STEAM QM-3 Dampfqualitätsmonitor

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1 STEAM QM-3 Dampfqualitätsmonitor Handbuch für Installation, Betrieb und Wartung geprüft von 816 Maple St., Three Rivers, Michigan, USA Tel. (269) Fax (269) armstronginternational.com Bewahren Sie dieses Handbuch für eine weitere Verwendung gut auf.

2 Armstrong Inhalt Änderungsnachweis...1 Sicherheit...2 Abkürzungen und Akronyme...3 Allgemeine Beschreibung...4 Kalorimeter-Baugruppe...5 Außenhülle des Schranks...6 Innenraum des Schranks...7 Spezifikationen...8 Installation...9 Allgemeine Erwägungen (Standortauswahl)...9 Typische Installation Inbetriebnahme Software-Navigation Standardbildschirme Spezielle Bildschirme Fehlersuche Liste der Komponenten und Teile Komponenten Teile Produktzertifizierungen Anhang 1: Schaltplan Anhang 2: Schematische Darstellung Anhang Anschluss des Datenloggers Anhang Anschluss des Yokogawa DX Anhang Eingeschränkte Garantie und Ansprüche Notizen Maple St., Three Rivers, Michigan, USA Tel. (269) Fax (269) armstronginternational.com

3 Änderungsnachweis Datum der Version Veröffentlichung 1 erste Version Beschreibung der Änderungen Seite 1 von 33

4 Sicherheit Symbollegende Steht für Anschalten Steht für Ausschalten Steht für wichtige Informationen über potenzielle Personen- oder Sachschäden Steht für Gefahr durch Stromschlag Steht für eine heiße Oberfläche Verbrennungsgefahr! Unisolierte Komponenten vor dem Schrank können heiß werden. Berühren Sie diese nicht, wenn die Einheit in Betrieb ist. Lassen Sie sie abkühlen, bevor Sie die Einheit bewegen oder warten. Frischdampf kann zu Verbrühungen durch Kondenswasser führen. Durch Kontakt von 60 C (140 F) heißem Wasser mit der Haut für nur 5 Sekunden kann es zu Verbrennungen zweiten Grades kommen. Halten Sie die Einheit von hitzeempfindlichen Geräten und Anlagen fern. Gefahr durch Stromschlag! Innerhalb des Gerätes liegen hohe Spannungen an. Elektrische Installationsarbeiten müssen von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Trennen Sie das Gerät vom Netz, bevor Sie elektrische Arbeiten vornehmen. Ziehen Sie das Handbuch hinzu. Es enthält wichtige Informationen. Dieses Gerät muss gemäß den lokalen, nationalen und internationalen Normen, Vorschriften und anerkannten Verfahren installiert werden. Die Installation sollte immer von einer kompetenten technischen Beratung begleitet werden. Wenn Installation, Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung oder Reparaturen nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, kann die Garantie erlöschen. Um zusätzliche Informationen zu erhalten, können Sie sich gern an Armstrong oder seine lokalen Vertriebspartner wenden. Wartungen sind von qualifizierten Fachkräften durchzuführen. Die Ausrüstung muss gemäß den geltenden Umweltbestimmungen entsorgt werden. Seite 2 von 33

5 Abkürzungen und Akronyme Begriff Bedeutung Erklärung P Differenzdruck P1: Differenz zwischen Wassersäule im NCG-Behälter und Atmosphäre. P2: Differenz zwischen Wassersäule im Kondensatbehälter und Atmosphäre. Al Alarm Weist auf eine Grenzwertüberschreitung hin, hat allerdings keine Auswirkungen auf den Betrieb. Al1: Trockendampf über dem benutzerdefinierten Sollwert für mehr als zwei Sekunden Al2: Zwei aufeinanderfolgende NCG-Ablesewerte über dem benutzerdefinierten Grenzwert Al3: T1 über 125 C (257 F) für mehr als zwei Sekunden C Celsius cm Zentimeter Df Standard Weist auf eine Störung hin. Trennt das Heizelement vom Netz und öffnet EV0 zum Ablaufen. Df4: T3 über 85 C (185 F) für mehr als zwei Sekunden. Df5: Kein Kondensat vom Kondensator in den letzten zehn Minuten. Df6: T2 über 180 C (356 F) für mehr als zwei Sekunden. DIN Deutsches Institut für Normung e.v. dp Differenzdruck EG Europäische Gemeinschaft EWG Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EN Europäische Norm EV Elektronikventil F Fahrenheit gal Gallon h Stunde imp Imperial-Einheiten [Maßeinheit] Zoll Zoll kg Kilogramm L Liter lb(s) Pfund(e) max Höchstwert min Mindestwert mm Millimeter NCG nicht kondensierbare Gase NCGmax ist der Grenzwert für den NCG-Satz. Alarm 2 weist darauf hin, dass der Grenzwert überschritten wurde. Die Spanne liegt zwischen 0 15 %. Der Standardwert beträgt 3,5 %. P Druck P1 bezeichnet den Dampfdruck vor der kalibrierten Öffnung. Modbus sendet Daten als bar(ü), auch wenn Imperial-Maßeinheiten ausgewählt wurden. ppm Teile pro Million psi(g) Pfund pro Quadratzoll (gauge) Q Dampffluss QM Qualitätsmonitoring R Widerstand in Watt angezeigt R/O Umkehrosmose s Sekunde(n) SI internationales Einheitensystem S T Überhitzung T Temperatur T1: Temperatur nach Druckminderung auf Atmosphäre T2: Temperatur nach Heizungswiderstand T3: Temperatur nach Kondensator X Trockendampfanteil (auch als Dampfqualität oder Feuchtigkeitsgehalt bezeichnet) Xmin bezeichnet den unteren Grenzwert für Trockendampf. Alarm 1 weist darauf hin, dass der Grenzwert überschritten wurde. Die Spanne liegt zwischen 0,85 0,95. Der Standardwert beträgt 0,95. Seite 3 von 33

6 Allgemeine Beschreibung ist dazu bestimmt, manuelle Tests mit Reindampf zu ersetzen und Echtzeitdaten als Nachweis dafür bereitzustellen, dass die Dampfqualität den geltenden Anforderungen entspricht. Die Vorteile gegenüber manuellen Tests lauten: verbesserte Sicherheit Anwendungsfreundlichkeit verminderter Zeitaufwand pro Test verminderter Kostenaufwand pro Test genauere und objektive Ergebnisse Erstellung von Datentendenzen im Verlauf der Zeit wurde eingerichtet und kalibriert das Testen von Parametern, die in der Norm EN285 definiert werden. Drei Tests können durchgeführt werden: Berechnung des Trockendampfs Berechnung der Überhitzung Bemessung der nicht kondensierbaren Gase (NCG) (Die NCG-Messung wird zuerst durchgeführt. Wenn sie innerhalb der Spanne liegt, werden Trockendampf und Überhitzung gemessen.) Armstrong empfiehlt dringend, den an einem Standort zu installieren und ihn nicht für die Prüfung mehrerer Dampfauslässe zu verwenden. Eine Einheit kann an mehreren Standorten verwendet werden. Sie kann auf Kundenwunsch transportfähig installiert werden. Es gilt jedoch zu beachten: Kalorimeter-Baugruppe und Schränke sind abgestimmte Komponenten und nicht austauschbar. Es ist daher empfehlenswert, Kalorimeter und Schrank gemeinsam, als Einheit, an einen anderen Standort zu bewegen. Wenn ein Schrank an ein anderes Kalorimeter angeschlossen wird, muss dieses vor der Verwendung kalibriert werden. Daten des können mittels Datenspeicher mit Modbus-Ausgang erfasst werden (Anschlussinformationen siehe Anhang 3, S. 28). Die für die Herstellung verwendeten Werkstoffe erfüllen alle Normen, die zum Zeitpunkt der Fertigung bekannt waren. Armstrong behält sich das Recht vor, ohne Benachrichtigung Änderungen am Design oder an der Spezifikation vorzunehmen. Seite 4 von 33

7 Kalorimeter-Baugruppe Hinweis: Die nachfolgend dargestellte Baugruppe wurde für den Anschluss an eine vertikale Dampfleitung konfiguriert. Die Kalorimeter-Baugruppe wiegt ca. 5 kg (11 lbs). 21 Zoll 540 mm P1 Drucksender Hinweis: P wird teilweise allein dafür verwendet, weil nur ein Drucksender in der Einheit vorhanden ist. Adapter T-Stück Kalibrierte Öffnung (innenliegender Anschluss) Kalorimeter T1 Temperatursender Anschluss an Dampfleitung Sterilklemme Dampfleitung von Kalorimeter zu Überhitzungskammer (nicht sichtbar) 37 Zoll 945 mm Alternativer Anschluss der Dampfleitung (wenn die Kammer rotieren muss) Überhitzungskammer Ablauf 10 mm T2 Temperatursender T-Stück Dampf an Schrank (Schlauch nicht sichtbar) Seite 5 von 33 Kalorimeter-Baugruppe

8 Außenhülle des Schranks Der Schrank wiegt ca. 19 kg (42 lbs). Griff 7,5 Zoll 190 mm Display Navigationstasten Kühlwassereinlass Leuchtanzeige für Einschaltung RS485 Anschluss (M12) 40 Zoll mm Kühlwasserauslass Zusätzliche (nicht verwendete) Anschlüsse Dampf aus Kalorimeter Harting- Anschluss Kondensatablauf Rad (Rückseite)/Fuß (Vorderseite) 24 Zoll 600 mm Elektrischer Anschluss und Netzschalter (nicht sichtbar) Seite 6 von 33 Außenhülle des Schranks

9 Innenraum des Schranks Differenzialsensor für NCG-Druck EV1 Magnetventil LEDs für Magnetventil NCG-Bürette Differenzialsensor für Kondensatdruck Dehnfeder Klemmleisten T3 Temperatursensor Kondensat-Bürette Kondensat-/ NCG-Auslass EV3 Magnetventil EV2 Magnetventil Dampf aus Kalorimeter Kondensator Kondensatablauf EV0 Magnetventil Seite 7 von 33 Innenraum des Schranks

10 Spezifikationen Parameter Spezifikation Betriebstemperaturspanne des Kalorimeters (T1) C ( F) maximal zulässige Kalorimeter-Temperatur (T1) 180 C (356 F) Spanne des Sättigungsdampfdrucks im Betrieb des Kalorimeters (P1) 0,5 4 bar(ü) (7 60 psig) Spanne der Betriebstemperatur bei überhitztem Dampf (T2) C ( F) Trockendampfanteil 0,85 1 Genauigkeit des Trockendampfanteils ± 0,01 des Anzeigewerts Inhalt nicht kondensierbarer Gase 15 % Spanne der Kondensattemperatur (T3) 0 80 C ( F) Betriebskondensattemperatur (T3) 65 C (149 F) geschätzter Dampfverbrauch 1,5 kg/h (3,3 lbs/h) bei 3 bar(ü) (45 psig) geschätzter Wasserverbrauch 15 L/h (4 gal/h) bei 10 C (50 F) Elektrik 115/230 VAC 50/60 Hz 100 W Seite 8 von 33 Spezifikationen

11 Installation Allgemeine Erwägungen (Standortauswahl) Die Umgebungstemperatur muss zwischen 5 60 C ( F) liegen. Die relative Feuchte muss % betragen. Die Höhe darf m (6562 ft) nicht übersteigen. Der Anschluss an eine vertikale Dampfleitung ist optimal. Der Anschluss an die Oberseite einer horizontalen Leitung kann zu überhöhten Trockendampfmesswerten führen. Der Anschluss an eine horizontale Dampfleitung muss an der Mittellinie oder darüber erfolgen. Die Überhitzungskammer muss im Winkel von 45 der Senkrechte an der Vorder- oder Rückseite installiert werden. Nutzen Sie je nach Installation einen oder beide Teile des vorhandenen Schlauches. Die Länge darf 3 m (79 in) nicht übersteigen. Der Schlauch muss von der Kalorimeter-Baugruppe zum Schrank hinablaufen, wobei Knicke, in denen sich Kondensat sammeln kann, zu vermeiden sind. Hinweis: Falls erforderlich kann der Stutzen an der Heizkammer zur Anpassung an die linke oder rechte Schrankposition um 180 gedreht werden. Siehe nachfolgende Hinweise (S. 11). Die Befestigung von Kalorimeter und Schrank ist erforderlich. Der Schrank muss an einer Wand befestigt werden. Das Befestigungsmaterial wird mitgeliefert. Die Einheit muss der Nähe folgender Komponenten installiert werden: Kühlwasserversorgung Ablauf geerdete Stromquelle mit der geforderten Spannung (eine alternative Erdung der Einheit ist zulässig, die Erdung ist jedoch erforderlich) Seite 9 von 33 Allgemeine Erwägungen (Standortauswahl)

12 Typische Installation Hinweis: Die Einheit wird vormontiert für eine vertikale Dampfleitung geliefert (siehe unten). Der Anschluss an die Oberseite einer horizontalen Leitung erfordert den Austausch einiger Komponenten, wie auf der folgenden Seite beschrieben wird. Die Installation ist je nach Standortanforderungen höchst variabel. Die nachfolgend gezeigten Anschlüssen sind typisch. Wenden Sie sich an Armstrong, um Einzelheiten für geforderte Variationen zu erhalten. 1 Falls die Dampfleitung über keinen Anschluss verfügt, installieren Sie einen ½ Zoll absperrbaren Anschluss. 2 Beim Anschluss eine einen bestehenden Dampfleitungsanschluss, muss der Stutzen über ein Ventil verfügen. 3 Montieren Sie das Kalorimeter. Bei vertikaler Ausrichtung oder an der Seite der horizontalen Dampfleitung Installieren Sie die vorhandene Isolierung. Der Drucksender darf nicht nach unten gerichtet installiert werden. Die optimale Position ist nach oben gerichtet. Vergewissern Sie sich, dass die kalibrierte Öffnung zwischen T-Stück und Kalorimeter liegt. Bei Betrieb der Einheit ohne ordnungsgemäße Positionierung der kalibrierten Öffnung kann Hochdruckdampf in die Einheit eintreten und zu Personenschäden führen. Mögliche Folgeschäden werden nicht durch die Garantie abgedeckt. Rotieren Sie bei Bedarf die Überhitzungskammer (siehe Anweisungen auf der nächsten Seite). Seite 10 von 33 Typische Installation

13 Oberseite der horizontalen Dampfleitung Vergewissern Sie sich, dass die kalibrierte Öffnung zwischen T-Stück und Kalorimeter liegt. Bei Betrieb der Einheit ohne ordnungsgemäße Positionierung der kalibrierten Öffnung kann Hochdruckdampf in die Einheit eintreten und zu Personenschäden führen. Mögliche Folgeschäden werden nicht durch die Garantie abgedeckt. Installieren Sie die vorhandene Isolierung. Anschluss der Dampfleitung Drehen Sie bei Bedarf die Überhitzungskammer (siehe Anweisungen unten). 4 Rotieren Sie bei Bedarf die Überhitzungskammer. a Lösen Sie die Verbindungsrohrstücke und entfernen Sie sie von der Heizkammer. b Lösen Sie die Klemme zischen Kalorimeter und Heizkammer. g Ziehen Sie die Klemme fest. e Bringen Sie das Verbindungsrohr erneut an. f Schrauben Sie einen Stopfen auf den nicht genutzten Anschluss. c Entfernen Sie den Stopfen von der alternativen Anschlusstelle. d Rotieren Sie die Heizkammer um 180. Seite 11 von 33 Typische Installation

14 5 Verbinden Sie das Kalorimeter mit der Dampfleitung (½ Zoll x 1½ Zoll Adapter im Lieferumfang enthalten) und sichern Sie es. Hinweis: Die Entfernung zwischen Hauptdampfleitung und Kalorimeter-Baugruppe darf nicht weiter als 152 mm (6 Zoll) sein. Eine größere Entfernung kann die Ergebnisse beeinträchtigen. 6 Bringen Sie den Schrank in Position und schließen Sie den Schlauch zwischen Heizkammer und Schrank unter Verwendung der Dichtringe an. Hinweis: Vermeiden Sie Knicke, in denen sich das Kondensat sammeln könnte. 7 Schließen Sie die Sensorkabel an den Schrank an. Hinweis: Es wird empfohlen, die Sensorkabel sicher an der Kalorimeter-Baugruppe zu befestigen, um die Spannung abzubauen. 8 Schließen Sie die Kühlwasserversorgung an (Anschluss eindrücken, um den Schlauch einzufügen oder zu entfernen). Der maximale Einlassdruck beträgt 6 bar (90 psi). Hinweis: Armstrong empfiehlt deionisiertes Wasser, Umkehrosmosewasser oder enthärtetes Wasser, allerdings ist auch Leitungswasser zulässig. 9 Richten Sie die Kühlwasser- und beide Kondensatableitungen aus, damit diese ablaufen können. Das Kondensatwasser kann heiß sein (bis zu 100 C [212 F]). Verwenden Sie dafür angemessenes Material. Die Kondensatleitung im Schrank muss unter dem Ablauf von EV0 liegen. Seite 12 von 33 Typische Installation

15 10 Prüfen Sie die Spannung (über dem Netzschalter angezeigt). Hinweis: Bei Lieferung ist die Einheit für 220/230 VAC eingestellt. 220 Netzschalter a Zur Änderung der Spannung: Lösen Sie die Lasche und ziehen Sie die Sicherungsabdeckung heraus. b Ziehen Sie das weiße Spannungsmodul heraus. Rotieren Sie das Modul um 180 und setzen Sie es erneut ein. 220 Anschluss Stromkabel c Bringen Sie die Abdeckung wieder an. Hinweis: Wenn die Netzspannung zu 110/115 VAC geändert wird, ändern Sie die Einstellungen im Bildschirm des Kalibrierungsmenüs, um die Anzeige zu ändern. Siehe Bildschirm Kalibrierungsmenü auf S Bei Anschluss an ein Steuersystem oder Datenlogger verbinden Sie RS485 (M12) mit dem Modbus-Protokoll. Hinweis: Die Modbus-Einstellungen müssen ggf. geändert werden - siehe Menü erweiterte Einstellungen auf S. 17. (Siehe Anhang 3 auf S. 28, um weitere Informationen über die Modbus- Anbindung zu erhalten.) Seite 13 von 33 Typische Installation

16 Inbetriebnahme 1 Prüfen Sie alle Anschlüsse: Leistung Kühlwassereinlass Kühlwasserauslass Kondensatablauf aus EV0 und Heizkammer Sensorleitungen 2 Öffnen Sie die Kühlwasserversorgung. 3 Schalten Sie die Einheit ein. Die Leuchtanzeige wird aktiviert und der Hauptbildschirm wird angezeigt. 4 Öffnen Sie das Dampfventil vor dem Kalorimeter langsam. Achtung: Uninsolierte Komponenten außerhalb des Schranks werden heiß, wenn der Dampf eingeleitet wird. Hinweis: Die Parameter werden in ca. 10 Minuten angezeigt (kann bis zu 30 Minuten dauern, wenn der Kondensator leer ist). 5 Prüfen Sie, ob Lecks vorhanden sind, und ziehen Sie die Anschlüsse ggf. an. Seite 14 von 33

17 Software-Navigation Standardbildschirme Bildschirm EN285 (Hauptbildschirm) Hinweis: Beim Start wird eine Fortschrittsleiste eingeblendet, bis Messwerte verfügbar sind. Über das gezackte Symbol greifen Sie auf das Einstellungsmenü zu. Das Ausrufezeichen weist auf einen aktiven Alarm oder eine Default-Situation hin. Über die Pfeiltasten können Sie sich durch einen Bildschirm bewegen oder in einigen Fällen auf spezielle Bildschirme zugreifen (Einzelheiten dazu später). Drücken Sie auf OK, um Änderungen anzunehmen. Zeile 4 zeigt die Navigation für Optionstasten. X NCG [%] 3.1 S T [ F] 41! Über die Alarmglocke erfolgt der Zugriff auf die Alarmeinstellungen. Über den Pfeil nach unten wird der untergeordnete EN285- Bildschirm angezeigt. Optionstasten P [psi] 45 NCG [ppm] 18.3 q kg/h 1.3 EN 285! Über EN285 kann in den Ausgangsbildschirm gewechselt werden. Seite 15 von 33 Standardbildschirme

18 Menü Haupteinstellungen Wechseln Sie zwischen den Einstellungen (Settings) mithilfe der Tasten nach oben / nach unten ( oder ). Bewegen Sie den Pfeil mithilfe der Taste nach rechts ( ) zu einem Wert (Auswahl aktivieren). Der Pfeil ( >) zeigt einen aktiven Parameter an. Setting > Xmin 0.85 EN 285 Wenn der Pfeil ( >) links neben den Ziffern steht, ändern Sie den Wert über die Tasten nach oben / nach unten ( oder ). Um die Änderungen zu speichern, drücken Sie die Taste nach links ( ) oder verlassen Sie den Bildschirm. NCGmax 3.5 Unit imp Die Einheit (Unit) wechselt zwischen Imperial- und SI-Einheiten. Alarmmenü Ein Alarm weist auf eine Grenzwertüberschreibung hin, hat allerdings keine Auswirkungen auf den Betrieb. Al1 > 0 Df4 0 Al2 0 Df5 0 Al3 0 Df6 0 EN 285 Ein aktiver Alarm oder Default wird durch die Zahl 1 angezeigt. Default (Df) weist auf eine Störung hin. Hinweis: Eine Störung trennt das Heizelement vom Netz und öffnet automatisch EV0 zum Ablassen. Um einen Alarm oder einen Fehler zurückzusetzen: Setzen Sie den Pfeil ( >) mithilfe der entsprechenden Pfeiltasten ( ) neben den Alarm oder Fehler. Drücken Sie OK. Hinweis: Alarme und Fehler können nicht über die Modbus-Verbindung zurückgesetzt werden. Seite 16 von 33 Standardbildschirme

19 Spezielle Bildschirme Code-Menü Zugriff auf das Menü erhalten Sie durch gleichzeitiges Drücken von und. Wechseln Sie mithilfe von oder zwischen den Ziffern. -> Ändern Sie den Wert jeder Ziffer über oder. Drücken Sie OK. Menü erweiterte Einstellungen Der Zugangscode lautet 007. Wechseln Sie zwischen den Optionen mithilfe der Tasten nach oben / nach unten ( oder ). Aktivieren Sie die Auswahl durch Drücken der Taste nach rechts ( ). Wenn der Pfeil ( >) links neben den Ziffern steht, ändern Sie den Wert über die Tasten nach oben / nach unten ( oder ). Drücken Sie die Taste nach links ( ), um die Änderungen zu speichern. Der Pfeil ( >) zeigt einen aktiven Parameter an. -> logger Add 1 Freq NCG 1 min logger Add gibt die Modbus-Adresse des Datenlogger an (Standardwert 1 ). Seite 17 von 33 Spezielle Bildschirme

20 Bildschirm Sensorinformationen Zugriff auf den Bildschirm erhalten Sie durch gleichzeitiges Drücken von und. Wechseln Sie zwischen den Optionen mithilfe der Tasten nach oben / nach unten ( oder ). Aktivieren Sie die Auswahl durch Drücken der Taste nach rechts ( ). Wenn der Pfeil ( >) links neben den Ziffern steht, ändern Sie den Wert über die Tasten nach oben / nach unten ( oder ). Drücken Sie die Taste nach links ( ), um die Änderungen zu speichern. Hinweis: Die angezeigten Informationen sind Echtzeitwerte, die ggf. nicht relevant sind, wenn die Einheit nicht unter Dampf steht. Dieser Bildschirm dient lediglich Informationszwecken und sollte während der Inbetriebnahme, Fehlerbehebung etc. verwendet werden. In diesem Bildschirm können keine Werte geändert werden. P1 3.0 T P1 208 T P2 225 T Rheater X-Wert. Folgende Anzeige: 2000 während des Starts 10 wenn T1 < 100 C (212 F) (kein Dampf) > 1000 bei überhitztem Dampf (Trockendampfanteil x 1000) bei normalem Betrieb Bildschirm Kalibrierungsmenü Hinweis: Dieser Bildschirm wird nur bei einer Änderung der Spannung angezeigt. Siehe S. 13. Der Zugangscode für diesen Bildschirm lautet 152. Die Navigation verhält sich wie im vorigen Bildschirm. Calibration (Kalibrierung) Pressure (Druck) P1 0barg (0 bar(ü)) 3barg (3 bar(ü)) EV Seite 18 von 33 Spezielle Bildschirme

21 Fehlersuche Die Komponenten und das Wasser können heiß sein. Trennen Sie das Gerät vom Netz, bevor Sie elektrische Arbeiten vornehmen. Wenden Sie sich an Armstrong, wenn Sie ein Problem nicht lösen können. Anschaltleuchte/Anzeige aus Netzschalter an? Schalten Sie die Einheit ein. Anschaltleuchte an? Prüfen Sie das Stromkabel. Prüfen Sie die Sicherungen im Schalter. Prüfen Sie Sicherung F2. Prüfen Sie den Schalter auf der Platine. Überlauf an NCG-Bürette Abflussrohr mit Wasser gefüllt? Prüfen Sie, ob die Leitung verstopft ist. 1. Ziehen Sie den Schlauch von der Bürette. 2. Lassen Sie das Wasser aus dem Schlauch ab. 3. Bringen Sie den Schlauch wieder an. Q-Wert > 3 kg/h (6,6 lbs/h)? Vermindern Sie den Dampfdruck auf unter 4 bar(ü) (60 psi). Befindet sich Wasser in der Bürette? 1. Ziehen Sie den Schlauch von der Bürette. 2. Lassen Sie das Wasser aus dem Schlauch ab. 3. Bringen Sie den Schlauch wieder an. 4. Falls dp2 nicht funktioniert, wenden Sie sich an Armstrong. Prüfen Sie, ob eine Öffnung nicht kalibriert wurde. Läuft das Kondensat ab? Prüfen Sie EV2 (siehe Magnetventil auf S. 23). 1. Ziehen Sie den Schlauch aus dp1 an der Bürette. 2. Lassen Sie das Wasser aus dem Schlauch ab. 3. Bringen Sie den Schlauch wieder an. 4. Falls dp1 nicht funktioniert, wenden Sie sich an Armstrong. 1. Ziehen Sie den Schlauch von der Bürette. 2. Lassen Sie das Wasser aus dem Schlauch ab. 3. Bringen Sie den Schlauch wieder an. 4. Falls dp2 nicht funktioniert, wenden Sie sich an Armstrong. Seite 19 von 33

22 Überlauf an Kondensat-Bürette 1. Ziehen Sie den Schlauch von der Bürette. 2. Lassen Sie das Wasser aus dem Schlauch ab. 3. Bringen Sie den Schlauch wieder an. Prüfen Sie EV2 (siehe Magnetventil auf S. 23). Default 4 (T3 > 85 C [185 F] > 2 s) Hinweis: Gehen Sie in den Bildschirm Sensorinformationen (siehe S. 18), um die Werte abzulesen. Kühlwasser angeschlossen? Kühlwasser anschließen. T3 > 65 C (149 F)? Df4 zurücksetzen. T3 < 150 C (302 F)? Prüfen Sie: 1. die Verdrahtung 2. die Drähte 3. die Kalibrierung Zirkuliert das Wasser? Prüfen Sie EV3 (siehe Magnetventil auf S. 23). Prüfen Sie, ob ein Schlauch verstopft ist. Prüfen Sie, ob die der Kondensator angeschlossen ist. Prüfen Sie: 1. die Temperatur des Kühlwassers 2. den Druck des Kühlwassers 3. Öffnung 4. T1 5. Df6 Seite 20 von 33

23 Default 5 (kein Kondensat in 10 min.) Hinweis: Gehen Sie in den Bildschirm Sensorinformationen (siehe S. 18), um die Werte abzulesen. P1 > 1 bar(ü) (15 psig)? Den Ventil vor dem Kalorimeter ist geschlossen oder nicht vollständig geöffnet. Dampfzufuhr unzureichend. T1 > 99 C (210 F)? Prüfen Sie, ob die kalibrierte Öffnung blockiert ist. T2 > 99 C (210 F)? Wenden Sie sich an Armstrong. Ist die Kondensat- Bürette voll? 1. Ziehen Sie den Schlauch von der Bürette. 2. Lassen Sie das Wasser aus dem Schlauch ab. 3. Bringen Sie den Schlauch wieder an. Prüfen Sie, ob der von der Bürette abgehende Schlauch blockiert ist. Prüfen Sie EV2 (siehe Magnetventil auf S. 23). Setzen Sie Df5 zurück (öffnet EV0). Steigt T3? Prüfen Sie EV0 (siehe Magnetventil auf S. 23). Füllt sich die Bürette mit Kondensat? Prüfen Sie die EV2- Funktion (Magnetventil, Verkabelung etc). Prüfen Sie auf Blockaden: Spule Bürette Schlauch (soweit gefordert entfernen und reinigen) Wird die Bürette mit Kondensat überfüllt? Warten Sie den Zyklus der Einheit ab. (Wenden Sie sich an Armstrong, falls dies nicht der Fall ist.) Prüfen Sie EV2 (siehe Magnetventil auf S. 23). 1. Ziehen Sie den Schlauch von der Bürette. 2. Lassen Sie das Wasser aus dem Schlauch ab. 3. Bringen Sie den Schlauch wieder an. Siehe Überlauf an NCG-Bürette. Seite 21 von 33

24 Default 6 (T2 > 180 C [356 F] > 2 s) Hinweis: Gehen Sie in den Bildschirm Sensorinformationen (siehe S. 18), um die Werte abzulesen. T1 < 180 C (356 F)? Dampfdruck > 4 bar(ü) (60 psig)? Überhitzung zu groß. Vermindern Sie den Dampfdruck auf unter 4 bar(ü) (60 psig). T2 < 180 C (356 F)? Prüfen Sie T2. 1. die Kalibrierung 2. die Verdrahtung 3. die Drähte Prüfen Sie die Funktion des Heizelements. Setzen Sie Df6 zurück. Seite 22 von 33

25 Magnetventil Hinweis: Prüfen Sie in der schematischen Darstellung (Anhang 2 auf S. 27), ob das Anwendungsventil drucklos offen oder geschlossen ist. LEDs für Magnetventil (oben rechts an der Innenwand des Schranks) EVØ EV1 EV2 EV3 LED beleuchtet? Prüfen Sie alle Verbindungen und die Verdrahtung vor dem LED. Liegt Spannung am Ventil an? Prüfen Sie Sicherung F1. Prüfen Sie alle Verbindungen und die Verdrahtung zwischen LED und Ventil. Hinweis: Verwenden Sie einen Magnetdetektor oder heben Sie die Spule leicht an. Achtung: Entfernen Sie eine aktivierte Spule nicht komplett. Sie wird ausbrennen! Liegt ein Magnetfeld an der Spule an? Prüfen Sie: 1. Kontakte 2. DIN-Stecker 3. die gesamte Verdrahtung Ist eine Spule verbrannt/geschmolzen oder kalt, wenn Strom anliegt? Ersetzen Sie die Spule. Ersetzen Sie das Magnetventil oder wenden Sie sich an Armstrong. Seite 23 von 33

26 Liste der Komponenten und Teile Komponenten Nummer D44158 D43805 D44160 D44212 D46182 D46183 Beschreibung T-Stück-Baugruppe aus Edelstahl Isolierungshülle (2 Stück) Wandbefestigung aus Edelstahl -Paket (beinhaltet die vorstehenden Elemente) Yokogawa Datenlogger, bündige Paneelmontage Yokogawa Datenlogger, Desktop-Einheit Teile Nummer Beschreibung D49150 Kalorimeter-Baugruppe D46737 Kondensator-Baugruppe D44124 Hauptplatine mit Display D44125 Relaisplatine D44126 Behälterbaugruppe für nicht kondensierbare Gase D46738 Behälterbaugruppe für Kondensatfluss D44110 Temperatursender (T1 und T2) D44117 Drucksender D44118 Heizelement D /2 Magnetventil (EV0) D /2 Magnetventil (EV1 und EV3) D /2 Magnetventil (EV2) D44122 Temperatursender (T3) D44123 Differenzialdrucksensor ( P1 und P2) D40020 Öffnungsblende mit Dichtung Seite 24 von 33

27 Produktzertifizierungen Richtlinien Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit: 89/336/EWG, 2004/108/EG Richtlinie über Verwendung von Betriebsmitteln innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen: 73/23/EWG, 2006/95/EG Richtlinie für Maschinen: 98/37/EG zur Aktualisierung von Richtlinie 89/392/EWG Entspricht den folgenden Normen: EN : allgemeine Anforderungen der elektromagnetischen Verträglichkeit (Störaussendung für Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe) EN 55022: Klasse B (Grenzwerte für leitungsgeführte und gestrahlte Emissionen) EN : elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) allgemeine Standards Störfestigkeit für Industriebereiche EN : Prüfung der Störfestigkeit gegen hochfrequente elektromagnetische Felder EN : Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Störgrößen, induziert durch hochfrequente Felder EN : Prüfung der Störfestigkeit gegen schnelle transiente elektrische Störgrößen/Burst EN : Prüfung der Störfestigkeit gegen Stoßspannungen EN : Prüfung der Störfestigkeit gegen die Entladung statischer Elektrizität EN : Sicherheit von Maschinen Elektrische Ausrüstung von Maschinen Teil 1: Allgemeine Anforderungen EN 292 Teile 1 & 2: Sicherheit von Maschinen, Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze Seite 25 von 33

28 EV0 EV1 EV2 EV /L1 0-10V 2/T1 ZS Versorgung (B) (A) RS485 X11 X12 X9 RL3 RL4 S /01 X10 25 RL5 RL6 24 X14 RL1 RL2 RL7 RL8 X1 X2 X3 X X5 14 X X X B A 2 1 J J1 U J5 Ref.: /04 X1 X3 SW VT R1=10 k R2=10 k 3 1 J6 J8 J PE RS+ GR braun violett grau blau shielded cable DP1 DP abgeschirmtes Kabel abgeschirmtes Kabel T3 Netzstecker elektrische Klappe mechanische Klappe Leitung Leitung F1 F2 Leitung F3 Last Last Last EV0 EV1 EV2 EV RS- WARN- HINWEIS DEFAULT T24 rot 2x 12 V schwarz gelb orange violett grau braun blau T12 rot schwarz gelb orange V 46 Weiß Braun 2 1 Blau 3 4 Schwarz abgeschirmte Kabel Harting-Stecker R P1 T2 T1 an das Kalorimeter Spannungswähler 115 Vac- 230 Vac F1 PE F Versorgung 230 VAC Leitung L Erdung Neutral N C Anhang 1: Schaltplan PE Seite 26 von 33

29 Anhang 2: Schematische Darstellung P2 P1 Kondensat-Bürette NCG-Bürette EV1 2 Öffnungen, 2 Positionen drucklos geschlossen EV2 3 Öffnungen, 2 Positionen drucklos geschlossen T3 EV3 2 Öffnungen, 2 Positionen drucklos geschlossen Kondensator EV0 3 Öffnungen, 2 Positionen Seite 27 von 33

30 Anhang 3 Anschluss des Datenloggers Hinweis: Die Angaben auf dieser Seite beziehen sich auf beliebige Datenlogger. Ein 3 m (9 ft) langes Kabel mit einem M12-Stecker wird für den Anschluss am Schaltschrank des QM-3 bereitgestellt. Kabelende Nr. 2, Erdung (weiß) Das Loggerende des Kabels muss vom Kunden verdrahtet werden. Nr. 1, RS - (A) (braun) Nr. 3, RS + (B) (blau) Programmieren Sie den Logger mit den folgenden Informationen. Hinweis: Die Slave-Adresse wird im Menü der erweiterten Einstellungen (siehe S. 17) des definiert. Nr. 4, Erdung (schwarz) Parameter Wert Symbolrate 9600 Baud/s Datenlänge 8 Bit Parität Keine Handshaking Adresse Master Daten werden in verschiedenen Registern (siehe nachfolgende Tabelle) mithilfe der Modbus-Funktion 16 versendet (0x10). Alle Werte werden in SI-Einheiten angegeben. Wenn eine Umwandlung erforderlich ist, muss diese manuell durchgeführt werden. Dezimalwerte werden nicht verwendet. Die Werte werden als ganze Zahlen angegeben. So wird 19,2 beispielsweise als 192 angezeigt. Registrieren Name Faktor Einheit Datentyp T1 x 10 C (Ganzzahlwert) T2 x 10 C (Ganzzahlwert) P1 x 10 bar[ü] (Ganzzahlwert) X x 1000 (Ganzzahlwert) Q x 10 kg/h (Ganzzahlwert) % NCG x 10 (Ganzzahlwert) Alarme Bit 1: Alarm 1 Bit 2: Alarm 2 Bit 3: Alarm 3 Bit 4: Default 4 Bit 5: Default 5 Bit 6: Default 6 Bit 7: nicht verwendet Bit 8: nicht verwendet Seite 28 von 33 Anschluss des Datenloggers

31 Anhang 4 Anschluss des Yokogawa DX1000 Hinweis: Diese Angaben werden bereitgestellt, da der DX1000 häufig als Datenlogger für den verwendet wird. 1 braun SD A 1 Verdrahten Sie das Kabel wie dargestellt mit dem DX1000. SD B RD A 3 2 blau weiß RD B SG 2 Einrichtung der seriellen Kommunikation: Drücken Sie auf MENU. Halten Sie FUNC für 3 Sekunden gedrückt. Wählen Sie den Reiter Menu (Menü). Wählen Sie den Reiter Communication (Serial) (Kommunikation (seriell)). Wählen Sie den Reiter Basic settings (Grundeinstellungen). Geben Sie die auf der vorhergehenden Seite angegebenen Parameter ein. 4 schwarz GR 3 Richten Sie die Modbus-Slave-Funktion ein: Drücken Sie auf MENU. Halten Sie FUNC für 3 Sekunden gedrückt. Wählen Sie den Reiter Menu (Menü). Wählen Sie den Reiter Communication (Serial) (Kommunikation (seriell)). Wählen Sie den Reiter Command settings (Befehlseinstellungen). Definieren Sie alle Parameter als Off (aus). 4 Geben Sie die Werte für die Konstanten ein: Drücken Sie auf MENU. Wählen Sie den Reiter Menu (Menü). Wählen Sie den Reiter Math channel (math. Kanal). Wählen Sie den Reiter Konstante. Geben Sie die Werte aus der Tabelle ein. Konstante Wert K01 0,1 K K03 9 K04 5 K05 32 K06 14,51 K07 1 K08 2,204 Seite 29 von 33 Anschluss des Yokogawa DX1000

32 5 Richten Sie den Berechnungskanal ein: Hinweis: DX1000 speichert die Modbus-Register automatisch unter speziellen Bezeichnungen, z. B als C01, siehe Tabelle. Drücken Sie auf MENU. Wählen Sie den Reiter Menu (Menü). Wählen Sie den Reiter Math channel (math. Kanal). Wählen Sie den Reiter Expression, Alarm (Ausdruck, Alarm). Registrieren Name Faktor Einheit Variabler Name T1 x 10 C C T2 x 10 C C P1 x 10 bar[ü] C X x 1000 C Q x 10 kg/h C % NCG x 10 C11 6 Definieren Sie die Berechnungsregeln. Beispiele werden in der nachfolgenden Tabelle angegeben. Einheiten, Format etc. können nach Bedarf gemäß bestimmter Anforderungen geändert werden. Kanal Inhalt Datenformat SI [imp] SI-Formel Imperial-Formel 101 St xx,x C [ F] C01 * K01 - K02 (C01 * K01 - K02) * K03 / K T2 xxx,x C [ F] C02 * K01 C02 * K01 * K03 / K04 + K P1 xx,x bar(ü) [psig] C04 * K01 - K07 (C04 * K01 - K07) * K X xx,x % [%] C07 * K01 C07 * K Q xx,x kg/h [lbs/h] C08 * K01 C08 * K01 * K % NCG x 10 C11 * K01 C11 * K01 Seite 30 von 33 Anschluss des Yokogawa DX1000

33 Anhang 5 Hinweis: Die nachfolgende Tabelle (die auch am Schrank befestigt wurde) kann verwendet werden, um den am Instrument angezeigten Trockendampfanteil zu bestätigen oder herauszufinden, wenn das Heizelement nicht unter Strom steht. P 2 bar T1 (30 psi) 200 ºC (212 F) 110 ºC (230 F) 120 ºC (248 F) 130 ºC (266 F) 135 ºC (275 F) 2,5 bar (37,5 psi) 3 bar (45 psi) 3,5 bar (52,5 psi) < 0,978 < 0,975 < 0,972 < 0,968 0,982 0,985 0,982 0,980 0,995 0,992 0,990 0,987 Überhitzt 1 0,996 Überhitzt 1 Seite 31 von 33 Anschluss des Yokogawa DX1000

34 Eingeschränkte Garantie und Ansprüche Inc. ( Armstrong ) garantiert dem Erstbenutzer für die von Armstrong gelieferten Produkte, die in den vorgesehenen Einsatzbereichen und in der vorgesehenen Weise verwendet werden, während des Zeitraums von einem (1) hr ab dem Datum der Installation, jedoch höchstens 15 Monate ab dem Datum der Auslieferung ab Werk [sofern keine Besondere Garantiefrist gilt, wie unten dargelegt], dass sie frei von Material- und Verarbeitungsmängeln sind. Diese Garantie gilt nicht für Produkte, die zweckentfremdet, vernachlässigt oder nach Lieferung aus dem Armstrong-Werk verändert wurden. Mit Ausnahme der ausdrücklichen Vereinbarungen in einem schriftlichen Vertrag zwischen Armstrong und dem Benutzer, der von beiden Parteien unterzeichnet ist, gibt Armstrong KEINE ANDERWEITIGEN AUSDRÜCKLICHEN ODER STILLSCHWEIGENDEN ZUSICHERUNGEN ODER GEWÄHRLEISTUNGEN AB, EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF DIE STILLSCHWEIGENDE GEWÄHRLEISTUNG DER MARKTGÄNGIGKEIT UND DIE STILLSCHWEIGENDE GEWÄHRLEISTUNG DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. Ihr einziger und ausschließlicher Anspruch aus der oben genannten eingeschränkten Garantie oder aus allen anderen Forderungen bezüglich der Produkte oder Mängel oder einer anderen Bedingungen oder Nutzung der von Armstrong gelieferten Produkte ist beschränkt auf die Reparatur oder den Austausch des Teils oder Produkts durch Armstrong, ausschließlich aller Kosten für Arbeitszeit oder sonstigen Kosten für die Entfernung oder Installation des genannten Teils oder Produkts, oder nach Ermessen von Armstrong auf die Rückzahlung des Kaufpreises. Dies gilt unabhängig von der Ursache und unabhängig davon, ob eine solche Forderung auf der Garantie, auf Vertragshaftung, Fahrlässigkeit, Gefährdungshaftung oder auf einer anderen Grundlage oder Theorie beruht. Als Bedingung für die Durchsetzung von Rechten oder Ansprüchen im Hinblick auf Armstrong Produkte muss Armstrong schriftlich über jede Garantie- oder sonstige Forderung bezüglich der Produkte unterrichtet werden: (i) innerhalb von 30 Tagen nach dem letzten Tag der anwendbaren Garantiefrist oder (ii) innerhalb von 30 Tagen ab dem Datum des Auftretens des Zustands oder des Vorfalls, der Anlass zu der Forderung gab, je nachdem, welches Datum früher liegt. IN KEINEM FALL IST ARMSTRONG HAFTBAR FÜR KONKRETE, DIREKTE, INDIREKTE, BEILÄUFIG ENTSTANDENE SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN, EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF ENTGANGENE NUTZUNG ODER ENTGANGENE GEWINNE ODER EINE BETRIEBSUNTERBRECHUNG. Die hier dargelegten Bestimmungen für die eingeschränkte Garantie und die eingeschränkten Ansprüche gelten ungeachtet aller gegenteiligen Bestimmungen auf Bestellungen oder Formularen, die von einem Benutzer, Käufer oder einem Dritten vorgelegt oder ausgegeben wurden, und alle solchen gegenteiligen Bestimmungen gelten als von Armstrong zurückgewiesen. Dieses Dokument wurde von Prima and Explainers erstellt Seite 32 von 33

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