REDAKTIONSMANAGEMENT 2016



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Transkript:

REDAKTIONSMANAGEMENT FÜHREN IN DEN MEDIEN 2016 1

REDAKTIONSMANAGEMENT 2016 Oft werden gut qualifizierte Journalistinnen und Journalisten ohne entsprechende Ausbildung in eine Führungsposition befördert. Die neue Aufgabe aber verlangt besondere Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie werden im neuntägigen Lehrgang Redaktionsmanagement vermittelt. Der Lehrgang ist aufgeteilt in drei Module, die sich je einem Thema widmen: Führen und Auftreten; Wissen und Handeln; Fördern und Entwickeln. Zielgruppe _ Führungsverantwortliche in Zeitungs-, TV-, Radio- und Online-Redaktionen _ Ressort-, Gruppen- oder TeamleiterInnen _ Medienleute vor dem Schritt in die Führungsverantwortung Voraussetzungen Führungserfahrung in Redaktionen oder unmittelbar bevorstehende Übernahme von Führungsaufgaben Lernziele _ Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse in Selbstmanagement, Kommunikation und im Umgang mit schwierigen Führungssituationen. _ Sie reflektieren ihre Position als Führungskraft und entwickeln ein eigenes Führungsprofil. _ Sie kennen die wichtigsten Instrumente der Teamentwicklung, des Projekt- und Ressourcen- managements und beherrschen die Methode des kollegialen Coachings. Methoden _ Führen kann nur, wer sich selbst führen kann: Das Seminar bietet Raum, an den eigenen Führungsqualitäten zu arbeiten und diese im Spiegel der Gruppe zu verfeinern. _ Die Teilnehmenden bilden ein «Lern-Team», das sich in einem offenen Klima mit den wichtigsten Führungsthemen aus dem Alltag auseinandersetzt. _ Einmal steht mehr die Wissensvermittlung, ein andermal mehr der Austausch über die eigenen Erfahrungen im Vordergrund. Die Reflexion über das Führungsverhalten und der Transfer in die Praxis sind wichtige Bestandteile des Lehrgangs. Dauer/Termine 3-mal 3 Präsenztage zwischen September bis Dezember 2016 Modul 1: 12. September bis 14. September 2016 Modul 2: 24. Oktober bis 26. Oktober 2016 Modul 3: 12. Dezember bis 14. Dezember 2016 Der Lehrgang ist in sich geschlossen. Es können keine einzelnen Kursteile besucht werden. Der Lehrgang dauert insgesamt neun Arbeitstage, aufgeteilt in drei Module. Anmeldefrist 09. August 2016 Nach erfolgter Anmeldung müssen die Kursteilnehmenden ein Motivationsschreiben verfassen und ihre Biografie zuhanden der Kursadministration einreichen. Abschluss Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat, wenn sie mindestens 80 Prozent des Kurses besucht haben. 2

Leitung Dozierende Reto Schlatter, Studienleiter MAZ, Coach und Organisationsentwickler BSO Andrea Dworog, Verhaltens- und Kommunikationstrainerin Daniela Landau, Psychologin lic. phil., Landau Consulting Karin Müller, Chefredaktorin, Telebasel Martin Niederhauser, Medientrainer Reto Schlatter, Coach und Organisationsentwickler BSO, Studienleiter, MAZ Oliver Schroeder, Dipl.-Journalist, Medientrainer, Studienleiter, MAZ Klaus Schweingruber, Unternehmensberater Gäste (Führungskräfte aus den Medien) Kosten CHF 5 900.- Kursort Kurs-Nr. MAZ Die Schweizer Journalistenschule, Murbacherstrasse 3, 6003 Luzern J75681 Auskunft Reto Schlatter, Studienleiter MAZ, reto.schlatter@maz.ch, Telefon +41 (0)41 226 33 33 Administration Roberto Liberato, roberto.liberato@maz.ch, Telefon +41 (0)41 226 33 80 3

THEMEN UND TERMINE MODUL 1 12. September bis 14. September 2016 Führen und Auftreten Karin Müller, Chefredaktorin, Telebasel Martin Niederhauser, Medientrainer Reto Schlatter, Studienleiter MAZ, Coach und Organisationsentwickler BSO Führungsstil und -philosophie Menschenführung beginnt bei sich selbst. Die Arbeit an der eigenen Führungsbiografie zeigt, wo ich heute stehe und wie ich mich entwickeln will. Erkenntnisse über den eigenen Führungsstil und die Führungsphilosophie geben Aufschluss darüber, wie ich meine Aufgabe als Führungskraft bewältige. Kommunikation Auftritt Als Führungskraft muss ich vor meinem Team einen starken Auftritt zeigen können. Sei das bei Sitzungen, sei das bei kurzen Ansprachen. Wir schauen darauf, wie wir Wirkung erzeugen und wie wir uns verbessern können. Kommunikation Gesprächsführung «Miteinander reden» ist von zentraler Bedeutung für die Gesprächsführung von Führungskräften: Wie gestalte ich mit sachlicher und menschlicher Transparenz meine Kontakte und Beziehungen, auch und gerade bei konfliktbeladenen Themen? Wie fördere ich die Gesprächskultur auf der Redaktion? Wie führe ich ein Mitarbeitergespräch? Wir üben Situationen mit Video und geben Feedback. MODUL 2 24. Oktober bis 26. Oktober 2016 Entwickeln und Handeln Andrea Dworog, Verhaltens- und Kommunikationstrainerin Daniela Landau, Psychologin lic. phil., Landau Consulting Klaus Schweingruber, Unternehmensberater Teamentwicklung Welche Prozesse spielen sich innerhalb eines Teams ab? Wie gelingt es, ein Team zu einer Topleistung zu motivieren? Das Geheimnis der Teamentwicklung beginnt bei der Wachsamkeit der Vorgesetzten für die Stärken und Schwächen der Einzelnen und für die Rollenverteilung innerhalb eines Teams. Ressourcenmanagement Viele Führungskräfte leiden unter Stress. Die Mailflut, die Bedürfnisse der Mitarbeitenden, die anstehenden Entscheide und die operative Hektik dominieren den Alltag. Wie kann man da noch gute Arbeit machen, ohne dass man selber kaputtgeht? Wie lässt sich mit den eigenen Kräften haushalten, so dass nicht früher oder später die Diagnose heisst: Burnout? Projektmanagement Wer die grosse Kiste plant, muss etwas von Projektmanagement verstehen. Die Teilnehmenden bringen ihre eigenen Fälle ein und diskutieren die wichtigsten Stolpersteine und Eckpunkte eines Projektablaufs. 4

MODUL 3 12. Dezember bis 14. Dezember 2016 Fördern und Entwickeln Peter Bühler, Coaching, Teamentwicklung, Kommunikation Daniela Landau, Psychologin lic. phil., Landau Consulting Reto Schlatter, Studienleiter MAZ, Coach und Organisationsentwickler BSO Oliver Schroeder, Studienleiter MAZ, Dipl.-Journalist, Medientrainer Feedback, Blatt- und Sendekritik Feedback ist eines der zentralen Führungsinstrumente. Wir setzen uns mit verschiedenen Feedback- Formen auseinander und üben die konkrete Anwendung bei einer Blatt-, Sendekritik oder an einer Person. Kollegiales Coaching Die Methode verblüfft immer wieder durch ihre Einfachheit und Effektivität. An diesem Tag unterstützt und berät die Seminargruppe in wechselnder Konstellation einen Teilnehmer mit der Methode des kollegialen Coachings. Dabei geht es meist um eine spezifische Führungssituation, die mit der praxisorientierten Methode bearbeitet wird. Persönlicher Entwicklungsplan Zum Abschluss des Seminars machen die Teilnehmenden eine persönliche Standortbestimmung: Wo stehe ich heute? Bin ich auf dem (richtigen) Weg? Was will ich beibehalten oder weiterverfolgen? Was will ich verändern? Der persönliche Entwicklungsplan begleitet uns zurück in den journalistischen Alltag und ins private Leben. Änderungen vorbehalten. 5

MAZ DIE SCHWEIZER JOURNALISTENSCHULE Das MAZ MAZ-Team Das MAZ 1984 gegründet ist die führende Journalismusschule der deutschen Schweiz. Aus- und Weiterbildung für Medienschaffende sind seine Kernkompetenzen. Die enge Zusammenarbeit mit Redaktionen garantiert Praxisnähe. Kooperationen im In- und Ausland ermöglichen den Blick nach aussen. Hohe Qualität auf allen Ebenen ist der Anspruch des MAZ sind: der Verband Schweizer Medien, die SRG SSR, die Journalismusverbände, Stadt und Kanton Luzern; weiter wird das MAZ vom Bundesamt für Kommunikation BAKOM unterstützt. Direktor: Diego Yanez; Geschäftsleitung: Beatrice Brenner, Sonja Döbeli Stirnemann; Studienleitung: Reto Camenisch, Frank Hänecke, Bernd Merkel, Jeannette Nagy, Beat Rüdt, Christian Schenkel, Reto Schlatter, Oliver Schroeder, Alexandra Stark, Barbara Stöckli, Dominique Strebel; Kursleiter: Beat Glogger, Elmar zur Bonsen, Marketing: Nicole Drechsler, Lisa Savenberg; Administration: Madeleine Arnold, Monika Hame Buholzer, Ruth Hofmann, Theres Huser, Isabelle Gabriel, Roberto Liberato, Jae-In Moon, Jasmin Troxler, Yvonne Stocker; Technik: Willy Hediger. 6