1. Für was brauchst du deine Essstörung? -> Bezogen auf die Familie, deinen Partner, dein Leben, dein soziales Umfeld? Zum abreagieren, zum verstecken, um getröstet zu werden, ich selbst sein zu können, 3. Wer bist du ohne deine Essstörung? Ich habe keine Ahnung. Ich weiß, dass ich ohne meine Essstörung unbeschwerter bin und lockerer im Umgang mit meinem Leben, mir selbst, allen und allem anderen. 4. Bei was hilft dir deine Essstörung bzw. für was ist sie gut? Sie hilft mir oft mit meinen Gefühlen umzugehen. Wenn ich keine andere Lösung sehe kann ich nicht essen. 5. Wenn du deine Essstörung als Hilfeschrei verstehen würdest, was möchte sie dann der Familie / dem Partner / dir selbst mitteilen? Ich glaube sie möchte meiner Familie mitteilen, dass man über viele Dinge und Situationen einfach reden sollte und nicht schweigen sollte und dass man etwas mehr auf alle acht geben sollte. Mir möchte sie glaub ich mitteilen, dass man hin und wieder durchaus egoistisch sein darf, dass ich mehr für mich tun sollte und dass ich nicht für alle verantwortlich sein muss. 7. Was ist an Tagen oder in Momenten, an denen du normal essen kannst anders? An diesen Tagen geht es mir körperlich relativ gut. Kein Streit, keine unvorhergesehenen Änderungen, am besten ist mein Vater nicht in der Nähe, 9. Konntest du im Leben immer die sein, die du sein willst? Wie wolltest du immer sein? Nein, ich hatte eine Zeit in der wollte ich einfach nichts tun außer mein Leben dahinleben doch das durfte ich von meinem Vater aus nicht. Ich musste für die Zeit in der ich tun konnte was ich wollte ziemlich kämpfen und oft sehr streiten.
1. Für was brauchst du deine Essstörung? -> Bezogen auf die Familie, deinen Partner, dein Leben, dein soziales Umfeld? Ich brauche sie, um mit verschiedensten Situationen und Problemen umzugehen. 3. Wer bist du ohne deine Essstörung? Ich hoffe, dass ich mich selbst bleibe und mich vielleicht zum Guten ändere; das ich wieder Lebensfreude haben möchte, einfach wieder leben. 4. Bei was hilft dir deine Essstörung bzw. für was ist sie gut? Sie hilft mir, wenn ich zb traurig bin oder Streit hatte, indem sie mir irgendwie sagt Ich brauche jetzt nichts zu essen. Sie hilft mir über Probleme hinwegzukommen, indem ich einfach strikt nichts esse. 5. Wenn du deine Essstörung als Hilfeschrei verstehen würdest, was möchte sie dann der Familie / dem Partner / dir selbst mitteilen? Der Familie (Vater würde sie mitteilen. Hallo, ich bin auch noch da. Warum kommen die meisten nur mit ihren Problemen zu mir, obwohl es eigentlich umgekehrt sein sollte. Dem Partner würde sie sagen Bitte gib ihr den Freiraum, den sie braucht und beginne wieder zu vertrauen (ich hatte meinen Freund enttäuscht, weil ich jemand anderen geküsst habe und er draufgekommen ist. Seit dem hat er mich ganz in der Hand, weil ich mich schuldig deswegen fühle). Mir selbst würde sie mitteilen, Beginne wieder zu leben, man ist nur einmal jung und man sollte das Leben einfach genießen. Das ständige Nachdenken macht nur Probleme und Kopfzerbrechen. 7. Was ist an Tagen oder in Momenten, an denen du normal essen kannst anders? An diesen Tagen fühle ich mich einfach wohl, wie s zb im Urlaub war oder oft auch zu Hause mit meiner Mutter 9. Konntest du im Leben immer die sein, die du sein willst? Wie wolltest du immer sein? Ja früher konnte ich so sein wie ich wollte. Mittlerweile ist das allerdings sehr eingeschränkt durch den Partner. Ob Sport bezogen, Freizeitaktivitäten oder etwas mit Freunden unternehmen. Ich wäre gerne eine junge Frau, die einen Partner hat, der ihre Interessen teilt oder zumindest manchmal gemeinsame Dinge findet; die ihren Freundschaftskreis pflegt und egal ob privat oder beruflich glücklich ist und einfach Spaß am Leben hat.
1. Für was brauchst du deine Essstörung? -> Bezogen auf die Familie, deinen Partner, dein Leben, dein soziales Umfeld? Ich glaub, ich brauch sie nur noch, wenn ich nicht damit umgehen kann, dass der Tag nicht so läuft wie erwartet/ gewünscht/erhofft und ich weiß nicht mehr mit was ich den Tag noch ausfüllen soll; finde keinen zum Tennis spielen oder fortgehen; da kommt dann dieses Wurschtigkeitsgefühl und schwupps bin ich wieder beim Fressen und Kotzen. Dann sind auch die Momente, wo es mir schon um die Figur geht -> schlechtes Gewissen; 3. Wer bist du ohne deine Essstörung? Ich bin dann jemand der viele Dinge tut, die mir Spaß machen: Tennis spielen, gutes Buch lesen, Zeichnen, Freundin treffen, fortgehen, Vor allem in ich dann offener für irgendwelche Unternehmungen. Ich bin eigentlich mehr da. Mit der Essstörung verschließ ich mich mehr, mich freut nichts anderes, mach bei nichts mit. 4. Bei was hilft dir deine Essstörung bzw. für was ist sie gut? Sie hilft mir, mich kurzzeitig gut zu fühlen, auch wenn der restliche Tag beschissen war. Sie ist ein Lückenfüller, wenn ich mit meiner Zeit nichts anzufangen weiß. Wenn ich mich für sonst nichts aufraffen kann, fürs Essen schon. 5. Wenn du deine Essstörung als Hilfeschrei verstehen würdest, was möchte sie dann der Familie / dem Partner / dir selbst mitteilen? Der Familie: Akzeptiert mich so wie ich bin, egal ob dick oder dünn. Meine Ausstrahlung zählt. Ich will bestimmen, was, wie viel oder wenig ich esse (iss den Teller leer; gegessen wird was auf den Tisch kommt). Mir selbst: Akzeptier Dich so wie Du bist. Konzentriere Dich auf Deine Vorzüge. Keiner ist perfekt, jeder macht und hat Fehler. Mach alles was Dir gefällt. Mach Dich nicht so davon abhängig, was andere von Dir denken könnten. Dich beschäftigt was rede mit irgendwem darüber! 7. Was ist an Tagen, an denen du normal essen kannst anders? Bin irgendwie mit mir zufrieden und es passt alles so wie es ist. Ich schaffe die Dinge, die ich mir vorgenommen habe, dass ich sie erledige. Ich finde genug Zeit für irgendein Hobby. Ich hab dann wirklich den Gedanken, dass ich das Essen jetzt nicht brauche (außer natürlich um satt zu werden). Man wird mit nichts belastet (Sorgen, Rechnungen, schlechten Neuigkeiten, ). 9. Konntest du im Leben immer die sein, die du sein willst? Wie wolltest du immer sein? Ich war glaube ich lange Zeit so wie ich sein wollte. (so ca. bis zum 13., 14. Lebensjahr). Aber aus irgendeinem Grund hab ich dann innerhalb von 1 bis 2 Jahren wirklich stark zugenommen, also mit 14 Jahren hatte ich dann 75 Kilo. Also Diät angefangen und das ganze Thema ging nicht mehr aus dem Kopf heraus. Man bekommt dann das Gefühl vermittelt, wenn man die Diät schafft und schlank ist, wird man bewundert, mehr akzeptiert.