Berner Wirtschaft. L'économie bernoise. Bundesrat Johann Schneider Ammann wird Ehrenmitglied des Handels- und Industrievereins

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1 Berner Wirtschaft L'économie bernoise Bundesrat Johann Schneider Ammann wird Ehrenmitglied des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern HIV-Sektion Thun feiert 150 Jahre Seite 7 Bundesrechtswidrigkeit und untragbare Folgen der Initiative «Bern erneuerbar» und des Gegenvorschlags Seite 11 3 Firmen aus der Sektion Burgdorf-Emmental stellen sich vor Seite 16 Berner Wirtschaft 03 l 11 Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern Bulletin de l union du commerce et de l industrie du Canton de Berne

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3 Berner Wirtschaft 03 l 11 Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern Bulletin de l Union du commerce et de l industrie du Canton de Berne Inhalt 5 National- und Ständeratswahlen Jahre HIV Sektion Thun 8 Innovationsberatungen für Mitglieder des HIV 10 School for International Business AG 11 Bundesrechtswidrigkeit und untragbare Folgen der Initiative «Bern erneuerbar» und des Gegenvorschlags 13 SWISSFIRMS expandiert nach China 15 Die Zollstelle Bern Wirtschaftspartner im Raum Mittelland West 16 3 Firmenporträts aus der HIV Sektion Burgdorf-Emmental Berner Wirtschaft L'économie bernoise Bundesrat Johann Schneider Ammann wird Ehrenmitglied des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern HIV-Sektion Thun feiert 150 Jahre Seite 6 Bundesrechtswidrigkeit und untragbare Folgen der Initiative «Bern erneuerbar» und des Gegenvorschlags Seite 11 3 Firmen aus der Sektion Burgdorf-Emmental stellen sich vor Seite 16 Zum Titelbild Bundesrat Johann Schneider-Ammann empfängt die Urkunde als Ehrenmitglied des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern (vlnr): Bernhard Meyer, Präsident Wirtschaftsverband Oberaargau, Bundesrat Johann Schneider-Ammann, HIV- Ehrenmitglied, Niklaus J. Lüthi, HIV-Präsident und Daniel Bloch, HIV-Vizepräsident. Editorial Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser Im Herbst werden die Mitglieder von Nationalund Ständerat neu gewählt. Aus dem Kreise unserer Mitglieder kandidieren erfreulicherweise über 50 Persönlichkeiten. Auf Seite 5 weisen wir bereits auf die Empfehlungsbroschüre hin, welche unsere Kandidierenden kurz vorstellt und Ihnen für den kommenden 23. Oktober zur Wahl empfiehlt. Wie dringend notwendig unser Engagement zugunsten wirtschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen ist, zeigt der Artikel zur Initiative Bern erneuerbar und zum Gegenvorschlag (Seite 11): Ein vom HIV und den befreundeten Wirtschaftsverbänden in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten sowie ein Gutachten eines Ingenieurbüros stellen sowohl der Initiative «Bern erneuerbar» als auch dem praktisch gleichlautenden Gegenvorschlag ein vernichtendes Zeugnis aus. Ein neues, weiterführendes Engagement unseres Exportdienstes im Dienste der Aus- und Fortbildung von Export-Fachkräften ist die School for International Business AG. Zusammen mit den Handelskammern beider Basel und St. Gallen- Appenzell haben wir die Aktienmehrheit dieser bedeutenden Know-how-Anbieterin in der Exportabwicklung übernommen (Seite 10). Stolz sind wir auf unser Ehrenmitglied Bundesrat Johann Schneider-Ammann (Titelbild), auf unsere jubilierende Sektion Thun (Seite 7), auf die Firmenjubiläen unseres Sektionspräsidenten Roland Loosli (Burgdorf-Emmental, Seite 9) und weiterer Mitglieder (Seite 18). An dieser Stelle möchte ich unseren Inserierenden für ihre Treue zum Magazin Berner Wirtschaft herzlich danken. Mit ihrer Insertion nutzen sie ein auserwähltes Zielpublikum und ermöglichen dem HIV zu wesentlichen Teilen die publizistische Verbreitung der Verbandstätigkeit und interessen. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre. Dr. Adrian Haas Direktor Handels- und Industrievereins des Kantons Bern Chers membres, mesdames, messieurs Les prochaines élections au Conseil des Etats et au Conseil national auront lieu cet automne. Plus de 50 candidats et candidates sont issus de nos rangs, et nous nous en réjouissons. En page 5, nous attirons d ores et déjà votre attention sur la brochure électorale présentant succinctement nos candidats et candidates que nous vous recommandons de choisir le 23 octobre prochain. L article en page 11 sur l initiative «Berne renouvelable» et le contre-projet montre à quel point il est urgent de s engager en faveur de conditionscadre favorables à l économie: une expertise juridique mandatée par l UCI et des associations économiques apparentées ainsi que l expertise d un bureau d ingénieurs donnent une mauvaise note non seulement à l initiative «Berne renouvelable», mais également au contre-projet dont le contenu est pratiquement identique. Un nouvel engagement ciblé de notre service Export en faveur de la formation continue et du perfectionnement des spécialistes de l exportation est la société «School for International Business AG». Conjointement avec les chambres de commerce de Bâle-Ville et de Bâle Campagne ainsi qu avec celles de St-Gall et d Appenzell, nous avons acquis la majorité des actions de cette institution de savoir-faire importante dans le déroulement des exportations (p. 10). Nous sommes aussi fiers de notre membre d honneur Johann Schneider-Ammann, conseiller fédéral (en couverture), de notre section de Thoune en fête (p. 7) ainsi que des jubiliés d entreprises de notre président de section Roland Loosli (Berthoud-Emmental, p. 9) et d autres membres (p.18). Je tiens ici aussi à remercier nos annonceurs pour leur fidélité à notre magazine Économie bernoise. Par leurs annonces, ils peuvent atteindre un public cible sélectionné tout en permettant à l UCI de communiquer de manière adéquate l essentiel de ses intérêts et de ses activités. Je vous souhaite à toutes et à tous une lecture intéressante. D r Adrian Haas Directeur de l Union du commerce et de l industrie du Canton de Berne Berner Wirtschaft

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5 National- und Ständeratswahlen 2011 Am 23. Oktober 2011 werden die Mitglieder von National- und Ständerat neu gewählt. Der Kanton Bern bildet einen einzigen Wahlkreis, in dem nebst den zwei Ständeratssitzen 26 Nationalratssitze zu vergeben sind. In einer speziellen Wahlbroschüre präsentieren wir Ihnen jene Kandidierenden, welche sich als Mitglied des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern für bessere wirtschaftspolitische Anliegen einsetzen. Wir empfehlen Ihnen, bei Ihrer Wahl unsere Mitglieder zu berücksichtigen mit dem klaren Ziel, dass der Kanton Bern eine möglichst wirtschaftsfreundliche Delegation ins eidgenössische Parlament schickt. Gemeinsam mit den befreundeten Berner Wirtschaftsverbänden empfiehlt der HIV die beiden bisherigen Ständeräte Adrian Amstutz (SVP) und Werner Luginbühl (BDP) zur Wiederwahl. Damit besteht eine realistische Chance, die kürzlich wiedererrungene bürgerliche Doppelvertretung des Kantons Bern im Ständerat fortzuführen. Die Wahlempfehlungsbroschüre 2011 des Handelsund Industrievereins des Kantons Bern wird Anfang Oktober sämtlichen HIV-Mitgliedern per Post zugestellt. Die Broschüre kann ausserdem unter heruntergeladen werden. La brochure des élections 2011 de l Union du Commerce et de l Industrie du Canton de Berne sera enyoyée à nos membres par courrier début octobre. La brochure doit également être téléchargée sous Elections au Conseil national 2011 Le 23 octobre 2011, de nouvelles élections auront lieu au Conseil national et au Conseil des Etats. Le Canton de Berne constitue une seule circonscription électorale dans laquelle seront attribués 26 sièges au Conseil national et deux sièges au Conseil des Etats. Dans une brochure, nous vous présentons les candidats qui, en qualité de membres de l Union du Commerce et de l Industrie du Canton de Berne, s engagent pour de meilleures conditionscadre économiques. Lors de votre choix, nous vous conseillons de les prendre en compte dans le but précis que le Canton de Berne envoie au Parlement fédéral une délégation aussi favorable que possible à l économie. Avec les associations économiques bernoises apparentées, l UCI recommande de réélire les deux conseillers aux Etats sortants, à savoir Adrian Amstutz (UDC) et Werner Luginbühl (PBD). Nous aurons ainsi une chance réelle de sauvegarder la double représentation bourgeoise du Canton de Berne récemment retrouvée au Conseil des Etats. Berner Wirtschaft

6 Vom HIV-Team getestet: Seminarhotel Landgasthof Lueg Das Kader der HIV-Geschäftsstelle konnte sich anlässlich des Kadertags vom 24. August 2011 überzeugen: Auf der Lueg erwachen neue Visionen, Teamgeist und Ambitionen auf Erfolg (siehe Bilder). Das Seminarhotel Landgasthof Lueg und das Schulhaus zur Lueg Neuegg bieten überraschende Möglichkeiten für erfolgreiche Tagungen und Events. Professionelle Seminar- Infrastruktur Kurz nach der Sommerferienzeit beginnt in zahlreichen Unternehmen die Planung fürs Geschäftsjahr Was eignet sich besser, als diesen Prozess in einem speziellen Umfeld zu lancieren? Der Landgasthof Lueg, Kaltacher, in landschaftlich einzigartiger Umgebung zwischen Burgdorf und Affoltern im schönen Emmental gelegen, bietet vier Tagungssäle für bis zu 140 Personen. Alle Räume sind professionell eingerichtet mit Beamer, DVD-Player inklusive Surroundanlage, Internetanschluss und Rednerpult. Für mehrtägige Seminare stehen den Teilnehmenden 21 komfortable Themenzimmer für einen unvergesslichen Aufenthalt zur Verfügung. Gotthelf-Ausflugserlebnis mit Flyer-Fahrrädern Ein Seminar mit einer Gotthelf- Zeitreise zu verbinden, ist in der Schweiz in dieser Form einzigartig. Vom Landgasthof Lueg aus fahren die Seminarteilnehmenden auf Wunsch mit Flyer-Fahrrädern oder mittels Shuttle-Service über idyllische Felder vorbei an prächtigen Emmentaler-Bauernhäusern und durch lauschige Tannenwälder auf die imposante Anhöhe «Neuegg» zum Schulhaus zur Lueg Neuegg aus dem Jahr In zwei gemütlichen Schulzimmern ebenfalls mit moderner Seminarinfrastruktur ausgerüstet entsteht erfahrungsgemäss eine besondere Seminar- Dynamik. Im Schulhaus befinden sich ausserdem 30 Betten für die Übernachtung in gemütlichen Zimmern. Typische Emmentaler-Kost neu interpretiert Kulinarisch verwöhnt werden Seminarteilnehmende vom kreativen Küchenteam unter der Leitung von Tamara Giger. Das Team des Landgasthofs Lueg bietet Hand zur Gestaltung spannender Rahmenprogramme, massgeschneidert auf die Bedürfnisse der Seminarveranstalter. Charity Event Kommenden 30. September 2011 laden Swiss-Ski und das Seminarhotel Lueg zu einem Charity-Event zusammen mit den Schweizer Nationalmannschafts-Skifahrerinnen ein. Informationen und Anmeldungen unter Landgasthof & Seminarhotel Lueg Lueg 535, 3413 Kaltacker Telefon Anzeige 6 Berner Wirtschaft 03 11

7 150 Jahre HIV-Sektion Thun «Chömet Giele» tönt s wenn der FC Thun ins neue Stadion lädt; 140 Damen und Herren in festlicher Stimmung sind angereist, als die HIV Sektion Thun ihr 150-jähriges Bestehen in der Arena Thun feierte. Präsident Reto Heiz wählte den Festort mit Bedacht: Vor 20 Jahren schlitterte Thun in eine grosse Krise und hat es mit Hilfe verschiedenster Personen und Gruppierungen geschafft, die Stadt wieder vorwärts zu bringen. «Für mich stellt das neue Stadion eines der Symbole dafür dar, wie sich Thun in den letzten Jahren ent wickelt hat», bekräftigte Heiz in seiner Begrüssung der Gäste. Gegründet wurde die HIV Sektion im Jahr 1861 als eine der heute acht Sektionen des Handelsund Industrievereins des Kantons Bern. Es war die Zeit des Auf- und Umbruchs, als sich ein paar Weitsichtige zusammenrauften und in Thun den HIV gründeten. Sie taten dies im Wissen darum, dass nur gelebte liberale Werte und persönliches Engagement zugunsten guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen die Thuner Region und sie selber als Unternehmer, weiterbringen konnten. Heute zählt die Thuner Sektion des HIV 320 Mitglieder. Anstelle einer Schrift zum 150-Jahr-Jubiläum hat der HIV in enger Zusammenarbeit mit dem langjährigen Thuner Stadt archivar Dr. Jon Keller einen wirtschaftshistorischen Rundgang durch die Stadt Thun entwickelt. Nach zwei vielbesuchten Rundgängen mit Mitgliedern der HIV Sektion Thun wurde der wirtschaftshistorische Rundgang Thun Tourismus zu Handen der interessierten Öffentlichkeit übergeben. Reto Heiz, Präsident HIV Sektion Thun, Peter Rychiger, Unternehmer und ehem. Grossrat, Raphael Lanz, Stadtpräsident Thun, Niklaus J. Lüthi, Präsident HIV Kanton Bern HIV-Sektion Thun - Vorstand Charlotte Frieden, Gunten; Reto Heiz, UBS AG, Bern (Präsident); Daniel Keller, Helvetia Versicherungen, Thun; Louis Krebser, Krebser AG, Thun; Dieter Schöni, Schönisol AG, Thun, Heinz Sollberger, Elektro- und Haustechnik AG, Spiez, Beat Steuri, Nitrochemie Wimmis AG, Wimmis, Heiner Straubhaar, AVAG AG für Abfallverwertung, Thun -> Sektion Thun Anita Luginbühl-Bachmann, Grossrätin, und Fred Luginbühl, LUAG Luginbühl AG, Ursula Steuri und Beat Steuri, Vorstand HIV Sektion Thun Therese und Reto Heiz, Peter Eberhart, Grossrat, Marc Fritschi, Regierungsstatthalter Raphael Lanz, Stadtpräsident Thun, Helen Kirchhofer, Heno SA, Fritz Ming, Helen Kirchhofer AG, Louis Krebser, Vorstand HIV Sektion Thun Berner Wirtschaft

8 Innovationsberatung für Mitglieder des HIV Die innobe AG berät im Auftrag der Wirtschaftsförderung Kanton Bern KMU im Bereich Innovation. Mit der Erfahrung aus rund 160 Innovationsberatungen jährlich betreut innobe Unternehmen aus allen Branchen. Inno BE bietet die richtigen Werkzeuge und Erfahrungen, um Innovationsmanagementsysteme aufzubauen, zu analysieren, Ideen zu generieren und zu bewerten. Die Umsetzung und Einführung erfolgt danach durch den Kunden oder in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern. berechtigt zu 24 Stunden gratis Beratungsleistungen im Bereich Innovation und kann bis Ende 2012 bei der Firma innobe AG eingelöst werden. Firma eintragen und Gutschein an innobe AG schicken Themenschwerpunkte aus innobe-innovationsberatungen Neue Produkte finden Produkte weiterentwickeln Neue Märkte erschliessen Prozesse innovieren Innovationsstrategie Innovationsmanagementsysteme aufbauen und einführen Strukturiert Ideen generieren und bewerten Testen Sie die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens auf: Der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern offeriert seinen Mitgliedern einen einmaligen Gutschein der innobe AG. Der Innovations-Gutschein Weitere Informationen zur innobe AG: Wankdorffeldstrasse 102, Postfach 261, 3000 Bern 22 ANZEIGE 8 Berner Wirtschaft 03 11

9 185 Jahre ALBIRO Kleidung für Profis Tolles Jubiläumsfest Bei prächtigem Sommerwetter lud CEO Roland Loosli Kunden, Geschäftspartner, Behördevertreter, Familie, Freunde und die Mitarbeitenden am 1. Juli 2011 zu einem tollen Jubiläumsanlass nach Sumiswald ein. Die Geschichte der ALBIRO AG in Sumiswald geht auf das Jahr 1826 zurück. Unter dem Dach ALBIRO HOLDING AG sind die führenden Marken Marsum, Solida, Wikland für hochwertige Arbeits-, Sicherheits- und Freizeitbekleidung vereint mit Fokus auf individuelle Corporate Fashion-Lösungen. Das führende und international tätige Bekleidungsunternehmen zählt über 140 Mitarbeitende und produziert in der Schweiz, in Österreich, Osteuropa, Nordafrika und Asien. Absatzmärkte sind die Schweiz, Österreich und Deutschland. Ausschnitte aus der Fest ansprache von CEO Roland Loosli: «Begonnen hat unsere Firmengeschichte mit jenem weitsichtigen Sohn des damaligen Bären- Wirts, als er mit englischen Gästen nach England gereist war und nach ein paar Jahren als gelernter Kaufmann mit Stoffrollen nach Sumiswald zurückkehrte.» «Vor zehn Jahren haben wir knapp 20 Personen beschäftigt. Heute sind es allein am Standort Sumiswald 65 Personen. Entwicklungsleute und Roland Loosli, CEO Albiro AG und Präsident der HIV-Sektion Burgdorf-Emmental Textilprofis wie Schnittechniker und Textildesigner ziehen zum Teil von weit her zu uns ins Emmental. Wir bilden neuerdings eigens Schneiderinnen beziehungsweise Bekleidungsgestalterinnen nebst kaufmännischen Lernenden aus.» «Wir haben gemeinsam unsere Unternehmenswerte erarbeitet: clever leidenschaftlich solid. Sozusagen ur-emmentalische Tugenden. In der täglichen Arbeit, im Austausch mit unseren Kunden ebenso wie untereinander leben wir diese Werte, sie sind die Basis unseres Schaffens und unserer Entscheide.» Team der HIV-Geschäftsstelle Sommerausflug Ausflug der Superlative Der diesjährige Sommerausflug bescherte dem Team der HIV-Geschäftsstelle gleich mehrere Superlative. Zunächst gings mit der Wengernalp bahn auf die 2061 Meter über Meer gelegene Kleine Scheidegg und weiter mit der Jungfraubahn aufs Jungfraujoch Top of Europe zum höchstgelegenen Bahnhof auf 3454 Höhenmetern (max. Steigung: 250 Promille). Nach einer interessanten Betriebsführung und einem ausgezeichnetem Mittagessen marschierte das Team auf einem kurzen, infolge Nassschnee recht anspruchvollen Schneetrasse bis zur 3650 Meter über Meer gelegenen Mönchsjochhütte zu den Hüttenwarten Heidi und Chrigel. Dank an die Jungfraubahnen Wir danken den Jungfraubahnen für die gross zügige Unterstützung unseres diesjährigen Team ausflugs. Die Jungfraubahnen betreiben sieben Bahnen in der Jungfrau Region und bieten 650 Vollzeitstellen an. Zur Unternehmung gehören 50 Dienststellen, 6 Werkstätten, 15 Bahnhöfe und 12 Win tersportanlagen. Im Jahr 2012 feiert die Jungfraubahn ihr 100. Jubiläum. Mit Blick aufs Jubiläum ist das Traditionsunternehmen eine Partnerschaft mit dem Schweizer Uhrenhersteller Tissot eingegangen. Tissot bringt zum Jubiläum eine Spezialkollektion von Uhren heraus die Jungfraubahnen haben ihrem Partner einen Zug geweiht. Berner Wirtschaft

10 School for International Business Schweizweit bedeutendes Angebot Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an der School for International Business AG (SFIB AG) durch die drei Handelskammern Bern, beider Basel und St. Gallen-Appenzell per 1. Juli 2011 entsteht in der Schweiz ein bedeutender Anbieter an Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen und Beratung im Bereich Exportabwicklung. Beratung und Exportschulungen Die 2004 gegründete SFIB AG konnte sich dank stetigen neuen Angeboten wie Symposien und dem Angebot hochqualifizierter Beratung und Exportschulungen im Markt behaupten und die entsprechenden Nischen gut ausfüllen. Ihre Hauptdienstleistungen sind die Lehrgänge für den Abschluss als Exportfachkraft mit eidg. Fähig- keitsausweis bzw. als eidg. dipl. Exportleiter, Seminare, Workshops, Inhouse-Seminare und Beratungsdienstleistungen. Als junge Unternehmung war sie gezwungen, stets aktuell zu sein und Neuerungen im Export wie e-dec, AEO, Incoterms 2010 sofort dem Markt anzubieten. Die Vermarktung der Leistungen erfolgt regional durch die Handelskammern in Basel/Bern/ St. Gallen und durch die SFIB schwergewichtig in der Deutschschweiz. Die Vertreter der Handelskammern und der SFIB AG sind der Ansicht, dass mit der Bündelung der Kräfte und Fokussierung der Inhalte auf die wirtschaftlich bedeutendsten Regionen der Deutschen Schweiz (Basel/Bern/ Ostschweiz/Zürich) eine äusserst gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft des neuen Unternehmens geschaffen wird. Das Ausbildungsangebot zum Aussenhandel umfasst unter anderem Lehrgänge zu Exportfachmann/-fachfrau (eidg. Fachausweis), zu Exportleiter/-leiterin (eidg. Diplom), ein 3-Tages-Zollseminar, ein praktisches Training fürs professionelle Verhalten in fremden Ländern, ferner einen Aussenhandelskongress für Frauen oder einen Kurs zum neuen Produktesicherheitsgesetz. Ausbildungs- und Kursleitende sind erfahrene Fachspezialistinnen und -spezialisten aus den Handelskammern, aus der Zollverwaltung und aus Firmen. Die School for International Business befindet sich an der Riedtlistrasse 19 in Zürich und ist bequem erreichbar ab Zürich Hauptbahnhof (Tram Haltestelle Schaffhauserplatz). School for International Business Riedtlistrasse Zürich Tel Handels- und Industrieverein des Kantons Bern, Berner Handelskammer, Exportdienste 4. Zollsymposium Schweiz-EU 22. November 2011 in Zürich Zielgruppe MitarbeiterInnen und Führungskräfte von Export- und Verkaufsabteilungen; SachbearbeiterInnen aus dem Speditions-, Logistik- und Bankbereich, Verkaufs-, und Exportleiter sowie Einkäufer Inhalt Das Zollsymposium ist der Treffpunkt von Exportverantwortlichen, die sich ein Bild über aktuelle Themen rund um den Zoll und Mehrwertsteuer machen möchten und den Austausch zu Kollegen suchen. Die Themen werden sowohl die Tagesaktualität umfassen wie auch Erfahrungsberichte beinhalten. Themenschwerpunkte sind: die Zollabwicklung aus EU-Sicht / Export- Kontrolle und Compliance / up-dates zu AEO und e-dec / Risk-Management / Abwicklung von Sammelsendungen und weitere aktuelle zollspezifische Themen. Referenten / Referentinnen Referenten der Oberzolldirektion, Bern, sowie diverse weitere Fachexperten aus dem In- und Ausland. Informationen und Anmeldungen unter oder Sibylle Plüss-Zürcher, stellvertretende Direktorin und Leiterin Exportdienste der Berner Handelskammer, Verwaltungsrätin der School for International Business «Internationaler Handel, Export und Import, gehören zu den Kernkompetenzen der Schweizer Wirtschaft. An der School for International Business bilden wir in enger Verzahnung von Betrieb und Schule, von Praxis und Theorie die Expertinnen und Experten aus und permanent weiter.» 10 Berner Wirtschaft 03 11

11 Initiative «Bern erneuerbar» und Gegenvorschlag In der Junisession 2011 nahm der Grosse Rat zur linken Volksinitiative «Bern erneuerbar» vorerst nicht Stellung und wies diese an seine vorberatende Kommission zurück. Dies mit dem Auftrag, deren Vereinbarkeit mit dem Bundesrecht, die Folgen einer Umsetzung sowie einen Gegenvorschlag zu prüfen. Die Kommission unterliess indes eine umfassende Prüfung und präsentierte einen inhaltsgleichen (!) Gegenvorschlag. Da grösste Besorgnis bezüglich der Folgen der Vorlagen bestand, holte der HIV gemeinsam mit befreundeten Verbänden ein Rechts- und ein Ingenieurgutachten ein. Die Initiative und der Gegenvorschlag wollen, dass der gesamte Strombedarf und der gesamte Energiebedarf für Heizungen und Warmwasser von Gebäuden auf dem Territorium des Kantons Bern «grundsätzlich» vollumfänglich durch erneuerbare Energien gedeckt wird. Hinsichtlich des Strombedarfs wäre dieses Ziel gemäss Initiativtext bis 2035, hinsichtlich des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser von Gebäuden bis 2050 zu erreichen. Der Gegenvorschlag spricht generell von innert 30 Jahren, was dem Jahr 2043 entspräche. mittels wärmetechnischer Sanierungen dafür gesorgt werden, dass der Energieverbrauch derart gering wird, dass ausschliesslich mittels erneuerbaren Energien «überlebt» werden kann. Mit anderen Worten: Es müsste eine nie dagewesene Sanierungspflicht eingeführt werden. Die Website des Initiativkomitees (www.energieinitiative.ch) spricht entlarvend von einer «Sanierung der Altbauten nach Minenergie P-Standard». Berechnungen des Ingenieurs ergaben für den gesamten Kanton ab dem Startjahr 2013 ein Investitionsbedarf bis 2050 (Initiative) bzw. bis 2043 (Gegenvorschlag) von sagenhaften 48,6 Milliarden Franken. Solche Summen wären für die Haus- eigentümer, die Mieter und die Wirtschaft absolut untragbar. Schlussbemerkung Die grossrätlichen Beratungen finden in der Septembersession 2011, das heisst erst nach Redaktionsschluss dieses Magazins statt. Es sind also Veränderungen im Geschäftsverlauf denkbar, welche hier nicht berücksichtigt werden konnten. An den Befunden der Gutachter wird sich natürlich nichts ändern. Die Gutachten können unter heruntergeladen werden. In zentralen Punkte bundesrechtwidrig Beide Vorlagen sind gemäss Gutachter «in zentralen Punkten mit dem übergeordneten Recht unvereinbar». Konflikte bestehen hinsichtlich der energiepolitischen Ziele der Bundesverfassung und des Energiegesetzes, vor allem mit dem Diversifikationsgebot bzw. dem Ziel der Versorgungssicherheit sowie mit Blick auf das durch das Strommarktgesetz garantierte Recht auf freien Netzzugang und die Wirtschaftsfreiheit gewerblich tätiger Strombezüger, Energieproduzenten und im Kanton ansässiger Netzbetreiber. Initiative und Gegenvorschlag greifen sodann in die Zuständigkeit des Bundes im Bereich der Kernenergie ein. Mit dem Bundesrecht unvereinbar sind Initiative und Gegenvorschlag schliesslich mit Blick auf ihre Relativierungen hinsichtlich der Lieferpflicht und der Tarifgestaltung für feste Endverbraucher sowie der bundesgesetzlich statuierten Abnahme- und Vergütungspflicht für aus fossilen Energieträgern erzeugten Strom. Massive, untragbare Investitionen Nach beiden Vorlagen müssten in fast sämtlichen Wohn-, Industrie- und Dienstleistungs-gebäuden die Heizsysteme umgebaut und gleichzeitig Mediengespräch betr. Volksinitiative «Bern erneuerbar» und Gegenvorschlag am 26. August 2011 in Bern (vlnr): Bernhard Wenger, B+S AG, Christoph Erb, Direktor Berner KMU, Dr. Claude Thomann, Geschäftsführer Berner Arbeitgeber, Dr. Christoph Jäger, Rechtsanwalt, Dr. Adrian Haas, Direktor HIV, Hans Bättig, Sekretär HEV Kanton Bern, Urs Egli, Redaktor Berner Zeitung BZ, Simon Thönen, Redaktor Der BUND. Ein juristisches Gutachten sowie ein Gutachten eines Ingenieurbüros im Auftrag der Berner Wirtschaftsverbände und des Hauseigentümerverbandes stellen sowohl der Initiative «Bern erneuerbar» als auch dem praktisch gleichlautenden Gegenvorschlag ein vernichtendes Zeugnis aus. Beide Vorlagen seien mit dem Bundesrecht unvereinbar und führten im Falle einer Umsetzung zu untragbaren Milliardeninvestitionen. Die Verbände kündigen massiven Widerstand an. Initiative «Berne renouvelable» et contre-projet non conformes avec le droit fédéral et coûts induits insupportables Tant une expertise juridique qu une expertise réalisée par un bureau d ingénieurs sur mandat des organisations économiques bernoises et de l Association des propriétaires fonciers réfutent le bienfonds de l initiative «Berne renouvelable» et du contre-projet, dont le contenu est pour ainsi dire identique. Les deux propositions ne sont pas conformes avec le droit fédéral et entraîneraient des investissements insupportables de plusieurs milliards de francs en cas de mise en œuvre. Les organisations économiques annoncent une résistance massive. Berner Wirtschaft

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13 SWISSFIRMS expandiert nach China Seit kurzem bietet Swissfirms mit finanzieller Unterstützung des Stabilisierungsprogramms des Bundes eine chinesische Version ihrer Dienstleistungs- und Informationsplattform an. Damit können Schweizer Firmen auch in China von verbesserten Werbemöglichkeiten profitieren. Die SWISSFIRMS Plattform ch ist ein Produkt der Schweizer Handelskammern. Ihr Ziel ist es, die Schweizer Wirtschaft und insbesondere die Mitgliedsfirmen der Schweizer Handelskammern zu fördern und in ihren Geschäftstätigkeiten zu unterstützen. Dank eines leistungsstarken Suchprogramms können Internetnutzer mit einigen wenigen Mausklicks unter mehr als Firmenadressen gezielt nach potenziellen Kunden und Geschäftspartnern suchen. Ende März wurde die komplett erneuerte Website aufgeschaltet. Sie bietet eine benutzerfreundliche Schnittstelle mit folgenden Neuigkeiten: Wer / Was / Wo: drei einfache und schnelle Auswahlmöglichkeiten NOGA Codes: gezielte Suche nach potenziellen Kunden und Geschäftspartnern mithilfe der allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige SWISSFIRMS hat zum Ziel, Mitgliedsfirmen der Schweizer Handelskammern zu fördern und in ihren geschäftlichen Aktivitäten zu unterstützen. Die Website bietet einer internationalen Kundschaft mehrsprachige Informationsdienstleistungen über die Schweizer Wirtschaft und ihre Akteure: eine leistungsstarke Suchmaschine mit Adressen und Angaben zur Firmenstruktur, sowie finanzielle Informationen zu Detaillierte Suche: Internetnutzer können mehrere Suchkriterien miteinander kombinieren (Kanton, Beschäftigtenzahl, Verwendungsbereich, Know-how, etc). Mitgliedsfirmen der Schweizer Handelskammern; Suche und Verkauf von Geschäftsadressen für gezielte Mailings; spezifische Internetapplikationen, von SWISS- FIRMS oder ihren Partnern für Sie entwickelt. Bestimmte Produkte sind für unsere Mitglieder reserviert, während andere Dienstleistungen allen Schweizer und ausländischen Firmen offen stehen. SWISSFIRMS part à l'assaut du marché chinois Les Chambres de commerce de suisse, désireuses d'offrir encore plus de visibilité à leurs membres sur le plan international, proposent désormais une version chinoise de leur portail de services et d'informations économiques SWISSFIRMS, dans le but de mieux promouvoir les entreprises suisses en Chine. Créée par les Chambres de commerce suisses (CCIS), la plate-forme SWISSFIRMS www. swissfirms.ch a pour vocation de promouvoir le potentiel économique de la Suisse en général et des entreprises membres des CCIS en particulier. Grâce à un outil de recherche performant, quelques clics suffisent pour faire une sélection d'entreprises ciblée dans la base de données qui compte plus de fiches d'entreprises. Le nouveau site, entièrement relooké, offre une nouvelle interface conviviale, avec plusieurs nouveautés: Qui / Quoi / Où : trois sélections intuitives, simples et rapides Activité NOGA: un choix guidé au sein de la nomenclature générale des activités économiques Le site SWISSFIRMS a pour mission la promotion des entreprises membres des Chambres de commerce suisses. Il propose des services d information centrés sur la vie économique du pays: un moteur de recherche professionnel comprenant des données géographiques, managériales et financières sur entreprises membres des CCI; Recherche détaillée: une combinaison des multiples critères disponibles pour les utilisateurs avertis (canton, effectif, domaines d'utilisation, savoir-faire, etc). la sélection et la vente d adresses commerciales, pour des besoins de publipostages ciblés; des produits (options de visibilité, noms de domaine, analyses de solvabilité) proposés par SWISSFIRMS ou ses partenaires. Certaines prestations sont réservées aux membres et d'autres disponibles pour toutes les entreprises suisses ou étrangères. Berner Wirtschaft

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15 Die Zollstelle Bern Wirtschaftspartner im Raum Mittelland West Der Schweizer Zoll konzentriert sein Dienstleistungsangebot im Raum Mittelland West auf den Standort in Bern und wird so in Zukunft noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden und der Wirtschaft eingehen können. Die Dienstabteilung Biel wurde Ende März 2011 geschlossen. Am 4. April 2011 startete die neu organisierte Zollstelle Bern im Frachtzentrum an der Weyermannsstrasse 12. Nach der Aufhebung der Dienstabteilung in Biel wurde so ein starker Zollstandort und eine zentrale Logistikplattform für die Kunden und Wirtschafts- partner im Raum Mittelland West geschaffen. Die nächstgelegenen Zollstellen sind Aarau im Nordosten und Chavornay im Südwesten. Die zehn Mitarbeiter von Biel arbeiten neu in Bern. Die Dienstleistungen der Zollstelle können dank dieser Konzentrierung auf den Standort Bern flexibler und individueller auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt werden. Die Zollstelle Bern veranlagt sämtliche Waren für die Ein- und Ausfuhr und vollzieht dabei rund 150 Gesetze und Verordnungen. Ob Privatpersonen, Einzelfirmen oder Zugelassene Empfänger und Versender im Raum Mittelland West alle können sie die Dienstleistungen der Zollstelle Bern in Anspruch nehmen. Carnet ATA Eröffnungen können nach wie vor in Biel gemacht werden. Sie werden neu von Montag bis Freitag, von Uhr und von Uhr bei der Edelmetallkontrolle in Biel, Schwanengasse 50 A, 2503 Biel (gleicher Ort wie ehemalige Zollstelle Biel) vorgenommen. Kontakt: Hanspeter Weingart, Zollinspektor, Zollstelle Bern Tel La place douanière de Berne Partenaire économique de l espace ouest du «Mittelland» L administration des douanes Suisse concentre son offre de prestation en ce qui concerne la région ouest du «Mittelland» sur le site de Berne et pourra ainsi dans le futur encore mieux répondre aux besoins des usagers et de l économie. À fin mars 2011 la subdivision de Bienne a été fermée. La plateforme douanière réorganisée de Berne a pris son envol le 4 avril 2011 au centre de fret de la Weyermannstrasse 12. La fermeture de la subdivision de Bienne a permis de donner le jour à un centre douanier renforcé et à une plateforme logistique centralisée pour les usagers et les partenaires économiques de la région ouest du «Mittelland». Les 4emplacements douaniers les plus proches de Berne sont Aarau pour la partie nord est et Chavornay pour la partie sud ouest de l espace «Mittelland». Les 10 collaborateurs de Bienne ont tous retrouvés leur emploi à l Inspection des douanes de Berne. Suite à la réunification des bureaux sur un seul site, les prestations de services ont pu être flexibilisées et individualisées aux besoins de la clientèle. L Inspection des douanes de Berne taxe l ensemble du spectre des marchandises pouvant être importées ou exportées ; de ce fait elle assume l application de 150 lois et ordonnances. En tant que personne privée, maison de commerce, destinataire ou exportateur agréé de l Espace ouest du «Mittelland» vous avez tous le droit Zollinspektorat Bern Das Zollinspektorat Bern bedient auch den Flugplatz Bern-Belp und beschäftigt insgesamt 43 Mitarbeiter. Weiter sind der Zollstelle Bern die Edelmetallkontrollämter in Basel, Biel und Le Noirmont zugeteilt. 66 Kunden besitzen den Status eines zugelassenen Empfängers oder Versenders (ZE/ZV) oder betreiben ein offenes Zolllager (OZL). Die Zollstelle hat im vergangenen Jahr knapp 190 Mio. Franken an Zöllen, Steuern und anderen Abgaben für die Bundeskasse eingenommen. de prétendre aux prestations de service de l Inspection de douane de Berne. L ouverture ou la prise en charge d un Carnet ATA est toujours possible à Bienne auprès du Bureau des Métaux Précieux, Rue des Cygnes 50 A, 2503 Bienne (même adresse que l ancien Bureau de douane) et ceci du lundi au vendredi de 10H30 L Inspection des douanes de Berne L Inspection des douanes de Berne dessert aussi l aérodrome de Berne Belp et occupe en tout 43 collaborateurs. En sus les Offices des Métaux Précieux de Bâle, Bienne, le Noirmont sont rattachés à l Inspection des douanes de Berne. Soixantesix entreprises sont au bénéfice du statut de destinataire (DA) ou exportateur (EA) agréé ou exploitent un entrepôt douanier ouvert (OZL). L Inspection des douanes de Berne a l an passé encaissé approximativement 190 millions en droits de douane, impôts et autres taxes pour le compte de la caisse fédérale. à 11H30 et de 15H30 à 16H30 uniquement. Contact: Hanspeter Weingart, Inspecteur, Inspection de douane de Berne Tel Berner Wirtschaft

16 Firmenporträts Sektion Burgdorf-Emmental ESA Burgdorf Alles aus einer Hand für das Schweizer Garagengewerbe 470 Mitarbeitende Unser Kerngeschäft ESA, die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes, gehört über Mitinhabern aus dem Garagen- und Carrosseriegewerbe. Schweizweit stehen an sieben Stand orten mehr als 470 Mitarbeitende im Einsatz. Das Vollsortiment der ESA reicht von Reifen, Service- und Verschleissteilen, Schmiermittel über Chemie, Werkstattverbrauchsmaterial, Starterbatterien und Auto zubehör bis hin zu Garageneinrichtungen, Waschanlagen und kompletten Lackieranlagen. Dazu gehören umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Planung, Beratung und Unterhalt sowie ein flächendeckender Technischer Kundenservice. Mit einer Lagerkapazität von bis zu Reifen ist die ESA der grösste Reifenvermarkter der Schweiz und vertreibt neben den üblichen Markenreifen exklusiv den ESA-Tecar Reifen, welcher in der Schweiz nur im Garagengewerbe erhältlich ist und in unabhängigen Tests regelmässig Spitzenergebnisse erreicht. Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche Eine rasche und effiziente Distributions-Logistik ist im Autogewerbe der Schlüssel zum Erfolg. Wünschenswert für die ESA sind deshalb einerseits Verbesserungen in der Verkehrsinfrastruktur und andererseits die vorausschauende Entwicklung des Individualverkehrs sowie die Förderung der Mobilität im Allgemeinen. Ebenfalls von entscheidender Bedeutung sind die Erhaltung und Förderung des Wirtschafts- und Ausbildungsstandortes Burgdorf-Emmental sowie eine insbesondere aus Sicht der KMU vernünftige und tragbare Steuerpolitik. Aebi & Co. AG Maschinenfabrik 250 Mitarbeitende, 50 davon am Standort Hochdorf LU Unser Kerngeschäft Aebi Burgdorf bietet für den Einsatz in topografisch schwierigem Gelände und auf empfindlichen Böden professionelle Systemlösungen an. Für die Landwirtschaft im Hügel- und Bergebiet, den Kommunaldienst, die Areal- und Grünflächenpflege sowie die Schneeräumung umfasst das Verkaufsprogramm eine breite Palette an multifunktionalen, qualitativ und technisch hochstehenden Arbeitsfahrzeugen und Geräten. Seit 2007 gehört Aebi zur internationalen Aebi Schmidt Gruppe mit rund Mitarbeitern. Besitzer ist eine schweizerische Investorengruppe um Peter Spuhler. Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche In den letzten Jahren ist unser Exportanteil stetig bis auf über 60 % gestiegen. Wie viele andere Unternehmen wünschen wir uns deshalb eine massive Abschwächung des Schweizer Frankens. Um die durch Währungseinflüsse entstandenen Einbussen kompensieren zu können, müssen die bestehenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nochmals verbessert werden. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die Reduktion der nicht zwingenden administrativen Aufgaben und das raschere Fällen von Entscheidungen sowie deren Umsetzungen. Die notwendigen Effizienzsteigerungen der Unternehmen können nur mit diesen Massnahmen nachhaltig erbracht werden. Sollte dies gelingen, so wird der Standort Schweiz gestärkt aus der Währungskrise hervor gehen. Kambly SA Spécialités de Biscuits Suisses 435 Mitarbeitende Unser Kerngeschäft Seit drei Generationen steht Kambly für die Vollendung der Schweizer Feingebäck-Tradition. Jedes Meisterwerk aus dem Emmental ist ein kleines Dankeschön an das Leben, eine Liebeserklärung an das Edle. Kambly ist ein Lebensstil, eine Widmung an all jene, welche das Bessere vom Guten zu unterscheiden wissen. Tagtäglich geben alle Kambly-Mitarbeitenden ihr Bestes, um anspruchsvolle Konsumenten weltweit zu begeistern. Die Feingebäck-Spezialitäten von Kambly werden zu 100 % in der Schweiz hergestellt. Rund die Hälfte des konsolidierten Umsatzes von über CHF 165 Mio erfolgt im Ausland. Kambly ist in über 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten und gilt im Premium-Segment edlen Feingebäcks weltweit als Qualitäts- und Innovationsführer. Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche IWir stehen zum Werkplatz Schweiz und wollen weiterhin in unserer Region Werte schaffen indem wir sichere und attraktive Arbeitsplätze anbieten, regionale Rohstoffe einkaufen und das regionale Gewerbe berücksichtigen. Dafür brauchen wir freie Zugänge zu den weltweiten Absatz- und Beschaffungsmärkten, denn Freihandel und international konkurrenzfähige Rohstoffpreise sind vitale Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit unserer Herstellung in der Schweiz. Damit wir uns auf unser Kerngeschäft fokussieren können, muss der administrative Aufwand eingedämmt und auf das Wesentliche konzentriert werden. Und schliesslich brauchen wir steuerliche Rahmenbedingungen, welche die Wettbewerbsfähigkeit nicht beeinträchtigen Berner Wirtschaft 03 11

17 Wirtschaftsmittelschule Bern WMB Diplomfeier mit Spitzenleistungen Rektor Raymond Anliker konnte im Rahmen der Diplomfeier der Wirtschaftsmittelschule Bern WMB in der Aula des Freien Gymnasiums Bern unter anderem die Preise des Handels- und Industrievereins Bern für hervorragende Einzelleistungen 2011 übergeben. Die Wirtschaftsmittelschule Bern ist eine öffentliche Handelsmittelschule. Die Ausbildungsgänge führen zum Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Kauffrau/Kaufmann mit oder ohne Berufsmaturität (4 bzw. 3 Jahre). Ab August 2012 ist zudem geplant, eine Informatikmittelschulausbildung anzubieten (EFZ Informatiker/in Applikationsentwicklung, mit kaufmännischer Berufsmatur). Die WMB ist Teil des Bildungszentrums für Wirtschaft und Dienstleistung Bern, einem Kompetenzzentrum für kaufmännische Aus- und Weiterbildungen. bwdbern.ch / David Howald, Münchenbuchsee, Preis des HIV für die beste Leistung in den Wirtschaftsfächern Martina Frey, Zollikofen, Preis des HIV für die beste Leistung in Textverarbeitung/Korrespondenz Berner Fachhochschule Wirtschaft und Verwaltung / Haute école de gestion de Fribourg Executive MBA Diplomverleihung Studiengang Studierende aus Bern und 15 Studierende aus Fribourg konnten im Juli 2011 das begehrte Diplom Executive Master of Business Administration Integrated Management Bern-Fribourg in Empfang nehmen. Damit wurden die ersten Studierenden diplomiert, welche das verkürzte, zwei Jahre dauernde Studium absolviert haben. Der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern zeichnet die beste Gesamtleistung der Berner Klasse mit einem Preis aus. Sibylle Plüss-Zürcher, stellvertretende Di- rektorin, ging in ihrer Ansprache auf das passionierte Schaffen des Emmentaler Mechanikus Christian Schenk ( ) ein. Schenk war ein Autodidakt, der beispielsweise Spinnmaschinen, Sämaschinen, Druckerpressen und die erste Dampfmaschine der Schweiz konstruierte. Dabei stellte sie überraschende Vergleiche zwischen den Eigenschaften Schenks und den heutigen Anforderungen an Manager wie zum Beispiel Steve Jobs an. Anzeige Reto Petris aus Bern (Mitte), nimmt den HIV-Preis für die beste Gesamtleistung der Berner Klasse entgegen von Sibylle Plüss-Zürcher, HIV, und Studiengang leiter Thomas Längin. EMBA mit Vertiefung in Integrated Management Das berufsbegleitende und praxisbezogene Studium unterstützt den Wechsel von spezialisierten Tätigkeiten zu allgemeinen Führungsaufgaben. Während des Studiums in deutscher, französischer und englischer Sprache werden die Teilnehmenden für interkulturelle Mentalitätsunterschiede und Gewohnheiten sensibilisiert und lernen somit, erfolgreicher auch mit ausländischen Geschäftspartnern zu verhandeln. Berner Wirtschaft

18 Neueintritte Der HIV des Kantons Bern begrüsst neue Mitglieder: Firmenjubiläen Diese Unternehmen und HIV-Mitglieder feiern 2011 ihr Jubiläum wir gratulieren herzlich! Das ärgert das Nashorn «Escape-Taste» statt Kostensenkungen Der Regierungsrat beantragt in der Novembersession 2011 dem Grossen Rat, die Schuldenbremse ausser Kraft zu setzen. Dies im Zusammenhang mit dem Budget 2012, welches eine Neuverschuldung 155 Mio. Franken vorsieht. Da staunt das Nashorn: Das Volk hat im Februar 2008 mit 77 % die Schuldenbremse gutgeheissen und nun soll weil man es verpasst hat, rechtzeitig Kostensenkungsmassnahmen zu treffen vorschnell die «finanzpolitische Escape-Taste» gedrückt werden. Das freut das Nashorn Tolle Ziele «Bis ins Jahr 2025 liegt der Wohlstand der Bernerinnen und Berner über dem Schweizerischen Durchschnitt und der Kanton Bern hat sich in der interkantonalen Rangliste hinsichtlich Wirtschaftskraft verbessert». So steht es in der neuen Wirtschaftsstrategie der Regierung. Das Nashorn freut sich über diese Zielsetzung. Allerdings wird es im Jahr 2025 aufgrund seiner Lebenserwartung von ca. 40 Jahren ebenso wenig in den Genuss dieses florierenden Kantons kommen wie sich der amtierende Regierungsrat einer allfälligen Kritik bezüglich mangelnder Umsetzung zu stellen hätte. Accontis Treuhand AG Bern Advokatur Gfeller Zumstein Langenthal AXA Generalagentur Patrick Hofmann Bern Bus & Driver GmbH Zollikofen CREA Energy AG Stettlen Drive 2 Golf Bern Enviro Armor AG Muri bei Bern Esmolo AG Bern esther wyler, recht mobbing whistle blowing Beratungen Urtenen-Schönbühl Govenco Projekt- & Prozessmanagement AG Grosshöchstetten Haudenschild AG Niederbipp La Cafeteria Jidelna Sàrl Bern Lucoma AG Einigen Lüthy Patrik Immobilienvermittlungen Wabern MaKo laser AG Steffisburg Marcel Bischof Consulting Stettlen Moser + Partner AG Ittigen Prof. Dr. iur. Peter Ruf AG Langenthal Quantex AG Bern REAG Consulting GmbH Muri bei Bern Scarton Stingelin AG Liebefeld Strigl HR Consulting Säriswil TE Management GmbH Neuenegg Mitglied werden? Alle Informationen finden Sie unter 10 Jahre Assurisk AG Ostermundigen iek Institut für emotionale Kompetenz AG Bern 15 Jahre ADVIS AG Gümligen 20 Jahre ardekon AG Bern Cash Back Vat Reclaim AG Cham Unico Data AG Münsingen 30 Jahre Bucher + Suter AG Worblaufen 40 Jahre Delta Energy Systems Bern-Bümpliz Marcel Rieben Ingenieure AG Bern-Liebefeld 60 Jahre Burckhardt+Partner AG Bern Farner Consulting AG Bern 65 Jahre Bigler AG Büren 100 Jahre Hansen AG Interlaken 125 Jahre Flükiger & Co AG Oberburg Kästli Bau AG Ostermundigen 130 Jahre Haas Gartenbau AG Bern 185 Jahre ALBIRO Kleidung für Profis Sumiswald Feiert auch Ihre Firma 2011 ein Jubiläum? Melden Sie das an Impressum Die Berner Wirtschaft Herausgeber: Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern Kramgasse 2, Postfach 5464, CH-3001 Bern, Tel. +41 (0) , Fax +41 (0) , Redaktionsleitung: Alfred Rikli, HIV Bern Grafik, Layout + Druck: Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern, Fotos: HIV, zvg Inserate: Stämpfli Publikationen AG, Postfach 8326, CH-3001 Bern, Tel. +41 (0) , Fax +41 (0) , Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schrift licher Genehmigung des Herausgebers. Die «Berner Wirtschaft«erscheint viermal jährlich. 18 Berner Wirtschaft 03 11

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