Anspruchsvolle Aufgabe für Wendländer

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1 17 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, der Frühling naht und es scheint, als würden schon jetzt überall neue Ideen und Aktivitäten sprießen. Auf der Biogasmesse und Jahrestagung des Fachverbands Biogas e.v. in Leipzig Ende Januar wurde einer der Wendländer Biogaspioniere, Horst Seide aus Damnatz, zum neuen Präsidenten des Fachverbands gewählt. Im Interview lesen Sie, was das für unsere Region bedeutet. Aber auch die Regionalgruppe Lüneburger Heide des Fachverbands ist aktiv und bekennt Farbe sie positioniert sich klar für den Erhalt bäuerlicher Biogasanlagen. Und räumt zum zweiten Mal den 1. Preis im Bundeswettbewerb Farbe ins Feld für ihre an Maisfeldern angelegten Blühstreifen ab. Unser Hintergrundthema informiert Sie über die Rolle und die Vorteile von Biogas im Zusammenspiel mit den anderen erneuerbaren Energien. Und natürlich wird die Geschichte der Biogas-Pioniere weitergeschrieben, mehr dazu im Interview mit Wilhelm Heiseke aus Lomitz. Des Weiteren informieren wir über unsere Projektaktivitäten und die neuesten Ereignisse zum Tanken von Biogas, zur Bestellung von Saatgut für Blühstreifen und darüber, ob die Bewohner im Bioenergiedorf wirklich eine warme Stube haben und beim Heizen Geld sparen. Auch in der Akademie für Erneuerbare Energien in Lüchow stehen die Zeichen auf Zukunft: das Seminarprogramm 2013 mit neuen fachlichen Schwerpunkten, eine innovative Ausbildung zum Klimawirt und Seminare zur Anlagensicherheit für Biogas sind Stichworte für die vielen Aktivitäten rund um Bildung, Studium und Expertenaustausch. Wie immer wird ein Überblick über Themen und Termine der Seminare an der Akademie gegeben, damit Sie bei Bedarf gleich das passende Angebot finden. Übrigens: an der Akademie gibt es für einige Angebote einen Frühlingsrabatt von 10 % schauen Sie doch einmal auf der neuen Website vorbei! (www. akademie-ee.de). Sie finden den Bioenergie- Report auch auf der Website der Bioenergie-Region und unter dem Serviceangebot Sonderveröffentlichungen der EJZ unter Auf Ihre Ideen und Anregungen freuen wir uns! Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Dorothea Angel ZUR SACHE Immer an dieser Stelle: Entscheider aus der Region kommentieren Anspruchsvolle Aufgabe für Wendländer Biogas-Pionier Horst Seide, Landwirt aus Damnatz und Betreiber zweier Biogasanlagen sowie der Biogastankstelle in Dannenberg, wurde im Januar auf der Jahrestagung in Leipzig mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten des Fachverbands Biogas e.v. gewählt. Seide arbeitet bereits seit 5 Jahren in dessen Präsidium mit. Der Fachverband vertritt über Mitglieder in Europa, Hersteller, Anlagenbauer und Biogasanlagenbetreiber. Der neue Verbandspräsident ist sich der großen Herausforderung bewusst, denn zurzeit wird heftig und kontrovers diskutiert, welche Rolle Biogas im Energiemix der Zukunft spielen wird. Dabei ist Biogas ein Alleskönner: es kann Wärme liefern, Strom als Grundlast und damit zur Stabilität der Netze produzieren, oder aber flexibel erzeugen und die Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie ausgleichen. Zu Biomethan aufbereitet kann Biogas über das Erdgasnetz entnommen und beispielsweise als Treibstoff in Autos genutzt werden. So blickt Horst Seide auch zuversichtlich auf die kommende Zeit und ist sich sicher: Ohne Biogas wird es die Energiewende nicht geben. Gleich nach seinem Amtsantritt vertrat Seide die Belange der Biogasbranche bei einer Podiumsdiskussion zum EEG- Dialog mit Bundesumweltminister Peter Altmaier. Die Veranstaltung vom 4. Februar wurde live übertragen, ein kurzer Mitschnitt ist als Video auf der Seite des Bundesumweltministeriums zu finden unter: fotos-und-filme/videos/ Dieter Schaarschmidt, Vorstandsmitglied beim Region Aktiv Wendland/Elbetal e.v. und Geschäftsführer der ReEnergie Wendland (www.re-energie-wendland.de), sprach mit Horst Seide darüber, was er jetzt vorhat und wie sich seine neue Aufgabe auf die Region auswirken wird: Was sind Ihre wichtigsten Ziele oder Anliegen, die Sie als Präsident im Fachverband Biogas erreichen wollen? Ich möchte in der Öffentlichkeit und in der Politik das Multitalent Biogas mit seinen besonderen Fähigkeiten beschreiben und damit zum Erhalt und zur Verbesserung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) beitragen. Damit die Landwirtschaft ihren wichtigen Beitrag für die Energiewende möglichst effektiv und klimafreundlich erbringen kann. Besonders liegt mir am Herzen, Biogas als Kraftstoff bundesweit bekannt zu machen und Strom aus Biogas gezielt für die Strombedarfsspitzen einzusetzen, wenn Sonne und Wind ihre Schwächen zeigen. Denn Biogas ist verlustfrei speicherbar, wie kein anderer erneuerbarer Energieträger. Wie werden Sie die Politik in Berlin zur Vernunft bringen, damit es für die Erneuerbaren Energien wieder verlässliche Rahmenbedingungen gibt? Ich werde jede Gelegenheit nutzen, um mit Politikern und Ministern direkt ins Gespräch zu kommen. So wie bei meinem Amtsantritt, bei der Gesprächsrunde mit Bundesumweltminister Peter Altmaier, über die Zukunft von Biogas im EEG. Ansonsten werde ich mich dafür einsetzen, dass die Verbände der Erneuerbaren Energien wieder mehr an einem Strang ziehen und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Wir brauchen alle Erneuerbaren Energien, jede mit ihren Stärken und Schwächen. Was wird sich durch Ihre Präsidentschaft an Ihrer Arbeit in der Region verändern? Horst Seide Foto: Fachverband Biogas e.v. Ich werde engere Terminkalender haben, das könnte auch meine Mitarbeit bei Region Aktiv beeinträchtigen. Ansonsten werde ich unsere wertvollen Erfahrungen aus der Energiewende im Wendland in die Welt hinaustragen und hoffentlich andere interessante Anregungen mit in das Wendland zurückbringen. An meiner sonstigen Arbeit im Wendland wird sich nichts ändern, die dritte Biogastankstelle in Clenze wird in naher Zukunft eröffnet. Auf der Biogasmesse und der Jahrestagung des Fachverbands Biogas in Leipzig vom 29. bis 31. Januar 2013 waren Anlagenbetreiber und Unternehmer aus der Region sowie Vorstandsmitglieder von Region Aktiv und politische Entscheider präsent. Auch die Akademie für erneuerbare Energien aus Lüchow war als Aussteller mit einem Messestand vertreten, zusammen mit der EES Nord GmbH. Mehr dazu auf Seite 24 dieses Bioenergie- Reports. Zusammenarbeit mit Biogas-Fachverband verstärkt Die Bioenergie-Region und die Regionalgruppe Lüneburger Heide des Fachverbands Biogas haben ihre Zusammenarbeit verstärkt. Die Regionalgruppe hat ihr Preisgeld vom Wettbewerb Farbe ins Feld im vergangenen Jahr als Ko-Finanzierung für die Bioenergie-Projekte zur Verfügung gestellt. Einige Energiewirte haben sogar das Hoffest, für das das Preisgeld vorgesehen war, aus eigener Tasche bezahlt, um das Geld für gemeinsame Aktivitäten freizumachen. So sind in diesem Jahr gemeinsame Biogas-Stammtische und Besichtigungen geplant, darunter auch eine mehrtägige Exkursion, die vermutlich nach Österreich führen wird. Die Zusammenarbeit bietet die Chance, die Arbeit der Biogas-Vertreter in der Bioenergie- Region bekannter zu machen Stammtisch der Regionalgruppe in den Seminarräumen des Restaurants Lässig, Hundertwasserbahnhof Uelzen und ihr Know-how in die Projekte einfließen zu lassen. Der Bioenergie-Region ist es ein Anliegen, fachlich fundierte und sachliche Informationen der Bioenergie-Experten weiterzugeben und mit Interessierten aus der Region zu diskutieren. Die im Verband zusammengeschlossenen Biogasanlagenbetreiber nutzen die organisatorische Unterstützung und die Öffentlichkeitsarbeit, die durch das Regionalmanagement geleistet wird, und beteiligen sich aktiv an Projekten der Bioenergie Region, in denen Vorbilder für einen regional sinnvollen und verträglichen Einsatz von Bioenergie erarbeitet werden. Neben der mittlerweile bekannten Blühstreifeninitiative (s. Seite 22 des Reports) geht es in den Projekten beispielsweise um Biomethan als Treibstoff in landwirtschaftlichen Fahrzeugen, um die Optimierung der Wärmenetze an Biogasanlagen oder um Alternativen im Energiepflanzenanbau. Übrigens: der erste Preis im Wettbewerb Farbe ins Feld ging auch dieses Jahr wieder an die Regionalgruppe Lüneburger Heide! Die Regionalgruppe Lüneburger Heide vertritt die Biogaserzeuger und -unternehmen in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Lüneburg, Harburg, Celle und Gifhorn.

2 18 Mehr Einigkeit als erwartet Gespräch zwischen Biogasfachverband und Bauernverband Von Manfred Ebeling In einem Gespräch mit KarlFriedrich Kassel schildert Manfred Ebeling seine Eindrücke von der Diskussionsrunde: Wie geht es mit der Landwirt schaft weiter? Wie groß werden die Betriebe? Wie groß die Äcker? Was wird angebaut? Wie die Tiere gehalten? Kritische Fragen wie diese stellen Ver braucher- und Umweltverbände immer stärker an die Politik und landwirtschaftliche Interessen vertreter. In Lüchow-Dannenberg drängte die Biosphärenreservats verwaltung die Bioenergie region zur Vereinbarung von Regeln für die Zukunft. Aber die Bioenergie region hat kein Mandat, solche Fragen verbindlich zu beantwor ten. Deshalb regte der Fachver band Biogas ein Gespräch mit dem Bauernverband Nordostnie dersachsen e.v. (BVNON) an. Wie stellen wir uns die Landwirt schaft der Zukunft vor? Die erste Überraschung war die große Gesprächsbereitschaft des Bauernverbandes. Das war nicht immer so. Aber der Vor sitzende des Verbandes in Nordostniedersachsen Thorsten Riggert und sein Stellvertreter Jens Wischmann waren schnell zu einem Treffen bereit, an dem auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und die Bioenergie-Region Wend land-elbetal teilnahmen. Wider Erwarten verlief das Ge spräch gut. In vielen Punkten gab es Übereinstimmung. Der Bauernverband erklärte zum Beispiel, für ihn sei die Anwendung von Gen technik derzeit kein Thema. In Sachen Kapitalgesellschaften in der Landwirtschaft war man sich ebenfalls einig. Der Bauernverband lehnt anonyme Gesellschaf ten als Betreiber landwirtschaft licher Anlagen ab. Der Hinter grund zu diesem Thema: im Manfred Ebeling; Foto: Karl-Friedrich Kassel Bereich von Biogasanlagen oder Stallbauten drängen immer wie der große Investoren in die Bran che, wie EnviTec Biogas AG oder die Deutsche Biogas AG. Gemeinsam lehnen BV und Bio gasfachverband dies ab. Die Landwirtschaft insgesamt hat Probleme mit der gesell schaftlichen Wahrnehmung ihrer Tätigkeit. Das gilt etwa bei der Tierhaltung oder beim Einsatz von Pestiziden. Das wird sehr emotional wahrgenommen. Die Vertreter von Bauernverband, AbL und den Biogasbetreibern stimmten überein, dass sich die Landwirtschaft dieser Wahrneh mung stellen muss, egal, ob falsch oder richtig. Die landwirt schaftliche Seite muss sich über die Argumente der Kritiker infor mieren und den Dissens aushal ten. Das gilt unter anderem für eines der akuten Themen, die multiresistenten Keime und die Frage, ob Biogasanlagen deren Vorkommen verstärken. Der Fachverband Biogas wird dazu im Mai eine Veranstaltung orga nisieren. Bemerkenswert, dass die BV-Vorsitzenden ausdrück lich darum baten, dazu einge laden zu werden. Einig waren sich die Ge sprächspartner auch darin, dass den Gemeinderäten beim Bau von nichtprivilegierten Biogas anlagen entgegen deren öffent lichen Beteuerungen eine große Bedeutung zukommt. Sie kön nen entscheiden, an welcher Stelle sie solche Anlagen zulas sen wollen und an welchen nicht. Insgesamt werde das Recht der Privilegierung von landwirtschaft lichen Bauten missbraucht. Nach der gemeinsamen Ansicht der Gesprächsrunde könnten Bau behörden viel dazu tun, die Aushöhlung des Privilegierungs rechts zu unterbinden. Etwa, wenn sie die Entsorgung von Gülle vor der Genehmigung von Stallbauten kritisch prüften. Bis her geben sie sich nach ein helliger Meinung der Runde oft mit vordergründigen Nachwei sen zufrieden. Das rechtliche Instrumentarium ist da. Es muss nur angewendet werden. Zustan dekommen und Verlauf des Ge sprächs ermutigen zu der Hoff nung, dass der Gesprächsfaden nicht abreißt. HINTERGRUNDTHEMA Was ist eigentlich Bioenergie? Was ist eigentlich Bioenergie? In der Öffentlichkeit gibt es oft nur eine verschwommene Vorstellung davon, was darunter zu ver stehen ist. Für viele ist Bioenergie gleich Biogas. Andere verallgemeinern Kritikpunkte, die für eine Form der Bioenergie gerade noch zutreffen mag, umstandslos auf alle anderen. Dabei sind die For men der Bioenergie so unter schiedlich wie ihre Nutzung. Mit ihr wird Wärme oder Strom er zeugt, werden Motoren betrieben. Das geschieht über festes Mate rial wie Holzpellets, über flüssiges wie Biodiesel oder gasförmiges wie Biogas. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile, ihre Energie effizienz oder die je unterschied liche Rate der CO2-Vermeidung. Wir wollen hier eine kleine Über sicht geben über die verschie denen Formen der Bioenergie, die nur eines gemeinsam haben: sie stammen alle aus Biomasse lieferten diese verschie denen Formen zusammen 36,9 Mrd. Kilowattstunden Strom, 126,5 Mrd. Kilowattstunden Wärme und 3,6 Mio. Tonnen Kraftstoff. 1. Holzenergie Sie wird aus Scheitholz, Holz pellets, aus Hackschnitzeln oder aus Altholz, etwa altes Bauholz, gewonnen kamen aus dieser Quelle sieben Prozent des gesamten Wärmebedarfs. 2. Biogas Es wird gewonnen aus Rest stoffen oder Energiepflanzen, zur Zeit noch vorrangig aus Mais. Das Gas wird zum Antrieb von Verbrennungsmotoren genutzt, mit denen Strom und Wärme produziert werden hatten 7100 Anlagen eine installierte elektrische Leistung von 2780 Megawatt. 3. Biokraftstoffe Darunter fallen Biodiesel, Bioetha nol, reines Pflan zenöl oder synthe tisierte Kraftstoffe. Biodiesel wird vor allem aus heimi schem Raps ge wonnen, ebenso das Pflanzenöl als Kraftstoff machten diese Kraftstoffe 5,6 Pro zent des gesamten Kraftstoffverbrauchs aus. Energiepflanzen nahmen weltweit vor zwei Jahren einen Anteil von zwei Prozent der Ackerflächen in Anspruch. In Deutschland wurden zwölf Prozent der Äcker für Bioenergie genutzt, dagegen 28 Prozent für Nahrungsmittel, aber 57 Prozent für Futtermittel. Fünf Prozent der weltweiten Palmölproduktion gingen in die Bioenergienutzung, aber 24 Pro zent wurden für Konsumartikel wie Kosmetik oder Kerzen ver wendet. Der Anteil der Bioenergie am deutschen Stromverbrauch be trug ,1 Prozent, bei Wärme 9,5 Prozent und bei Kraftstoffen 5,6 Prozent. Dabei machte Biogas mit 17,5 Mrd Kilo wattstunden den Löwenanteil aus, zum Vergleich Pflanzenöl: 1,4 Mrd. Kilowattstunden. Die Quellen der Bioenergie haben ganz unterschiedliche Energieerträge. Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e.v. (FNR) hat vor fünf Jahren diese Erträge berechnet. Wie viel Energie fällt beim Anbau einer Energiepflanze und ihrer spä teren Nutzung, entweder als Brennstoff oder als Biogas, pro Hektar Ackerfläche an, berech net in Heizöläquivalenten? Dabei zeigte sich, dass die Nutzung von Mais für Biogas oder Holz aus Kurzumtriebsplantagen mit Quelle: FNR e.v. über 5000 Liter je Hektar und Jahr die höchsten Energieerträ ge liefern. Mit über 6000 Litern läge nur noch Elefantengras als Brennstoff besser im Rennen. Rapsöl und dessen Verwendung zu Biodiesel liefern danach mit gut 1500 Litern wesentlich weni ger Energieertrag, ebenso wie Getreide für Ethanol, wie die Grafik der FNR zeigt. Wer in Zukunft über Bioener gie redet, muss also dazu sagen, welche Form er meint. Sie sind unterschiedlich, in ihren Umwelt auswirkungen, in ihren positiven Klimabilanzen und in ihrer Ener gieeffektivität. Ganz sicher ist allerdings: innerhalb der ver schiedenen Quellen und Anwen dungen von Biomasse liegt Bio gas an der Spitze. Text: Karl-Friedrich Kassel

3 19 HINTERGRUNDTHEMA Die erste funktionsfähige Biogasanlage Lomitz lieferte seit 1995 den Beweis, dass es geht Landwirt Wilhelm Heiseke an der Biogasanlage, Foto: Karl-Friedrich Kassel Der erste Anlauf, in Lüchow-Dannenberg Biogasanlagen zu bauen und zu nutzen, endete Er stand noch ganz im Zeichen des Konfliktes um Gorleben. Die einen bastelten an Alternativen, die anderen die Bundesregierung wollten ihren guten Willen zeigen und ließen fabrikfertige Teile errichten. Beides scheiterte. Zwölf Jahre später gab es einen neuen Anlauf. Diesmal gelang er und gelingt bis heute. In Lomitz baute Wilhelm Heiseke 1995 seine Anlage. Sie war für viele derer, die später folgten, das Anschauungsobjekt und die Informationsquelle. Zum ersten Mal wurde hier mit Biogas Strom erzeugt und ins Hastra-Netz (Hastra = Vorläufer von Eon.Avacon) eingespeist. Wie alle Pioniere hat auch Wilhelm Heiseke an allem, was folgte, einiges auszusetzen. Für viele, die später Biogasanlagen in Lüchow-Dannenberg bauten, lieferte er jedoch den Beweis, dass das funktionieren kann. Betreiber Wilhelm Heiseke, Foto: Karl-Friedrich Kassel Herr Heiseke, wann haben Sie Ihre Biogasanlage gebaut? Das war Da haben wir sie geplant und gebaut, 1996 ging sie ans Netz. Es war die erste Anlage in Lüchow-Dannen berg, die funktionierte. Und noch heute läuft. Wie ist sie konstruiert? Das ist eine ganz einfache Anlage, Einfermenter mit 1000 Kubikmetern. Heute sehe ich viel Schnickschnack an den An lagen. Da wird von Komponen tenvertretern viel aufgedrängt. Das macht die Anlagen teuer. Wie teuer war Ihre Anlage? Wir haben für D-Mark gebaut. Wie sieht das aus? Haben Sie alles selbst gebaut? Das ist ein Betonpott eben mit 1000 Kubikmetern Inhalt, darauf ein ganz normaler TransportContainer. Der enthält die Gas blase. Wofür der Container? Als Brandschutz. Die heute übliche Kunststoffhaube wäre mir viel zu unsicher. Die Anlage war von Anfang an auf Stromund Wärmegewinnung ausge legt, zunächst auf eine elek trische Leistung von 20 Kilowatt, später auf 40 Kilowatt. Das haben wir mit einem einfachen Opel-Motor gemacht. Der Wir kungsgrad war damals sehr schlecht. Er lag bei 20 Prozent. Heute sind 40 Prozent und mehr üblich. Technisch war die Anlage nicht schlecht, aber der Motor war katastrophal. Die Wärme haben wir für das Wohngebäude genutzt. Wie sind Sie auf Biogas gekommen? Eigentlich schon in den fünf ziger Jahren. Damals wurden die ersten Anlagen von Schmidt in Verden gebaut. Damals noch ohne Verstromung. Die kam erst etwa 1990 auf. Vorher ging es darum, das Gas unter niedrigem Druck auf Flaschen zu ziehen und damit den Schlepper anzu treiben. Einer der Pioniere war Hans Hochreither. Den muss man unbedingt nennen. Der Auslöser für den Bau 1995 war eine Strompreiserhö hung. Wir bekamen eine Strom rechnung über D-Mark. Gab es Informationen, auf die Sie zurückgreifen konnten? Es gab Gruppen von Landwir ten, denen wir uns anschlossen. Zuerst die Bremervörder Gruppe, dann die Soltauer Gruppe. Mit denen sind wir auf Informations fahrt nach Süddeutschland ge fahren. Vorlagen kamen von Eckhard Schneider, der ganz wichtig war. Aber die Konstruk tion musste man sich selbst überlegen. Die Rührtechnik war noch in den Anfängen. Motoren für diesen Zweck gab es noch gar nicht. Hochreither hat uns einen gebastelt und gesagt, wir sollten uns Handwerker holen, um ihn zu montieren. Elektriker und so. Das haben wir gemacht. Daraus wurde die Firma Dreyer und Bosse, an der wir beteiligt waren. Gibt es die Anlage noch im Urzustand oder wurde sie in der Zwischenzeit erneuert? Nur angebaut, umgestellt. Zum Beispiel beim Kraftwerk, das jetzt kein Zündstrahler mehr ist. Die Leistung ist heute 255 Kilo watt elektrisch. Aber der Fermen ter ist der Gleiche. Am Rührwerk haben wir viel gemacht. Die ganze Anlage war am Anfang abenteu erlich. Es war immer spannend. Was machen Sie mit dem Strom? Den haben wir anfangs selbst verbraucht und den Überschuss für zehn Pfennig die Kilowatt stunde verkauft. Mit der Hastra konnten wir damals gut zusam menarbeiten. Es gab viel Interesse für Ihre Anlage. In den ersten acht Jahren hat ten wir wöchentlich mindestens eine Besuchergruppe auf dem Hof. Die kamen mit Bussen an gefahren. Ich habe überall Vor träge gehalten. Die Leute, die heute die Großen sein wollen, und diejenigen, die es sind, haben sich hier viel abgeguckt. BHKW der Biogasanlage in Lomitz, Foto: Rainer Erhard, Küsten Wie beurteilen Sie den späteren Aufschwung beim Bau von Biogasanlagen? Das Erneuerbare-EnergienGesetz hat meiner Ansicht nach Einiges kaputt gemacht. Bis dahin ging es nur um die Ver gärung von Gülle und Nahrungs mittelresten. Wir haben zum Beispiel überaltertes Speiseeis genutzt. Mit dem EEG wurde völlig auf nachwachsende Roh stoffe gesetzt, mit der Folge des Maisanbaus. Heute scheint man sich wieder auf die Nutzung von Abfällen und Resten zu besinnen. Interview: Karl-Friedrich Kassel BHKW-Container der Biogasanlage in Lomitz, Foto: Rainer Erhard, Küsten

4 20 Wenn man heute auf die Wärmerechnung schaut, freut man sich Curt Lichtenberg in seinem behaglich warmen Wohnzimmer Interview mit Ute und Curt Lichtenberg, Wärmekunden im Bioenergiedorf Volkfien Herr Lichtenberg, Sie heizen mit Wärme aus der Biogasanlage in Volkfien werden Sie damit voll versorgt, oder haben Sie noch eine Notheizung? Ja, wir halten noch eine Not heizung vor, die meisten Bewoh ner wollten keine Vollversorgung, wir auch nicht, weil die Betreiber dann höhere Preise nehmen müssten. Die Notheizung haben wir einmal ausprobiert, sie hat funk tioniert. Eigentlich brauchen wir sie aber nicht. Frau Lichtenberg, ist es denn immer schön warm? Ja, es gibt keine Probleme, es ist immer schön warm bei uns. Und wenn die Leute im Dorf sagen, es wird kalt, merken wir das erst viel später, weil wir eine Fußbodenheizung haben. Aber es gab auch noch keine großen Ausfälle, wenn, dann waren es immer mal nur ein paar Stunden. Curt Lichtenberg: Im ersten Winter mussten die Betreiber natürlich immer noch mal nach regeln, die genaue Einstellung kann man erst vornehmen, wenn alle angeschlossen sind und man weiß, wie viel Wärme wo verbraucht wird. Wie waren denn die Anfänge des Wärmenetzes? Curt Lichtenberg: Wir wollten das Wärmenetz eigentlich als Dorfbewohner selbst bauen. Wir haben auch einen Verein ge gründet. Es war aber nicht so leicht, nach einigen Dorfver sammlungen konnten sich einige noch nicht entscheiden mitzu machen, oder wollten vorab die Preise wissen, die wir aber noch nicht sagen konnten. Wir muss ten erst einmal wissen, wer mit macht, und konnten dann erst Preise einholen und genau kal kulieren. Dann war es so, dass wir pro kw Wärmeleistung je weils Anschlussgebühren hätten nehmen müssen. Das war ok, und einige hatten schon das Geld einbezahlt, wir auch. Die Wärme wäre von den Anlagen betreibern kostenlos zur Verfü gung gestellt worden. Letztlich haben aber doch die Betreiber der Biogasanlage in das Wärmenetz investiert? Ja, es kam dann die Meldung, dass es Fördermittel für den Bau der Wärmeleitung und die Haus anschlüsse gebe. Die konnten wir als Verein aber nicht bekom men, und so haben sich die bei den Landwirte entschlossen, das Wärmenetz selbst zu bauen. Sie waren mit die ersten, die diese Förderung in Anspruch genom men haben. Wie sah es dann mit den Kos ten aus? Die Betreiber mussten ja nun selbst investieren, und so konn ten sie die Wärme nicht mehr umsonst anbieten. Und obwohl wir einen sehr günstigen Preis haben, waren einige unzufrie den, weil eben schon im Raum gestanden hatte, dass es die Wärme umsonst gibt. Die Hausanschlüsse wurden gefördert und wir mussten dann nicht mehr so eine hohe Summe zahlen wie gedacht, sondern nur noch einen niedrigen 3-stelligen Betrag. Und gibt es den Verein heute noch? Ja, der Bioenergiedorf Volk fien e.v. ist sehr aktiv. Um die etreiber zu entlasten, überneh B men wir als Verein das Ablesen der Zähler, das Erstellen und Austeilen der Rechnungen und die Überwachung der Zahlungs eingänge. Ich bin 2. Vorsitzender des Vereins und mache das ehrenamtlich wie die anderen auch. Das ist uns die Sache wert. Wir sind auch sozusagen Sprecher für das Dorf und stehen im Kontakt mit den Betreibern. Wir versuchen dafür zu sorgen, dass die Informationen rechtzei tig alle erreichen, zum Beispiel, wenn wie jetzt eine Erweiterung der Anlage ansteht, damit es keinen Ärger im Dorf gibt. Die Betreiber sehen sich natürlich vor allem als Unternehmer und entscheiden eigenständig über ihren Betrieb. Wir schauen aber auch kri tisch darauf und fragen nach, wenn die Anlage verändert oder erweitert wird, wie jetzt für das Nahwärmenetz in Teichlosen, oder wie es mit dem Maisanbau ist, ob der zum Beispiel von weiter her kommt. Man denkt ja, man macht etwas Gutes, und ist verunsichert, wenn man dann negative Sachen über Biogas in der Zeitung liest. Wie ist es denn in Volkfien mit dem Maisanbau? Da haben wir keine Probleme, es ist nicht so, dass rund ums Dorf Mais steht. Und die Flächen wechseln auch jedes Jahr. Die beiden Betreiber sind außerdem ja auch Ökobauern. Wie haben Sie denn eigentlich vorher geheizt? Oh, das ist eine lange Ge schichte. Das Haus wurde 1956 gebaut, 1957 sind wir eingezo gen. Früher haben wir mit Holz und Kohleöfen geheizt. Aber das Holz wurde immer teurer. Ute Lichtenberg: Und beim Heizen mit Kohle hatte man immer viel Staub in der Woh nung. Und wenn wir mal verreist sind, mussten Nachbarn oder Verwandte kommen, um zwi schendurch zu heizen, damit das Haus nicht so auskühlt. Das war schon umständlich. Curt Lichtenberg: Dann haben wir überlegt, einen Ölkessel ein zubauen. Aber wir können inner halb des Hauses keinen Hei zungsraum abteilen, und beim Weg von der Scheune bis zum Haus über eine Leitung hätten wir schon einen Wärmeverlust gehabt. Außerdem brauchten wir die Scheune damals noch, die wäre ganz verbaut worden. Und allein der Schornstein hätte zehntausend DM gekostet. Dann haben uns Leute zu einer Elek troheizung geraten, also Nacht speicheröfen. Das war damals, Mitte der 80er, noch recht neu. Aber sie sagten, das läuft gut. Das Bauen war auch ok und bezahlbar, aber das Heizen war sehr teuer. Ute Lichtenberg: Und in der Übergangszeit war es tagsüber oft viel zu warm, wenn die Sonne in die Zimmer schien, mussten wir die Fenster öffnen und die teure Heizluft nach draußen lassen. Und es wurde auch viel Staub umhergewirbelt durch die Heizungsluft. Dabei war es nicht so warm die Fußböden waren nicht isoliert, und wenn man direkt vor der Heizung stand, war es an den Füßen kalt und vor dem Heizkörper fast zu heiß. Eines Morgens hatte ich einen Riesenschreck: da waren die ganzen Gardinen schwarz! Die hatten sich statisch aufgeladen und über Nacht allen Staub an gezogen. Und wie lange haben Sie diese Heizung dann gehabt? Curt Lichtenberg: Nach unge fähr 10 Jahren haben wir uns dann wieder umgehört, und ich habe etwas in der Zeitung ge lesen über eine Heizkraftanlage (BHKW). Das war damals ziem lich neu. Kostete DM und lief mit Heizöl. Einige hatten auch BHKWs, die mit Pflanzenöl be trieben werden konnten, aber da gab es wohl immer mal Probleme. Bei uns gab es auch schon mal Reparaturen und klei nere Probleme, die Serviceleute von den Firmen kannten sich gar nicht aus, da mussten Techniker von weiter her kommen, und die Reparaturen und Wartungen waren nicht immer gerade billig. Aber insgesamt ist der Motor sehr lange und gut gelaufen und wir waren zufrieden. Aber wir haben schon so Liter Heiz öl verbraucht, das lag damals auch schon bei 80 Pfennig pro Liter. Wir haben bei der Umstellung der Heizungsanlage dann auch eine Fußbodenheizung im Wohn bereich eingebaut, oben haben wir normale Heizkörper einge baut. Wir hatten einen eigenen Wasserspeicher, den wir mit Wärme aufladen konnten. Ich konnte selbst steuern, ob und wann der Speicher aufgeladen wird. Die Steuerung war so, dass wir den vom BHKW produzierten Strom zuerst selbst verbraucht haben und er dann in das Netz eingespeist wurde. Es gab aber noch keine Vergütung wie heute, sondern wir erhielten vom Netz betreiber nur einen geringen Betrag für den Strom. Kurz vor dem Bau des Wär menetzes in Volkfien ging es dann aber los: zusätzlich zu den vorhandenen Zählern sollte ein weiterer eingebaut werden, den wir bezahlen sollten, und wir brauchten plötzlich eine Geneh migung für den Stromverkauf. Da fühlten wir uns ein bisschen als ungewollte Pioniere. Da kam das Wärmenetz gerade zum richtigen Zeitpunkt? Ja, das kam gerade recht, so dass wir direkt darauf umsteigen konnten. Was ist für Sie der größte Vorteil, Wärme vom Nahwärmenetz zu bekommen? Ute Lichtenberg: Wenn jetzt mal irgendwas kaputt ist oder es nicht warm wird, gehe ich zum zuständigen Techniker im Dorf und der kümmert sich sofort, wir müssen das nicht mehr selbst machen. Die Rechnung geht dann an die Betreiber der Bio gasanlage, wenn die Störung an der Anlage oder dem Netz liegt. Curt Lichtenberg: Wenn wir heute auf unsere Rechnung schauen, freuen wir uns. Wir sparen zwischen und pro Jahr. Frau Lichtenberg, Herr Lichtenberg, wir danken Ihnen für das Gespräch! Interview: Dorothea Angel, Regionalmanagerin Volkfiens Weg zum Bioenergiedorf Biogasanlage Volkfien; Foto: Christian Nowak Bereits vor dem Bau der Bio gasanlage und der Realisierung des dorfweiten Nahwärmenetzes gab es Anzeichen dafür, dass sich Volkfien auf dem Weg zum Bioenergiedorf befindet. Zahl reiche private Photovoltaikanla gen auf den Dächern der Anwoh ner zeugen von diesem Prozess. Ginge es nach den Vorstel lungen der Akteure vor Ort, könn ten in nicht allzu ferner Zukunft einige sehr interessante Projekte verwirklicht werden, zum Beispiel : Die Konzeption einer ge meinschaftlichen Belegung aller für Photovoltaik geeigneten Dach flächen, durch den Verein betrie ben. Die Realisierung eines gemeinschaftlichen E-Fahrzeug Pools. Die Versorgung des Ortes mit regional erzeugter Elektrizität (Leerrohre wurden beim Bau des Wärmenetzes bereits voraus schauend mit verlegt). Wärmeversorgung der Nachbarortschaften mit biogas betriebenen BHKWs. Natürlich gehen die Überle gungen im Verein weiter, ob nicht auch noch andere regenerative Energiequellen genutzt werden sollten. Eine hochmoderne Lö sung mit auf einzelnen Gebäu den dezentral angebrachten kleineren Windrotoren in Zylin derform ist eine der Optionen. Text: Claudia Wesch, Dorfreporterin

5 21 Solidarität schafft Wärme Bioenergiedorf Jameln, Foto: Christian Nowak, Thomasburg Fernwärme ist jedem ein Begriff, doch in jüngster Zeit bie ten selbst große Energieversor ger auch immer wieder Nahwär me an. Bei Neubaugebieten wird häufig Nahwärme als alternatives Konzept in Erwägung gezogen und umgesetzt. In der Bio energie-region Wendland-Elbe tal sind es vor allem einzelne Personen, die Biogasanlagen betreiben und ganze Dörfer oder Teile davon mit günstiger Nahwärme versorgen. In der Zwillingsregion Göttinger Land setzt man vor allem auf Genos senschaftsmodelle. Doch die Grundidee ist immer die gleiche: Die technisch-öko nomischen Vorteile von Nahwär me folgen aus der Zusammen fassung mehrerer Wärmeverbrau cher zu einem Großabnehmer, erklärt etwa Diplom-Physiker Michael Nast vom Deutschen Luft und Raumfahrtsinstitut in Stuttgart. Dadurch können Tech niken der Wärmeerzeugung ein gesetzt werden, die für kleine Verbraucher entweder zu teuer oder technisch kaum realisierbar wären. Die eigentliche Energie quelle bleibt dabei flexibel, seien es Blockheizkraftwerke, Holzhack schnitzelheizungen oder eben Biogasanlagen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Endverbraucher spart Platz, Zeit und Geld. Bei einer Vollversorgung braucht man nicht einmal mehr eine eigene Heizungsanlage der Betreiber garantiert, dass es gemütlich warm in der guten Stube bleibt. Schornsteinfeger, Kessel oder Veranstaltungshinweise Tanks gehören der Vergangen heit an. Auch Gedanken darüber, wann man am besten das Öl ein kauft oder in welche Höhen sich die Gaspreise noch schrauben werden, sind überflüssig. Das einzige, das noch bleibt, ist die so genannte Übergabe station, wo die Wärme aus dem Netz ins Haus geleitet wird. Und die braucht weniger Wartung als eine herkömmliche Heizungs anlage, da sie keinen Brenner hat. Heizen mit Nahwärme wirkt sich außerdem positiv auf den Energieausweis aus, denn sie wird mit dem Primärenergie faktor Null erzeugt. Neben der Vollversorgung gibt es noch das Modell der Grundversorgung. Dabei behält der Wärmekunde seine Heizung, um im Notfall noch zusätzliche Wärme zu erzeugen. Die Erfah rungen in den Bioenergiedörfern zeigen jedoch, dass das oft gar nicht notwendig ist. Für beide Modelle gilt jedoch: Wer mit Nahwärme heizt, macht sich unabhängig von herkömm lichen Rohstoffen und deren Preisspirale, unterstützt den Um weltschutz, stärkt die Region, in der er lebt, und spart bei all dem auch noch bares Geld. Text: Claudia Wesch, Dorfreporterin Tagung EE-Regionen: Soziale und ökologische Selbstversorgung aus Erneuerbaren Energien 5. März 2013 in Berlin Die Energiewende passiert hundertfach, dezentral, vor Ort. Wie Kommunen und Regionen erfolgreich nachhaltig auf Er neuerbare Energien umsteigen können, das hat das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt EE-Regionen untersucht. Nun stellt es seine Ergebnisse vor und präsentiert Handlungs möglichkeiten für Kommunen, die eine sozial-ökologische, d.h. sozial gerechte und natur-verträgliche Selbstversorgung aus Erneuerbaren Energien anstreben und verdeutlicht dies an kommunalen Best-Practice-Beispielen. Eingeladen sind Praktiker, Wissenschaftler/innen und Entschei dungsträger/innen, die sich mit kommunaler Selbstversorgung aus Erneuerbaren Energien beschäftigen. Lüchow-Dannenberg ist eine der vier ausgewählten Kommunen, in denen von 2009 bis 2012 Untersuchungen und Befragungen stattfanden, und deren Ergebnisse nun in Berlin vorgestellt werden. Quelle: Fachtagung: Pflanzenbauliche Verwertung von Gärrückständen aus Biogasanlagen 20./21. März 2013, Umweltforum Berlin Mit der Zunahme der Anzahl von Biogasanlagen steigt natur gemäß auch die Menge des anfallenden Gärrestes. Der Einsatz dieser Gärreste kann sowohl in der konventionellen Landwirt schaft als auch im ökologischen Landbau zu einer Substitution herkömmlicher mineralischer Dünger beitragen und helfen, Bodenfruchtbarkeit und Bodenstruktur zu verbessern. Beim Einsatz von Gärresten in der Düngung sind jedoch auch die Auswirkungen auf die Schutzgüter Boden, Wasser, Luft und Klima zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund organisiert die Fachagentur Nach wachsende Rohstoffe e.v. (FNR) diese Fachtagung, deren Ge genstand die Charakterisierung, Aufbereitung und Anwendung von Gärresten sowie ökologische, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte sind. Anmeldung und Infos: Quelle: FNR e.v. Opti 1 Projekt zur Optimierung von Wärmenetzen gestartet Nach gemeinsamen Work shops der Biogasanlagenbetrei ber aus dem Wendland und dem Göttinger Land im Dezember und Februar wurden jetzt zwei Aufgabenstellungen definiert, die in dem gemeinsamen Projekt untersucht werden sollen: Zum einen wird an einigen exemplarisch ausgewählten Bio gasanlagen modellhaft unter sucht, wie sie ausgelegt werden müssen, damit sie nicht nur das Dorf mit Wärme versorgen, son dern auch an der flexiblen Ein speisung von Strom aus Biogas teilnehmen können. Dabei geht es sowohl um eine möglichst gute Nutzung der verfügbaren Energie in Form von Wärme oder Strom, als auch um die Frage, welche technischen Änderungen dann an der Anlage notwendig wären und ob sich die Investi tionen rechnen würden. Dies ist aktuell eine wichtige Frage für die Zukunft von Biogas im Energiemix einerseits ist der beständige Strom aus Biogas wichtig, um die Grundversor gung in Deutschland abzusi chern. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich, Biogas zu speichern und den Strom aus Bioenergie vor allem dann ein zusetzen, wenn andere, nicht beständige Energiequellen wie Wind und Sonne, nicht zur Ver fügung stehen. Viele Biogasan lagenbetreiber befassen sich mit diesen Fragen, die insbesondere dann knifflig werden, wenn sie auch ein Wärmenetz betreiben oder dies planen. Denn der Wär mekunde vor Ort steht natürlich immer an erster Stelle. Zum anderen werden Daten von mehreren Biogasanlagen ausgewertet und verglichen, um Potenziale zur Minderung der Spitzenlasten aufzuspüren und die Steuerung der Wärmeliefe rung zu verbessern. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage, ob in einigen Haushalten die Nachtabsenkung schon in den frühen Morgenstunden beendet wird, um die hohe Wärmeab nahme morgens, wenn alle du schen und in einer warmen Küche sitzen wollen, zu senken. Dann stellt sich die Frage, ob es energetisch Sinn macht, weitere Wärmepuffer zu installieren und die Wärme über Nacht dort hin zuschicken. Kann so beispiels weise der zusätzliche Einsatz von Holzhackschnitzeln verrin gert werden? Ziel des Projekts ist es, die Nutzung der Wärme aus Biogas anlagen deutlich zu verbessern und im Austausch der Anlagen betreiber untereinander und mit technischen Experten insbeson dere die Wärmenetze zu opti mieren. Werden weitere Wärme netze in der Region gebaut, können diese anhand der ge meinsamen Erfahrungen noch effizienter ausgelegt werden. Gleichzeitig entsteht Wissen, das auch woanders gebraucht und von Planern und Ingenieuren aus den beiden beteiligten Bio energie-regionen in Form von Beratung und Fachveranstal tungen exportiert werden kann. Bisher beteiligen sich acht Anlagenbetreiber aus der Bio energie-region und vier Genos senschaften, die die Biogasan lagen in den Bioenergiedörfern Jühnde, Barlissen, Reiffenhau sen und Wollbrandshausen-Kre beck im Göttinger Land betrei ben. Alle stellen auch einen finan ziellen Beitrag zur Verfügung und profitieren von den erarbei teten Empfehlungen und dem fachlichen Austausch. Wärmenetz in Quickborn Foto: Christian Nowak, Thomasburg

6 22 Bioenergie-Region präsentiert sich auf der Grünen Woche in Berlin Die Grüne Woche ist eine der bekanntesten und eine der wenigen jährlich wachsenden Messen in Deutschland, bei der sich alles um Landwirtschaft und Ernährung dreht. Bekannt ist, dass sich dort die deutschen Bundesländer ebenso wie Län der aus der ganzen Welt mit touristischen und kulinarischen Angeboten präsentieren. Weniger bekannt ist, dass parallel zur Grünen Woche auch viele Fachveranstaltungen statt finden, wie das mehrtägige Zu kunftsforum ländliche Entwick lung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), das auch die 21 Modellregionen für Bioenergie fördert. Entspre chend finden sich in einer der Messehallen alljährlich Ausstel ler und Informationen rund um die Nutzung von Biomasse für die Energieerzeugung und für Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen. Vertreter der Bioener gie-region Wendland-Elbetal nahmen an Fachveranstaltungen teil, nutzten Gelegenheiten zu Gesprächen und knüpften neue Kontakte. Der regionale Gemeinschafts stand Elbe-Wendland bietet vor allem die Möglichkeit zu Ge sprächen mit Politikern, Ver bandsvertretern und Fachleuten. Empfänge, Pressegespräche und Rundgänge wurden organisiert, um Entscheider miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Anlie gen aus der Region, zum Beispiel hinsichtlich von Fördermöglich keiten in ländlichen Regionen, oder für Naturschutzmaßnah men in der Landwirtschaft, kön nen so persönlich dargelegt und Partner und Gäste des Gemeinschaftsstands Elbe-Wendland, Foto: Birgit Cordes, Bauernverband Nordostniedersachsen e.v. direkt vor Ort diskutiert werden. Aber auch untereinander haben die regionalen Akteure nur selten Gelegenheit, sich so ausführlich über verschiedene Belange der Region auszutauschen. Daher schätzen die Netzwerkpartner die Grüne Woche in Berlin auch aus diesem Grund und kommen gern dorthin. Messebesucher lie ßen sich zu Proben der kulina rischen Produkte des Partnerun ternehmens, Gewürzmischungen für Öle und Dips von Landge macht aus Dahlenburg, verfüh ren und erwarben die eine oder andere Komposition für die häusliche Küche. Anziehungs kraft übte außerdem das Glücks rad aus, bei dem die Teilnehmer nur gewinnen konnten, denn wenn sie den Namen des jewei ligen Tiers nicht wussten oder raten konnten, gab es Trost preise und das Wissen darüber, um welche im Rückgang begrif fene Tierart es sich dabei han delt, und dass man diese in der Elbtalaue noch finden kann. Die Hauptgewinner am Glücksrad können dieses Jahr einen Kurz urlaub in Wendland-Elbetal bei kostenloser Übernachtung ma chen. Aber auch ohne Gewinn preise fanden die Fahrradkarten, das Prospekt zum Elberadweg und die Broschüren mit Unter künften und touristischen High lights reißenden Absatz am Stand. Schon das zweite Jahr in Folge fand die Vorbereitung des gemeinsamen Auftritts unter Federführung des Bauernver bands Nordostniedersachsen e.v. (BVNON) statt, der seinen hoch karätig besetzten und gut be suchten Empfang am Gemein schaftsstand Elbe-Wendland nutzte, um die Anliegen der Landwirte zu vertreten. Mehr über die Partner, Be richte und Fotos unter: Lebensraum Blühstreifen Nicht nur am Futterhäus chen im Garten lassen sich zahl reiche Wintervögel beobachten. Ausgerüstet mit Fernglas und warmer Kleidung können man cherorts große Vogelschwärme an den in unserer Region zahl reichen nicht untergepflügten Blühstreifen beobachtet werden. Ölrettich-, Lein- und Sonnenblu mensaaten stellen zusammen mit den auf den nicht gespritzten Flächen vorkommenden Wild kräutersamen einen vielfältigen und nahrhaften Speisezettel dar. Insbesondere wenn Land wirte die Blühstreifen nahe an Hecken, breiten Wegrändern oder Gewässern angelegt haben, können die Streifen so auch im Winter vielfältige Funktionen er füllen. Scharen von Wintergäs ten aus nordischen Gefilden wie Bergfinken und die durch Zuzüg ler aus dem Norden angewach senen Trupps von Grünfinken, Goldammern, Feld- und Haus sperlingen, Stieglitzen sowie Kohl- und Blaumeisen suchen in den Fruchtständen nach Nah rung. Gelegentlich lassen sich sogar Grauammern und Berg hänflinge entdecken. Sind die Fruchtstände durch Wind, Schnee und Regen schon auf den Boden gedrückt, finden sich Ringel- und Hohltauben ein, um am Boden nach Nahrung zu suchen. Natürlich werden durch das vielfältige Nahrungsangebot und die Deckung auch verschiedene Mäuse angelockt, die wiederum den seltenen Raubwürger und Greifvögel wie Turmfalken und Mäusebussarde anziehen. Sogar die seltenen Kornweihen nutzen Stieglitz den reich mit Nagern gedeckten Tisch. Auch Rebhühner und Fa sanen, Rehe und Hasen fühlen sich in den Blühstreifen wohl. Es wäre schön, wenn die Landwirte bei der jetzt anstehen den Planung der Bestellung ihrer Ackerflächen auch in diesem Jahr wieder Bereiche für Blüh streifen einplanen könnten. Die landwirtschaftlichen Bezugs quellen für Saatgut verfügen mittlerweile über ein vielfältiges Sortiment von Saatmischungen. Unter Mitwirkung von hiesigen Vogelkundlern wurde sogar eine auf den Vogelartenschutz ab gestimmte Mischung erstellt. Die Bezugsquellen dafür können bei der Bioenergie-Region Wend land-elbetal und dem Land schaftspflegeverband Wend land-elbetal erfragt werden. Eine Bestellung sollte möglichst An Goldammer, Fotos: Hans-Jürgen Kelm fang April erfolgen, um am Boden brütende Feldvögel wie die Feld lerchen nicht zu gefährden. Landwirte können so mit der frühzeitigen Anlage von den far benprächtigen Streifen auf ein fache Weise viel zur Vielfalt in der Agrarlandschaft beitragen. Vogelwelt, Insekten, Imker und Besucher unserer Region wer den es ihnen danken. Text: Heinke Kelm, 1. Vorsitzende des Landschaftspflegeverbands Wendland-Elbetal e. V. Infos zur Bestellung des Saatguts Vielfalt ins Feld Das Saatgut wird in den nächsten Wochen bei der Raiffeisen Dannenberg sowie bei weiteren Vertriebspartnern in der Region erhältlich sein. Die Vertriebspartner erfah ren Sie ab März auf der Web site der Bioenergie-Region elbetal.de oder telefonisch unter (Doro thea Angel) oder beim Land schaftspflegeverband unter (Heinke Kelm)

7 23 Tipps zum Lesen energiepflanzen.info ENERGIEPFLANZEN FÜR BIOGASANLAGEN NIEDERSACHSEN Energiepflanzen für Biogasanlagen Als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist es die Aufgabe der Fach agentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), die Landwirte bei ihrem Wirken maßgeblich zu unterstüt zen. Mit den vorliegenden, regional bezogenen Bro schüren zum Energiepflan zenanbau soll Landwirten eine Handlungshilfe an die Hand geben werden. Die Broschüre für Niedersachsen kann kostenlos bestellt oder im Internet heruntergeladen werden unter: fnr.de/broschuren/bioenergie/energiepflanzen/regionalbro schuren.html Quelle: FNR e.v. Naturschutz in Ackerbauregionen Handlungsleitfaden für Naturschutzinteressierte und die Verwaltungspraxis Naturschutz in Ackerbauregionen Naturschutz und inten siv genutzte Ackerbaure gionen das sind zwei The men, die sich auf den ers ten Blick widersprechen. Naturschutzziele in inten siven Agrarregionen zu erreichen ist schwer, die Gründe dafür vielfältig. In intensiv genutzten Agrar regionen müssen Ansätze her, die Naturschutz nicht nur trotz, sondern auch mit anderen Nutzungsansprü chen umsetzbar machen. Dieser Handlungsleitfaden will Praxisakteuren Möglichkeiten zeigen, mit denen Naturschutzziele auch unter den erschwerten Bedingungen intensiver Agrarregionen leichter umgesetzt wer den können. Dazu gehört die Beschreibung solcher Maßnah men, die sich vergleichsweise leicht innerhalb der landwirtschaft lichen Nutzung integrieren lassen. Der Leitfaden zeigt auch, aus welchen Fördertöpfen solche Maßnahmen bezahlt werden kön nen und welche Ansprechpartner jeweils nähere Informationen geben können. onen/leitfaden-naturschutz/ Quelle: Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) Bio ist Teil der hiesigen Landwirtschaft Interview mit Axel Schröder, Geschäftsführer der Saatbau Clenze eg Herr Schröder: an der Tankstelle der Saatbau Clenze eg wird eine Zapfstation für Biomethan gebaut. Wie ist es dazu gekommen? Manfred Ebeling, Biogasanla genbetreiber in Püggen, hat mich angesprochen, ob wir Interesse an der Einrichtung einer BiogasTankstelle hätten. Er hat dann den Kontakt zu Horst Seide ver mittelt, der Biomethan als Treib stoff verkauft. Gemeinsam wer den wir in Clenze und auch in Salzwedel eine Biogas-Tankstelle einrichten. Welches Interesse haben Sie an Biomethan als Treibstoff? Ich sehe Bio als Teil der hie sigen Landwirtschaft, zum Bei spiel handeln wir mit Biogetreide aus der ökologischen Landwirt schaft. Aber zur Landwirtschaft gehören auch Biogas und das Gesamtthema regenerative Ener gien. Als regionale landwirtschaft liche Genossenschaft wollen wir mit dem Treibstoff aus Biogas unsere Geschäftsfelder erwei tern. Die Saatbau Clenze ist im Feld erneuerbare Energien übri gens auch selbst aktiv: gemein sam mit der Volksbank Clenze und der Gemeinde Clenze haben wir eine Bürgerenergiegenossen schaft gegründet und betreiben mit weiteren Partnern 3 Photo voltaik-anlagen, auf einem Schu lgebäude, einer Dachfläche der freiwilligen Feuerwehr und einem unserer eigenen Gebäude in Clenze. Ist die Vielfalt Ihres Angebots an Treibstoffen bei Ihnen Programm? Und setzen Sie besonders auf regionale oder ökologisch besonders verträgliche Produkte? Bei Treibstoffen ist man natür lich auf die vorhandenen Pro dukte festgelegt, es gibt nicht Tankstelle der Saatbau Clenze eg, Geschäftsführer Axel Schröder und Mitarbeiter Norman Grütt viele Varianten, aber wir haben sehr früh umgestellt auf E 85, und waren auch sehr früh dabei mit Biodiesel. Da sind wir immer gleich zu Beginn auf den Zug aufgesprungen. Was erhoffen Sie sich von dem neuen Angebot? Auf der einen Seite geht es um Imagegewinn, wir möchten bei innovativen Produkten vorn mit dabei sein. Auf der anderen Seite wollen wir unser Produkt portfolio ausweiten, eventuell neue Kunden gewinnen. Die Wirtschaftlichkeit ist weniger im Vordergrund, denn das Biome than verkaufen wir nicht selbst, sondern sind Dienstleister für Horst Seide als Betreiber und erhalten eine anteilige Service gebühr beim Verkauf. Wann soll es losgehen? Wir warten täglich auf die Baugenehmigung, danach rech nen wir noch mit 2 3 Wochen. Soll es eine Eröffnungsfeier geben? Ja, zusammen mit Horst Seide machen wir eine große Eröffnungsfeier, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen. Autohäuser werden als Aus steller angefragt, wir freuen uns, wenn die Bioenergie-Region mit einem Informationsstand dabei ist, und für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch ge sorgt. Herr Schröder, wir danken Ihnen für das Gespräch! Interview:Dorothea Angel, Regionalmanagerin Mit der Errichtung der Biomethan-Tankstelle in Clenze wird es bereits drei Tankstellen im Landkreis Lüchow-Dannenberg geben, an denen Erdgasautofahrer rei nes Biomethan aus regionaler Produktion tanken können. Um- gerechnet auf einen Liter Treibstoff kostet das umweltschonende Erd- oder Biogas nur etwa 70 Cent. Weitere Tankstellen sind ge plant, um noch mehr Autofahrer zum Umsteigen zu bewegen und kurze Wege für die Autofahrer anzubieten, die bereits Biogas tanken. Infos zum Fahren mit Biogas erhalten Sie bei der BioenergieRegion, in Autohäusern und auf Für Neueinsteiger gibt es Starterpakete der BioenergieRegion Tankgutscheine in Höhe von 200 von dem Betreiber der Tankstellen in Dannenberg und Clenze, Horst Seide. Weitere Infos zur Saatbau Clenze eg unter Erdgasautos neue Kleinwagen auf dem Markt! Seit einigen Wochen sind die neuen Kleinen da mit großen Leistungen. Der neue Fiat Panda Natural Power hat beispielsweise eine Leistung von 80 PS und gehört mit einem CO2-Wert von lediglich 86 Gramm pro Kilometer im Erd gasbetrieb zu den umweltfreund lichsten Fahrzeugen auf dem Markt. Er benötigt nur 3,1 kg Erd gas auf 100 km (kombiniert) und fährt so für 10 über 300 km weit. Die Reichweite mit Erdgas oder heimischem Biogas beträgt 400 Kilometer. Zusätzlich verfügt er als bivalentes Fahrzeug über einen 35 Liter-Benzintank. Der eco up! von VW kommt sogar nur auf 79 Gramm CO2 pro Kilometer und benötigt weniger als 3 kg Erdgas auf 100 km. Dabei hat er immerhin eine Leistung von 68 PS. Die gleichen technischen Daten bringt der SEAT Mii Eco fuel Ecomotive mit, ebenfalls seit Anfang 2013 als Erdgasauto erhältlich. Auf der Website der Bioener gie-region finden Sie Daten und Fakten zu den verschiedenen Modellen. Auf einen Blick ist dort zu sehen, ab welcher jährlichen Fahrleistung sich eines dieser Erdgasmodelle von Fiat, VW, Audi, Mercedes, Opel, ŠKODA und SEAT lohnt, was das Tanken kostet, welche Reichweite, Leis tungen und Ausstattungsmerk male die Autos mitbringen. Weitere Infos und alle neuen Modelle finden Sie unter ande rem auf: und Foto: Verkaufsberater Volker Segieth neben dem neuen Erdgas-Panda, Fiat Autohaus Niber, Uelzen

8 24 Großer Andrang, prominenter Besuch und interessante Gespräche Die Akademie für Erneuerbare Energien auf der Jahrestagung und Fachmesse des Fachverbandes Biogas e.v. Nach drei Tagen endete die Fachmesse und Jahrestagung des Fachverbandes Biogas e.v. am 31. Januar 2013 in Leipzig überaus erfolgreich. Über Fachbesucher strömten durch die Hallen, um sich über den umweltfreundlichen Energieträger zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Insbesondere interessierten sich die Teilnehmer des internationalen Branchentreffs für Informationen zur Anlagensicherheit und zur Effizienzsteigerung. Logisch, dass auch die Akademie für Erneuerbare Energien aus Lüchow-Dannenberg vor Ort war. Denn diese hält in ihrem Angebot Seminare bereit, die sich speziell mit den vorgestellten Themen befassen und Anlagenbetreibern praktische Hilfestellungen und Tipps vermitteln, beispielsweise das Biogas-Seminar Sicherheitsregeln für Biogasanlagen nach Störfallverordnung. Dort wird Anlagenbetreibern das Gefährdungspotenzial bewusst gemacht und es werden Maßnahmen aufgezeigt, um Schadensfälle für Menschen, Anlage und Umwelt zu vermeiden. In Kombination dazu enthält das Seminar Repowering/Optimierung von Biogasanlagen wertvolle Informationen, den wirtschaftlichen Erfolg von Biogasanlagen zu steigern, indem Prozesse und Wärmenutzungskonzepte optimiert werden. Dagmar Hildebrandt, Seminarleiterin der Akademie resümiert: Die Messe war ein voller Erfolg. Wir waren in Halle 2, wo es sehr lebhaft zuging. So hatten wir viele Besucher und interessante Gespräche. Das zeigt, dass Weiterbildungsmaßnahmen für Biogasanlagenbetreiber und Mitarbeiter trotz sinkender Neubauprojekte gefragt sind und wir mit unserer Entscheidung, mehrere Seminare zum Thema Sicherheit und Repowering ins Programm aufzunehmen, richtig liegen. Zudem konnten sich die Besucher in einem Film einen Überblick über das Akademie-An gebot verschaffen und sich am Akademie-Stand über den innovativen, berufsbegleitenden Master-Studiengang Erneuerbare Energien der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg informieren. Interessierte können sich noch bis zum 15. Juli für einen der 25 Studienplätze bewerben, der einen themen- und branchenübergreifenden Master-Abschluss ermöglicht. Am 31. Januar nur kurze Zeit vor seiner Wahl zum Präsidenten des Fachverbandes Biogas stattete Horst Seide dem Stand der Akademie einen Besuch ab. Neben dem prominenten Besuch waren auch ehemalige Seminarteilnehmer und Studenten der Akademie bei uns am Stand. Interessant war der Austausch über den beruflichen Werdegang nach dem Master- Interview mit Wolfgang Hollmann, ältester Absolvent der Akademie für Erneuerbare Energien Wolfgang Hollmann, Foto: privat Sie sind der erste Absolvent des 2. Jahrgangs, herzlichen Glückwunsch! Sie sind aber auch der bisher älteste mit über 60 Jahren aus allen Jahrgängen. Was hat Sie bewogen, noch einmal den Master Erneuerbare Energien zu studieren? Aus meiner Sicht spielt das Alter für eine Weiterqualifizierung keine entscheidende Rolle. Das heutige Berufsleben erfordert einen ständigen Lernprozess, man spricht auch von lebenslangem Lernen. In meiner Tätigkeit als Planer im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung nehmen die Erneuerbaren Energien immer mehr Raum ein und somit war es naheliegend, mich auch in diesem Bereich weiter zu qualifizieren. Der mit diesem Studium verbundene akademische Grad M.Sc. war auch ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidungsfindung. Was zeichnet aus Ihrer Sicht den Masterstudiengang EE an der HAW und der AEE (im Vergleich mit anderen Studiengängen) aus? Nach meinen Recherchen gibt es keinen vergleichbaren Masterstudiengang in der an gebotenen Fächerkombination, der berufsbegleitend angeboten wird. Wie sind Sie auf die Akademie und den Masterstudiengang aufmerksam geworden? Ich führte Recherchen im Internet durch. Wie beurteilen Sie die inhaltliche Gestaltung und den interdisziplinären Ansatz des Studienganges? Die breite Fächerung des Studienganges über das gesamte Gebiet der Erneuerbaren Energien beurteile ich sehr positiv. So wurde Wissen für die Bereiche Biotechnische und Nichtbiotechnische Systeme, Energiewirtschaft, dezentrale Energiegewinnung und Management-Methoden vermittelt. Kam Ihnen als berufsbegleitend Studierendem der Wechsel zwischen Präsenz- und Online- Lernzeiten entgegen? Die Anzahl der Präsenztage und Online-Lernzeiten lagen in einem verträglichen Rahmen. Zusätzlich ist aber ein nicht zu unterschätzender Anteil zum Selbststudium und der Bearbeitung der Studienunterlagen erforderlich. Zur Wissensvertiefung und für den Erfahrungsaustausch sind die Präsenztage aus meiner Sicht hilfreich und unerlässlich. Inwiefern empfanden Sie die Online-Lernplattform Moodle als nützlich und hilfreich? Die Lernplattform Moodle ist ein nützliches Instrument zum Informationsaustausch und ermöglicht weiterhin einen ständigen Zugriff auf das Studienmaterial. Wie empfanden Sie den persönlichen Kontakt und die Betreuung durch die Professoren/ Dozenten und die Akademie? Bedingt durch die kleinen Jahrgangsgruppen ist ein guter Kontakt zu den Professoren und Dozenten gegeben. Fragen konnten an den Präsenztagen, per Mail oder über die Lernplattform erörtert werden. Die Betreuung und Organisation durch die Akademie ist in allen Belangen als Bestens zu bewerten. Haben Sie bereits während des Studiums Kontakte für Ihre weitere Karriere knüpfen können bzw. nützliche Impulse erfahren? Als selbstständiger Planer ist meine Karriereplanung sicherlich abgeschlossen, aber das Wissen aus dem Masterstudium konnte schon nützlich im beruflichen Tagesgeschäft angewendet werden. Durch das Masterstudium kann ich meine Geschäftszweige erweitern. Was würden Sie neuen Studieninteressenten für den Masterstudiengang mitgeben wollen was sollten diese wissen? Für einen Ingenieur oder Wirtschaftsingenieur, der sich im Fachgebiet der Erneuerbaren Energien qualifizieren möchte, bietet dieser Studiengang aufgrund seiner Vielseitigkeit eine sehr gute Ausgangsbasis für alle Bereiche der Erneuerbaren Energien. Ehrgeiz und ein großes Maß an Disziplin sind für dieses berufsbegleitende Studium erforderlich, aber es lohnt sich. Vielen Dank, Herr Hollmann, für das sehr interessante Gespräch und alles Gute für Ihre Zukunft! Abschluss und weitere gewünschte Themenschwerpunkte für unsere zukünftige Seminarplanung. Wir werden nächstes Jahr bestimmt wieder dabei sein, fasst Hildebrandt abschließend zufrieden zusammen. Integration von kleinen Windenergieanlagen in städtische Gebäudekonzepte Masterthese von Wolfgang Hollmann In seiner Masterarbeit befasst sich Wolfgang Hollmann, 64 Jahre, mit der Integration von kleinen Windenergieanlagen in städtische Gebäudekonzepte. Die Windenergienutzung im urbanen Umfeld an oder auf Gebäuden ist bisher wenig erforscht. Diese Arbeit soll eine Anleitung für die Nutzung von Windkraftanlagen innerhalb von städtischer Bebauung geben. Hierzu werden die Anwendungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Bauformen hinsichtlich Konstruktionstypen wie Vertikalachser oder Horizontalachser, Stromgestehungskosten, Leistungs- und Ertragsdaten verglichen und bewertet. Es werden verschiedene Szenarien für Referenzstandorte von kleinen Windkraftanlagen Gemeinschaftsstand der Akademie und EES Nord GmbH auf der Biogasmesse in Leipzig untersucht. Für diese unterschiedlichen Szenarien werden die Stromgestehungskosten kalkuliert. Bei einer Eigennutzung des erzeugten Stroms zeigen sieben von neun Anlagen einen wirtschaftlichen Betrieb auf. Die Vergütung der Stromeinspeisung nach EEG 2012 ist für einen wirtschaftlichen Betrieb einer kleinen Windkraftanlage nicht ausreichend. Unter Bezugnahme von Planungsbeispielen wurde die Annahme bestätigt, die bereits bei großen Windenergieanlagen bekannt ist, dass mit zunehmender Höhe der Häuser und einer zunehmenden Größe der Anlage auch der Ertrag und damit der wirtschaftliche Nutzen steigen können. Energieertrag für KWEA Klassen I und II für die Rauhigkeitslänge 0,5 m. Grafik: Wolfgang Hollmann AKADEMIE FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN

9 25 Zukunftsenergien Nordwest Job- und Bildungsmesse in Bremen Positive Resonanz zum Seminar Biogas: Verwaltung und Dokumentation an Anlagen Löchern Sie das Team der Akademie für Erneuerbare Energien mit Ihren Fragen am Messestand 8 auf der Job- und Bildungsmesse Zukunftsenergien Nordwest in Bremen. Die Job- und Bildungsmesse Zukunftsenergien Nordwest findet vom 1. bis 2. März 2013 in Bremen statt. Bei ihr dreht sich alles um Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Kein Wunder also, dass die Akademie für Erneuerbare Energien auch dort sein wird. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über die Qualifizierungsangebote der Akademie. Das Team der Akademie checkt vor Ort gerne Ihre Bewerbungsunterlagen und prüft, ob Sie bereits alle Unterlagen und Voraussetzungen für den Master Erneuerbare Energien mitbringen oder welche Leistungsnachweise noch fehlen und wie Sie diese erbringen können. Sollten Sie an den vielfältigen Seminaren der Akademie interessiert sein, können Ihnen auch hier die Mitarbeiter sagen, welches Seminar Ihr persönliches Fortkommen unterstützt. Der Stand der Akademie hat die Nummer 8. Die Messe ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Details zum Seminar am Biogas: Repowering/ Optimierung von Biogasanlagen Den wirtschaftlichen Erfolg einer Biogasanlage begleiten vielfältige Faktoren, z.b. gut funktionierende Prozesse und Wärmenutzungskonzepte. Für viele Anlage bestehen hier Möglichkeiten zur weiteren Optimierung. In dem angebotenen Workshop können die Teilnehmer sich über aktuelle Entwicklungen informieren, offen Fragen klären und mit Experten diskutieren. Themenauswahl: Mineralstoffmischungen zur Optimierung der Spurenstoffversorgung im Fermenter, Wege zur Effizienzsteigerung Seminar für Beschäftigte an Biogasanlagen Seminar an der Akademie für Erneuerbare Energien Vom Dezember 2012 veranstaltete die Akademie für erneuerbare Energien in Kooperation mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) das Seminar Biogas: Verwaltung und Dokumentation an Anlagen. Die überwiegend weiblichen TeilnehmerInnen kamen aus Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Potsdam und Nordrhein-Westfalen. Die teilweise lange Anreise hat sich gelohnt. Schon der erste Tag mit dem Vortrag zum allgemeinen Überblick kam sehr gut an. Er gab Informationen, woher man weiß, welche Dokumente man braucht, welche unterschiedliche Arten von Dokumenten es gibt, welche unterschiedlichen Prüfintervalle eingehalten werden müssen sowie welche Fehler und Schwierigkeiten häufig auftreten. Zudem erhielten die TeilnehmerInnen Tipps zur Ablage und zu externen Hilfen mit anschaulichen Praxisbeispielen. Auch die Informationen zur Dokumentation zu relevanten Vorschriften und Verordnungen im Bereich Sicherheit (z. B. Gefährdungsbeurteilung, Ex-Schutz bei Biogasanlagen, Betriebsanweisungen Seminarübersicht 2013 etc.) beurteilten die TeilnehmerInnen für ihre tägliche Arbeit als sehr nützlich und hilfreich. Der Vortrag der Steuerberaterin zu Steuer- und Buchhaltungsfragen wurde von den TeilnehmerInnen mit sehr gut bewertet. Zudem schätzten sie an dem Seminar den Austausch untereinander (insbesondere auch der Austausch unter Frauen). Im Fragebogen gab einer der männlichen Teilnehmer an: Mir hat gefallen, dass unterschiedlich wichtige Themen angesprochen wurden und Hilfen angeboten werden, z.b. Lieferscheine etc. Ein weiterer lobte die nette Atmosphäre und kompetente Referenten. Wir freuen uns über das positive Feedback. Das nächste Seminar Biogas: Betrieb der Biogasanlagen Verwaltung und Dokumentation findet vom 28. bis in der Akademie statt. Details zum Seminar am Biogas: Sicherheitsregeln für Biogasanlagen nach Störfallverordnung Um Schadensfälle für Menschen, Anlagen und Umwelt beim Betrieb einer Biogasanlage zu vermeiden, ist es immer wieder erforderlich, sich das Gefährdungspotential bewusst zu machen und zu prüfen, ob die getroffenen und vorbeugenden Sicherheitsvorkehrungen ausreichend sind. Gerade bei älteren Anlagen nehmen die Hoher Praxisbezug bei einem Biogas-Seminar an der Akademie für Erneuerbare Energien Gefahren durch Verschleiß und dadurch bedingte Wartungs- und Reparaturarbeiten zu und erfordern besondere Vorkehrungen des Anlagenbetreibers. Frühlingsrabatt: Buchen Sie beide Seminare als Paket und wir gewähren Ihnen einen Rabatt von 10 % auf das zweite Seminar! Foto: shutterstock Qualifizierung für Beschäftigte an Biogasanlagen (3 Tage ) (in Kooperation mit der LEB) Termine: (bereits ausgebucht!) oder ,10 p. P. (inkl. MwSt.) Biogas: Repowering/ Optimierung von Biogasanlagen Termine: oder ,10 p. P. (zzgl. MwSt.) Biogas: Sicherheitsregeln für Biogasanlagen nach Störfallverordnung Termine: oder ,10 p. P. (inkl. MwSt.) Qualifizierung von Anlagenbetreibern Termin: ,10 p. P. (inkl. MwSt.) inkl. Seminarunterlagen und NEU! EEG-Vergütung für Biomasseanlagen Termin: ,10 p. P. (inkl. MwSt.) Betrieb der Biogasanlagen Verwaltung und Dokumentation Termine: oder ,10 p. P. (inkl. MwSt.) NEU! Seminar Windenergie Termin: 4./ (2 Tage) 464,10 (inkl. MwSt.) inkl. Seminarunterlagen und NEU! Projektmanagement für Windenergieanlagen Termin: (3 Tage) 773,50 (inkl. MwSt.) inkl. Seminarunterlagen Neue Haftung und Verantwortung für Wohneigentümer ab ! Termin: ,00 p. P. (inkl. MwSt.) inkl. Seminar unterlagen Energieeffizienz im Wohneigentum (3 Module) 1. Modul: Wärmedämmung: Termin: Modul: Heizsysteme: Termin: Modul: Finanzielle Hilfen bei der energetischen Gebäudesanierung Termin: pro Modul 20,00 (inkl. MwSt.) bzw. drei Abendveranstaltungen komplett: 50,00 (inkl. MwSt.) inkl. Teilnehmerunterlagen Biogas-Grundkurs (2 x 4 Tage) (in Kooperation mit der LEB) Termine: und ,10 p. P. (inkl. MwSt.) NEU! Fortbildung zum Energie- und Klimaschutzmanager/in Fachkraft für dezentrale und kommunale Energiesysteme Termin: Start voraussichtlich Oktober 2013 auf Anfrage AKADEMIE FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN

10 26 Akademie relauncht Website zu Jahresbeginn Viele praktische neue Funktionalitäten und ein frisches Design Die Akademie relauncht ihre Website pünktlich zum Jah resbeginn. Die neue Website er scheint in einem frischen, inno vativen Design. Wechselnde Bildmotive im Kopfbereich und eine klare Menüstruktur stellen die vier Angebotsschwerpunkte der Akademie deutlich heraus: Masterstudiengang, Seminare, Fachexkursionen und BiogasFachkongress. Dem Benutzer der Website wird eine verständ liche Navigation durch die einzel nen Menüpunkte und Inhalte ge boten. Ganz gleich, ob er unter wegs mit dem Mobiltelefon oder dem tablet die Website besucht gemäß der Zeit passt sich die Website an die verschiedenen Bildschirmgrößen an und bleibt auf Grund des Responsive Lay outs immer übersichtlich. Die Website ist durch das neue Design und die überarbei tete Struktur reifer geworden. Wir haben viele Bereiche ausgebaut, so können sich Interessierte des Masterstudiengangs beispiels weise durch Erfahrungsberichte von Absolventen und Studieren den der Akademie ein besseres Bild über das Studium machen. Zudem wird das hohe Niveau des Studiengangs dargestellt, indem wir die Masterthesen der Absolventen vorstellen, so Mar tina Grud, Geschäftsführerin der Akademie für Erneuerbare Ener gien. Weiterhin befinden sich auf der Website die online buch baren Seminare für 2013, die übersichtlich nach Themen schwerpunkt und Zeitraum gefil tert werden können. Die Filter funktion ist ein wesentlicher Fort schritt auf der neuen Website, so können die interessierten Besu cher viel schneller das für sie passende Seminar finden. Wenn dennoch Fragen auftauchen, findet man meine Kontaktdaten schnell in der rechten Seiten leiste. Ich beantworte dann gerne alle Fragen zu den Semi naren oder dem Biogas-Fach kongress in einem persönlichen Gespräch, erklärt Dagmar Hil debrandt, Seminarleitung an der Akademie für Erneuerbare Ener gien. Des Weiteren sind auf der Website die Social Media Kanäle Facebook und Xing eingebun den, die zusätzliche Informatio nen und Kontaktmöglichkeiten mit dem Team der Akademie bie ten. Das Angebot der Fachexkur sionen soll im Laufe der Zeit noch weiter entwickelt werden: Die verschiedenen Module des Angebots sollen ausgebaut und bald online buchbar werden. Wir sind sehr zufrieden mit unserer neuen Website, die von unserem Gesellschafter und Marketing partner, der GLC Glücksburg Consulting AG, konzipiert und realisiert wurde. Jetzt haben wir eine frische Plattform mit der wir mit unserem Masterstudiengang in die fünfte Runde starten kön nen, freut sich Grud. Interessierte des Masterstu diengangs Erneuerbare Ener gien (M.Sc) mit Beginn im Okto ber 2013 können sich bis zum 15. Juli 2013 für einen der 25 begehrten Plätze an der Akade mie für Erneuerbare Energien bewerben. Weitere Informatio nen können auf der neuen Web site der Akademie unter www. akademie-ee.de abgerufen wer den. Ihre Ansprechpartner bei der Akademie für erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg GmbH Impressum Der Bioenergie-Report ist ein Projekt der Bioenergie-Region Wendland- Elbetal in Kooperation mit der Druckund Verlagsgesellschaft Köhring GmbH & Co. KG, Verlag der Elbe-JeetzelZeitung, und Karl-Friedrich Kassel, Journalist aus Luckau, Wendland. Die redaktionelle Verantwortung trägt die Bioenergie-Region. Ansichten und Ein schätzungen in einzelnen Beiträgen, deren Autoren namentlich genannt sind, geben nicht automatisch die Meinung der Verantwortlichen der Bioenergie-Region wieder. Projektträger der Bioenergie-Region ist die Wirtschaftsförderung Lüchow-Dan nenberg, ein Projekt der GLC Glücks burg Consulting AG, Hamburg. Der Vorstand des Region Aktiv Wend land/elbetal e.v. ist strategischer Ent scheider und Impulsgeber für die Bio energie-region. Informationen über die BioenergieRegion Wendland-Elbetal: Die Bioenergie-Region Wendland- Elbetal ist eine von 25 Regionen bundesweit, die 2009 den Wettbewerb des Bundesministeriums für Ernäh rung, Landwirtschaft und Verbraucher schutz (BMELV) um die innovativsten Bioenergie-Regionen Deutschlands gewonnen haben. Nach drei erfolg reichen Jahren und dem Beschluss zur Energiewende wurde die Förderung der Bioenergie-Regionen durch das BMELV nochmals bis Juli 2015 verlän gert. 21 Regionen mit ihren jeweiligen Zwillingsregionen initiieren weiterhin regional angepasste Projekte und tragen mit intensiver Netzwerkarbeit, fachlichem Austausch, Informationsund Fachveranstaltungen sowie the matischen Aktionskampagnen zur nachhaltigen Nutzung von Bioenergie bei. Das Projektbudget beträgt etwa über drei Jahre, die maxi male Förderung des Bundes Zusätzlich muss ein Eigenanteil von etwa (ca. 35 %) aufgebracht werden. Dieser wird von kommunalen Partnern, Unternehmen der Region und durch Eigeneinnahmen (Veran staltungen, Fachexkursionen) gestellt. Folgende Partner ermöglichen das Projekt durch ihren Beitrag: Landkreis Lüchow-Dannenberg SAMTGEMEINDE LÜCHOW (WENDLAND) Samtgemeinde Ostheide Tel. ( ) Fax Dagmar Hildebrandt Seminarleitung Tel Martina Grud Geschäftsführung Tel Lüchow Wallstr akademie für ErnEuErbarE EnErgiEn Anne Jirjahlke Geschäftsführung Tel Region Aktiv Wendland/Elbetal e.v. Karl-Friedrich Kassel, Journalist sowie Biogasanlagenbetreiber aus der Bioenergie-Region und der Zwillingsregion Elfrun Frauendorf Studierendensekretariat Tel Weitere strategische Partner der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal sind: emma e.v., Energiemanagementagentur EnerGO Lüchow-Dannenberg, Ausbildungsprojekt für Technische Assistenten zur Verarbeitung Nachwachsender Rohstoffe Landwirtschaftliches Bildungs zentrum Echem (LBZ) Heinrich Rahlfs, Dipl. Ing. agr. Autohaus Wolter-Lüchow GmbH Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe B.A.U.M. consult, Michael Wedler Viele Informationen haben wir auch gedruckt als Flyer oder Broschüre für Sie verfügbar. Sprechen Sie uns gerne an. Akademie für erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg GmbH Seerauer Str Lüchow Einwohner des L andkreises Lüchow-Dannenberg, die ein Biogasfahrzeug kaufen, können sich freuen: A b sofor t erhalten Fahrerinnen und Fa h r e r vo n n e u z u g e l a s s e n e n C N G - Fa h r z e u g e n vo n u n s e i n e n Ta n kg u t s c h e i n ü b e r E u r o. Den Gutschein erhalten Sie beim Kauf Ihres Fahrzeugs. E i n l ö s b a r a n d e r B i o g a s - Ta n k s t e l l e i n D a n n e n b e r g ( n u r g ü l t i g f ü r B i o m e t h a n ). Barnitzer Str Landsatz. Wir beraten Betreiber von Biogasanlagen in Sachen:! "! Ihr Ansprechpartner bei uns: Prozessoptimierung #$%&& ' (%%% &$ Christof Christensen Technik und Wartung #)$) )*+),&$( - tel.: 05844/ Biomasseproduktion " mobil: 0151/ Substratlagerung mail: #)$) )*+),&$( - unser Partner: Stromvermarktung " und verschiedenes mehr. Das Corporate Design der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal (Logo, Bildzeichen für Themenfelder) und des Region Aktiv Wendland/Elbetal e.v. wurde gestaltet von Irmhild Schwarz, grafik bilder objekte, Kröte Kontakt: Bioenergie-Region Wendland-Elbetal c/o Wirtschaftsförderung Dorothea Angel Seerauer Straße Lüchow Telefon: +49 (0) Telefax: +49 (0) AKADEMIE FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN

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