SÜSSE DÜFTE UND FESTLICHER KLANG. Es ist ja bald Weihnachten!

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1 Im Fokus: Patientenorientierung per Gesetz Seite 11 Dr. Michael Philippi im Interview zu neuen Planungen der Bundesregierung und den Antworten des Sana Verbunds Die Mitarbeiterzeitung des Sana-Herzzentrums Cottbus Editorial HERZWOCHEN 2014 Wenn das Herz flimmert Über 80 Lesern der Lausitzer Rundschau beantworteten die Herzexperten aus unserem Haus Fragen zum Thema Herzrhythmusstörungen. Geschäftsführer Michael Kabiersch Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter, der Dezember ist einer der ereignisreichsten Monate des Jahres. Wir freuen uns auf die Festtage und das traute Zusammensein mit unseren Liebsten. Doch das Jahresende schließt auch immer einen hoffnungsvollen Neuanfang ein. Genießen wir also diese Perspektive: mit einem Blick zurück auf ein überaus erfolgreiches Jahr für unser Herzzentrum und dabei doch die Zukunft im Auge. Da das Leben voller Bewegung ist, kann auch das Herz nicht wie ein Uhrwerk schlagen. Wenn wir uns freuen, wenn wir uns aufregen, schlägt es schneller. Aber wir wissen auch, dass es Herzrhythmusstörungen gibt, die nicht nur lästig, sondern gefährlich sind. Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen, und es besteht eine große Unsicherheit darüber, wie sie behandelt werden können. Die Deutsche Herzstiftung hatte aus diesem Grund Herzrhythmusstörungen zum Thema der diesjährigen Herzwochen gewählt. Herzspezialisten beim RUNDSCHAU-Telefonforum: Oberärztin Dr. Kristin Rochor, Oberarzt Dr. Horst Manus, Leitender Oberarzt Dr. Axel Harnath und Chefarzt Dr. Jürgen Krülls-Münch (v.l.) Fotos: Sana-Herzzentrum Cottbus, LR/Angelika Brinkop Was vor 20 Jahren in einem Container begann, hat sich zu einem der leistungsstärksten Herzzentren in den neuen Bundesländern entwickelt. Bei der kathetergestützten Aortenklappenimplantation gehören wir sogar zur Weltspitze. Schauen wir gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft. Ich freue mich, wenn Sie über die Festtage Zeit und Muße finden, die vorliegende Mitarbeiterzeitung zu lesen. Es geht darin um Sie, um Ihre überaus engagierte Arbeit, Ihre Teilnahme an interessanten Projekten und vieles mehr. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein friedvolles Fest und freue mich mit Ihnen auf ein erfolgreiches Michael Kabiersch Geschäftsführer Herzrhythmusstörungen standen auch im Mittelpunkt des zweistündigen Telefonforums mit Herzspezialisten aus unserem Herzzentrum, bei dem mehr als 80 Anrufer aus der Region gezählt wurden. So wollte zum Beispiel ein Leser aus Weißwasser den Zusammenhang zwischen Schlaganfall und Vorhofflimmern erklärt haben. Eine junge Frau aus Hoyerswerda macht sich Sorgen um ihren Vater, der an Herzrhythmusstörungen leidet und manchmal viel zu hohe Pulsfrequenzen hat. Eine Herzkatheteruntersuchung erbrachte keine genaue Diagnose. Jetzt soll ein Mapping durchgeführt werden, was ihr aber nicht wirklich viel sagt. SÜSSE DÜFTE UND FESTLICHER KLANG Es ist ja bald Weihnachten! Dieser kleine Engel mit Herz wird am 24. Dezember allen Patienten, die die Feiertage im Herzzentrum verbringen müssen, unsere herzlichsten Weihnachtsgrüße überbringen. Und wenn überall die Bescherungsglöckchen läuten, wird auch hier eine besondere Stimmung einkehren. Stimmen Sie sich auf das kommende Weihnachtsfest mit einem Besuch auf einem der zahlreichen Weihnachtsmärkte ein. Lassen Sie sich verführen von süßen Düften, festlichem Klang und funkelnden Sternen, wie zum Beispiel von den 1000 Herrnhuter Sternen in der Cottbuser Altstadt und auf dem Weihnachtsmarkt, der noch bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet hat. Auch sie erhielt, wie alle anderen Anrufer, eine ausführliche Antwort: Mapping ist eine elektrophysiologische Untersuchung zur Darstellung der Leitungsverhältnisse im Herzen und durchaus die richtige Methode, um die Ursachen der Rhythmusstörungen zu beschreiben und im Anschluss natürlich auch entsprechend zu behandeln.

2 SANA-HERZZENTRUM COTTBUS ENGAGEMENT & NACHHALTIGKEIT VON MITARBEITERN FÜR MITARBEITER Starker Rücken und keimfreie Hände Ergonomische Arbeitsweise in der Pflege und die Aufforderung: Zeigt her eure Hände! das war der Aktionstag mit dem Care-Go-Coach-Team. zur Lockerung der Rückenmuskulatur erlernen. Viele wissen oft gar nicht, welche Möglichkeiten es gibt, den Rücken bei der täglichen Arbeit mit dem Einsatz von kleinen Hilfsmitteln zu schonen. Hier wollen wir Anregungen geben, beschreibt Katja Rähder die Motivation für diesen Aktionstag. Aktionstag mit Spaß: Den hatten beim Ausprobieren von Hilfsmitteln, die das Aufsitzen erleichtern sollen, v.l.n.r. Katja Rähder, Cornelia Hübner, Heidrun Weibbrecht und Sabine Hörnig. Prävention ist das Zauberwort zur Vermeidung einer Ausbreitung von Krankheitserregern. Aus diesem Grund war auch das Thema Händehygiene ein weiterer Schwerpunkt und sollte damit noch einmal verstärkt in das Bewusstsein bei der täglichen Arbeit am Patienten gerückt werden. Die Hände können ein Übertragungsweg für diverse Keime sein. Eine regelmäßige und fachgerechte Händedesinfektion ist ein so einfaches wie effektives Mittel, um der Ausbreitung von Krankheitserregern vorzubeugen, ist sich Katja Rähder, Hygienebeauftragte und Mitinitiatorin des Aktionstages, sicher. Rückenbeschwerden sind in Deutschland der häufigste Grund für eine Krankschreibung. Gerade in der Krankenpflege sind Muskeln, Bandscheiben und Gelenke besonderen Belastungen ausgesetzt. Um Mitarbeitern im wahrsten Sinne des Wortes den Rücken zu stärken, hatte das Care-Go-Coach-Team zu einem Mitarbeiter-Aktionstag eingeladen. So stand am 6. November ausnahmsweise mal nicht nur die Gesundheit der Patienten im Mittelpunkt, sondern auch die der Mitarbeiter. Ein vierköpfiges Team der Care-Go-Coaches plante und bereitete diesen Aktionstag vor, gestaltete Plakate und räumte den Hörsaal um. Interessierte Mitarbeiter konnten am Aktionstag vieles über rückengerechtes Arbeiten erfahren, den richtigen Einsatz von geeigneten Hilfsmitteln ausprobieren und gleichzeitig kleine Entspannungsübungen Natürlich konnte die richtige Handdesinfektion auch gleich praktisch geübt werden. Den Erfolg, das heißt, ob die Hände richtig desinfiziert waren, konnte jeder gleich direkt unter einer Schwarzlichtlampe sehen. Und frei nach dem Motto Pflegen Sie nicht nur die anderen pflegen Sie sich! gab es zur Belohnung eine Massage für die Hände. Wohltuend, so die einhellige Meinung all derer, die es ausprobiert haben. BEWEGUNGSTIPPS Fitness zahlt sich für jeden aus Sie wollen den inneren Schweinehund besiegen und endlich mit dem Laufen beginnen? Dann haben wir die richtigen Bewegungstipps für Sie. Wer kennt das nicht: Im Winter nehmen wir uns fest vor, im Frühjahr wieder mit Sport anzufangen. Am Anfang ist die Motivation groß, doch dann gewinnt der innere Schweinehund wieder die Oberhand. Nach einer längeren Sportpause braucht man die nötige Motivation und nur nicht gleich mit Volldampf auf die Laufstrecke. 360 hat ein paar Bewegungstipps von Laufexperten für Sie eingeholt: Langsam anfangen und kleine Ziele setzten Setzen Sie sich ein Ziel, aber nicht unter Druck! Es ist besser, kleine Ziele zu erreichen, als sich zu viel auf einmal vorzunehmen. Am Anfang können Sie sich z.b. vornehmen, 10 bis 15 Minuten ohne Unterbrechung zu laufen, zu schwimmen oder 30 Minuten Rad zu fahren. Vor allem anfangs sollte der Puls nicht schlagartig hochgejagt werden. Feste Zeiten und Verabredungen Verabreden Sie sich mit Freunden zum Sport. Versuchen Sie, Sport und Bewegung fest in den Tagesablauf einzuplanen. Am Anfang ist es wichtig, diese Termine einzuhalten, damit Bewegung zur Gewohnheit wird. Kondition und Fitness einschätzen lernen Machen Sie einen Gehtest. Versuchen Sie, innerhalb einer halben Stunde 3000 Meter zurückzulegen. Gehen Sie zügig und ohne Pause. Wenn Sie diese Strecke schaffen, ohne nach Luft zu schnappen oder völlig erschöpft zu sein, können Sie mit dem Training anfangen. Falls nicht, trainieren Sie so lange, bis Sie den zügigen, halbstündigen Spaziergang ohne Anstrengung zurücklegen können. Aufwärmen und die richtige Sportart wählen Vor jeder sportlichen Belastung sollten die Muskeln und Sehnen kurz vorgedehnt und die Gelenke kurz bewegt werden. Nach dem Aufwärmen beginnen Sie das Training zunächst eher ruhig. Wer mit seinen Gelenken Probleme hat, dem wird Radfahren oder Schwimmen empfohlen. Was tun bei Seitenstechen oder Muskelkater? Bei Seitenstechen laufen Sie in vorwärts gebeugter Haltung und halten so lange an, bis die Schmerzen vorbei sind. Ein Muskelkater kann durch ein Bad, warme Kompressen oder leichte Bewegung gelindert werden. Sport frei! Und berichten Sie doch von Ihren Erfolgen! Jetzt trainieren und dann beim nächsten Firmenlauf starten, so wie Kristin Schröder von der Intensivstation in diesem Jahr beim DAK-Firmenlauf

3 ENGAGEMENT & NACHHALTIGKEIT SANA-HERZZENTRUM COTTBUS FAMILIENFREUNDLICH Arbeitszeitregelungen und Kita-Zuschuss Lokales Bündnis für Familie zeichnet 43 Familienfreundliche Unternehmen der Stadt Cottbus aus. Das Sana-Herzzentrum Cottbus wurde zusammen mit 42 weiteren Arbeitgebern aus Cottbus im Barbarasaal von Vattenfall für die hervorragende Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet. 274 Mitarbeiter, davon 203 Frauen, profitieren von familienfreundlichen Maßnahmen im Haus. Bereits zum vierten Mal wurden Cottbuser Unternehmen auf Herz und Nieren in Sachen Familienfreundlichkeit geprüft. Eine spezielle Arbeitsgruppe hat im Vorfeld alle Wettbewerbsteilnehmer besucht und viel Neues erfahren. Viele Ideen sind beispielgebend auch für andere Unternehmen, so Hanka Lindner vom Lokalen Bündnis für Familie, das den Preis gemeinsam mit der Stadt Cottbus verleiht. Wir haben uns zum ersten Mal beworben und gleich einen Volltreffer gelandet, so Pflegedirektorin Manuela Lehmann zur Auszeichnung. Mit 80 von 98 möglichen Punkten gehört das Cottbuser Herzzentrum zu den fünf besten Cottbuser Unternehmen, die 2014 mit dem Titel Familienfreundliches Unternehmen der Stadt Cottbus geehrt wurden. Gepunktet wurde unter anderem mit einem Betreuungszuschuss von bis zu 100 Euro monatlich für alle Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres, mit Elternteilzeit, mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie mit flexiblen Arbeitszeitregelungen und Sonderregelungen bei der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger. Familienfreundlichkeit und faire Beschäftigungsbedingungen sind im Herzzentrum schon seit Jahren selbstverständlich. So trägt das Haus seit 2011 das Zertifikat audit berufundfamilie und hat in diesem Jahr die Re-Auditierung für das Qualitätssiegel für familien- Mit 80 von 98 möglichen Punkten gehört unser Haus zu den fünf besten Cottbuser Unternehmen. Pflegedirektorin Manuela Lehmann (r.) und Geschäftsführer Michael Kabiersch nahmen von Hanka Lindner die Auszeichnung entgegen. orientierte Personalpolitik der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung erfolgreich durchlaufen. Geschäftsführer Michael Kabiersch dazu: Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnungen. Diese beweisen, dass Familienfreundlichkeit und die Arbeit am Patienten rund um die Uhr keinesfalls im Widerspruch zueinander stehen müssen. VIEL MEHR ALS NUR EINE NETTE WEGWEISERIN Freundlich und ruhig Auch nichtmedizinische Bereiche sind wichtig für einen reibungslosen Ablauf. Bestes Beispiel: der Empfang. Ruhe ausstrahlen und Freundlichkeit, das sind für Petra Grüllich zwei Grundprinzipen ihrer Tätigkeit am Empfang. JUBILÄEN 2014 Wir gratulieren! Alexandra Dommaschk feierte am 1. November ihr 10-jähriges Betriebsjubiläum und trägt seit 1. März 2013 als Personalreferentin Mitverantwortung für die Personalpolitik in unserem Herzzentrum. Nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau sah sie ihren beruflichen Schwerpunkt in der Personalverwaltung. So schloss sie 2007 ein Fernstudium als geprüfte Personalreferentin ab und legte im Anschluss mit einem Abendstudium zur geprüften Personalkauffrau bei der Industrie- und Handelskammer nach. Ihre Fröhlichkeit ist ansteckend und erleichtert ihr so manches Gespräch. Sie wohnt mit Mann und zwei Terriern in Blasdorf. Dort in der Lieberoser Heide, wo die Wölfe leben, erzählt sie augenzwinkernd. Ihr neuestes Hobby ist das Gewächshaus mit Tomaten, Gurken und Paprika gleich hinterm Haus. Sport kam da immer etwas zu kurz. Darum ist sie sehr stolz darauf, dass sie es endlich geschafft hat, mit einem Aquafitnesskurs das Gesundheitsticket in Anspruch zu nehmen. Schon heute freut sie sich, dass es dieses auch 2015 geben wird. Fotos: Sana-Herzzentrum Cottbus, Daniela Kühn, Der Märkische Bote Was kann ich für Sie tun? Sie werden dann aufgerufen. Dort entlang bitte. Das sind nur einige der Standardsätze, die täglich mehrfach von den Mitarbeiterinnen des Empfangs wiederholt werden müssen. Petra Grüllich tut aber mehr, als nur den Weg zu weisen in Leipzig geboren und seit 13 Jahren in Sielow zu Hause, sind sie und ihre Kolleginnen unter anderem für das Anlegen von Patientenakten und für die Vermietung und Abrechnung der Besucherzimmer verantwortlich, bearbeitet Telefonabrechnungen, ist zu später Stunde sowie an Wochenenden und Feiertagen in der Patientenaufnahme im Einsatz und organisiert auch auf Wunsch die Taxifahrt nach Hause. Ich mache die Arbeit unheimlich gern, sagt Petra Grüllich. Sie ist sehr vielseitig, und ich habe mit Menschen zu tun. Deshalb habe sie nicht lange überlegt, als sie sich vor etwa 16 Jahren für die Tätigkeit im Zwei-Schicht-Rhythmus bewarb. Zuvor hatte die gelernte Fachkraft für Lagerlogistik und Mutter zweier erwachsener Töchter in einem Kindergarten als Köchin gearbeitet und sich nach dem beruflichen Aus zur kaufmännischen Büroangestellten umschulen lassen. Noch heute ist sie sichtlich gerührt, wenn sie darüber berichtet. Lächelnd erzählt sie, dass sie damals vor Freude geweint hat, bedeutete doch diese Zusage auch das Ende einer langen Zeit der Jobsuche

4 SANA-HERZZENTRUM COTTBUS KOMPETENZ & TEAM NACHT DER KREATIVEN KÖPFE Ein Herz kann man reparieren Impressionen einer schlauen Nacht Ausgiebig experimentieren konnten alle Besucher am Zentralcampus der BTU. Die vielen Aktions- und Informationsstände im Audimax sorgten für einen kurzweiligen und informativen Aufenthalt. Zum absoluten Renner wurde der Stand unseres Herzzentrums. Hier konnten sich die Besucher bis nach Mitternacht unter anderem die Funktionsweise einer Herz-Lungen-Maschine erklären lassen. Wer es sich zutraute, nahm ein Skalpell selbst in die Hand und setzte in ein Schweineherz eine Herzklappe ein oder implantierte per Computer eine kathetergestützte Aortenklappe. Wie sahen Schrittmacher vor 50 Jahren aus? Was passiert bei einer Narkose und wie schwierig ist das Intubieren? Auf diese und noch viel mehr Fragen gab es umfassende Antworten, denn es war ja die Cottbuser Nacht, die etwas schlauer macht

5 KOMPETENZ & TEAM SANA-HERZZENTRUM COTTBUS DIE BESONDERE NACHT Ein Team mit Herz kurz notiert ÜBERDURCHSCHNITTLICH GUT Steht ein medizinischer Eingriff am Herzen an, möchte sich jeder bestens aufgehoben wissen. So können sich Interessierte über Behandlungsqualitäten der Kliniken unter anderem im AOK-Krankenhausnavigator informieren. Im Leistungsbereich Therapeutischer Herzkatheter (PCI) bei Patienten ohne Herzinfarkt wurde unserem Herzzentrum im Oktober eine überdurchschnittliche Qualität bescheinigt. Dokumentiert wird dieses hervorragende Ergebnis mit drei Lebensbäumen und dient gleichzeitig zur Orientierung für Patienten, die für ihre Erkrankung im Internet die passende Klinik finden wollen. JETZT WIRD AUSGEWERTET Fotos: Sana-Herzzentrum Cottbus Die Nacht der kreativen Köpfe am 11. Oktober überraschte alle, und wir waren mit diesem Team dabei. Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die Mitglieder unseres Freundeskreises. Der Dank der Veranstalter wurde uns per Mail übermittelt: Hinter uns liegt eine Nacht mit vielen neugierigen Besuchern, über 170 Angeboten an 20 Orten und mit fast Mitwirkenden, so viele wie nie zuvor. Wir danken Ihnen sehr für Ihr Engagement und Ihre Kooperation, für Ihre individuellen und intensiven Vorbereitungen und Ihre überzeugende gute Laune in dieser außergewöhnlichen Nacht. MITARBEITER DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG Das sind die Neuen Ganz herzlich begrüßen wir die neuen Mitarbeiter und Auszubildenden im SHC-Team (v.l.n.r.): Francesco Eckert, Physiotherapeut, Daniel Jentsch, Auszubildender Pflege, Laura Zschischang, Gesundheits- Krankenpflegerin auf der Station 1, Anna Götze, Auszubildende Pflege, Stefanie Enko, Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Station 1 und Mirko Müller, Alle Veranstaltungsorte strahlten eine besondere Stimmung aus, die die ganze Stadt prägte und belebte. Die Besucher konnten ihre Neugier rund um das Thema Gesundheit stillen, Neues entdecken, experimentieren, erforschen und staunen, Kontakte knüpfen sowie Cottbus von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Das Engagement aller hat sich gelohnt: Besucher kamen zu den Veranstaltungen, und an einigen Orten bildeten sich zeitweilig Warteschlangen. Die Besucher äußerten sich positiv über die Vielfalt der Angebote und die gute Organisation. Impressionen aus dieser besonderen Nacht finden Sie in der Bildergalerie auf der Webseite: Ass.-Arzt Kardiologie (stellt sich vor auf Seite 7). Neu im Team sind auch Linda Schulz, Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Station 2, die erfolgreich ihre Ausbildung beendet hat herzlichen Glückwunsch, und Olivia Tippmann, Stationsversorgungsdienst. Leider haben diese Beiden aus dienstlichen Gründen den Fototermin verpasst. An der Mitarbeiterbefragung des Instituts Great Place to Work haben sich aus unserem Herzzentrum über 50 Prozent der Mitarbeiter beteiligt. Herzlichen Dank dafür, dass Sie sich die Zeit genommen und sich zu den zentralen Arbeitsplatzthemen wie Führung, Zusammenarbeit, berufliche Entwicklung, Vergütung, Vertrauenskultur und Gesamtzufriedenheit mit dem Arbeitsplatz schriftlich geäußert haben! Jetzt werden Ihre Antworten durch das Institut ausgewertet und die Ergebnisse an die Klinikleitung übermittelt. 360 wird darüber berichten. ZUSCHUSS KINDERBETREUUNG Alles Gute für die Kleinen: Sie haben noch keinen Antrag für einen Zuschuss zu Ihren Betreuungskosten 2015 gestellt? Dann sollten Sie das im Januar erledigen. Der Betreuungszuschuss wird in Höhe der entstandenen und nachgewiesenen Kosten bis maximal 100 Euro pro Monat nur auf Antrag ausgezahlt. Das aktuelle Formular finden Sie im Intranet im QM-Handbuch. Benötigen Sie weitere Informationen? Dann bekommen Sie die in der Personalabteilung. VOLLER DURCHBLICK IN 3-D Seit wenigen Wochen stehen dem Herzzentrum für die Echokardiographie vier Ultraschallgeräte der neuesten Generation der Firma Philips zur Verfügung. Diese Geräte, zwei mit 3-D-Technik ausgestattet, ersetzen die bisherige Technik in der Funktionsdiagnostik und kommen auf der Intensivstation, im Hybridsaal und in den OP-Sälen zum Einsatz. So können heute mit der 3-D-Echokardiographie Herzstrukturen in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung dargestellt werden. Dieses Live-Bildgebungsverfahren kommt unter anderem bei der Implantation von Herzklappen zum Einsatz

6 SANA-HERZZENTRUM COTTBUS ENGAGEMENT & TEAM AKTIVER BRANDSCHUTZ Für mehr Sicherheit Der Schutz gefährdeter Personen ist gerade in einer störungsempfindlichen sozialen Infrastruktur wie einem Krankenhaus von höchster Bedeutung. Mit einem Brand im Krankenhaus ist jederzeit zu rechnen. Statistiken belegen, dass in den letzten Jahrzehnten alle zehn Jahre irgendwo in Deutschland ein Großbrand in einem Krankenhaus ausbricht. Mathematisch betrachtet steigt somit täglich das Risiko, unmittelbar in den nächsten Tagen von einem Brand betroffen zu sein. Die statistischen Daten zeigen aber auch, dass die Brandschutzmaßnahmen in den Krankenhäusern in den letzten Jahren wesentlich verbessert wurden und dass zum Beispiel das Rauchverbot zur Verringerung von Bränden in Krankenhäusern beigetragen hat. Das Einhalten von Brandschutzverordnungen muss Anliegen aller Mitarbeiter sein und der Besuch der vorgeschriebenen Schulungen zur Selbstverständlichkeit werden, gerade in einem Krankenhaus. Hier arbeiten und halten sich viele Menschen Tag und Nacht auf engem Raum auf. Ein Brand hat nicht nur dramatische Folgen für die Betroffenen, sondern zum Beispiel auch Auswirkungen auf die medizinische Versorgung von Notfällen, wenn die Funktionsfähigkeit des Herzzentrums nicht mehr gewährleistet ist. Eine gute Ausbildung des Personals hinsichtlich des Verhaltens im Brandfall sowie der Einsatz von Brandfrüherkennungsmitteln, wie der flächendeckende Einsatz von Brandmeldern im gesamten Haus, können die Auswirkungen eines Brandes wesentlich reduzieren. Ein aktives Brandschutzmanagement ist zur Verbesserung des Brandschutzes in jedem Krankenhaus unerlässlich, ist sich Christine Noack vom IBA Ingenieurbüro für Brandschutz und Arbeitssicherheit Cottbus, mitverantwortlich für die Brandschutzschulungen aller Mitarbeiter im Cottbuser Herzzentrum, sicher. Und sie weist darauf hin, dass nur ein ganzheitliches Brandschutzkonzept die größtmögliche Sicherheit bieten kann. Dazu gehören eben nicht nur die baulichen und anlagentechnischen Maßnahmen, sondern auch, dass jeder Mitarbeiter genau weiß, was in einem Brandfall zu tun ist. Da darf es keine Unsicherheiten geben. BEI BRAND SOFORT EINEN HANDFEUERMELDER BETÄTIGEN! Drei Fragen an Christine Noack Was sind aus Ihrer Sicht die besonderen Herausforderungen an den Brandschutz in einem Herzzentrum? Die Evakuierung eines Krankenhauses ist schwierig und stellt unter Umständen ein zusätzliches Risiko für die Gesundheit der Patienten dar. Brandverhütung ist daher ein wichtiges Thema. Da eine absolute Sicherheit jedoch nie erreicht werden kann, muss im Ernstfall die Brandbekämpfung schnellstmöglich beginnen. Im günstigsten Fall kann ein Brand gelöscht werden, bevor eine Evakuierung erforderlich wird. Wie verhalten sich Mitarbeiter bei der Feststellung eines Brandes richtig? Wer einen Brand entdeckt, hat sofort einen Handfeuermelder zu betätigen. Dadurch wird die Feuerwehr alarmiert und stiller Alarm ausgelöst. Danach ist je nach Situation operatives Handeln erforderlich: Personen aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich retten und Löschversuche unternehmen. Aber bei allen Rettungsmaßnahmen gilt: Eigenschutz beachten! Kein Helfer soll sein Leben gefährden! Neben den Schulungen zum Daten- und Arbeitsschutz sind auch die Fortbildungen zum Brandschutz gesetzlich vorgeschrieben. Warum sollte jeder Mitarbeiter unbedingt daran teilnehmen? Brände sind kurz nach ihrer Entstehung meist leicht zu löschen. Mit jeder Minute, die vergeht, vergrößert sich die Gefahr, dass sie außer Kontrolle geraten. Christine Noack, Diplom-Ingenieurin (FH) Schnelles und beherztes Eingreifen der Mitarbeiter kann hier Schlimmeres verhindern. Die Erfahrung zeigt jedoch: Nur wer sich mit dem Thema befasst hat, weiß, wo im Alltag Brandgefahren lauern, wie diese vermieden werden können und was im Brandfall zu tun ist. DER BETRIEBSRAT HAT DAS WORT Erstmals eine JAV gewählt Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) wird gewählt, wenn gemäß Betriebsverfassungsgesetzt mehr als fünf Auszubildende in einem Betrieb arbeiten und es einen Personal- oder Betriebsrat gibt. Da dies in unserem Herzzentrum zutrifft, haben wir in der Betriebsratssitzung am 4. November einen Wahlvorstand für die Wahlen zu einer JAV gegründet. Der Wahlvorstand besteht aus folgenden MitarbeiterInnen: Melanie Schober Mandy Metz Mirko König Thomas Mätzig Roy Reich Vorsitzende Stellv. Vorsitzende Schriftführer Ersatzmitglied Ersatzmitglied Alle jugendlichen Beschäftigen unter 18 Jahre und alle Auszubildenden unter 25 Jahre sind zur JAV berechtigt. Den Ausschlag gibt das Alter am Wahltag: Wahlberechtigt sind sowohl alle Beschäftigten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, als auch diejenigen, die ihre Berufsausbildung absolvieren und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Als Kandidaten zur JAV-Wahl können sich alle Auszubildenden und alle Beschäftigten unter 25 Jahren aufstellen lassen. Im Unterschied zu den Wahlberechtigten sind jugendliche Beschäftigte bis zu ihrem vollendeten 25. Lebensjahr wählbar. Über den Ausgang der Wahlen zur JAV und über weitere Neuigkeiten werden wir euch zeitnah informieren. Euer Betriebsrat

7 KOMPETENZ & TEAM SANA-HERZZENTRUM COTTBUS ES STELLT SICH VOR Assistenzarzt in Weiterbildung Nach Abitur, Bundeswehr, Krankenpflegepraktikum und Medizinstudium will Mirko Müller jetzt die Facharztprüfungen anvisieren. Der 35-jährige Assistenzarzt für Innere Medizin und Kardiologie Mirko Müller stammt aus Lauchhammer, wohnt jetzt in Schwarzheide, hat nach Abitur und Bundeswehr an der Universität Halle Medizin studiert, ist mit einer Ärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe verheiratet, hat (noch) keine Kinder und bezeichnet sich selbst als heimatverbunden. Sport ist seine große Leidenschaft. Wenn man ihn über Sport reden hört, dann ist man davon überzeugt, dass er sein eigener Fitnesstrainer ist. Schon im jugendlichen Alter haben ihn die Sportwissenschaften interessiert. Zu Hause in seinem Fitnessraum stemmt er drei- bis viermal in der Woche Hanteln. Dazu kommen Läufe über mindestens zehn Kilometer durch das Bergbaugebiet im Lausitzer Revier. Bevor er 2004 mit seinem Medizinstudium begann, absolvierte er nach dem Abitur ein Krankenpflegepraktikum in Senftenberg und ging für mehrere Jahre zur Bundeswehr. Eine sehr interessante Zeit, wie er heute findet. Nach dem Studium zurück am Klinikum Niederlausitz in Senftenberg bekam er die Möglichkeit, Einblicke in die Kardiologie zu gewinnen, und war von diesem Fach vom ersten Tag an begeistert. Kontakte zu unserem Herzzentrum gab es über Patientenüberweisungen aus Senftenberg, da war die Initiativbewerbung fast nur noch eine Formsache. Seine nächsten Ziele: Ende 2015 Facharztprüfung Innere Medizin und danach Facharztprüfung Kardiologie. WIR GRATULIEREN Europameisterin ist Läuferin des Jahres Antje Möldner-Schmidt (vorne links) bei ihrem Finallauf in Zürich Antje Möldner-Schmidt überzeugte die Fachjury mit ihrem Auftritt bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich, als sie sensationell Gold über 3000 Meter Hindernis gewann. In einem engen Rennen gab die gute Technik am letzten Hindernis den Ausschlag zu Gunsten der 30-Jährigen, die vor vier Jahren an Lymphdrüsenkrebs erkrankte und nach einem Behandlungsmarathon das Comeback schaffte. Seit diesem begeisterten Comeback begleiten wir unsere Sportlerin und gratulieren ganz herzlich zu diesem symbolischen Titel. Ich bin überwältigt, sagte sie bei der Ehrung. Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Wahl gewinne. Hinter Antje Möldner-Schmidt landeten die Marathonläuferinnen Anna Hahner aus Fulda und Sabrina Mockenhaupt von der LG Sieg auf den Plätzen zwei und drei. Dem Jury-Urteil war eine Abstimmung unter den laufen.de-usern und den Lesern der Zeitschrift aktiv Laufen vorausgegangen. KOLUMNE FC Energie Cottbus mein Verein von Dr. Axel Harnath Fotos: Sana-Herzzentrum Cottbus, LC Cottbus, privat. thinkstock Nun bin ich also seit vier Monaten Mitglied im Verwaltungsrat. Ein ganz neues Gefühl für mich, als eingefleischter Energiefan plötzlich hinter die Kulissen schauen zu dürfen und Entscheidungsträger zu sein. Wer liefert die Bratwurst am Spieltag? Was kostet die medizinische Betreuung der Spieler? Wie hoch ist das Gehalt von Torsten Mattuschka? Unvorstellbar, mit welcher Begeisterung und Leidenschaft die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle für ihren Club tätig sind. Nach einem ausgefüllten Arbeitstag heißt es jetzt für mich nach der Arbeit, Sponsoren aufsuchen, die Ein- und Ausgaben des Vereins mitkontrollieren, um schon jetzt stabile finanzielle Grundlagen für die nächste Saison zu schaffen. Zusätzlich habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, das Nachwuchsleistungszentrum besonders zu unterstützen. Gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Oliver Giese habe ich ein Patenschaftsprogramm ins Leben gerufen. Privatpersonen wie auch Firmen können mit einem Betrag ab 219,66 Euro die Nachwuchsarbeit im Verein fördern. Meine Freikarte auf der VIP-Tribüne werde ich nicht in Anspruch nehmen. Ich sitze unverändert im Block D auf meinem Platz. Mein größter Wunsch ist, dass sich die Menschen in der Region wieder mehr mit dem Verein identifizieren können. Die Mannschaft, die jede Woche als Team mit Leidenschaft auftritt, hat es sich allemal verdient. Ich hoffe, ich sehe demnächst noch mehr Zuschauer aus dem Herzzentrum im Stadion

8 SANA-HERZZENTRUM COTTBUS ENGAGEMENT & NACHHALTIGKEIT 13. INTERNATIONALES SPRINGER-MEETING Sportliche Höhenflüge In der Cottbuser Lausitz-Arena werden sich am 27. Januar 2015 wieder die besten Hochspringerinnen und Stabhochspringer messen. Bereits zum 13. Mal laden die Organisatoren zu Weltklassesport ein. Stars wie Renaud Lavillenie und Björn Otto (Foto), olympische Medaillengewinner und Weltmeister haben sich hier in den vergangenen Jahren schon spannende Wettkämpfe geliefert. Los gehtʼs am 27. Januar um Uhr mit mitreißender Unterhaltung und dem beliebten Gewinnspiel rund um die Frage: Welche Athleten werden am Ende den Wettkampf für sich entscheiden? Seit mehreren Jahren unterstützen wir dieses Ereignis des internationalen Spitzensports als Sponsor. Und wenn Sie mit in der ersten Reihe sitzen möchten, dann können Sie Karten zu 15 Euro für Sitzplätze oder sechs Euro für Stehplätze erwerben. Bereits jetzt haben wir Karten mit bester Sicht auf die Stabhochspringer und Hochspringerinnen gebucht. Ihren Kartenbedarf tragen Sie bitte bis zum 16. Januar in der ausliegenden Liste am Empfang ein, und Sie erhalten dann Ihre Karten direkt an den Arbeitsplatz. MITMACHEN UND GEWINNEN! Diesmal gibt s 5 Amazon-Gutscheine à 25 Euro! Stadt in Piemont Medikamentform Aufwickler abermals, wieder Meeresanstieg Wohngeld englisch: Hund Staat in Nahost jetzt, in diesem Moment 14 gelber Farbstoff Balkenträger (Figur) lautlos nicht wenige 9 Laubbaum 1 mit von der Partie niederl. Adelsprädikat Sittenlehre Wohlbefinden (engl.) erster Haus- Generalsekretähaltsplan der UNO ein Medikament schlucken Flugzeugantrieb Schiffstagereise Staatsanwalt 8 im Raum befindlich Vorname Gestalt d. Schauspielerin bei Sommer Schiller 10 Fernsehzubehör Heeresnachschubkolonne Abk.: im Hause Initialen Lincolns schweiz. Kantonshauptstadt flugfähiges Tier 7 Leibarzt von Karl V. süddeutsche Landschaft Kreuzesinschrift Käsesorte 6 Halbton unter g hoher kath. Würdenträger altgriech. Untergewand kubanischer Tanz im 4/4-Takt französischer Politiker (Europa) Norm altröm. Priesterstirnbinde Konsument von Nahrung Kneten des Körpers Gebiet der bildenden Kunst Selbstsucht Vogelbehausung Paradiesgarten ungehobelter Mensch dürres Astholz veraltet: Onkel Kfz.-Z.: Osnabrück Strom zur Nordsee 12 schwed. Kriegsschiff Computermesse in Hannover ein weiches Metall Rehabilitationsklinik (Kurzwort) weibliches Haustier größeres Binnengewässer indische Laute 5 modisch, verbreitet Handy- Nachricht (Abk.) italienisch: sechs Prügel (ugs.) 4 englischer Männername US-Filmschauspieler (Michael) 13 englisch: benutzen W-12 Lösungswort: Ihr Gewinn: 5 Amazon- Gutscheine à 25 Euro Wer diese Geschenkkarte gewinnt, hat freie Wahl bei allen Amazon-Artikeln. Finden Sie das Lösungswort und mailen Sie es unter Nennung Ihres Namens und Ihres Sana Standortes mit der Betreffzeile Kreuzworträtsel einfach an: Einsendeschluss ist der 30. Januar Viel Spaß und viel Glück beim Rätseln! Bitte beachten: Teilnahmeberechtigt sind nur Mitarbeiter der Sana Kliniken AG und deren Tochtergesellschaften. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter oder Angehörige des Verlags dürfen nicht teilnehmen. LESERBRIEFE Schreiben Sie uns! Damit unsere Mitarbeiterzeitung 360 Ihnen größtmöglichen Nutzen bringt, würden wir uns ehrlich freuen, wenn Sie uns schreiben: etwa über Ihre Belange, Sorgen, Fragen, aber auch Wünsche Bereits in der nächsten Ausgabe geben wir Ihnen dann gern in gedruckter Form eine Antwort, sofern das unser Redaktionsschluss zulässt. Hier die Adresse: Sana Kliniken AG Unternehmenskommunikation Oskar-Messter-Straße Ismaning Rätsel: Hubert Witte; Fotos: LC Cottbus

9 KOMPETENZ & TEAM SANA KLINIKEN BUNDESWEIT 360 Überregionale Neuheiten aus der Sana Klinik Welt SANA&FAMILIE IM EINSATZ FÜR EINE BESSERE WORK-LIFE-BALANCE Kostenlose Unterstützung bei Belastungen Es ist kein Kinderspiel, Beruf und Familie zu vereinen. Sana Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können kostenlos auf Unterstützungsangebote des pme Familienservice zurückgreifen. Foto: Thinkstock (1) Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben hat in der Arbeitswelt Krankenhaus über die Jahre an Bedeutung gewonnen. Das trifft besonders auf Berufstätige mit Kindern zu. Frauen und zunehmend auch Männer wollen Zeit für ihre Familie haben, aber auf Karriere nicht verzichten. Gleichzeitig müssen sich viele Berufstätige um ältere Angehörige kümmern. Eine Voraussetzung dafür ist eine funktionierende Work- Life-Balance. Mit dem pme Familienservice können alle Sana Beschäftigten kostenlos auf konkrete Unterstützungsangebote zurückgreifen, die auf verschiedene Lebenslagen zugeschnitten sind. Die Leistungen des pme Familienservice KINDERBETREUUNG Die Beraterinnen und Berater informieren über die verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten, zum Beispiel die Betreuung im Privathaushalt, bei einer Tagespflegeperson oder in einer Einrichtung, und vermitteln Ihnen die Betreuung, die am besten zu Ihren Bedürfnissen passt, oder beraten zum Betreuungs- oder Kindergeld. BACK-UP-EINRICHTUNGEN Bei Betreuungsengpässen unterstützt der pme Familienservice mit seinen Back-up-Einrichtungen. Sie bieten kurzfristig und flexibel hochwertige Betreuung für Stunden, Tage, Wochen und auch am Wochenende für Kinder von 0 bis 12 Jahren. FERIENPROGRAMME Die vielfältigen Ferienprogramme für die verschiedensten Altersstufen und Interessenlagen entlasten Eltern und bieten Kindern schöne Ferien. HOMECARE-ELDERCARE Ein Angehöriger wird pflegebedürftig oder man selbst braucht nach einem Unfall oder einer Krankheit Unterstützung. Hier berät der Familienservice über mögliche Angebote, deren Finanzierung und vermittelt die Betreuung oder Pflege. Dazu gehören beispielsweise stationäre Betreuungseinrichtungen, ambulante Pflege, private Pflegepersonen oder Hilfsmittel wie etwa Hausnotrufsysteme. LEBENSLAGEN-COACHING Die speziell geschulten Beraterinnen und Berater des Familienservice sind über eine Hotline rund um die Uhr erreichbar, hören zu und entwickeln gemeinsam geeignete Lösungsstrategien in allen Lebenslagen von der Ehekrise bis zu Schulden. Die Beratung erfolgt unbürokratisch, anonym und ist für Sana Mitarbeiter kostenlos. Stimmen zum pme Familienservice Michael Rabus, regionaler Personalleiter der Region Süd-West: In den Sommerferien hat meine damals vierjährige Tochter die Back-up-Einrichtung des pme Familienservice in München an mehreren einzelnen Tagen besucht. Zunächst war ich skeptisch, ob sie die Herausforderungen einer fremden Umgebung, fremder Betreuer und Kinder meistern würde. Doch das den Kindern gebotene Programm mit einem Ausflug in das Museum Mensch und Natur sowie vielen Bastelaktivitäten hat meiner Tochter so gut gefallen, dass sie sich bereits auf die Tage freut, die sie wieder im Back-up-Center des pme Familienservice verbringen darf. Dr. med. Susanne Haack, Oberärztin Senologie in den Sana Kliniken Düsseldorf: Nachdem der Kindergarten unseres 4 ½-jährigen Sohnes bereits um 16:30 Uhr schließt, benötigen wir dringend an drei Nachmittagen in der Woche eine Anschlussbetreuung, bei der unser Sohn vom Kindergarten abgeholt und zu Hause zwei bis drei Stunden betreut wird, bis mein Mann oder ich aus der Arbeit kommen. Schon beim ersten Treffen merkten wir, dass die Wellenlänge stimmt. Beim zweiten Treffen klärten wir die finanziellen Aspekte und beim vierten Treffen war der Vertrag unter Dach und Fach. Dies ist vor allem der kompetenten Beratung und perfekten Vorbereitung sowie umfangreichen Versorgung mit Infomaterial durch den pme Familienservice zu verdanken. In meinen Augen ist es nicht selbstverständlich, dass der Arbeitgeber seiner kompletten Mitarbeiterschaft derartige Beratungs- und Unterstützungsleistungen zukommen lässt. Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Angebot bei Bedarf in Anspruch zu nehmen. Lesen Sie in der nächsten Ausgabe mehr zum Thema Homecare-Eldercare. INFOS & ADRESSEN Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an das jeweilige Standortbüro des pme Familienservice in Ihrer Nähe. Die Standorte finden Sie unter: Außerhalb standortspezifischer Öffnungszeiten zögern Sie nicht, rufen Sie an: Zu Themen Kinderbetreuung und Homecare-Eldercare: 0180/ (über Festnetz 3,9 Cent pro Minute, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz) Im Falle einer akuten persönlichen Krise: 0800/ (7 Tage die Woche, 24 Stunden, kostenfrei) Im E-Portal finden Sie viele Basisinformationen zu allen angebotenen Unterstützungsleistungen des pme Familienservice: Das Passwort finden Sie in Ihrem Intranet oder erfragen es bei der Personalabteilung Ihres Standorts

10 SANA KLINIKEN BUNDESWEIT KRANKENHAUS & ZUKUNFT PATIENTENZUFRIEDENHEIT ALS ERFOLGSFAKTOR Wie zufrieden sind unsere Patienten? Ab 2015 startet bei der Sana Kliniken AG eine einheitliche, permanente Patientenbefragung, die auf allen Stationen und in allen Fachabteilungen mit denselben Fragen und einer einheitlichen, wöchentlichen Auswertung eingeführt wird. wie wichtig uns ihre Rückmeldung ist. Die Patienten können die ausgefüllten Fragebögen dann in einen Briefkasten werfen, um ihre Anonymität zu wahren. Dadurch soll unterstützt werden, dass auch kritische Rückmeldungen zu Aufnahme und Entlassung, Behandlung und Betreuung, Hygiene und Service ihre Adressaten finden.»gemeinsam werden wir die Patientenzufriedenheit weiter verbessern«die Patientenbefragung wird 2015 in allen Stationen zur Routine werden. Patienten werden immer kritischer, aber auch mündiger bei der Wahl ihres Krankenhauses. Noch immer hängt ihre Entscheidung zu einem großen Teil vom Image eines Krankenhauses ab. Dieses wird wesentlich geprägt durch die Mund-zu-Mund-Propaganda ehemaliger Patienten und ihrer Angehörigen. Aber auch Krankenkassen wie die AOK oder die Techniker Krankenkasse messen die Zufriedenheit unserer Patienten, veröffentlichen die Ergebnisse auf ihren Internetseiten und konfrontieren uns damit in den Budgetverhandlungen. Die Zufriedenheit unserer Patienten ist also ein zentrales Anliegen. Die Sana Kliniken AG hat sich deshalb entschlossen, 2015 eine einheitliche, permanente Patientenbefragung einzuführen, die auf allen Stationen und in allen Fachabteilungen mit denselben Fragen und einer einheitlichen, wöchentlichen Auswertung eingeführt wird. Unsere Chefärzte und Stationsleitungen werden die Fragebögen an die Patienten geben und ihnen dabei deutlich machen, Die Fragebögen werden dann auf verschiedenen Ebenen ausgewertet: Jedes Stationsteam erhält die Rückmeldung seiner betreuten Patienten, ebenso jede Fachabteilung. Die Geschäftsführung erhält einen Überblick über alle Ergebnisse des Krankenhauses. Quartalsweise fließen die Ergebnisse aber auch im Qualitätsinformationssystem QuIS der Sana zusammen. Dies eröffnet die Chance zu einem Vergleich der eigenen Leistungen in einem größeren Kontext. Die Herausforderung wird sein, dass sich alle Krankenhausmitarbeiter wöchentlich mit den Ergebnissen befassen und, wenn nötig, Verbesserungsmaßnahmen umsetzen. Für die Einführung kann sich jedes Krankenhaus sechs Monate Zeit nehmen, in denen allerdings zahlreiche Vorarbeiten, eine Pilotphase auf zwei bis drei Stationen und das Ausrollen in allen Bereichen zeitlich untergebracht werden müssen. Dazu braucht es die Initiative aller. Wir freuen uns auf Ihre aktive Mitarbeit. SO VERHALTE ICH MICH RICHTIG Hygiene-Flyer: Wozu soll das gut sein? Hygiene im Krankenhaus steht immer wieder im Fokus des öffentlichen Interesses, insbesondere wenn es zu sogenannten Hygieneskandalen kommt. Spätestens dann wird in der Presse suggeriert, wie schlecht es um die Hygiene in den deutschen Krankenhäusern bestellt sei. Dabei wird aber gerne übersehen, wie viel alle Mitarbeiter im Krankenhaus persönlich und als Ganzes im hygienegerechten Umgang mit den Patienten leisten. Denn Hygiene im Krankenhaus wird immer komplexer, und damit wird es gleichzeitig für alle schwerer, Hygienevorschriften für alle Seiten befriedigend umzusetzen. Dies hängt zum einen mit dem Trend zu immer älteren Patienten zusammen, die immer häufiger an komplizierten Erkrankungen leiden. Zum anderen hat sich auch das Risiko für schwere Infektionen durch Erreger erhöht, die zunehmend gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind. Während es relativ einfach ist, den Krankenhausmitarbeitern durch regelmäßige Schulungen die wichtigsten Hygieneregeln zu vermitteln, ist dies bei Patienten nicht ganz so leicht. Wir möchten erreichen, dass der informierte Patient besser versteht, was hygienegerechter Umgang bei Patienten, die mit solchen Keimen besiedelt oder infiziert sind, bedeutet und wie er funktioniert. Wir wollen Verständnis wecken und den Patienten in ein Hygieneregime einbinden, das dazu beiträgt, dass er selbst schneller gesund wird und Angehörige und Mitpatienten vor Schaden bewahrt werden. Dazu gehört auch die Aufklärung. Daher hat die Stabsstelle Unternehmenskommunikation gemeinsam mit dem Bereich Hygiene und Infektiologie drei Informations-Flyer entwickelt, die über die multiresistenten Erreger MRSE, MRGN und VRE informieren und den Patienten erklären, wie sie damit verbundene mögliche Infektionen verhindern können. In den vergangenen zwei Monaten wurde in vier unserer Krankenhäuser getestet, was die Patienten von den Informationsbroschüren halten. Aktuell werden die Ergebnisse ausgewertet und die Flyer dementsprechend angepasst. Für das kommende Jahr ist ein Roll-out in allen Sana Krankenhäusern geplant

11 KRANKENHAUS & ZUKUNFT SANA KLINIKEN BUNDESWEIT IM INTERVIEW Auf einen Espresso mit Dr. Michael Philippi Was bedeutet die neue Gesetzesinitiative zur Stärkung der Versorgung der Bundesregierung konkret für Patienten und was für die Sana Kliniken AG? 360 hat dazu mit Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, gesprochen. Dr. Philippi, gerade liegt der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung vor und für Ende dieses Jahres sind Eckpunkte weiterer großer Gesetzesvorhaben angekündigt. Müssen sich die Krankenhäuser auf neue Rahmenbedingungen einstellen? Dr. Philippi: Seit mehr als 30 Jahren werkeln Politik und Gesetzgeber an den Rahmenbedingungen des Gesundheits- und Krankenhauswesens. Allmählich drohen schon die Namen auszugehen, mit denen die Gesetze betitelt werden. Wir müssen uns immer wieder auf neue Rahmenbedingungen einstellen. Eine gewisse Stabilität über einen längeren Zeitraum wäre schön, ist aber nach Lage der Dinge unrealistisch. Die Krankenhäuser insgesamt, aber auch unsere Kliniken, sind gut beraten, sich flexibel auf Änderungsbedarf einzustellen. Fotos: Sana Kliniken AG / Esther Neuman, Thinkstock (1) Was bringt uns das Versorgungsstärkungsgesetz? Wer wird denn nun gestärkt? Dr. Philippi: Gute Frage! Gewollt ist, den Patienten in seinen Rechten zu stärken. Die Finanzierung der Krankenkassen ändert sich mit dem Ziel, wieder Wahlmöglichkeiten für Patienten zu öffnen. Sie haben als Patient künftig Anspruch auf einen Termin beim Facharzt innerhalb von vier Wochen. Bekommen Sie diesen nicht, dürfen sie ihn im Krankenhaus einfordern. Die Grundlagen für ein Zweitmeinungsverfahren bei Operationen wurden ebenfalls geschaffen. Dies und einiges mehr, so der Glaube der Verantwortlichen, wird die Versorgung verbessern. Sie klingen ein wenig skeptisch! Dr. Philippi: Ja, mag sein! Ich bin kein so großer Fan, alles und jedes regeln zu wollen. Ein Beispiel: Bereits heute kann jeder Patient, der über die Notwendigkeit einer Operation oder das Verfahren im Zweifel ist, eine zweite Meinung einholen. Ob es dazu nun Regelungen bedarf, bezweifle ich. Ich hätte mehr Vertrauen in den mündigen Patienten und im Übrigen auch in den verantwortungsvollen Arzt. Wir verstehen Sie aber richtig: Die große Reform steht also noch aus? Dr. Philippi: So lautet die Planung. Eine Arbeitsgruppe aus hochrangigen Politikern von Bund und Ländern tagt seit einigen Monaten, um eine gewaltige Tagesordnung abzuarbeiten. Darin wird von der Krankenhausplanung über die Förderung von Investitionen, die Finanzierung der Notfallambulanzen, den Umgang mit extrem aufwendigen Patienten, die Qualitätssicherung bis hin zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung kaum ein Thema ausgelassen. Einerseits ist der Anspruch, den sich die Damen und Herren gegeben haben, bewundernswert, andererseits sinken damit die Chancen auf Konsens und somit auf Lösungen. Aber können sich Bund und Länder ein Scheitern erlauben? Dr. Philippi: Ein Scheitern sicher nicht! Dazu sollte es und wird es auch nicht kommen. Aber die Handlungsspielräume sind überschaubar. Nahezu jede Maßnahme erfordert den Einsatz erheblicher finanzieller Mittel. Am Vorabend einer Schuldenbremse, die für Bund, Länder und Kommunen gilt, gibt es aber nicht viel zu verteilen. Herr Schäuble hält sein Geld zusammen und die meisten Länderfinanzminister hören auch schlecht, wenn es um mehr Ausgaben geht. Die Erwartung der Krankenhäuser, dass ihre zum Teil sicher berechtigten Forderungen nach mehr Fördermitteln für Investitionen, einer besseren Vergütung von bestimmten stationären und in jedem Fall aller ambulanten Leistungen und angemessenen Sicherstellungszuschlägen für die Kliniken in ländlichen Regionen nachgegeben wird, kann sich nur teilweise erfüllen wenn überhaupt. Wir müssen wahrscheinlich, wie auch in der Vergangenheit, selbst Antworten geben. Das Thema Qualität scheint eine große Rolle zu spielen. Dr. Philippi: Ja, wenn man derzeit einen roten Faden erkennen kann, dann ist dies ohne Zweifel das Qualitätsthema. Auch wenn mehr als 80 % der Bevölkerung mit dem Gesundheitssystem ganz zufrieden sind, hat sich der Eindruck eines enormen Handlungsbedarfs verfestigt. Selbstverständlich gibt es Verbesserungspotenziale. Wie könnte dies auch anders sein bei einem so anspruchsvollen Gut, wie es Gesundheit nun einmal für uns alle ist? Aber in dem Umfang, wie die aktuelle Debatte es suggeriert, besteht sicher kein Handlungsdruck. Dennoch sind die Krankenhäuser gut beraten, sich auf die erwartbaren Entwicklungen aktiv und sehr engagiert vorzubereiten. Und was bedeutet dies für die Sana Kliniken? Dr. Philippi: Für unsere Kliniken gilt dies ganz genauso! Wir haben in den vergangenen Jahren viele Schritte in die richtige Richtung getan, was das QM-System anbelangt. Alle Sana Krankenhäuser sind zertifiziert. Wir haben erheblich die Transparenz erhöht, z. B. durch unser Qualitätsportal. Patientensicherheit und das klinische Risikomanagement ganz allgemein sind permanente Themen. An der Hygiene wird konsequent gearbeitet. Wir haben die Plattformen für einen konstruktiven Dialog durch medizinische und andere Fachgruppen geschaffen. Und was sonst in den vergangenen Monaten an neuen Projekten gestartet wurde, kann sich sehen lassen. Wenn wir Patienten- und Serviceorientierung in allen Facetten mit diesem Engagement weiter verbessern, brauchen wir vor keiner Gesetzesinitiative Sorge zu haben. Was wir allerdings noch verbessern müssen, ist zuweilen die Reaktionszeit und die Nachhaltigkeit, mit denen erkannte Verbesserungspotenziale angegangen werden. Vielen Dank für das Gespräch

12 SANA KLINIKEN BUNDESWEIT KOMPETENZ & TEAM Personalien Adelheid JAKOBS-SCHÄFER Zum 1. Dezember 2014 wird Frau Adelheid Jakobs-Schäfer neue Generalbevollmächtigte für die Bereiche Einkauf, Beschaffung und Logistik. Mit dem Ausbau des Führungsteams reagieren wir auf das starke Konzernwachstum und die hervorragende Entwicklung des Sana Einkaufsverbundes in den letzten Jahren. Adelheid Jakobs- Schäfer verfügt über jahrelange Erfahrung im Klinikeinkauf: Zuletzt war sie als CEO der ROESER Medical Group tätig. Davor leitete sie fast zehn Jahre den Konzerneinkauf der HELIOS Kliniken GmbH. Sönke ARENDT Sönke Arendt hat zum 1. Oktober 2014 die Position des Referenten von Volker Hippler, Generalbevollmächtigter der Region Nord, übernommen. Der studierte Diplombetriebswirt war zuletzt als Assistent der Geschäftsführung bei der Segeberger Kliniken GmbH tätig. Er löst damit Florian Claus ab, der seit September 2014 neuer Kaufmännischer Leiter an den Sana Kliniken Lübeck ist. KLINIKEN LEIPZIGER LAND Herzlich willkommen bei Sana Auf den Mitarbeiterversammlungen am 14. Oktober 2014 im Borna und Zwenkau begrüßte der Sana Vorstand die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken Leipziger Land. Die Kliniken des Leipziger Landes haben in den vergangenen Jahren eine exzellente Entwicklung hingelegt. Darauf wollen wir aufbauen, betonte Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Philippi bei der Personalversammlung. Der Vorstand begrüßte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Handschlag. Alle Fragen wurden beantwortet. Zahlreich waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einladung gefolgt. Im Anschluss ließen sich alle die leckeren Sana Muffins schmecken

13 KOMPETENZ & TEAM SANA KLINIKEN BUNDESWEIT PERSONALENTWICKLUNG Aufgeschnappt Stimmen aus dem Sana Management Programm für Oberärzte Im November 2014 haben weitere 21 Oberärztinnen und Oberärzte aus dem Konzern das neunmonatige Sana Management Programm für Oberärzte erfolgreich abgeschlossen. In fünf eineinhalbtägigen Intensivmodulen wurden Inhalte der Krankenhausökonomie, Betriebswirtschaft sowie Führung und Kommunikation mit internen und externen Experten aus dem Gesundheitswesen vermittelt und im Praxistransfer diskutiert. Das Programm wird inhaltlich von den Landesärztekammern mit der Vergabe von Fortbildungspunkten anerkannt. 360 hat sich bei Teilnehmern und Kursleitung umgehört und einige Stimmungen aufgeschnappt: SONJA WIESER Leiterin Personalentwicklung, Sana Kliniken AG Ismaning Die wechselseitige Inspiration der unterschiedlichsten Ärztepersönlichkeiten aus allen Fachdisziplinen ist wie ein Mikrokosmos des Konzerns und erzeugt eine kritische wie stärkende Auseinandersetzung mit der leitenden Arztrolle unter den aktuellen ökonomischen Rahmenbedingungen. DR. MED. AXEL HARNATH Ltd. Oberarzt Kardiologie, Sana-Herzzentrum Cottbus GmbH Als mein Geschäftsführer sagte, ich solle am Oberarzt-Programm teilnehmen, war ich erst nicht begeistert. Was soll das sein? Eine Schnellausbildung in BWL? Ich sah Stress auf mich zukommen, da ich fünf Mal für zwei Tage nicht vor Ort bin, das hieße: alles nacharbeiten. Dann schon beim ersten Treffen die Überraschung: tolle Organisation, tolle Truppe ganz bunt zusammengestellt, alles nette Kollegen und mit ähnlichen Problemen. Und die Themen: praxisnah und mit tollen Referenten. DR. MED. FRANK ROESCH Oberarzt Chirurgie, Sana Klinik Pegnitz GmbH Das Sana Managementprogramm Oberärzte ermöglicht Einblicke in betriebswirtschaftliche Mechanismen und Managementsysteme des modernen Krankenhauses sowie in die Positionierung des Unternehmens am Markt. DR. MED. UDO DESCH Ltd. Oberarzt Medizinische Klinik II, Sana Kliniken Lübeck Bemerkenswert waren die Harmonie, die grundsätzlichen Gemeinsamkeiten und die ähnlichen Ziele der doch interdisziplinär zusammengesetzten und aus allen Regionen stammenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Konzern kann auf solche Mitarbeiter und Leistungsträger stolz sein. DR. SYLVIA BAUERMEISTER Ltd. Oberärztin, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Sana Klinikum Lichtenberg Mit Modul 2 wurden auf brillante Weise die persönliche Standortbestimmung und der Erfolgsfaktor Beziehungskompetenz im Klinikalltag beleuchtet. Da habe ich viele Anregungen für den Umgang und das Miteinander im Team und im Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Oberarztprogramms 2014 Patientenkontakt mitgenommen und vielleicht sogar schon umgesetzt. DR. ROBERT DONOVAL Oberarzt Klinik f. Gastroenterologie, Diabetologie u. Infektiologie, Lausitzer Seenland Klinikum GmbH Man könnte kurz zusammenfassen: Ich bin für meine Führungsposition besser bewaffnet und ich kann auch ein bisschen hinter die Kulissen schauen und somit viele alltägliche, organisatorische Sachen besser und effektiver regeln und vielleicht auch mein Team besser führen Bei Interesse am Sana Oberarztprogramm wenden Sie sich bitte an die Personalentwicklung der Sana Kliniken AG, Sonja Wieser. PERSONALENTWICKLUNG Mitarbeiterpotenziale erkennen Workshop Personalentwicklung in der Fachklinik für Neurologie Dietenbronn Die Personalentwicklungen der Sana Kliniken AG und der Sana Management Services bieten Ihnen ein umfangreiches und professionelles internes Angebot an Trainings und individuellen Lösungen vor Ort an. Um wieder eine sichere Arbeitsgrundlage für die jährlichen Mitarbeitergespräche zu schaffen, führte diese Möglichkeit beispielsweise zu einer Zusammenarbeit der Personalentwicklung und der Fachklinik für Neurologie in Dietenbronn. Gemeinsam mit allen Führungskräften und dem Betriebsrat fanden zwei intensive eintägige Workshops im Mai dieses Jahres statt. Somit wird dieses wichtige Führungsinstrument von allen Beteiligten einheitlich und professionell genutzt. Durch die Kooperation der beiden Personalentwicklungen bieten sich vielfältige Optionen, Sie in Ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen. Entweder durch die individuelle Teilnahme an Workshops und Personalentwicklungsprogrammen oder, wie im Falle von Dietenbronn, durch speziell Ihren Bedürfnissen angepasste Trainings bzw. von uns begleitete Entwicklungsmaßnahmen vor Ort. Das Trainingsangebot der Personalentwicklung der Sana Management Services finden Sie im Extranet unter der Adresse: https://extranet.sana. de/veranstaltungen/seminare/default.aspx Bei Interesse am Portfolio der Personalentwicklung der Sana Kliniken AG wenden Sie sich bitte für erste Informationen an Ihre Personalabteilung. Wir freuen uns, wenn Sie aktiv von unseren Angeboten Gebrauch machen und wir Sie unterstützen können. Fotos: Sana Kliniken AG, Thinkstock (1) 4. Netzwerktreffen der Leitungen der Krankenpflegeschulen Termine: 10./11. Februar 2015 Uhrzeit: Uhr (mit gemeinsamen Abendprogramm) / 09:00 15:00 Uhr Ort: Sana Kliniken AG, Oskar-Messter-Straße 24, Ismaning Anmeldung: Sonja Wieser, Leiterin Personalentwicklung

14 SANA KLINIKEN BUNDESWEIT MEDIZIN & INNOVATION SANA TELERADIOLOGIEPROJEKT Untersuchung aus der Ferne Die Computertomografen (CT) im KOK und im RKK senden die Bilddaten in das Sana Klinikum Offenbach, anschließend befunden die Radiologen vor Ort, bevor der Befund rückübermittelt wird. Röntgenbefundung aus der Ferne: Sana Teleradiologie-Projekt verbindet Standorte: Sana IT Services (SIT) und Sana-Medizintechnisches Servicezentrum (MTSZ) realisieren gemeinsam mit dem Sana Klinikum Offenbach die teleradiologische Versorgung der Stuttgarter Sana Häuser Karl-Olga-Krankenhaus (KOK) und Krankenhaus vom Roten Kreuz Bad Cannstatt (RKK). Patienten erhalten dadurch auch außerhalb der regulären Zeiten beste medizinische Diagnosen ohne Verzögerung. Seit 1. August 2014 läuft die Befundung von CT-Notfalluntersuchungen zu den Nachtstunden, am Wochenende und an Feiertagen im KOK und im RKK teleradiologisch über das Sana Klinikum Offenbach das Ergebnis einer optimalen Zusammenarbeit von SIT, MTSZ und den radiologischen Fachabteilungen. Die Teleradiologie ist nicht nur das am weitesten verbreitete, sondern auch eines der ältesten Teilgebiete der Telemedizin. Aktuell hat sich im Einsatz vor allem die Röntgenbefundung an Sonn- und Feiertagen sowie nachts bewährt. Auch im Sana Verbund vor allem in der Region Südwest hat sich ein entsprechender Bedarf entwickelt. Dabei war die Ausgangssituation der Kliniken durchaus unterschiedlich. Die Zielsetzung lag auf der Hand: eine einheitliche Betreuung der Sana Häuser im Bereich Teleradiologie. Die Frage nach dem Wie beantwortete das Sana Klinikum Offenbach. Hier gibt es bereits seit Jahren eine radiologische Abteilung, die ihre Teleradiologie-Leistungen auch für externe Einrichtungen anbietet. Warum also sollte man Kompetenz und Ressourcen innerhalb des Sana Verbundes nicht für sich nutzen? Die Wahl für ein Pilotprojekt fiel Anfang 2014 auf das KOK und das RKK. Hier waren die Voraussetzungen optimal: bestehende behördliche Genehmigung für Teleradiologie und bereits zwei Jahre Erfahrung in der Röntgenbefundung mit einem Teleradio- logie-dienstleister. Das erste Teleradiologie- Projekt von Sana für Sana war geboren. Das MTSZ übernahm die Federführung des Projektes, allerdings mit Unterstützung der Schwester SIT und Nutzung der bestehenden Sana Projektmanagement-Tools. Das sportliche Ziel: Produktiveinsatz der Teleradiologie-Verbindung Offenbach-Stuttgart zum 1. August Eine große Herausforderung für alle Beteiligten und an die dienstleisterübergreifende Zusammenarbeit, sagt Oliver Jeske, Leiter des Teleradiologie-Projekts und Consultant des MTSZ. Nach offizieller Freigabe des Projektplans durch die beteiligten Sana Häuser konnte es dann endlich losgehen: Kommunikation des Vorhabens vor Ort in Offenbach und in den Häusern in Stuttgart, Erstellung von radiologischen und technischen Konzepten, Ausarbeitung eines neuen Kooperationsvertrages zwischen den Einrichtungen mit Kosten, Zeitschiene, Rechten und Pflichten sowie Schnittstellenanpassungen im Krankenhaus- Informationssystem (KIS) und Radiologie-Informationssystem (RIS) der Stuttgarter Kliniken. Hierbei mussten einige Fragestellungen geklärt werden: Wie kommen die Informationen direkt von den Stuttgarter CTs ins Picture Archiving and Communication System (PACS)? Und: Wie kann ich dem befundenden Arzt weitere Details zur Anforderung mitteilen? Keine leichte Aufgabe für das Projektteam, aber die Teamleistung machte den Unterschied. Nach einem internen Test auf Vollständigkeit und Qualität der Daten konnte die Übertragungsstrecke erfolgreich abgenommen werden selbstverständlich alles im Sana Corporate Net. Somit war der Weg frei für die Genehmigung durch das Regierungspräsidium. Nach sieben Wochen lag der positive Bescheid der behördlichen Stelle und des Sachverständigen vor und der Echtbetrieb konnte beginnen. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Die teleradiologische Befundung außerhalb der Kernzeiten also nachts, am Wochenende und an Feiertagen läuft seit 1. August 2014 reibungslos, Klinik- und ärztliche Leitung sind außerordentlich zufrieden. KOK und RKK haben seit Jahren eine zuverlässige Zusammenarbeit mit einem externen Radiologieunternehmen betrieben. Wir erreichen nun Sana-intern die gleiche hohe Qualität in der Patientenversorgung. Das muss Ansporn sein, auch überregionale Lösungen mit externen Kooperationspartnern Zug um Zug durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit unter unseren konzerninternen Einrichtungen abzulösen, meint Dr. Ingo Hüttner, Geschäftsführer der beiden Stuttgarter Sana Häuser. Die konstruktive Zusammenarbeit der Dienstleistungstöchter in diesem anspruchsvollen und auch zeitlich sehr herausfordernden Projekt zeigt, dass es sich lohnt, mit gutem Beispiel voranzugehen, denn der Bedarf an Teleradiologie innerhalb des Sana Verbundes wächst. TELERADIOLOGIE WAS IST DAS? Radiologisches Bildmaterial wird über eine Telekommunikationseinrichtung an einen entfernten Ort übertragen. So kann ein fachkundiger Arzt/ Radiologe die bildgebende Untersuchung eines Menschen aus der Ferne durchführen. Dabei steht er mittels elektronischer Datenübertragung unmittelbar mit der anfordernden und durchführenden Stelle in Verbindung. Teleradiologie ermöglicht auch kleineren Krankenhäusern, die Computertomografie (CT) anzubieten, ohne dass immer ein fachkundiger Arzt vor Ort sein muss besonders nachts sowie an Sonnund Feiertagen. Teleradiologische Lösungen haben sich in mehrjährigem Produktiveinsatz an verschiedenen Orten bereits bewährt

15 KRANKENHAUS & ZUKUNFT SANA KLINIKEN BUNDESWEIT BESCHAFFUNG AUS DEM SANA KATALOG Wer, wie, was wieso, weshalb, warum? Ein Gerät ist defekt, ein neues muss her eine simple Entscheidung, scheinbar, doch für den Invest-Einkauf immer wieder eine Herausforderung. Investitionsgüter-Einkauf ist keine Sesamstraße, die Fragen jedoch sind oft dieselben: Wenn in einer Klinik neue Medizintechnik benötigt wird, müssen viele Interessen berücksichtigt werden. Das Ziel für den Einkauf: Finde schnell das richtige Gerät zu den günstigsten Konditionen. Dr. Clemens Jüttner, stellvertretender Bereichsleiter des Strategischen Einkaufs für Investitionsgüter, hat die Antwort auf diese Herausforderung für 360 einmal zusammengefasst. Der Ausgangspunkt: Ein neuer mobiler Röntgen-C-Bogen muss her. Und zwar schnell, denn der alte ist defekt und nicht mehr reparabel. Das meint der Medizintechniker. Also soll der Einkauf möglichst schnell ein perfektes neues Gerät beschaffen und damit fangen meist die Probleme an. Denn darüber, was das perfekte Gerät ist, gibt es häufig unterschiedliche Ansichten. Die problematische Ausstattung deutscher Kliniken mit Investitionsmitteln ist schon fast sprichwörtlich und sie führt dazu, dass Investitionspläne hin oder her Geräte laufen müssen, bis sie irreparabel sind. Ersatzzeitpunkte werden immer weniger planbar und Investitionsgüter müssen zunehmend kurzfristig beschafft werden. Das verschärft den Zeitdruck bei der Frage: Welches Gerät ist das richtige? Ist es das, was der Chefarzt haben möchte, oder das, was der Medizincontroller für notwendig, oder doch nur das, was der Kaufmann für bezahlbar hält? Brauchen wir überhaupt eins fragt sich dabei vielleicht still der Einkäufer: Wieso, weshalb, warum? Manchmal kommt es aber auch noch schlimmer: Dann soll er das Gerät beschaffen, welches sich der Chefarzt wünscht natürlich zum Preis des Gerätes, das der Kaufmann zu bezahlen bereit ist. Die Fragen nach Servicekonzepten und Ersatzteilpreisen des Medizintechnikers lassen wir mal außen vor es ist ohnehin schon schwierig genug. Im Investitionsgüter-Einkauf des Sana Einkaufsverbundes wurde diese spezielle Herausforderung aufgegriffen und ein Konzept für Standard-Beschaffungen im Investitionsgütersegment entwickelt. Das Ziel: Der Klinik-Einkäufer soll schnell das richtige Gerät zu günstigsten Konditionen finden. Der Flat-Panel C-Bogen kommt just in time der Sana Klinik-Einkauf managt das. Deshalb gibt es Abrufpreise. Abrufpreise werden im Vorfeld von Sana für alle Einrichtungen hart verhandelt ohne dass die Kliniken sich vorab verpflichten müssen, ein bestimmtes Gerät zu einem bestimmten Zeitpunkt abzunehmen. Es werden für die gängigsten Anwendungen so zum Beispiel bei den Röntgen-C-Bögen für Nothilfe oder die Gefäßchirurgie sinnvolle Standardpakete verhandelt. Diese können dann nach Bedarf mit Optionen für spezielle Anwendungen erweitert werden. Und das richtige Gerät findet der Klinik-Einkauf auf der Sana Plattform e.eins. Konfiguratoren zum Durchklicken machen Einkäufer schnell zu Medizintechnik-Profis. So wird am Ende stets schnell das passende Gerät für jeden Einsatzzweck gefunden, und wer dazu noch Fragen hat, der darf jederzeit beim Strategischen Einkauf nachfragen, denn wie heißt es so schön in der Sesamstraße: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Ein neues Jahr heißt neue Wünsche, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel. Zeit zum Innehalten, Abstandgewinnen und Kräftetanken. Weihnachten steht vor der Türe und ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Zum Jahreswechsel wünschen wir Ihnen besinnliche Stunden und eine erholsame Zeit. Mit diesem Weihnachtsgruß verbinden wir unseren Dank für die vertrauensvolle und angenehme Zusammenarbeit in diesem Jahr. Fotos: Sana Kliniken AG, Ziehm Imaging GmbH, Thinkstock (1) Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein friedvolles Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg! Dr. Michael Philippi Thomas Lemke Ihre Vorstände Jan Stanslowski Dr. Dorothea Dreizehnter Dr. Jens Schick

16 SANA KLINIKEN BUNDESWEIT ENGAGEMENT & NACHHALTIGKEIT SOZIALES ENGAGEMENT Sana investiert in nachhaltige Anlagen Natürlich sollen die Anlagen der Sana Kliniken AG sicher und profitabel angelegt sein. Was wäre, wenn man aber gleichzeitig auch noch Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Menschen in Entwicklungsländern eine Zukunft bieten könnte? Diese Frage hat sich der Bereich Treasury gestellt und investiert seit diesem Jahr in einen sozialen Fonds. Für 360 hat Jochen Ragg, stellvertretender Bereichsleiter Treasury, das Investment genauer erklärt: Viele werden den Begriff nachhaltiges Investment zunächst mit ökologischen Kriterien verbinden, mit der Anlage in Wind- und Solarparks oder nachhaltige Waldwirtschaft. Tatsächlich umfasst der Begriff aber auch soziale, ökonomische und ethnische Aspekte. Bei Sana wurden wir 2012 zum ersten Mal mit nachhaltigem Investment konfrontiert, bei einem Gespräch mit der Bank im Bistum Essen (BIB). Bei der BIB unterhalten wir nicht nur ein nennenswertes Einlagegeschäft, die Bank ist auch an den von Sana begebenen Schuldscheinen beteiligt. Die BIB managt seit etlichen Jahren mehrere Mikrofinanzfonds. In diesen erfolgen nachhaltige Investitionen vor allem nach sozialen und ökonomischen Kriterien. Der Fonds vergibt Kredite an langjährig etablierte Mikrofinanzinstitute (MFI), die diese Mittel entsprechend den Fondsregularien an die Endkunden weiterverleihen. Dies sind Kleinstunternehmer (davon über 50 % Frauen) in Entwicklungs- und Schwellenländern, insbesondere in den früheren Sowjetrepubliken und in Lateinamerika, die über kein Eigenkapital verfügen. Durch die Mikrokredite werden sie in die Lage versetzt, in kleine Maschinen (z. B. Nähmaschinen oder Kleintraktoren) zu investieren, um damit das Familieneinkommen dauerhaft zu sichern. Damit ist es ein aktiver Beitrag zur Armutsbekämpfung im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe und gleichzeitig zur Stabilisierung der ökonomischen Strukturen im jeweiligen Land. Der Fonds ist zwar nicht geratet es handelt sich um ein reines Private Placement für professionelle Anleger, das Investment wird aber durch die BIB exzellent gemanagt. Darüber hinaus sind die Risiken durch die hohe Diversifizierung sehr stark begrenzt und der Fonds passt mit seiner langfristigen Ausrichtung als Ergänzung sehr gut in unsere strategische Liquiditätsreserve. Die Rendite liegt stabil um 3 % p.a. und reicht damit nicht an die rein auf Ertrags- steigerung ausgerichteten Fonds heran. Sie ist aber ein weiterer Beweis dafür, dass der Fonds vor allem auf Stetigkeit Wert legt, und bietet im Vergleich zu festverzinslichen Anleihen in der heutigen Zinslandschaft dennoch einen kleinen Zusatzertrag. Und gleichzeitig ein gutes Gefühl! Nachhaltiges Investieren: Uns gefällt s. Grafik: responsability Investments AG Dass hier schon kleine Beträge viel bewirken, lässt sich daran ablesen, dass die durchschnittliche Kreditsumme nur knapp über Euro liegt und die durchschnittliche Laufzeit bei etwa einem Jahr. Beim Fonds der BIB hat uns überzeugt, dass nicht nur jeder Kredit den üblichen Genehmigungsprozess durchläuft. Durch regelmäßige Vor-Ort-Besuche wird auch geprüft, wie es um den Umgang der Geschäftspartner untereinander, also der Mikrofinanzinstitute und der Endkunden, steht. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere strengen Anlagekriterien hierfür modifiziert und in den Fonds investiert. Mikrokredite helfen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern, das Familieneinkommen dauerhaft zu sichern. IMPRESSUM Herausgeber: Sana Kliniken AG, Oskar-Messter-Straße 24, Ismaning, Tel / Sana Projektleitung: Susanne Heintzmann, Andrea Roth Redaktion Konzernteil: Anke Berg, Manuela Biefeld-Hausmann, Prof. Dr. Heinrich Konrad Geiss, Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg, Dr. Clemens Jüttner, Volker Ostrowsky, Jochen Ragg, Sonja Wieser Regionalausgabe Sana-Herzzentrum Cottbus: Verantwortlich: Michael Kabiersch, Geschäftsführer; Irene Göbel, PR und Marketing, Mitarbeit: Alexandra Dommaschk, Nadine Nowka, Mario Pflegel (Foto), Carina Stasch, Manuela Zech Verlag: Journal International Verlags- & Werbegesellschaft mbh, Hanns-Seidel-Platz 5, München, Verlagsleitung: Stefan Endrös, Gerd Giesler, Christian Schwalbach Redaktionsleitung: Kristina Salaba Redaktion: Oliver Armknecht, Sonja Paulus, Monika Sattrasai Grafik: Alexandra Handgrödinger, Jörg Vogel Schlusskorrektur: Norbert Misch-Kunert Produktion: Axel Ringel Reproduktion: PMI Publishing Verlag GmbH & Co. KG, München Druck: Druckerei Sauerland GmbH, Langenselbold Haftungsausschluss: 360 richtet sich ausschließlich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sana Kliniken; alle Beiträge wurden sorgfältig und nach neuesten Erkenntnissen erstellt; die Sana Kliniken AG und der Verlag (Journal International) schließen für eventuelle Fehler jegliche Haftung aus. Corporate Blog der Sana Kliniken: Sana Kliniken auf Facebook: Sana Kliniken auf Twitter: Fotos: Bank im Bistum Essen (BIB), Thinkstock (1)

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