Elemente des Periodensystems. Natürliche Häufigkeit der Elemente

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Elemente des Periodensystems. Natürliche Häufigkeit der Elemente"

Transkript

1 Elemente des Periodensystems Natürliche Häufigkeit der Elemente 1

2 Der Wasserstoff Vorkommen Eigenschaften Gewinnung Verwendung Verbindungen 2

3 Vorkommen Interstellare Wasserstoffwolken Orion-Nebel und auf der Erde 3

4 Eigenschaften 4

5 Ein Element verschiedene Bindungstypen im Inneren des Jupiter (90 % H 2, 10 % He) T = K p > 4 Mio bar 5

6 Darstellung im Labor Herstellung im Labor im Kipp schen Apparat 6

7 Technische Verfahren zur H 2 -Gewinnung Ca. 90 % des Wasserstoffs werden aus fossilen Energieträgern gewonnen Kohlevergasung (Wassergas, Synthesegas) Basis für die Synthese organischer Chemikalien (z. B. Methanol, Alkane, Alkene) Kohlenoxid-Konvertierung oder Wassergas-Shift-Reaktion (an Co 3 O 4 -Kat. bei 450 C) liefert Energie 7

8 Elektrolyse von Wasser Das lohnt sich nur bei günstig verfügbarer Elektroenergie. 8

9 Wasserstofftechnologie der Zukunft 9

10 Reaktionen Knallgas-Reaktion ΔH = kj/mol H 2 ist bei Raumtemperatur reaktionsträge. Reaktion durch Zündung initiiert. eine Kettenreaktion die zur Explosion führt 1986: Challenger-Katastrophe 10

11 Verwendung als Brenngas 11

12 Wasserstoffverbindungen Ionische Hydride (1. und 2. Hauptgruppe) Kovalente Wasserstoffverbindungen (3. 7. Hauptgruppe) mehr oder weniger polar HF Metallische Hydride (Einlagerungsverbindungen) meist nicht stöchiometrisch 12

13 Industrielle Verwendung von Wasserstoff 13

14 Wasserstoff Energieträger der Zukunft Funktionsprinzip einer PEM-Brennstoffzelle Anode H 2 2 H e - Katode O e - O 2-2 H + + O 2- H 2 O Elektrolyt Protonenaustauscher-Membran Proton Exchange Membrane (PEM) 14

15 Zusammenfassung - Wasserstoff Leichtestes Gas mit niedrigem Siede- und Schmelzpunkt Technische Gewinnung durch Steam-Reforming aus CH 4 oder Koks und Wasserdampf Darstellung im Labor durch Reaktion unedler Metalle mit Säuren oder Wasser Hohe Bindungsenergie der H-H-Bindung erfordert meist höhere Reaktionstemperaturen Mit Elementen der 1. und 2. HG bilden sich salzartige Hydride mit dem H - Anion H 2 reagiert mit vielen Nichtmetallen zu Molekülen mit (polar) kovalenten Bindungen, in denen H partiell positiv geladen ist H 2 kann viele Metalloxide zum Metall reduzieren H 2 wird als Brennstoff und in vielen chemischen Synthesen gebraucht 15

16 Weitere Elemente der 1. Hauptgruppe (Alkalimetalle) al-qary (arabisch) Look! He s positive... Somebody stole his electron = salzhaltige Asche Help!!! There is water in here! Help!!! He is stealing my electron Eigenschaften Vorkommen Gewinnung Verwendung Wichtige Verbindungen 16

17 Eigenschaften der Elemente weiche Metalle geringer Dichte (Li, Na und K schwimmen auf dem Wasser) mit dem Messer schneidbar Natrium Kalium 17

18 Eigenschaften der Elemente Heftige Reaktion mit Wasser M + H 2 O MOH + ½ H 2 M M + + e - H + + e - ½H 2 Reaktion mit den meisten Nichtmetallen z. B. Halogene, Sauerstoff, Wasserstoff Ionischer Charakter, großer Radius, geringe Ladungsdichte immer als M + -Kationen auf, Bildung leicht löslicher, farbloser Salze Stabilisierung großer, niedrig geladener Anionen (z. B. HCO 3-, O 2- ) 18

19 Natürliche Vorkommen LiAl[Si 2 O 6 ] Spodumen NaCl (Steinsalz, Halit) NaAl[Si 3 O 8 ] (Natronfeldspat, Albit) Na 2 CO H 2 O (Soda) NaNO 3 (Chlilesalpeter) Na 3 AlF 6 (Kryolith) KCl (Sylvin) KAl[Si 3 O 8 ] (Kalifeldspat) 19

20 Gewinnung der Alkalimetalle - Alkalichloridelektrolyse Smp C Kathode: Anode: Na + + e - Na (flüssig) 2Cl - Cl 2 (gasf.) + 2 e - 20

21 Verwendung der Alkalimetalle Natrium Synthese einer Vielzahl von Natriumverbindungen z. B. Na 2 O 2, NaNH 2,NaH, NaCN Als Reduktionsmittel zur Gewinnung von Metallen, z. B. von Titan Trockenmittel für organische Lösungsmittel Na-Dampflampen Kalium, Lithium Synthese von Li- und K-organischen Verbindungen K- und Na-Legierungen als Kühlmittel in Kernreaktoren 21

22 Hydoxide MOH sind von allen Hydroxiden die stärksten Basen sehr hygroskopische weiße Feststoffe, zerfließen beim Stehen an Luft extrem ätzend ( Ätznatron, Ätzkali, OH - reagiert mit Proteinen der Haut, NaOH als Abflußreiniger) NaOH für anorganische, KOH für organische Synthesen (löst sich besser in organischen Lösungsmitteln reagieren mit CO 2 zu Hydrogencarbonaten NaOH 22

Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier. 30. Oktober 2006

Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier. 30. Oktober 2006 Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier 30. Oktober 2006 Alkalimetalle - Allgemeines Li Valenz-Elektronenstruktur ns 1 Na K Rb Cs Fr Alkalimetalle - Physikalische Eigenschaften Metallische Eigenschaften

Mehr

Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte

Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte Lösungen Eine Lösung ist in der Chemie ein homogenes Gemisch, das aus zwei oder mehr chemisch reinen Stoffen besteht. Sie enthält einen oder mehrere gelöste Stoffe

Mehr

1 Das Periodensystem der Elemente (PSE)

1 Das Periodensystem der Elemente (PSE) 1 DAS PERIODENSYSTEM DER ELEMENTE (PSE) 1 G P E R I U P P E O D E Abbildung 1: Perioden und Gruppen 1 Das Periodensystem der Elemente (PSE) Man unterscheidet Perioden von Gruppen (siehe Abbildung auf dieser

Mehr

Alkalimetalle. 1. Alkalimetalle Die 1. Hauptgruppe des Periodensystems der Elemente [1-4]

Alkalimetalle. 1. Alkalimetalle Die 1. Hauptgruppe des Periodensystems der Elemente [1-4] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie - Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsversuche im Wintersemester 2009/2010 20.11. 2009 Betreuung: Dr. M. Andratschke Referenten: Andreas

Mehr

Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff zu Wasser, Energieinhalt,

Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff zu Wasser, Energieinhalt, Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Das Element Wasserstoff und seine Verbindungen Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff

Mehr

Grundlagen Chemie. Dipl.-Lab. Chem. Stephan Klotz. Freiwill ige Feuerwehr Rosenheim

Grundlagen Chemie. Dipl.-Lab. Chem. Stephan Klotz. Freiwill ige Feuerwehr Rosenheim Grundlagen Dipl.-Lab. Chem. Stephan Klotz Freiwill ige Feuerwehr Rosenheim Einführung Lernziele Einfache chemische Vorgänge, die Bedeutung für die Feuerwehrpraxis haben, erklären. Chemische Grundlagen

Mehr

Eigenschaften der Elemente der 1. Gruppe

Eigenschaften der Elemente der 1. Gruppe Eigenschaften der Elemente der 1. Gruppe 1. Gruppe (Alkalimetalle) Li, Na, K, Rb, Cs, (Fr) Elektronenkonfiguration: ns 1 reagieren mit H 2 O: M + H 2 O MOH + ½ H 2 reagieren mit H 2 : M + ½ H 2 MH reagieren

Mehr

Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Metallbindung

Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Metallbindung Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Metallbindung Chemische Bindungen in Metallen, Elektronengasmodell, elektronische Bänder, Bandstrukturmodell, Metalle, Halbleiter, Isolatoren, Bandlücke,

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Die wichtigsten Elementfamilien

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt: Die wichtigsten Elementfamilien Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Lernwerkstatt: Die wichtigsten Elementfamilien Das komplette Material finden Sie hier: Download bei School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Elementfamilien

Mehr

SÄUREN, BASE, SALZE GRUNDLAGEN CHEMIE

SÄUREN, BASE, SALZE GRUNDLAGEN CHEMIE SÄUREN, BASE, SALZE GRUNDLAGEN CHEMIE ORGANISCHE UND ANORGANISCHE CHEMIE ORGANISCHE UND ANORGANISCHE CHEMIE Wikipedia: Die organische Chemie (kurz: OC), häufig auch kurz Organik, ist ein Teilgebiet der

Mehr

Vom Atom zum Molekül

Vom Atom zum Molekül Vom Atom zum Molekül Ionenverbindungen Na + Cl NaCl lebensgefährlich giftig lebensgefährlich giftig lebensessentiell Metall + Nichtmetall Salz Beispiel Natriumchlorid Elektronenkonfiguration: 11Na: 1s(2)

Mehr

1.3 Chemische Reaktionen des Wassers - Bildung von Säuren und Basen

1.3 Chemische Reaktionen des Wassers - Bildung von Säuren und Basen 1.3 Chemische Reaktionen des Wassers Bildung von Säuren und Basen Säure und Basebegriff nach Arrhenius (1887) Wasser reagiert mit Nichtmetalloxiden (Säureanhydriden) zu Säuren. Die gebildete Säure löst

Mehr

Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Die 4. Hauptgruppe, Kohlenstoffgruppe (Tetrele)

Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Die 4. Hauptgruppe, Kohlenstoffgruppe (Tetrele) Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Die 4. Hauptgruppe, Kohlenstoffgruppe (Tetrele) Die Pnictide und Tetrele, N, P, C, Si, das Element Kohlenstoff, Vorkommen, u.a. Methanhydrat, Modifikationen

Mehr

Eigenschaften Reinstoffe Elemente Kugelteilchen Elementes Atom

Eigenschaften Reinstoffe Elemente Kugelteilchen Elementes Atom Einstieg: Atom Der Chemiker will alles genau untersuchen, um die Eigenschaften von Stoffen heraus zu finden. Er trennt Gemische in Reinstoffe. Er analysiert Reinstoffe, so dass sie in ihre Elemente zerfallen.

Mehr

Halogen-, Interhalogenund Edelgas-Verbindungen

Halogen-, Interhalogenund Edelgas-Verbindungen Halogen-, Interhalogenund Edelgas-Verbindungen Vorkommen und Darstellung von 2,Cl 2, 2,I 2 17 2 Cl 2 2 I 2 Vorkommen Ca 2 (lussspat) Na 3 Al 6 (Kryolith) Ca 5 (PO 4 ) 3 (luorapatit) Cl - : gelöst in Meerwasser

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen Chemie für Biologen Vorlesung im WS 200/05 V2, Mi 10-12, S0 T01 A02 Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil : 03.11.200) MILESS: Chemie für Biologen 66 Chemische

Mehr

Alkalimetalle. 1. Begriff und wichtige Eigenschaften [1 3]

Alkalimetalle. 1. Begriff und wichtige Eigenschaften [1 3] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsversuche im Sommersemester 2011 08.06.2011 Betreuung: Dr. M. Andratschke Referenten: Daniela Schraml,

Mehr

Übersicht. Wasserstoff-Verbindungen

Übersicht. Wasserstoff-Verbindungen Allgemeine Chemie - Teil Anorganische Chemie II: 5. Hauptgruppe Übersicht A. Die Stellung der Elemente der 5. Hauptgruppe im Periodensystem. Stickstoff 2.1. Stickstoff-Wasserstoff Wasserstoff-Verbindungen.1.1.

Mehr

Praktikumsrelevante Themen

Praktikumsrelevante Themen Praktikumsrelevante Themen Lösungen Der Auflösungsprozess Beeinflussung der Löslichkeit durch Temperatur und Druck Konzentration von Lösungen Dampfdruck, Siede- und Gefrierpunkt von Lösungen Lösungen von

Mehr

Kochsalz-Kristalle (Halit) Wichtige Stoffgruppen Atomverband Stoffgruppe Metall Metall: Metallische Stoffe Salzartige Stoffe Metall Nichtmetall:

Kochsalz-Kristalle (Halit) Wichtige Stoffgruppen Atomverband Stoffgruppe Metall Metall: Metallische Stoffe Salzartige Stoffe Metall Nichtmetall: Kochsalz-Kristalle (Halit) 1 Wichtige Stoffgruppen Atomverband Metall Metall: Metall Nichtmetall: Stoffgruppe Metallische Stoffe (Gitter) - Metalle - Legierungen (- Cluster) Salzartige Stoffe (Gitter)

Mehr

DEFINITIONEN REINES WASSER

DEFINITIONEN REINES WASSER SÄUREN UND BASEN 1) DEFINITIONEN REINES WASSER enthält gleich viel H + Ionen und OH Ionen aus der Reaktion H 2 O H + OH Die GGWKonstante dieser Reaktion ist K W = [H ]*[OH ] = 10 14 In die GGWKonstante

Mehr

Vorlesungsteil V - Chemie der Nichtmetalle

Vorlesungsteil V - Chemie der Nichtmetalle Chemie Zusammenfassung Vorlesungsteil V - Chemie der Nichtmetalle Nichtmetalle: Nichtmetalle sind chemische Elemente der Gruppen 14 bis 18 des Periodensystems der Elemente denen die typischen metallischen

Mehr

Von Bekir Ada & Edin Terzic ANORGANISCHE PEROXIDE & RADIKALE

Von Bekir Ada & Edin Terzic ANORGANISCHE PEROXIDE & RADIKALE Von Bekir Ada & Edin Terzic ANORGANISCHE PEROXIDE & RADIKALE THEMEN Radikale Was sind Radikale Verwendung Stickstoffmonoxid Wasserstoffperoxid Halogen Polymerisation Peroxide Was sind Peroxide Natriumperoxid

Mehr

41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden?

41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden? 41. Welches der folgenden Elemente zeigt die geringste Tendenz, Ionen zu bilden? A) Ca B) C C) F D) Na 42. Steinsalz löst sich in Wasser, A) weil beide Ionen Hydrathüllen bilden können B) es eine Säure

Mehr

Periodensystem der Elemente - PSE

Periodensystem der Elemente - PSE Periodensystem der Elemente - PSE Historische Entwicklung Möglichkeiten der Reindarstellung seit 18. Jhdt. wissenschaftliche Beschreibung der Elemente 1817 Johann Wolfgang Döbereiner: ähnliche Elemente

Mehr

Grundlagen des Periodensystems der Elemente

Grundlagen des Periodensystems der Elemente Aus der regelmäßigen Wiederholung ähnlicher Eigenschaften der Elemente leitete Mendelejew das Gesetz der Periodizität ab. Diese Periodizität liegt im Aufbau der Atomhülle begründet. Atomradius Als Atomradius

Mehr

Chemieepoche Klasse 11. Aufbau der Stoffe und die Grundgesetze chemischer Reaktionen

Chemieepoche Klasse 11. Aufbau der Stoffe und die Grundgesetze chemischer Reaktionen Chemieepoche Klasse 11 Aufbau der Stoffe und die Grundgesetze chemischer Reaktionen Eisengewinnung (Schülervortrag) Fortsetzung Chemische Bindungen Warum sind im Wassermolekül zwei Wasserstoffatome mit

Mehr

Chemische Bindung. Chemische Bindung

Chemische Bindung. Chemische Bindung Chemische Bindung Atome verbinden sich zu Molekülen oder Gittern, um eine Edelgaskonfiguration zu erreichen. Es gibt drei verschiedene Arten der chemischen Bindung: Atombindung Chemische Bindung Gesetz

Mehr

Musterprüfung Welche der Elemente Lithium, Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Magnesium, Aluminium und Calcium sind Nichtmetalle?

Musterprüfung Welche der Elemente Lithium, Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Magnesium, Aluminium und Calcium sind Nichtmetalle? Module: Atombau und Periodensystem Chemische Bindungen Chemische Reaktionen 1 Musterprüfung 1. Teil: Atombau und Periodensystem 1.1. Welche Art von Teilchen befinden sich a) im Atomkern b) in der Elektronenhülle

Mehr

Welches Element / Ion hat die Elektronenkonfiguration 1s 2 2s 2 2p 6 3s 2 3p 6. Geben Sie isoelektronische Ionen zu den folgenden Atomen an

Welches Element / Ion hat die Elektronenkonfiguration 1s 2 2s 2 2p 6 3s 2 3p 6. Geben Sie isoelektronische Ionen zu den folgenden Atomen an Übung 05.11.13 Welches Element / Ion hat die Elektronenkonfiguration 1s 2 2s 2 2p 6 Ne / F - / O 2- / N 3- / Na + / Mg 2+ / Al 3+. Welches Element / Ion hat die Elektronenkonfiguration 1s 2 2s 2 2p 6 3s

Mehr

Alkalimetalle. Elemente Lithium Natrium Kalium Rubidium Cäsium Relative Atommasse 6,941 23,0 39,1 85,5 132,9

Alkalimetalle. Elemente Lithium Natrium Kalium Rubidium Cäsium Relative Atommasse 6,941 23,0 39,1 85,5 132,9 Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie: Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Sommersemester 2014 11.06.2014 Betreuung: Dr. M. Andratschke Referenten: Frederik Knüttel,

Mehr

Vorkurs Allgemeine Chemie für Ingenieure und Biologen 20. Oktober 2015 Dr. Helmut Sitzmann, Apl.-Professor für Anorganische Chemie

Vorkurs Allgemeine Chemie für Ingenieure und Biologen 20. Oktober 2015 Dr. Helmut Sitzmann, Apl.-Professor für Anorganische Chemie Vorkurs Allgemeine Chemie für Ingenieure und Biologen 20. Oktober 2015 Dr. Helmut Sitzmann, Apl.-Professor für Anorganische Chemie DIE CHEMISCHE BINDUNG Ionische Bindung, Beispiel Natriumchlorid Trifft

Mehr

3. Chemie der Hauptgruppenelemente

3. Chemie der Hauptgruppenelemente R. K. O. Sigel & E. Freisinger, CHE 102.1, Frühlingssemester 2015 33 3. Chemie der Hauptgruppenelemente 3.1. Verteilung der Elemente in der Natur Die zugänglichen Teile der Erdkugel ("Erdhülle") lassen

Mehr

Erläutere den CO 2 -Nachweis. Definiere den Begriff exotherme Reaktion und zeichne ein passendes Energiediagramm. Grundwissenskatalog Chemie 8 NTG

Erläutere den CO 2 -Nachweis. Definiere den Begriff exotherme Reaktion und zeichne ein passendes Energiediagramm. Grundwissenskatalog Chemie 8 NTG Erläutere den CO 2 -Nachweis. Wird das Gas in Kalkwasser (Ca(OH) 2 ) eingeleitet bildet sich ein schwerlöslicher Niederschlag von Calciumcarbonat (CaCO 3 ). Abgabe von innerer Energie (Wärme, Knall,...)

Mehr

Grundwissen Chemie. 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I

Grundwissen Chemie. 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I Stoffe, Experimente - Stoffe und Stoffgemische unterscheiden Stoffeigenschaften, Reinstoffe, Gemische, Trennverfahren - Teilchenmodell: Atome und Moleküle

Mehr

1. Alkalimetalle. 1.1 Vorkommen. 1.2 Gruppeneigenschaften Gruppe. 1.3 Darstellung 1.4 Technische Verwendung. 1.5 Flammenfärbungen

1. Alkalimetalle. 1.1 Vorkommen. 1.2 Gruppeneigenschaften Gruppe. 1.3 Darstellung 1.4 Technische Verwendung. 1.5 Flammenfärbungen Gliederung 1.1 Vorkommen 1. Alkalimetalle 1.2 Gruppeneigenschaften Gruppe Ib bzw. IA 1.3 Darstellung 1.4 Technische Verwendung 3 1.5 Flammenfärbungen Li 1.6 Löslichkeit der Salze 11 1.7 Komplexe mit Kronenethern

Mehr

1. Stoffe und Eigenschaften

1. Stoffe und Eigenschaften 1. Stoffe und Eigenschaften Chemischer Vorgang Stoffänderung, keine Zustandsänderung Physikalischer Vorgang Lösung Zustandsänderung, keine Stoffänderung (z.b. Lösen, Aggregatzustände,...) Homogenes Gemisch

Mehr

CHEMIE KAPITEL 5- REAKTIONEN DER ANORGANISCHEN CHEMIE. Timm Wilke. Georg-August-Universität Göttingen. Wintersemester 2013 / 2014

CHEMIE KAPITEL 5- REAKTIONEN DER ANORGANISCHEN CHEMIE. Timm Wilke. Georg-August-Universität Göttingen. Wintersemester 2013 / 2014 CHEMIE KAPITEL 5- REAKTIONEN DER ANORGANISCHEN CHEMIE Timm Wilke Georg-August-Universität Göttingen Wintersemester 2013 / 2014 Folie 2 Folie 3 Wiederholung: Teilreaktionen (I) Mg Mg 2+ + 2 e - * 2 (II)

Mehr

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden.

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. -I B.1- B C H E M I S C H W ISSENWERTES 1 Säuren, Laugen und Salze 1.1 Definitionen von Arrhénius Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. Eine Säure

Mehr

Modul Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie Übungsblatt 9

Modul Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie Übungsblatt 9 Modul Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie Übungsblatt 9 Abgabe Montag, 20.06.2016 bis 12 Uhr im Gang Forschungsflügel Süd, 3. Stock Alkalimetalle, Erdalkalimetalle Pflichtaufgaben: Aufgabe

Mehr

Periodensystem (PSE)

Periodensystem (PSE) Periodensystem (PSE) - Wie sind die Elemente im PSE angeordnet? - Warum und nach welchen Kritierien können sie so angeordnet werden? - Was kann man aus dem PSE ablesen, außer der Massenzahl? Fragen zum

Mehr

Kapitel II Säuren und Basen

Kapitel II Säuren und Basen Kapitel II Säuren und Basen Björn Schulz, Berlin 2004, www.lernmaus.de Inhalt: Säuren Beispiele für Säuren: Herstellung von Säuren Laugen / Basen Herstellung von Säuren und Basen Säuren und Basen in chemischen

Mehr

Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe

Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe 1. Stoffe und Reaktionen Gemisch: Stoff, der aus mindestens zwei Reinstoffen besteht. Homogen: einzelne Bestandteile nicht erkennbar Gasgemisch z.b. Legierung Reinstoff

Mehr

Chemie. Elemente Elemente sind Stoffe, die nur aus einer Sorte von Atomen bestehen. 1. Metalle ; 2. Nichtmetalle ; 3. Halbmetalle

Chemie. Elemente Elemente sind Stoffe, die nur aus einer Sorte von Atomen bestehen. 1. Metalle ; 2. Nichtmetalle ; 3. Halbmetalle Chemie 1. Wiederholung Elemente Elemente sind Stoffe, die nur aus einer Sorte von Atomen bestehen. 1. Metalle ; 2. Nichtmetalle ; 3. Halbmetalle Moleküle Moleküle sind zwei oder mehr Atome zusammen verbunden.

Mehr

1) Welche Aussagen über die Hauptgruppenelemente im Periodensystem sind richtig?

1) Welche Aussagen über die Hauptgruppenelemente im Periodensystem sind richtig? 1) Welche Aussagen über die Hauptgruppenelemente im Periodensystem sind richtig? 1) Es sind alles Metalle. 2) In der äußeren Elektronenschale werden s- bzw. s- und p-orbitale aufgefüllt. 3) Sie stimmen

Mehr

Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Hölderlin-Gymnasium Nürtingen. Chemie

Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Hölderlin-Gymnasium Nürtingen. Chemie Klassenstufe 8 BS (nach S. 196/197) Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Chemie Kerncurriculum Inhalte Zeit Kompetenzen: die Schülerinnen und Schüler können Stoffe und ihre Eigenschaften Bemerkungen Wichtige

Mehr

Schulcurriculum des Faches Chemie. für die Klassenstufen 8 10

Schulcurriculum des Faches Chemie. für die Klassenstufen 8 10 Schulcurriculum des Faches Chemie für die Klassenstufen 8 10 Chemie - Klasse 8 Was ist Chemie? Richtig experimentieren und Entsorgen Naturwissenschaftliche Arbeitsweise Rotkraut oder Blaukraut? Richtig

Mehr

Grundlagen der Chemie Polare Bindungen

Grundlagen der Chemie Polare Bindungen Polare Bindungen Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Elektronegativität Unter der Elektronegativität

Mehr

Empfohlene Hilfsmittel zum Lösen der Arbeitsaufträge: Arbeitsblätter, Theorieblätter, Fachbuch, Tabellenbuch und Ihr Wissen aus dem Praxisalltag

Empfohlene Hilfsmittel zum Lösen der Arbeitsaufträge: Arbeitsblätter, Theorieblätter, Fachbuch, Tabellenbuch und Ihr Wissen aus dem Praxisalltag 2.1.1 Aufbau der Materie (Arbeitsaufträge) Empfohlene Hilfsmittel zum Lösen der Arbeitsaufträge: Arbeitsblätter, Theorieblätter, Fachbuch, Tabellenbuch und Ihr Wissen aus dem Praxisalltag 1. Beim Bearbeiten

Mehr

Stoffe im Alltag 8 Experimentieren in der Chemie 10

Stoffe im Alltag 8 Experimentieren in der Chemie 10 2 Stoffe im Alltag 8 Experimentieren in der Chemie 10 Feuer und Brandbekämpfung 12 Feuer und Flamme 12 Voraussetzungen für die Verbrennung 14 Brände löschen 15 Stoffe und ihre Eigenschaften 16 Den Stoffen

Mehr

Anorganische Peroxide und Radikale. Von Aktivsauerstoff und Treibhauseffekt

Anorganische Peroxide und Radikale. Von Aktivsauerstoff und Treibhauseffekt Anorganische Peroxide und Radikale Von Aktivsauerstoff und Treibhauseffekt Peroxide Peroxobindung -O-O- Peroxidanion O 2 2- Zwei gleichsinnig polarisierte R-O Bindungen Lange Bindung zwischen den Sauerstoffatomen

Mehr

Grundwissenkarten Hans-Carossa-Gymnasium. 9. Klasse. Chemie SG

Grundwissenkarten Hans-Carossa-Gymnasium. 9. Klasse. Chemie SG Grundwissenkarten Hans-Carossa-Gymnasium 9. Klasse Chemie SG Es sind insgesamt 18 Karten für die 9. Klasse erarbeitet. Karten ausschneiden : Es ist auf der linken Blattseite die Vorderseite mit Frage/Aufgabe,

Mehr

Facultatea de Chimie și Inginerie Chimică, Universitatea Babeș-Bolyai Admitere 2015

Facultatea de Chimie și Inginerie Chimică, Universitatea Babeș-Bolyai Admitere 2015 1. Welche Aussage betreffend die Besetzung der Energieniveaus mit Elektronen ist wahr? A. Die 3. Schale kann höchstens 8 Elektronen enthalten B. Die 3d-Unterschale wird mit Elektronen ausgefüllt vor der

Mehr

Eine Reaktionsgleichung beschreibt die Umwandlung von Stoffen (Atomen, Molekülen, Ionen etc.), also einen chemischen Prozess.

Eine Reaktionsgleichung beschreibt die Umwandlung von Stoffen (Atomen, Molekülen, Ionen etc.), also einen chemischen Prozess. Chemische Reaktionen 1. Was ist eine Reaktionsgleichung? Eine Reaktionsgleichung beschreibt die Umwandlung von toffen (Atomen, Molekülen, Ionen etc.), also einen chemischen Prozess. Auf der einen eite

Mehr

Reaktionstypen der Aliphate

Reaktionstypen der Aliphate Einleitung Klasse 8 Reine Kohlenstoffketten, wie Alkane, Alkene und Alkine werden als Aliphate bezeichnet. Bei jeder chemischen Reaktion werden bestehende Verbindungen gebrochen und neue Bindungen erstellt.

Mehr

Lösungen Kapitel 5 zu Arbeits- Übungsblatt 1 und 2: Trennverfahren unter der Lupe / Vorgänge bei der Papierchromatografie

Lösungen Kapitel 5 zu Arbeits- Übungsblatt 1 und 2: Trennverfahren unter der Lupe / Vorgänge bei der Papierchromatografie Lösungen Kapitel 5 zu Arbeits- Übungsblatt 1 und 2: Trennverfahren unter der Lupe / Vorgänge bei der Papierchromatografie 77 Lösungen Kapitel 5 zu Arbeits- Übungsblatt 3-6: Trennverfahren Küche, Aus Steinsalz

Mehr

Alkalimetalle. 2. Betrachtung der Elemente der I. Hauptgruppe [1]

Alkalimetalle. 2. Betrachtung der Elemente der I. Hauptgruppe [1] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie: Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Wintersemester 2011/2012 02.12.2011 Betreuung: Dr. M. Andratschke Referenten: N. Achtenberg

Mehr

Das Formelpuzzle Kopiervorlage

Das Formelpuzzle Kopiervorlage Das Formelpuzzle Kopiervorlage Die Vorlage wird foliert, die einzelnen Bausteine werden ausgeschnitten. Durch einfaches Aneinanderlegen von Kationen und Anionen können die Formeln von Säuren, Basen und

Mehr

Grundwissenskatalog Chemie G8 8. Klasse nt

Grundwissenskatalog Chemie G8 8. Klasse nt Grundwissenskatalog Chemie G8 8. Klasse nt 1. Wissenschaft Chemie: Chemie ist die Lehre von den Stoffen. Chemischer Vorgang: Stoffänderung Physikalischer Vorgang: Zustandsänderung 2. Unterteilung Stoffe:

Mehr

Grundwissen 9. Klasse Chemie

Grundwissen 9. Klasse Chemie Grundwissen 9. Klasse Chemie 1. Formelzeichen und Einheiten 2. Was versteht man unter der Stoffmenge und der Avogadro- Konstante N A? Eine Stoffportion hat die Stoffmenge n = 1 mol, wenn sie 6 * 10 23

Mehr

Stoff, Reinstoff, Gemisch, homogenes Gemisch, heterogenes Gemisch. Reinstoff, Element, Verbindung. Zweiatomige Elemente.

Stoff, Reinstoff, Gemisch, homogenes Gemisch, heterogenes Gemisch. Reinstoff, Element, Verbindung. Zweiatomige Elemente. 1 1 Einteilung der Stoffe: Stoff, Reinstoff, Gemisch, homogenes Gemisch, heterogenes Gemisch Stoff Reinstoff Mischen Gemisch Bei gleichen Bedingungen (Temperatur, Druck) immer gleiche Eigenschaften (z.b.

Mehr

Lösung Sauerstoff: 1s 2 2s 2 2p 4, Bor: 1s 2 2s 2 2p 1, Chlor: 1s 2 2s 2 2p 6 3s 2 3p 5 Neon: 1s 2 2s 2 2p 6

Lösung Sauerstoff: 1s 2 2s 2 2p 4, Bor: 1s 2 2s 2 2p 1, Chlor: 1s 2 2s 2 2p 6 3s 2 3p 5 Neon: 1s 2 2s 2 2p 6 1 of 6 10.05.2005 10:56 Lösung 1 1.1 1 mol Natrium wiegt 23 g => 3 mol Natrium wiegen 69 g. 1 mol Na enthält N A = 6.02 x 10 23 Teilchen => 3 mol enthalten 1.806 x 10 24 Teilchen. 1.2 Ein halbes mol Wasser

Mehr

Grundwissen Chemie 9. Klasse SG

Grundwissen Chemie 9. Klasse SG Grundwissen Chemie 9. Klasse SG Stoffe und Reaktionen - bestehen aus kleinsten Teilchen - lassen sich aufgliedern in Reinstoffe und Stoffgemische Stoffe Reinstoff Stoffe Stoffgemisch Atome Moleküle heterogen

Mehr

Alkalimetalle. 1.1 Lithium (Li) (lithos (griech.) = Stein; Entdecker: Johan August Arfvedson, 1817) [1, 2]

Alkalimetalle. 1.1 Lithium (Li) (lithos (griech.) = Stein; Entdecker: Johan August Arfvedson, 1817) [1, 2] Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie: Lehrstuhl Prof. Dr. A. Pfitzner Demonstrationsvorträge im Wintersemester 2010/2011 12.11.2010 Dozentin: Dr. M. Andratschke Referentinnen: Knoch,

Mehr

CHEMIE KAPITEL 1 AUFBAU DER MATERIE. Timm Wilke. Georg-August-Universität Göttingen. Wintersemester 2014 / 2015

CHEMIE KAPITEL 1 AUFBAU DER MATERIE. Timm Wilke. Georg-August-Universität Göttingen. Wintersemester 2014 / 2015 CHEMIE KAPITEL 1 AUFBAU DER MATERIE Timm Wilke Georg-August-Universität Göttingen Wintersemester 2014 / 2015 Folie 2 Valenzelektronen und Atomeigenschaften Valenzelektronen (Außenelektronen) bestimmen

Mehr

Schulinterner Lehrplan im Fach Chemie Klassenstufe 7-8

Schulinterner Lehrplan im Fach Chemie Klassenstufe 7-8 Schulinterner Lehrplan im Fach Chemie Klassenstufe 7-8 1. Sicherheit im Chemieunterricht Angemessenes Verhalten im Fachraum Chemie Schgemäßer Umgang mit dem Gasbrenner 2. Umgang und Entsorgung von Chemikalien

Mehr

www.zaubervorlesung.de Institut für Anorganische Chemie Institut für Anorganische Chemie Universität Erlangen-Nürnberg Donnerstag 19. Okt. 2006 Einlass: 18:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr Getränke dürfen nur

Mehr

Grundwissen Chemie Klasse

Grundwissen Chemie Klasse Grundwissen Chemie 8. 10. Klasse Grundwissen Chemie 8I Chemie Reinstoff und Gemisch Atome und Moleküle Chemische Reaktionen Analyse und Synthese Katalysatoren Luft Sauerstoff und Wasserstoff Redoxreaktionen

Mehr

N & T 5 Periodensystem der Elemente 01 Name: Vorname: Datum:

N & T 5 Periodensystem der Elemente 01 Name: Vorname: Datum: N & T 5 Periodensystem der Elemente 01 Name: Vorname: Datum: Dalton definierte sein Atommodell um 1803. Schon bald stellten die Chemiker fest, dass das Modell zwar gut war, doch nicht alle Fragen klären

Mehr

+ O. Die Valenzelektronen der Natriumatome werden an das Sauerstoffatom abgegeben.

+ O. Die Valenzelektronen der Natriumatome werden an das Sauerstoffatom abgegeben. A Oxidation und Reduktion UrsprÄngliche Bedeutung der Begriffe UrsprÅnglich wurden Reaktionen, bei denen sich Stoffe mit Sauerstoff verbinden, als Oxidationen bezeichnet. Entsprechend waren Reaktionen,

Mehr

Themengebiet: 1 HA + H 2 O A - + H 3 O + H 3 O + : Oxonium- oder Hydroxoniumion. Themengebiet: 2 B + H 2 O BH + + OH - OH - : Hydroxidion

Themengebiet: 1 HA + H 2 O A - + H 3 O + H 3 O + : Oxonium- oder Hydroxoniumion. Themengebiet: 2 B + H 2 O BH + + OH - OH - : Hydroxidion 1 1 Säuren sind Protonendonatoren, d.h. Stoffe, die an einen Reaktionspartner ein oder mehrere Protonen abgeben können; Säuredefinition nach Brönsted Im Falle von Wasser: HA + H 2 O A - + H 3 O + H 3 O

Mehr

Elektrochemie. C 11 EuG Inhalt

Elektrochemie. C 11 EuG Inhalt 1 C 11 EuG Inhalt Elektrochemie 1 Stromerzeugung 1.1 Vorüberlegung: Zink-Kupfer-Lokal-Element a) xidation von Metallen mit Nichtmetallen b) xidation von Nichtmetallanionen mit Nichtmetallen c) xidation

Mehr

Lösungen zu den Übungen zur Experimentalvorlesung AC

Lösungen zu den Übungen zur Experimentalvorlesung AC Lösungen zu den Übungen zur Experimentalvorlesung AC 1. Stöchiometrisches Rechnen 1.1. n (S = mol n (S 8 = 0,5 mol 1.. n (P = 8 mol n (P = mol 1.3. m (P =,8 g m (P =,8 g m (P = 1, g 1.. m (1/3 As 3+ =

Mehr

Chemie 8. In der Jahrgangsstufe 8 erwerben die Schüler folgendes Grundwissen:

Chemie 8. In der Jahrgangsstufe 8 erwerben die Schüler folgendes Grundwissen: In der Jahrgangsstufe 8 erwerben die Schüler folgendes : Die Schüler können Stoffe aufgrund wichtiger Kenneigenschaften ordnen Sie sind mit wichtigen Aussagen des Teilchenmodells vertraut Sie können chemische

Mehr

Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein Grundwissen der 9. Klasse für das Fach Chemie Aufgaben und Antworten

Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein Grundwissen der 9. Klasse für das Fach Chemie Aufgaben und Antworten 1 Erkläre den Aufbau von Atomen und Ionen aus den Elementarteilchen: (Bsp. 23 Na, 1 H, 35 Cl - ). 2 Erläutere den Beriff Edelaskonfiuration und beschreibe, welche verschiedenen Mölichkeiten die Elemente

Mehr

Abschlussklausur Allgemeine und Anorganische Chemie Teil 2 (Geologie, Geophysik und Mineralogie)

Abschlussklausur Allgemeine und Anorganische Chemie Teil 2 (Geologie, Geophysik und Mineralogie) Abschlussklausur Allgemeine und Anorganische Chemie Teil 2 (Geologie, Geophysik und Mineralogie) Teilnehmer/in:... Matrikel-Nr.:... - 1. Sie sollen aus NaCl und Wasser 500 ml einer Lösung herstellen, die

Mehr

Similia similibus solvuntur

Similia similibus solvuntur 5.2 Wasser als Lösungsmittel für Elektrolyte Similia similibus solvuntur Unpolare (Paraffine) oder wenig polare Stoffe (Fette) sind in unpolaren oder wenig polaren organischen Lösungsmitteln wie z. B Benzin

Mehr

Crashkurs Säure-Base

Crashkurs Säure-Base Crashkurs Säure-Base Was sind Säuren und Basen? Welche Eigenschaften haben sie?` Wie reagieren sie mit Wasser? Wie reagieren sie miteinander? Wie sind die Unterschiede in der Stärke definiert? Was ist

Mehr

Ionennachweise 9C1. Schreibweise von Reaktionsgleichungen9C2. stöchiometrisches Rechnen 9C3. Molekülgeometrie 9C4

Ionennachweise 9C1. Schreibweise von Reaktionsgleichungen9C2. stöchiometrisches Rechnen 9C3. Molekülgeometrie 9C4 Ionennachweise 9C1 Alkali- und Erdalkalimetalle: Flammenfärbung: Na + :gelb, Ca 2+ : rot, Ba 2+ : grün Halogene: Niederschlagsreaktionen AgCl weiß, AgBr:gelblich, AgI gelb Gase: Sauerstoff: Glimmspanprobe

Mehr

Grundlagen der Chemie Elektrochemie

Grundlagen der Chemie Elektrochemie Elektrochemie Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Elektrischer Strom Ein elektrischer Strom ist ein

Mehr

N & T (R) 5 Periodensystem der Elemente 01 Name: Vorname: Datum:

N & T (R) 5 Periodensystem der Elemente 01 Name: Vorname: Datum: N & T (R) 5 Periodensystem der Elemente 01 Name: Vorname: Datum: Dalton definierte sein Atommodell um 1803. Schon bald stellten die Chemiker fest, dass das Modell zwar gut war, doch nicht alle Fragen klären

Mehr

Grundwissen der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG)

Grundwissen der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG) der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG) Die Schüler können Stoffe aufgrund wichtiger Kenneigenschaften ordnen. Sie sind mit wichtigen Aussagen des Teilchenmodells vertraut. Sie können chemische Formeln und Reaktionsgleichungen

Mehr

Dissoziation, ph-wert und Puffer

Dissoziation, ph-wert und Puffer Dissoziation, ph-wert und Puffer Die Stoffmengenkonzentration (molare Konzentration) c einer Substanz wird in diesem Text in eckigen Klammern dargestellt, z. B. [CH 3 COOH] anstelle von c CH3COOH oder

Mehr

Atomaufbau. Elektronen e (-) Atomhülle

Atomaufbau. Elektronen e (-) Atomhülle Atomaufbau Institut für Elementarteilchen Nukleonen Protonen p (+) Neutronen n (o) Elektronen e (-) Atomkern Atomhülle Atom WIBA-NET 2005 Prof. Setzer 1 Elementarteilchen Institut für Name Symbol Masse

Mehr

Grundlagen der Chemie (2. Teil) CHE 102.1

Grundlagen der Chemie (2. Teil) CHE 102.1 Skriptum zur Vorlesung Grundlagen der Chemie (2. Teil) CHE 102.1 Die Chemie der Hauptgruppenelemente und Trends im Periodensystem Frühlingssemester 2015 für Studierende der Chemie, Biochemie & Wirtschaftschemie

Mehr

Chemie für Bauingenieure Uebung 2

Chemie für Bauingenieure Uebung 2 Chemie für Bauingenieure Uebung 2 Aufgabe 1 i. Bestimmen Sie mithilfe des Periodensystems für folgende Elemente die Anzahl Elektronen, Protonen und Neutronen. ii. Bestimmen Sie dann für die jeweiligen

Mehr

Oktett-Theorie von Lewis

Oktett-Theorie von Lewis Oktett-Theorie von Lewis Oktettregel Atome versuchen durch die Nutzung gemeinsamer Elektronenpaare möglichst ein Elektronenoktett zu erlangen. allgemeiner: Edelgasregel Atome streben durch Vereinigung

Mehr

Intermetallische Systeme, ( Legierungen ) Metalle

Intermetallische Systeme, ( Legierungen ) Metalle Eigenschaften Metalle plastisch verformbar meist hohe Dichte ( Ausnahme: Leichtmetalle ) gute elektrische Leitfähigkeit gute Wärmeleitung optisch nicht transparent metallischer Glanz Intermetallische Systeme,

Mehr

Mechatronische Systemtechnik im KFZ Kapitel 6: Alternative Antriebe Prof. Dr.-Ing. Tim J. Nosper

Mechatronische Systemtechnik im KFZ Kapitel 6: Alternative Antriebe Prof. Dr.-Ing. Tim J. Nosper Wasserstoff und Sauerstoff werden für sich oder zusammen zu einer unerschöpflichen Quelle von Wärme und Licht werden, von einer Intensität, die die Kohle überhaupt nicht haben könnte; das Wasser ist die

Mehr

Alkalimetalle. 1. Die Alkalimetalle Allgemeines [1-3]

Alkalimetalle. 1. Die Alkalimetalle Allgemeines [1-3] Universität Regensburg Wintersemester 2007/2008 Demonstrationsversuche in anorganischer Chemie 23.11.2007 Betreuerin: Dr. M. Andratschke Referenten: Marcus Stimming, Walter Buller Alkalimetalle 1. Die

Mehr

-1 (außer in Verbindung mit Sauerstoff: variabel) Sauerstoff -2 (außer in Peroxiden: -1)

-1 (außer in Verbindung mit Sauerstoff: variabel) Sauerstoff -2 (außer in Peroxiden: -1) 1) DEFINITIONEN DIE REDOXREAKTION Eine Redoxreaktion = Reaktion mit Elektronenübertragung sie teilt sich in Oxidation = Elektronenabgabe Reduktion = Elektronenaufnahme z.b.: Mg Mg 2 + 2 e z.b.: Cl 2 +

Mehr

Zusammenfassung: Säure Base Konzept

Zusammenfassung: Säure Base Konzept Zusammenfassung: Säure Base Konzept 1. Grundlegende Eigenschaften von Säuren und Laugen Säure und Laugen ätzen sie werden durch Indikatoren für uns erkenntlich gemacht. Oft verwendet man Universalindikator.

Mehr

bestimmte mehratomige Anionen mit Sauerstoff werden mit dem lateinischen Namen benannt und enden auf at.

bestimmte mehratomige Anionen mit Sauerstoff werden mit dem lateinischen Namen benannt und enden auf at. DIE BINDUNGSARTEN UND DAS PERIODENSYSTEM 1) IONISCHE VERBINDUNGEN SALZE Wenn die Atome Ionen bilden, haben sie meist die gleiche Elektronenzahl, wie das nächstgelegene neutrale Edelgas. Na bildet dann

Mehr

Das Haber-Bosch-Verfahren

Das Haber-Bosch-Verfahren Das Haber-Bosch-Verfahren 3 + 2 NH 3 H = - 92 kj/mol Ammoniak, NH 3 - Eigenschaften - farbloses Gas - charakteristischer, stechender, zu Tränen reizender Geruch, - Sdp.: - 33 C - gutes Lösungsmittel für

Mehr

Feedback Leitprogramm

Feedback Leitprogramm Feedback Leitprogramm Zeit/ Länge/ Dauer Verständlichkeit Abwechslung Art des Unterrichts Lerneffekt Zeiteinteilung/ Freiheit Übungsaufgaben/ Lösungen Kapiteltests Versuche/ Betreuung Gesamteindruck Einstieg:

Mehr

Kapitel 13: Laugen und Neutralisation

Kapitel 13: Laugen und Neutralisation Kapitel 13: Laugen und Neutralisation Alkalimetalle sind Natrium, Kalium, Lithium (und Rubidium, Caesium und Francium). - Welche besonderen Eigenschaften haben die Elemente Natrium, Kalium und Lithium?

Mehr

Aufbau der Materie (Atommodelle)

Aufbau der Materie (Atommodelle) Vorbemerkung: Der hier skizzierte Unterrichtsgang ist in mehreren Jahren als Einstieg in die Welt der Atome mit Erfolg gelaufen. Da nicht an allen Schulen in den verschiedenen Bundesländern die gleichen

Mehr

Geschwister-Scholl-Gymnasium Schulcurriculum Stuttgart-Sillenbuch. Gesamt Chemie

Geschwister-Scholl-Gymnasium Schulcurriculum Stuttgart-Sillenbuch. Gesamt Chemie Chemie - Klasse 8 Thema / Inhalt Thema / Inhalt Was ist Chemie? Richtig experimentieren und entsorgen Naturwissenschaftliche Arbeitsweise Rotkraut oder Blaukraut? Richtig protokollieren Stoffeigenschaften:

Mehr

Grundlagen. Maximilian Ernestus Waldorfschule Saarbrücken

Grundlagen. Maximilian Ernestus Waldorfschule Saarbrücken Grundlagen Maximilian Ernestus Waldorfschule Saarbrücken 2008/2009 Inhaltsverzeichnis 1 Chemische Elemente 2 2 Das Teilchenmodell 3 3 Mischungen und Trennverfahren 4 4 Grundgesetze chemischer Reaktionen

Mehr

Chemische Bindung. Ionenbindung (heteropolare Bindung) kovalente Bindung van-der-waals-bindung Metallbindung

Chemische Bindung. Ionenbindung (heteropolare Bindung) kovalente Bindung van-der-waals-bindung Metallbindung Chemische Bindung Ionenbindung (heteropolare Bindung) kovalente Bindung van-der-waals-bindung Metallbindung 1 Was sind Ionen? Ein Ion besteht aus einem oder mehreren Atomen und hat elektrische Ladung Kationen

Mehr