50T Eingespanntes Blockfundament

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Transkript:

Programmvertriebsgesellschaft mbh Lange Wender 1 3446 Vellmar BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 50T Eingespanntes Blockfundament Seite 1 50T Eingespanntes Blockfundament (Stand: 0.04.009) Das Programm 50T dient zur Berechnung im Boden eingespannter Fundamente deren Standsicherheit hauptsächlich durch einen stirnseitigen Erdwiderstand gewährleistet wird. Blockfundamente finden beispielsweise Verwendung für Masten oder für Stützen von Lärmschutzwänden. Die Belastung resultiert neben dem Eigengewicht der Konstruktion hauptsächlich aus Wind- und Leitungszugkräften. Nach dem Aufsatz von Steckner [1] werden Standsicherheit und Gebrauchsfähigkeit nachgewiesen. In Erweiterung dazu wird das Teilsicherheitskonzept berücksichtigt ein alternativer Gebrauchsfähigkeitsnachweis ist ebenfalls möglich. Flachgründung Blockfundament Pfahlgründung H bx H H/bx/3 H bx /3<H/bx<4 bx H/bx4 Leistungsumfang System Berechnung von Blockfundamenten deren Abmessungen der folgenden Definition h entsprechen sollten: 4 mit bx Fundamentbreite h Fundamentdicke 3 b x Schichtänderung auf Höhe Sohle möglich. Unterschiedliche Neigungen des Geländes vor und hinter dem Fundament. OK Gelände kann unter OK Fundament liegen. Berücksichtigung eines Grundwasserstands. Einwirkungen / Schnittgrößen Als Einwirkungen sind Vertikalkräfte F z Horizontalkräfte F x sowie Momente M y möglich; die Lasten werden auf die Mitte der Fundamentoberkante bezogen. Es sind bis zu 3 sich ausschließende Lastfälle möglich. Die Schnittgrößen werden auf der Basis der repräsentativen Kombinationen nach DIN 1055-100 ermittelt. Nachweise Standsicherheit / Gebrauchstauglichkeit Standsicherheitsnachweis nach Steckner erweitert um das Teilsicherheitskonzept (mit zwei verschiedenen Möglichkeiten des Ansatzes von Teilsicherheiten). Hierbei wird der Fundament-Drehpunkt iterativ bestimmt. Nachweis der Gebrauchsfähigkeit nach Steckner (Ansatz einer seitlichen und vertikalen Bettung wobei das Programm die Bettungsziffer ermittelt) oder über die Begrenzung des mobilisierten Erdwiderstands. Grafiken Darstellung des Systems Charakteristische Bodenreaktionen (Erddrücke) des Standsicherheitsnachweises. Weitere Leistungen Lastweiterleitung für z.b. Setzungsberechnung. Das Programm Setzungsberechnung (53) wird als direktes Nachlaufprogramm angeboten (nicht im Umfang von 50T enthalten).

Programmvertriebsgesellschaft mbh Lange Wender 1 3446 Vellmar BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 50T Eingespanntes Blockfundament Seite System Die Eingabemöglichkeiten für das System werden durch die nebenstehende Skizze (Bild 1) deutlich. Dabei gilt die OK Fundament als Kote 0.00 m. Die Fundamentabmessungen sind in [cm] alle weiteren Werte sind in [m] anzugeben. Das Gelände kann die Neigungen 1 und besitzen (in Bild 1 sind die Positivrichtungen dargestellt); das Gelände kann auch unterhalb der OK Fundament beginnen (h 1 h ). Ein Grundwasserstand wirkt sich auf die Berechnung nur aus wenn er über der Sohle liegt. Als Bodenkennwerte der Schichten (max. ) sind anzugeben: Unterkante der Schicht (als Höhenkote) Wichte Wichte ' (unter Auftrieb) eibungswinkel Wandreibungswinkel aktiv a Wandreibungswinkel passiv p und die Kohäsion c eingegeben. Die UK der ersten Schicht muss mindestens bei UK Bild 1 Fundament oder tiefer liegen. Die Angaben für die 1. Schicht werden für die Erddruckermittlung benötigt die der. Schicht (falls vorhanden) für die Ermittlung der Bettungsziffer und der eibungskräfte in der Sohle. Folgende Grenzen sind einzuhalten: Der eibungswinkel muss zwischen 0 und 40 liegen. Die Geländeneigung darf nicht größer als der eibungswinkel sein. Einwirkungen Als Einwirkungen sind Vertikalkräfte F z Horizontalkräfte F x sowie Momente M y möglich; die Lasten werden auf die Mitte der Fundamentoberkante bezogen. Es sind bis zu 3 Lastfälle möglich. Das Eigengewicht des Fundaments wird bei Angabe der Wichte vom Programm bestimmt eine evtl. vorhandene Auftriebskraft wegen Grundwasser wird davon abgezogen. Die resultierenden Horizontalkräfte und Momente müssen in der in Bild 1 dargestellten Positivrichtung wirken. Teilsicherheiten Für die Nachweise werden repräsentative Kombinationen nach DIN 1055-100 angesetzt. Abhängig vom Grundbau-Lastfall (1 oder 3) werden beim Tragsicherheitsnachweis die Teilsicherheiten nach DIN 1054:005-01 [5] angesetzt. Ist eine Kombination mit außergewöhnlichen Einwirkungen vorhanden wird hierfür Lastfall 3 angesetzt.

Programmvertriebsgesellschaft mbh Lange Wender 1 3446 Vellmar BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 50T Eingespanntes Blockfundament Seite 3 Nachweise Standsicherheitsnachweis Die Standsicherheit wird als Grenzbelastung definiert die auf das Erdreich übertragen und gerade noch aufgenommen werden kann. Die Bodenreaktionen setzen sich hierbei aus den folgenden Anteilen zusammen (s. Bild ): Erdwiderstand E p (mit Vertikalkomponente p ) auf die vordere Stirnseite Erdwiderstand E p ' (mit Vertikalkomponente p ') auf die hintere Stirnseite Aktiver Erddruck E a (mit Vertikalkomponente a ) als Einwirkung auf die hintere Stirnseite (wird den Einwirkungen zugeordnet!) eibungskräfte 0 und 0 ' aus dem in den Parallelseiten wirkenden Erdruhedruck Sohldruckkraft N u und Sohlreibungskraft u Der Erdwiderstand E p wird mit dem negativen Wandreibungswinkel p der Schicht 1 bestimmt während der Erdwiderstand E p ' mit dem (positiven) Wandreibungswinkel a bestimmt wird da hier eine entgegengesetzte Bewegungsrichtung vorhanden ist. Die eibungskräfte 0 bzw. 0' werden mit dem eibungswinkel Sk = a berechnet. die eibungskraft u mit dem eibungswinkel Sk =. Die Erddrücke E p E p ' und E a werden als räumliche Erddrücke nach [4] bestimmt. Bild Die Verteilung der Sohldruckkraft wird über die aufnehmbare Bodenpressung in der Sohle nach Lang / Huder [3] berechnet. Die aufnehmbare Bodenpressung ergibt sich nach [3] angepasst an [6] 7..5 zu tan tan max. d [1 3.15 tan (1 sin ) ] e tan ²(45 ) H (1 ) Wichte im Fundamentbereich (bei Grundwasser gewichtet) eibungswinkel unter der Sohle H Einbin det iefe Geländeneigung ( 0) Über das Gleichgewicht der H-Kräfte kann (iterativ) die Lage des Drehpunkts z d bestimmt werden die Sohldruckkraft N u aus dem Gleichgewicht der Vertikalkräfte. Stellt sich hierbei heraus dass die Bedingung N u 0 nicht erfüllt ist wird wiederum iterativ der Wandreibungswinkel p solange reduziert bis die Bedingung eingehalten ist. Das Grenzmoment M uk wird (im Gegensatz zu Steckner) um den Drehpunkt D des Fundaments gebildet (s. Bild ) da hierbei eine eindeutige Trennung von Einwirkungen und Widerständen erfolgen kann. Das Grenzmoment wird gebildet aus: Erdwiderstand E p und Vertikalkomponente p Erdwiderstand E p ' und Vertikalkomponente p ' eibungskräfte in den parallelen Seiten 0 und 0 ' Sohlkraft N u und Sohlreibungskraft u Bei der Ermittlung des Bemessungswiderstands hat der Benutzer die folgende Wahlmöglichkeit: Ansatz eines einheitlichen Teilsicherheitsbeiwerts : Muk Der Bemessungswiderstand M ud ergibt sich hier zu Mud 6

Programmvertriebsgesellschaft mbh Lange Wender 1 3446 Vellmar BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 50T Eingespanntes Blockfundament Seite 4 Ansatz verschiedener Teilsicherheiten für die jeweiligen Widerstände bzw. Einwirkungen: Das Grenzmoment M ud wird wiederum aus den obigen Kräften bestimmt jedoch mit den folgenden Teilsicherheiten: mit E pd ud E p u / / Gr E N pd ' E '/ ud p N u / Gr pd 0d p 0 / / Gl pd 0d ' '/ p ' '/ 0 Gl Gr Gl Teilsicherheit Erdwiderstand Teilsicherheit Grundbruch Teilsicherheit Gleitwiderstand Die Komponenten einer Kraft (z.b. bei E p oder p ) erhalten die gleiche Teilsicherheit! Hinweis: Die beiden verschiedenen Ansätze der Teilsicherheiten bringen nur geringe Unterschiede da die Teilsicherheitsbeiwerte Gr und gleich groß und die seitenparallelen eibungskräfte 0 und 0 ' i. Allg. recht gering sind. Das Moment der Einwirkungen M Ed setzt sich aus den äußeren Lasten und den Anteilen aus dem aktiven Erddruck E a und a zusammen wobei E a und a mit der Teilsicherheit G multipliziert werden. Nachweis der Standsicherheit: M Ed M ud Grenzmoment M 1uk : Für den Nachweis der Gebrauchsfähigkeit (s.u.) wird das Grenzmoment M' ermittelt indem alle Bodenreaktionen (incl. E a und a ) um den Bezugspunkt Mitte OKF angesetzt werden. Gebrauchsfähigkeitsnachweis nach Steckner Für den Nachweis der Gebrauchsfähigkeit wird ein Moment M (bezogen auf Mitte OK Fund.) berechnet das eine zugelassene Schiefstellung tan erzeugt (s. Bild ). Das vorhandene Moment M darf diesen Wert nicht überschreiten. Als zulässige Schiefstellung empfiehlt Steckner einen Wert tan 0.005. Das Moment M setzt sich aus dem Moment M 1 in der Stirnseite dem Moment M in der Sohle und dem Moment M H das die horizontale Auflagerkraft in der Stirn H je nach Höhe des Drehpunkts erzeugt. Die Momente M 1 und M werden aus den Bettungsziffern C 1 in der Stirn bzw. C in der Sohle berechnet und hängen weiter davon ab ob in der Sohle durch die zulässige Schiefstellung die Sohlreibung überwunden wird bzw. die Sohlenkante abhebt. Nachweis: M M 1 M MH Mvorh Das Moment M darf jedoch nicht größer als dasjenige aus dem Standsicherheitsnachweis M 1uk angesetzt werden (s. Standsicherheitsnachweis)! Ermittlung der Bettungsziffer nach Steckner [1]: 4 d C [4 0.6 ( 0)] 10 (1 ) 40 mit = eibungswinkel Stirn/Sohle = Geländeneigung (solange negativ sonst = 0!) Bild 3 Werte für die anzusetzende Bettungsziffer C können auch alternativ z.b. aus EAB Anhang A 5 [] entnommen werden. Hinweis: Es ist i. Allg. schwierig für den anstehenden Baugrund eine realistische Bettungsziffer anzugeben.

Programmvertriebsgesellschaft mbh Lange Wender 1 3446 Vellmar BTS STATIK-Beschreibung - Bauteil: 50T Eingespanntes Blockfundament Seite 5 Gebrauchsfähigkeitsnachweis nach DIN 1054 Alternativ kann der Gebrauchsfähigkeitsnachweis auch nach DIN 1054 geführt werden indem die Größe des mobilisierten Erdwiderstands auf E pmob 0.5E pk beschränkt wird. Dieser Nachweis wird wie folgt geführt: 100fp Ausnutzungsgrad f f t [%] f p = eduktionsfaktor für den Erdwiderstand (f p 0.5) in den Berechnungsoptionen gewählt f t = Ausnutzungsgrad Standsicherheitsnachweis M ft M = Mittelwert der Teilsicherheiten für ständige und nichtständige Einwirkungen = Teilsicherheitsbeiwert für den Erdwiderstand Hinweis: Ed ud G Q Dieser Nachweis bringt hauptsächlich durch den eduktionsfaktor f p ungünstigere Ergebnisse (auch beim Standsicherheitsnachweis!) als der Nachweis nach Steckner. Lastweiterleitung Für eine mögliche anschließende Setzungsberechnung werden die charakteristischen Lastsummen abgelegt getrennt für jeden Lastfall als ständige und nichtständige Lasten. Auch die Geometriedaten werden für mögliche Nachlaufprogramme abgelegt. Literatur [1] Steckner Sebastian: Gebrauchstauglichkeits- und Standsicherheitsnachweis für eingespannte Blockfundamente Bautechnik 66 (1989) Heft. [] Empfehlungen des Arbeitskreises 'Baugruben' (EAB) Ernst und Sohn 006. [3] Lang H.-J. und Huder J.: Bodenmechanik und Grundbau 3. Aufl. Springer-Verlag 1985. [4] DIN V 4085-100:1996-04: Berechnung des Erddrucks [5] DIN 1054:005-01 mit Berichtigung 3 (008-01) und Berichtigung 4 (008-10) [6] DIN 4017:006-03

POJEKT: Bsp. Programm 50T Pos. 131 Seite 6 POS.131 BLOCKFUNDAMENT System: Eingespanntes Blockfundament nach Steckner [BT 66 (1989)] Geometrie (OK Fundament: H = +0.00 m) Fundamentabmessungen bx = 135.0 cm by = 135.0 cm Höhe h = 160.0 cm Charakteristische Bodenkennwerte Schicht- Unterkante gamma gamma' phi delta a delta p Kohäsion c Nr. H [m] [kn/m³] [kn/m³] [ ] [ ] [ ] [kn/m²] 1-10.00 0.00 1.00 0.00 13.30-13.30 0.0 eibungskräfte in den Parallelseiten werden mit delta a (Schicht 1) eibungskräfte in der Sohle werden mit phi (Schicht 1) bestimmt. Charakteristische Belastung (z=vertikal x=horizontal) Einwirkungen: Das Bauteileigengewicht wird mit einer Wichte von 4.0 kn/m³ berücksichtigt. Lasten: F = Einzellast [kn] M = Moment [knm] LF 1: Endzustand Last Kat. Wertk Alpha Eigengewicht Fz G 69.98 - Vertikallasten Fz G 3.90 - H-Lasten aus Mast Fx Q1 6.30 - Momente aus Mast My Q1 4.00 - LF : Bauzustand Last Kat. Wertk Alpha Eigengewicht Fz G 69.98 - Vertikallasten Fz G 3.90 - H-Lasten Fx Q1 5.00 - Ausmitte der H-Lasten My Q1 5.00 - Kate- Komb.-Beiwerte Gamma gorie Bezeichnung Psi0 Psi1 Psi sup. inf. G Ständige Einwirkungen - - - 1.35 1.00 Q1 Sonstige Nutz-u.Verkehrslasten 0.80 0.70 0.50 1.50 - KNr. LF Bem.-Sit. Kombination 1 epp/t G+Q1

POJEKT: Bsp. Programm 50T Pos. 131 Seite 7 epp/t = epräsentativständig u. vorübergehend Teilsicherheitsbeiwerte nach DIN 1054:005-01 für Grundbau-Lastfälle Lastfall Bemessungssituation gamma g/w gamma q gamma gamma Gr Gamma Gl 1 ständig 1.35 1.50 1/1.40 1/1.40 1/1.10 Berechnungsoptionen - Mindesterddruck für kohäsive Schicht... ja - Anpassungsfaktor für Erdwiderstand (eduktionsfaktor)... fp = 1.00 - Ansatz der Kohäsion beim Erdwiderstand (eduktionsfaktor)... fc = 1.00 Erddruckbeiwerte ( hinter Fund. wird mit delta p = +delta a gerechnet!) aktiver Erddruck uhedruck passiv hinter Fund. passiv vor Fund. Schicht Kagh Kach K0h Kph1 Kpch1 Kph Kpch 1 0.43 0.00 0.66 1. 0.00.65 0.00 Nachweis der Tragfähigkeit (zx von Mitte OK Fund. gerechnet) für Komb. Drehpunkt über Sohle zd = 0.38 m Aufnehmbare Bodenpressung nach Lang/Huder) max. sigma d = 80.0 kn/m² Einwirkungen: Vk/Vd = 93.9 / 16.7 kn Hk/Hd = 6.3 / 9.5 kn Mk/Md = 4.0 / 63.0 knm Baugrundreaktionen (charakteristisch) Fh [kn] z [m] Fv [kn] x [m] Erdwiderstand vor Fund. über zd ( p) 68.3 0.83 16.1 0.68 Aktiver Erddruck hinter Fund. über zd (Ea a) 8.0 0.81 1.9-0.68 Erdwiderstand hinter Fund. unter zd (' p') 6.0 1.4 6.1-0.68 Seitenreibung oberhalb zd (0) 6.3 0.81 - - Seitenreibung unterhalb zd (0') 4.5 1.4 - - Sohlkraft und Sohlreibung (Nu u) 31. 1.60 85.8 0.56 Gleichgewichtsbedingung für die Lage des Drehpunkts (Summe H-Kräfte>=0) Hk-+Ea-0+'+0'+u = 6.3-68.3+ 8.0-6.3+ 6.0+ 4.5+ 31. = 1.4 kn Grenzmoment charakteristisch (Bezugspunkt: Mitte OKF) M1uk = 10. knm Grenzmoment charakteristisch (Bezugspunkt: Drehpunkt) Muk = 110.1 knm Grenzmoment Tragfähigkeit (Bezugspunkt: Drehpunkt) Ansatz von p ' p' Nu u mit gamma von 0 0' mit gamma Gl Mud = 79.3 knm Moment aus Einwirkungen (äußere Lasten; Ea a mit gamma G) Med = 77.3 knm Ausnutzungsgrad ft = Med / Mud = 77.3 / 79.3 = 0.97 < 1.00

POJEKT: Bsp. Programm 50T Pos. 131 Seite 8 Nachweis der Gebrauchsfähigkeit (Ansatz charakt. Lasten) für Kombination Bettungsziffer Stirnseite C1 = 30000 kn/m³ Bettungsziffer in Sohle C = 30000 kn/m³ Zulässige Schiefstellung zul. tan alpha = 0.0040 Grenzwinkel stirnseitig tan alpha 1 = 0.003 Grenzwinkel Sohle tan alpha = 0.005 Grenzmoment in Stirn M1 = 3.4 knm Grenzmoment in Sohle M = 9.7 knm esultierendes Moment OK Fundament M alpha = 53. knm Ausnutzungsgrad vorh. M / mögl. M = 4.0 / 53. = 0.79 < 1.00