BRÜCKENTYPEN FUNKTION UND AUFGABE

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1 Arbeitet auf der OSI-Schicht 2 Verbindet angeschlossene Collision-Domains mit verwandten Protokollen In jeder Collision-Domain kann gleichzeitig Kommunikation stattfinden Nur eine Verbindung über eine Bridge gleichzeitig möglich Mehrere Verbindungen über einen Switch gleichzeitig möglich Vermittelt Datenpakete mit Hilfe von Hardware-Adressen Größere Netzwerke werden in Teilnetze unterteilt Vorteile: Netzwerklast verteilt sich gleichmäßiger auf die Teilnetze und administrative Aufwand zwischen Installation und Fehlersuche ist erheblich geringer Verbindet die Teilnetze dergestalt, dass ein Rechner des ersten Netzwerksegments direkten Kontakt mit einem Rechner eines weiteren Subnetzes herstellen kann BRÜCKENTYPEN Lokale Brücken Remote-Brücken (Kopplung über Weltverkehrsstrecken) Multiport-Brücken FUNKTION UND AUFGABE Zählt entgegen der Verkabelung und der Netzbuchsen zu den aktiven Netzwerkkomponenten Beeinflusst die Struktur eines Netzwerkes nachhaltig Bridges führen grundlegende Wegwahlverfahren durch kann ein Informationspaket innerhalb eines Teilnetzes nicht an den geforderten Empfänger zugestellt werden, greift die Bridge das Paket aus dem Teilnetz ab und transferiert es in das geeignete Teilnetz, in dem sich der Empfänger adressieren lässt

2 Folgende Aufgaben übernimmt eine Bridge in einem Netzwerk Physische Strukturierung von Netzwerken und Anpassung an lokale und räumliche Gegebenheiten Verhindert die Ausbreitung des lokalen Datenverkehrs auf das gesamte Netzwerk Aufhebung von Distanzbeschränkungen, aufgrund elektrischen Signalverlustes funktionieren als Signalverstärker Erhöhung der Gesamtleistung (Lasttrennung) durch effizientes Management der Netzwerklast Erhöhung der Ausfallsicherheit, indem redundante Mehrfachverbindungen aufgebaut und verwaltet werden können Analyse des Netzwerkverkehrs und Weiterleitung von Paketen, die für ein anderes Teilnetz bestimmt sind Fehlerkontrolle defekter Informationssegmente und Anforderung eines neuen Pakets vom Sender in einem Fehlerfall Erhöhung der Netzwerksicherheit durch Screening- Filterfunktionen, die nur Pakete zwischen Teilnetze transferieren, die vorher festgelegten Kriterien entsprechen Konstruktion und Pflege von Bridge-Tabellen, anhand derer die Zuordnung der Rechner im gesamten Netzwerk zu den Subnetzen bestimmt werden kann Die einfachste Form einer Bridge ist ein Rechner mit 2 Netzwerkkarten, die jeweils an ein Subnetz angeschlossen sind (mit Software oder BS, wie WIN NT)

3 BRIDGE-TABELLEN In deren Matrix ist neben der Rechneridentifikation auch die jeweilige Zugehörigkeit zu einem Netzwerksegment zu finden genaue Struktur über das Gesamtnetzwerk Datenpaket trifft ein Bridge analysiert die Informationen vergleicht diese mit den in der Bridge-Tabelle gespeicherten Daten und leitet es passend weiter Je schneller der Vorgang, desto effizienter und leistungsfähiger ist eine Bridge Verarbeiten bis zu Datenpakete pro Sekunde Selbstlernende Brücken sind mit einer Eigenintelligenz ausgestattet nehmen Administrator Installations- und Pflegeaufwand ab Sie bauen anhand der Transferdaten die Bridge-Tabelle selbständig und warten diese, wenn sich die Gegebenheiten im Netzwerk ändern SCHLEIFENUNTERDRÜCKUNG Schickt ein Rechner ein Datenpaket an einen anderen Rechner, der nicht im eigenen Subnetz oder einem anderen zu finden war, dann schicken die Bridges die Pakete hin und her hohe Netzlast Verfahren: Spanning Tree (IEEE Teil D) Administrator definiert eine root bridge (Wurzelbrücke), die als Zentralbridge fungiert Jede Brücke eines Netzwerkes (die nach dem Spanning-Tree-Verfahren arbeitet) bestimmt die optimale Leistungstopologie die Schleifen können anschließend brachgelegt werden Die optimale Verbindung zur root bridge wird zum Transfer von Daten, die außerhalb des eigenen Netzwerkes liegen, verwendet Administrative Informationen werden mit einem speziellen Protokoll (BPDU = Bridge Protocol Data Units) an die Wurzelbrücke gemeldet

4 Lastentkoppelung auf der OSI-Ebene 2 Die Bridge kennt die Hardware-Adressen im Netz und weis auf welcher Seite diese sich befinden Entweder werden die Daten per Hand eingegeben oder (normaler weise) lernt die Bridge diese, wenn Pakete mit dem Absender "vorbeikommen"

5 FUNKTIONEN DER VERSCHIEDENEN NETZWERKTYPEN ETHERNET ZU ETHERNET Zwischenspeicherung der empfangenen Pakete bei hoher Auslastung des Zielsegments TOKEN RING ZU TOKEN RING FDDI ZU FDDI Gesendete Pakete wieder vom Ring nehmen A- und C-Bit setzen (fiktiv) ETHERNET ZU TOKEN RING ETHERNET ZU FDDI Rahmenumformatierung Umkehrung der Bitreihenfolge (Adressbits) Berechnung einer neuen Prüfsumme (FCS) Erzeugen einer fiktiven Priorität Kompensation der verschiedenen Datenübertragungsraten TOKEN RING ZU ETHERNET FDDI ZU ETHERNET Rahmenumformatierung Umkehren der Bitreihenfolge (Adressbits) Berechnung einer neuen Prüfsumme (FCS) Ignorieren der Priorität Setzen der A- und C-Bits (fiktiv) Kompensation der verschiedenen Datenübertragungsraten Datenpakete verwerfen, falls zu lang

6 MIXED MEDIA BRIDGING Transparent Bridges hauptsächlich im Ethernet-Netzwerk Source Route Bridges hauptsächlich im Token-Ring-Netzwerk KOMBINATION Translation-Bridging und Source-Route-Transparent-Bridging = Bridging zwischen verschiedenen Netzwerkmedien

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