die am Testrad verbaute Kombi von Syntace. Fazit: Leicht und dennnoch richtig potent das Radon gefällt Bikern, die statt eines Superenduros eigentlich einen tourentauglichen Freerider suchen. Es entwickelt viel Vortrieb bergauf und bietet maximale Reserven bergab. Kein Rad schaffte diesen Spagat besser als das Swoop. Radon Swoop.0 LE Vertrieb H&S Bike Discount GmbH, Tel. 02225/888222 www.radon-bikes.de Alu/16,18,20 Preis/Gewicht ohne Pedale 3 299 Euro/13,8 kg 180 mm/175 mm Gabel/Dämpfer Fox 36 Talas 180 Fit RC2/Fox Float CTD Kurbeln/Schaltung Race Face SixC/Sram XO Formula The One Laufräder Easton Havoc Systemlaufradsatz, Schwalbe Hans Dampf 2,35 Reifen 60 Reach Stack BB-Drop 406 mm 607 mm 4 mm 450 594 120 73,2 65,7 Gewicht Laufruhe Ausstattung Wendigkeit 1173 350 438 9,5 Wippen? Nein, danke. Radon verbaut den Fox Float CTD Boostvalve mit der einfach zu bedienenden 3-Stufen-Druckstufe. Doch auch ohne wippt der Dämpfer kaum. Tiefer legen: Um mehr Druck aufs Vorderrad zu kriegen, haben wir alle Spacer rausgenommen. Bei 180er-Gabeln ist eine Absenkung sinnvoll, um mit tiefer Front den besser zu meistern. 56 FREERIDE 1 13
DOWNHILL Runderneuert: Das Beef Cake bekam 2013 eine Hydroforming-Kur verpasst. Leicht geschwungene Kantrohre und eine peppigere Lackierung. Schick! Mini-er Ist das noch ein Superenduro?, wunderte sich ein Tester, als er das Rose vom Shuttle-Trailer hob. Ja, die Definition ist schwammig. Was ein und was kein Superenduro ist, scheinen nicht einmal die Hersteller genau zu wissen. Das Rose Beef Cake ist das einzige Bike im Test mit Stahlfederbein. Halt! Titanfeder! Der Dämpfer soll so nur geringfügig schwerer sein als sein Luftpendant. Dennnoch ist das Rose mit 15,5 Kilo das Schwergewicht unter den Testbikes. Der Versender schwor seinen Fleischberg auf -Missionen ein: 180 Millimeter Federweg vorne und hinten, langer Radstand und Hinterbau, flacher Lenkwinkel, 78er-Lenker, kräftige von Formula mit 200er-Scheiben, Kettenführung, Bashguard. Wird der Trail steil und rumpelig, fühlt man sich auf dem Rose so sicher wie in Fort Knox. Das beste im Test, bilanzierte ein Tester. Mit keinem Bike konnte man schneller ins Tal glühen als mit dem Rose. Es schafft es dennoch, Laufruhe mit Agilität zu kombinieren. Die Kritik der vergangenen Jahre, das Beef Cake sei etwas stelzig, trifft nicht mehr zu. Es bringt satten Druck aufs Vorderrad und carvt schön direkt durch Kurven. Tauscht man die leichte Bereifung gegen DH- Schlappen wird aus dem Beef Cake ein vollwertiger Bikepark- Freerider das schaffen wenige nur Superenduros. Erstaunlich: Trotz seiner Potenz beschleunigt das Rose zügig und erklimmt willig Gipfel etwas Schmalz in den Beinen vorausgesetzt. Wir akzeptierten das Mehrgewicht und genossen dafür die beachtliche - das beste Freeride-Bike von Rose bisher! Fazit: Wer für erstklassige -Qualitäten etwas mehr Zeit oder Anstrengung für den in Kauf nimmt, liegt mit dem Rose richtig. Das Beef Cake ist ein tourentauglicher Freerider im Wortsinn. Rose Beef Cake FR8 Vertrieb Rose Versand GmbH, Tel. 02871/275570 www.roseversand.de Alu/S,M,L,XL Preis/Gewicht ohne Pedale 3 399 Euro/15,5 kg Gabel/Dämpfer Kurbeln/Schaltung Laufräder 180 mm/160-180 mm Fox 36 Talas 180 Fit RC2/ RockShox Vivid RC2 Ti Race Face Atlas/Shimano XT Formula The One DT-Swiss E2000 Systemlaufradsatz, Schwalbe Fat Albert 2,4 Reifen 50 Reach Stack BB-Drop 395 mm 612 mm 12 mm 475 583 135 73,2 1167 355 437 65,3 Komfort Ausstattung schwer 9 Fluffiger Hinterbau: Der Titanfeder-Dämpfer von RockShox spricht sehr sensibel an und erzeugt enormen Komfort. Super. Das macht das Beef Cake zu einem vollwertigen Park-Freerider. Edle Zutaten: Versender Rose ließ sich nicht lumpen und verpasste seinem Bike edle Parts: Top-Gabel von Fox mit Kashima-Coating, DT- Swiss-Laufräder, Formula The One -Bremsen. 58 FREERIDE 1 13
Federweg schafft Vertrauen: Moderne Superenduros bieten so viel Hub wie Freerider damit kann man Mutproben aller Art getrost wagen. Legt man sich dennoch aufs Maul, lag s jedenfalls nicht am Bike. Jetzt, wo - Bikes unter 16 Kilo wiegen, erwarte ich mir von Superenduros erst recht ein akzeptables Gewicht wie beim Radon. Noch wichtiger sind mir allerdings Fahrkomfort und Sicherheit bergab. Hier beeindruckte mich das Rose. Laurin Lehner, Tester FREERIDE 1 13 59
Vive la France! Sunn! Die Marke verlangt ein paar einleitende Worte, denn sie ist legendär. In den 1990ern reihten die Franzosen Sieg an Sieg mit schillernden Namen wie Cedric Gracia, Nico Vouilloz, Anne-Caro Chausson, François Gachet. Nach langer Pause gibt es das Label wieder in Deutschland zu kaufen super! Ob von der urspünglichen Sunn-Besatzung noch jemand a n Bord ist? 170 Millimeter vorne, 170 im Heck das Sunn-Superenduro wurde mit ähnlichem Hub ausgestattet wie das Wicked von YT und auch die Geometrie fühlte sich ganz ähnlich an. Besonderheit: der fast schon zerbrechlich-filigran wirkende Hinterbau. Er ist aus Stahl (!), daher konnten die Sunn-Ingenieure ihn so zart dimensionieren. An der Ausstattung hatten wir nichts auszusetzen sie funktionierte klaglos. Der knappe Lenker zog die Mundwinkel zwar etwas nach unten, die fette 2,5er-Bereifung dafür wieder nach oben. Hier einige Stichworte aus dem Prüfbogen unserer Tester nach den ersten Abfahrten: Zentrale Sitzposition, neutrales Lenkverhalten, wirkt etwas kurz, wenig laufruhig, sprungfreudig, wendig, im Heck wünscht man sich mehr Komfort, Gabel: super, Reifen: super. Das Sunn legte eine solide hin, richtig glänzen konnte es aber nicht. Dank der kurzen Kettenstreben besitzt es viel Spieltrieb, das gefällt. Beim machte die Konkurrenz (Rose, Canyon, YT, Radon) aber eine bessere Figur. Großer Name: Mit Bikes von Sunn wurden unzählige Siege eingefahren. Jetzt gibt es das Franzosen-Bike wieder in Deutschland zu kaufen. Fazit: Das Sunn mit Stahl-Hinterbau war das teuereste Bike im Test. Ein stimmiges, modernes Superenduro, das in der Praxis aber nicht ganz so begeistern konnte wie die Spitzenreiter. Sunn Charger S1 Vertrieb Dämpferklinik, Tel. 07071/9798266 www.daempfer-klinik.de Alu/S,M,L Preis/Gewicht ohne Pedale 3 999 Euro/14,8 kg 170 mm/170 mm Gabel/Dämpfer RockShox Lyrik RC/ RockShox Monarch Plus RC3 Kurbeln/Schaltung Sram S1400/Sram X9 Formular RX Laufräder UN Disc Naben, Fresh Gears Felgen, Maxxis Minion 2,5 Reifen 60 Reach Stack BB-Drop 402 mm 589 mm 16 mm 430 576 120 73,3 1152 355 427 65,3 Gabel Verspieltheit Reifen schmaler Lenker wenig Komfort im Hinterbau 8,5 Klare Ansage: Serious Stuff steht auf dem Oberrohr gekritzelt. Auch der üppige Federweg des Sunn macht klar, dass es gefordert werden will. Wir hätten etwas mehr Komfort erwartet. Dünne Röhrchen: Sunn kombinierte einen Alu- Hauptrahmen mit einem filigranen Hinterbau aus Stahl mit 170 Millimetern Federweg. 60 FREERIDE 1 13
Preisbrecher Wie machen die das? Der Direktversender aus Franken kalkuliert seine Bikes knallhart. Am Wicked Pro ist alles dran, was die Gier verlangt, zum Beispiel Edel-Federelemente von BOS. Die alleine kosten über 1700. Doch da sind noch die feinen Crossmax SX -Laufräder mit Tubeless-Bereifung, die hochwertige X.O Trail -, Reverb -Variostütze in der integrierten Stealth-Variante usw. Doch nicht nur der Preis des Wicked Pro ist der Hammer, auch die Leistung. Die Jungs von YT erlauben sich keine Fehler: perfektes Cockpit (breiter Lenker der In-Marke Renthal, Stummelvorbau, straffe Griffe), durchdachte Geometrie, moderne Kinematik. Das Ergebnis: draufsetzen, wohlfühlen. Wir haben das Bike so gebaut, wie wir es selbst gerne fahren wollen, sagt YT-Boss Markus Flossmann. Ja, vielleicht liegt darin das Erfolgsgeheimnis. Das Wicked ist gut ausbalanciert und entwickelt ein luftig-agiles Handling. Es presst mit viel Druck auf dem Vorderrad durch Turns, beschleunigt rasant und fordert den Biker förmlich auf, zum Geländesprung abzuziehen. Tiefes Tretlager, flacher Lenkwinkel, langer Radstand und ein fluffiges das YT belegte in der -Wertung einen Spitzenplatz. Nur Rose und Radon entwickelten noch mehr Laufruhe in schnellen, ruppigen Passagen. Der straffere Hinterbau des YT kann mit der Front nicht ganz mithalten, wo die exzellente 170er-BOS-Gabel souverän die Schläge pariert. Bergauf und auf der Geraden entwickelt das YT viel Vortrieb und eignet sich somit für lange Touren. Fazit: So soll ein Superenduro aussehen! Satter Federweg, akzeptables Gewicht, verspieltes Handling. Das Wicked Pro war jedes Testers Liebling. Blingbling: Edelteile und sinnvolle Details, wohin man schaut. Da können wir über den Preis nur staunen. YT Wicked Pro Vertrieb YT Industries, Tel. 09191/7363050 www.yt-industries.com Alu/S,M,L Preis/Gewicht ohne Pedale 3 299 Euro/14,3 kg 170 mm/165 mm Gabel/Dämpfer BOS Deville TRC/BOS Vip r Kurbeln/Schaltung ethirteen TRS+/Sram XO Avid XO Trail Laufräder Mavic Crossmax SX Systemlaufradsatz, Continental Mountain King FR 2,4 Reifen 40 Reach 420 mm Stack 591 mm BB-Drop + mm 450 6 120 72,6 65,5 Wohlfühl-Geometrie Ausstattung Handling nix 1169 348 432 9,5 Der Luftdämpfer von Suspension-Mastermind Olivier Bossard funktionierte gut. Die zuschaltbare Druckstufe beruhigt das Heck für effizientes Bergauf-Kurbeln. Bringt Ruhe ins : Die 170er-Luftgabel von BOS bekam schon in vielen Tests Lob. Super Leistung. Praktisch: Der Hersteller bietet exakte Vorschläge für die ideale Abstimmung. 62 FREERIDE 1 13