ArcSDE best practices Gerhard Trichtl SynerGIS Informationssysteme GmbH Wien/Innsbruck, Österreich
Überlegungen vor der Installation Welche Daten werden geladen? Raster- und/oder Vektordaten Welche Ressourcen stehen für Arbeiten mit der egeodatabase zur Verfügung? Welche Softwarekomponente von ArcGIS soll verwendet werden? Welche Hardware steht für den ArcSDE zur Verfügung? Vor allem für Rasterdaten entscheidend! Welche Datenbank wird für die Speicherung verwendet ORACLE 8i, ORACLE9i oder SQLServer DB2, Informix Wer greift auf die Daten zu? Benutzerkonzept
Welche Daten werden geladen Vektordaten In welcher Projektion werden die Daten gehalten primär sollten sie in jener Projektion gehalten werden, in der sie auch am Client dargestellt werden, um unnötige Rechenzeiten zu vermeiden. Rasterdaten In welcher Projektion werden die Daten gehalten primär sollten sie in jener Projektion gehalten werden, in der sie auch am Client dargestellt werden, um unnötige Rechenzeiten zu vermeiden, entscheidender als bei Vektordaten In welchem Format sollten die Daten in der Datenbank abgelegt werden? Unkomprimiert (None), verlustfrei komprimiert (LZ77) oder im JPEG-Format (Qualität kann gewählt werden) mit ArcSDE 9 soll zusätzlich JPEG 2000 unterstützt werden.
Welche Ressourcen stehen für Arbeiten mit der Geodatabase zur Verfügung? ArcObjects Programmierung notwendig ArcSDE Über Kommandos RDMBS Direkt auf der Datenbank ArcObjects ArcSDE SQL Server
Möglichkeiten in der Datenbank Speicherverwaltung Verwaltung der Speicherdateien Sicherheitsverwaltung Anlegen der Benutzer Anlegen der Rollen Datenbankverwaltung Indexaktualisierung Fragmentierungsverteilung Datensicherung Sicherung Einspielen von Backups RDBMS ArcSDE ArcObjects
Möglichkeiten mittels ArcSDE Erzeugung/Verwaltung ArcSDE repository & Service DBTune-Tabelle ArcSDE-Views GroupLayer Layers, Tabellen, Rasterlayer Privilegien Versionen Abfrage Serverstatus Connected Users Layer Informationen Tabellen Informationen Räumlicher Index Import/Export ArcSDE-Export-Dateien SQL Server ArcSDE ArcObjects
Möglichkeiten mit ArcObjects Erzeugung/Verwaltung Disconnected Editing, Domains & Subtypes, Feature Classes, Feature Datasets, Geometric Networks, Metadata, Relationship Classes, Rules, Topology, Rasters, Geocoding Administrierung Privilegien, Statistiken, Versionen, Reconcile & Post, Compress Editierung Geometrien, Attribute, Annotations, Dimensions, Events, etc. SQL Server ArcSDE ArcObjects
Softwarehierachie für ArcSDE-Daten Org.system Geodatabase Spatially-enabled ArcSDE Feature database class Verwaltung/Editierung der Daten soll mit der höchsten Ebene von Software durchgeführt werden, die benutzt wird Datenbank niedrigere Software-Ebene RDBMSkann Daten zerstören Tabelle Dateisystem Software ArcObjects Betriebssystem Mit jeder höheren Ebene wird Funktionalität hinzugefügt Speichereinheit Features class with behavior Datei
Welche Hardware steht für den ArcSDE zur Verfügung Hardware definiert sich primär über die Anzahl der gleichzeitigen Benutzer am ArcSDE Leistungskennzahl kann Grafik entnommen (System Design Paper von Dave Peters)
Welche Datenbank wird für die Speicherung verwendet SQLServer Einfache Verwaltung und Konfiguration der Speicherung ORACLE 8i Komplexe Verwaltung und Konfiguration der Speicherung ORACLE 9i Option von komplexer Verwaltung oder einfacher Verwaltung der Speicherung analog zum SQLServer
Wer greift auf die Daten zu? Benutzerkonzept wäre zu überlegen Verwaltung der Benutzerrechte für viele Benutzer einfacher über ein Rollenkonzept lösbar Einrichtung mehrerer Rollen Viewer Editierer Benutzer werden nur Rollen zugewiesen, damit nicht immer neuerliche Zuweisung der einzelnen Benutzer zu den Layern notwendig ist
Hinweise zur Fehlersuche Log-Dateien Sdelic.log Informationen zum LicenseServer Giomgr.log Log-Informationen des Serverprozesses Sde.errlog Fehlermeldungen
Umfassende LOG-Informationen in sde.errlog Fehlermeldungen können mit SDEVERBOSE erweitert werden Eintrag set SDEVERBOSE=true in dbinit.sde setzen ArcSDE-Server restarten Ausführliche Informationen in der Log-Datei enthalten
Protokollierung der ArcSDE-Kommunikation Mit SDEINTERCEPT besteht die Möglichkeit die Kommunikation des ArcSDE-Servers und des ArcSDE- Clients in eine Protokolldatei zu schreiben Variable SDEINTERCEPT kann folgende Werte annehmen c Protokoll über API-Namen l lesender Kommunikationskanal w schreibender Kommunikationskanal t Zeitstempel (Minute:Sekunde) T Zeitstempel (Stunde:Minute:Sekunde) f flush immediate
Realisierung von SDEINTERCEPT am Server Serverseitig Eintrag set SDEINTERCEPT=crwtf in dbinit.sde eintragen Eintrag set SDEINTERCEPTLOC=C:\TEMP\SDE_SERVER in dbinit.sde eintragen (bewirkt, dass die Informationen für jeden Prozess in das Verzeichnis C:\TEMP mit dem Namen SDE_SERVER.xxx geschrieben wird xxx steht für die Laufende Nummer, bei 999 wird die Datei 000 überschrieben. ArcSDE-Server restarten Log-Dateien werden erstellt Clientseitig Environment-Variable SDEINTERCEPT und SDEINTERCEPTLOC setzen Client-Applikation starten und LOG-Files werden erstellt
Tools für ArcSDE SDEGrid Programm zur Ermittlung der optimalen Spatial Index Größe Storage Visitron Programm zur Ermittlung der Speicherwerte in der Datenbank
SDEGrid SDEGrid ermittelt die optimalen Werte für den Spatial Index für einen Layer leider nur für ArcSDE 8.1 verfügbar
Storage Visitron Programm stellt grafisch die Speicherwerte in der Datenbank dar