Symposium. Periimplantitis ein Prophylaxekonzept für Ihre Praxis

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1 Sympsium Periimplantitis ein Prphylaxeknzept für Ihre Praxis GABA GmbH, Lörrach Freitag, den 28. September 2007, 13:30-15:30 Uhr Wrld Cnference Center Bnn (Raum F/G) Prgramm GABA GmbH Berner Weg Lörrach DGP-Jahrestagung 2007 Der gelckerte Zahn das gefährdete Implantat in Bnn

2 GABA GmbH, Lörrach Sympsium Periimplantitis ein Prphylaxeknzept für Ihre Praxis Prgramm Freitag, den 28. September :30 Uhr Prf. Dr. Dr. S. Jepsen Pardntitis Periimplantitis: gleich der nicht gleich? 14:00 Uhr U. Rabing Prphylaxe - praktische Aspekte der Prphylaxemaßnahmen bei Implantaten 14:30 Uhr Prf. Dr. J. Becker Therapie - Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es bei periimplantären Entzündungen? Im Anschluss an die 3 Vrträge findet eine allgemeine Diskussin (ca. 15 min) mit allen Referenten zum Thema Periimplantitis - ein Prphylaxeknzept für Ihre Praxis statt.

3 Pardntitis Periimplantitis: gleich der nicht gleich? Prf. Dr. Dr. Søren Jepsen, Bnn In diesem Übersichtsvrtrag werden Aspekte der Ätilgie, Pathgenese und Diagnstik periimplantärer Entzündungen im Vergleich zur Pardntitis behandelt. Obwhl naturgemäß Unterschiede hinsichtlich der anatmischen Strukturen um natürliche Zähne im Vergleich zu denen an Implantaten bestehen, gibt es zwischen beiden Erkrankungen viele wichtige Gemeinsamkeiten. S gelten bakterielle Bifilme als vrrangiger ätilgischer Faktr bei der Entstehung swhl der pardntalen als auch der periimplantären Entzündung. Frühe plaqueinduzierte entzündliche Weichgewebeveränderungen am Implantat werden als periimplantäre Muksitis in Analgie zur Gingivitis bezeichnet. Eine unbehandelte Pardntitis gilt als wichtiger Risikfaktr für periimplantäre Infektinen. Weiterhin haben Patienten mit der Vrgeschichte einer Pardntitis ein erhöhtes Risik an einer Periimplantitis zu erkranken. Eine systematische Befunderhebung an Implantaten sllte an 4 Messpunkten die Parameter Blutung auf Sndierung, Suppuratin und Sndierungstiefen, swie Mbilität und gegebenenfalls eine radilgische Diagnstik beinhalten. Präventive und therapeutische Prtklle umfassen - wie auch in der Pardntitistherapie - mechanische und antiseptische Ansätze zur Plaquekntrlle aber auch den Einsatz vn Lasern, vn Antibitika swie krrektive und reknstruktive chirurgische Verfahren. Nur eine regelmäßige gründliche Diagnstik und die Einbindung der Patienten in ein präventinsrientiertes pardntlgisches Betreuungssystem können auf Dauer den Langzeiterhalt vn Zähnen und Implantaten gewährleisten.

4 Sympsium Periimplantitis ein Prphylaxeknzept für Ihre Praxis Referent: Prf. Dr. Dr. Søren Jepsen, Bnn Zahnmedizin- und Medizinstudium in Hamburg Assistent in der Abteilung für Zahnärztliche Prthetik u. Werkstffkunde der Universität Hamburg Pst-Graduierten-Prgramm Pardntlgie (DAAD-Stipendium) an der Lma Linda University, USA 1989 Praxisvertretung Hamburg Pstdktrat (DFG-Stipendium) an der Lma Linda University, USA Oberarzt in der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Pardntlgie, Kiel 1997 Eugen-Fröhlich-Preis der DGP Vrstandsmitglied der DGP Seit 2002 Universitätsprfessr (C4) und Direktr der Pliklinik für Pardntlgie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am Universitätsklinikum Bnn Seit 2004 Vrsitzender Research Cmmittee der Eurpean Federatin f Peridntlgy Seit 2005 Mitglied der Lepldina September 2007 Tagungspräsident DGP-Jahrestagung, Bnn

5 Prphylaxe - praktische Aspekte der Prphylaxemaßnahmen bei Implantaten Ute Rabing, Dörverden Die Implantlgie ist ein stetig wachsender Markt in der Zahnheilkunde. S sind im letzten Jahr knapp Implantate in Deutschland inseriert wrden. Anhand dieser Zahlen lässt sich der Bedarf und der Wunsch der Patienten nach festen Zähnen und Kaukmfrt erahnen. Um einen langfristigen Erflg der Implantate in der Mundhöhle des Patienten zu ermöglichen, ist ein knsequentes Betreuungsknzept in der Praxis ntwendig. Dieses setzt sich aus adäquaten Mundhygieneunterweisungen und -empfehlungen, einer prfessinellen Implantatbeurteilung und -reinigung und einer ständigen Mtivatin des Patienten zusammen. All diese Punkte sind eng miteinander verzahnt. Sbald ein Bereich nicht betreut wird, kann es zu einer Beeinträchtigung des klinischen Ergebnisses kmmen. Sicherlich spielt der Patient eine wichtige Rlle in der Erhaltung der Implantatgesundheit, jedch ist er nur s gut, wie die Praxis ihn anleitet. Dieser Vrtrag sll einen Überblick über ntwendige Maßnahmen aus der Praxis geben, die für einen langen Erhalt der Implantate wichtig sind.

6 Sympsium Periimplantitis ein Prphylaxeknzept für Ihre Praxis Referentin: Ute Rabing, Dörverden Jahrgang Ausbildung zur Zahnarzthelferin 1993 Weiterbildung zur ZMF 1995 Weiterbildung zur ZMV Natinale und internatinale Kngressteilnahmen Referentin mit den Themenschwerpunkten Prphylaxe und Implantlgie Selbstständige Praxistrainerin in den Bereichen Prphylaxe und Implantlgie Autrin zahlreicher Fachartikel und Buchbeiträge Praktische Tätigkeit in zwei Zahnarztpraxen Mitglied des BDIZ und der DGZI

7 Therapie - Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es bei periimplantären Entzündungen? Prf. Dr. Jürgen Becker, Düsseldrf In den letzten Jahren knnten in einer Vielzahl tierexperimenteller und klinischer Untersuchungen die Akkumulatin bakterieller Bifilme an der Implantatberfläche als primärer ätilgischer Faktr für die Entstehung und Prgressin periimplantärer Entzündungen identifiziert werden. Ätilgisch lassen sich verschiedene Faktren abgrenzen: Peri- und pstperative Frühkmplikatinen: - Fehlpsitinierungen (z.b. in beweglicher Schleimhaut mit Pseudtaschenbildungen) - Dehiszenzen nach augmentativen Maßnahmen - Fehlende Fixierung des Mukperistlappens am Implantat/Sulkusfrmer nach Freilegung/bei transgingivaler Einheilung - Lckerung der Aufbauteile (z. B. des Gingivafrmers) Additive Faktren: - Tabakknsum - Marginale Pardntpathien - Genetische Faktren Sekundäre Faktren: - Freiliegende (vestibuläre) Gewindegänge nach erflglser Augmentatin - Unzureichende Pflege und Mundhygiene - Pseudtaschenbildungen bei Fehlen einer ausreichenden periimplantären keratinisierten Schleimhaut Therapieziele: Bei der Therapie periimplantärer Infektinen sllte grundsätzlich eine zur systematischen Pardntaltherapie analge Vrgehensweise eingehalten werden. Als kausale Therapie stehen die Entfernung bakterieller Bifilme und eine Dekntaminatin der Implantatberfläche im Zentrum. Bei der Therapie vn Knchendefekten kmmen in Abhängigkeit vn der Defektgemetrie resektive (insbesndere eine Implantatplastik) und regenerative Verfahren (z. B. nach dem Prinzip der gesteuerten Knchenregeneratin) zum Einsatz. Mit der unverändert ansteigenden Zahl enssaler Implantate ist zukünftig auch mit einer Steigerung periimplantärer Infektinen zu rechnen, s dass einer Vermeidung vn ätilgischen Faktren und einer rechtzeitigen Diagnstik vn periimplantären Entzündungen eine zentrale Bedeutung zukmmt, um seinen Patienten eine möglichst lange srgen- und kmplikatinsfreie Funktinsphase des implantatgetragenen Zahnersatzes zu ermöglichen.

8 Sympsium Periimplantitis ein Prphylaxeknzept für Ihre Praxis Referent: Prf. Dr. Jürgen Becker, Bnn Studium der Zahnmedizin und Prmtin an der Medizinischen Hchschule Hannver wissenschaftlicher Mitarbeiter Seit 1989 leitender Oberarzt in der Abteilung für Oralchirurgie und Zahnärztliche Röntgenlgie der Freien Universität Berlin bzw. nach der Überführung an die Humbldt Universität im Universitätsklinikum Charité Seit 1997 Direktr der Pliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme der Westdeutschen Kieferklinik des Universitätsklinikums Düsseldrf Vrsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie der DGZMK und Vrsitzender der Arbeitsgruppe Anfrderungen an die Hygiene in der Zahnmedizin der Kmmissin für Krankenhaushygiene und Infektinspräventin am Rbert-Kch-Institut in Berlin Mitglied des Arbeitskreises Röntgenverrdnung der Bund-/Länderkmmissin RöV

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