STAATSINSTITUT FÜR SCHULQUALITÄT UND BILDUNGSFORSCHUNG MÜNCHEN ERP-Software Microsoft Dynamics NAV 4.0 Installation Mehrplatz (Server) 2007
Erarbeitet im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus im Rahmen des Arbeitskreises Einsatz von ERP-Software im Unterricht Autor Edgar Sailer Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, München Herausgeber Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, Grundsatzabteilung, Schellingstr. 155, 80797 München Telefon (089) 2170-2201, Telefax (089) 2170-2205 Internet: http://www.isb.bayern.de Inhalt 1 INSTALLATION...3 1.1 SERVER... 3 1.2 CLIENT... 6 1.3 WINDOWS VISTA... 7 2 PROGRAMMSTART...8 2.1 DATENBANK... 8 2.2 MANDANTEN UND HANDREICHUNGEN... 9
3 1 Installation Bei der Mehrplatzinstallation handelt es sich um eine sog. Client/Server- Installation, bei der das Programm auf den Clients (lokal oder im Netz) und ein Datenbankserver installiert werden. Sie ist z. B. beim Einsatz des Programms in der Übungsfirma an Wirtschaftsschulen zwingend notwendig, da hier ähnlich wie in der Praxis von mehreren Plätzen aus auf einen Mandanten zugegriffen wird. Dagegen wird beim Einsatz des ERP-Programms im Unterricht empfohlen, eine sogenannte Einzelplatzinstallation vorzunehmen (siehe Einzelplatzinstallation_40.pdf). Für die Serverinstallation werden die Datenbank Bayern.fdb und eine gültige Lizenzdatei benötigt. Die Datenbank Bayern.fdb finden Sie auf der Installations-CD unter [LW]:\ISB\Bayern_40.zip. Sie muss zunächst die in einem beliebigen Ordner, z. B. [LW]:\Navision\ extrahiert werden. Die Datenbank wird auch im Internet 1 zum Download zur Verfügung gestellt. 1.1 Server Nach dem Einlegen der CD-ROM startet das Installaltionsmenü normalerweise automatisch. Alternativ ist ein Start mittels der Datei startcd.exe im Hauptverzeichnis der CD-ROM möglich. Zunächst ist die Sprache der Demonstration auszuwählen Die Installation über den Schalter Microsoft SQL-Servers ist nur möglich, wenn bereits ein SQL-Server installiert wurde. Die Mehrplatzinstallation sollte daher standardmäßig über die Schalter Server/ Navision Database Server und Navision Database Server für Windows 2000/2003 erfolgen: 1 Die aktuelle Datenbank finden Sie unter http://projekte.isb.bayern.de/erp oder http://www.isb.bayern.de und Projekte/Einsatz von ERP-Software im Unterricht)
4 Der InstallShield Wizard startet automatisch und über gelangt man zur Maske Customer Information. Neben der Eingabe des Benutzernamens und der Organisation ist der Radio Button Anyone who uses this computer zu aktivieren. In der Bildschirmmaske Setup Type sollte die Auswahl des Schalters Custom gewählt werden. Über Change kann der Installationspfad geändert werden:
Es wird empfohlen, In der Maske Server Name den vorgeschlagene Name nicht zu ändern: 5 Unter Network Type ist als Protokoll TCP/IP auszuwählen: Als Cache Size wird 10000 KB vorgeschlagen, die man auf 16000 erhöhen sollte: In der folgenden Bildschirmmaske License File muss über Browse eine gültige Lizenzdatei ausgewählt werden, die dann automatisch in das Datenbankverzeichnis als fin.flf kopiert wird:
6 Anschließend ist die aktuelle Datenbank, auf die der Server zugreifen soll, über Browse auszuwählen: Über den Schalter Install beginnt die Server-Installation, die über Finish beendet wird. 1.2 Client Der Client kann entweder auf einem Server (nicht Navision-Server!) oder auf den einzelnen Workstations installiert werden. Es ist möglich, von der Installations-CD den Ordner [LW]:\Client\Program Files\Microsoft Business Solutions-Navision auf die lokalen Festplatten bzw. ein Netzlaufwerk zu kopieren. Da aufgrund des fehlenden Eintrags in der Registry später Probleme auftreten könnten wird empfohlen, die Clients über das Installationsmenü zu installieren (siehe Anleitung Einzelplatzinstallation_40.pdf). Dies bietet sich auch an, wenn die Arbeitsstationen später per Image verteilt werden.
Extrahieren Sie anschließend die Hilfedateien für die Add-On-Module Kostenrechnung und Zahlungsverkehr von der Installations-CD: [LW]:\ISB\Hilfedateien.zip in das Client-Programmverzeichnis. Hinweis: Sollten später beim Programmeinsatz Probleme beim Aufbau des Hilfeindexes auftreten, muss man im Installationsmodus jede Sprachschicht einmal über das Menü Extras/Sprache öffnen Abschließend sollte auf jeder Workstation das Symbol für den Programmstart auf dem Desktop zur Verfügung gestellt werden: 1. Mausklick mit der rechten Taste auf den Desktop und Auswahl von /Neu/Verknüpfung sowie der Startdatei fin.exe mittels der Schaltfläche Durchsuchen 7 2. Eingabe einer Bezeichnung für die Verknüpfung und Mausklick auf die Schaltfläche Fertig stellen 1.3 Windows Vista Die Version 4.0 von Microsoft Dynamics NAV läuft grundsätzlich nicht unter dem Betriebssystem Windows Vista. Es müsssen daher nach erfolgreicher Installation einige Dateien ersetzt werden. Dazu ist von der Installations-CD die Datei [LW:]\ISB\Update_Vista.zip im Client-Programmverzeichnis zu entpacken.
8 2 Programmstart Beim Programmstart des Clients wird im Anmeldefenster die Eingabe einer Benutzer-ID verlangt: Weitere Benutzer-IDs (jeweils ohne Kennwort): ind, eh, gh und kasse (siehe Handreichungen) Hinweis: Für den Benutzer admin sollte unter Extras/Zugriffsrechte/ Kennwort ein Passwort eingerichtet werden, da er über Administratorrechte verfügt. Dagegen wird empfohlen, für die Benutzer ind, eh, gh und kasse keine Passwörter zu vergeben. Aus Sicherheitsgründen wurde zusätzlich der Benutzer isb mit dem Kennwort *isb* angelegt, der auch über Administratorrecht verfügt. An diesem Benutzer dürfen keinesfalls Änderungen vorgenommen werden. Er sollte auch nur zum Einsatz kommen, wenn z. B. das Kennwort für den Benutzer admin vergessen wurde. 2.1 Datenbank Nach dem Programmstart muss unter Datei/Datenbank/Öffnen die Maske Datenbank öffnen aufgerufen werden. Über den Reiter Allgemein wird unter Servername der Database Server eingetragen und über den Reiter Erweitert als Netzwerkprotokoll TCP/IP (nicht TCPS) ausgewählt: Falls die Fehlermeldung erscheint
9 2.2 Mandanten und Handreichungen Die Mandanten und Handreichungen sind auf der Installations-CD: [LW:]\ISB\Mandanten bzw. [LW:]\ISB\Handreichungen gespeichert und werden zusätzlich im Internet 3 zum Download angeboten. Der Import erfolgt im Menü Extras/Datensicherung importieren: Bei der Rücksicherung des Mandanten ist der Mandant in der Datenbank evtl. bereits vorhanden und es erscheint folgende Fehlermeldung: In diesem Fall muss der alte Mandant mit Hilfe des Befehls Löschen (Menü Datei/Mandant) aus der Datenbank entfernt werden. Der Start des Mandanten erfolgt im Menü Datei/ Mandant/Öffnen Die Sicherung der Mandanten erfolgt im Menü Extras/Datensicherung erstellen: Pfad und Dateiname (*.fbk) sowie die Beschreibung können beliebig gewählt werden. Die Felder Daten gemeinsam für alle Mandanten und Applikationsobjekte dürfen nicht aktiviert werden, da sich die Dateigröße sonst erheblich erhöht. 3 Die Mandanten mit den entsprechenden Handreichung und Kopiervorlagen finden Sie unter http://www.erp-software-bayern.de