STUDIUM IN DEUTSCHLAND Elżbieta Nowakowska- Rajsman Ein Lese- und Vbungsbuch fur Fortgeschrittene I

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1 STUDIUM IN DEUTSCHLAND Elżbieta Nowakowska- Rajsman Ein Lese- und Vbungsbuch fur Fortgeschrittene I

2 KapitelI Studium in Deutschland Deutschland hat eine rei che akademische Tradition. Viele spatere prominente Personlichkeiten haben an den Universitaten Regensburg, Aachen, Berlin oder Jena studiert. Die alteste deutsche Hochschule, die Universitat Heidelberg, wurde 1386 gegriindet. Mehrere Universitaten haben ihre Fiinfhundertjahrfeier hinter sich, wie die beriihmten Universitaten von Leipzig und Rostock.Ein interessantes Beispiel bildet die Universitat Trier, die 1473 gegriindet, in der N apoieonischen Zeit aufgelost wurde und 1970 wieder ins Leben gerufen worden ist wurde die Humboldt Universitat in Berlin gegriindet. Heute gibt es in DeutscWand rund 350 Hochschulen, darunter mehr ais 90 Universitaten und 180 Fachhochschulen. Die deutschen Hochschulen bieten heute Zeugnisse und akademische Grade an, die weltweit anerkannt sind. Viele deutsche Hochschulen enhrickeln neue intemationaie Studienangebote. Insgesamt gibt es gegenwartig mehr ais 450 Studienangebote neuer Art. AIs Unterrichtssprache ist auch eine Fremdsprache, meist Englisch vorgesehen. Die Hochschulen sind (mit Ausnahrne einiger privater und kircwicher Hochschulen sowie der Universitat der Bundeswehr und der VerwaItungsfachhochschuIe des Bundes) Einrichtungen der Lander.Das heibt, sie gehoren den einzelnen Bundeslandem. Die erste SauIe des HochschuIwesens in DeutscWand bilden die Universitaten und HochschuIen. Das Studium an diesen Hochschulen wird mit einer DipIom-, Magister- oder Staatspriifung abgescwossen. Die Fachhochschulen ais zweite Saule des deutschen HochschuIsystems bilden vor aiiem in den Bereichen Ingenieurwesen, Informatik, Wirtschaft, SoziaIwesen, Design und Gesundheit aus. Das praxisbezogene Studium dauert kurzer ais an der Universitat. Die AusbiIdung wird mit einer DipIomprufung abgeschiossen. Fast jeder dritte Studienanfanger wahlt heute diesen HochschuItyp. -1-

3 Die Hochschulen sind in Deutschland weiten Bev,olkerungsschichten geoffnet. Die deutsche Regierung ist auch sehr daran interessiert, dass AusUinder an deutschen Hochschulen studieren. FUr fast alle Studiengange gibt es einheitliche Rahmenordnungen. Die Diplom- und Magister (Master) -Studiengange verlangen in der Regel Zwischenpriifungen. Die Studierenden konnen bei vielen Studienfachem selbst entscheiden, welche Schwerpunkte und Lehrveranstaltungen sie wahlen. Das Studium an den staatlichen Hochschulen ist unentgeltlich. Die Studierenden haben nur Studiengebiihren zu zahlen. In den einzelnen Landem gibt es Gebiihren fur ein Zweitstudium oder ein Langzeitstudium. Wortschatziibungen Ubung 1 Richtig oder falsch? Haben Sie das im Text gelesen? Markieren Sie in der Tabelle. 1. Nur die UniversWiten in Leipzig und Rostock sind alter ais andere. 2. Weniger ais die Halfie aller Hochschulen in Deutschland bilden Universitaten. 3. Universitat Trier ist 1970 gegriindet worden. 4. AIle Zeugnisse der deutschen Hochschulen werden in der ganzen Welt anerkannt. 5. Es werden an den deutschen Hochschulen neue intemationale Studiengange angeboten. 6. Man kann an den deutschen Hochschu1en auch Fremdsprachen lemen. 7. Die Hochschu1en gehoren mit einigen Ausnahmen zu Landem. 8. Jedes Bundesland hat eigene private Hochschulen. 9. Das Hochschulwesen setzt sich in Deutschland aus 2 Hochschultypen zusammen. 10. Wer sein Studium friiher abschlieben will, wahlt das Studium an einer Fachhochschule. 11. Zwei Drittel aller Studienanfanger wollen an der Fachhochschu1e studieren. 12. Am Ende der Ausbildung an der Fachhochschule mussen die Studenten eme Diplomprlifung ablegen. 13. FUr aile Studiengange gibt es in Deutschland einheitliche Vorschrifien. 14. Das Studium an allen deutschen Hochschulen ist kosten1os. Richtig Falsch Ubung 2 Antworten Sie. Was sind: a. die Feierb. das Zeugnisc. die Gebiihrd. das Angebote. die Ausbildungf. der Studiengangg. die Bevolkerungsschicht- -2-

4 Und hier sind die moglichen und unmoglichen Definitionen: l. Vorlesungen, Seminare, Obungen, Praktika wahrend eines Studiums bis zum Examen 2. Gruppe von Menschen in einer Gesellschaft 3. Festtag 4. Geld, das man fur die Wohnung zu zahlen hat 5. ein Betrag, den man an ein Amt bezahlen muss 6. Z.B. die Waren, die es auf dem Markt zu kaufen gibt 7. verschiedene Wolkenarten, die man am Himmel sehen kann 8. z.b. alle Schulen, die man abgeschlossen hat 9. eine Bescheinigung, dass man eine Schule oder ein Schuljahr abgeschlossen hat 10. ein schulfreier Tag Ubung3 Was kann man : l. griinden. 2. abschlieben. 3. wahlen. 4. ofinen. 5. verlangen. 6. zahlen. Schule Student Studium Studienfach Tiir Geld Ehe Gebillrr Einrichtung Saule Sprache Programm Semester Bewerber Wahlen Sie das passende Wort. Manchrnal kann es auch mehrere Kombinationen geben. AnschlieBend fullen Sie die Lucken in den Satzen. I l. Wann wurde die Fachhochschule in Trier? 2. Welches mochtest du nach dem Abitur wahlen? 3. Die Tur kann mit diesem Schlussel nicht werden. 4. Erst nach 10 lahren Bekanntschaft haben die Beiden die Ehe. 5. AIs er die Schule hatte, fuhr er ins Ausland. 6. Diese ist verantwortlich fur die deutsche Kulturpflege im Ausland. Ubung4 Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie die Hochschulsysteme in Threm Land und In Deutschland. Arbeiten Sie nach folgenden Punkten: o die Typen der Hochschulen nach ihrer Struktur und Eigentumsform o Studienordnung, Studienregeln o Studiengebiihr UbungS Ordnen Sie jedem Text eine entsprechende Uberschrift zu. Nur eine Uberschrift passt. -3-

5 A.... " Zu den wichtigsten von denen gehoren sprach- und kulturwissenschaftliche Hicher, Rechts-, Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften sowie Mathematik/Informatik und Geowissenschaften." B. " Diese kleine thiiringische Stadt wurde zu einem Wissenschaftszentrum von intemationalem Rang. Generationen von Poeten, Philosophen, darunter Goethe, Schiller, Hegel, Fichte haben sie in Gedichten und Liedem besungen." c. Zu dieser Kategońe gehoren die Hochschulen, die grundsatzlich die Gesamtheit der Wissenschaften in Lehre und Forschung ptlegen. Sie haben reiche ood alte Tradition. Die ersten von diesen Hochschulen entstanden im Mittelalter aus den Domschulen. D. Wenn man im Leben bestimmte beruf1iche Ziele hat, sollte man sich fur ein Studium entscheiden. Nach dem StudienabscWuss ist das Risiko kleiner, arbeitslos zu werden. Und in der Regel verdient man mehr. AuBerdem hat man noch langer Zeit, sich fur eine Arbeitsstelle zu entscheiden. Fili Studenten gibt es auch viele ErmaBigungen. Aber man kann nicht selbstandig werden, denn das Problem ist Geld. Oberschriften: l. Tradition der Forschung 2. Geschichte der Universitat Jena 3. Schwerpunkte des Lehrprograrnms in der Schule 4. Fachgebiete der Universitat 5. Eńnnerung an die Universitatsstadt Jena 6. Was sind Universitaten? 7. Nachteile und Vorteile des Studium s 8. Wer tńfft die Entscheidung? A B c D -4-

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