Minimax entdeck das Weltall Minimax ist ein ganz spezieller Erdenbürger. Minimax wird nämlich nicht älter und lebt seit Tausenden von Jahren auf der Erde. Zusammen mit den Steinzeitmenschen hat er in Höhlen gewohnt, mit den Ägyptern hat der an den Pyramiden gebaut und mit den Rittern hat er Burgen verteidigt und belagert. Mittlerweile hat er alle Kontinente, Meere, Berge und Täler bereist. Auf der Erde gibt es für ihn nichts mehr zu entdecken. Und so macht er sich auf, mit einem ganz speziellen Raumschiff das Weltall zu erforschen. Schon bald erreicht er den ersten Planeten. Er heisst Karrees und auf ihm ist alles eckig. Es gibt nichts Rundes. Sogar der Planet sieht aus wie ein grosser Würfel. Die Bewohner leben in eckigen Häusern, haben eckige Gesichter mit eckigen Ohren und sogar die eckigen Wassertropfen fallen aus eckigen Wolken auf die eckigen Köpfe. Weil immer wieder Tropfen mit den Kanten und Spitzen voran auf den Kopf von Minimax fallen, gefällt es ihm hier bereits nach dem ersten Unwetter nicht mehr und er beschliesst, weiterzureisen.
Schon bald erreicht Minimax den nächsten Planeten. Er heisst Urabis. Dort ist alles aus Eis. Brrrr, ist das kalt, denkt Minimax. Hoppla, Minimax ist auf den Po gefallen. Auf diesem Planeten gefällt es Minimax nicht.
Schon bald erreicht er den nächsten Planeten. Dieser Planet heisst Pepe. Darauf ist nichts eckig. Alles ist rund. Die Menschen, die Bäume, die Baumstämme, alles. Aber weil alles nicht Runde sofort auch rund wird, fliegt er wieder weg.
Doch wie heisst der Planet auf dem Minimax jetzt gelandet ist? Es ist der Planet Schleimikton! Minimax erschrickt. Iiiiiiiih, schreit er! Was sind denn das für grüne schleimige Menschen? Und wirklich überall laufen grüne, schleimige Menschen herum! Sehr langsam gewöhnt er sich an die grünen und schleimigen Menschen. Minimax will aber unbedingt wissen, wie sich diese grünen und schleimigen Menschen anfühlen. Also geht er zu so einem Menschen hin und streckt ihm seine Hand hin. Der Mensch gibt ihm seine grüne Hand. Erschrocken springt Minimax zurück! Diese Hand fühlt sich wirklich wie Schleim an. Igitt! Minimax rennt zu seinem Raumschiff, steigt ein und fliegt davon!
Minimax kommt auf dem Planeten Dreieckgrün an. Dort ist alles dreieckig und grün. Der Planet Dreieckgrün Ist der einzige Planet, der aus einer Platte besteht. Eben aus einer dreieckigen, grünen Platte. Die Bewohner wohnen in grünen Dreieckigen-scheiben-Häusern. Eben in DREIECKIGEN SCHEIBEN!!! Die Bewohner sind auch ganz grün und dreieckig. Aber er reist bald weiter, weil die Menschen dort sind überhaupt nicht nett. Sie schiessen mit grünen dreieckigen Pfeilen auf jeden Fremden. Minimax denkt sich dabei: Nicht schon wieder grün. Dann reist er ab.
Minimax kommt schon bald auf einen anderen Planeten. Der nächste Planet heisst Faribin, dort ist alles farbig. Es leben dort ganz farbige Leute. Auch die Wassertropfen aus dem Hahnen und aus den Wolken sind farbig. Auch die Teller und das Messer und die Gabel sind farbig. Die Häuser sehen ganz bunt aus. Minimax findet es hier nicht so schön, weil es hier viel zu viele Farben hat. Er reist weiter auf einen anderen Planeten.
Minimax geht also weiter und findet den Zahlatimus-Planeten. Er landet auf dem Zahlatimus-Planeten. Er sieht Zahlen... Zahlen...Zahlen und noch viel mehr Zahlen. Die Menschen sind auch Zahlen. Einer ist sogar eine 100.Wie geht das nur? Ganz einfach. Das sind 3 Zahlen. Eine 1 eine 0 und nochmals eine 0. Er geht in sein Haus. Das Haus ist eine Zahl. Das Bett ist eine Zahl. Minimax geht raus, schaut hinaus und denkt: Oh ich möchte nicht mehr auf dem Planeten wohnen. Er geht in sein Raumschiff und fliegt weiter.
Minimax sieht den Jaturn. Er will sofort da hin. Als er weiter weg ist, meint er, dass es ein eckiger Planet ist. Als er näher kommt, erkennt er, dass es dort normal ist. Ihm gefällt das nicht und er geht weiter.
Minimax sieht eine riesige Kugel. Er fliegt dorthin. Als er ankommt sieht er eine wundervolle Prinzessin, einen Zauberer und eine Hexe. Minimax denkt, das muss ein Märchenplanet sein. Er hüpft auf den Planeten. Er grüsst alle ganz nett. Eine Fee kommt auf ihn zu. Hallo wer bist du?, fragt die Fee höflich. Minimax stottert: Ich bin Minimax. Er hat noch nie eine Fee gesehen in all den Tausenden von Jahren. Die Fee stellt sich vor: Ich bin Lilli. Soll ich dir den Planeten zeigen? Ja gerne. Der Märchenplanet ist nicht so gross. Es ist wundervoll hier. Das ist der ganze Planet. Danke, sagt Minimax. Die Fee verabschiedet sich. Sie hat ihm viele Sachen erzählt und gezeigt. Er ist erschöpft und müde. Minimax fliegt wieder weiter.
Da sieht Minimax plötzlich einen grossen lila Planeten mit Bergen, Flüssen, Bäumen und Häusern die aussehen wie Muscheln! Die Menschen sehen aus wie Minimax. Er beschliesst zu bleiben.