swissgee Feierabend-Seminar 10.04.2017 Richtlinien für die Installation von Telekommunikationsanlagen (RIT) Christian Appert, CEO Amstein + Walthert AG
Inhalt / Ablauf 1. Begrüssung 2. Übersicht RIT 3. Zielsetzung Arbeitsgruppe RIT 4. Überarbeitung RIT 5. Inhaltliche Schwerpunkte Register 1, 2 und 4 6. Fragen und Diskussion Seite 2
Übersicht RIT Seite 3 Geltungsbereich Die RIT gilt für sämtliche Inhouse-Telekommunikationsanlagen im Wohn- und Zweckbau von der Netztrennstelle bis zum Endgerät.
Zielsetzung der Arbeitsgruppe RIT Überarbeitung und Aktualisierung der RIT. Erstellung eines zielgruppenorientierten übersichtlichen Handbuches für «Kommunikations-Verkabelungen» analog zum Handbuch electrosuisse «Multimedia- Installationen». Seite 4
Überarbeitung RIT Geschichte RIT Im Jahr 1997 hat der VSEI die «Richtlinien für die Installation von Telekommunikationsanlagen», kurz RIT, erstmals herausgegeben. 2006 wurden sie überarbeitet, sie ist zu einem wichtigen Werkzeug in der täglichen Arbeit der Elektroinstallations-branche geworden. In der Zwischenzeit hat sich der Markt stark verändert. Neue Produkte und Dienstleistungen der Netz- und Dienstanbieter verlangen nach Anpassungen in der Installationstechnik. Seite 5
Überarbeitung RIT Auftrag Im Auftrag der Kommission für Technik und Technik-entwicklung des VSEI (KTTE) haben Praktiker das Werk überarbeitet und dem heutigen Stand der Technik angepasst. Die RIT soll als leicht verständliches Werkzeug dem Anwender dienen und ist das ideale Nachschlagewerk für Praxis und Ausbildung. Diese Richtlinien sollen als Bestandteil der «anerkannten Regeln der Fernmeldetechnik» im Sinne von Art. 31 Absatz 4 des Fernmeldegesetzes verstanden werden. Seite 6
Überarbeitung RIT Sie definieren eine einheitliche Qualität der Gebäude-verkabelung und tragen so zu qualitativ hoch stehenden und sicheren Anlagen bei. Grundsätzlich geht aus ihnen hervor, was bei der Installation von Telekommunikationsanlagen zu berücksichtigen ist. Das «Wie ausführen» der Installation soll jedoch Sache jedes Einzelnen sein. Zwischen den Marktteilnehmern wie Provider, Anlagehersteller, Lieferanten, Planer, Systemintegratoren, Installateure und Kunden sorgen die Richtlinien für Transparenz und klare Verhältnisse. Sie bilden sie die Grundlage für die Praxis und die Ausbildung. Seite 7
Überarbeitung RIT Inhalt Die neue RIT ist modular aufgebaut und gliedert sich in 8 Register. Im Register 1 werden das gesetzliche Umfeld sowie die Schnittstellen definiert. Neu wurden auch die Bereiche «Haftung, Verjährungsfrist, Garantie und Gewähr», die «Schutzmassnahmen» und die «Arbeitssicherheit» in dieses Register aufgenommen. Seite 8
Überarbeitung RIT Inhalt Register 2 legt die Planungs- und Installations-Grundsätze für die Gebäudeerschliessung und Gebäudeverkabelung im Wohn- und Zweckbau fest. In Register 3 findet sich die Richtlinie für Gebäudeverkabelung im Wohnbau («Multimedia-Installationen Bauliche Voraussetzungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser»). Sie beschreibt die Installation im Wohnbau. Seite 9
Überarbeitung RIT Inhalt In Register 4 findet sich die Richtlinie für Gebäudeverkabelung im Zweckbau. Diese Richtlinie wurde neu erstellt und in die RIT integriert. Im Register 5 sind die für die Installation von Telekommunikationsanlagen wichtigsten Gesetze auszugsweise aufgeführt. Selbstverständlich erhebt dieses Register keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Seite 10
Überarbeitung RIT Inhalt Im Register 6 sind als ergänzende Informationen relevante Weisungen des ESTI zu finden. Im Register 7 sind aktuelle Unterlagen der Netzbetreiber zu finden. Dieses Register soll nicht als abgeschlossen betrachtet werden. Vielmehr soll der RIT-Anwender in diesem Register die Unterlagen der Netzbetreiber einfügen, die in seiner Region am stärksten vertreten sind. Das Register 8 bietet Platz zur Ablage von Unterlagen für die Weiterbildung im Telekommunikationsbereich Seite 11
Register 1 Einleitung Seite 12
Register 1 1.2 Normen und Gesetze Seite 13
Register 1 1.2 Normen und Gesetze Seite 14
Register 1 1.3: Schutzmassnahmen Seite 15
Register 1 1.3: Schutzmassnahmen Seite 16
Register 1 1.4: Arbeitssicherheit Seite 17
Register 2 Planungsund Installationsgrundsätze für die Gebäudeerschliessung Und Gebäudeverkabelung Seite 18
Register 2 Planungs- und Installationsgrundsätze für die Gebäudeerschliessung und Gebäudeverkabelung Seite 19
Register 2 2.3 Gebäudeeinführung, Netztrennstelle und Netzabschluss Seite 20
Register 2 2.3 Gebäudeeinführung, Netztrennstelle und Netzabschluss Seite 21
Register 2 Planungs- und Installationsgrundsätze für die Gebäudeerschliessung und Gebäudeverkabelung Seite 22
Register 2 2.5 Planung und Ausführung der Gebäudeverkablung Register 3 Register 4 Seite 23
Register 3 Handbuch Multimedia- Installationen Seite 24
Register 4 Handbuch Kommunikations- Verkabelung Seite 25
Register 4 Handbuch Kommunikations-Verkabelung Seite 26 Dieses Register beinhaltet primär die universelle Kommunikationsverkabelung im Zweckbau. Home Cabling und Multimedia-Installationen im Wohnbau sowie WLAN und Bussysteme werden nur am Rande behandelt. Informationen zu koaxiale Kabelsysteme und POF sind der Broschüre «Multimedia-Installationen» der Electrosuisse und den Richtlinien der Industrie zu entnehmen.
Register 4 Handbuch Kommunikations-Verkabelung Seite 27
Register 4 2 Design (Leistungsbeschreibung funktional) Seite 28
Register 4 2 Design (Leistungsbeschreibung funktional) Seite 29
Register 4 2 Design (Leistungsbeschreibung funktional) Seite 30
Register 4 Handbuch Kommunikations-Verkabelung Seite 31
Register 4 3 Projektierung / Planung Seite 32
Register 4 3 Projektierung / Planung Seite 33
Register 4 Handbuch Kommunikations-Verkabelung Seite 34
Register 4 4 Ausführung Seite 35
Register 4 4 Ausführung Seite 36
Register 4 Handbuch Kommunikations-Verkabelung Seite 37
Register 4 5 Betrieb Seite 38
Register 4 6 Glossar Seite 39
Register 5-8 Weisung STI 102.106 Begriffe Unterlagen von Netzbetreiber und Provider Weiterbildung im Telekommunikationsbereich Seite 40
Fragen? Seite 41
Vielen Dank Merci Grazie Thank You