SALIVASCREEN VI 008S601

Ähnliche Dokumente
Multidrogentest. Testanleitung (IFU) Schnelltest zum Nachweis dieser 6 Drogen im Speichel:

Saliva Direct Cup Speichel Drogentest

ÐïëõåîÝôáóç ÊÜñôá ôáìðëü ãéá ôýóô åíüò óôáäßïõ ìå åíóùìáôùìýíï äï åßï (ïýñùí)

MANUA LE D USO OPERATO R S MANUAL MANUEL D UTILIZATION BEDIENUNGSANLEITUNG MANUA L DE USO MANU AL DE USO áã åéñßäéïá ñþóçá

Drogenschnelltest. Multi-Drogen-Bechertest VERWENDUNGSZWECK & ZUSAMMENFASSUNG

MULTI DrugControl MultiDip 008SL410

Willi Fox Einzeldrogentest

Zusammenfassender Bericht der Feldstudie ulti med Schweiß-/ Oberflächen-Drogenscreening-System

ERKENNEN. BERATEN. HELFEN.

Nachweisdauer im Urin

SmartClip THC/Amphetamine

Drogenschnelltest. Drogenteststreifen VERWENDUNGSZWECK & ZUSAMMENFASSUNG

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Willi Fox Ethyl Glucuronide

Was sagen uns die Haartests wirklich?

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-ML nach DIN EN ISO 15189:2014

SmartClip Multidrug. Drogenschnelltest Gebrauchsanweisung

Dräger DrugCheck 3000 Drogennachweissystem

Dräger DrugCheck 3000 Drogennachweissystem

Bezeichnung Drogenscreening im Urin. Synonym. Handelsname. Indikation. Amphetamin, MDMA (Ecstasy)/Metamphetamin, Cannabis, Cocain und Opiate im Urin

Gruppenpraxis FachärztInnen für Medizinische und Chemische Labordiagnostik. Herzlich Willkommen! 11. Oktober 2017

DOA Oral-Fluid 008ASXXX

ARK Methylphenidate Metabolite Assay. M ARK Diagnostics, Inc. C P. Kundenservice. Verwendete Symbole R1 R2

Betäubungsmittel I Serum / Vollblut

DRI Amphetamintest. Für In-Vitro-Diagnostik

REAGENZIEN UND MATERIALIEN Positivkontrolle (1) Negativkontrolle (1) Verdünnungslösung (1) Packungsbeilage (1)

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Das Quidel Triage System

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

RIDA TUBE Calprotectin

Technische Dokumentation P.I.A.² Opiate

Treffpunkt in vitro Diagnostik: Drogenanalytik Dr. Torsten Winkler

Rapid STAT - Gebrauchsanweisung

Bestellformular. Gültig bis

Anhang A zur Richtlinie der GTFCh zur Qualitätssicherung bei forensisch-toxikologischen Untersuchungen

INTEX Diagnostika. Gebrauchsanweisung

USO PROFESSIONALE - PROFESSIONAL USE

Willi Fox Mononukleose Test

DRI Kokainmetabolittest

Drogennachweis im Rahmen des 24a StVG. zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Multi-Drug Rapid 12-Drogen Testbecher (Urin) mit Schutz vor Verfälschung. Gebrauchsanleitung

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Drogenteste im Speichel

PreventID hcg Weiterführende Informationen. Testanleitung (Teststreifen) Testanleitung (Testkassetten)

Drogenanalytik in der Suchtmedizin

Willi Fox Einzeldrogentest

Gesamte Rechtsvorschrift für Suchtgift-Grenzmengenverordnung, Fassung vom

Möglichkeiten, Pharmakologie und Interpretation von Drogentests

Innovative Möglichkeiten der Drogenanalytik

AXpress Schnelltests Bewährte Qualität und Zuverlässigkeit mit internen Kontrollen und Zubehör «on board» AXpress Schnelltests

: bis 3 Tage (wird in Speziallabors durch Radioimmunoassay= RIA getestet)

Milenia QuickLine HIT. Labordiagnostischer HIT Ausschluss einfach und schnell

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Chlamydien. Wann sollte der Test verwendet werden?

Willi Fox. Troponin I. Bluttest. Testanleitung (IFU) Schnelltest zum Nachweis Troponin I im Vollblut, Serum oder Plasma

Drogen-Schnelltests. gabcontrol bietet eine breite Produktpalette an Drogen- Qualitätsstandard. Sicherer Nachweis von Drogen und deren Metaboliten

Dräger DrugTest 5000 Drogennachweissystem

NEU. Kinetex. Biphenyl TMS TMS TMS TMS. Diese Selektivität kann eine C18 einfach nicht bieten! Bip

Rauschmittel / Drogen

Drogenanalytik vom Schnelltest bis zur high-tech

PreventID hcg. Weiterführende Informationen Testanleitung (Testkassetten) Testanleitung (Teststreifen)

Technische Dokumentation P.I.A.² Methamphetamin

DEUTSCH NUR ZUR IN-VITRO DIAGNOSTIK. n KLINISCHE BEDEUTUNG. n PRINZIP

Technische Dokumentation P.I.A.² Amphetamin

Wirkstoffnachweis in Haaren mit Gaschromatographie

Praktikumsplan 8.Fachsemester : Pharmazeutische und Medizinische Chemie

Multi Drop Test. 1. Anwendungsbereich. 4. Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen. 2. Testdurchführung. 5. Cut-offs. 3. Testauswertung.

Drogenschnelltest Kassetten- und MultiLine-Tests (Tropftest)

Technische Dokumentation P.I.A.² Buprenorphin

Dräger DrugTest 5000 Analysesystem zum Nachweis von Drogen

Forensische Toxikologie

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Bruno Liniger Facharzt für Rechtsmedizin Abteilung Verkehrsmedizin & Klinische Forensik

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D PL

PreventID Ovulation. Weiterführende Informationen Testanleitung (Teststreifen) Testanleitung (Testkassette)

Technische Dokumentation P.I.A.² Methylphenidat

Dräger DrugTest 5000 Drogennachweissystem

Telefon:+ 49 (0) 385 / Telefax:+ 49 (0) 385 / Internet:

DROGENSCREENING. Alkoholkonsum - direkte und indirekte Marker. MEDLAB Drogenscreening

Heroin Pharmakologie Struktur von Heroin 1

Haaranalytik. Technik und Interpretation in Medizin und Strafrecht. von Burkhard Madea, Frank Musshoff. 1. Auflage

Anlage zur Akkreditierungsurkunde D-PL nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Technische Dokumentation P.I.A.² EDDP

Dopingliste des IOC (Internationales Olympisches Kommitee)

Charakteristische Wirkungen illegaler Drogen

Transkript:

Schnelltest für den qualitativen Nachweis von Drogen und Drogenmetaboliten im menschlichen Speichel. Nur zur professionellen Anwendung in der in vitro Diagnostik ANWENDUNGSBEREICH Der SalivaScreen VI ist ein chromatographischer Immunotest für den qualitativen Nachweis der Drogen Kokain, Marihuana, Methamphetamin, Methadon, Opiaten und Amphetamin sowie einiger Metabolite der betreffenden Drogen im menschlichen Speichel. Die jeweils eingestellten Nachweisgrenzen sind: ZUSAMMENFASSUNG Der SalivaScreen VI weist nachfolgend aufgeführte Drogen sowie einige ihrer Metaboliten qualitativ nach. Detaillierte Angaben zu den verschiedenen Metaboliten sind unter Analytische Spezifität unten aufgeführt. COC: Kokain ist eine stark zentralwirksame Substanz, die nur zur Lokalanästhesie eingesetzt wird. THC: Tetrahydrocannabinol ist der Hauptwirkstoff aus der Marijuanapflanze (Cannabis sativa), der im Körper zu den zentralwirksamen Carbonsäurederivaten metabolisiert wird. Tetrahydrocannabinol kann in Spuren im Speichel nach oraler Aufnahme hauptsächlich beim Rauchen nachgewiesen werden. Auch Metabolite sind im Speichel nachweisbar, da diese in der Glut der Zigarette aus dem Tetrahydrocannabinol gebildet werden. MET: Methamphetamin ist ein Amphetaminderivat, das im Vergleich zum Amphetamin ein höheres Wirkungpotential auf das Zentrale Nervensystem aufweist. Es wird ebenso wie das Amphetamin wegen des hohen Suchtpotentials nicht mehr zur Therapie eingesetzt. MTD: Methadon ist eine schmerzlindernde Substanz, die hauptsächlich in der Behandlung von Opiatsucht Verwendung findet. Die bekannte Halbwertzeit für Methadon in Plasma lässt darauf schließen, dass Methadon bis zu 2 Tage in Speichel nachweisbar ist. OPI: Die Gruppe der Opiate umfasst sowohl Substanzen, die aus dem Schlafmohn gewonnen werden, als auch strukturell verwandte synthetische Verbindungen. Detaillierte Angaben zu den verschiedenen Substanzen sind unter Analytische Spezifität unten aufgeführt. Opiate werden wegen ihrer dämpfenden Wirkung auf das Zentrale Nervensystem zur Schmerzbekämpfung therapeutisch genutzt. AMP: Amphetamin ist ein Sympathomimetikum, das wegen des hohen Suchtpotentials nicht mehr zur Therapie eingesetzt wird. Der SalivaScreen VI kann nur ein vorläufiges analytisches Testergebnis liefern. Schon vor Ort sind deshalb in die Beurteilung der Testergebnisse auffallende Anzeichen im Verhalten der betreffenden Person einzubeziehen z.b. Pupillenreaktion, Sprachstörungen, Unruhe etc. Zur Bestätigung eines positiven Testergebnisses sind weiterhin anerkannte Labormethoden einzusetzen z.b. gaschromatographische Trennung mit gekoppelter Massenspektrometrie (GC / MS). TESTPRINZIP Der SalivaScreen VI ist ein kompetitiver Immunotest; d.h. die jeweils nachzuweisende Droge blockiert Antikörper-Bindestellen, so dass diese nicht mehr in der Nachweisregion der T-Linie gebunden werden können. Im Detail werden nachfolgende Schritte durchgeführt: Die aufgetragene Speichelprobe wird aufgrund von Kapillarwirkung in das Reagenzkissen transportiert, um dort das Reagenz ein spezifischer Antikörper, markiert mit kolloidalem Gold zu lösen. Sind in der Speichelprobe die jeweiligen Drogen enthalten, binden sie an die entsprechenden Antikörper. Je nach Drogenmenge erfolgt eine teilweise oder vollständige Blockierung der Gold-markierten Antikörper. Liegt die Drogenkonzentration unterhalb der jeweiligen Nachweisgrenze, bleiben noch Bindestelle offen, so dass die freien goldmarkierten Antikörper im Bereich der T-Linie gebunden werden. Eine rötliche Linie wird sichtbar. Ist die Drogenkonzentration in der Speichelprobe höher als die der Nachweisgrenze, sind alle goldmarkierten Antikörper blockiert. Im Bereich der T-Linie kann sich somit keine rötliche Linie ausbilden. Eine drogenfreie Speichelprobe ergibt somit eine sichtbare T-Linie, während eine drogenhaltige Speichelprobe ein weißes Feld im Bereich der T-Linie erzeugt. Als Test-interne Kontrolle sind im Bereich der C-Linie Spezies-spezifische Antikörper vorhanden, die mit überschüssigem Reagenz eine rote Linie bilden. Die Ausbildung dieser C-Linie zeigt an, dass ausreichendes Probenvolumen aufgetragen wurde, die Chromatographie einwandfrei abgelaufen ist und die Antigen-Antikörper-Komplexbildung nicht gestört ist. REAGENZIEN Der SalivaScreen VI enthält die jeweiligen Drogen-Eiweiß-Konjugate im Bereich der entsprechenden T-Linien sowie kolloidale Goldpartikel, die mit den jeweiligen Drogen-spezifischen monoklonalen Maus-Antikörpern beladen sind. Im Bereich der C-Linie ist ein gegen Ziegen-anti-Maus- Antikörper aufgetragen. HINWEISE Nur zur in vitro Diagnostik Jede Probe sollte als potentiell infektiös eingestuft und behandelt Nach aufgedrucktem Haltbarkeitsdatum nicht mehr verwenden. werden. SalivaScreen VI erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Den verwendeten Test nur entsprechend den geltenden Richtlinien entsorgen. Schutzhülle nehmen. Weiße Nitrozellulosemembran niemals befeuchten. Ausreichendes Probenvolumen (min. 180 L pro Test) einsetzen LAGERUNG UND STABILITÄT TEST SYMBOL KALIBRATOR NACHWEISGRENZE (ng/ml) NACHWEISDAUER Kokain COC Benzoylecgonin 20 10 min 24 h Marihuana THC 11-nor- 9 -THC-9 COOH 12 bis zu 14 h Methamphetamin MET D-Methamphetamin 50 10 min 72 h Methadon MTD Methadon 30 bis zu 2 Tage Opiate OPI Morphin 40 1 h einige Tage* Amphetamin AMP D-Amphetamin 50 10 min 72 h Der SalivaScreen VI ist in der Schutzhülle bei Raumtemperatur (2-30 C) zu lagern. Die Haltbarkeitsdauer ist auf der Schutzhülle aufgeführt. Die Schutzhülle sollte erst unmittelbar vor dem Einsatz geöffnet werden. Nicht einfrieren. Nicht nach dem angegebenen Haltbarkeitsdatum verwenden. 1

MATERIALIEN SalivaScreen VI, in separater Schutzhülle Probenbehälter Probennehmer in separater Schutzhülle Siegelstreifen ZUSÄTZLICH ERFORDERLICHE MATERIALIEN Stoppuhr PROBENNAHME Zur Sammlung der Speichelprobe ist der mitgelieferte Speichelnehmer einzusetzen. Andere Sammler können nicht in Kombination mit dem SalivaScreen VI verwendet werden. Der Ablauf der Probennahme ist unten skizziert. Eine Probennahme kann zu jedem Tageszeitpunkt durchgeführt werden und ist so stabil, dass eine gekühlte Lagerung (2-8 C) bis zu 2 Tagen erfolgen kann. Falls die genommene Probe verschickt werden soll, ist eine Kühlung mit Eis oder Kühlpackungen (2-8 C) erforderlich. 1: Sammler 2: Adsorber 3: Filter 4: Kappe 5: Deckel Den Adsorber des Sammlers in die Mundhöhle führen Den Adsorber solange in der Mundhöhle belassen, bis der Schwamm gesättigt ist (~3 min]. Sammler aus der Mundhöhle nehmen und sofort weiterbehandeln. TESTDURCHFÜHRUNG HINWEIS: SalivaScreen VI, Speichelprobe sowie eventuelle Kontrollen vor der Testdurchführung auf Umgebungstemperatur (15-30 C) bringen, um ein Kondensieren von Luftfeuchte zu unterbinden. Die Schutzhüllen dürfen erst unmittelbar vor der Testdurchführung geöffnet werden. Drücken Sie den Sammler im Sammelgefäß vollständig aus. Der Sammler kann danach entsorgt werden. Verschließen Sie das Sammelgefäß mit der Kappe und beschriften Sie das ID-Feld. Legen Sie den SalivaScreen VI auf eine ebene, saubere Oberfläche. Schrauben Sie den Deckel ab und geben Sie jeweils 3 Tropfen (~ 180 L) Speichel in die Probenöffnungen. Vermeiden Sie beim Auftragen Blasenbildung. Verschließen Sie den Sammler zwecks weiterer Untersuchungen und lagern Sie die Probe gekühlt. Warten Sie bis die jeweiligen Farblinien ausgebildet sind (max. 10 min). Eine Testauswertung sollte nach 1 Stunde nicht mehr durchgeführt werden. 2

Sichern Sie die genommene Speichelprobe mit dem Siegelstreifen, so dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Widerholung oder eine Bestätigungsuntersuchung im Labor durchgeführt werden kann. INTERPRETATION DER TESTERGEBNISSE NEGATIV* POSITIV UNGÜLTIG Bei einem positiven Ergebnis liegt eine rote C-Linie vor, während die T-Linien nicht sichtbar werden. Das jeweilige Linienmuster ist von der Gegenwart der einzelnen Drogen sowie der Überschreitung der jeweiligen Nachweisgrenzen abhängig. Ein negatives Ergebnis wird durch die rote C-Linie sowie die jeweiligen rötlichen T-Linien angezeigt. Bei einem negativen Ergebnis liegt die Konzentration der jeweiligen Droge unterhalb der jeweiligen Nachweisgrenze. Wird die C-Linie nicht sichtbar, ist der Test als ungültig zu bewerten und muss mit einem neuen Test und ausreichender Speichelmenge wiederholt werden. Ein zu geringer Speichelfluss wurde bisher bei drogenfreien Probanden sehr selten beobachtet. Sollte eine Wiederholung mit ausreichender Speichelmenge kein gültiges Ergebnis liefern, ist der Hersteller oder Lieferant des SalivaScreen VI zu kontaktieren. *HINWEIS: Die Farbintensität der T-Linie kann unterschiedlich ausgeprägt sein. Jede Farbnuance sollte als negatives Testergebnis Drogenkonzentration unterhalb der jeweiligen Nachweisgrenze eingestuft werden. Beispiele: QUALITÄTSKONTROLLE Der SalivaScreen VI enthält eine interne Funktionskontrolle. Die Ausbildung der roten C-Linie zeigt an, dass ausreichende Probenmengen aufgetragen wurden, die Chromatographie vollständig abgelaufen ist und die Antigen-Antikörperreaktion erwartungsgemäß abgelaufen ist. Im Lieferumfang sind keine Kontrollen enthalten. Jede Produktionscharge wird aber mit am Markt erhältlichen Kontrollen überprüft. Die Ergebnisse sind in den jeweiligen Analysezertifkaten aufgeführt. Lieferanten von Kontrollflüssigkeiten können auf Anfrage benannt werden. EINSCHRÄNKUNGEN Der SalivaScreen VI kann nur ein vorläufiges, qualitatives Analysenergebnis liefern. Falls erforderlich, sollte zur Bestätigung eine 1 Labormethode durchgeführt werden. GC/MS ist hierbei die bevorzugte Labormethode. 2 Ein positives Testergebnis kann keinen Hinweis auf den Einnahmeweg bzw. die Konzentration der betreffenden Droge geben. Ein negatives Testergebnis ist nicht als drogenfreie Probe zu bewerten. Die jeweilige Droge liegt hier nur in Konzentrationen unterhalb der 3 jeweiligen Nachweisgrenze vor. LEISTUNGSMERKMALE 3 0 2 5 2 0 1 5 1 0 5 0 A M P C O C M E T O P I M T D T H C 0 2 5 5 0 7 5 1 0 0 1 5 0 % Cut Off Analytische Sensitivität Drogenfreie Speichelproben wurden mit Phosphatpuffer und verschiedenen Drogenmengen auf nachfolgende Konzentrationsbereiche eingestellt: 0 %, 25 %, 50 %, 75 %, 100 % und 150 % jeweiliger Nachweisgrenze. Jede Konzentration wurde 30-mal mit SalivaScreen VI überprüft. Die Testergebnisse sind in der nebenstehenden Grafik skizziert, wobei die Anzahl Proben mit sichtbarer T-Linie in Abhängigkeit von der jeweiligen Konzentration dargestellt ist. 3

Analytische Spezifität In der nachfolgenden Tabelle sind die jeweiligen Nachweisgrenzen der Drogen und der Metabolite aufgeführt, die mit dem SalivaScreen VI nach maximal10 Minuten ein positives Ergebnis zeigten. AMPHETAMINE [ng / ml] OPIATE [ng / ml] D-Amphetamin 50 Codein 10 DL-Amphetamin 125 Ethylmorphin 25 (+)3,4-Methylenedioxyamphetamin (MDA) 150 6-Monoacetylmorphin 25 p-hydroxyamphetamin 800 Morphin 40 Tryptamin 1,500 Diacetylmorphin 50 ß-Phenylethylamin 4,000 Morphin 3--D-Glucuronid 50 KOKAIN & METABOLITE Hydrocodon 100 Benzoylecgonine 20 Hydromorphon 100 Kokain HCl 20 Levorphanol 400 Cocaethylen 25 Norcodein 1,500 Ecgonin HCl 1,500 Thebain 1,500 Ecgonin Methylester 12,500 Oxycodon 6,000 MARIJUANA & METABOLITE Nalorphin 10,000 11-nor- 8 -THC-9 COOH 2 Normorphin 12,500 11-nor- 9 THC-9 COOH 12 Oxymorphon 25,000 8 THC 6,000 METHADON 9 THC 10,000 Methadon 30 Cannabinol 12,500 Doxylamin 50,000 METHAMPHETAMINE Estrone-3-Sulfat 50,000 D-Methamphetamin 50 Phencyclidin 50,000 3,4-Methylenedioxymethamphetamin (MDMA) 50 p-hydroxymethamphetamin 400 (1R,2S) - (-) Ephedrin 400 Procain 2,000 L-Phenylephrin 4,000 Methoxyphenamin 25,000 Fenfluramin 60,000 Querempfindlichkeiten Zwecks Bestimmung möglicher Querempfindlichkeiten wurden die nachfolgend aufgeführten Substanzen in phosphat-gepufferten Speichelproben auf eine Konzentration von 10 g / ml eingestellt und mit SalivaScreen VI getestet. Nicht Querempfindliche Substanzen Acetaminophen Dextromethorphan Meperidin D-Pseudoephedrin Acetophenetidin Diclofenac Meprobamat Quinacrin N-Acetylprocainamid Diflunisal Methoxyphenamin Chinin Acetylsalicylsäure Digoxin Methylphenidat Quindin Aminopyrin Diphenhydramin Nalidixinsäure Ranitidin Amoxicillin Ecgoninmethylester Naloxon Salicylsäure Ampicillin L --Ephedrin Naltrexon Serotonin L-Ascorbinsäure -Estradiol Naproxen Sulfamethazin Apomorphin Estrone-3-sulfat Niacinamid Sulindac Aspartam Ethyl-p-aminobenzoesäure Nifedipin Tetracyclin Atropin L( )-Epinephrin Norethindron Tetrahydrocortison 3-acetat Benzilinsäure Erythromycin D-Norpropoxyphen Tetrahydrocortison 3 (-Dglucuronid) Benzoesäure Fenoprofen Noscapin Tetrahydrozolin Benzphetamin Furosemid D/L-Octopamin Thiamin Bilirubin Gentisinsäure Oxalsäure Thioridazin D/L-Brompheniramin Hämoglobin Oxolinsäure D/L-Tyrosin Coffein Hydralazin Oxymetazolin Tolbutamid Cannabidol Hydrochlorothiazid Papaverin Triamteren Chloralhydrat Hydrocortison Penicillin-G Trifluoperazin Chloramphenicol o-hydroxyhippursäure Pentazocine hydrochlorid Trimethoprim Chlorothiazid p-hydroxyamphetamin Perphenazin Tryptamin D/L-Chloropheniramin p-hydroxytyramin Phenelzin D/L-Tryptophan Chlorpromazin Ibuprofen Trans-2-phenylcyclo-propylamin hydrochlorid Tyramin Chloroquin Iproniazid L-Phenylephrin Harnsäure Cholesterol D/L-Isoproterenol -Phenylethylamin Verapamil Clonidin Isoxsuprin Phenylpropanolamin Zomepirac Cortison Ketamin Prednisolon L-Cotinin Ketoprofen Prednison Creatinin Labetalol D/L-Propranolol Deoxycorticosteron Loperamid D-Propoxyphen 4

LITERATUR Moolchan, E., et al, Saliva and Plasma Testing for Drugs of Abuse: Comparison of the Disposition and Pharmacological Effects of Cocaine. Addiction Research Centre, IRP, NIDA, NIH, Baltimore, MD. As presented at the SOFT-TIAFT meeting October 1998. Kim, I, et al, Plasma and oral fluid pharmacokinetics and pharmacodynamics after oral codeine administration. Clin Chem, 2002 Sept.; 48 (9), pp 1486-96. Schramm, W. et al,. Drugs of Abuse in Saliva: A Review. J Anal Tox, 1992 Jan-Feb; 16 (1), pp 1-9. McCarron, MM, et al,. Detection of Phencyclidine Usage by Radioimmunoassay of Saliva. J Anal Tox. 1984 Sep-Oct.; 8 (5), pp 197-201. ulti med Products (Deutschland) GmbH Reeshoop 1 22926 Ahrensburg Telefon: 04102-80090 Fax: 04102-50082 e-mail: info@ultimed.de www.ultimed.de Januar 2007 D 5