Workshop zum Model-Builder

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Transkript:

Workshop zum Model-Builder 10. ArcView-Anwendertreffen am 23. April 2008 Werner Ackermann, AN lanungsbüro für angewandten Naturschutz GmbH Stichpunkte zur Einführung - Toolbox-Fenster Neue Toolbox anlegen - Der Speicherort für eigene Toolboxes kann im Menü Tools Optionen Geoverarbeitung festgelegt werden. (Man kann Toolboxes auch in ArcCatalog innerhalb von File Geodatabases anlegen.) In diesem Fenster finden sich weitere wichtige Optionen für den Model Builder (z. B. Overwrite the outputs..., Log geoprocessing..., When connecting... ) - Anlage eines neuen Modells durch rechten Mausklick auf neue Toolbox und wählen von New Model. In den Eigenschaften des Modells kann man einstellen, dass relative fade verwendet werden sollen. - Im Model-Builder werden Tools (Werkzeuge) als Kästen und Variablen (Daten oder Werte) als Ellipsen dargestellt. - Erläuterung der Menüs und der Werkzeugleiste durch Aufrufen der Hilfe im Model- Builder. - Modelle können beliebig angeordnet und kommentiert werden (Labels). Sie können als Bild gespeichert werden und man Reports für Modelle erzeugen (Menü Model ). Man kann Modelle auch als ython, JScript oder VBScript exportieren und ggf. weiter bearbeiten (z. B. rogrammschleifen ergänzen). - Ob Modelle lauffähig sind zeigt sich daran, ob die Kästen und Ellipsen farbig sind. Für die Überprüfung gibt es zudem den Menüpunkt Model Validate Entire Model. - Man kann wahlweise Teile eines Modells (Menü Model Run ) oder ganze Modelle ablaufen lassen (Menü Model Run Entire Model ). - Daten oder Variablen können als arameter definiert werden (rechte Maustaste), die dann zu Modellstart erst eingegeben werden. - Erzeugte Daten können als intermediäre Daten definiert werden (rechte Maustaste) und mit dem Menü Model Intermediäre Daten löschen alle zusammen gelöscht werden. - Erzeugte Daten können automatisch der TOC in ArcMap hinzugefügt werden (rechte Maustaste add to display), wobei die Verwendung einer vorliegenden -Datei als Legende möglich ist (rechte Maustaste roperties Symbology). - Die Einbindung bestehender Modelle und Scripten in andere Modelle ist möglich. - Man kann die Verarbeitung einzelner Tools an Bedingungen wie das Vorhandensein bestimmter Daten knüpfen (rechte Maustaste roperties reconditions )

Testprojekt und Daten Das gesamte ArcGIS-rojekt und die Daten können Sie in der aktuellen Fassung von unserer Homepage als ZI-Datei (17 MB) laden. Klicken Sie bitte auf <Daten laden> oder geben Sie im Browser http://www.pan-gmbh.com/anwendertreffen08/workshop_modelbuilder.zip ein. Extrahieren Sie die Daten aus dem ZI-Archiv auf ein beliebiges Verzeichnis, wobei die zur File Geodatabase Diss_GDB gehörenden Dateien automatisch in einen entsprechenden Unterordner kopiert werden. Das ArcGIS-rojekt ModelBuilder_Demos.mxd enthält eine Toolbox Anwendertreffen mit vier Modellen, die auf den folgenden Seiten erläutert sind.

Modell zur Anlage einer neuen olygon Feature Class Name des olygon-themas Speicherort Create Feature Class Output Feature polygone.shp Add Field Als Beispiel für den Einstieg in den Model-Builder dient ein Modell zur Anlage einer neuen olygon Feature Class, die man von ArcMap aus nur nach Öffnen von ArcCatalog neu anlegen könnte. Das Model legt zuerst eine Feature Class mit olygonen an. Speicherort und Name der Feature Class sind als arameter definiert, werden also beim Start des Modells abgefragt. Voreingestellt sind als Speicherort C:\Anwendendertreffen2008 und als Name der Feature Class polygone.shp. (Report zum Modell)

Linienpuffer-Modell strassen Distance [value or field] Buffer strassen_buffer250.shp strassen_buffer.shp Add Field Append Strassen_Buffer strassen_buffer250.shp (2) strassen_buffer250.shp (3) Calculate Field Expression Das Modell erzeugt drei verschiedene ufferflächen für Straßenlinien mit verschiedenen uffer-distanzen und vereinigt diese in der Feature Class Strassen_Buffer. Entscheidend ist, dass hier eine Liste an Werten als arameter verwendet wird. Diese erhält man durch rechten Mausklick auf das Tool Buffer und anwählen von Make Variable from arameter Distance. Rechter Mausklick auf die dadurch entstandene Variable Distance und anwählen von roperties A list of values. Anschließendes Doppelklicken auf die Variable Distance ermöglicht die Eingabe von mehreren verschiedenen Werten. Durch Doppelklicken des Tools Buffer kann man nun verschiedene Namen für die Feature Classes angeben, die für jede ufferdistanz angelegt werden. Anschließend werden für die erzeugten Feature Classes neue Felder angelegt, mit dem ufferwert gefüllt und schließlich alle ufferflächen vereinigt. Das Endprodukt strassen_buffer.shp wird mit vorbereiteter Legende der TOC in ArcMap hinzugefügt. (Report zum Modell)

Erase-Modell Input Feature Union Corine_Union.sh p Erase Feature Corine_Unio n_ Make Feature Select By Location Corine_Union select Output Corine_Unio Delete Features ArcView 9.2 besitzt im Gegensatz zu ArcEditor kein Erase-Tool. Dieses Modell stellt ein Erase-Tool zur Verfügung. Zunächst werden der Input Feature und der Erase Feature, die beide als arameter definiert sind, mit dem Tool Union miteinander verschnitten. Das Ergebnis wird in einen Feature umgewandelt, damit das nachfolgende Select By Location -Tool angewandt werden kann. Hier werden alle Flächen markiert, die innerhalb der Erase Feature Class liegen ( CONTAINED_BY ). Anschließend werden diese markierten Features gelöscht. Report zum Modell

Dissolve-Modell Input ( für Dissolve) Select By Attribute Dissolve_ (selektiert) Select By Location Dissolve_ (andere Selektion) Copy Features Copy Features (2) Selektierte Features1 kopiert Selektierte Features2 kopiert Append Features2 dissolved Dissolve Output Das Dissolve-Modell kann zum Dissolve größerer Datenmengen verwendet werden, wenn zuvor die Anzahl der Nachbarn ermittelt wurde (Feld: nachb ). Zunächst werden alle Features ohne Nachbarn ermittelt und kopiert. Erst danach erfolgt eine Umkehrung der Selektion (SWITCH_SELECTION). Der zeitliche Ablauf wird mit dem gestrichelten feil als recondition festgelegt (rechter Mausklick auf das Tool, dann roperties reconditions wählen). Nach dem Kopieren der Features mit Nachbarn können diese mit dem Dissolve-Tool wesentlich effizienter verarbeitet werden, als wenn von Anfang an alle Features verwendet worden wären. Das Endergebnis entsteht durch Zusammenführen der beiden Feature Classes (Features ohne Nachbarn und vereinigte Features mit Nachbarn). [Zum Testen des Modells war ursprünglich der auf der CD vorliegende Shape-File diss_layer vorgesehen. Ihm fehlen jedoch Einträge im Feld nachb. Wenn Sie das Modell testen wollen, laden Sie hierzu bitte die gezippte Geodatabase mit der vollständigen feature class diss_layer aus dem Internet.] Report zum Modell