KLEINES ZEITENTRAINING

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Zeiten DEUTSCH KLEINES ZEITENTRAINING Mit den folgenden Übungen können Sie überprüfen, ob Sie mit Ihrem Wissen über Zeiten und Zeitformen richtig liegen. Neben jeder Übung steht ein Verweis auf die entsprechende Seite bzw. den entsprechenden Abschnitt in PONS Zeiten auf einen Blick Deutsch, wo Sie die Regeln nochmals nachlesen können. Die Lösungen zu den Übungen finden Sie auf der letzten Seite. 1. Welche Verbform ist die richtige? Nur eine Antwort passt. a) du Milch zum Kaffee? Nimmst Nehme Nimmt b) Mein Baby nachts zehn Stunden. schlaft schlafe schläft c) Bitte Sie langsam! sprechen spricht sprecht d) Viele Kinder gern Pizza. essen isst esst e) Ihr mir nie beim Putzen! hilfst helft helfe Seite 1: Präsens, Verben mit Vokalwechsel 2. Setzen Sie die richtige Form von lassen ein. a) Renovierst du deine Wohnung selbst? Nein, ich sie renovieren. b) Darf Lars schon fernsehen? Ja, wir ihn fernsehen. c) Repariert Frank die Waschmaschine? Nein, er sie reparieren. d) Erlaubten deine Eltern dir, Alkohol zu trinken? Nein, sie haben mich nie Alkohol trinken. e) Möchtest du Richard jetzt wecken? Nein, ich ihn noch schlafen. Seite 3: Prädikat mit mehreren Verben 1

3. Verwenden Sie die richtige Form von können. können kann kann kannst a) Leider ich nicht Ski fahren. b) Es heute später werden. c) du mir mal helfen? d) Meine Eltern nachher auf den Hund aufpassen. Seite 1: Präsens, Modalverben 4. Modalverben im Präteritum: Bilden Sie aus dem Präteritumstamm konnt-, musst-, durft-, wollt-, sollt-, mocht- + Personalendungen -e, -est, -e, -en, -et, -en die Verbformen und ergänzen Sie die Tabelle. können müssen dürfen ich musste du konntest er/sie/es wir durften ihr sie/sie wollen sollen mögen ich du er/sie/es wollte mochte wir ihr sie/sie sollten Seite 3: Präteritum 2

5. Bilden Sie den Infinitiv und das Partizip II der Verben. konjugiertes Verb Infinitiv Partizip II a) ich sehe sehen b) er sieht fern ferngesehen c) du versprichst d) er fährt e) sie legen f) er isst g) er denkt nach h) sie öffnet i) sie schließt j) ihr probiert Seite 2: Partizip II 6. Das Märchen Hänsel und Gretel. Setzen Sie die Verben im Präteritum ein. fanden hatte war streute schickte sollten Es (a) einmal ein armes Paar. Das (b) nicht genug zu essen. Deshalb (c) es seine Kinder Hänsel und Gretel in den Wald. Dort (d) die Kinder bleiben. Doch Hänsel (e) Brotstückchen auf den Weg, sodass die Kinder wieder zurück nach Hause (f)... Seite 3: Präteritum 3

7. Fragen an Sophie. Haben oder sein im Perfekt? Ergänzen Sie die ich-form des Perfekts. Sophie, willst du a) schwimmen gehen? Nein, ich schon. b) Englisch lernen? Nein, ich schon. c) Fahrrad fahren? Nein, ich schon Fahrrad. d) Oma anrufen? Nein, ich sie schon. e) etwas essen? Nein, ich schon etwas. f) spazieren gehen? Nein, ich schon. Seite 2: Perfekt mit haben, Perfekt mit sein 8. Ergänzen Sie die Verben im Plusquamperfekt. starten essen abschließen besichtigen putzen finden a) Als Isabelle endlich das Restaurant erreichte, alle schon. b) Erst im Büro fiel Martin ein, dass er die Haustür nicht. c) Als Klara den Flughafen erreichte, die Maschine schon. d) Als wir ganz Berlin, waren wir völlig erschöpft. e) Es begann zu regnen, nachdem ich alle Fenster. f) Sie kaufte erst ein Auto, als sie eine neue Arbeitsstelle. Seite 2: Plusquamperfekt; Seite 3: Stellung der Verben im Satz 9. Jessis Urlaubspläne. Ordnen Sie die Satzteile und schreiben Sie Sätze im Futur I. Beginnen Sie jeden Satz mit dem Subjekt. a) fliegen am 15. November Ich nach Australien. b) beginnen Ich in Sydney meine Reise. c) nehmen Ich nach Norden ein Auto auf dem Weg. d) ausruhen in Brisbane ein paar Tage Ich. Seite 4: Futur I 4

10. Futur I (I) oder Futur II (II)? Ordnen Sie den Sätzen die Zeitform zu. a) Das wird schon gut gehen! b) Er wird sich für dich viel Zeit nehmen. c) Es wird ihm schon nichts passiert sein. d) Am Samstag wird es regnen. e) Morgen um diese Zeit werden wir schon am Strand sitzen. f) Morgen um diese Zeit werden wir schon im Meer geschwommen sein. Seite 4: Futur I und Futur II 11. Im Deutschkurs. Schreiben Sie höfliche Aufforderungen in der Sie-Form. a) die Bücher aufschlagen Schlagen Sie bitte die Bücher auf. b) den Text lesen c) auf Deutsch sprechen d) den Dialog hören e) einen Brief schreiben Seite 5: Der Imperativ 12. Setzen Sie die Sätze in die indirekte Rede. Der deutsche Politiker Gustav Stresemann (* 1878; 1929) sagte: a) Aus Niederlagen lernt man leicht. Schwieriger ist es, aus Siegen zu lernen. A würde lernen/wäre B lerne/sei C lerne/wäre b) Ein Staatsmann ist ein Politiker, der sein Ziel im Auge behält, ohne zu schießen. A sei/behielte B wäre/behalte C sei/behalte c) Man kämpft nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit dem Herzen. A kämpfe B würde kämpfen C kämpfte d) Die Staatspolitik wird nun einmal durch die realen Interessen bestimmt. A werde B wurde C würde Seite 5: Konjunktiv I 5

13. Wählen Sie die richtige Form im Konjunktiv II, um über Irreales zu sprechen. a) Wenn ich das Abitur gemacht hätte, ich Medizin studieren können. hätte habe hatte b) Hätte ich Medizin studiert, ich Ärztin geworden. war wäre würde c) Wenn ich heute Ärztin wäre, ich kranken Menschen helfen. könnte konnte könne d) Wenn ich viele Krankheiten heilen könnte, ich jetzt vielleicht berühmt. werde war wäre Seite 5: Konjunktiv II 14. Bestimmen Sie die Position der Prädikatsteile im Satz. A = 1. Position, B = 2. Position, C = Satzklammer*, D = letzte Position. A B C D a) Heute beginnt mein nächster Deutschkurs. b) Wo findet der Deutschkurs heute statt? c) Der Kurs wird in Raum 211 stattfinden. d) Kenne ich den Raum schon? e) Erinnerst du dich nicht? f) Dort haben wir unsere letzte Prüfung gemacht. g) Ich vergesse so viel! * Eine Satzklammer entsteht, wenn das Verb mit Personalendung im Hauptsatz in Position 2 steht und die anderen Verben oder trennbaren Teile in letzter Position stehen. Bei trennbaren Verben entsteht im Präsens und im Präteritum immer eine Satzklammer. Seite 3: Stellung der Verben im Satz 6

LÖSUNGEN 1. a) Nimmst; b) schläft; c) sprechen; d) essen; e) helft 2. a) lasse; b) lassen; c) lässt; d) trinken lassen; e) lasse 3. a) kann; b) kann; c) Kannst; d) können 4. können: konnte, konntest, konnte, konnten, konntet, konnten; müssen: musste, musstest, musste, mussten, musstet, mussten; dürfen: durfte, durftest, durfte, durften, durftet, durften; wollen: wollte, wolltest, wollte, wollten, wolltet, wollten; sollen: sollte, solltest, sollte, sollten, solltet, sollten; mögen: mochte, mochtest, mochte, mochten, mochtet, mochten 5. a) sehen, gesehen; b) fernsehen, ferngesehen; c) versprechen, versprochen; d) fahren, gefahren; e) legen, gelegt; f) essen, gegessen; g) nachdenken, nachgedacht; h) öffnen, geöffnet; i) probieren, probiert 6. a) war; b) hatte; c) schickte; d) sollten; e) streute; f) fanden 7. a) bin geschwommen; (habe... geschwommen ist auch möglich) b) habe gelernt; c) bin gefahren; d) habe angerufen; e) habe gegessen; f) bin spazieren gegangen 8. a) hatten gegessen; b) abgeschlossen hatte; c) war gestartet; d) besichtigt hatten; e) geputzt hatte; f) gefunden hatte 9. a) Ich werde am 15. November nach Australien fliegen. b) Ich werde meine Reise in Sydney beginnen./ich werde in Sydney meine Reise beginnen. c) Ich werde auf dem Weg nach Norden ein Auto nehmen. (auch möglich: Ich werde ein Auto nehmen auf dem Weg nach Norden.) d) Ich werde in Brisbane ein paar Tage ausruhen. / Ich werde ein paar Tage in Brisbane ausruhen. 10. a) I; b) I; c) II; d) I; e) I; f) II 11. b) Lesen Sie bitte den Text. c) Sprechen Sie bitte auf Deutsch. d) Hören Sie bitte den Dialog. e) Schreiben Sie bitte einen Brief. Man kann das Wort bitte in allen Sätzen auch an den Satzanfang stellen, z. B.: Bitte lesen Sie den Text. 7

12. a) B; Aus Niederlagen lerne man leicht. Schwieriger sei es, aus Siegen zu lernen. b) C; Ein Staatsmann sei ein Politiker, der sein Ziel im Auge behalte, ohne zu schießen. c) A; Man kämpfe nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit dem Herzen. d) A; Die Staatspolitik werde nun einmal durch die realen Interessen bestimmt. 13. a) hätte; b) wäre; c) könnte; d) wäre 14. a) B; b) C; c) C; d) A; e) A; f) C; g) B 8