Migration/Neuinstallation der Rehm- Programme Inhalt Systemvoraussetzungen... 2 Software... 2 Hardware... 2 Änderungen im Vergleich zur alten InstallShield-Installation... 2 Abschaffung der Netzwerkinstallation... 2 Installationspfad... 2 Vollständig automatisierbare Installation... 3 Vor der Migration... 3 Datensicherung... 3 Programme ohne Wartungsvertrag... 3 Migration einer bestehenden lokalen Installation vs. Netzwerkinstallation... 3 Der Migrations- bzw. Neuinstallationsvorgang... 4 Migration vs. Neuinstallation... 4 Von der Deinstallation der alten Programme nicht betroffene Elemente... 4 Die verschiedenen Verfahren... 4 Installation per Download zur Laufzeit (für den normalen Anwender)... 5 Installation von vordefinierten Programmen und Lizenzdaten (für Administratoren)... 9 Nach der Migration... 12
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 2 Systemvoraussetzungen Software Für den Betrieb der Rehm-Programme wird mindestens Windows XP mit Service Pack 3 benötigt, das mindestens auf einem Update-Stand von April 2014 sein muss. Bei Windows Vista muss Service Pack 2 installiert sein. Wird das System über Windows Update mit Updates versorgt, ist das in aller Regel der Fall. Für alle neueren Versionen von Windows (7, 8, 8.1, 10) gibt es keine speziellen Voraussetzungen. Hardware Die aktuellen Hardware-Mindestvoraussetzungen und -Empfehlungen entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://www.rehm.de/produkte/systemanforderungen. Änderungen im Vergleich zur alten InstallShield-Installation Abschaffung der Netzwerkinstallation Um mögliche begriffliche Irritationen zu vermeiden: Wir unterscheiden zwischen einer Netzwerkinstallation (der Ort, an dem die Programme installiert werden. Gegenteil: lokale Installation) und einer Netzwerklizenz (der Ort, an dem der Hardlock steckt. Gegenteil: Einzelplatzlizenz). Die Netzwerklizenz hat nach wie vor Bestand, d.h. an der Art und Weise wie Sie auf Ihren Hardlock zugreifen, hat sich nichts geändert. Die folgenden Änderungen betreffen ausschließlich die Netzwerkinstallation. Die zahlreichen Komplikationen und Einschränkungen, die eine Netzwerkinstallation in der Vergangenheit mit sich brachte, haben uns dazu bewogen, das Konzept einer nicht-lokalen Installation zu verwerfen und unsere Programme in Zukunft nur noch direkt auf das lokale System zu installieren. Von fehlenden Zugriffsrechten über fehlerhafte UNC- und Netzlaufwerkspfade und gesperrte Dateien bis hin zu Komponenten, die trotz Netzwerkinstallation immer noch lokal installiert werden mussten all diese Probleme gehören mit einer lokalen Installation der Vergangenheit an. Der einzige, allerdings beachtliche Vorteil, den eine Netzwerkinstallation mit sich brachte, war es, dass sichergestellt war, dass alle Mitarbeiter immer mit derselben Programmversion arbeiteten. Diese Anforderung besteht natürlich nach wie vor, weshalb wir mit dem Rehm ControlCenter ein Werkzeug entwickelt haben, das eine automatische Update-Komponente enthält und es ermöglicht, die Installation aller Rehm-Programme und der Lizenzdaten auf dem System zentral zu verwalten. Details zum Rehm ControlCenter entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung, es wird automatisch im Zuge der Migration bzw. Neuinstallation auf Ihrem System installiert. Installationspfad Während die alten InstallShield-Programme noch standardmäßig unter C:\Rehm bzw. bei einer Netzwerkinstallation auf einem anderen Laufwerksbuchstaben installiert wurden, entsprechen die neuen Setups den Windows-Konventionen und werden in das von Windows vorgesehene Programmverzeichnis installiert.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 3 Vollständig automatisierbare Installation In größeren Firmen, Behörden, Schulen oder Universitäten ist es üblich, dass Software nicht auf dem klassischen Weg per Doppelklick installiert, sondern von einem Administrator über Softwareverteilungstools automatisch auf die betreffenden Systeme verteilt wird. Während die bisherige InstallShield-Setuproutine keine vollständig automatisierte Installation der Programme erlaubte, stehen die neuen Setups im Windows Installer-Format (MSI) zur Verfügung und erlauben es Administratoren, sie vollständig ohne Benutzerinteraktion zu installieren und die gewünschten Lizenzen zu aktivieren. Dabei ist lediglich zu beachten, dass das.net Framework 4.0 oder neuer zum Zeitpunkt der Verteilung der neuen Setups bereits auf dem System installiert sein muss. Das ist ab Windows 8 immer der Fall, bei älteren Windows-Versionen muss es separat installiert werden. Das kann entweder über die Windows Update-Funktion geschehen oder per Download über die Microsoft- Server unter https://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=17718. Vor der Migration Datensicherung Obwohl von der Migration lediglich Programmdateien und keine persönlichen Daten oder Projekte betroffen sind, empfehlen wir, vor der Durchführung der Migration zur Sicherheit ein Backup Ihrer persönlichen Daten und der Projekte durchzuführen. Programme ohne Wartungsvertrag Im Falle einer Migration werden Programme, für die kein Wartungsvertrag, d.h. keine Lizenz für die aktuelle Version vorliegt, nicht berührt und laufen in ihrer alten Form weiter. Falls Sie eine Neuinstallation durchführen müssen und sowohl über gewartete als auch nicht gewartete Lizenzen verfügen, müssen Sie zunächst die alten ungewarteten Programme installieren und im Anschluss eine Migration nach dieser Anleitung durchführen. Eine Installation der alten InstallShield-Setups nachdem bereits die neuen Setups installiert wurden, wird nicht unterstützt und kann zu unvorhersehbarem Verhalten führen, weshalb wir dringend davon abraten. Migration einer bestehenden lokalen Installation vs. Netzwerkinstallation Das Verfahren zur Migration einer Netzwerkinstallation unterscheidet sich nicht von der Migration einer bestehenden lokalen Installation. Sollten Sie bisher eine Netzwerkinstallation verwendet haben, gilt es jedoch zu bedenken, dass nach der Migration des ersten Clients alle anderen Clients ebenfalls nicht mehr auf die Netzwerkinstallation zugreifen können. Deshalb sollten in diesem Fall alle Benutzer ihre Rehm- Programme schließen und erst dann wieder damit arbeiten, wenn die Migration aller Clients abgeschlossen ist.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 4 Der Migrations- bzw. Neuinstallationsvorgang Migration vs. Neuinstallation Das Verfahren für eine Migration einer bestehenden Installation und dem Aufsetzen einer Neuinstallation auf einem unberührten System unterscheidet sich einzig und alleine darin, dass bei einer bestehenden Installation zusätzlich die alten Programminstallationen von denjenigen Programmen, die aktualisiert werden sollen, entfernt werden müssen. Bei einer Neuinstallation entfällt dieser Schritt. Von der Deinstallation der alten Programme nicht betroffene Elemente Bei der Deinstallation der alten Setups werden nur die Programmdateien entfernt. Alles andere bleibt davon unberührt. Falls Sie also z.b. Projekte unter x:\rehm\projekte (x: ist das Installationslaufwerk) oder gar einem Pfad wie x:\rehm\hykas\projekte gespeichert hatten, sind diese nach der Deinstallation nach wie vor vorhanden. Auch Ihre Lizenzdaten werden nicht gelöscht, sondern verbleiben einerseits in den jeweiligen alten Programmverzeichnissen und unter x:\rehm\installation\lizenzdaten gespeichert. In der Konsequenz bedeutet das, dass auch nach der Deinstallation aller alten Setups höchstwahrscheinlich noch der Ordner x:\rehm übrig bleiben wird, den Sie erst dann manuell löschen sollten, wenn Sie sichergestellt haben, dass dort keine wichtigen Dateien oder Projekte mehr liegen. Außerdem werden von Ihnen manuell erzeugte Verknüpfungen auf die Programme, z.b. auf Ihrem Desktop, nicht entfernt. Diese zeigen nach der Deinstallation ins Nichts und müssen von Hand entfernt bzw. an die neuen Pfade angepasst werden. Die neuen Setups erzeugen standardmäßig automatisch eine Verknüpfung auf Ihrem Desktop, dieses Verhalten können Sie jedoch später im Rehm ControlCenter auf Wunsch auch deaktivieren. Die verschiedenen Verfahren Grundsätzlich besteht sowohl bei einer Migration als auch bei einer Neuinstallation die Möglichkeit, die zu installierenden Programme und Lizenzdaten entweder zur Laufzeit direkt von unserem Server zu beziehen, oder sie der Installationsroutine in einer festgelegten Ordnerstruktur im Voraus zur Verfügung zu stellen. In beiden Fällen wird ein Benutzer mit lokalen Administratorenrechten benötigt (es muss jedoch nicht der Administrator selbst sein). Für die erste, einfachere und für den normalen Anwender empfohlene Variante, bei der die benötigten Dateien zur Laufzeit vom Server heruntergeladen werden, müssen Sie lediglich eine Datei von unserer Homepage herunterladen, diese ausführen und den Anweisungen folgen. Voraussetzung hierfür ist einerseits Internetzugriff auf der entsprechenden Arbeitsstation und andererseits müssen Sie Ihre Zugangsdaten für die Anmeldung im Kundenbereich auf unserer Homepage zur Hand haben. Es werden die Proxy-Einstellungen des Systems (Internet Explorer) verwendet. Die zweite, etwas aufwendigere Variante empfiehlt sich dann, wenn keine Internetverbindung besteht oder mehrere Arbeitsstationen eingerichtet werden sollen und der mehrfache Download derselben Dateien, die je nach Anzahl und Umfang der Programme durchaus mehrere 100 MB umfassen können, eine Internetverbindung mit wenig Bandbreite unnötig belasten würde.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 5 Installation per Download zur Laufzeit (für den normalen Anwender) Gehen Sie auf unsere Homepage https://www.rehm.de und melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Im Kundenbereich unter Updates laden Sie aus der Dateiliste die Datei Rehm_Erstinstallation.exe herunter und führen Sie sie aus. Klicken Sie auf Installieren, um den Migrationsvorgang zu starten. In der Folge werden alle benötigten Komponenten, sofern sie noch nicht vorhanden sind, auf dem System installiert. Nach der Installation der Systemvoraussetzungen startet automatisch das Migrationsprogramm, das, falls vorhanden, die Deinstallation der alten Programme und die Installation der neuen Programme übernimmt.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 6 Stellen Sie sicher, dass eine Internetverbindung besteht und geben Sie Ihre Zugangsdaten ein. In der Folge können Sie aus einer Liste aller Ihrer lizenzierten Programme diejenigen auswählen, die Sie migriert bzw. installiert haben möchten. In aller Regel gibt es hier keinen Grund, ein Programm nicht auszuwählen, da Programme, für die Sie keine Lizenz für die aktuelle Version besitzen (z.b. weil kein Wartungsvertrag besteht), hier gar nicht erst angezeigt werden. Stehen mehrere Hardlocks für ein Programm zur Auswahl, können Sie wählen, welcher im Zuge der Installation aktiviert werden soll. Die aktive Lizenz können Sie auch jederzeit später über das Rehm ControlCenter ändern. Nach der Auswahl der gewünschten Programme und Lizenzen werden zunächst alle benötigten Setups und Lizenzdaten vom Server heruntergeladen. Im Anschluss wird zunächst für alle ausgewählten Programme geprüft, ob eine alte Programminstallation vorliegt. Falls ja, wird dessen Deinstallationsroutine aufgerufen. Eine
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 7 Einschränkung seitens der alten Installationen ist es, dass deren Deinstallation nicht vollständig automatisch durchgeführt werden kann. Deshalb müssen Sie die Deinstallation jedes Programms manuell mit einem Klick auf Ja und OK bestätigen. Nach der Deinstallation der veralteten Programme werden ggf. das Netzwerksetup und auch die alten Basiskomponenten auf dieselbe Weise vom System entfernt. Wurden alle alten Komponenten entfernt, beginnt die Installation der neuen Setups. Hier ist bis zum Abschluss keine weitere Benutzerinteraktion erforderlich.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 8 Nach Abschluss der Installation wird die Erfolgsmeldung angezeigt und die Migration bzw. Installation ist abgeschlossen.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 9 Installation von vordefinierten Programmen und Lizenzdaten (für Administratoren) Die Installation von über eine festgelegte Ordnerstruktur zur Verfügung gestellten Programmen und Lizenzdaten verläuft zum größten Teil identisch zur Installation über den Download zur Laufzeit, es müssen lediglich einige vorbereitende Schritte ausgeführt werden. Gehen Sie auf unsere Homepage https://www.rehm.de und melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Im Kundenbereich unter Updates laden Sie aus der Dateiliste die Datei Rehm_Erstinstallation.exe herunter. Diese Datei kopieren Sie in den Wurzelordner Ihrer gewünschten Installationsquelle (z.b. eine Netzwerkfreigabe oder ein USB-Stick). Dabei muss sich der Wurzelordner nicht im Wurzelverzeichnis eines Laufwerks befinden, sondern kann auch wie im folgenden Beispiel gezeigt auf dem Desktop liegen. In diesem Wurzelordner legen Sie einen Ordner Setups und einen Ordner Lizenzdaten an. Dorthin kopieren Sie dann jeweils die Programme und Lizenzdaten, die Sie konkret installieren möchten. Beziehen können Sie diese Programme ebenso im Kundenbereich auf unserer Homepage. Sowohl in Setups als auch in Lizenzdaten können Sie beliebig viele Programme bzw. Lizenzdaten hinterlegen, die Ihnen dann im Rahmen der Installation zur Auswahl angezeigt werden. Wichtig ist hierbei, dass Sie auch die Basiskomponenten im Ordner Setups hinterlegen, da diese Grundvoraussetzung für den Betrieb aller Programme sind.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 10 Sie können eine solche Ordnervorlage auch ganz einfach dadurch erzeugen, dass Sie die Installation auf dem ersten Rechner durch eine Installation per Download zur Laufzeit durchführen und dann diesen als Vorlage verwenden. Führen Sie dort nach erfolgreicher Migration bzw. Installation das Rehm ControlCenter aus und rufen Sie dort die Funktion Sicherung der Installation erzeugen auf.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 11 Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten und lassen Sie sich das Zip-Archiv erzeugen. Dieses enthält unter anderem die zwei Ordner Setups und Lizenzdaten, die Sie einfach in den gewünschten Vorlagenordner kopieren können.
Migration/Neuinstallation der Rehm-Programme Seite 12 Ab diesem Punkt unterscheidet sich die Installation nicht mehr von einer Installation per Download zur Laufzeit, außer dass Sie die Datei Rehm_Erstinstallation.exe nicht herunterladen, sondern aus Ihrem Vorlagenordner ausführen. Außerdem werden Sie nicht zur Eingabe Ihrer Zugangsdaten aufgefordert. Nach der Migration Es gibt diverse Einstellungen und Pfade innerhalb einzelner Programme und Projekte, die bei einer Migration nicht automatisch in die neue Ordnerstruktur konvertiert werden können. Dazu gehören unter anderem folgende, ggf. auch betriebsübergreifende Elemente: Pfade zu Referenz- und Adressdatenbanken Pfade zu Textkonserven (Programm AUSSCHREIBUNG) Pfade zu Projektvorlagen Pfade zu Einstellungsdatenbanken (z.b. Programm CROSS) Diese Pfade zeigen in vielen Fällen auf Ordner innerhalb des alten Installationsverzeichnisses. Diese Pfade werden bei der Migration ohne Änderung übernommen und sind auch weiterhin gültig. Dennoch bietet es sich an, nach der erfolgreichen Migration den Speicherort dieser Pfade zu überdenken. Beispielsweise waren Textkonserven des Programms AUSSCHREIBUNG standardmäßig im alten Installationsverzeichnis hinterlegt (z.b. \\dateiserver\rehm_installation\rehm\lv). Diese könnten Sie nun an einem neutraleren Ort zur Verfügung stellen und entsprechend benennen (z.b. \\servername\allgemein\textkonserven), da das alte Installationsverzeichnis nach der Migration und der erfolgreichen Übernahme aller darin enthaltenen Daten prinzipiell gelöscht werden kann (und auch sollte), um mögliche Verwechslungen bzw. Verwirrung zu vermeiden. Nachdem Sie den Speicherort der betriebsübergreifenden Daten angepasst haben, müssen Sie im Anschluss nur noch in den jeweiligen Programmen und Projekten die entsprechenden Pfade anpassen.