Was heisst hier Geld? Was heisst hier Geld? Die Nationalbank kurz erklärt

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1 Was heisst hier Geld? Was heisst hier Geld? Die Nationalbank kurz erklärt

2 «Schweizerische Nationalbank» dieser Name begegnet uns ständig: Er steht auf jeder Banknote, in allen vier Landessprachen. Vielleicht ist gerade dies der Grund, warum wir uns so selten fragen, wer oder was hinter dem Geld steckt. Fragen wir also! Was ist eigentlich Geld? Wer macht denn überhaupt das Geld? Und wozu brauchen wir eine Nationalbank? Auf diese und noch viel mehr Fragen gibt diese Broschüre Antwort. Leicht verständlich und auf unterhaltsame Weise. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken!

3 Der Inhalt auf einen Blick Das Kapitel Geld ab Seite 4 zeigt, was Geld ist, wozu wir Geld brauchen und woher unser Geld kommt. [Geld > Verwendung von Geld > Tauschhandel > Tauschwert > Zahlungsmittel > Banknoten > Notenbanken > Goldreserven] Das Kapitel Banken ab Seite 14 erklärt, was Zinsen sind, wie Banken Geld vermehren und wie die Nationalbank als Bank für die Banken funktioniert. [Geschäftsbanken > Zinsen > Banken als Vermittler > Geldvermehrung > Bankengesetz > Verbindung zur Nationalbank > Elektronischer Zahlungsverkehr] Das Kapitel Geldpolitik ab Seite 24 verrät, wie die Nationalbank das Land mit Geld versorgt und warum sie auch auf unser Portemonnaie Einfluss hat. [Geldversorgung > Inflation, Deflation > Inflationsprognose > Steuerung der Geldversorgung > Repo-Geschäft, Devisenswap > Fallbeispiel Geldpolitik > Wechselkurse > Euro] Das Kapitel SNB ab Seite 36 stellt die Schweizerische Nationalbank als Unter - nehmen vor. [Aufgaben der SNB > Gesetzliche Grundlagen > Unabhängigkeit > Dienstleistungen für den Bund > Organisation]

4 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 4 Was ist eigentlich Geld? Jedes Kind weiss doch, was Geld ist! Die Münzen und Noten im Portemonnaie und im Sparschwein. Aber was ist mit der Postcard oder der Bankkarte? Solche Plastikkarten sind Stellvertreter für das Geld, das wir auf dem Konto haben. Dieses Geld heisst Buchgeld. Man kann es ebenso gut wie Bargeld einsetzen oder es jederzeit in Bargeld umwandeln. Ohne Geld geht nichts Wir brauchen Geld, um damit zu kaufen und zu bezahlen. Wir kaufen Sachgüter, vom Brötchen bis zur Traumvilla. Und wir bezahlen Dienstleistungen, von den Handy-Gesprächsminuten bis zum Ferienarrangement.

5 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik

6 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 6 «Tausche Kartoffeln gegen einen Haarschnitt» Bevor es Geld gab, betrieben die Menschen Tauschhandel. Wir können uns ein Dorf vorstellen, in dem jeder etwas Bestimmtes produziert: Getreide, Brot, Wolle, Werkzeuge und andere Dinge, die man zum Leben benötigt. Wer mehr herstellt, als er selber verbraucht, tauscht es gegen andere Waren ein. Doch dazu muss er zuerst einen Tauschpartner finden. Wer einen Haarschnitt möchte und dafür Kartoffeln anbietet, muss einen Coiffeur finden, der Kartoffeln will. Viel leichter ist es aber, einen Coiffeur zu finden, der einem die Haare für ein allseits beliebtes Gut schneidet, zum Beispiel eine wertvolle Muschel. So entsteht das Geld, das allgemein akzeptierte Tauschmittel. Geld ist das allgemein akzeptierte Tausch- und Zahlungsmittel. Es dient aber auch als Wertaufbewahrungsmittel man kann es für später aufheben; man kann damit sparen.

7 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Geld kann zwar nicht verderben, aber seine Kaufkraft kann mit der Zeit abnehmen; das heisst, man bekommt für gleich viel Geld weniger Güter als früher. Eine gesunde Wirtschaft ist darauf angewiesen, dass die Kaufkraft des Geldes über längere Zeit möglichst gleich bleibt. Wie viel soll das kosten? Es ist beim Tauschhandel nicht einfach, den Tauschwert der verschiedenen Güter untereinander, also den Preis, zu bestimmen. Wie viel Getreide bekommt man für einen Tisch? Wie viel Wolle kostet eine Axt? Wir müssten immer eine komplizierte Umrechnungstabelle im Kopf haben, die den Wert sämtlicher Güter gegenüber allen andern Gütern angibt. Wenn alle Waren gegen dasselbe Tauschmittel eben Geld getauscht werden, ist es leichter, Preise festzusetzen und diese zu vergleichen. 7 Geld ist zudem ein Wertmassstab. Es ermöglicht, Preise zu vergleichen und damit zu rechnen. Die drei Funktionen des Geldes: Zahlungsmittel, Wertaufbewahrungsmittel, Wertmassstab.

8 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 8 Wie wärs mit Muschelgeld? Nicht nur Muscheln, sondern auch Tierzähne, seltene Steine oder gar Ziegel aus getrocknetem Tee wurden in verschiedenen Kulturen als Geld verwendet. Im Grunde genommen kann irgendein Gut die Funktionen des Geldes erfüllen unter drei Bedingungen: Es muss von all denen als Zahlungsmittel anerkannt werden, die miteinander Geschäfte machen. Zudem müssen die Menschen Vertrauen in den Wert dieses Gutes haben. Und schliesslich muss das Gut knapp sein, denn nur was knapp ist, hat Wert. Sand wäre als Geld wohl kaum geeignet aber zum Beispiel Gold und Silber. Die drei Bedingungen für jegliche Form von Geld: allgemeine Akzeptanz, Vertrauen in den Wert, richtige Menge.

9 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Geld muss knapp, aber auch nicht allzu knapp sein. In einer gut funktionierenden Wirtschaft muss immer genügend Geld vorhanden sein, um einen frei fliessenden Kauf und Verkauf der angebotenen Güter zu gewährleisten. Pottwalzähne auf den Fidschi-Inseln. Auf den Fidschi-Inseln waren die seltenen Pottwalzähne früher ein gängiges Zahlungsmittel. Als die Inselgruppe zu einer britischen Kolonie wurde, führte man auch neues Geld aus Noten und Münzen ein. Nun sollten die neuen, noch ungewohnten Zahlungsmittel unter der Bevölkerung möglichst rasch anerkannt und verbreitet werden. Daher entschied man sich, auf den Noten und Münzen etwas darzustellen, das den Fidschianern den hohen Tauschwert einleuchtend vermittelte: Pottwalzähne! Geld lässt sich problemlos elekt - ronisch übertra - gen. Wenn Geld auf diese Weise den Besitzer wechselt, spricht man von elektronischem Zahlungsverkehr. Die elektronische Geldübertragung ist schnell, sicher und spart Kosten. In der Schweiz wird heute auf diese Weise mehr Buchgeld übertragen, als Bargeld im Umlauf ist. 9

10 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Der Übergang vom Gold zu den Stellvertretern aus Papier bedeutete auch den Übergang vom Stoffwert zum Tauschwert: Eine Gold- oder Silbermünze hat auch ohne aufgeprägten Betrag einen Wert. Die Banknote hingegen ist nur aus Papier. Der aufgedruckte Betrag, der Tauschwert, ist viel höher als der Stoffwert des Papiers. Der Tauschwert bestimmt, was das 10 Stück Papier im Tausch gegen Güter wert ist. Heute hat der grösste Teil des Geldes überhaupt keinen Stoffwert mehr: Er existiert nur noch als Buchgeld, auf den Konten der Banken und der Post. Papier, so wertvoll wie Gold Geld und Vieh. Das lateinische Wort «pecunia» bedeutet nicht nur «Geld», sondern auch «Viehherde». Zunächst wa ren die Römer der Antike nämlich ein Volk von Bauern, das noch kein Geld in Form von Münzen kannte. Reichtum wurde an der Grösse der Viehherde gemessen, die jemand besass. Mit der zunehmenden Verbreitung von Geld wurde das Wort pecunia auch im übertragenen Sinne gebraucht selbst als die Römer schon lange keine Viehzüchter mehr waren, son - dern Herrscher über den grössten Teil der antiken Welt! Gold, Silber und andere edle Metalle wurden lange als Zahlungsmittel gebraucht. Edelmetalle sind selten und schwierig abzubauen also ein knappes Gut. Sie sind begehrt. Sie lassen sich unbegrenzt aufbewahren. Und sie lassen sich zu Münzen prägen. Doch Münzen sind relativ schwer und unhandlich. Es war einfacher, Gold und Silber bei einer Bank zu hinterlegen und dafür eine Quittung auf Papier, eine «Bank-Note», entgegenzunehmen. Bald wurden diese Banknoten als Zahlungsmittel verwendet. Das Gold war ja bei den Banken gut aufgehoben, und die Papiere liessen sich einfacher tauschen. Das Papiergeld war geboren. Noch lange stand übrigens auf den Banknoten vieler Länder: «Zahlen Sie dem Überbringer dieser Note den folgenden Betrag in Gold.»

11 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Gelingt es einer Zentralbank nicht, den Wert des Geldes stabil zu halten, kann das Vertrauen der Menschen in ihre Landeswährung verloren gehen. Sie beginnen, anstelle ihrer eigenen Währung fremde Währungen wie zum Beispiel den amerikanischen Dollar als Zahlungsmittel zu verwenden. Eigene Banknoten in fast jeder Stadt Früher konnten verschiedene Banken ihre eigenen Banknoten ausgeben. Noch im Jahre 1870 gab es in der Schweiz 28 solche Banken. Doch das wurde den Menschen zu umständlich, und sie beschlossen, eine einzige Stelle für die Herausgabe von Banknoten zu schaffen eine Zentralbank. Im Jahre 1907 nahm die Schweizerische Nationalbank ihre Tätigkeit auf. Sie erhielt vom Bund das alleinige Recht, Banknoten herauszugeben. Allein die Schweizerische Nationalbank hat in der Schweiz das Recht, Banknoten herstellen zu lassen und herauszugeben. Geld gegen Gold: gilt nicht mehr Früher musste die Nationalbank ihre Banknoten auf Wunsch gegen Gold einlösen, denn die Banknoten waren Stellvertreter für Gold. Das von Natur aus knappe Gold garantierte den Wert des Geldes: Es war sein Anker. Heute hat das Gold seine Rolle als Anker für die Währungen verloren. Die Nationalbank hält deshalb weniger Goldreserven als früher. Sie sorgt jetzt mit ihrer Geldpolitik dafür, dass das Geld seinen Wert behält. 11

12 Noch Fragen? Was man so alles über Geld wissen will. Was ist mit den Münzen? Die Nationalbank stellt keine Münzen her, doch setzt sie Münzen im Auftrag des Bundes in Umlauf. Das Prägen von Münzen ist nämlich Sache des Bundes. Er hat damit swissmint betraut, die Münzstätte der Eidgenossenschaft. Während früher Münzen aus Silber oder Nickel geprägt wurden, werden heute Metalllegierungen verwendet, die billiger sind. Müssen alle Leute die Banknoten der SNB verwenden? Der Schweizer Franken ist das gesetzlich vorgeschriebene Zahlungsmittel der Schweiz. Die von der Nationalbank ausgegebenen Banknoten müssen deshalb in der Schweiz akzeptiert werden, wann immer jemand etwas mit ihnen bezahlen will. Ablehnung ist nur bei Verdacht auf Fälschung erlaubt. Natürlich darf auch mit Kreditkarten oder in einer anderen Währung als in Schweizer Franken bezahlt werden sofern der Verkäufer damit einverstanden ist. Warum gibt es in der Schweiz immer wieder neue Banknoten? Seit es Banknoten gibt, gibt es Leute, die Banknoten fälschen. Dagegen entwickeln Notenbanken immer raffiniertere Sicherheitsmerkmale, die sie in neuen Notenserien einsetzen. Während früher hauptsächlich Fälscher mit handwerklichen Fertigkeiten aktiv waren, produzieren im Computerzeitalter vermehrt auch Laien Fälschungen. Die technologische Entwicklung hat dazu geführt, dass heute eine Notenserie nach rund fünfzehn Jahren ausgetauscht wird.

13 Wo wurde das Papiergeld erfunden? Als Erfinder des Papiergeldes gelten die Chinesen. Erste Formen von Papiergeld kamen in China im 7. Jahrhundert auf. In Europa wurde Papiergeld zu - nächst nur als vorübergehender Notbe - helf eingesetzt wenn es während einer Belagerung in einer Stadt nicht genug staatliche Münzen gab. Die ersten regulären Banknoten entstanden in Europa im 17. Jahrhundert. Wie viel kostet die Herstellung einer Banknote? Die Herstellung von Banknoten ist nicht gratis: Die Kosten betragen etwa 30 Rappen pro Stück, egal ob es sich um eine Zehn- oder eine Tausend- Franken-Note handelt. Der Herstellungsprozess erstreckt sich von den ersten Entwürfen über die Produktion des Papiers bis zum Bedrucken und zum Einbau der Sicherheitsmerkmale. Für den Ersatz abgenutzter Banknoten gibt die Nationalbank jedes Jahr zwischen 20 und 30 Millionen Franken aus. Wozu braucht es überhaupt noch Bargeld? Geht es nicht auch ohne? Die meisten Güter und Dienstleistungen lassen sich heute ohne Bargeld erwerben. Für die Bezahlung kleinerer Beträge spielen Münzen und Banknoten aber immer noch eine wichtige Rolle, weil sie praktisch sind. Bei manchen Geschäften wird oft in bar bezahlt, beispielsweise beim Handel mit Gebrauchtwagen oder auf dem Viehmarkt. Noch nicht genug?

14 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 14 Das ganz normale Konto bei der ganz normalen Bank Privatpersonen können bei der Nationalbank kein Konto eröffnen. Dafür gibt es die «normalen» Geschäftsbanken: Sie bewahren Geld für uns auf, und wenn wir das Bargeld brauchen, können wir es von unserem Konto wieder abheben. Benötigen wir für ein Vorhaben mehr Geld, als wir besitzen, gibt uns unsere Bank vielleicht einen Kredit. Die Bank bezahlt auch unsere Rechnungen, und zwar bargeldlos, mit Buchgeld direkt von unserem Konto. Ein Konto bei einer Bank ist sicher und praktisch, und wir bekommen für unser Geld auch noch Zinsen.

15 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik

16 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 16 Wovon die Banken leben Das Geld, das ein Kunde auf sein Konto einzahlt, legt die Bank nicht einfach in den Tresor: Sie überlässt es anderen Kunden zum Gebrauch und kann auf diese Weise etwas verdienen. Die Bank gewährt einen Kredit und verlangt dafür einen bestimmten Preis. Dieser Preis heisst Zins. Der Zins, den die Bank den Sparern für ihr einbezahltes Geld gewährt, ist tiefer als der Zins, den sie von ihren Kunden für geliehenes Geld verlangt. Mit dem Überschuss erzielt die Bank einen Gewinn. Geschäftsbanken bewahren für ihre Kunden Geld auf und bezahlen dafür Zinsen. Wenn sie den Kunden Geld leihen, verlangen sie dafür Zinsen.

17 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Die Höhe der Zinsen richtet sich nach Angebot und Nachfrage: Wenn Geld knapp und gefragt ist, wird es teurer die Zinsen steigen. Wenn Geld im Überfluss vorhanden ist, wird es billiger die Zinsen sinken. Die Geldvermittler Banken sind wichtig für einen reibungslosen Kreislauf des Geldes: Sie verteilen das Geld von Leuten, die es gerade nicht brauchen, an Leute, die gerade Geld benötigen. Die Banken nehmen Spargelder entgegen und geben diese Gelder als Kredite an Unternehmen, Privatpersonen oder an den Staat weiter. Für die meisten Privatpersonen wäre die Suche nach vertrauenswürdigen Kreditnehmern viel zu aufwändig. Umgekehrt fänden es Unternehmen wohl recht mühsam, grössere Geldmengen bei privaten Sparern zusammenzusuchen. Hier setzen die Banken als Vermittler ein. Banken haben eine wichtige Funktion für die Wirtschaft: Sie lenken das Geld dorthin, wo es gebraucht wird. 17

18 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 18 Wie die Banken Geld vermehren Die Banken können Geld vermehren. Das geht so: Ein Kunde bezahlt Franken auf sein Konto ein. Die Bank kann nun einem anderen Kunden dieses Geld als Kredit geben. Vorsichtshalber behält sie einen Teil, zum Beispiel Franken, als Reserve zurück, denn vielleicht will der erste Kunde schon bald wieder etwas Geld von seinem Konto abheben. Der zweite Kunde, ein Unternehmer, braucht Geld für neue Computer. Er erhält von der Bank einen Kredit von Franken. Das Guthaben des ersten Kunden ist deswegen nicht kleiner geworden, es beträgt immer noch Franken. Aber die gesamte Menge des Geldes, die vorhanden ist, hat um die Franken in den Händen des Unternehmers zugenommen. Auf diese Weise können die Banken Geld vermehren. Wie viel Geld sie schaffen können, beeinflusst die Nationalbank, indem sie den Banken mehr oder weniger Kredite gibt. Banken können Geld vermehren, indem sie von einbezahlten Geldern einen Teil in Reserve behalten und den Rest als Kredit vergeben.

19 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Bancarotta. Viele Ausdrücke aus dem Bankenwesen stammen ursprünglich aus Italien, denn die ersten Banken in Europa entstanden im Mittelalter in den italienischen Handelsstädten. So bezeichnet «banca» ursprünglich den Tisch, auf dem die Geldstücke gezählt und getauscht wurden. Und «Bankrott» leitet sich ab von «bancarotta» (italienisch für «zusammengeschlagene Bank»): Wenn ein Bankier zahlungsunfähig geworden war, kamen nämlich die Behörden und schlugen den Tisch mit einer Axt entzwei eine drastische, aber deutliche Massnahme! Gespartes Geld steht unter Schutz! Die Banken verwalten sehr viel Geld und tragen daher eine grosse Verantwortung. In der Schweiz gibt es deshalb ein Bankengesetz, das die Sparer schützt und dafür sorgt, dass die Banken genug flüssige Mittel haben. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht, eine Gruppe von ausgewählten Fachleuten, beaufsichtigt überdies die Banken und sorgt dafür, dass sie vertrauenswürdig bleiben. Spargelder sind in der Schweiz durch das Bankengesetz geschützt. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht beaufsichtigt zudem die Tätigkeit der Banken. 19

20 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 20 Auch Banken brauchen eine Bank Banken müssen genügend Bargeld in Reserve haben. Und Banken brauchen auch ein Konto, um für ihre Kunden und für sich selbst Zahlungen zu erledigen. Dieses Konto, ein Girokonto, richten die Banken bei der Nationalbank ein. Mit Geld von ihrem Girokonto können Banken bei der Nationalbank Banknoten kaufen, die sie für Auszahlungen benötigen. Die Girokonten haben noch eine andere Funktion: Über sie fliesst das Geld von der Nationalbank zu den Banken. Während die Banken Geld vermehren, indem sie ihren Kunden Kredite geben, schafft die Nationalbank neues Geld, indem sie den Banken Kredite gibt. Dies geschieht über ein Tauschgeschäft zwischen den Banken und der Nationalbank: Wertschriften oder Fremdwährungen der Banken werden gegen Geld der Nationalbank getauscht. Sobald ein solches Tauschgeschäft abgeschlossen ist, wird der entsprechende Betrag auf das Girokonto der Bank übertragen. Auf diese Weise gelangt das Geld der Nationalbank in den Kreislauf. Die Nationalbank ist die «Bank der Banken». Geld entsteht, wenn eine Bank ein Tauschgeschäft mit der Nationalbank abschliesst. Getauscht wird Geld gegen Wertschriften oder Fremdwährungen.

21 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Druckfrische Banknoten, die in den Kellern der Nationalbank lagern, sind eigentlich wertlos. Erst wenn die Banken mit Geld von ihrem Girokonto Banknoten erwerben und die Noten aus der Nationalbank hinausgelangen, werden sie zu Geld und sind etwas wert. Die Banken leiten die Noten an ihre Kunden weiter und bringen sie so in den Kreislauf. Das Geld reist elektronisch durch die Schweiz In der Schweiz werden jeden Tag Millionen von Zahlungen abgewickelt, und zwar bargeldlos und elektronisch. Dazu tragen nicht nur die Banken, sondern auch die Post bei. Sämtliche Teilnehmer des elektronischen Zahlungsverkehrs sind für diesen Zweck durch ein spezielles Computersystem miteinander verbunden: das Swiss Interbank Clearing (SIC). Das SIC wird von der Nationalbank beaufsichtigt und gilt als eines der leistungsfähigsten Zahlungssysteme der Welt. Für ihre Zahlungen verwenden die Teilnehmer Geld von ihrem Girokonto bei der Nationalbank. 21 Die Nationalbank versorgt die Banken mit Geld. Die Geschäftsbanken können dieses Geld vermehren, indem sie Kredite vergeben.

22 Noch Fragen? Was man so alles über Banken wissen will. Wem gehören die Banken in der Schweiz? Die meisten Banken sind im Besitz von Aktionären: Die Grossbanken gehören privaten Aktionären, die Kantonalbanken ganz oder zum grössten Teil den Kantonen. Es gibt aber auch Privatbanken: Sie sind Eigentum von einigen wenigen so genannten Teilhabern. Würde die Wirtschaft auch ohne Banken funktionieren? Theoretisch ist eine Wirtschaft ohne Banken möglich. Ein Haus lässt sich mit Hilfe von Verwandten finanzieren, eine Firma kann Kredite auch bei anderen Firmen aufnehmen. Gegenüber privater Geldvermittlung haben Banken jedoch entscheidende Vorteile: Sie verfügen über Spezialwissen und grosse Mengen an Spargeldern, und damit können sie eine Vielzahl von Kreditnehmern bedienen. Eine moderne Wirtschaft ohne Banken ist deshalb kaum mehr vorstellbar. Warum gibt es manchmal mehr und manchmal weniger Zins auf dem Konto? Der Zins ist der Preis für geliehenes Geld. Er schwankt je nach Angebot und Nachfrage. Wenn die Banken viel Geld von den Sparern erhalten und Kredite nicht besonders gefragt sind, senken sie die Zinsen. Ist der Spargeldzufluss knapp und das Interesse an Krediten gross, erhöhen die Banken die Zinsen.

23 Wer hat die erste Bank gegründet? Und wo? Geldwechsel und Kreditvergabe sind aus vielen alten Kulturen bekannt. Im Mittelalter blühte der Handel in Europa auf; damit wuchs das Bedürfnis nach professionellen Bankdienstleistungen. Zu den ersten Banken jener Zeit gehörten die Bankhäuser in den italienischen Handelsstädten. Was ist der Unterschied zwischen einer Notenbank und einer Zentralbank? Beide Begriffe bezeichnen das Gleiche, nämlich eine Bank, die für die Geldversorgung eines Landes zuständig ist. Beim Begriff «Notenbank» steht die Vorstellung des Banknotenmonopols im Vordergrund. Der Begriff «Zentralbank» vermittelt die Idee einer zentralen Stelle, die Geld ausgibt, die Geldversorgung des Landes regelt und sich im Zentrum des Zahlungsverkehrs befindet. Was würde passieren, wenn plötzlich alle Leute ihr Geld von der Bank abheben wollten? Die Banken würden in grosse Schwierigkeiten geraten. Zwar besitzen die Banken zum Schutz der Sparer flüssiges Geld. Dieses reicht aber bei einem Ansturm auf die Schalter nicht aus. Die Nationalbank und die Banken müssten in einem solchen Fall Notmassnahmen ergreifen. In einem gut funktionierenden Bankensystem mit gesunden Banken ist so eine Situation aber sehr unwahrscheinlich. Noch nicht genug?

24 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 24 Wie viel Geld braucht das Land? Geld muss knapp, aber nicht allzu knapp sein. Die Geldpolitik führen heisst, die Geldversorgung der Wirtschaft so steuern, dass die Preise möglichst stabil blei - ben und die Wirtschaft wachsen kann. Preisstabilität herrscht, wenn wir morgen und übermorgen mit einer bestimmten Menge Geld ungefähr gleich viel kaufen können wie heute. Das geht nur, wenn Geld richtig dosiert ist. Und dafür sorgt die Nationalbank mit ihrer Geldpolitik. Die Geldpolitik der Nationalbank hat zum Ziel, die Wirtschaft mit der richtigen Menge Geld zu versorgen. Die Preise für Güter und Dienstleistungen sollen durchschnittlich weniger als 2 Prozent im Jahr steigen.

25 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik

26 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Allzu viel ist ungesund. In Westafrika diente die seltene Kauri-Muschel früher als Zahlungsmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts wollten findige Kaufleute mit Kauri- Muscheln das grosse Geschäft machen. Sie kauften die Muscheln an der ostafrikanischen Küste in grossen Mengen und verschifften sie nach Westafrika. Dort konnten sie die Muscheln für das Achtfache des Einkaufspreises eintauschen. Doch je mehr Kauris die Händler importierten, desto weniger waren diese wert. 26 Zu viel Geld schadet zu wenig auch Was passiert, wenn zu viel Geld im Umlauf ist? Nehmen wir an, die Nationalbank verteilt eines Tages zehn Tonnen neuer Banknoten auf der Strasse. Die Menschen haben nun die Taschen voll Geld und möchten es sofort ausgeben. Aber es gibt nicht auf einen Schlag mehr Dinge zu kaufen als sonst. Deshalb können die Geschäftsin haber ihre Artikel teurer verkaufen. So entsteht Inflation. Inflation benachteiligt viele Leute, denn nicht immer steigen die Einkommen so schnell wie die Preise. Was geschieht auf der anderen Seite, wenn die Nationalbank zu wenig Geld zur Verfügung stellt? Die Menschen kaufen nur noch das Nötigste. Es gibt zu viele Produkte und Dienstleistungen. Wer etwas verkaufen will, muss die Preise senken: Es entsteht Deflation. Der Wirtschaftsmotor stottert, Geschäfte müssen schliessen, und die Arbeitslosigkeit steigt. Damit der Wirtschaftsmotor rund läuft, darf es weder zu viel noch zu wenig Geld geben. Beides ist schädlich für die Entwicklung der Wirtschaft. Bei einer Inflation steigen die Preise. Bei einer Deflation sinken sie.

27 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Um herauszufinden, wie sich die Kaufkraft des Schweizer Frankens verändert ob das Geld also mehr oder weniger wert geworden ist als zuvor, gibt es den Landesindex der Konsumen ten preise. Für die sen Index wird jeden Monat ausgerechnet, wie viel Geld ein Korb voll mit bestimmten Waren und Dienstleis - tungen kostet, die ein Schweizer Haus halt zum Le ben braucht. So lässt sich genau messen, ob Güter und Dienstleistungen teurer oder billiger geworden sind. Der Blick in die Zukunft Inflation entsteht nicht über Nacht. Damit die Nationalbank rechtzeitig etwas gegen die Inflation unternehmen kann, muss sie mögliche Entwicklungen frühzeitig erkennen. Also beobachtet sie die Wirtschaft und die Preise sehr sorgfältig und prüft ständig viele Fragen: Kann die Wirtschaft so viel verkaufen, wie sie produziert? Finden die Menschen leicht Arbeit, oder droht Arbeitslosigkeit? Wie sieht die wirtschaftliche Lage im Ausland aus? Aus den Antworten auf solche Fragen kann sich die Nationalbank ein Bild von der künftigen Entwicklung machen und abschätzen, wie sich die Preise in den nächsten Jahren bewegen. Sie erstellt eine so genannte Inflationsprognose. Die Nationalbank versucht, die Preise in der Schweiz stabil zu halten. Dazu schätzt sie möglichst genau ab, wie sich die Wirtschaft und die Preise in Zukunft entwickeln: Sie erstellt eine Inflationsprognose. 27

28 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 28 Mehr Geld durch billigere Zinsen und umgekehrt Wie steuert die Nationalbank die Versorgung des Landes mit Geld? Ganz einfach: Wenn sie der Wirtschaft mehr Geld zur Verfügung stellen will, macht sie ihre Tauschgeschäfte mit den Banken günstiger und senkt die Zinsen, die ihr die Banken für einen Kredit zahlen müssen. Wenn die Nationalbank das Geld verknappen will, tut sie das Gegenteil: Sie erhöht den Zinssatz, und der Kredit wird teurer. Die Nationalbank steuert die Geldmenge, indem sie Kredite an die Geschäftsbanken teurer oder billiger macht. Tiefe Zinsen erhöhen die Geldmenge, hohe Zinsen verknappen das Geld.

29 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Banken kaufen Schweizer Franken nicht nur bei der Nationalbank, sondern auch von anderen Geschäftsbanken. Der wichtigste internationale Markt für Schweizer Franken liegt in London. Londoner Zinsen für Franken und andere Währungen heissen «Libor». Um die Geldversorgung zu steuern, sagt die Nationalbank den Geschäftsbanken, wo der Libor-Satz für Franken etwa liegen sollte. Sie teilt zum Beispiel mit, dass sie den Libor zwischen 3 und 4 Prozent halten will. Hier bezahlen die Banken den Zins Das wichtigste Geschäft zwischen der Nationalbank und den Banken ist das Repo- Geschäft. Dabei kauft die Nationalbank von einer Geschäftsbank Wertpapiere und vereinbart schon beim Kauf, dass diese Bank die Wertpapiere später wieder zurückkauft. Die Bank erhält auf diese Weise einen Kredit, die Nationalbank vorübergehend die Wertschriften. Für den Kredit verlangt die Nationalbank einen Zins, den Repo- Zins. Beim Repo-Geschäft gibt die Nationalbank einer Bank einen Kredit und erhält dafür von der Bank Wertpapiere. Nach einer bestimmten Laufzeit wird der Tausch rückgängig gemacht. Für den Kredit bezahlt die Bank Zinsen. 29 Statt Wertschriften kann die Nationalbank auch Devisen fremde Währungen von den Banken übernehmen. Dieses Geschäft heisst Devisenswap.

30 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 30 Spüren, was die Nationalbank macht Wie die Nationalbank die Geldversorgung beeinflusst, spürt jeder von uns. Nehmen wir an, es geht den Menschen gut und das Geld sitzt ihnen locker in der Tasche. Viele Leute buchen Ferien, kaufen Autos, bauen Häuser. Vielleicht war die Wirtschaft aber auf eine so lebhafte Nachfrage gar nicht vorbereitet. Das Angebot ist deshalb knapp, und die Preise beginnen zu steigen. Die Inflationsprognose sagt für die nächsten Jahre eine Preissteigerung von mehr als 2 Prozent voraus. Deshalb beschliesst die Nationalbank, das Geld knapper zu machen. Sie verlangt von den Banken höhere Zinsen und setzt die Zielvorgaben für den Libor hinauf. Die Banken nehmen allmählich weniger von diesen teuren Krediten auf. Und sie verlangen auch selbst höhere Zinsen. Schon sehr bald spüren die Menschen die Verknappung des Geldes: Ferien werden verschoben, das alte Auto muss noch eine Weile halten, und der Bau des Hauses muss warten. Im Verhältnis zum Geldangebot gibt es wieder mehr Produkte und Dienstleistungen. Resultat: Der Anstieg der Preise ist gebremst. Die Geldpolitik der Nationalbank wirkt über verschiedene Kanäle: Zinsen, Kredite, Konsum und Investitionen.

31 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Die Inflation im Deutschland der Zwanzigerjahre. Nach dem Ersten Weltkrieg druckte die deutsche Reichsbank massenweise Notengeld, um die Kriegsschulden zu bezahlen. So stieg die Inflation gewaltig an. Das Geld verlor täglich an Wert, und die Zentralbank druckte immer höhere Beträge auf die Banknoten. Bald gab es Geldscheine und sogar Briefmarken über mehrere Millionen, ja Milliarden Mark. Man nannte das «galoppierende Inflation». 31

32 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 32 Was kostet der Schweizer Franken? Um Geschäfte mit dem Ausland tätigen zu können, müssen Schweizer Franken in fremde Währungen getauscht werden und umgekehrt. Der Wechselkurs sagt, wie viel der Franken kostet. Er schwankt täglich. Wenn der Franken gegenüber anderen Währungen steigt, kosten ausländische Produkte für uns weniger. Dafür werden Schweizer Produkte im Ausland teurer und sind dort schwieriger zu verkaufen. Wird der Franken gegenüber ausländischen Währungen billiger, so kosten die Waren aus dem Ausland bei uns mehr. Die Nationalbank muss deshalb auch immer ein Auge auf den Wechselkurs des Frankens haben. Der Wechselkurs des Frankens gegenüber anderen Währungen hat einen Einfluss auf die Preise und auf die wirtschaftliche Lage in unserem Land. Faustregel für Wechselkurse: Ein teurer Franken bedeutet billige Importwaren, aber teure Exporte. Ein tiefer Franken bedeutet teure Importwaren, dafür günstigere Exporte.

33 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Franken und Euro Die meisten Länder der Europäischen Union haben ihre eigenen Währungen abgeschafft und durch eine gemeinsame Währung ersetzt: den Euro. Die Schweiz liegt mitten im Euro-Währungsgebiet, ohne Teil davon zu sein. Sie ist aber wirtschaftlich stark damit verbunden. Deshalb spielt der Euro-Kurs bei der Geldpolitik der Nationalbank eine Rolle. 33

34 Noch Fragen? Was man so alles über Geldpolitik wissen will. Warum kostet ein Fläschchen Mineralwasser heute Fr und nicht mehr Fr wie früher? Ein Grund für den Preisanstieg könnte sein, dass Mineralwasser seltener wurde. Das war wohl kaum der Fall. Verantwortlich ist die anhaltende, leichte Geld - entwertung während der letzten Jahrzehnte. Sie ist eigentlich unerwünscht, aber nicht immer vermeidbar. Und so - lange die Löhne stärker steigen als die Preise, nimmt der allgemeine Wohlstand trotzdem zu: Auch wenn die Preise für viele Güter heute höher sind, müssen wir weniger lange dafür arbeiten. Warum versucht die Nationalbank nicht, die Inflation bei null zu halten? Die Geldversorgung wäre dann meist zu knapp, und die Wirtschaft könnte sich nicht richtig entwickeln. Höhere Preise hängen nämlich nicht nur mit der Inflation zusammen: Produkte und Dienstleistungen können auch teurer werden, weil ihre Qualität besser geworden ist. Dies lässt sich beim Messen der Inflation aber nicht immer genau berücksichtigen. Die Nationalbank braucht also etwas Spielraum, wenn sie sich Preisstabilität zum Ziel setzt. Kann die Nationalbank die Börse beeinflussen? Direkt kann sie das nicht, und sie sollte es auch nicht versuchen. Dennoch wirken sich geldpolitische Massnahmen manchmal auf die Börse aus: Die Börse reagiert unter anderem auf Erwartungen zur wirtschaftlichen Entwicklung. Erhöht die Nationalbank die Zinsen, weil sich eine Inflation abzeichnet, wird die Wirtschaft gebremst, und die Börse zeigt sich eher schwach. Umgekehrt können niedrige Zinsen die Wirtschaft beleben, was oft frischen Wind an die Börse bringt.

35 Was bedeutet eigentlich ein «starker» Franken? Auch Währungen können gekauft oder verkauft werden. Den Preis einer Währung bestimmen Angebot und Nachfrage. Wenn der Franken bei ausländischen Käufern sehr begehrt ist, müssen sie für eine bestimmte Summe Franken mehr von ihrer eigenen Währung hergeben. «Stark» ist der Franken dann, wenn sein Preis gegenüber anderen Währungen, also sein Wechselkurs, über längere Zeit verhältnismässig hoch bleibt. Hätte eine einzige Währung für die ganze Welt Vorteile? Manches wäre dann vielleicht einfacher! Aber wer würde dafür sorgen, dass diese Währung ihren Wert behält? Unterschiedliche Währungen lassen sich aneinander messen und können in diesem Wettbewerb ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Wäre es nicht toll, wenn alles immer billiger würde? Wer kauft heute schon etwas, von dem er weiss, dass es morgen billiger ist? Ein ständiger Rückgang der Preise würde die Wirtschaft lähmen. Bei andauernd sinkenden Preisen müssten zudem auch die Löhne sinken eine Spirale, bei der es nur Verlierer gibt. Sie wird Deflation genannt und muss von den Zentralbanken ebenso bekämpft werden wie Inflation. Noch nicht genug?

36 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 36 Hier wird Geld gemacht Die Schweizerische Nationalbank gibt es seit Die Aufgaben der Nationalbank sind in der Bundesverfassung und im Nationalbankgesetz festgeschrieben. Ihre unternehmerischen Ziele kann die Nationalbank also nicht einfach aus freien Stücken ändern. Trotzdem hat die Nationalbank mit anderen Unternehmen einiges gemeinsam: Sie beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und sie hat eine Geschäftsleitung. Ihre Eigentümer sind am Gewinn beteiligt. Auch muss sie jedes Jahr einen Geschäftsbericht veröffentlichen, in dem sie über den Gang ihrer Geschäfte informiert. Der Auftrag der Nationalbank ist in der Verfassung und im Nationalbankgesetz festgeschrieben. Die Nationalbank ist die einzige Stelle in der Schweiz, die Banknoten herausgeben darf, und sie muss dafür sorgen, dass die Preise in der Schweiz stabil bleiben.

37 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik

38 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken 38 Eine Aktiengesellschaft wie keine andere Die Aktien der Nationalbank werden an der Börse gehandelt. Kantone und Kantonalbanken haben zusammen die Aktienmehrheit. Die übrigen Aktien sind in den Händen von Privatleuten und Unternehmen. Der Bund besitzt keine Aktien. Wer eine Aktie der Nationalbank kauft, erhält zwar wie bei jeder anderen Aktiengesellschaft einen Anteil am Gewinn. Die Aktionäre der Nationalbank können aber nicht selbst über die Verteilung des Gewinns bestimmen: Die Gewinnverteilung ist durch Verfassung und Gesetz geregelt. Weil die Nationalbank eine öffentliche Aufgabe erfüllt, wirkt der Bund bei der Verwaltung der Bank mit. Die Nationalbank ist eine Aktiengesellschaft mit speziellen rechtlichen Grundlagen: Gewinnverteilung, Aufsicht und vieles mehr sind gesetzlich geregelt.

39 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Knapp bei Kasse. Wir sind es gewohnt, dass die Nationalbank jedes Jahr statt - liche Gewinne an Bund und Kantone verteilen kann. Dies war nicht immer so: Bis zum Ersten Weltkrieg reichten die Einnahmen kaum, um die Ausgaben zu decken. Auch wenn die Gewinnentwicklung enttäuschte, war aber von Anfang an klar: Die Aufgabe der Nationalbank bestand nicht darin, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften, sondern eine gute Geldpolitik zu führen. Die Aufsicht über den Geschäftsgang der Nationalbank hat der Bankrat, der vom Bundesrat und der Generalversammlung der Aktionäre gewählt wird. Die Mitglieder des Bankrates stammen aus verschiedenen Landesteilen. Der Bankrat schlägt dem Bundesrat die Mitglieder für die Geschäftsleitung der Nationalbank, das Direktorium, zur Wahl vor. Warum die Nationalbank Freiheit braucht Die Nationalbank muss sich an viele gesetzliche Vorgaben halten, und sie wird von den Behörden beaufsichtigt. Im wichtigsten Bereich aber geniesst sie eine hohe Unabhängigkeit: Sie bestimmt die Geldpolitik. Das hat einen guten Grund. Nur wenn die Nationalbank unabhängig entscheiden darf, kann sie sich in schwierigen Situationen gegen Druck zur Wehr setzen. Gleichzeitig ist sie aber verpflichtet, den Bundesrat und die Öffentlichkeit regelmässig über ihre Geldpolitik zu informieren. Die in der Verfassung festgeschriebene Unabhängigkeit der Nationalbank stellt sicher, dass die langfristigen Interessen des Landes gewahrt bleiben. 39 Die Nationalbank wird unter der Aufsicht des Bundes verwaltet. In der Geldpolitik kann sie jedoch unabhängig handeln.

40 Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Die Nationalbank gibt den Banken mit selbst geschaffenem Geld Kredite. Gewinne macht die Nationalbank mit den Zinsen aus den Repo-Geschäften und den Geldanlagen in Franken und in ausländischen Währungen. Allerdings ist die Nationalbank nicht in erster Linie dazu da, um hohe Gewinne zu erzielen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, eine möglichst gute Geldpolitik zum Wohl der ganzen Schweiz zu betreiben. 40 Die Hausbank für den Bund Wenn Private oder Unternehmen die Dienste einer Bank benötigen, gehen sie zu ihrer Hausbank. Der Bund kann solche Dienstleistungen bei der Nationalbank beziehen. Er hat Konten bei der Nationalbank, über die er Zahlungen abwickelt. Auch die Bundesobligationen werden von der Nationalbank herausgegeben. Die Nationalbank berät den Bund zudem in Finanzfragen: Sie hilft ihm, vorübergehend Geld anzulegen. Die Nationalbank erledigt Bankgeschäfte für den Bund. Dazu gehört der Zahlungsverkehr ebenso wie die Ausgabe von Bundesanleihen.

41 Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik SNB Geld Banken Geldpolitik Ein Blick hinter die Kulissen Die Nationalbank ist in drei Geschäftseinheiten oder Departemente gegliedert. Das I. Departement ist mit der Vorbereitung der geldpolitischen Entscheide beschäftigt. Das II. Departement ist für die Ausgabe der Banknoten und die Überwachung der Zahlungssysteme zuständig. Das III. Departement setzt die Geldpolitik um. Es schliesst die Repo-Geschäfte ab und führt Devisentransaktionen durch. Das I. und das III. Departement befinden sich in Zürich, das II. Departement mehrheitlich in Bern. 41 Ausserdem ist die Nationalbank in verschiedenen Regionen der Schweiz vertreten. Sie beobachtet die lokale Wirtschaftsentwicklung und berichtet darüber. Bei der Nationalbank arbeiten rund 600 Personen. Sie ist damit eine der kleinsten Zentralbanken in Europa. Die Nationalbank beschäftigt etwa 600 Personen. Sie führt drei Departemente mit Sitz in Zürich und Bern und ist in verschiedenen Regionen der Schweiz vertreten.

42 Noch Fragen? Was man so alles über die Nationalbank wissen will. Hat die Nationalbank Konkurrenz? In der Schweiz hat die Nationalbank keine Konkurrenz schliesslich ist sie mit ihrem Notenmonopol die einzige Stelle, die Banknoten herstellen und in Umlauf bringen darf. Im internationalen Vergleich steht die Nationalbank aber mit den Zentralbanken anderer Länder in einer Art Wettbewerb: Die Qualität ihrer Geldpolitik wird verglichen mit der Qualität der Geldpolitik anderer Länder. Warum hat die Nationalbank zwei Sitze? Die beiden Sitze in Zürich und Bern haben mit der Geschichte der Nationalbank zu tun. Zur Gründungszeit der Nationalbank, als Kommunikation und Verkehr noch nicht so gut ausgebaut waren, entschied man sich, je einen Sitz im Finanzzentrum der Schweiz, nämlich in Zürich, und in der Regierungshauptstadt, also in Bern, einzurichten. Wie kann ich noch mehr über die Nationalbank erfahren? Informationen über die Nationalbank und ihre Tätigkeit stehen im Internet unter bereit. Dort können auch weitere Publikationen bestellt werden.

43 Welche Berufe haben die Angestellten der Nationalbank? Die Nationalbank beschäftigt Volkswirtschafter, Juristen, Bankfachleute, Informatiker, technische Angestellte, Kassiere und Vertreterinnen und Vertreter aus vielen weiteren Berufsrichtungen. Eine typische «Nationalbank-Ausbildung» gibt es also nicht. Wem gehört die SNB? Kann man die Nationalbank besuchen? Die Schweizerische Nationalbank gehört ihren Aktionären. Die Aktien befinden sich mehrheitlich in den Händen der Kantone und der Kantonalbanken. Auch viele Privatpersonen sind Aktionäre der Nationalbank. Der Bund hingegen besitzt keine Nationalbank-Aktien. Die Zahl der Aktienstimmen, die ein Privater ausüben darf, ist beschränkt. Deshalb kann die Nationalbank auch nicht einfach von einem privaten Unternehmen übernommen werden. 43 Die Nationalbank betreibt Kassenschalter mit regulären Öffnungszeiten. Dort sind zum Beispiel Informationen zu den Banknoten erhältlich, und es lassen sich stark abgenutzte Banknoten gegen neue Noten eintauschen. Führungen oder einen öffentlichen Rundgang bietet die Nationalbank allerdings nicht an. Noch nicht genug?

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