Connecting Content. User Manual. Version: 1.2

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Transkript:

Connecting Content User Manual Version: 1.2 09.09.2015

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Installation 4 3 Konfiguration 5 3.1 Allgemeine Einstellungen 6 3.2 Jobs anlegen 6 3.3 Tasks anlegen 7 3.4 Speichern und Starten 8 2 Connecting Content - User Manual

Einleitung 1 1 Einsatzbereiche Einleitung Connecting Content ist eine Fernsteuerung für die Automatisierung bestimmter Projektabläufe. Typische Standardanwendungen sind: Das automatische Anlegen von Studio-Projekten Die automatische Analyse Das automatische Erzeugen von Übersetzungspaketen Das automatische Einchecken von Rückpaketen und die Prüfung der Daten Connecting Content läuft als Windows Dienst im Hintergrund und wartet je nach Konfiguration auf bestimmte Dateien in bestimmten Ordnern oder aber auf einen direkten Aufruf des Web-Services. Zur Konfiguration dient die Connecting Content Konfig-Oberfläche. Diese verwaltet Instanzen, Jobs und Tasks. Jobs und Tasks Alle Tasks, die in SDL Studio zur Verfügung stehen sowie alle Optionen zu diesen Tasks, können in Connecting Content zu sogenannten Jobs zusammengefasst werden. Diese Job geben alle durchzuführenden Tasks an sowie die dazu notwendigen Optionen. Außerdem wird in den Jobs festgelegt, welche Outputs die Prozesse zurückgeben sollen, also welche Dateien, welche Reports und in welchen Formaten. Jobs können entweder durch einen überwachten Ordner (also zb einen Eingangsordner und einen Ausgangsordner ) oder aber über einen direkten Aufruf des Webservices gestartet werden. Die Details, was genau zu tun ist, kann flexibel übergeben werden: Handelt es sich um eine einzelne XML, so können die Anweisungen direkt in der XML-Datei zb im Header enthalten sein. Handelt es sich um andere Daten, zb MS Office, so kann entweder eine XML Steuerdatei mitgeschrieben werden, in der Zielsprachen, Projektname usw definiert sind. Oder aber es wird immer nach ident demselben Muster ein Projekt angelegt, dann kann dies in Connecting Content direkt festgelegt werden. Instanzen Um verschiedene Workflows (zb Kunden, TMs, Termbanken ) differenzieren zu können, gibt es die Möglichkeit, mehrere Instanzen von Connecting Content zu konfigurieren und gleichzeitig laufen zu lassen. Connecting Content - User Manual 3

2 Installation 2 Installation Updates Bei einem Update von Versionen vor 1.7.0 auf eine Version ab 1.7.0 muss die bestehende Version vor dem Update deinstalliert werden. 4 Connecting Content - User Manual

Konfiguration 3 3 Konfiguration Vor dem ersten Aufrufen der Konfig-Oberfläche sind einige Einträge in den Config-Dateien von Connecting Content zu tätigen. Diese finden Sie unter: ConnectingContent.UI.config ConnectingContent.Service.config ConnectingContent.Console.config Die notwendigen Einstellungen sind vorab gesetzt, können aber angepasst werden. Sie finden Sie im Bereich <appsettings>. Die Einstellungen umfassen einerseits die Verzeichnisse, in denen Instanzen, Temp-Dateien, Projekte, Einstellungen und Mail-Vorlagen liegen, andererseits Einstellungen für das Versenden von emails. Danach können Sie die Connecting Content Konfig-Oberfläche starten. Je nach Wahl bei der Installation befindet sich eine Verknüpfung dazu am Desktop oder im Start-Menü In der Connecting Content Konfig-Oberfläche wird jeweils eine bestimmte Instanz bearbeitet. Diese kann beliebig viele Jobs enthalten, die jeweils zb einen anderen Eingangsordner überwachen. Und jeder Job wiederum kann beliebig viele Tasks enthalten: Connecting Content Konfig-Bildschirm Im obigen Beispiel sehen Sie die Instanz Binary_Sample mit drei Jobs: Create Project, Import and verify Package, Analyse. Connecting Content - User Manual 5

3 Konfiguration Allgemeine Einstellungen 3.1 Allgemeine Einstellungen In den allgemeinen Einstellungen können Sie zunächst Standard- Datenwerte wie Projektmanager, Übersetzer und Ablage von Fehlerprotokollen festlegen. Im zweiten Register definieren Sie die Translation Memorys, die für diese Instanz verwendet werden sollen. Sie können dabei dateibasierte (oben) oder serverbasierte (unten) TMs angeben. Nachdem Sie ein TM gewählt haben, klicken Sie ganz rechts auf Anwenden, dann liest Connecting Content die Sprachen aus diesem TM aus. Für jedes TM können Sie dieselben Optionen definieren, die Sie auch in Studio verwenden. Im dritten Register können Sie auch noch Termbanken angeben, die beim Anlegen der Projekte verwendet werden sollen. Auch hier können Sie dateibasierte oder serverbasierte Termbanken verwenden. Falls Sie mehrere Termbanken angeben und die Sprachen sich unterscheiden (zb EN-US und EN-UK), so können diese Sprachen auch aufeinander mappen. 3.2 Jobs anlegen Mit Klick auf Neuer Job ( ) legen Sie einen neuen Job an. Für diesen neuen Job können Sie auch zunächst wieder allgemeine Einstellungen festlegen, also etwa in welcher Form der Output geliefert werden soll, welchen Namen dieser Output (wenn er gezippt ist) haben soll, und vor Allem wo der überwachte Eingangs- und Ausgangsordner liegt. Unter Inputs definieren Sie, welche Dateien in diesem Ordner erwartet werden. Dies können XML-Dateien, allgemeine Dateien (zb Office ) oder auch SDL-Pakete oder Rückpakete sein. Im Falle von XML können Sie noch weiter definieren, welche Art von XML- Datei es ist: Eine allgemeine XML-Datei, die keine weiteren Informationen zum Anlegen eines Projekts enthält, sondern für die mit den Standard- Einstellungen ein Projekt angelegt oder eine Analyse durchgeführt etc. werden soll 6 Connecting Content - User Manual

Konfiguration Tasks anlegen 3 Eine umfassende XML-Datei (monolith), in der sowohl die Anweisungen für die Übersetzung als auch der Inhalt selbst enthalten sind. Dies ist beispielsweise bei XML-Dateien aus Redaktionssystemen oft der Fall. Für diese Dateitypen können Sie dann noch genau definieren, wo in der XML-Datei sich die Projekt-Informationen befinden. Ein Beispiel: Eine Steuerdatei, anhand derer andere Dateien (in diesem oder einem beliebigen Verzeichnis) verarbeitet werden sollen. Dies ist zb der Fall bei der Kopplung an ein Projektmanagement-System, bei dem die Dateien auf einem Netzwerklaufwerk liegen und eine Steuerdatei vom System für Connecting Content ausgespielt wird. Ein Beispiel: Abschließend können Sie noch Benachrichtigungen zb bei einem Fehler aber auch bei Erfolg definieren. 3.3 Tasks anlegen Nachdem Sie im Job definiert haben, welche Inputs erwartet werden, können Sie nun für diesen Job die Task-Folge definieren. Dies machen Sie einfach mit rechtem Mausklick auf den Job und dem Befehl Neuen Task hinzufügen. Die Tasks, die hier zur Verfügung stehen, sind die gleichen wie in SDL Studio. Pro Task können Sie gegebenenfalls noch weitere Optionen einstellen, wie zb Analyse-Optionen im Analyse-Task, oder Vorübersetzungs-Optionen im Vorübersetzungs-Task. Pro Task können Sie festlegen, ob ein Ergebnisprotokoll angelegt werden soll (etwa bei Analysen aber zb auch bei der Konvertierung) und in welchem Format bzw. mit welchen Dateinamen. Connecting Content - User Manual 7

3 Konfiguration Speichern und Starten Bei manchen Tasks können Sie im Register Benutzerdefiniert noch zahlreiche Zusatzoptionen festlegen, wie zb bestimmte Filtereinstellungen beim Anlegen von Projekten etc. HINWEIS! Bitte beachten Sie die korrekte Reihenfolge von Tasks! Sie können etwa keine Analyse durchführen, ohne vorab ein Projekt anzulegen, einen Scan durchzuführen, die Dateien zu konvertieren und in die Zielsprachen zu kopieren. Beim Anlegen eines Projektes können Sie auch definieren, dieses nach dem Output wieder zu löschen (etwa wenn Sie nur eine Analyse zurückbekommen möchten). 3.4 Speichern und Starten Wenn Sie die Instanz mit allen Jobs fertig konfiguriert haben, speichern Sie diese im Instanzen-Verzeichnis und starten Sie den Connecting Content Dienst. Zur Fehlersuche kann es sinnvoll sein, anfangs die Konsole statt des Dienstes zu starten. Diese finden Sie im Programmverzeichnis unter dem Namen ConnectingContent.Console.exe 8 Connecting Content - User Manual