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1 Newsletter Ecole d Humanité December Dezember 2010 Hasliberg Goldern, Switzerland

2 2 December Dezember 2010 von der Schulleitung from directors December Dezember Kinder tun vor allem eins, sie entwickeln sich unterschiedlich Barbara Hanusa MA 1989/90, seit 2007 Für eine 100 Jahrfeier darf es schon etwas Besonderes sein und so ist es uns gelungen, Remo Largo für einen Festvortrag auf den Hasliberg zu locken. «Bildung und Erziehung vom Kind her denken» so der Titel seiner Ausführungen. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, gestaltete sich als lebendiger, fesselnder und kurzweiliger Vortrag. Remo Largo hat als Kinderarzt am Züricher Kinderspital gearbeitet und während über 30 Jahren gemeinsam mit einer Forschungsgruppe 800 Kinder auf ihrem Weg von der Geburt bis ins Erwachsenenalter begleitet und die jeweilige Entwicklung dokumentiert. Eine zentrale Erkenntnis dieser Langzeitstudie: Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Ich wünschte mir, dass Paul Geheeb Remo Largo kennen gelernt hätte. Sicher hätte er grosse Freude an seiner prägnanten und klaren Art der Darstellung gehabt. Gleichzeitig hören und lesen sich Largos Forschungsergebnisse wie eine Untermauerung der Geheebschen pädagogischen Forderungen und Leitsätze. Nicht von ungefähr hat Largo seine Ausführungen immer wieder mit Geheeb-Zitaten verknüpft. Die Basis von Largos Aussagen über Kinder sind drei Beobachtungen: Jedes Kind braucht Geborgenheit. Jedes Kind will sich selbstbestimmt entwickeln. Jedes Kind will Teil der Gemeinschaft werden. Was so schlicht und einfach daher kommt, braucht eine passende Umgebung, in der Kinder das bekommen, was sie brauchen, vor allem auch den Freiraum und die Zeit für ihre Reifung. Durch die abnehmende Geburtenrate in Europa entsteht ein immer höherer Druck auf die gelingende Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Bei einer Schar von Kindern war das Einzelne nicht so im Fokus wie in der gegenwärtigen Durchschnittsfamilie Table of Contents Inhaltsverzeichnis mit 1,4 Kindern. Jedes Kind und damit auch seine Entwicklung bekommt eine immens hohe Aufmerksamkeit: Wann kann es krabbeln, wann laufen? Wann wird es trocken? Wann beginnt es zu lesen? Liegt es im Normbereich oder draussen? Ist es zu gross oder zu klein? Ist es intelligent oder vielleicht sogar begabt? Die Forschungsergebnisse Largos sind beruhigend für Eltern, weil sie die ganze Spannbreite von Entwicklungsmöglichkeiten abbilden. Gegen den zu beobachtenden Förderwahn innerhalb der Familien und in den Schulen stellt er fest: «Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.» Largo wirbt bei Eltern und PädagogInnen um Verständnis für die Gegebenheiten und für die Vielfalt kindlicher Verhaltensweisen. Er fordert auch den Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Kindes ein. «Das Kind kam nicht auf die Welt, um die Erwartungen der Eltern und Lehrpersonen zu erfüllen. Das Kind gehört nur sich selbst. Das Kind soll das Wesen werden, das in ihm angelegt ist. Dies zu ermöglichen ist die Aufgaben von Eltern und Schule.» Largo hat seine Forschungsergebnisse auch auf die Gelingensbedingungen von Schule angewandt. Letztere hält er für eines der grössten Experimente der Menschheitsgeschichte: «Millionen von Kindern gehen während Tausenden von Stunden in die Schule. Wenn die Kinder die Schule verlassen, sind sie verschiedener denn je». Schulen und die in ihnen engagierten LehrerInnen müssen die Organisation und ihr Handeln auf das kindgerechte Lernen ausrichten. Dazu muss jedes Kind dort lernen dürfen, wo es in seiner Entwicklung steht. Das bedeutet die Verabschiedung von jeglicher Normierung des Lernens und die Beachtung der Heterogenität als einen der wichtigsten Gelingensfaktoren für Bildung. Kinder sollen selbstbestimmt und aktiv lernen, denn dann ist ihre Motivation hoch und ihr Lernprozess erfolgversprechend. In einer kindgerechten Schule kann jedes Kind seine Stärken entwickeln und gleichzeitig lernen, seine Schwächen zu akzeptieren und mit ihnen umzugehen. Daraus resultiert, dass es ein gutes Selbstwertgefühl entwickelt und gut vorbereitet in sein Erwachsenenleben entlassen werden kann. Der Applaus und die Zustimmung waren gross. Largo beschreibt, was wir in unserer pädagogischen Arbeit in der Ecole immer wieder zu realisieren versuchen. An dieser Stelle sei natürlich Remo Largo noch einmal für sein Kommen und seinen Vortrag gedankt. Seine Präsenz den Tag hindurch hat unser Fest bereichert. Hier steht zugleich ein aufrichtiges Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich jeden Schultag aufs Neue für das kindgerechte Lernen und für die damit verbundene Möglichkeit zur Entwicklung einsetzen. Sie tun das mit viel Phantasie, Enthusiasmus, Sachverstand, Mut, Durchhaltekraft, Energie und manchmal auch mit einem kleinen Quentchen Verrückit. Es ist schön, mit so vielen Menschen zusammen zu arbeiten, die Kinder und Jugendliche gern haben und die Freude am Wachstum haben. Kinder tun vor allem eins, sie entwickeln sich unterschiedlich 2 Unscripted 4 Generalversammlung der Ecole d Humanité Genossenschaft 27. November Der grosse Stein 6 Ecole und die Informationstechnologie 7 Intensivwoche Pro Contra 8 «Die Geschichte von der Schüssel und vom Löffel» nach Michael Ende 10 Where are we now with our goats after a whole year has gone by? 12 «Was geht uns das noch an?» 14 Gönner 16 People Leute 17 Oscar Goldschmid Leader of Schulgemeinde 18 The outdoor Blog 19 Impressum Editors Redaktion Contact Kontakt Guido Bieri & Natalie Lüthi-Peterson Foto Frontpage Titelseite Back Side Rückseite Olivia Carlyle Trampolin-Intensivwoche 2010 Remo Largo und Barbara Hanusa während des Ehemaligen-Treffens am 19. und 20. Juni 2010

3 4 December Dezember 2010 Unscripted von der Schulleitung vlnr Nathalie Lüthi, Armin Lüthi, Frank Brückel, Anne Regard Cunz, Judith Wenger, Sia Yiu; Benita Daublebsky, Vera Gerwig Zürcher, Christoph Moor December Dezember Ashley Curtis MA , , since 2009 Speech on occasion of 100 year celebration at Ecole d Humanité, June 19, 2010 I have a book about logic at home. The title of this book is, This Book Has No Title. I had to think of this book as we were trying to come up with title for this celebration which we actually were not able to do! You can look at program and you ll see that we failed miserably. 100 Years of Geheebs School simply doesn t work. The Geheebs had two schools, not one, and Ecole d Humanité is not school y founded 100 years ago. We wrestled with this title for a long time. And finally gave up. But why am I not surprised that it s impossible to name this Festival? After all, is it possible to name anything that Geheeb touched? Martin Näf tells me that Paulus (and even his name is a mystery no one seems to know how, or why, it changed at some point from Paul to Paulus) became ever more reserved in his pedagogical statements as he got older. At end, he wasn t comfortable saying anything more than Werde der du bist. Well, at least we have that, right? But in my ears I hear Natalie s voice Natalie, who led school for over 30 years I hear her saying, in her distinctive, skeptical, cut-through- nonsense voice that we all know, What is this, Become who you are? What heck is that supposed to mean? And when I do a little research and go to source of quote, Pindar s 2nd Pythian Ode, I find that Become who you are, is, to quote an eminent scholar, One of most famous mistranslations. The line, which is addressed to an aristocratic youth, actually means, in context: Act in aristocratic way that you have been taught to act, aristocrat. Whatever Paulus did mean, Natalie, it surely wasn t this! Oscar Wilde once said Consistency is last refuge of unimaginative. Well, we have an imaginative school, with an imaginative founder, and won t insist on consistency. But at a 100-year celebration we do need to ask ourselves, Aren t we getting sort of old here? Geheeb was a visionary, yes, but it s now100 years after vision. Isn t this vision perhaps in danger of becoming antiquated? Quaint? Fossilized? But with Geheeb, what s to fossilize? If by end of his life he had reduced exposition of his vision to a famous mistranslation, (we might, following Harold Bloom, more charitably call it a strong misreading ) what s to grow old and stale? He left behind no system, no prescriptions, no directives, but only an ethos an ethos that sees each child as irreducibly new and brilliant. Somehow, that ethos survives him here. We have programs at Ecole, of course, hundreds of m: outdoor program, career-search program, AP and Matura programs, music program, ski program, ater program but we have no Program with a capital P, no program that dares to override individual. What unites marvelous collection of characters who serve as Mitarbeiters here is not a methodology. It is instead a conviction conviction that uniqueness of each child trumps every generalizing should, and, importantly, it is a delight in such wild trumping. If we are alternative, countercultural, perhaps source of this lies in a certain relish: relish with which we encounter dazzling, or painful, or incomprehensible idiosyncrasies in every child not only as an affirmation but also as a refutation, a refutation of an old description of world. Only such an attitude, I think, could keep vision new and fresh, always newer and more fresh than trends, movements, and reforms that have swept and flagged around it through years. A couple of weeks ago we were on 6-day hike in Val Grande. An amazing-looking man passed us at our first campsite. He was very tall and thin, had shiny blue eyes and shoulder-length blond dreadlocks. I spoke with him about our school, and our hike, and he looked quietly surprised. What s program of hike? he asked quizzically. What were we studying Biology? Ecology? Thinking about it now, I could half believe he was an avatar of Geheeb, eternal hiker, come down to check up on his school, to test us. I looked around. Jimmy and Serafin were making fire, Barbara and Ugyen were fetching water, Melissa and Laura were sitting on a rock, ors were collecting sticks or perfecting interiors of ir tents. The wind was pummeling beech leaves; rivers on each side of our peninsula were running wildly with spring melt. Only smallest part of this who would cook had been planned, and even re, not how or when. It was simply happening. I gave only answer that I could: This hike has no program. You can t script a hike no matter how well you plan it, you will always end up improvising. Geheeb, who was a fanatical hiker, applied this same lesson, radically, to his school. We are an unscripted school with great powers of improvisation, and if we can remain so and probably only if we remain so it may be that 100 years from now, someone else will be wracking his brain, frustrated, for title of program of anor centennial celebration. I see this as our job, our great challenge: in midst of an ever increasing demand for scripts to remain essentially unscripted, to retain delight in improvisation that is required if we are truly to meet young people as who y are, and who y are becoming. Generalversammlung der Ecole d Humanité Genossenschaft 27. November 2010 Hans Willi MA seit 1979 In ihrer Einleitung zur Generalversammlung kann die Präsidentin des Vorstandes Vera Gerwig Zürcher, den Nachfolger des Geschäftsführers Hans Willi, der auf Ende des Schuljahres in Pension geht, bekannt geben. Aus einer recht grossen Anzahl Bewerbungen hat sich der Vorstand für Enrico Simen entschieden. Er ist 48-jährig, sein Heimatort ist Bellinzona TI, verheiratet mit Ursula und Vater von Luca (19), Celina (17) und Invana (15). Luca war von Schüler an der Ecole. Enrico Simen studierte Betriebswirtschaft und schloss ein berufsbegleitendes Nachdiplomstudium mit dem «Executive Master of Business Administration» ab. Seit 1988 arbeite er bei einem internationalen Grosskonzern, in verschiedenen europäischen Ländern im Bereich Finanzgeschäftsführung, (Buchhaltung, Controlling, Personalwesen, Bewirtschaftung der Gebäude und Anlagen und Informatik). Er bringt die nötigen Voraussetzungen mit, die Schule in einem wirtschaftlich harten Umfeld mitzuleiten, administrative Neuerungen einzuführen, durchsetzen und einen reibungslosen Ablauf des administrativen Bereichs zu garantieren. Enrico Simen ist hoch motiviert an unserer Schule zu arbeiten, da er uns aus der Perspektive eines Vaters kennen und schätzen gelernt hat. Er möchte selber anpacken, näher bei den MitarbeiterInnen sein als in seinem bisherigen Tätigkeitsfeld und etwas tun, das sich mit seinem Weltbild besser vereinbaren lässt. Er wird am 1. April 2011 eintreten. Veränderungen im Vorstand In den letzten zwei Jahren sind Peter Gutzwiller, Samuel Wenger und Bea Gallin aus dem Vorstand ausgetreten (Zudem ist Urs Gabiel am 23. September 2010 gestorben). Der Vorstand hat intensiv Personen gesucht, die den Vorstand gut ergänzen. So wurden drei Personen als Vorstandsmitglieder vorgeschlagen und gewählt. Das sind: Judith Wenger, geboren 1973, obwohl Bernerin seit 10 Jahren Wahl-Baslerin, wohnhaft in Basel. Nach ihrer kaufmännischen Grundausbildung studierte sie an einer Hotelfachschule und schloss mit einem Master of Advanced Studies in Human Resources Management ab. Seit zwei Jahren arbeitet sie bei einem grossen weltweit tätigen Schweizer Familienunternehmen. Ihre Hauptaufgabe ist die Weiterentwicklung der Personalbereiche in den lokalen Vertriebsgesellschaften, welche in Europa, Nordamerika, Asien und Australien ansässig sind. Als Grosskind von Rosemarie Varga hat sie seit ihrer Jugend eine Beziehung zu unserer Schule. Die Lüthi-Peterson-Camps, die sie seit 1988 besucht, sind ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Ihre Motivation im Vorstand mitzuwirken: «Ich freue mich, als Teil des Ecole- Vorstands meinen Beitrag zum langfristigen Wohlergehen der Schule leisten zu dürfen. Persönlich bin ich überzeugt, dass die Ecole mit ihren Werten und dem etwas anderen Lernumfeld, auch in Zukunft vielen Menschen den Sinn und die Freude am Lernen zeigen kann, eine Fähigkeit, die meiner Ansicht nach je länger je mehr an Bedeutung gewinnen wird». Christoph Moor, geboren 1961, ursprünglich Haslitaler seit 15 Jahren wohnhaft in Lungern. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder von 21 und 18 Jahren. Er führt zusammen mit seiner Frau eine sozialpädagogische Grossfamilie, nebenher selbständiger Alexandertechniklehrer und während des Sommers auch Segellehrer. Seit ca. 12 Jahren bietet er als freier Mitarbeiter Alexandertechnik an der Ecole an und hat dabei die Schule gut von innen kennen und schätzen gelernt. Seine Motivation in unserem Vorstand mitzuwirken: «Ich erachte die Ecole als eine der Schulen, denen Pestalozzis Kopf, Herz, Hand noch ein Anliegen ist und die dies auf beeindruckende Weise verwirklicht. Grund genug meinen Beitrag zu leisten». Frank Brückel, geb in Freiburg (D), wohnt mit seiner Familie in Ebikon Luzern. Er absolvierte das Sekundarlehrerstudium in Freiburg (D), war Mitarbeiter an der Ecole und Mitarbeiter und Schulleiter an der Rudolf Steiner Schule Baar. Heute ist er Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich, zuständig für die Weiterbildung von Schulleitenden und Lehrpersonen mit den Schwerpunkten: Schulentwicklung, Internationale Schulentwicklung (Kooperationen mit Deutschland, Finnland, Holland); Schule und Bildung. Seine Beziehung zur Schule ist vielfältig: / 2001 Mitarbeiter an der Ecole Betreuung eines afrikanischen Jugendlichen an der Ecole - Jedes Jahr Schulbesuche mit Lehrer/innen und Schulleiter/ innen aus dem Kanton Zürich Seine Motivation im Vorstand mitzuwirken: «Die Ecole ist eine der besten Schulen, die ich kenne. Sie verbindet alle Faktoren ganzheitlichen Lernens so überzeugend, wie ich es nur an wenigen Schulen gesehen habe. Insbesondere die Beziehungsdidaktik ist vorbildlich. Aus diesen Gründen ist eine Ehre für mich, im Vorstand mitarbeiten zu dürfen». Termine der Generalversammlungen 2011 und Oktober Oktober 2012 Wer sich aus dem Kreis der LeserInnen für die Genossenschaft interessiert und beitreten möchte, melde sich beim Sekretariat der Schule. Vielen Dank.

4 6 December Dezember 2010 People IT December Dezember Der grosse Stein Andrea (Vogel) Strasser K Ach, der grosse Stein, er ist nicht mehr! A long time ago, actually to be precise during Pleistocene epoch (i.e. ice age), when area was covered by a glacier a magnificent boulder was deposited by a glacier right on Hasliberg. Having read past issues of Ecolianer, I knew that this beautiful tranquil place has been changed into a Sportsplatz, but when I recently, first time after 55 years, came to reunion at Ecole, I was in shock with what has happened to area around grosse Stein. Often during Mittagspause I would sneak out and climb down fire escape of Turmhaus and saunter up to grosse Stein and sit re with my back leaning on boulder and my face looking down path toward Ecole. I would read, write or just do nothing. And after a while I felt better and returned to school and afternoon classes. A few years ago I went hiking in area of Sedona in Arizona. The guide books, as well every one I told about going, told me I should make sure to visit vortexes. I had assumed a vortex is an eddy, rushing waters. So with guide book in hand we walked and walked and were surprised that re was not a drop of water to be seen, as a matter of fact things were getting more like a desert. On our way we would from time to time see some people in a trance, standing on one foot or similar weird positions. When we got to spot where this particular vortex was supposed to be we saw one woman sitting in a strange position in front of a cave with her eyes turned to zero. My husband, a physician, thought that woman was in a medical distress and approached her, but a man jumped out of nowhere and tried to attack my husband. Needless to say, we took a fast retreat. Not deterred we climbed up next day to an area known as Devil s bridge. We climbed up a sheer wall and when we arrived on top we saw a woman sitting re and we again started looking around for VORTEX. The woman overheard us and informed us, that a vortex is a spiritual place where you absorb cosmic energy and is visited by followers of New Age. She herself came every year from Holland and was writing her poetics while in a vortex. And n it hit me. In parlance of New Agers, der grosse Stein was my vortex and I was getting a dose of cosmic energy, not as I wrongly thought, I was just simply breathing in and out. But unfortunately I lacked meditation techniques and did not get my full value. For one, you DO NOT slump, but sit upright in a lotus position and breath slow and deep. You have to learn to empty all junk from your mind. Afterwards you feel refreshed and very relaxed. Today meditation is applied at times to treat attentiondeficit/hyperactivity disorders (ADHD) and also is supplementary treatment for depression. A vortex has to be a tranquil place, so der grosse Stein will never be such again. I wonder if cosmic energy has moved somewhere else on Hasliberg. But n I do not think so. The million of years old stone held all cosmic energy. Ecole und die Informationstechnologie Stefan Wäschenfelder MA seit 2009 Gedränge an den 9 Computerarbeitsplätzen im PC-Lab oder an den 6 Laptops in der Bibliok, wenn die zeitlich strikt geregelten Möglichkeiten zur Internetrecherche oder zur Kommunikation via World Wide Web bestehen, virenbehaftete PCs und heimliches Spielen oder Filme schauen vom USB-Stick oder von der externen Festplatte, SchülerInnen, die die computergestützte Arbeit anderer SchülerInnen vom Server löschen und kaum vorhandene Vernetzung der Computer, Textverarbeitung an absolut veralteten Laptops und 4 Mitarbeiter, die sich um die Betreuung der Ecole eigenen und der von SchülerInnen mitgebrachten Geräte mit den verschiedensten Betriebssystemen kümmern und, nicht zu vergessen, nur unzureichende Datensicherung. Das war noch so in der Ecole im Jahre Mit der Schaffung der Stelle des IT-Verantwortlichen und der Besetzung mit Stefan Wäschenfelder änderte sich im vergangenen Jahr so einiges. So wurde bisher erheblich umstrukturiert, um- und ausgebaut, vernetzt, erneuert, es wurden Gerätschaften angeschafft, und das alles Ecole-konform. Die Notwendigkeit der Nutzung aktueller Informationstechnologie, hardware- als auch softwareseitig in der Schule ist unumstritten, und auch ein Muss für die schulische Ausbildung im Ecole-Alltag. Die Bereitstellung von Informationstechnologie im Sinne des Ecole Regelwerks ist, wie sich wahrscheinlich viele von Euch vorstellen können, was die Konzeption betrifft, nicht einfach. Hier eine Ausgewogenheit zwischen dem engen Regelwerk der Ecole und dem Angebot und den Möglichkeiten aktueller Technologie, inklusive der Prävention von Missbrauch und der Berücksichtigung der Gewährung von Freiheiten hinsichtlich der Wahl der Nutzungszeiten, ist dennoch praktikabel umsetzbar. Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Artikels verfügt die Ecole über 31 feste, durch die SchülerInnen grösstenteils bis zur «Stillen Stunde» nutzbare Arbeitsstationen, davon 6 Laptops, 2 physikalische Server mit 5 virtualisierten Servern, 3 schnelle, von überall erreichbare Netzwerkdrucker; sowie 65 «ecolisierte» Laptops, die an SchülerInnen, teilweise für die gesamte Dauer eines Trimesters beziehungsweise Schuljahres, ausgegeben werden. Diese werden auch am Abend in ruhiger Atmosphäre auf den Zimmern genutzt. («Ecolisiert» bedeutet, dass die Geräte aufgesetzt werden, ohne die Möglichkeit des Spielens, Musikhörens oder auch Filmschauens und somit als reine Arbeitsgeräte zu brauchen sind). Für personelle Redundanz sorgen wir mit Heinz Zenger als zukünftige Vertretung durch gegenseitige Aus- und Weiterbildung. Technische Umsetzung Für die technisch Interessierten unter Euch seien hier noch einige Details erwähnt. Hauptsächlich kommt als Betriebssystem ein auf die Ecole-Bedürfnisse angepasstes Skolelinux, auch als Debian- Edu bekannt, zum Einsatz, ein Windows-Server und FreeBSD als Firewall- und Routing-Lösung. Für die Virtualisierung der Server in 64-bit- und 32-bit-Technologie wird KVM/QEMU ebenfalls auf Debian eingesetzt. Debian als Vertreter der Linux-Familie passt als nicht-kommerzielles Betriebssystem auf Grund seines Leitbildes, seiner Anpassungsfähigkeit, Absicherungsmöglichkeiten und der Applikations- und Sprachenvielfalt hervorragend zur Ecole. Wir können somit durch den Einsatz von Debian die Kosten für Betriebssysteme und Anwendungen auf einem niedrigen Niveau halten und dafür mehr in qualitativ hochwertige und robuste Hardware investieren. Für andere Anforderungen setzen wir allerdings auch auf Microsoft Windows, da nicht alle Anwendungen unter Linux laufen und WINE auch ein gewisses Sicherheitsrisiko darstellt. Für die Anmeldung und Auntifizierung im Netzwerk verwenden wir LDAP um allen SchülerInnen und MitarbeiterInnen ein eigenes Benutzerkonto zur Verfügung zu stellen und die freie Wahl des Computerarbeitsplatzes unabhängig vom Gebäude zu gewährleisten. Die Arbeitsplätze setzen sich aus vollwertigen Arbeitsstationen, Thinclients mit Terminalserveranbindung auf Linux- beziehungsweise Windowsbasis und Notebooks zusammen. Was die Gebäudevernetzung betrifft, haben wir den Stand erreicht, dass Geheeb, Bibliok, Shanti, Kathrin und Westhaus miteinander verbunden sind. Während dieser Artikel in Druck geht, werden noch Martin- Wagenschein-Haus und Haupthaus und damit weitere Rechner ins Netzwerk integriert. Ebenfalls befindet sich ein Grafikatelier mit 4 Macs im Aufbau. Für die Zukunft ist die Vernetzung aller am Campus befindlichen Häuser plus Lüthi-Peterson-Haus vorgesehen, sowie die Anbindung der Aussenhäuser über das Internet mittels sicherer Verbindungen via VPN. Weiterhin ist innerhalb des für SchülerInnen und Mitarbeiter zur Verfügung gestellten Netzwerkes ein internes Mailsystem, sowie die Plattform Moodle in Planung, um die internen Kommunikationsmöglichkeiten noch weiter zu verbessern und auch Druckkosten einzusparen. Die Ecole machte und macht somit grosse Schritte nach vorne, um auch hinsichtlich des Einsatzes von Computern als Lehr-, Lernund Arbeitsmittel mit der gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung Schritt zu halten und den Ansprüchen der modernen Welt gerecht zu werden. Stefan Wäschenfelder (fast) immer «online», mit Hund Daisy

5 8 December Dezember 2010 Intensivwoche Intensive Week December Dezember Intensivwoche Pro Contra Aufsätze im Deutschkurs Nach der Intensivwoche tauschte ich mit meinem Deutschkurs «Prüfungsvorbereitung» aus, wie sie denn gewesen war, was sie begeisterte, was gestört hatte. Und da sie sich noch gut im Begründen, im Argumentieren üben müssen, schloss sich der nächste Kurzaufsatz an mit dem Titel «Warum die Intensivwoche erhalten werden soll» oder «warum abgeschafft». Die folgenden Texte entstanden dabei. Fränzi Bächtold (MA seit 1975) Pro Interessen stärken Intensivwoche «Klettern» Tobias Hohler In der Ecole d Humanité wird jährlich eine Intensivwoche durchgeführt, in der sich Interessensgefährten eine Woche lang mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen. Die Frage ist nun, soll diese abgeschafft oder weitergeführt werden? Ich bin fest davon überzeugt, dass man die Intensivwoche erhalten soll, da sie die Möglichkeit bietet, sich eine ganze Woche ausschliesslich mit einem Gebiet zu befassen und dieses auch zu vertiefen. Man kann sich dann ganz auf dieses Thema einlassen, ohne grosse Ablenkung. Diese Zeit gibt einem die Chance bereits vorhandene Interessen zu stärken und neue zu entdecken. Die Intensivwoche bietet einen Platz neue Menschen mit denselben Interessen kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen. So kann man das Thema von vielen verschiedenen Standpunkten betrachten lernen. Gleichzeitig hilft diese Zeit den Schülern auch ihre Sozialkompetenz zu erweitern, da nicht nur die Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern auch die Zusammenarbeit unter den Kameraden intensiv ist. So ginge also eine vielseitige Lernsituation verloren, wenn die Intensivwoche abgeschafft würde. Pro Vorschlag für Schulen Intensivwoche «Schmieden» Francesco Langenegger Es gibt Schulen, die von jedem Schüler gehasst werden. Sie wollen, dass die Schüler die Schule mögen? Führen Sie einfach eine Intensivwoche ein! Dies ist eine Woche, in der man zwar zur Schule geht, aber sich mit einem Thema beschäftigt, welches man vorher wählen konnte. Dann vertieft man sich für eine Woche in dieses Thema. Angebote für eine solche Woche wären zum Beispiel Holzarbeiten, Tanzen oder Malen. Es ist auch für Schüler ein spannendes Erlebnis einmal in der Schule zu sein, aber nicht direkt Schule zu haben. Man lernt die Mitschüler und Lehrer besser kennen, was die Vertrauit untereinander stärkt. Man kann damit auch die ausserschulischen Begabungen fördern, die im normalen Unterricht vernachlässigt werden. Eine Intensivwoche ist eine sehr gute Gelegenheit die Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern zu pflegen. Contra Lieber Ferien Contra Eher für Primarschulen Intensivwoche «Tonskulpturen» Adina Pavkovic Intensivwoche 2009 «Graphic Design Fotografie Diaschau» Leo Walrt Ich finde, man sollte die Intensivwoche abschaffen und daraus eine Woche Ferien machen. Warum eine Woche Ferien, werden sich jetzt viele fragen. Das Herbsttrimester ist zu lang. Die Schüler sind nach der Mitte des Trimesters so erschöpft, dass es eine Woche Ferien geben sollte. In dieser Woche könnten die Schüler sich ausruhen, das würde die Leistungsfähigkeit der Schüler drastisch erhöhen, die Zahl der Unfälle reduzieren und die Schüler könnten mit frischer Energie durchstarten. Natürlich gibt es auch positive Punkte an der Intensiv-woche. Es tut den Schülern, gut etwas nicht Schulisches, etwas Individuelles an der Ecole zu entdecken. Einfach seine Kreativität loszubinden, um etwas Umwerfendes zu gestalten. Sonst sitzt man hier einfach in der Schule, langweilt sich und lernt. Das ist auch nicht das gelbe vom Ei. In der Oberstufe vieler Schulen der Schweiz wurden Intensivwochen bereits abgeschafft. Eine Intensivwoche, in welcher man eine Woche sich aufs Malen, Klettern, Backen oder Töpfern fokussiert, ist doch eigentlich etwas ganz Nettes. Jedoch muss man bedenken, dass das Ziel der Schulen ist, dass man eine Prüfung zu einer weiterführenden Schule bestehen will. Diese Prüfungen haben ein festes Datum, welches man auch nicht um eine Woche verschieben kann. Natürlich brauchen selbst die besten Schüler eine Pause vom Schulstress. Jedoch warum ihnen nicht diese Intensivwoche als Ferien anbieten, anstatt in einer Gruppe irgendetwas zu tun? Solche Intensivwochen in den Primarschulen zu machen finde ich eine tolle Idee, doch meiner Meinung nach ist es für die Prüfungsvorbereitenden nur eine Vergeudung von Zeit, welche man für die Vorbereitung auf die Tests nutzen oder sich stattdessen in einer Ferienwoche richtig erholen könnte. Deshalb denke ich, dass es sinnvoller wäre, die Intensivwoche abzuschaffen. Perry,: Am meisten hat mir das Filmen Spass gemacht.

6 10 December Dezember 2010 Theater Theater December Dezember «Die Geschichte von der Schüssel und vom Löffel» nach Michael Ende Sigi Thöni MA seit 1984 Prinzessin und Prinz Jana & Jann Andri treffen sich auf dem Berg Saskia beim ihrem Solo Das farbenfrohe Bühnenbild Ein Theaterprojekt für die Kinder der Ecole und der Dorfschule in Goldern am 22. und 24. Oktober Bereits 2001 verfasste Ernst ein Rollenbuch zu dieser faszinierenden Geschichte, die damals mit Erfolg inszeniert wurde. Ernst und Sigi haben nach neun Jahren dieses Stück wieder aufgegriffen und mit den jetzigen sieben bis zwölf-jährigen Kindern auf die Bühne gebracht. Alles war selbst gemacht: Die tollen Schlösser, der romantische Berg, die liebevolle Ausgestaltung der Bühne und die Kostüme... Fürs Auge allein bot diese Das Königspaar «Links vom Berg» Leandra & Caleb Theaterkulisse einen prächtigen Anblick. Die Kinder begannen bereits nach den Osterferien 2010 mit der Einstudierung und anfangs war viel Zeit zum Improvisieren, um in die jeweiligen Rollen hinein zu wachsen. Sehr bald kamen die Lieder dazu, die Sigi für dieses Stück geschrieben hat und die poetische Musik der «Bergmelodie», die mehrmals erklingend, wie ein roter Faden, die Handlung unterstreicht. Die MusikerInnen Micha Hackinger (MA), Elisabeth Scheiner (MA), Paula Westlund (H) und Molly Hickman (K), begleiteten unter der Leitung von Sigi mit freudigem Einsatz und viel Gefühl die pantomimischen Szenen und die Lieder. Die Kinder haben hinreissend gespielt und gesungen. Die beiden Königspaare, gespielt von Caleb Curtis, Leandra von Bergen, Jonas Heimann und Olivia Robequin waren witzig und prägnant in ihren Dialogen. Die Prinzessin (Jana Blatter) und der Prinz (Jann Andri Klug) eroberten die Herzen des Publikums mit ihrem innigen Ausdruck, ihrem Gesang und ihrer Pantomime. Die beiden Minister (Saskia von Bergen und Klara Hanusa) brillierten exzellent in ihrer Rolle als «Sündenbock», sprachen und mimten herzerfrischend und Saskia meisterte ihr Sololied mit Bravour. Die beiden Meisterdiebe (Ariane Heimann und Svenja Der Blattigarten im November, während der Intensivwoche Umstechen,Steine Das Königspaar ausbuddeln «Rechts vom Berg» Olivia & Jonas Wehren) waren sowohl als Diebe wie auch als Soldaten präsent und lustig. Die Rolle der bösen Fee Serpentine übernahmen zwei jugendliche Ecolianerinnen (Arjuna Brütsch und Sara Traoré), die das Herz der Kinder gewannen mit ihrem exakten Synchronsprechen, was überspitzt und skurril wirkte und alle belustigte. Es war eine grossartige Leistung von den Kindern, die in ihrer Unterschiedlichkeit alle einen guten sprachlichen und schauspielerischen Ausdruck hinlegten. Das Publikum war sehr bewegt und die Kinder ernteten begeisterten Applaus, den sie, zur Musik tanzend und sich verbeugend, reichlich genossen und mit Stolz entgegennahmen. Für uns als Theaterschaffende war es sehr schön und wichtig mit vielen Hasliberger Eltern in Kontakt zu sein, ohne deren Unterstützung dieses Projekt sicher nicht möglich geworden wäre. Wir genossen es, im Saal vereint sowohl unsere KameradInnen, MitarbeiterInnen, Eltern und Nachbarn, sowie interessierte Gäste bis Interlaken hin reichend als Zuhörer bei uns zu haben. Die Geschichte von der Schüssel und vom Löffel zeigt auf sehr feine Art die Sinnlosigkeit von Kriegen: Zwei Königreiche, die in eine fast unüberwindbare Feindschaft geraten, werden durch ihre Königskinder zum gegenseitigen Entgegenkommen gebracht Wie ein professioneller Märchenerzähler gab Ernst in seiner Rolle dem Publikum mit warmklingender Stimme eine tiefgehende Botschaft mit nach Hause. Wir danken allen helfenden KameradInnen und KollegInnen für ihre wertvolle Mithilfe. vlnr Caleb, Jann Andri, Leandra, Svenja, Jana, Saskia, Jonas, Ariane & Klara beim Schlusslied auf dem Berg

7 12 December Dezember 2010 Live Leben December Dezember Where are we now with our goats after a whole year has gone by? Sarah Hudspith MA since 1977 We now have six goats, aged 2 ½ years to 6 months, two of which were born in our barn. Very sadly we were not able to save life of Nora, our oldest goat. She became sick; vet even didn t know what was wrong and slowly she faded with a quiet acceptance that was a lesson in dying. She has given us Soleil who is most agile and intelligent Gizi ever. A few days ago we drove into dark fog of Weissenfluh, heading for farm with Bocks that are ready to service any willing female. A huge stately male sauntered out of barn, sniffed at her with some degree of interest and maybe has initiated anor generation of Nora s descendants. So - eternal cycle of seasons, of Gizi milking, of leaf collecting, of haying, of clearing out manure, of bush cutting, of fencing, of barn cleaning, of endless days inside because snow outside is too deep for long walks, of stinky barns and muddy alps, led by handsome men with earrings, and competent, strident women. This goating is a wonderful world. We have got to know a family in Lungern who looked after Liberty as she needed milk over summer, being born only in April. Werner and Christine. They saved Liberty s life after her mor, Alexa, went to alp in June and she had to stay in Goldern. She refused all milk and would have died if Christine and Werner had not, with all ir knowledge and experience, forced her to accept milk from a teat. She is now a sleek and beautiful Gitzi, smallest of our group and consequently often hasseled by Jane, boss, who was smallest last year. (The parallels between strongly hierarchical and often unnecessarily aggressive world of hungry goats and a table in dining room do not need a degree in sociology to be drawn.) Then re is our second bout of cheese-making, much more successful than first - 5 weeks of 30 liters of milk have produced many round Mutschli cheeses that are quite delicious. Luise, Rose and Marie have stirred and measured temperatures, cooled down to 32 degrees for lab and cut solidified milk to drain off Molke. During intensive week we tried making a soft cheese with a new culture. Part of it got dreaded blue bacteria and had to be changed into a Mutschli. Visiting cheese maker in Meiringen, Herr Siegenthaler, who was making one Wednesday morning a myriad of goats Mutschli from 750 liters of goat milk. We listened and watched, realizing what an expert he is and how we are simply at beginning of a long, fascinating path. And finally, a word about our land and barn. Elisabeth, quite rightly, was determined to transform our sleeping arrangements to free choice. No longer are our goats tered. They wander around, climb up to different perches where y feel safe and spend ir nights in ir favorite spots. Liberty is not at liberty, however. She needs protection from brute Jane so she has a special single bedroom where no intruders are allowed. For nine months, last year and this year, a Misthaufen grew in front of barn and I think for first time in Ecole history Ecole students have spread manure on ir own land. Watching local farmers whose machines spray out eir tiny portions of precious manure or a stream of brown-gold over huge expanses of field, our slow work with Ylva, Rose, Mira Ona, Lea and Erik, carrying buckets up and down our fields was painstaking and slimy. May next spring bring us long, luscious grass. It is an autumn morning in a Hasliberg forest, sun streams through almost leafless trees and our six goats, almost mad with joy and excitement, race behind and in front of us on ir first ever outing toger into big wide world. They snatch at fresh fern, odd green leaf, a branch of fir, moving immediately to better pastures. Just like mountain goats, y merge into woody russet, only recognizable as human friends by sweet tinkling of ir bells. Sarah Hudspith Was schön ist: Zuerst schwitzend, bis über die Handgelenke mit Ziegenmist beschmiert, eben diesen auf der Weide zu verteilen, und dann (jetzt mit gewaschenen) Händen ein Picknick geniessen. Herbstsonne, vor uns die grandiosen Berge, neben uns zufriedene Ziegen, gemächlich wiederkäuend. Ja, schön ists Elisabeth Scheiner We woke up early in morning and walked down to Meiringen. The professional cheesemakers had already been awake for hours and were working hard. They showed us around explained how everything works and let us watch m make cheese. The visit made me realize how much work is being put into every single piece of cheese and it made me appreciate se small pieces of deliciousness even more. Ylva Sköndal Goat Glossary Bock Gitzi Lab Mist Misthaufen Molke Mutschli Ich habe noch nie vorher Käse gemacht. Es war sehr eindrücklich, wie man nach der Zugabe des Labes die geronnene Milch zerschneiden konnte. Lea Dubach male goat baby goat (kidd) rennet rennin manure manure pile What is left of milk when cheese is taken out whey round, half-hard cheese Goat manure all over field Cheese made during Intensive Week 2010

8 14 December Dezember 2010 December Dezember «Was geht uns das noch an?» Geschichte in der Ecole d Humanité Hans-Martin Kätsch MA since 2007 «Was geht uns das noch an?», so titelt das aktuelle Zeit-Magazin (Nr.45, 4. November 2010). Es folgen mehrere Aufsätze und Umfragergebnisse, die die Einstellung der jährigen Jugendlichen in Deutschland zum Thema Nationalsozialismus haben. «War Ur-Opa ein Nazi? Und: ist das mein Problem?» Für uns an der Ecole stellt sich die Frage andersherum: Unser «Gründungsvater» und unsere «Gründungsmutter» waren Nazi- Flüchtlinge. Edith und Paul Geheeb, die 1910 die Odenwaldschule in Deutschland gründeten, mussten 1934 aus Nazideutschland emigrieren, weil der nationalsozialistische Druck auf ihr Vorhaben, eine Schule der Menschheit aufzubauen und zu leiten, zu groß und in den Frühlingstagen des Jahres 1934 für die SchülerInnen und MitarbeiterInnen zu gefährlich wurde. So emigierten sie in die Schweiz und kamen nach Pont-Ceard sur Versoix (Genf), verbrachten notgedrungen einen Winter auf den Les Pleiades ( 39, Kanton Waadt), zogen weiter zum Murtensee ( 39, Kanton Fribourg), konnten sechs Jahre lang am Schwarzsee ( 39 46) bleiben, Der See ladet zum Bade Schwarzsee (Sommer 1945) bevor sie endlich ab Mai 1946 an den Hasliberg kamen. In dieser Zeit der «Wanderschaft» wurde die Schule 1937 offiziell in Ecole d Humanité (Schule der Menschheit) umbenannt. Weil Paul und Edith Nazideutschland entflohen, ist die Ecole Perspektive auf die Zeit des Nationalsozialismus eine Perspektive der Verfolgten. Denn neben Edith und Paul Geheeb fanden auch zahlreiche SchülerInnen und MitarbeiterInnen in der Ecole in der Zeit der gewaltsamen Entwurzelung in Europa einen offenen Ort, der zudem ausdrücklich interessiert an Menschen der verschiedensten Kulturen war. Der «offene» Ort: Szene aus Schwarzsee ( ) Weil das Spuren hinterlassen hat, konnten wir Marie Anacker., Lucien Caviezel., Simon Eberle., Erik Gyllang., Lena Hildenbrand, Sarah Hudspith, Hans-Martin Kätsch, Ernst Thöni, Cheyenne Ziermann, Sonia Benenson, Natalie Lüthi, Simon Eberle, Theresa Bach, Patrick Messerli ihnen nachgehen. Die genannten SchülerInnen, MitarbeiterInnen, Ernst und ich arbeiteten in einem Ecole-Kurs im Wintertrimester inhaltlich einige Spuren auf. Wir begannen in Paulus Studierzimmer, nahmen seinen Geist in uns auf und ließen uns von seiner Geisteswelt beeindrucken. Hinzu kam die neuere Literatur. So lasen wir in den aktuellen Büchern von Martin Näf, Dennis Shirley und Barbara Hanusa. Von den Texten und ihren Geschichten gingen wir zu «unseren Quellen vor Ort»: Rosemarie Varga, Irmi Jones, Natalie und Armin Lüthi Natalie und Armin Lüthi (1960) es waren ruhige, gebannte und interessante Vormittage, die wir im Kreis saßen und zuhörten, mitschrieben und nachfragten. Sie erzählten uns aus Zeiten, die für uns so sehr nur Schulwissen waren. So war es gut, das bloße Wissen mit Leben zu füllen. Bei aller emotionalen Betroffenheit war es ebenfalls gut, die tiefe Lebensfreude, Klugheit und Lebendigkeit gerade dieser EcolianerInnen zu spüren. Als dann Ruth C. Cohn am 30. Januar 2010 im 98. Lebensjahr starb, war es für uns fast selbstverständlich, dass wir auch ihrer Biographie nachgingen und während der Ecole- Gedenk-und Abschiedsstunde vorstellten. Ein Ort der Menschheit, der Menschen aus Not oder aus freien Stücken mit ihren verschiedensten Geschichten anzog und anzieht, ist ein lebendiger Ort. Deswegen war für uns von Anfang an das Ziel, dass wir das, was wir uns erarbeitet hatten, auch veröffentlichen wollten. Das große Fest zum 100-jährigen Bestehen der Geheeb-Schulen war unser Ziel. Unser Produkt: Ein historischer Rundgang durch das Areal der Ecole. Wir wollten auf knappen Raum Geschichte erzählen und Fragen klären: Warum heißt das Max Cassirer-Haus Max Cassirer- Haus? Wer war er und was hat er getan? Wo steht die Edith-Linde, Gedenkstein Edith und Paul Geheeb der Ruth C. Cohn-Baum und wo ist eigentlich der Gedenkstein von Edith und Paul Geheeb oder «Ritas Garten» zu finden? So machten wir uns im Sommertrimester daran, all die Informationen zu sammeln und in eine annehmbare Form zu bringen, die wir zur Hundertjahrfeier präsentieren konnten. Dank intensiver Arbeit gelang es uns, einen Rundgang auf Deutsch und auf Englisch zu erstellen, der dazu einlädt, in einer freien Stunde je nach dem über das Gelände zu spazieren und mittels kurzen Texten, eindeutigen Skizzen und Fotos Innen und Hintergrundseiten der Ecole d Humanité zu entdecken, die im Alltagsleben unbewußt bleiben. Dazu gehört für mich auch das Entdecken, dass wir an vielen verschieden Orten, wirkliche Orte der Kultur finden können. Ich denke da nicht nur an die Bilder und Gedichte von Ruth C. Cohn in der nach ihr benannten Bibliok, sondern auch an die Kunst von Ahmoo Angeconeb ein der Schule freundschaftlich verbundener Ojibwa aus Kanada-, das Wagenscheinarchiv, das Planetorama Hasliberg oder und vor allem an die Schätze, die im Geheeb-Archiv zu wahren Entdeckungsreisen einladend auffordern. Zu finden ist der Historische Rundgang in beiden Sprachen auf der Internetseite der Ecole d Humanité unter «Fachbeiträge» und dann «Literatur und Geschichte» oder eben bei einem nächsten Besuch hier auf dem Berg.

9 16 December Dezember 2010 People Leute December Dezember Gönner Hans Willi MA seit 1979 In der Geschichte unserer Schule hat es immer wieder «Glücksfälle» gegeben, die den Fortbestand der Schule sicherten und unsere Arbeit unterstützten. So erhielt im Frühjahr 2010 Rosemarie Varga einen Anruf eines ehemaligen Schülers, 1835 bis 38 in Versoix, Eberhard Berent, geboren Er eröffnet ihr, dass er gewillt wäre, der Ecole d Humanité ein Legat mit einer Zweckbestimmung zu vermachen, falls sie dies wünsche. Er erwarte gerne Vorschläge. Das war in der Zeit, als sich die Leitung der Schule über ein Bauprojekt südlich der Schule Sorgen machte, das einen für sie untragbaren Mehrverkehr Mitten durch das Schulareal auslösen würde. Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem kam die Idee auf, sich an diesem Projekt zu beteiligen (dazu später mehr). Aber eben, wie sollte dieses Vorhaben finanziert werden? Mit dem Vorschlag, sich an diesem Bau zu beteiligen, indem dort eine «Berent-Studierstube» entstehen könnte, reiste Barbara Hanusa, als Vertreterin der Leitung, in Begleitung von Rosemarie Varga nach Freilassing zu Herrn Dr. Berent. Nach einem langen und höchst interessanten Gespräch und einem späteren Besuch an der Schule erklärte sich Herr Dr. Berent bereit, die Idee der «Berent-Studierstube» zu unterstützen. Mit diesem Akt will er das Mittelalter mit seinen grossen Epen und dem Minnesang, wie auch die alten Sprachen weiterhin im allgemeinen Bewusstsein erhalten. BERENT STUDIERSTUBE soll an der Eingangstüre dieses Raums stehen und eine Steintafel mit folgender Inschrift wird an den Spender erinnern: EBERHARD BERENT VERSOIX «UND WAS MAN IST DAS BLEIBT MAN ANDEREN SCHULDIG» Goe Herr Dr. Berent und Herr Lott, welcher die Sir Harold Acton-Medaille in den Händen hält. Diese Zusage machte uns den Weg frei, mit den Besitzern der Landparzelle, Franz und Bettina Blatter, in Kontakt zu treten und unser Anliegen anzumelden. Glücklicherweise stiessen wir auf offene Ohren und sind nun dabei, ein gemeinsames Bauprojekt zu konkretisieren. Neben der Berent-Studierstube soll es für uns eine «Familienwohnung» geben, in der eine Familie mit 10 Internatskindern wohnen kann. Ein grosser Archivraum wäre für uns nützlich, ebenso wie eine Mehrzweckhalle, die wir gemeinsam mit Franz Blatter realisieren möchten. Ein zweiter Gönner Herr Lott, der Begleiter von Herrn Dr. Berent, verbindet eine wunderschöne Erinnerung an die Ecole d Humanité. An einen sonnigen Junitag 1966, nach einer Wanderung durch die Schlucht auf den Hasliberg, ereignete sich eine unvergessliche Begegnung mit Lisbeth Hartig (MA ) im Blumengarten. Die Unterstützung zur Erziehung junger Menschen bewegt ihn im Allgemeinen, und im Besonderen die Idee nach Geheeb und der Erhalt des Charakters der heutigen Ecole. Aus dieser Motivation heraus hat uns Herr Lott ebenfalls einen grösseren Betrag zugesagt und teilweise schon realisiert. Herrn Dr. Berent und Herrn Lott sind wir für Ihre Unterstützung unendlich dankbar. Wir wissen diese Grosszügigkeit sehr zu schätzen und werden ihre Anliegen an unsere Jugendlichen weitergeben. Ein dritter Gönner Es war ein regnerischer Augusttag, als Anne Kasper-Chappuis (ehemalige Schülerin ) und ihr Bruder François die Schule besuchten. Beide unterstützen unsere Stiftung damit wir Stipendien an SchülerInnen gewähren können. Auch ihnen erzählten wir von unserem Bauprojekt worauf François uns spontan finanzielle Unterstützung durch seine Stiftung «PURA VIDA, Stiftung für Kinder und Jugendliche» in Aussicht stellte. Wie wundervoll. Herzlichen Dank. Über die Zusammenarbeit mit François Chappuis und seiner Stiftung, wie auch über das Bauprojekt werden wir im nächsten Ecolianer ausführlich berichten. Wer ist Herr Dr. Berent? Herr Berent absolvierte nach seinem Schulabbruch in Versoix 1938 eine Betriebsschlosserlehre in Deutschland, begann 1941 ein Ingenieurstudium, das er 1944 als Maschineningenieur abschloss wurde er von russischen Truppen aufgegriffen und als Zwangsarbeiter nach Odessa verschleppt. Nach zwei Jahren konnte er zurückkehren, wo er sich in verschiedenen Berufen versuchte wanderte er, seiner Tante folgend, in die USA aus. Trotz mangelnder Schulbildung, wurde er dank besonderer Leistungen während eines Probesemesters an der Universität Cornell zum Studium der Germanistik zugelassen. Nach der Promotion im Jahre 1959 über das Thema «Die Auffassung der Liebe bei Opitz und Weckherlin und ihre geschichtliche Vorstufe» ging Herr Berent bis 1962 als Assistant Professor an die renommierte Brown University in Providence, Rhode Island. Nach einer dreijährigen Lehrtätigkeit entschied sich Herr Berent für die New York University, wo er von 1964 bis 1970 als Chairman des German Departments am Washington Square College der NYU wirkte. Von da an bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1987 gehörte er der Fakultät des German Departments der NYU an, wo er in erster Linie Vorlesungen über den Barock und Goe hielt. Im Jahre 2003 kehrte Eberhard Berent ganz nach Deutschland zurück. Unter dem Eindruck des Niedergangs der einst blühenden deutschen Kultur, und um dem zunehmenden Zerfall, der auch die Germanistik in den USA erfasst hatte, ein sichtbares Zeichen entgegenzusetzen, stiftete er im Jahr 2007 dem German Departement der New York University einen permanenten Goe-Lehrstuhl, der nach seinem Tod eingesetzt wird. Für seine Verdienste um die NYU wurde Herr Berent im Jahr 2008 vom Dekan der New York University, Edward Sullivan, die Sir Harold Acton-Medaille überreicht. People Leute Births Geburt 19 April Valentin Michael Harvell, son and bror of Dominique, Rich (MA ) and Anatole. 15. Juli 2010, Evan, Familie Dänzer & Sieber Maëlle, Quentin, Danielle & Pascal (K ). 3. August 2010, Zürich. Marie Kä, Tochter von Stefan Ibold und Birte Lembke-Ibold (MA ). Marie Kä Deaths Todesfälle 1. August Helga Roloff, Schauspielerin, langjährige Freundin der Geheebs und der Schule als Gast- und Ferienmitarbeiterin. 23. September Urs Gabriel, Vorstandsmitglied. Eine kleine Anzeige von Rosemarie Ich habe eine Ferienwohnung zu vermieten: 2 Zimmer, 4 Betten, grosse Kochnische, Dusche/WC Anfragen bitte an: Rosemarie Varga Postfach 147, 6085 Hasliberg Goldern. oder:

10 18 December Dezember 2010 One face from Ecole Outdoor December Dezember Oscar Goldschmid Leader of Schulgemeinde Text (based on interview) Lena Schönewald MA since 2007 The outdoor Blog I m a night person. I go to bed late and since I am a Senior I stay up late because homework has increased. I feel like now, in my fourth year at Ecole, re is so much that has to be done for school and not enough time for what I want to do. I have three AP classes and until exams in spring I need to plan my time well. School, sports, homework, girlfriend I have to be organized to fit it all in one day. I remember that this was different when I arrived here. I first had to learn English, arriving from Tuscany in Italy; I was very challenged in courses that demanded full immersion. Neverless, I feel that at beginning, re weren t as many musts and I had lots of empty times, not knowing how to fill m. The time schedule is tight here and I find it positive that new directors change things, it feels more lively when things move on. Now, re is a new daily schedule that one has to get used to. For me it is difficult to burn new times into my mind and I totally rely on gong to be on time. If it gongs late - I m late. Except in mornings. I m mostly late for breakfast, even if it gongs on time. Only when I have Service, like this week, I have to be punctual. I don t even know what time it is when Sam wakes me up, he knocks at door twice and if I m still in bed second time it s going to be tight, even though I just have to cross Platz to get to Esssaal. If I lived in an outside house, it would be even worse. Being new at Ecole, I first thought that this place was completely crazy; weird people doing strange things in opening Schulgemeinde : painting, singing and jumping around I would never have seen such things at my old school. But with time, it all became normal and began to make sense. The Ecole rules are not really difficult for me. Only sometimes, I feel that I m not free enough here, and at times I miss city, diversity of people, possibilities that a city offers to young people. I escape from this sometimes limiting place when I do sports. When I m active, I can totally free my mind and things that keep me busy at Ecole are left behind. I come from a quite isolated farm south of Florence. My parents produce local food like wine, olive oil and cheese. We re a big family with 5 children and we re very intercultural. My parents have backgrounds from different European countries: Holland, England and Switzerland and my older siblings have lived in Germany, Spain and India. Besides my parents, it is only my younger bror and my twin who are still living in Italy. For my family it s refore normal to be open to new experiences and cultures. What I have loved about this place from first moment is its location. I feel very fortunate to be able to live in middle of mountains for a chapter of my life. My best Ecole memories are all connected to mountains; ski touring moments for instance. I was fourteen and youngest one in a strong group of skiers when we went up to Graui Stöckli. The last stretch to summit was so hard, I thought I couldn t make it. But n we were rewarded with amazing view, with a breathtaking powder run down to Guttannen. I also think of alpine 4-and 6-day hikes; getting up before dawn, reaching summit when sun has just risen, sweating among good friends. And of course re is climbing! I did my first 7a route during Intensive week, red point. I really like to be challenged and love feeling when I ve reached a goal, exhausted, fulfilled and proud. My teachers tell me that when looking for a place to go to college, I should have school as a first priority. That s not how I do it. First, I try to find a nice place for climbing and n I check wher re is a decent University in surroundings. I have applied to five different Colleges in England. That s not too far away, and I have family living re. It s a country with many awesome climbing spots and re are some schools with great science programs. I am super excited to having a completely different lifestyle from Ecole, choosing friends from a wider range of people and enjoying more freedom than here. In meantime, I m one of oldest students at Ecole, and I have taken over role as a leader. Leadership is one of skills that I have been able to develop during my Ecole years. I m leader of Service group, of Polygon, of Fasting day and of Schulgemeinde. I have certainly changed here; I ve become more responsible, more understanding. When I arrived, I was just a little boy and now I feel that I m ready to take on next chapter in life. In order to make exciting outdoor adventures of Ecolianers more accessible to all, climbing and ski-touring classes, as well as various hiking groups, are showcasing pictures and stories on a new blog. The blog is regularly updated and can be viewed under

11 20 June Juni 2010

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