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3. März 6 Statistischer Infodienst Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung www.freiburg.de/statistik Erste Ergebnisse aus der Repräsentativen Wahlstatistik für die Landtagswahl 6 in Freiburg Welche Wählergruppen konnten die Parteien erreichen? Gibt es bei der Wahlentscheidung Unterschiede zwischen n und? Hat das Alter einen Einfluss auf das Wahlverhalten? Diese Fragen können durch die repräsentative Wahlstatistik beantwortet werden, die in etwa jedem zehnten Wahlbezirk durchgeführt wurde. In diesen Bezirken wurden die Stimmzettel nach fünf Altersgruppen und Geschlecht gekennzeichnet. Damit sind Auswertungen des alters- und geschlechtsspezifischen Wahlverhaltens möglich, ohne das Wahlgeheimnis zu verletzen. 1. Die Wahlbeteiligung Sowohl das Lebensalter wie auch das Geschlecht haben einen deutlichen Einfluss auf die Wahlbeteiligung. Die geringste Wahlbeteiligung haben die 1 bis unter 5-jährigen (37,3 ), während die männlichen Senioren im Alter ab 7 n am häufigsten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen (71,4 ). Ab 4 n nimmt bei den und n mit dem Lebensalter auch die Wahlbeteiligung zu. Eine Ausnahme davon ist die geringere Wahlbeteiligung der Seniorinnen ab 7 n. In dieser Altersgruppe sind zwei Drittel der Wahlberechtigten weiblich, bei den über 85-Jährigen knapp 8 und mit der entsprechenden Gebrechlichkeit geht vermutlich auch die Wahlbeteiligung zurück. 75 Wahlbeteiligung 1) nach Altersgruppe und Geschlecht bei der Landtagswahl 6 in Freiburg 7 65 6 55 5 45 4 35 18-1-4 5-9 3-34 35-39 4-44 45-49 5-59 6-69 7 u.ä. insg. Im 1) einschl. Wahlscheinempfänger

Im Vergleich mit den Ergebnissen der Repräsentativen Wahlstatistik bei der Bundestagswahl 5 ist die Wahlbeteiligung um mehr als 5 -Punkte zurückgegangen. Hierbei haben alle Altersgruppen unter 6 n einen zum Teil deutlich höheren Rückgang der Wahlbeteiligung (- 36,5 -Punkte bei den 1 bis unter 5-Jährigen) zu verzeichnen. Bei den Wählern ab 6 n fällt diese Differenz wesentlich geringer aus. Bei älteren Wählern ist die Teilnahme an Wahlen eher eine selbstverständliche staatsbürgerliche Pflicht, der Folge geleistet wird, während bei jüngeren Wählern stärker individuelle Nutzenüberlegungen für die Wahlbeteiligung entscheidend sind. Die geringere Wahlbeteiligung jüngerer Wähler bei Landtags- und Kommunalwahlen ist demnach kein Zeichen von Politikverdrossenheit oder Ausdruck einer unpolitischen Generation, sondern verweist auf ein anderes Politikverständnis junger Menschen.. Die Ergebnisse der Parteien nach Alter und Geschlecht Anhand der Ergebnisse der Repräsentativen Wahlstatistik lässt sich analysieren, wie sich die Wählerinnen und Wähler in den einzelnen Altersgruppen politisch entschieden haben und welche Veränderungen es gegenüber früheren Wahlen gab. Die Ergebnisse der CDU Ihr bestes Ergebnis erreicht die CDU bei den Seniorinnen und Senioren in der Altersgruppe ab 6 n. Bei den ereichte sie hier sogar die absolute Mehrheit (51,1). In den übrigen Altersgruppen blieb ihr Ergebnis durchweg unter dem Durchschnitt des Freiburger Stadtgebiets. Den geringsten Stimmenanteil realisierte sie bei den 35- bis unter 45-Jährigen. Mit Ausnahme der Senioren, wird die CDU in allen Altersgruppen geringfügig häufiger von n gewählt. Die Gewinne und Verluste gegenüber der Vorwahl sind in ihrer Struktur uneinheitlich. Verluste von über 4 sind bei den männlichen Jungwählern und bei den n im Alter von 45- bis unter 6 n zu verzeichnen. Beides sind Altersgruppen die besonders von Arbeitsmarktrisiken betroffen sind, entweder weil sie sich am häufig problematischen Einstieg in die Berufslaufbahn befinden oder weil die Beschäftigungschancen altersbedingt sinken. Die Ergebnisse der SPD Die SPD erreicht bei und n und in allen Altersgruppen einen nahezu gleichen Stimmenanteil. Lediglich die Erstwähler stechen deutlich aus diesem Bild hervor. Bei den jungen liegt der Stimmenanteil der SPD um fast 1-Punkte über ihrem Durchschnitt, bei den n dieser Altersgruppe sind es immerhin noch 3,5 -Punkte. Auch die Verluste sind hier am geringsten. Mit einem Rückgang von 1,6 -Punkten konnte die SPD das Stimmenergebnis bei den Erstwählerinnen nahezu halten. Dramatische Einbrüche erlitt die SPD hingegen bei den 35- unter 45-jährigen n, bei denen sie 17,5 -Punkte gegenüber der Vorwahl verlor. In den übrigen Altersgruppen liegen die Verluste knapp über dem Durchschnittsniveau von etwa 1. Lediglich bei den Senioren fielen die Einbußen der SPD etwas moderater aus.

Wahlentscheidung der verschiedenen Altersgruppen bei der Landtagswahl 6 in Freiburg 6 CDU 6 SPD 5 5 4 4 3 3 1 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. 1 FDP 6 GRÜNE 1 8 6 5 4 3 4 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. 1 WASG 1 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. 1 8 6 4 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. 3

Die Ergebnisse der GRÜNEN Nach wie vor finden die GRÜNEN in den jüngeren Altersgruppen stärkeren Zuspruch. Bei den älteren Wählerinnen und Wählern ab 6 n erreichen sie nicht einmal ein Drittel ihres durchschnittlichen Stimmenanteils. Die GRÜNEN sind die einzige Partei, die in allen Altersgruppen bei den einen höheren Stimmenanteil erreicht. Auch die Zugewinne für die GRÜNEN sind bei den höher als bei den n. Bei den 5- bis unter 45- jährigen erreichen die GRÜNEN fast die absolute Mehrheit (48,6 ) der Stimmen. In der Altersgruppe der Senioren erreichen sie weniger als ein Zehntel der Wählerschaft und auch die Zuwächse bleiben hinter dem Durchschnitt zurück. Dafür holten sie vor allem in der Altersgruppe der 45- bis unter 6-Jährigen deutlich auf. Ihren stärksten Zugewinn mit 9,9 - Punkten konnten sie bei den in dieser Altersgruppe verbuchen. Bemerkenswert ist die Entwicklung bei den Jungwählern. Bei den weiblichen Erstwählern blieb das Stimmenergebnis fast konstant (+1,6 ), während es bei den männlichen Erstwählern sogar zu einem leichten Rückgang kam (-,9 ). Die Ergebnisse der FDP Die Wahlergebnisse der FDP liefern über die Altersgruppen hinweg ein relativ homogenes Bild. Bei den n schwankt das Stimmenergebnis altersabhängig um weniger als einen Prozentpunkt um den Durchschnitt. In allen Altersgruppen liegt das Ergebnis der ü- ber dem der, wobei diese Differenz vor allem bei den jüngeren Wählern etwas stärker ausgeprägt ist. Am besten schneidet die FDP bei den 5- unter 35-jährigen n ab, während sie die Erstwählerinnen nur sehr schlecht erreichen kann (3, ). Bei den Erstwählern muss die FDP Verluste hinnehmen, während sie bei den Senioren und den 5- bis unter 35-Jährigen Boden gut macht. Auch bei den n zwischen 35- unter 45 n verzeichnet sie einen geringen Zuwachs. Die Ergebnisse der WASG Auch die WASG spricht vor allem die an und hat deshalb in allen Altersgruppen einen höheren Stimmenanteil bei den n. Einen besonders hohen Stimmenanteil kann die WASG mit 11, bei den n im Alter von 45- unter 65 n erreichen. Unterdurchschnittlich bleiben ihre Stimmenanteile in der Gruppe der Senioren. 4

4 - CDU Unterschiede bei der Wahlentscheidung der verschiedenen Altersgruppen bei der Landtagswahl 6 gegenüber 1 in Freiburg (in Prozentpunkten) SPD -5-1 -4-15 -6 1-18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. FDP 1 GRÜNE 8-1 - 6 4-3 -4-5 - 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.m. insg. Da die Repräsentative Wahlstatistik auch für weiter zurückliegende Landtagswahlen vorliegt, ist es möglich, langfristige Veränderungen in der Wählerstruktur der Parteien zu analysieren. Eine Betrachtung des Wahlverhaltens der unterschiedlichen Altersgruppen seit 1984 führt zu spannenden Ergebnissen (siehe Grafik Seite 6). Die CDU erreicht in diesem Zeitraum bei den Senioren einen relativ konstanten Wähleranteil von über 5. Bei den Altersgruppen unter 35 n gelang es der CDU seit den 9er-n nicht mehr über zu gelangen. Besonders drastisch ist aber der Rückgang des Wähleranteiles der mittleren Altersgruppen im Familienalter. Diese Altersgruppe können dafür die GRÜNEN zunehmend erschließen, während ihr Anteil bei den Senioren konstant niedrig bleibt und sich bei den Jungwählern etwas nivelliert. Die SPD erlitt in der Landtagswahl 6 vor allem bei den 5- unter 45- Jährigen ihre stärksten Einbrüche. Im Unterschied zu der für die SPD ebenfalls desaströsen Landtagswahl 1996, blieb sie diesmal bei den Jungwählern von Einbrüchen verschont. 5

Stimmenanteile für ausgewählte Parteien bei den Landtagswahlen seit 1984 in Freiburg nach Altersgruppen der Wähler/innen 6 CDU 6 SPD 5 5 4 1984 4 3 1988 3 1996 1996 6 6 1 199 1 1 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.ä. 6 FDP 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.ä. 6 GRÜNE 5 5 1996 4 4 6 1 3 3 1988 199 1984 1 1 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.ä. 18-4 5-34 35-44 45-59 6 u.ä. 6

3. Die Altersstruktur der Wählerschaft Das unterschiedliche Wahlverhalten in den verschiedenen Altersgruppen und zwischen n und hat Auswirkungen auf die Wählerstruktur der Parteien. Die Wählerschaft der SPD unterscheidet sich nur sehr geringfügig von der demographischen Struktur der Wähler insgesamt. Auch bei der FDP sind die Abweichungen sehr minimal. 1 9 8 7 Altersgliederung der Wählerschaft einzelner Parteien bei der Landtagswahl 6 in Freiburg CDU SPD FDP GRÜNE WASG insgesamt 59,1 35,9 39,4 1,5 4,7 3,4 34,9 6 und älter 6 5 3,7 19,9 7, 33,8 1, 45 bis 59 4 3 16,8 14,5 16,7 19,1 16,6 35 bis 44 9, 15,7 17,7 7,6 15,4 17,1 5 bis 34 1 1, 4,8 1, 6,3 9,9 8, 1, 18 bis 4 Ganz anders sieht es bei der CDU, den GRÜNEN und der WASG aus. 59,1 der Wählerinnen und Wähler der CDU sind über 6 alt, während lediglich ein Viertel jünger als 45 ist. In Freiburg ist die CDU damit ganz deutlich die Partei der Senioren. Bei den GRÜ- NEN zählt hingegen lediglich jeder zehnte Wähler zu den Senioren (1,5 ). Dagegen sind die Altersgruppen von 5- bis unter 45 etwa 1 -Punkte stärker vertreten, als es ihren Anteilen an der gesamten Wählerschaft entspricht. Ein Drittel der Wählerinnen und Wähler der WASG sind 45- bis unter 6 alt. Diese Altersgruppe, die in der Gesamtwählerschaft lediglich ein Fünftel (1,) ausmacht, ist hier deutlich überrepräsentiert. Dafür sind die Seniorinnen und Senioren in der Wählerstruktur der WASG unterdurchschnittlich vertreten (3,4 statt 34,9 ). P. Höfflin/Th. Willmann Herausgeber: Stadt Freiburg, Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung, Wilhelmstr. a, 7998 Freiburg, Telefax: +49 / ()761 / 1-399, Email: statistik@stadt.freiburg.de, Internet: www.freiburg.de/statistik Der Statistische Infodienst erscheint in unregelmäßiger Reihenfolge ca. 1-mal jährlich und kann unter Angabe einer Email-Adresse kostenfrei abonniert werden. 7