Die Rückeroberung der Lernziele, Lernräumen und Lernrhythmen im digitalen Schulalltag. Marc Pilloud

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1 Präsentation HEP Begegnungstag Die Rückeroberung der Lernziele, Lernräumen und Lernrhythmen im digitalen Schulalltag 16. November 2013 Marc Pilloud

2 Smartphones

3 Smartglasses

4 Smartwatches

5 Smarttvs

6 Smartboards

7 Weshalb Smart?

8 YODS + APPS sind B selbstaktiv

9 Einige Annahmen Axiome

10 => => =>

11 Medienkonvergenz Und was sehen wir heute: absolute Medienkonvergenz, aber eben in eine einzige Richtung: Alle anderen analogen und halbdigitalen Medien fließen in dieses eine universale hinein, wie es ihm von der Seinsgeschichte bestimmt worden ist. Kittler sagt <del>leitmedienwechsel</del>

12 Medium = Extension of Man Ein Medium ist "eine Erweiterung von uns Selbst", eigentlich gilt dies für "jede neue Technologie" McLuhan sagt Quelle: Understanding Media / Illustration: Simon Renfner

13 Bring Your Own Device wird Schulstandard Technische Leistungsfähigkeit Desktops im Computerraum Laptops und Laptopwagen persönliche ICT-Geräte Technologie III Technologie II Technologie I Kummulierter F&E Aufwand

14 Dynabook - Alan Kay 1974 Mock-up of Dynabook Although digital computers were originally designed to do arithmetic computation, the ability to simulate the details of any descriptive model means that the computer, viewed as a medium itself, can be all other media if the embedding and viewing methods are sufficiently well provided. Moreover, this new metamedium is active - it can respond to queries and experiments - so that the messages may involve the learner in a two-way conversation. This property has never been available before except through the medium of an individual teacher. We think the implications are vast and compelling.

15 YODS + APPS sind B selbstaktiv

16 Blinking... Pulsing... Breathing Living?

17 SMART?= Künstliche Intelligenz Selbstaktivität von YODS ist... A) regelbasiert => YODS-Programmer kognitive modelierte APPS B) statistisch assoziative APPS adaptive APPS => YODS-Trainer

18 Ghost oder Replikant? Blader Runner von Ridley Scott Ghost in the Shell von Mamoru Oshii The third replicator von Susanne Blackmore Consciousness as Integrated Information von Giulio Tononi

19 Was machen Sie,... wenn Sie 200'000 Songs auf ihrem ipodtouch aufräumen müssen... wenn Sie 20'000 Filme auf ihrer HD aufräumen müssen... wenn Sie 100'000 ebooks aufräumen müssen... wenn Sie 80'000 s aufräumen müssen...

20 Wenn Sie 200'000 Songs auf ihrem ipodtouch haben... Wenn Sie 20'000 Filme auf ihrer HD haben... Wenn Sie 100'000 ebooks downloaden... Wenn Sie 80'000 s bekommen haben dann wollen und können Sie die nicht mehr ein-ordnen!!!

21 m i e B n e t ä r e ig e n i e k s e t b i g r e n Ord

22 Wie ordnen Computer?

23 Chaotic Storage bei Amazon

24 Software räumt auf Kollektionen statt Ordner Taggen statt einordnen Automatische Metadaten

25 1 Wir brauchen assoziativ APPS Assoziative Anwendungen werden die digitale Ordnung und das digitale Lernen bestimmen.

26 Learning Analytics

27 Learning Analytics ist die Nutzung von Lerner-erzeugten und Kontext-spezifischen Daten sowie Analysemodellen zur Aufdeckung von Informationen über die Lernenden, ihren Lernprozess und ihre sozialen Beziehungen, um Vorhersagen und Beratung bezüglich ihrem Lernprozess machen zu können.

28 Adaptives Lernen Quelle: check-dein-wissen.ch Check P6 der Kantone BS/BL/AG/SO

29 Die Anfänge von Learning Analytics: 1x1 Trainer der TU-GRAZ

30 Learning Analytics: Detailanalyse einzelner Schüler Quelle: Martin Ebner TU-GRAZ

31 Learning Analytics Quelle:

32 Learning Analytics: Big Data Quelle: Martin Ebner TU-GRAZ

33 Multidimensionales Optimieren mit Sintflutprinzip

34 Learning Analytics die dünne klare Linie Data Analytics damit die SmartDevices smarter reagieren. Öffnendes Lernen Data Analytics damit die Schüler besser lernen Normierendes Lernen

35 2 Datensammeln ist da erwünscht Privacy by Design statt Datensparsamkeit

36 Unheimliches Tal des Soeben-Dort

37 Libet Time Libet Time Future Shock jetzt kommt dann soeben dort Geschichte(n) Un-mittel-barkeit Present Shock Unheimliches Tal des Soeben-Dort Utopien Sci-Fi

38 Lernrythmen Chronos Beats Industrielle Zeit Uhrzeit kollektiv vorgegeben (Stempel)Uhr, Lehrer Lektionen, Klassenunterricht Informatische Zeit jederzeit, 24x7 interaktiv reguliert durch Computer individualisierter Unterricht Empathische Zeit der richtige Augenblick intrinsisch motiviert bio/psychische Rythmen, innere Uhr selbstgesteuerter Unterricht Kairos

39 Lernrräume Industrieller Raum kollektiv geordnet 1:n Klassenzimmer Informatischer Raum überall, egal-wo n:n, vernetzt, nomadisch Lernfoyer, Kaffeteria Empatischer Raum zusammen hier Gemeinsam gegenüber oder Kreis

40 Lernrräume virtuell Industrieller vraum 1:n - LMS (Moodle, Olat, Educanet, Ilias) Informatischer vraum n:n - Ad-Hoc Tools - Wiki-Spaces - Echtzeit-Kollaborationstools Empatischer vraum - Augmented Tools 1:1 und Kreis

41 3 Echtzeit-Kollaborations-Anwendungen Echtzeit-Kollaborations-Anwendungen sind als didaktische Tools zu bevorzugen.

42 YODS-Trance itrance Touch Drag Schlaufe Drop Blink

43 YODS-Trance Eine stärkere Trance als die Lehrperson erzeugen kann?

44 die dünne klare Linie Playing Super Mario Makes Your Brain Bigger Swedish Kids Say their Parents Are Too Tech-Obsessed

45 die dünne klare Linie lebendig, interessant, anregend, begeisternd, öffnend dumpf, repetitiv, langweilig, ablöschend, erschöpfend, verschlossen Lernen, Bereicherung, Erweiterung Flucht, Sucht, Prokrastination LERN-TRANCE FLUCHT-TRANCE

46 4 Wir benötigen Achtsamkeit Wir sollten den LP21 Achtsamkeitsschulung verankern

47 Out of Control durch YODS-Trance?

48 Braucht die Schule neue.. Rituale, Disziplin, Regeln, Verhaltensweisen?

49 Handy einsammeln? Smartphone einsammeln?

50 BITTE ABGEBEN

51 BITTE ABGEBEN

52

53

54 Strukturierung durch räumliche Anordnung & Geräte

55 Multitasking versus Multiplexing Thad Starner Im gleichen Gedankenraum bleiben. Multitasking Verschiedene Dinge gleichzeitig tun. Multiplexing Mit der Unterstützung von verschiedenen Medien und de Integration von verschiedenen Sinneskanälen nur Etwas tun

56 5 Wir benötigen Achtsamkeit Wir sollten den LP21 um Achtsamkeitsschulung erweitern

57 Mehr oder weniger Wissen? Martin Ebner fragt: Was passiert in einer Bildungsinstitution wenn alle das Faktenwissen in ihrer Hosentasche tragen...?

58 Wenn Wikipedia einen Serverausfall hat, sinkt mein offensichtlicher IQ um etwa 30 Punkte Quelle:

59 Lehrperson als Zugang zum Wissen Nichtwissen Fenster zum Wissen

60 ?

61 ?

62 ?

63 ?

64 Was passiert mit Wissen? A) Die Lernenden wissen weniger, da sie es ja im Internet nachschlagen können und nicht mehr lernen müssen. B) Die Lernenden wissen mehr, weil sie immer mehr im Internet nachschlagen. C) Diejenigen Lernenden die neue Strategie entwickeln um Wissen zu verknüpfen, werden immer mehr wissen. D) Andere Meinung, welche?

65 Ich denke Mit dem ablegen von Wissen auf das Gerät, kann ich endlich all die negativen Emotionen die damit verbunden sind ablegen.

66 Ich denke Mit dem ablegen von Wissen auf das Gerät, kann ich endlich all die negativen Emotionen die damit verbunden sind ablegen.

67 Ich denke Mit dem ablegen von Wissen auf das Gerät, kann ich endlich all die negativen Emotionen die damit verbunden sind ablegen.

68 Ich denke Mit dem ablegen von Wissen auf das Gerät, kann ich endlich all die negativen Emotionen die damit verbunden sind ablegen. Puh frei von Peinlichkeit Stress Versagen

69 Überschuss an Information und Kommunikation => Viel mehr Wissen => Neue Tools und Methoden um mit Mehr-Wissen umzugehen

70

71 BrilliantTeacher

72 BrilliantStudents

73 Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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